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Cacherweekend in Tannheim (Auffahrtswochenende 2017)

Tannheim und die Adlerrunden

Schon vor einiger Zeit wurde an einem Hock diskutiert, dass man über Auffahrt irgendwo gemeinsam Cachen gehen könnte. Antonio suchte eine anspruchsvolle Tour in Kufstein aus. Leider stellte sich bald heraus, dass einige sich diese Runde nicht zutrauten und so waren nur noch wir und mountain-fantasy übrig. Wir studierten die Route genau und reservierten die Hüttenübernachtung.

Drei Wochen vorher schneite es nochmal tief runter, was uns sehr verunsicherte, so dass wir das Projekt absagen mussten, weil man bis zu 14 Tagen vorher kostenlos stornieren kann.

Ja und jetzt? In Cacherkreisen ging das Gerücht umher, dass Luri1958 und heifeli sich überlegt hatten, vielleicht nach Tannheim zu fahren. Vorsichtig fragten wir dort mal an, ob wir da mitmachen dürften. Netterweise wurden wir aufgenommen. Auch Jamadulis und mounty_ch waren dabei. Mountain-fantasy-Frau meldete sich auch in dieser Gruppe an und so waren wir eine grosse Truppe, die zusammen losziehen wollte. Nur mit Übernachtungsmöglichkeiten haperte es ein wenig. Antonio reservierte nach einem Tip von Sybille einen Campingplatz mit Appartements. Platz gab es auch noch für alle und so buchten wir sofort. (Alpenwelt Tannheimertal)

Mittwoch 24.5.2017

Am Mittwochnachmittag, meldete sich Antonio bei der Arbeit ab. Um ca.15:00 Uhr starteten wir unsere Reise. Die Anfahrt war länger als geplant, weil wir den gesperrten Pass ignoriert hatten. Keine gute Idee! Also wieder zurückfahren und die Umfahrung nehmen. Selberschuld!

Um 18:10 Uhr kamen wir auf dem Campingplatz an, wo wir erst mal eine ausgiebige Info über alles, was man in der Umgebung machen kann bekommen haben. Sybille kam auch bald dazu und mit etwas Überredungskunst konnten wir davon abwenden, dass sie sich auch die ganzen Infos erzählt bekommt, da wir echt Hunger hatten. Gemeinsam fuhren wir nach Tannheim um in der Dorfstube was zu essen. Allerdings war die Beiz so voll, dass wir erst warten mussten bevor es ein Platz für uns gab. Das Essen war lecker und währenddessen kamen auch Lutz und Heike dazu. Nach dem gemütlichen Abend ging’s zurück auf den Camping und schon bald kamen Jürg und Elena an. Während wir uns langsam ins Bett verkrochen, feierten die anderen noch bis in alle Nacht hinein. Auch Duri und Madlaina, gesellten sich, nachdem sie den von Antonio versteckten Zimmerschlüssel gefunden hatten, dort dazu.

  

Donnerstag 25.5.2017

Pünktlich um 8:00 Uhr trafen alle zum Frühstück ein und wir konnte unseren Plan schmieden. Die Kaffemaschine drohte kurz zu streiken, doch dann spuckte sie doch noch Kaffee für alle aus. Danke, liebe Kaffeemaschine! 😉

 

Tag 1. = SAT A001 – A49 Schwarzer Adler – NW-Tour Lohmoos
Tag 2. = SAT E001- E050 Schwarzer Adler N-Tour Einstein
Tag 3. = SAT F001 Krinnen Almenrunde – Start und ein paar Caches des SAT G Krinnenspitzen-Trails

Alle waren gestärkt für den Tag. Nachdem alle sich eingecheckt hatten, konnte es um 9:30 Uhr losgehen. Am Anfang wurden wir mit der Runde A nach Tannheim geführt. Später ging’s den Hügel hoch. Auch ein anderes Schweizer Cacherpächen trafen wir auf dem Weg an. Doch bald verliess uns das Glück und wir konnten keine Dosen mehr finden. Am Anfang setzten wir noch eigene Notdosen, doch bald gingen diese aus. Das Stimmungsbarometer nahm Zusehends ab. Bei einem Fund stieg es rasant wieder an, doch das kam nur noch selten vor. So viele Dosen einfach weg??? Das kann doch nicht sein!! Hin und wieder fanden wir dann weit im OFF mal wieder was. Ob da jemand absichtlich gewütet hatte? Jedenfalls sank die Stimmung immer tiefer in den Keller, was sehr schade war, da die Runde sonst sehr schön war. Nach dem Mittagessen und nach dem Zvieri gab es wieder kurze Fundserien, die uns wieder etwas Motivation gaben, doch irgendetwas scheint hier wirklich nicht mit rechten Dingen zugegangen zu sein.

                                                 

Angekommen am Ziel waren wir doch etwas müde und froh unsere Schuhe ausziehen zu können. Hoffentlich sind unsere Füsse morgen wieder startklar.

Das Abendessen haben wir wieder in der Dorfstube zu uns genommen. Leider wurden wir auf zwei Tische verteilt, doch das Essen und die Bedienung war tiptop. Sogar ein Schnapserl wurde uns noch offeriert, da wir erst hatten auf unseren Tisch warten müssen und dann das Essen etwas dauerte.

    

Müde wollten wir uns schon zu Bett legen, als es am Bus klopfte und Jürg uns noch zu einem Glas Wein verführen wollte. Wir waren jedoch zu müde und überliessen das Saufen den anderen. Nein, natürlich hatten sie nicht gesoffen, sondern einfach noch gemütlich ein Glas Wein genossen 😉

Freitag 26.5.2017

Die Füsse schmerzten schon noch ziemlich als wir aufwachten. Ob wir das schaffen werden heute? Der „Einstein“ steht auf dem Programm, ein Berg auf 1866 m.ü.M. das wird hart werden. Die Wanderschuhe wurden nur kurz auf Probe getragen und dann durch die Trekkingschuhe ersetzt. Wir hofften eine gute Wahl getroffen zu haben, doch endgültig werden wir das erst am Abend wissen.

Nach dem Frühstück fuhren wir zum Einkaufen, wo wir beschlossen, wie wir die Runde am besten angehen werden. Der Plan war ausgeheckt und los ging’s.

Erst flach und dann kam langsam der Anstieg, doch immernoch ganz human. Die Sonne gab zu verstehen, dass sie heute warm herunterzubrennen im Sinn hatte, doch ein sanftes Lüftchen kämpfte dagegen an, was für uns sehr angenehm war.

             

Nach ein paar Stunden wurde der Weg immer steiler. Die Dosen im Dorf konnten mehrheitlich gut gefunden werden. Doch nachher haperte es wieder ganz schön.

Da wir wussten, dass die „Spezialisten“ unterwegs sind, konnten wir guten Gewissens trotzdem loggen und zudem hatten wir am Vorabend beim Schwarzen Adler noch Ersatzdosen und Logbücher geholt und diese teilweise ersetzt.

      

Dann kam die verdiente Mittagspause bevor es dann so richtig steil wurde.
Als es dann heikel wurde, hatte Heike etwas Mühe mit der Aussicht bzw. dem steilen Abhang. Antonio begleitete sie gekonnt über die heiklen Stellen und so hat sie es unbeschadet überstanden.

                    

Heike, Jürg und Elena machten sich langsam an den Abstieg auf der anderen Seite, während die anderen noch das letzte Stück zum Einstein unter die Füsse nahmen. Diese waren immernoch recht „lauftauglich“, was uns doch sehr erstaunte.

Die Aussicht da oben war bombastisch! Nach einer Pause, vielen Fotos, und natürlich den Einträgen beim Cache und dem Gipfelbuch, machten wir uns an den Abstieg.

   

Die Flora beeindruckte uns sehr. Die Einträge in den noch fehlenden Caches kontrollierte Lutz fein säuberlich und den schwierigen holte Antonio mit Lutz zusammen, während die anderen Paparazzi spielten.

    

Der Abstieg lief recht gut. Die anderen hatten wir auf dem letzten Stück auch noch eingeholt und so wanderten wir gemeinsam zum Café, um dort einen Coup zu geniessen. Ja, den hatten wir uns wirklich verdient. Ach ja, da wir noch die A Runde kreuzten, kontrollierten wir, ob die „Spezialisten“, die heute die ganzen Runden warten sollten auch wirklich unterwegs waren. Tatsächlich, da waren sie schon gewesen. Makellose neue Dosen fanden wir da vor. Toll!

         

Auf dem Camping gönnten wir uns eine Dusche, und fütterten die technischen Geräte mit Logs, Brichtli, Fotos usw.

Dann machten wir uns auf den Weg zum Abendessen, welches wir an diesem Abend im Hofbräuhaus zu uns nehmen wollten, da die Dorfstube bereits ausgebucht war. Nein, nicht in München, hier in der Gegend scheint die Österreichische Version zu liegen.

Dort angekommen schaute die Dame ins grosse Buch, doch da standen wir nicht drin. Wir waren für den Samstag vorgemerkt. Waaaaass????- Ja tatsächlich hatten die uns falsch eingetragen. Anstelle einer Entschuldigung wurde uns ein anderes Restaurant empfohlen, in welchem die Dame nach unserer Aufforderung anrief, aber niemand abnahm. Ja und jetzt?!?

Vielleicht hat der Schwarze Adler noch für uns neun Platz. Nachdem wir dort waren, wussten wir, das dies nicht der Fall war. Super! Und woher bekommen wir nun noch was zwischen unsere Beisserchen??? Duri und Madlaina kannten ein Hotel/Restaurant, in welchem sie bei einem früheren Besuch schon mal waren. Tatsächlich nahmen die unsere grosse Gruppe auf. Hotel Engel in Grän hiess die rettende Location. Dort assen wir zwar sehr gut, jedoch hatten alle zu viel, weil die Portionen nicht zu knapp berechnet waren. Auch hier wurde uns noch ein Absacker spendiert, da wir etwas lange hatten warten müssen.

       

Die Einen hatten noch nicht genug und killten nochmal ne Flasche Wein, während die Weicheier (sorry, aber da ich auch dazu gehört habe, traue ich mich das zu sagen) sich sofort zu Bett legten.

Samstag 27.5.2017

Heute trafen wir uns eine halbe Stunde später zum Frühstück. Anschliessend stockten einige aus der Gruppe den Proviant im MPreis noch auf und da es heute ein wirklich heisser Tag zu werden drohte, machten wir noch einen Stopp beim Sonnenhutladen. Ein Lukratives Geschäft für den Ladenbesitzer…

So, jetzt müssen wir uns wirklich langsam beeilen! Mit der Sesselbahn überwanden wir die ersten Höhenmeter.

   

Die Runde F der Schwarzen Adler Routen war unser Ziel. Da ein paar G-Caches unsere Route kreuzten, nahmen wir die auch gleich mit. Wir freuten uns sehr, da das Spezialteam anscheinend vor uns hier war. Schöne neue Dosen mit fast jungfräulichen Logbüchern fanden wir vor. Nach dem dritten Fund in Serie, empfanden wir das schon fast als aussergewöhnlich. Ja schon fast langweilig, so schnell ging es voran. Nein, beklagen wollen wir uns wirklich nicht. So sollte es sein und so macht es auch richtig Spass. Wir kamen zügig voran. Die heftige Steigung, die vor uns lag bremste das Tempo zwar massiv, aber trotzdem waren wir recht zügig unterwegs. Alle Dosen da, so schön! Die Aussicht war ebenfalls toll und genauso das Wetter. Bis oben war es schon ganz schön anstrengend und doch waren wir sehr zufrieden so gut vorangekommen zu sein.

               

Im Schatten einer Hütte machten wir Mittagspause bevor es flach des Weges weiterging. Sogar abwärts zwischendurch. Bei der nächsten Hütte suchten wir die fehlende Letterbox. Nichts da, die wollte sich nicht zeigen. Was sich hingegen zeigte, war eine andere Cachergruppe und so erfuhren wir, dass sie es waren, die neue Dosen für uns ausgelegt hatten und gar nicht das „Spezialteam“. Wir freuten uns natürlich trotzdem sehr darüber. Hauptsache es waren Dosen da, von wem auch immer. Sie hatten dafür auf einer anderen Runde, die von uns ausgesetzten Büxen gefunden. So ergänzt man sich eben…

    

Auch fanden wir heraus, dass der Cacherdieb am Dienstag und Mittwoch sein Unwesen getrieben haben musste und, wie wir später erfahren mussten, auch heute. Aber dazu später mehr.

Auf dem weiteren Weg waren wir immer knapp vor dem anderen Team oder, wenn wir länger mit Suchen hatten, gemeinsam unterwegs.

Wenn keine Dose zu finden war, legten wir einen Ersatz….doch dann….wir waren wieder Mal etwas länger am Suchen, kam einer von der anderen Gruppe und versicherte, dass dieser vor ein paar Stunden, als er hier hochwanderte, noch da gewesen sei. Die Sache wird immer suspekter, denn eine Dose konnte doch noch gefunden werden, einfach nicht am gleichen Ort. Irgendwas stinkt hier zum Himmel!

       

Angekommen bei der Bahnstation loggten wir noch die lustige Letterbox beim Restaurant und die Einen tranken noch was.

  

Antonio, Duri und Madlaina haben beschlossen mit einem Mountain-Car den Berg runterzudüsen. Die anderen empfanden die Bahn als angenehmer, um ins Tal zu gelangen.
Die drei Rennfahrer hatten Spass und kamen etwas staubig, (vor allem Duri) aber heil und zufrieden unten an. Dass wir sie von den Sesseln aus beobachtet haben, hatten sie gar nicht mitbekommen.

          

Zum verdienten Coup fuhren wir an den See. Herrlich hier!

 

Doch schon bald mussten wir los, denn bis zum Abendessen dauert’s nicht mehr lange und duschen wollen wir doch bitte vorher noch. Jürg und Elena hatten nur bis am Samstag gebucht. Sie traten gleich die Heimreise an und so verabschiedeten wir uns von ihnen.

Zum Abendessen waren wir wieder im Hotel Engel in Grän, da es uns am Vorabend so gut geschmeckt hatte. Auch heute war ein schöner Tisch in der gemütlichen Stube für uns reserviert. Die Mehrheit entschied sich für Fisch, doch Antonio und Duri sind echte Fleischtiger, daher konnten sie dem Gruppenzwang der anderen widerstehen.

Da wir, cleverer als am Vortag, auf die Vorspeise verzichtet hatten, war sogar noch Platz für ein Dessert….köstlich…

Wie angekündigt, nahm pünktlich um 21:00 Uhr der DJ seinen Platz ein. Gar nicht mal so schlechte Musik, aber trotzdem hatten wir eigentlich beschlossen langsam aufzubrechen. Doch plötzlich war Lutz weg, er hatte sich ein paar Meter weiter vor den Fernseher gesetzt um Fussball zu gucken. Auch Duri und Heike sassen neben ihm als wir eigentlich gehen wollten. Also pflanzten wir anderen, Madlaina, Sybille, Silvia und Antonio, uns in die kuschligen Sofas neben an und bestellten einen Drink. Die Tänzer in der Lobby faszinierten uns mehr als der Bildschirm. Als das Spiel dann vorbei war, wurden wir von den Fussballfans aufgefordert zu gehen. Jaja, isch scho guet…

 

Sonntag 28.5.2017

Wie auch am Vortag, trafen wir uns erst um 8:30 Uhr zum Frühstück. Heute stand für uns nur noch eine Letterbox holen und die Heimreise auf dem Programm. Lutz und Heike wollten noch ein paar Dosen sammeln, auch Duri und Madlaina hatten noch ein paar Pendenzen offen und Sybille schlug direkt den Heimweg ein.

Nach der Verabschiedung fuhren wir nach Tannheim um die Entenhausen liegt im Tannheimer Tal (Letterbox) zu suchen. Das stellte sich als gar nicht so einfach raus. Knochen von einem riesen Tier lagen zwar im Wald herum, aber nix vom Cache. Auch der Ort kam uns komisch vor und so brauchten wir einen Telefonjoker. Duri, der diesen schon geholt hatte, beschrieb den Weg und so wurden auch wir noch fündig. Keine Ahnung was hier bei der Berechnung schief gelaufen war.

     

Jedenfalls waren wir jetzt startklar und düsten zurück in die Schweiz.
Dort wartete noch Arbeit auf uns, da wir bald eine neue Küche bekommen…

Aber wir kommen wieder, wir haben noch ein paar grüne Flecken die in gelbe 🙂 umgewandelt werden wollen. Wir haben insgesamt 158 Büxli an diesem warmen Aufffahrtswochenende besucht.

Ein Frühlings FTF im Sfiental

Heute sind wir zum Geocachen ins Safiental gefahren.
Da gab es einen FTF zu holen. 🙂
In Tenna und in Bonaduz fehlten uns noch ein paar Büxli die wir dann schnell gefunden haben.
Wir haben dabei diesen herrlichen Frühlingstag in vollen Zügen geniessen dürfen und haben fast 11 Kilometer zurückgelegt.

Bilder sagen mehr als Worte:

Im Winter geocachen mit Wandern

Was soll man denn dazu sagen, eigentlich nicht viel, denn die Fotos sprechen ja für sich.
Am Donnerstags-Geocachehock wurde von meinem Kollegen ady73 und mir beschlossen, dass man am Samstag eigentlich noch etwas unternehmen müsste. Das Wetter versprach traumhaft zu werden.
Ich wollte unbedingt mit ihm ein paar Höhlen rekognoszieren gehen, doch er beharrte auf eine Wanderung zum Mittlerspitz ( GC4VNRJ ) und Mittagsspitz ( GC52C4R ).
Auf dem Mittlerspitz ist ein Cache von uns, loslachen.ch, vor fast genau 3 Jahren gelegt worden. Also wäre das doch grad noch ein Grund mehr eine Cachekontrolle zu machen.

Klar war, dass wir relativ früh aufbrechen müssen, weil dieses Unterfangen ca. 7-8 Std. in Anspruch nehmen würde. Wir hatten beide am Abend noch eine Verabredung.
Ich war mit meinem Schatz bei Jürg und Sandra um 18:00 Uhr zum z`Nacht eingeladen und Ady hatte sonst ein Date 😉
Am Freitagabend habe ich noch mit Jürg telefoniert und da hat er natürlich mitbekommen, dass ich zum Mittlerspitz spazieren will. Ich sagte ihm bloss, „wenn du auch cho wetsch, denn chasch jo zwei Stund nach üs starta und denn simmer sicher glichziitig doba“  🙂

Heute morgen holte ich dann Ady ab und Punkt 9:00 Uhr sind wir von der Lutziensteig gemütlich losgewandert.
Bald zeigte sich auch die Sonne und die Temperaturen erlaubten ein Tenuewechsel auf T-Shirt.

   

Immer wider machten wir kurze Fotostops. Plötzlich kam eine WhatsApp von Jürg „herrliches Wetter heute, bei der Mühle bist du auch schon vor Jahren rumgeklettert“
Hmmm… ich schenkte dem noch wenig Beachtung, sagte aber zu Ady… „muasch luga, der Jürg holt üs sicher bald ii“ 🙂

Als wir dann beim Brunnen in Matan angekommen waren, kam das nächste WhartsApp von Jürg: “ dort in der Verlängerung vom Brunnen rauf, ist kürzer“ !!!

Jetzt war mir klar, Jürg ist nicht hinter uns, sondern bereits auf dem Mittlerspitz.
Na bravo… und wir konnten ihn auch von da aus sehen, doch er war nicht alleine, nein, auch Sandra war oben!
Irgendwie war es nun fertig mit der Gemütlichkeit 😉 Wir fühlten uns zum einen beobachtet, zum andern etwas gehetzt 🙂

Nach einer Zwischenverpflegung mit Oviguatzli und Valserwasser ging’s weiter, und nein, wir haben nicht den kürzeren Weg genommen, den haben wir für den Rückweg aufgespart, denn da gab es noch einen Cache zu holen.

Als wir nach ca. 30 Minuten in Sichtweite der beiden waren, schienen sie sich gerade zum Abmarsch bereit zu machen!
Das war auch so, denn sie waren überzeugt, dass wir immer noch beim Brunnen verweilen würden.
Sie erblickten uns dann im letzten Moment noch und waren dann so lieb uns doch noch zu begrüssen 🙂

Natürlich aber erst nach dem Ady den Mittlerspitzcache von uns gefunden hat und ich mich über den einwandfreien Zustand vom Cache überzeugen konnte. 🙂

Nach ein paar Gipfelfotos, Plaudereien und einer Krisensitzung, ob wir nun den Übergang zum Mittagspitz wagen sollen oder nicht, verabschiedeten sich Sandra und Jürg von uns, denn Sandra musste noch z’Nacht  für uns einkaufen!
Die zwei düsten los als ob sie von einem Vespinäscht verfolgt werden und schon bald waren sie weit unten im Wald verschwunden.

Ady und ich einigten uns, den Mittagspitz dieses Mal nicht zu besuchen. Zu unsicher und zu gefährlich den Grad zu überqueren. Ausserdem war unsere Zeit ja auch begrenzt.
Also verspeisten wir erst mal gemütlich unseren mitgebrachten Proviant.

Danach traten auch wir den Rückzug an.
Kaum gestartet, kam uns ein hübsches, junges, rothaariges Fräulein zügig entgegen.
Kurz vor uns sagte sie zu mir: „en gruass vom Jürg und falls ich noch auf dem Gipfel sei, ich solle den Arsch bewegen sonst gäbe es kein z’Nacht“ 🙂
Ich fragte sie: „und er hat dir sicher gesagt du sollst das dem Glatzkopf ausrichten, stimmt’s? “
Sie nickte nur lachend 🙂 Typisch Jürg… 😉
Nach einem kurzen Schwatz verabschiedeten wir uns von der Aargauerin und steuerten den ersten Cache von ET_SETI an, Guck mal_2 ( GC533F8 )
Dieser war nicht so einfach zu finden, obwohl wir uns sicher waren wo er stecken (hängen) müsste.
Als wir ihn dann endlich viel zu hoch in dem Baum gefunden hatten, kam die nächste Überraschung; das Logbuch total durchnässt und keine Chance unsere Namen da reinzuschreiben.
Ich hatte ein Logbuch dabei, wir haben es ersetzt und dem PETling auch gleich einen neuen Deckel gespendet. Der durchnässte und schon schimmlige Bleistift wurde entfernt. Mit verkratzen Armen und Glatze (also eine Glaztze hatte ich schon vorher, aber verkratzt war sie erst nachher) ging’s nun abwärts Richtung Tal.
Bei Guscha haben wir dann den alten Sprecherweg genommen,

welcher uns noch zu drei weiteren Caches führen sollte: Qual der Wahl ( GC6K0Q0 )  diesen haben wir erst etwas am falschen Ort gesucht, doch bald hatte ich das Dösli in den Händen.
Weiter ging es zur Verschnaufpause ( GC6K0P1 ) aber nicht für Ady, er hatte seine Wanderstöcke oben am Wegrand deponiert und ist runter zum 0 Punkt gestiegen, hat den Cache aber nicht gleich gefunden, ich sah dass der Weg unten gleich weiter geht und meinte zu Ady, „schad hesch dini Stöck nit mit gnoh, dört unna got dä Weg wiiter“
Tja, so marschierte er wieder rauf und ich nahm den Cache aus seinem Versteck 🙂
Jetzt watete nur noch ein Büxli auf uns, das wurde vor uns zwei Mal nicht gefunden. Na dann sind wir mal gespannt!
Schon bei der Wahl, welche Kurve bei welchem Weg gemeint war, stellte sich als schwerer raus als gedacht, denn unser 0 Punkt war genau zwischen drin.
Wir suchten sehr lange und nicht mal zwei Telefonjoker konnten uns zu einem Eintrag im Logbuch verhelfen. Jonu… also gibt es hier einen DNF.

Wir waren beide froh, dass wir bald wieder bei unserem Auto waren.
Schön war’s!

Das Znacht bei Jürg und Sandra haben mein Schatz und ich genossen.
Wie Ady’s Date gelaufen ist, weiss ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, vielleicht schreibt er es ja unten in einen Kommentar? 😉

Vielen Dank Ady für den coolen Tag. Eva, die eigentlich auch mitkommen wollte, wünschen wir alles Gute und die Wanderung mit dir werden wir nachholen. (Wie es hätte sein können siehst du auf dem Foto) 😉

Danke auch an Sandra und Jürg für die coole Überraschung auf dem Gipfel und den kurzweiligen Abend mit dem feinen Znacht:-)

Zum Schluss wie fast immer ein Zusammenschnitt auf dem YouTube-Kanal von loslachen.ch

Sonntagsspaziergang, Tritt und Mädli

An diesem Wochenende hatten wir noch nichts vor. Das Wetter schien gut zu sein, fast zu gut, denn die Prognose versprach über 30°C. Hm…was könnte man an solche einem heissen Sonntag machen? Silvia könnte in die Badi gehen, doch das ist nix für Antonio und wir wollten ja zusammen was unternehmen.

Am Tritt wären noch ein paar Dosen offen und auch das Mädli wäre noch zu besteigen.
Tritt Einstig GC4MWY2 /  Tritt GC4MTX0 / PT Igis->Turm: Kaputte Bank GC3Z14V / Mädli Gratweg GC585BP /  Mädli 1496m GC5858P

Also los, Sonnencreme, Hut, Brille, Wanderschuhe, GPS, Stöcke, Rucksack gefüllt und schon konnte es losgehn.

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Den Tritt haben wir noch nie bewältigt und so machten wir uns durch den Wald auf den Weg zu unserer ersten offiziellen weiss-blauen Wanderung. Wir kamen gut voran, doch merkten bald, dass wir sehr sorgfältig auf das GPS schauen müssten, da man im Wald schnell mal ein paar Meter vorbei ist und die Koords einem ein wenig Tanzen lassen.

Der Einstig war dann aber trotzdem schnell entdeckt und so nahmen wir den steilen Aufstieg in Angriff. „Du hesches im Griff mit de Koords?!“ Rief Silvia mehrmals zurück, denn sie dachte, dass es doch bald mal wieder eine Dose haben müsste. „Ja,ja, no as Stückli witer!“ Und plötzlich lag uns so eine Unsicherheit im Nacken. Wir spürten, dass wir zu weit sind und checkten all unsere Geräte ab. Tatsächlich, die Dose muss weiter unten liegen. Nicht dass es zu wenig anstrengend für uns gewesen wäre, aber da mussten wir halt nochmal runter. Dort zeigte sich die grosse Büx dann schnell. Nach dem Loggen durften wir wieder hinauf steigen und schon bald standen wir am Horizont.

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Nun war die Frage, wie’s weiter gehen soll. Mädli, oder einfach gemütlich grillieren und wieder runter?- Da wir beide noch fit waren, gingen wir weiter. Geht ganz schön hoch da und schmal ist es. Auf beide Seiten geht’s runter. Also scheinen wir auf dem Grad zu balancieren. Ungewohntes Gefühl, aber es macht Spass.

Medli Grat

Auf dem Weg durften wir noch kurz Bekanntschaft mit Giachen machen, oder war es Gian? Er hatte keine Zeit zum Plaudern und so konnten wir ihn nicht fragen, welcher der beiden Steinböck er ist.

Kurz darauf mussten wir eine wacklige, nur noch an wenigen Punkten befestigte Treppe hochsteigen, gaaaar nicht vertrauenswürdig, doch sie hielt uns trotzdem.

wacklig

Oben angekommen, erkannten wir die Treppe bald und Antonio durfte hochkraxeln. Silvia meinte, dass sie das Dösli auf dem schönen Kletterbaum oben am Grad montiert hätte und auch Antonio gefiel diese Idee gut, doch als wir oben waren, merkten wir, dass die Idee nun so gut auch nicht gewesen wäre, viel zu gefährlich, da geht es voll krass runter auf der anderen Seite!

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Aber die Aussicht von da oben, die ist echt nicht zu verachten.aussicht vom medli

Und so öffneten wir ein wohlverdientes Bierchen und genossen unser Päuschen.

ein bierchen in ehren

Anschliessend ging’s zurück zum Stunaboda, wo eine Feuerstelle lag, die noch so heiss war, dass wir nicht einmal ein Streichholz brauchten um es wieder mit Flammen zu versetzen. Silvia verbrannte sich grausam die Finger, doch Antonio wusste ein gutes Gegenmittel, das sofort Abhilfe schuf. Als die Glut dann gut war, konnten wir unsere mitgebrachte Wurst grillieren und den warmen Nachmittag im Schatten geniessen.

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Wir legten uns nach dem Essen auf die Wiese und beobachteten die Wolkenformationen, die immer wieder neue Tierformen bildeten, die wir uns gegenseitig erklärten.

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Nachdem wir genug Päuseli hatten, machten wir uns bereit zum Abstieg über den Schlund. Auf dem Weg noch Cacherkontrollen bei unseren beiden Dösli gemacht und am Schluss waren wir echt froh, endlich beim Auto anzukommen.

Müde aber zufrieden nach 22.6 Kilometer und fünf gefunden Büxli,  machten wir uns auf den Heimweg. Zu Hause gab’s erst mal eine Dusche und dann zum Abschluss des Tages einen Coupe Romanoff.

Kufstein, Pfingsten 2015

Ein paar Wochen vor Pfingsten wurden wir angefragt, ob wir Lust hätten, an Pfingsten nach Kufstein zu kommen. Hm… wir liessen uns etwas Zeit mit einer Antwort. Also hakten Rapelli und Jogihans nochmal nach und so konnten wir einer Entscheidung nicht mehr ausweichen. Das Wetter schien nicht allzu vielversprechend, trotzdem sagten wir zu und liessen uns auf das Abenteuer ein.
Die Rätsel und Letterboxen waren von unseren Kollegen bereits gelöst worden. Dazu hätten wir eh keine Zeit mehr gehabt und ob wir den Grips dazu gehabt hätten lassen wir mal offen 

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Am Freitag starteten wir gegen Abend unsere Reise. Die anderen beiden waren bereits dort. Die Adresse der Ferienwohnung zu finden war gar nicht mal so einfach (Cachen ist leichter).   Weiterlesen

Es kommt immer anders als man denkt…

Eigentlich wollten wir an diesem Wochenende nicht viel tun. Ausruhen, ausschlafen und vielleicht noch ein wenig die Sonne geniessen während wir ein, zwei Caches einsammeln.  Doch wie man so schön sagt: „Erstens kommt es anders……zweitens, als man denkt…“. 

Am Freitag waren wir zu einem gemütlichen Pizzaplausch bei den Grischunis eingeladen. Leckere Minipizzen und ein Gläschen „Fabelhaften“ Rotwein dazu.
Gerade als wir unsere Bäuche so richtig gefüllt hatten, kam Herr Grischuni auf die fabelhafte Idee, dass wir am nächsten Tag auf den Falknis wandern könnten. 
Loslachenfrau machte sich noch lustig, da sie glaubte, sie könne in dieser Zeit ausschlafen….jaja….denkste…. 
Grischuni plante gleich für alle vier. Frau Grischuni hatte natürlich nichts einzuwenden. Schon seit langem wollte sie den Gipfel dieses Berges erklimmen. Loslachenmann liess sich überreden und….naja, was soll da Loslachenfrau sagen….am besten nichts,  denn sie wurde einfach, wie wenn es selbstverständlich wäre, miteinbezogen.
Erstaunlich früh zogen wir an diesem Abend ab, denn wir wollten ja fit sein für den nächsten Tag.

Um 6:10Uhr krächzte die Nachbarin der streitenden Katze nach, so dass wir schon mal halb wach waren.  Um 6:45 Uhr kam dann das gefürchtete Telefon von Grischuni. Das Älplibähnli sei au 7:15 Uhr reserviert. Hopla…  wir sprangen mit einem Satz aus dem Bett, machten uns parat und hetzten los.
Am Parkplatz grinsten uns die beiden bereits an und berichteten, dass das Bähnli erst für 7:30 Uhr reserviert sei, sie wollten nur, dass wir pünktlich sind. Ja super! 
Nun ja, jetzt waren wir ja eh schon hier und konnten langsam wach werden.

Nach der Fahrt in die Höhe suchten wir uns den passenden Wegweiser, welchem wir dann zielstrebig folgten. 

Wegweiser Renner

Nichts ahnend wanderten wir dem Weg entlang in Richtung Fläscher Tal.

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Bald schon kamen die ersten Schneefelder, die wir zu überqueren hatten und so entschieden wir nach kurzer Zeit, die Gamaschen zu montieren, was eine sehr gute Idee gewesen war Als wir nämlich in dem besagten Tal angekommen waren, waren die Wiesen nicht mehr grün, nein, sie waren mit einem dicken zuckergussähnlichen Überzug zugedeckt. Die Schneedecke war zwischen einem und zwei Meter hoch.  Ob wir das schaffen würden?
Nun ja, bevor wir zu diesem Tiefschnee kamen, war ja noch dieser Cache beim See. Hmm…..also auf dem See…..bzw. auf dem Inselchen im See….was soll man dazu sagen??? 

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Wir zogen weiter in Richtung „Viel Schnee“. Die Grischunis stampften den Weg frei und opferten viel Energie um uns gute Tritte zu fertigen, so dass wir nicht auch bei jedem Schritt einsanken. Ob wir wohl die einzigen Spinner sind, die am 1.11. auf diesen Berg steigen?  Nein, waren wir nicht, ein Pärchen hatte den gleichen Gedanken, jedoch waren sie besser vorbereitet, sie packten ihre Schneeschuhe aus, was sicher viel Energie erspart hätte, hätten sie sich nicht für den direkten, steilen Weg entschieden.
Nun aber zurück zu uns. Wir hatten weder Schneeschuhe, noch nahmen wir den direkten Weg. Zwischendruch gabs eine kurze Pause um den herrlichen Ausblick zu geniessen.

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Dann stampften wir wieder ein paar Schritte weiter… das Ziel kam immer näher und wir freuten uns sehr darüber. Wenn wir dem Schnee für ein paar Schritte ausweichen konnten, dann taten wir das mit Freuden, denn das Einsinken ist extrem anstrengend. 

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Nach guten vier Stunden hatten wir es endlich geschafft. Wir standen auf dem Gipfel vom Falknis! Juhu! 

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Ein beissender Wind zog uns um die Ohren, doch wir liessen uns nicht vertreiben. Unser Mittagessen hatten wir nun wirklich verdient. Grischuni lüftete sogar noch seine nassen Füsse ein wenig aus.  Und wir waren glücklich da oben zu sitzen, ganz besonders Frau Grischuni, die sich damit ihren lang ersehnten Traum endlich erfüllt hatte.  Einige Dolen genossen mit uns die herrlichen Augenblicke des Triumphs.

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Beim Abstieg wollten wir noch die Dose am Falknis holen, doch auch mit ein wenig buddeln merkten wir schnell, dass es unmöglich war unter den hohen Schneedecken irgendetwas zu finden und so liessen wir das bleiben. 
Auf dem Rückweg taumelten wir wie besoffene den sulzigen Schnee hinunter.
Als es steil genug war äusserte Loslachenfrau den Wunsch da runterzurutschen und noch ehe sie diesen Gedanken fertig in Worte gefasst hatte, war Grischunifrau schon unten und servierte uns eine perfekte Rutschbahn, die wir natürlich gerne benutzten und gleich verlängerten. Ein riesen Spass sag ich euch!

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Die Wanderung zurück zur Bahn zog sich dann noch ganz schön in die Länge. Nasse Füsse, weicher Schnee, müde Beine. Doch die Sonne liess uns nicht im Stich, auch wenn sie oft drohte hinter den Bergen zu verschwinden, warf sie immer einen wärmenden Strahl auf uns, als ob sie uns nicht aus den Augen lassen wollte.

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Nach ca. 3.5 Stunden Marsch gönnten wir uns im Älplibeizli ein Bierchen um die Zeit bis zur Retourfahrt zu überbrücken. 

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Trotz der Müdigkeit, entschieden wir uns, den Tag noch gemeinsam mit einem Fondue zu beenden. Die Grischunis trafen pünktlich um 19:00 Uhr bei uns ein und sie brachten einen „Fabelhaften“ Weisswein mit und als ob das nicht schon genug gewesen wäre, kürten sie uns noch mit einem Spezialgeschenk.  Wow!

Grischuni loslachen.ch Falknis
Das war uns eine echte Ehre! 

Vielen Dank, dass ihr uns mitgeschleppt habt. Hat trotz der Anstrengung riesen Spass gemacht.

 

Eine FTF jagt die es in sich hatte

Wie immer meldet sich das iPhone ganz unverhofft mit einem neuen Cache, heute geht es mit einem von ET_SETI los.
PT_#1 Start GC4R452. Was ein PT? 
Dann klingelt es nochmals  und schon wieder! Das hört ja gar nicht mehr auf  
Bei jedem neuen gebimmele wurde ich nervöser 
Beim 3. war klar, da muss man einfach mal die GPX Dateien auf`s Navi laden.
Die Leitung wurde heiss und heisser.
Irgend wann dazwischen eine Nachricht von ady73….“scho unterwegs“?
Ich: klar doch  söll i warta? 
Da er noch bei der Arbeit war, dauerte es ein Moment bis er am verabredetem PP ankommen würde.
Loslachen.ch Mann steuerte sein Cachemobil auf die Autobahn und nach wenigen Hundert Meter stand er! STAU  
ady73 kontaktiert und gesagt er solle die Autobahn verlassen.
Das war gut so, denn so konnte er seine Büroschuhe gegen richtige Schuhe tauschen 
Beim Treffpunkt war es ca.17:00 Uhr und als wir starteten ca.17:20 Uhr
Das erste Büxli konnten wir relativ schnell finden und den ersten FTF von dreizehn verbuchen  darin befand sich sogar ein TB zum mitnehmen. 
Wir waren voll motiviert… und waren richtig gut vorbereitet für diesen PT   (Keine Jacken, nur eine Taschenlampe! nichts zum Knabbern, dafür aber genügend Wasser!)
Es war eine anstrengende Wanderung, mit zum teil sehr rutschigen Passagen.
Zwischen der #5 und der #6 haben wir den Weg verloren… nur dank Topo Karte fanden wir wider zurück.
Wir waren echt froh genügend Essen mitgenommen zu haben, denn wir bekamen Hunger, es ging ja auch mächtig aufwärts! 
Wir träumten von Spaghetti, Pizzas, Cocacolas… wären aber mit einem Snikers oder Mars schon überglücklich gewesen. Na ja, selber schuld…

Wir spielten mal bei der #9 mit dem Gedanken den Trail abzubrechen und den Weg ins Tal zu nehmen.
Den Weg kenne ich, war vor kurzem mal da runter gegangen mit Rapelli, schon da waren wir erstaunt und spekulierten ob ET_SETI hier weiter machen würde.
Das er aber den steilen Weg nach oben bedosen würde… hätte ich nicht erwartet!
Sagte ich steil??? Meinte natürlich sehr steil 
Gopf nomol, ich wusste gar nicht das ich so viel Schweiss habe… es lief nur so runter!!!
Also… wir beschlossen dann das ganze durchzuziehen, eine Taschenlampe hatte ich ja dabei und Ersatzbatterien auch. Ady73 meinte das es von der #13 nicht mehr weit sei bis zur Alp Salaz, (aber bis dort hin…puhhh….)

Wir durften ein paar Gämsen zuschauen wie einfach es eigentlich ist, sich in diesem Gebiet schnell und sicher zu bewegen  
War cool.

So nun genug gequaselt…
dieser PT hat es in sich… und nicht wirklich als Feierabendtour zu empfehlen. 
Wir waren echt froh das wir auch die letzte, die #13 dank Taschenlampe gefunden haben.
Dank loslachen.ch Frau welche uns auf der Alp Salaz abgeholt hat, haben wir sicherlich noch 2 Std. eingespart.  Bis zum letzten Büxli haben wir ca. 3Std 40Min. gebraucht.

Vielen Dank ET_SETI für diesen Trail, hat Spass gemacht mit ady73 um die wette zu Cachen, mal hat er einen gefunden, mal ich, genau so wie es sein sollte 

 

Eine Cache-Tagestour mal rauf mal runter

Für diesen heutige Tag war einiges geplant. Es sollten bis am Abend ein paar Büxli und Erlebnissen mehr auf unserem Konto deponiert sein.

Als ersten ging’s Richtung Davos wo es in der Zügenschlucht ein einiges auf uns wartet.

Hier haben wir die Fahrräder ausgeladen und machen uns  auf den Weg. Sehr schöne Gegend ein paar Döschen.

Zügenschlucht 1 Waldläufer GC30RAR

Zügenschlucht 2 Take a break GC30RBF

Zügenschlucht 3 Höhlenforscher GC30RC9

Geocache gefunden DSC06236

Als diese drei von der Serie gefunden wurden, haben wir die Fahrräder an der Strasse abgestellt und  haben einen Abstecher zum Bärentritt GC14VH4 gemacht. Sehr eindrücklich dieser Spaziergang.

Wegweiser Zügenschlucht Bärentritt Bärentritt Vor dem Abgrund Bärentritt

Weiter ging’s zur Solisbrücke wo auch ein Büxli auf uns wartete. Dieses war anders als gedacht, trotzdem konnte der sich nicht vor uns verborgen bleiben. Solis GCYZ73

Das war es natürlich noch nicht alles. Wir beschlossen nach Mutten zu fahren, vor vielen Jahren wohnte loslachen Mann dort oben. Dort Oben gab es seit kurzem einen neuen Cache, also beschlossen wir diesen und ein älteren auch noch zu Suchen. Das erste mal konnten wir die „Autobahn“ da rauf geniessen.

Der kleine Obermuttener GC2N6AA war schnell aus seinem Versteck gezogen. Um zum nächsten zu gelangen mussten wir ein paar Höhenmeter überwinden. Dies haben wir locker geschafft nur… Plötzlich   konnte ich nicht mehr richtig sehen! Was ist denn jetzt los? Ein Brillenglas hat sich im Gebüsch verabschiedet! Zum Glück haben wir es wieder gefunden und einsetzen können. So konnte, nach dem Loggen des Samariter Mutten GC30RQP, auch noch die super Aussicht genossen werden bevor es wieder nach Obermutten ging.

Obermutten Silvia auf dem Fels Obermutten Aussicht Domleschg

Hier haben wir uns so richtig verwöhnen lassen mit einem klasse Essen. Geocachen bietet halt etwas von allem, man muss nur wollen.

Essen in Mutten

Der letzte dieses Tages war auch ein ganz besonderer, vor allem weil es Dunkel war und den Namen, Space Church – Die Kirche aus dem All GC2DCT3 trägt. Wer findet den nicht dazugehörigen Alien?

Angriff aus dem All