Der Spiegel

Ein Wiener Obdachloser durchstöbert auf seiner täglichen Suche nach Nahrung die Wiener Mülltonnen.
Dabei stösst er in einem Kübel auf einen zerbrochenen Spiegel und weicht erschrocken zurück:

„Jössas, a Leich!“.

Er rennt zur nächsten Polizeistation und meldet:

„I hob‘ a Leich‘ gfund’n, im dritt’n Mistküb’l beim Stefansplotz, schaut’s eich des on!“

Die Polizei fährt sofort zum besagten Mistkübel, ein Beamter öffnet die Tonne, erbleicht und sagt:

„Mei‘ Gott, des is jo ana‘ vo uns!“

Besagter Polizist nimmt den Spiegel als Beweismittel mit, vergisst ihn in seiner Uniform.
Abends dann daheim durchwühlt seine Tochter seine Jacke nach Geld, findet den Spiegel, und ruft:

„Mama, Mama, da Papa hot a Freindin!“

Die Mutter eilt herbei und sieht sich den Spiegel an: „A‘ so a hässliche Sau!!!“

3 Gedanken zu „Der Spiegel

  1. breuer

    …bin unterwegs alle Spiegel zu verstecken. eheh…der ist ja echt gemein der „Witz“ (?) 🙂 oder sieht jeder mal sich…wie er wirklich ist? Dann versteck ich doch keinen Spiegel, denn wenn ich da reinsehe …sag ich: wow…die strahlt von Innen her, was hat diese Frau bloss er-LEBT (ja sie lebt !!!), dass sie so strahlt!!! ……no comment :-)))))))))))))

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  2. Antonio Beitragsautor

    @ breuer
    nein, du brauchst wirklich keine spiegel zu verstecken 🙂

    @ alaska
    fies und lustig… passt irgend wie nicht aber ist halt manchmal so 🙂

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