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Testfahrt mit der MT09

Heute hatte ich die Möglichkeit die Yamaha MT09 2017 ausgiebig zu testen.
Was heisst ausgiebig? Ein Wort das sich relativiert je nach Ansicht.
Gestartet bin ich zusammen mit meinem Kumpel Erwin um 08:30 Uhr vom Motocenter in Chur aus gings erst mal Richtung Tessin.

An der MT09 ist mir sofort aufgefallen, dass man mit sitzen gleich vorne am Tank landet.
In Splügen angekommen war klar, dass wir den Pass Richtung Chiavenna nehmen würden.
In Monte Spluga war z’Nüni ziit 🙂 Also einen Stop eingelegt und die ersten Eindrücke verarbeitet.
Die MT09 und ich waren noch nicht so gute Kumpels. Mir passt das Einlenken nicht ganz, ich fühlte mich nicht ganz wohl. Spass machte es aber bis dorthin trotzdem.

In Chiavenna angekommen zeigte das Thermometer 32° an und das Verkehrsaufkommen war sehr hoch.

Ich freute mich das schöne Bergell hinaufzufahren bis nach Maloja. Dies gehört ohne Zweifel zu meinen Lieblingsstrecken.

Die MT09 brachte mich mit ihrem 3 Zylindern und 115 PS problemlos und agil auch diesen spassmachenden Pass hoch.

Am BeachClub gab es ein kurzes Fotoshootig bevor es dann weiter ging zu unserem geplanten Mittagessen in Sfazù im Puschlav auf der anderen Seite vom Berninapass.

Auch dieser Pass ist ein Träumchen für Motorradfahrer. Es gibt viele langgezogene sowie engere Kurven. In Richtung Puschlav geht es natürlich mehrheitlich abwärts, doch so kann man sich wieder auf die Rückfahrt freuen, denn nach dem wie immer feinen (heute Pizzoccheri)  Essen im Restaurant Sfazù, ging es zurück ins Engadin.

Erwin und ich haben uns dazu entschlossen, wieder mal den Albulapass unter die Räder zu nehmen. Zuvor brauchten unsere Töffs aber was zu trinken. In La Punt wurde also getankt und ich staunte, nur 5,2 Liter hat die Yamaha gegurgelt.
Zu meinem Pech hat sich ein Hummelchen in mein Lederkombi verirrt! Ich muss wohl nicht erwähnen warum ich es bemerkte oder?(da soll mir einer sagen, dass Hummeln nicht stechen). Es brannte einen Moment lang höllisch. Da gibt es nur ein Gegengift, Adrenalin. 😉

Der Albula ist ein guter Pass um das Fahrwerk der MT09 ein bisschen herauszufordern.
Für meinen Geschmack ist die 193 kg fahrfertige Maschine ein bisschen zu weich. Ich mag es eher härtereingestellt, dennoch hatte ich nie ein ungutes Gefühl bei den zum Teil schlechten Strassenabschnitten.

Endspurt, über die Lenzerheide und wieder zurück zum Motocenter in Chur.

Es hat Spass gemacht mit dem 3-Zylinder, 4-Takt, DOHC, 4 Ventile und den 847 cm3  die 280 km über den Splügen, Maloja, Bernina, zurück wieder über den Bernina, Albula und die Lenzerheide zu fahren.

Wie Anfangs schon erwähnt, sind die MT09 und ich nicht die ultimativen Freunde geworden. Dies hat sich bis zum Schluss durchgezogen und kommt wohl daher, dass die Maschine zu wenig Gewicht aufs Vorderrad bringt.

Was mir ganz gut gepasst hat, ist zum Einen die zweistufige Tractionskontrolle, ob man die jetzt braucht bei den 115 PS sei dahingestellt, jedenfalls vermittelt es ein gutes Gefühl. Zum Andern finde ich den Quickshifter eine coole Sache. Wenn man das einmal hatte, will man es immer haben. Bei der MT09 könnte er noch etwas präziser arbeiten.

Die drei Leistungs-Modi:
A = Aggressiv
B = Regen
Std. = Standart, oder eine ideale Zwischenlösung.

Alles in allem, ein tolles Bike, bei welchem Preis / Leistung voll und ganz passt.

Danke Erwin für’s Begleiten und dem Motocenter in Chur für den bislang guten und zuverlässigen Service. 

Als ich dann die MT09 wieder abgegeben hatte, sattelte ich meine MT10 und düste durchs Versam hoch ins schöne Vals, wo ich von meinem Schatz schon sehnsüchtig erwartet wurde.

Herbstferien 2016: Bergell, Maloja, Valle Maggia, Valle Verzasca,…

Schon vor zwei Jahren waren die 40 Caches entlang der Via Panoramica (GC4KTKT) im Bergell herausgekommen, doch damals waren wir in Amerika. Antonio wäre zwar am liebsten sofort mit einem Privatjet ins Bergell gedüst, doch Millionäre sind wir noch lange nicht und so musste er die FTFs damals an ady73 abtreten.

Bregaglia Piz Badile

Doch nun war der Zeitpunkte gekommen, an welchem auch wir uns auf diese Wanderung begeben. Am Vorabend sind wir über den Splügen nach Chiavenna gefahren, haben uns dort mit Wanderproviant eingedeckt, ein paar Geocache gesucht und in Castasegna ein Plätzchen für die Nacht gesucht wo wir nach einem feinen Essen bei Vito schlafen konnten.

Regenbogen am Splügen Splügen Markt in Chiavenna Chiavenna Dorf Hintergasse von Chiavenna Klosters Chiavenna Campanile Acquafraggia Villa di Chiavenna An der Grenze Cachen Essen bei Vito Castasegna

Am Sonntagmorgen standen wir pünktlich an der Haltestation um uns nach Casaccia chauffieren zu lassen (auch wenn die Station nicht mehr dort war, wo sie früher ihren Standort hatte). Wir freuten uns sehr auf die uns bevorstehende Wanderung, aber etwas Respekt vor der Kälte hatten wir doch. Auch viele andere Wanderer hatten das gleiche Vorhaben. Kein Wunder bei dem herrlichen Herbstwetter. Unser Vorteil war, dass der offizielle Weg an einem anderen Ort beginnt und so konnten wir erst mal in Ruhe die ersten Dosen suchen.

Stall in Brentan Castasegna-Casaccia Panoramica start Via Panoramica Diga Albigna loastplace Büxli gefunden Kühe Vegetation

Die Kälte war ganz schön bitter und so waren wir um Handschuhe und Mütze wirklich froh. Doch als die ersten Sonnenstrahlen über die Berggipfel spähten wussten wir, dass es nicht mehr lange dauern kann, bis sie zu uns rüberreichen. Kaum waren sie da, erwärmte sich die Erde rasch und wir konnten eine Schicht nach der andern in den Rucksack packen.

Erste Sonnenstrahlen Komische Sachen Hand in Hand Cucusali Spoiler

Die Dosen auf der Strecke konnten wir dank der guten Spoilerbilder gut finden. Ohne wäre es hin und wieder ganz schön schwierig, wenn nicht unmöglich gewesen. Daher waren wir sehr froh, diese zu haben.

Während Silvias Rucksack immer schwerer wurde, da sie für den Kleidertransport zuständig war, wurde Antonio seiner immer leichter, denn er enthielt Esswaren.

Auf einem Bänkli über Vicosoprano genossen wir unser Picknick. Zum Glück hatten wir den Cache vor dem Essen gesucht, denn der Platz füllte sich laufend mit Pärchen, die ebenfalls eine Mittagspause einlegten.

Bestes Wetter Glockenblume Herrliche Wanderung Fleissige Biene Wandersmann Eine Frucht? Waldfoto Einfach nur schön Mittagspause oberhalb Vicosoprano

Auf der Wanderung hatten wir immer wieder einen herrlichen Ausblick auf die gegenüberliegende Bergkette mit dem von Antonio so geliebten Piz Badile, die Dörfer im Bergell, die schönen Bäche, Wasserfälle und Wälder. Begleitet wurden wir stets von der wärmenden Sonne und natürlich von kreativen, abwechslungsreichen Cacheverstecken.

Ach ja, in Durbegia haben wir uns im Wandercafé noch einen Kaffe aus einer Mocca und ein Stück Nusstorte gegönnt, das war auch ganz schön gemütlich.

Wandersfrau Fast übertrieben die Markierungen Glücklich Muschio morbido ;-) Verpflegung in Durbegia Marienkäfer Buchhaltung muss sein Piz Badile Blick auf Bondo Treppe mit dem Badile

Kurz vor Soglio taten uns dann die Füsse schon etwas weh und wir merkten, dass da schon ein paar Schrauben in den Gelenken mal wieder angezogen werden sollten.

Zwar waren wir erleichtert, als wir in Soglio angekommen waren, doch zu Ende war unsere Wanderung damit noch nicht. Erst haben wir noch kurz eine Cachekontrolle bei unserer eigenen Dose, Soglio (GC37NZZ) gemacht und dann ging’s weiter unter der Cascata – Wasserfall (GC37P3C) nach Castasegna. Die Kastanienwälder sind wirklich schön im herbstlichen Sonnenlicht, aber auch gefährlich, da die stachligen Kugeln ohne Vorwarnung von den Bäumen kullern. Glücklicherweise wurden wir nicht getroffen.

Soglio Kastanien Schädel la cascata

Am Ziel angekommen gönnten wir uns eine kurze Pause, bevor wir von Heinz und Jasmin zum Znacht abgeholt wurden. Bei einer leckeren Pizza und interessanten Gesprächen liessen wir den Abend gemütlich ausklingen. Die beiden brachten uns dann auch wieder nach Hause wo wir uns todmüde in die Federn fallen liessen.

Brentan mit Vollmond

Am nächsten Morgen besuchten wir das Pretorio – Folterkammern (GC3713H) in Vicosoprano. Der Cache hatten wir da schon lange versteckt, doch Silvia war noch nie im Innern dieses gruseligen Gebäudes. Interessant und schön eingerichtet und zudem noch frei zugänglich.

Pretorio Vico Gerichtssaal Pretorio Das letzte Stündchen hat geschlagen Folterkammer Pretorio

Weiter führte uns der Weg nach Maloja, wo wir spontan entschieden noch ein Seitental zu besuchen. Auch hier war Silvia noch nie und Antonio konnte sich nicht an seine kindlichen Besuche erinnern.

Eine kunstvoll gestaltete Staumauer, die sogar zur Kletterwand umfunktioniert wurde (oder dies als Zusatzfunktion hat) erwartete uns hinter der Villa Baldini. Ein attraktiver Wanderweg (den wir zwischendurch etwas aus den Augen verloren haben), führte uns an den Lägh da Bitabergh und von dort aus wanderten wir zum Lägh da Cavloc. Im Restaurant erfuhren wir, dass es von einem Altersgenossen von Antonio geführt wird. Das Essen dort war wirklich spitzenmässig und auch die Tatsache, dass wir mitten am Nachmittag was bekommen beeindruckte uns.

Nun reichte es uns aber mit Wandern. Auf dem Rückweg merkten wir die Beine schon ganz schön vom Vortag. Jaja, das ist halt wenn man so untrainiert in der Gegend rumwatschelt.

Regenbogen (GC4GT2X) / Lägh da Bitabergh (GC64TQ7) / La Furcela (GC64TYJ) / Zwergenhaus (GC4GTDB) / Tannenbaum (GC4GTC6) / Zwergenhöhle (GC4GTAW) / Gelb Rot Weiss (GC4GT6A)

Staumauer Val Orden Villa Baldini Spass in der Val Orden Lägh da Bitabergh See Lägh da Bitabergh Silvia am Lägh da Bitabergh Antonio Aerni Silvia Rieder Lägh da Cavloc Restaurant bei Sandro Marazzi Lägh da Cavloc Essen im Restaurant Lägh da Cavloc Stutzflug

Zu Hause ruhten wir uns dann erst mal aus und genossen eine laaange, warme Dusche.

Am Dienstag gönnten wir uns eine Ruhepause und blieben zu Hause. Zu tun gibt’s da ja bekanntlich  immer was.

Gegen Abend studierten wir mal den Wetterbericht und stellten fest, dass es für den Rest der Woche nur im Süden schön sein wird. Also erstellten wir einen groben Plan. Dieser sah so aus, dass wir vielleicht ins Valle Maggia fahren könnten, so nach Bosco Gurin oder so… 1000 Caches wurden mal runtergeladen und so düsten wir am Mittwochmorgen los.

Kurz vor Bellinzona entdeckten wir eine Serie, die einige Favoritenpunkte aufwies wodurch wir uns dazu verführen liessen. Vermone (GC5YFP5)  Tatsächlich waren die Verstecke ganz schön clever und nicht alltäglich. Plötzlich kam uns ein Pärchen entgegen. Muggels? Oder auch Cacher? Antonio hatte es schon lange durchschaut, während Silvia noch darüber studierte. Die kennen wir doch! Arcobaleno! Was für ein Zufall! Die Gelegenheit nutzten wir gleich um zusammen mittagessen zu gehen. Ossobucco für alle 😉 Zusammen suchten wir noch die restlichen Dosen, welche beide Parteien noch offen hatten, bevor sich unsere Wege wieder trennten. Das war wirklich eine tolle Überraschung gewesen, die beiden so spontan zu treffen.

Kletterpartie von loslachen.ch Frau Silvia auf dem Trail Der Baum als Zopf Was macht er denn da? arcobaleno-frau aAntonio nicht beim Pilzlen

Wir verfolgten nun unser Ziel weiter und reisten in Richtung Maggiatal. Doch schon ganz am Anfang wurden wir von einem Grotto aufgehalten und da war ein Parkplatz auf welchem ein Verkehrsschild stand, das wir nicht recht deuten konnten. Heisst es, dass man hier übernachten darf oder eben genau das Gegenteil? Unsere Googlerecherchen waren auch nicht ganz eindeutig, doch wir glaubten, es sei gestattet. Nach einem leckeren Abendessen im Grotto America (die wussten auch nicht recht, ob es erlaubt ist auf dem Parkplatz zu nächtigen) nisteten wir uns also in unsrem Bus ein.

Maggia Schlucht Alte Eisenbahnbrücke Cache in Val Maggia Erlaubt oder nicht! Romantisches essen in Grotto Ameica Im Grotto America Essen im Grotto America Ponte Brolla

Um 1:30 Uhr erfuhren wir dann von der Polizei, dass auf der Tafel steht, dass es nicht gestattet ist die Nacht dort zu verbringen. Allerdings gaben sie uns Tipps, wo wir den Rest der Nacht verbringen können, ohne von ihnen nochmal gestört zu werden.

Nach dem Unterbruch versuchten wir am empfohlenen Platz noch ein paar Stunden Schlaf zu erhaschen. Auch wenn es etwas laut an der Strasse war, hielten wir es bis 9:45 Uhr aus. Und so wurde es fast 11:00 bis wir dann endlich weiterpilgerten.
An diesem Tag erwarteten uns einige schöne Caches bzw. schöne Orte, an welche wir durch die Dosen hingeführt wurden. So zum Beispiel eine Kapelle mit Aussicht über Maggia, ein Kraftwerk „Linescio, dove l’acqua sparisce – Es verschwindet (GC1ZNKZ) “ in einer schönen Schlucht, ein Lost Place Steinbruch „Cava abbandonata / verlassener Steinbruch (GC2ZP5T)“ und zum Schluss gab’s noch eine Dorfführung durch Bosco Gurin (GC1V083), die einzige Tessinergemeinde, die offiziell deutschsprachig ist (oder wenigstens sein sollte), da es eine Walsersiedlung ist.
Im Restaurant fragten wir die Bedienung, warum sie nicht Deutsch spreche und sie entschuldigte sich damit, dass sie nicht von hier sei. Aber es würden viele Leute hierherkommen, weil sie diese deutschsprachige Walsersiedlung anschauen wollen. Für uns war es ok, dass sie nicht Deutsch konnte, auch wenn wir fast nichts von der Speisekarte verstanden hatten und so einfach mal was bestellten. Alles war lecker- Schwein gehabt 😉

Morgendstund hat gold im Mund Blume mit Tau Schleuse Verbotener Zugang? Von weitem Tunnelcache Die unendliche Treppe Abkühlung nach dem Aufstieg Hier bin ich Spezielle Farben Silvia auf der Brücke Z'marend Altes Dorf Linesco Linesco Eine anhängliche Bewohnerin von Linesco LostPlace Niemand anwesend Silvia bei alte Seilwinde Büxli im Bagger Zeitrese Früher mal Vergebens Zeitzeugen Alt und Jung Vergessen Vergangene Zeiten Springt nicht mehr an Ersatzteil Bewachsener LKW Pilz Moos bedeckte Ladefläche Lostpalce Verlassener Steinbruch Castanien Unendliche Treppe Mudeum in Bosco Multi von BelTicino Kirche von BoscoGurin Hotel Walserhof Esssaal Walserhof Vorspeise Walserhof Walserhof Hauptgang Dessert

Diesmal versuchten wir unser Glück auf einem grossen Parkplatz, der aussah, als ob er für den Wintertourismus angelegt worden war. Was waren wir froh um die Heizung, da die Temperaturen zwischen positiven und negativen Zahlen schwankten! Brrrrr….

Bosco Gurin by Night

Am Freitagmorgen war die Wiese leicht gefroren. Doch im Bus konnte uns die Kälte nichts anhaben. Da wir auch noch nicht vertrieben worden waren, kochten wir einen Kaffee und assen Müesli und dann ist auch noch Haare waschen angesagt, also für Silvia 😉

Unser Stellplatz -3° sau sau kalt Haare-waschen  Tagwach in Bosco Gurin Bosco Gurin

Antonio hatte herausgefunden, dass Simone auch im Tessin ist und so verabredeten wir uns für den Abend. Wir fuhren nun weiter nach Fusio, welches ganz hinten im Maggiatal liegt. Dort wird der Lago di Sambuco von einer Staumauer gestützt und natürlich liegt dort auch ein Dösli. „Fusio – Diga del Sambuco (GC2CBPV)“ Wahnsinn, wie das Tal sich in die Länge zieht und einfach nicht endet.

Lago di Sambuco Diga Hinter der Staumauer Sanbuco

Auf dem Rückweg machten wir uns auf die Suche nach den Caches, die hier im Tal versteckt waren. Dadurch bekamen wir eine Führung, die besser nicht hätte sein können. Wie z.B Fusio – I mulini e la pesta (GC3NT95).
In Fusio tranken wir einen Kaffee, da wir nicht so recht wussten, ob wir in dem Restaurant essen wollen. Als die Nachbaren bedient wurden, sahen wir, dass wir es doch hätten wagen können. Doch unser Plan sah bereits anders aus. Wir machten aus dem Brot, welches wir noch im Auto hatten und der Bresaola, die noch übrig war, zwei Sandwiches und spazierten damit nach Mungo. Dort besuchten wir die bekannte Kirch von Mario Botta und wanderten dann zum Cache hoch. Hier gab’s noch einen mitgebrachten Dessert und eine grandiose Aussicht auf beide Talseiten.

Hebststimmung Imposanter Kastanienbaum LoslPlace Dorf im Kastanienwald Alte Mühle Mulino Rieder Silvia Zeitzeugen der Sägerei Mehl stampfen in der alten Mühle Multi unterwegs Mogno Alte Bauweise Bota Geteilte Persönlichkeit Der falsche Weg Aussicht geniessen Mit Kirche von Botta

Bei Bignasco bekamen wir ganz unerwartet eine Führung durch das Dorf,  wie es ganz früher mal war La lüèra di Bignasco (GC1FNYH) und auch in Cevio durften wir mit einem Multi in die Geschichte eintauchen und staunen. „I grotti di Cevio (GC1PQDW)

Eins hatten wir gelernt: Caches von BelTicino sollte man nicht auslassen, denn die lohnen sich sehr!

Riesen Kastanienbaum wer da  La lüèra di Bignasco Führung durch die vergangenheit Alte Kunst Vergessenen Technik Tradi in Cervio Start zum Multi Cevio Grotti besichtigung Bottoglioni Weinfässer Immer am iPhone Multi von BelTicino Grotto Kastanien Blumen gemisch BaumKunst Eingewachsener Löffel

Mit Simone assen wir im Verzascatal in der Pizzeria Posse. Ja, der Jürg hat eine gute Empfehlung abgegeben, auch wenn es auf den ersten Blick einen etwas öden Eindruck machte, die Pizza korrigierte diesen Eindruck sofort.

Restaurant Posse Lavertezzo

Den Kaffee gab’s bei Simone zu Hause und ganz in der Nähe schlugen wir auch unser Nachtlager auf.

Nach dem Frühstück mit Seesicht machten wir uns langsam auf den Heimweg. Hin und wieder eine Dose und schon wieder zeigte BelTicino uns Geheimnisse seines Kantons, die uns begeisterten. TI-CHALLENGE no. 4 – 1 cache x A…Z & 0…9 (GC476GA) / Osogna – Santa Maria del Castello (GC2WRTR)

Unser Schlafplatz Seesicht Z'mörgala bei Gordola Lady ob Bellinzona Oben angekommen Klettergarten Challenge Final von BelTicino Schisshaas che bel pozzo Phantastisch

Über den Lukmanierpass fuhren wir dann wieder nach Graubünden, wo wir noch einige Wartungen an eigenen Dosen auf dem Programm hatten.

In Alvaneu fragte Antonio zum Spass, ob wir baden gehen wollen und wahrscheinlich bereute er es im selben Moment schon wieder, da er hätte wissen müssen, dass Silvia darauf sofort anspringt. Nach dieser Entspannung suchten wir das von der Receptionistin empfohlene Restaurant La Cantina D’Alvaro auf und liessen uns zum Abschluss der Ferien nochmal verwöhnen.

Termalbad in Alvaneu Avaneu Bad  La Cantina D'Alvaro Alvaneu

So, jetzt fahren wir aber wirklich nach Hause.

Das waren mal wieder abwechslungsreiche und tolle Ferien!

 

Motorradausflug mit der KTM

Endlich finde auch ich wieder mal die Zeit um einen Ausflug über ein paar Pässe zu machen.

Das war der Erste grössere in diesem Jahr, kaum zu glauben nicht wahr?

Meine Susi hat die Strasse noch nie gesehen im 2011! Ich glaube ich werde alt.

An unserem Donnerstagshock hat mir Squidli nahegelegt, dass wieder mal ein Ausflug fällig wäre.

Ich musste an der KTM erst noch eine Strassenbereifung aufziehen, denn mit Rennpneus hätte die Rennleitung keine Freude an mir, oder doch? Finanziell gesehen sicherlich.

Am Samstag bin ich früh aufgestanden und habe meine KTM strassentauglich hergerichtet, eine loslachen Event SMS versendet und ins Forum geschrieben wann und wo wir starten.

Sonntag 9:00 Agip Tankstelle in Chur.

André und Squidli waren bereits am Warten als ich angekommen bin, hinter mir fuhr auch noch ein unbekanntes Motorrad, es war Jan, ein Neuer, der uns über das Forum gefunden hat.

Kurze Routenbesprechung und…

…da klingelte das Handy!

Sergio! Er hat verschlafen  und wollte uns nachfahren.

Achtung fertig los…

Erst über die Lenzerheide dann Richtung Albula.

In Preda der erste Halt mit Kaffee und Gipfeli inklusive nette Bedienung.

Nach der Stärkung düsten wir weiter, nächstes Ziel war das Ristorante/Pensione Sfazù hiter dem Berninapass.

Immer eine gute Adresse um zu Essen, natürlich haben wir geschaut, dass wir um die Mittagszeit da ankommen um ein feines Menü zu geniessen.

Dort angekommen hatte ich ein Gespräch mit Sergio, der Arme durfte uns nicht folgen, weil seine Liebste gestern ihren Frauen-Polterabend hatte und nun etwas schwach auf den Beinen sei 

Fängt ja gut an! 

Wir haben wie immer gut gegessen und auch die Aussicht war nicht ohne.

Dann ging’s wieder zurück über den Bernina, den Maloja runter in die Hitze bis nach Chiavenna und dann gleich wieder den Splügen hoch wo es wieder erträglicher wurde.

Kurz vor Splügen drehte Squidli um, er hat wohl was verloren, André und ich fuhren weiter und wurden doch prompt …

von der Rennleitung Angehalten und kontrolliert!

Als wir fertig auseinandergenommen worden sind, kam auch Jan auf den Parkplatz, nur Squidli fehlte noch, egal wir beschlossen in Splügen eine Pause zu machen, um auf ihn zu warten.

Die Pause war relativ kurz, denn er tauchte auf, bevor wir von unseren Motorrädern absteigen konnten.

André verabschiedete sich da von uns, er bevorzugte es nach Hause zu gehen statt noch was mit uns zu trinken.

Der letzte Halt haben wir dann zu dritt in Sufers gemacht, wo auch unsere Töffs was zu trinken bekommen haben.

War eine tolle Ausfahrt, hat Spass gemacht, danke euch dafür und bis zum nächsten Mal.

 

 

Petunien auf 1500 meter über Meer

Ich staunte nicht schlecht als ich vor  2 Tage diese wunderschönen Petunien am Haus sah!

Mich erstaunte das diese auf 1500 m.ü.M nach kalten Nächte und gar mit Schneefall noch so schön sind.

Ich musste die Besitzer einfach fragen ob es da ein Geheimtipp gibt und ja… ich habe einige erfahren.

Mein ziel im 2011:

Versuchen eine solche Pracht zu erreichen.

Die 13 sind geschlagen worden!

Vor 2 Jahren hab ich spontan 13 Schweizer Pässe an einem Tag gemacht, das hat Spass gemacht, im Jahr 08 war ich ein wenig verhindert dieses Vorhaben zu wiederholen oder gar zu toppen wegen meinem Motorradunfall. Das habe ich heute nachgeholt.

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Gestern Abend suchte ich eine Route aus. Das Kriterium war, „wie mache ich so viele Pässe wie möglich ohne einen 2 oder 3 mal zu fahren.“

Dies ist in der Schweiz fast nicht möglich, ich hab es auf die Schnelle nicht herausgefunden, also nahm ich auch Italienische Pässe zur Hilfe.

Und nun kommts, halt dich fest…

…ganze 19 Pässe hab ich gemacht, 15 in der Schweiz und 4 in Italien!!!

Ich hab ja nie behauptet ganz sauber zu sein denn sonst hätte ich das nie geplant

Also musste ich gestern relativ früh in die Federn, weil ich schon ausgeschlafen sein sollte bei einem solchen Vorhaben.

Die Wetterprognosen waren eigentlich nicht schlecht, morgens noch bewölkt und dann nach und nach schöner. Um 6:45 Uhr ging der Wecker los! Der Blick aus dem Fester war nicht gerade erfreulich, es war noch nass, doch es regnete nicht und Richtung Chur und das Bündner Oberland sah ich einen kleinen Fleck blau am Himmel. Nach dem Frühstück ging es dann los, und sicherheitshalber montierte ich mir meine Regenjacke weil es eher kühl war.

— > Start 7:30

–> Tageskilometerstand auf 0.00 gesetzt und ab die Post.

Der erste Pass den ich angefahren bin heute morgen war der Oberalppass, doch es war hart bis dort hin. Schon nach 10 km von Zuhause entfernt hat es angefangen zu regnen!

„Ich kann ja nicht schon aufgeben“,

dachte ich mir und als ich in Ilanz war sind die Strassen schon wieder trocken gewesen.

Ich freute mich zu früh, denn das Ganze dauerte nicht lange und es schüttete dann in Trun nicht schlecht.

Weisst du was mich weitergetrieben hat? -Die Fahrradfahrer die auch schon unterwegs waren. Ich zog es durch bis auf den Oberalp, auch wenn ich schon fast meine Finger nicht mehr spürte! Das es so kalt war, mit dem hatte ich nicht gerechnet. Oben angekommen sah es für eine Weiterfahrt  viel versprechend aus und ich durfte auf Wetterbesserung hoffen.

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Der Blick in die Zukunft, und der in die Vergangenheit.

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Nach 5 Minuten waren meine Handschuhe, die ich auf den warmen Motor legte, wieder ein klein wenig erträglicher überzuziehen!

Leider war es auch Richtung Andermatt noch nass aber zum Glück regnete es nicht mehr.

Rechts abbiegen und die Schöllenschlucht runter um bei Wassen dann den Sustenpass in Angriff zu nehmen, welcher ebenfalls immer wieder nass war und immer noch kalt!

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Ob es am Wetter lag oder daran das ich relativ früh unterwegs war weiss ich nicht, aber Verkehr hatte ich nicht viel.

Schnell weiter, habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass die Temperatur etwas ansteigen wird.

In Innertkirchen ging ich links weg um den Grimsel unter die Räder zu nehmen. Hier musste ich mir schon langsam Gedanken machen wo ich tanken soll, normalerweise blinkt die Tankanzeige bei 200 km, doch dieses mal lässt sie auf sich warten, so dachte ich an die Tankstelle nach dem Furka, wo es auch gleich ein Restaurant gab um einen Kaffee zu trinken, erst ist aber eben der Grimsel an der Reihe. Wie du sehen kannst hatte ich auch da so ziemlich mieses Wetter und wenn ich ehrlich bin, ich dachte ans Aufgeben!!! Zurück über den Oberalp und nach Hause in die warme Stube!

Bilder sprechen ja bekanntlich ihre eigene Sprache!

Grimsel-Pass Grimsel-Pass Grimselpass

Nun hat sich auch schon das Lämpchen bemerkbar gemacht, dass mein Baby frischen Sprit willDazu müssen wir aber erst mal den Furka bewältigen. Vom Hospitz gibt es auch ein paar Bilder. Diese wurden von einer Gruppe Italos geschossen die auch Unterwegs waren. War eine lustige Unterhaltung

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Die Tankstelle, die ich dachte am Fusse des Furka bei Andermatt, gibt es nicht mehr nur noch das Restaurant, also weiterfahren, doch was soll ich machen? Nach Andermatt zurück oder riskieren  den Gotthard zu machen, um dann in Airolo zu tanken?

Ich hab mich für Variante 2. entschlossen und hoffte dabei, dass ich nicht in einen Stau gerate. Bis auf den Hospitz bin ich gekommen, ist ja nicht so weit.

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Für die Fahrt abwärts nach Airolo nahm ich die uralte Passstrasse, die ist immer noch mit Pflastersteinen bestückt, was auch so bleiben wird, ein ganz spezielles Fahren ist das

Ich schaffte über 220 km mit einer Tankfüllung und war froh als ich die Tankstelle anfahren konnte,

Wollte eigentlich schon seit einer halben Ewigkeit zum Kaffee und einem Nussgipfel oder so und nun suchte ich ein Restaurant um auch mich ein wenig zu stärken. Das fand ich erst nach ca. 17 Kilometer nach einer Fahrt hinter einem Wohnmobil, das ich nicht überholen konnte. Kurz vor Faido fand ich eine Pizzeria und da es kurz vor Mittag war hab ich mir eine Pizza bestellt 

Das hat echt gut getan, auch der Espresso hat geschmeckt.

Nach dem Essen beschloss ich die nächste Autobahneinfahrt zu nehmen um bis nach Lostallo zu fahren, wo ich sie wieder verlassen werde um einer meiner Lieblingspässe in Angriff zu nehmen, nämlich den San Bernardino

Meine Regenjacke konnte ich im etwas (aber nicht viel) wärmerem Tessin verpacken.

Ich freute mich schon riesig auf den mir bevorstehenden Pass und ich fühlte mich so richtig im Element, vor allem als  ich einige Motorräder vor mir sah Es war eine Gruppe aus dem Kanton Freiburg, beim Überholen des ersten hab ich einen kleinen Adrenalinschub bekommen, weil auf meiner Überholspur Holz lag!

Der zweite war eher ein Problem zu überholen. Als ich seine Suzuki von hinten anschaute dachte ich mir schon…. uiuiui Sturzspuren an beiden Seiten und keine Rückspiegel dran! Das erschwerte natürlich das überholen. Wie machst du dich bemerkbar? Versuchte mich hörbar zu machen, doch er achtete mich nicht, da konnte ich ihn nur ausbremsen das machte ich dann auch In San Bernardino stiess ich auf die zwei Vordersten, der eine hatte eine Yamaha R1 und seine Kleidung war sehr speziell, hab es leider verpasst diese zu fotografieren. Hab beide geschnappt, aber sie liessen nicht gleich locker.

Zurück zur Kleidung; Jeans mit  so Rollerbladesknieschoner bestückt,  und wie ein kleiner Rennfahrer das Knie auf dem Asphalt. Egal, mir hat es Spass gemacht.

Oben angekommen gab es natürlich ein weiteres Bild

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Weiter den San Bernardino hinunter bis nach Splügen und dann den gleichnamigen Pass der nach Italien führt hinauf, ist auch einer meiner Lieblingspässe trotz oder vielleicht genau wegen seinen sehr engen Spitzkehren.

Oben angekommen suchte ich vergebens eine Tafel mit Namen und Höhe Also konnte ich gleich weiter hinunter nach Chiavenna, um danach das schöne Bergell hinauf zum Maloiapass zu fahren. Doch erst noch eine kleine Stärkung für mich und wieder Benzin für meine Susi an der City Tankstelle oberhalb von Castasegna  (wieder in der Schweiz).

Es wird vielleicht etwas langweilig, doch auch der Maloja gehört zu meinen Favoriten und auch den konnte ich in vollen Zügen geniessen.  Leider fand ich auch hier keine Tafel

Bald hatte ich die Hälfte meiner geplanten Tour geschafft, noch den Julier und dann eben auch die Entscheidung abzubrechen und nach Hause zu fahren oder noch einen in Angriff zu nehmen.

Der Julier, mittlerweile zeigte die Zeit 14:52 an! Das könnte spät werden, dachte ich mir. Das Wetter passte, auch wenn es immer noch sehr frisch war.

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In Tiefencastel angekommen zog mich meine Suzuki automatisch rechts weg Richtung Albulapass Dieser gehört zu den schlechtesten in der Schweiz, die ich kenne. Ok, nicht der ganze Pass, aber da schüttelt es dich so was von durch, das glaubt einer der ihn noch nie gefahren hat gar nicht, da braucht ein Mann Eierschoner

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Zum Glück war das nur eine kleine Regeneinlage. Unten in La Punt sah es wieder gut aus.

Der nächste  anstehende Pass war der Bernina und da es nach diesem wieder nach Italien geht, wo vier Pässe auf mich warteten, machte ich einen verfrühten Tankstopp.

An der Tankstelle in Samedan war auch die Polizei am Pause machen und als ich mein Motorrad vor der Tankstelle parkte um Verstärkung zu mir zu nehmen, hat sich die Frau Polizistin auf mich zu bewegt, was ich nicht so gerne habe! Sie schaute auf mein Hinterteil… also das meiner Susi und die Nummer und zog dann wieder ab. Ich kaufte mir einen Ovodrink und hab daran an einen Kumpel gedacht, unter dem Motto  “ nicht besser, aber länger“  und das brauchte ich, denn ich hatte „erst“  10 Pässe hinter mir.

Am Bernina sah ich dann die zwei Polizisten wieder, die ihre Augen auf die Töffs geworfen hatten, doch nicht auf meinen

Der Bernina Hospitz

bernina_pass

Den Bernina hinunter und links abbiegen und über den Forcola di Livigno, hier hab ich doch echt die Tafel verpasst, nur ich weiss warum… war etwas nervös da oben aber hier ein Bild vom Web.

forcola_di_livigno

In Livigno bin ich dann auch noch einen Umweg gefahren! Na ja, hab ja genügend Zeit!!!

Pass Nummer 13 wartet, auch wenn es nur ein kleiner ist, um hier ein Bild zu machen musste ich kurz umkehren, weil die Tafel verdreht war, ist ja Italien

passo_eira in livigno passo_eira

Der Verkehr hier in Italien war erheblich, leider! Doch ich hatte ja Zeit.

Auch an der Tafel des Passo di Foscagno fuhr ich vorbei und musste umkehren.

passo_di_foscagno

Dann der relativ lange Weg zu einem weiteren geilen Pass. Ganze 40 Minuten bis zum Stelvio oder auf Deutsch Stilfser JochHier traff ich einige Italo Racers, mit denen ich ein Schwätzchen hielt und  die auch gleich meinen Fotoapparat bedienten

Passo_ Stelvio stelvio_stilfser_joch

Der Endspurt war angesagt, es war ja auch bereits nach 18 Uhr als ich das Bild am Umbreil machte, den musste ich aber nur abwärts fahren, denn er ist ja nicht weit vom Stelvio entfernt. Der Umbreil ist mittendrin immer noch Naturstrasse, geht aber mehr oder weniger problemlos. Dieser Pass  ist sogar für Anfänger mit neuen Motorrräder machbar, gel Lori, waisch no? 

umbrail_pass umbreil

Der Ofenpass hat mir ein wenig Mühe gemacht, weil die Sonne schon sehr tief stand und mich ein bisschen blendete, will mich aber nicht beklagen, weil mir eine blendende Sonne lieber ist als Regen

ofen_pass passo del forno

Sodali, hast du mitgezählt? Bis ich Zuhause bin fehlen noch zwei Pässe. Ich muss schon sagen, ich hab nichts dagegen, wenn ich mein Baby in die Garage stellen kann,

Also nahm ich, nach der Durchquerung des Nationalparks den Flüela in Angriff, den ich so weit ohne irgend welche Vorkommnisse hinter mich gebracht hatte.

flüela

In Davos angekommen begann dann der letzte Abschnitt, das Landwassertal Richtung Wiesen, und da gab es wieder eine tolle Begegnung, erst mit zwei  Töfffahrern. Der eine mit L, diese schlossen auf einen weissen Porsche Carrera mit ZH Nummernschild auf.  Ich überholte die beiden und folgte „unauffällig“ dem weissen Flitzer und… es war einfach unglaublich wie der da hoch fuhr!

Die Lenzerheide war die letzte Hürde, die ich nehmen musste und das Benzinlämpchen hat sich auch wieder gemeldet, doch ich hoffte es bis nach Chur zu schaffen, um an der Masanserttankstelle auch gleich mein Baby zu waschen, bevor ich es wieder für ein paar Tage versorge.

Das wars, insgesamt 19 Pässe und ganze 786 gefahrene Kilometer.

Jetzt bin ich hundemüde und der eine oder andere Körperteil schmerzt ein bisschen, erstaunlicherweise aber nicht der Teil an dem man zuerst denken würde

Nochmals zum Mitschreiben:

  1. Oberalp,
  2. Susten,
  3. Grimsel,
  4. Furka,
  5. Gotthard,
  6. San Bernardino,
  7. Splügen,
  8. Maloja,
  9. Julier,
  10. Albula,
  11. Bernina,
  12. Forcola di Livigno,
  13. Passo Eira,
  14. Passo di Foscagno,
  15. Stelvio,
  16. Umbreil,
  17. Ofen,
  18. Flüela,
  19. Lenzerheide

Es hat mir riesen Spass gemacht und das nächste mal starte ich nur wenn es 100% trocken ist. Vielleicht würde dann noch ein oder zwei weitere Pässe drin liegen.

und …

Nach 52 Tagen wieder mal ein gemeinsamer Ausflug….

…. über Lenzerheide, Julier, Maloja, Splügen, San Bernardino hin und wieder zurück. Es war endlich wieder mal ein sonniges Wochenende. Wahrscheinlich eine der letzten Ausfahrten in diesem nassen Sommer! Der Start wurde um eine Stunde verschoben, auf 10.00 Uhr, da es nun ja Herbst ist und eher kühl in den frühen Morgenstunden. Gekommen sind Erwin, Racer, Jenna, akra_rn09, Sandra und ich. Simon hat angekündigt uns zu folgen, nachdem seine Suzuki den Kettenwechsel überstanden hat.

Das Wetter und die gute Laune passten.

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Zuerst braucht Racer aber seine Stärkung.

Nicht besser… aber länger

Nicht besser aber länger

Der erste Halt ist in Silvaplana geplant gewesen, der Weg dorthin war zügig, warum das?

Erwin hat in Chur die Gruppe angeführt, gefolgt von Racer und akra_rn09 gefolgt von Sandra, mir und Jenna. Los ging’s über die Autobahn um Chur zu umfahren. Zwischen akra_9 und Sandra hat es nach kurzer Zeit einen Abstand gegeben, da das Monobike noch kalten Motor hatte. An der ersten Ampel mussten wir warten. Wir waren der Meinung, die vordere Gruppe sei bereits weiter. Dem war nicht so

Erwin, Racer und akra_rn09 sind nach Tamins gefahren und von da wieder zurück! Die letzten fuhren den Ersten nach, die nun hinten waren und die vorderen fuhren den hinteren nach um sie einzuholen

Erst in Silvaplana haben wir uns gefragt, wo die vorausfahrende Gruppe wohl geblieben sei. Gefunden haben wir uns dann doch alle wieder und konnten die erste Pause bei Sonnenschein geniessen.

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Als wir dann aufbrachen,

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ist auch gleich Simon angekommen mit einem neuen Kettenkit. Unsere Mittagspause, wie meistens im Grotto Ghiggi

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In Splügen selber, mussten wir ein Tankstop einleiten, hat sich nicht wirklich gelohnt, 0.12 Rappen teurer als zuhause! Hier haben sich Sandra und Jenna verabschiedet, sie hatten noch Dates.

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Der Rest der Truppe hat dann den San Bernardino in Angriff genommen, um in Mesocco zum Zvieri Trunk einzukehren,

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bevor es dann wieder zurück ging nach Hause,

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natürlich in Einerkolonne. Super cooler Tag ohne Zwischenfälle, oder doch ?

Genau, da war doch was!

Einer von uns wollte den Weg zum San Bernardino über die Autobahn nehmen… Nichts besonderes ??? Doch, denn er hat die Gegenfahrbahn anvisiert und das war natürlich mit einem …Schild gekennzeichnet. Also hat er beschlossen, doch die Nebenstrasse zu befahren!