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Sommerferien 2017 Deutschland von Stadt zu Stadt

Antonio war diesmal bereits vorgängig alleine in den Ferien. Er durfte als Stellvertreter von Emanuel Elsa für das Numberone-Magazine mit Honda Motos von Oslo ans Nordkap fahren.

Dienstag 04.07.2017

Heute holte Silvia ihn am Flughafen in Zürich wieder ab. Da sie in einen Stau geraten war, kam sie etwas spät an, doch sie erblickte Kay Brem sofort bei der Gepäckausgabe und da wusste sie, dass die beiden Jungs auch nicht früher dran waren. Lustigerweise stand Kurt, ein ehemaliger Arbeitskollege von Antonio direkt neben Silvia. Er holte seine Enkel ab, die mit dem selben Flug von Oslo gekommen waren.

Wir freuten uns sehr, dass wir uns endlich wieder in die Arme schliessen konnten.

Nachdem wir uns von Kay und später auch von Kurt verabschiedet hatten, ging unsere Reise los.
Silvia hatte uns kurzfristig bei ihren Verwandten angemeldet, und somit war dies unser Zwischenziel. Dort wurden wir freudig empfangen und für uns war sogar noch Abendessen bereitgestellt. Das genossen wir sehr, da schon ein Hüngerchen aufgekommen war.

Antonio hatte so viel Zeugs dabei, dass wir erst mal ein wenig Ordnung machen mussten, bevor wir uns in unserer fahrbaren Zweitwohnung wohlfühlen konnten.

Dann noch kurz geduscht und den gemütlichen, warmen Sommerabend mit einem Schwätzchen genossen. Antonio hat sogar einen guten Kaffee bekommen, was im Norden eher selten war.

Mittwoch 05.07.2017

Erst haben wir ausgeschlafen, dann gefrühstückt, noch ein paar organisatorische Sachen geklärt solange das Internet uns noch zu r Verfügung stand und uns dann auf den Weg gemacht. Ach ja, ich hab wohl noch gar nicht gesagt, was unser Ziel ist. Das Müssmannhaus (GC48D69), ein Geocache der besonderen Art. Schon vor über einem Jahr hatten uns Petra und Frank angefragt, ob wir uns mit ihnen auf dieses Abenteuer begeben wollen. Und heute war der Tag gekommen, an dem es endlich soweit war.
Um 18:00 Uhr hatten wir den Termin. Wegen Rumtrödelei und Stau waren wir erst um 17:40 Uhr dort. Frank und Petra erwarteten uns schon ganz ungeduldig. Die Autobatterie, die unerlässlich ist um den Cache zu lösen, hatten wir dabei. Kurz vor 18:00 Uhr kamen dann auch noch Celine und Heike, die angekündigt hatten, dass sie uns zum Essen einladen werden. Sie hatten ihren Termin für den Cache direkt im Anschluss um 20:30 Uhr.

Pünktlich zu unserem Termin hörten wir einen Klicken und das Schloss war freigegeben.

Dann begann der Spuk. Petra und Antonio krochen in den dunklen, gruseligen, engen Container. Die Geräuschkulisse war beängstigend, doch die beiden Mutigen quetschten sich durch die schmale Öffnung.

Kaum waren sie weg, öffnete Celine ihren Kofferraum, welcher sich wie durch Zauberhand in einen Partyservice verwandelte. Es war wie im Schlaraffenland. Da gab es dreierlei Frikadellen, eingelegten Mozzarella, Lachsröllchen, Minihotdogs, Brötchen, Gemüsesticks, Dipsaucen, Kürbissuppe, Aprikosen-Käsekuchen, Schokocreme, Kaffee,…..es hörte gar nicht mehr auf mit Leckereien. Kein Wunsch blieb mehr offen.

Während dem Geniessen merkten wir kaum wie die Zeit verging, während die anderen beiden schwitzend, durch enge Gänge krochen und rätselten. Mitleid hatten die Draussengebliebenen zwar schon ein wenig, aber wirklich nur ein wenig. Erst nach knapp 2.5 Stunden kamen die beiden ausgehungerten, verschwitzen, aber glücklichen Cacher aus ihrem Bau. Sie sind erfolgreich gewesen, doch ohne den vorbereiteten Notfallzettel hätte das wohl nichts gegeben. Egal, Hauptsache geschafft. Was für ein Abenteuer!

Nun war Heike und MollyBär, die inzwischen auch angereist war, an der Reihe.

Antonio und Petra wurden erst mal mit Essen und Trinken versorgt, das hatten die beiden sich nun auch wirklich verdient. Während dem Essen erzählten die beiden von ihren Erlebnissen mit allen dazugehörenden Sorgen und Ängsten 😉
Frank, Silvia und Celine bewunderten die Geschichten zwar, neidisch waren sie jedoch nicht 😉

Celine berichtete noch von ihrer Reise durch den Norden, als wir plötzlich hörten, dass die beiden Suchenden bald fertig sein würden.

Das letzte Stück bereitete ihnen ganz schön Schwierigkeiten. Erst als wir ihnen den Teddy zukommen liessen, ging alles ganz schnell. Juhuuuu, alle hatten es wieder aus der Höhle des Löwen geschafft. Auch sie wurden aus dem Kofferraumcafé gestärkt, damit sie wieder zu Kräften kommen.

Bald setzte die Dämmerung ein und wir räumten alles zusammen, es war Zeit für die Verabschiedung. Wir suchten uns ein Plätzchen für die Nacht. Ein Parkplatz irgendwo in einem Dorf schien uns passend zu sein.

Donnerstag 06.07.2017

Schon um 5:20 Uhr hörten wir die ersten Tauben gurren. Auch Autos fuhren nicht zu knapp an uns vorbei. Trotzdem hielten wir es bis ca. 8:00 Uhr im Bett aus. Frühstück gab’s in einem nahegelegenen Café mit Bäckerei.

Nach einem Cache führte uns der Weg in Richtung Hannover. Dort erwarteten uns ganz tolle Dosen, ( Fairkauft (GC651VK) / Fairsteckt (GC4T0DQ) / Geoheimnisse SchAHAtzsuche: Zieh an einem Strang (GC65YHX) ) was wir nicht erwartet hätten. Die Stadt beeindruckte uns nur mässig, doch das machten die clever versteckten Dosen wieder wett. Am Nachmittag knurrte unser Magen langsam. In der Innenstadt in einem sehr guten Restaurant konnten wir ihn dann beruhigen.

Gegen Abend verliessen wir die Stadt und suchten einen Stellplatz. Etwas Ausserhalb wurden wir fündig. Wir freuen uns auf das Naturfreibad, doch leider stand da, dass dieses in 5 Min. schliessen würde. Fragen kostet ja nichts und so durften wir doch noch kurz eine Runde schwimmen und die Dusche dort benutzen. Das machte uns echt glücklich, denn genau das hatten wir jetzt gebraucht.

Antonio holte noch was zu Knabbern an der Tankstelle und so gab’s noch ein Bierchen und was zu Naschen um den Abend ausklingen zu lassen.

Freitag 07.07.2017

Wir hatten herrlich geschlafen. Frühstück gab’s in der Bäckerei um die Ecke, dann noch schnell einen Cache in der Nähe angefahren und los geht’s nach Bremen. Dass wir uns für die Überlandvariante entschieden hatten, war gut. Alle Autobahnen bis nach Hamburg waren gesperrt oder verstopft. Unter anderem wegen dem G20 Gipfel.

Kurz vor Bremen suchten wir drei Caches bei Windrädern. Dort wurde uns je eine Blutprobe von den Bremsen abgenommen, diese Mistviecher!

In der Innenstadt hatten wir erst etwas Mühe ein Parkhaus zu finden, welches genug hoch für unser Auto war. Als wir eins gefunden hatten, machten wir die Altstadt unsicher. Echt schön da! Ein spezielles Gässchen hatte es uns besonders angetan. Böttcherstrasse hiess die spezielle Attraktion, wie wir im Nachhinein erfahren haben. Dort bekamen wir unter anderem einen Einblick in die Kunst der Zückerliherstellung. Natürlich durften auch die Bremer Stadtmusikanten nicht fehlen. Zum Schluss gab’s noch ein Eis.

Und schon setzten wir unsere Reise fort. Bremerhaven steuerten wir an. Hier kauften wir erst mal Tickets, um am nächsten Tag nach Helgoland zu fahren, mit der Fähre versteht sich. Als wir diese hatten, konnten wir beim Hafen gemütlich noch ein wenig cachen. Irgendwann begann der Bauch sich zu melden. Also suchten wir ein Restaurant, in welchem wir, also vor allem Silvia, sehr gut gegessen haben. Sie hatte sich für den Fischteller entschieden.

Nach dem Essen haben wir noch einen Abstecher auf den Deich gemacht. Von dieser Aussichtsplattform aus konnte man über die ganze Stadt und den Hafen sehen.
Als wir unten wieder raus wollten, brauchten wir das gelöste Ticket nochmal. Antonio kam mit seinem gut raus, doch Silvia war eingesperrt, ihr Ticket schien die Gültigkeit auf dem Weg verloren zu haben. Na toll, und wie kommt sie jetzt wieder raus??? Nach einigen Versuchen hat’s dann doch noch geklappt, sie musste nicht über die Absperrung klettern, worüber sie echt froh war.
Ein abendlicher Spaziergang mit ein paar Dosen führte uns der Küste entlang, durch die Innenstadt und wieder zurück zum Parkplatz.
Zu übernachten versuchten wir auf dem Hafenparkplatz. Hoffentlich werden wir da nicht verschickt…

Samstag 08.07.2017

Da wir das Dach unten gelassen hatten, wurden wir auf dem Parkplatz in Ruhe gelassen.
Unten ist es etwas enger, weswegen wir nur mittelgut geschlafen haben.
Ein Café zu finden, das um 8:00 Uhr schon geöffnet ist, stellte sich als recht anspruchsvoll heraus. Im Atlantahotel, welches unten im Deich drin ist, wurden wir aufgenommen. Eigentlich ist das Frühstück für die Hotelgäste, trotzdem wurden wir freundlich bedient und durften uns, gegen einen kleinen Aufpreis auch am Buffet bedienen.



Die MS Fair Lady wartete schon am Hafen und brachte uns nach Helgoland. Über drei Stunden dauerte die Fahrt. Kurz vor dem Ziel wurden wir darauf hingewiesen, dass wir mit kleinen Booten auf die Insel gebracht werden. Das dauerte nochmal eine Weile, war aber ein spezielles Erlebnis.
Aufgrund unserer massiven Verspätung, hatte sich der Inselaufenthalt verkürzt. Nur noch knapp zwei Stunden blieben uns. Also los; eine Dose nach der anderen wurde angesteuert. Die Felsen waren schon recht beeindruckend, nur die vielen stinkenden Vögel fanden wir nicht so toll.
Wie man es von Silvia nicht anders kennt, mussten noch ein paar Postkarten her. Auf dem Postamt liess sie sich erklären, wo man was für Stempel bekommt und so verteilte sie (als alte Briefmarkensammlerin) ihre Sendungen ganz gezielt.
Auf der Insel ein paar Karten im Eiltempo geschrieben, eine im Postamt abgegeben, eine in den Briefkasten und die anderen dann auf der Fähre eingeworfen, da diese wieder einen separaten Stempel bekommen.
Die drei Stunden Rückfahrt machten ganz schön müde. Antonio träumte davon, dass wir anstelle diese Ausflugs auf einem Leuchtturm hätten einen STF machen können und dann dort übernachten. Dies hatten wir leider zu spät erfahren, sonst wäre das wohl das vorgezogene Programm gewesen. Aber Helgoland war auch ganz ok, nur die Überfahrt dauerte schon ganz schön lange.

Dafür hatten wir uns dann ein leckeres Abendessen verdient. Dieses gab’s in der Strandhalle gleich am Hafen. Ein Buffet erwartete uns. Da griffen wir nach Herzenslust zu. Silvia kam auch endlich zu ihrem lang ersehnten Hering.

Während des Essens setzen sich zwei ältere Damen an den Nebentisch. Die waren ganz schön neidisch als sie unser Essen sahen. Ihre Erlebnisse vom Essen im Hotel und noch ganz viele andere Geschichten unterhielten uns von Gang zu Gang. Die Bedienung liess zu wünschen übrig, dafür war das Essen gut.

Da wir das Auto im Parkhaus hatten, entschlossen wir uns, es auch gleich über Nacht dort zu lassen. Stört ja niemanden, wenn wir darin schlafen. Gesagt, getan!

Sonntag 09.07.2017

An diesem Morgen liessen wir uns zu einer Bäckerei navigieren, was prima geklappt hat.
Ich und du – Schuhbidu! (GC5NBRP)

  

Das nächste Ziel war Carolinensiel. Von dort aus hatten wir eine Wanderung ins Meer hinaus geplant. Mehr dazu später.

Da der Wesertunnel gesperrt sei, hatten wir erst Angst, bis nach Bremen hinunter zu müssen, doch die Sperrung betraf nur die Gegenseite und so konnten wir ohne Probleme an unser Ziel gelangen.

Nachdem wir uns auf dem Campingplatz eingenistet hatten, wuschen wir erst mal, denn Antonio hatte noch ganz viel Wäsche aus Norwegen dabei.

Die beiden Caches, die auf unserem Programm standen, waren weit im Meer draussen. Der eine 1.8 km, Anton’s Laufsteg…. (GC636C8) der andere 3.7 km. Bis ans Ende der Welt (GC5AEB7)
Um da hin zu kommen, mussten wir die Ebbe abwarten. Um 17:45 Uhr wagten wir uns hinaus aufs Meer ohne Wasser. Die Wanderung war ziemlich anstrengend.

 

An Stelle von Steinen lagen da nur Muscheln rum, Millionen von Muscheln. So viele hatten wir noch nie gesehen. Zur Orientierung war der Damm da, auf bzw. neben welchem wir her wateten. Es dauerte eine Weile, bis wir beim ersten Cache waren. Der Behälter wollte sich erst nicht öffnen lassen, doch mit etwas Gewalt ging’s dann zum Glück.

Dann wanderten wich noch weiter bis ans „Ende der Welt“. Hier bekam Antonio erst mal einen Schrecken, weil der Behälter offen war. Glücklicherweise war alles noch drin. Dann kletterte er noch nach ganz oben, bevor wir den Rückweg unter die Füsse nahmen.

Was waren wir froh, als wir endlich wieder am Ufer standen. Das Wandern machte müde und hungrig. Also genossen wir das Fischbuffet bevor es abgeräumt wurde und schon war wieder Zeit fürs Bett.

 

Montag 10.07.2017

 

Den Norden hatten wir nun gesehen. Bloss, wo gehen wir als nächstes hin? Eigentlich waren unsere Pendenzen abgearbeitet. In Hamburg hätten wir noch „Voss Margarine (GC18182)“ offen. Der G20 Gipfel mit all seinen Krawallen war inzwischen vorüber, also wagten wir uns dort hin und stoppten hin und wieder für ein Büxli oder um den Magen zu füllen.

 

Mit dem Wetter hatten wir Glück, denn es regnete nur ganz schwach.

Im Anschluss an diesen Fund, fuhren wir weiter Richtung Osten nach Schwerin. Dort wurden wir mit einem wunderschönen Schloss überrascht. Wow, was für ein Anblick! Nachdem wir den Bus auf dem Altstadt-Stellplatz parkiert hatten, suchten wir einen Cache. Dies war das letzte Bundesland, welches auf unserer Karte noch gefehlt hatte. Juhu, Statistik gefüllt!

Hunger und eine volle Blase führten uns in die alte herzogliche Dampfwäscherei zum Essen. Dies war eine sehr gute Wahl, wie sich herausstellte. Einerseits, weil der Regen in voller Kraft zur Erde niederprasselte, sobald wir das Lokal betreten hatten, andererseits, weil das Essen einfach Spitze war. Es hatte zwar seinen Preis, aber das war durchaus gerechtfertigt.

Pünktlich zum Ende unseres Mahls, verabschiedete sich der Regen, so dass wir das Schloss umrunden konnten. Ein sehr lohnenswerter Schlossgarten! Auch die weiteren Gärten, die zur Anlage gehörten, wollten wir noch bestaunen. Ein Multi führte uns bis zum hintersten Park. Der Rückweg zog sich dann ganz schön in die Länge. Dafür hatten wir viel Schönes von der Stadt gesehen.

Nun waren wir wirklich müde und hauten uns sofort aufs Ohr.

Dienstag 11.07.2017

Als erstes fuhren wir eine öffentliche Toilette an, da diese auf unserem Stellplatz gefehlt hatte. Im Anschluss suchten wir eine Bäckereicafé. Diesmal waren die Gipfeli zwar etwas trocken, aber war ok, wir hatten ja Kaffee um sie darin etwas aufzuweichen 😉

Während wir uns über ein weiteres Reiseziel Gedanken machten, viel Antonio ein, dass wir schauen könnten, ob in Polen noch ein FTF offen ist. Tatsächlich wurde er nicht weit über der Grenze fündig. Ein Mystery, bei welchem Pinkpetra uns beim Lösen behilflich waren. Voller Freude (also Antonio) in Richtung Osten (Silvia ist nicht so Fan von dem Zielland) gedüst. Drei Stunden dauerte die Fahrt. Was man nicht alles für einen FTF macht…

Tatsächlich war das Logbuch in der Gasmaske auf dem Baum noch leer. Antonio freute sich wie ein kleines Kind, während Silvia unten von den Mücken fast aufgefressen wurde.

Kaum waren wir wieder in Deutschland, fragte uns Pinkpetra, warum unser Log wieder verschwunden sei. Der Owner hatte in gelöscht. Das irritierte uns und machte auch etwas wütend. Also den Log wieder hergestellt und den Owner angeschrieben. Er meinte, dass dies ein Jubicache sei und wir daher den FTF nicht hätten loggen dürfen. Hmmm,….es tut uns zwar leid, dass die deswegen so aufgebracht sind, aber das entspricht nicht den Guidelines des Spiels und auch im Listing war nichts derartiges erwähnt. Bei uns werden Jubi-Lisitngs vorher ausgedruckt und mit den Jubilaren vor der Veröffentlichung gemacht oder halt mit den Reviewern so abgesprochen, dass sie dann rauskommen, wenn der Jubilar ihn auch holen kann. Wir hatten ja mehr als einen halben Tag verstreichen lassen seit der Veröffentlichung bis zu unserem Log. Jenu….jetzt ist es halt so. Aber für uns (also vor allem für Antonio) war dieser Länder FTF halt sehr wichtig…

Was uns in Polen gut gefallen hatte war, dass neben den Ampeln jeweils stand, wie lang noch rot bzw. grün ist…

Plötzlich hatte Antonio die Idee, dass wir den Legocache (GC13Y2Y) in Berlin nochmal suchen könnten. Den hatten wir beim letzten Besuch dort nicht gefunden. Also los! Kaum in der Stadt bereute Antonio seine Idee, da er Autofahren in Grossstädten überhaupt nicht mag. Immerhin konnten wir endlich den Legocache finden. Ein Frappuccino aus dem Starbucks war der Lohn dafür, den wir uns gönnten. Pinkpetra schickten uns noch einen empfehlenswerten GC Code, Touristic-Spot: Hackesche Höfe (GC2EB4), also fuhren wir den auch noch an. Dort angekommen, wurden wir sofort entlarvt. Der nette Herr, der seinen Roller immer vor dem Cache parkiert und schon viele Sucher beobachtet hatte, war so freundlich, uns die Dose aus dem Versteck zu holen. Das ist ja mal ein Service der Extraklasse!

Mit „First in Berlin“ schlossen wir den Besuch der Stadt ab. Nächstes Ziel: Einen Stellplatz mit Essensmöglichkeit in der Nähe finden.

In Ferch wurden wir fündig. Der Camping war extrem teuer, der Inhaber eher unfreundlich und Duschen hätte extra gekostet….hm…naja… ist ja nur für eine Nacht.

Zum Schwälbchen hiess das Restaurant im Dorf, welches wir angepeilt hatten. Rehbraten klingt doch gut. War er zwar auch, gut etwas trocken vielleicht, aber eine riesen Portion. Schade, dass wir einen Teil wieder zurückgeben mussten.

Die Stammtischbesucher kamen zwar kaum noch selbständig bis zur Toilette, aber sie waren friedlich und freundlich.

Na dann sind wir mal gespannt, wie gut wir auf dem Camping schlafen werden. Gute Nacht.

Mittwoch 12.07.2017

Geschlafen haben wir gut. Frühstück gab’s im Bus. Nach dem Besuch eines Earthcaches im Dorf, ging’s weiter in Richtung Süden. Kurz vor Erfurt, beschlossen wir, in dieser Stadt eine Pause einzulegen, zumal uns ein spezieller Cache dorthin locken wollte.

Trotz Regen das Cachen, Kaffee und Kuchen genossen und dann die Stadt wieder verlassen.

Zwei Uralt-Cache, Milumil (GC14A7) / Wildpark Karlsberg (GC38EC), die südlich von Würzburg liegen, hatten wir ins Auge gefasst. Doch erst mussten wir einen Weg dorthin finden, was mit all den Umleitungen gar nicht so einfach war. Nach ein paar Umwegen, und andere Caches, sind wir dann an unser Ziel gekommen.

    

In Tauberrettersheim fanden wir einen Stellplatz und ein gutes Restaurant. Der Stellplatz war sehr speziell: Eine Wiese mit einem Wohnmobilschild vorne dran. Ok…

In der Krone verköstigte sich Silvia mit Ochsenbäckchen und für Antonio gab’s ein Ribeye Steak. Beides schmeckte vorzüglich. Als wir unseren Stellplatz wieder anfuhren, waren wir da bereits nicht mehr die Einzigen. Wir genossen dann noch einen Spaziergang mit einigen Caches als Dessert vom Dessert.

 

Donnerstag 13.07.2017

Nun traten wir die Heimreise an. Erst gab’s noch Frühstück in der kleinen Dorfbäckerei. Der nette Bäcker bediente uns sehr freundlich, auch wenn das normalerweise, die Arbeit seiner Frau ist, diese aber heute nicht anwesend war.

Am Nachmittag kamen wir zu Hause an. Schon schön, wieder zu Hause zu sein. Ady kam noch zu einem Bierchen und so hatten wir, da ja Donnerstag ist, einen kleinen internen Hock.

Freitag 14.07.2017

Da Antonios Papi heute Geburtstag hat, wollten wir ihn besuchen. Um 11:00 Uhr trafen wir in Niederhasli ein. Auch weitere Gäste, sassen auf dem Sofa. Ein Glas Sekt um anzustossen und schon bald brachen wir auf. Da war was geplant, nur wussten wir nicht was. Mittagessen in einem Restaurant mit Buffet. Das war sehr gemütlich und gut in dieser Runde.

Am Nachmittag schauten wir noch den Flugzeugen bei ihrer Landung und den Starts zu (und den Bauarbeitern, die das WC reparieren oder absperren sollten)…

Am späten Nachmittag verabschiedeten wir uns, da wir noch auf die andere Seite der Stadt wollten und dies vor dem grossen Feierabendverkehr besser geht.

Silvias Bruder und seine Frau wurden noch besucht. Mit frischen Früchten und gesalzenen Mandeln wurden wir verwöhnt.

Am frühen Abend traten wir die Heimreise an. Dies war ein schöner Tag um unsere Ferienreise abzuschliessen.

Das waren unsere gemeinsame Ferien.