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Ausflug ins Tessin und Jubiläum!

Am Samstag den 13.5.2017 durften Antonio und Silvia ihr neunjähriges Zusammensein feiern. Ja die Zeit vergeht wie im Flug…doch als ob das nicht genug wäre, gab es am selben Tag noch ein zweites Jubiläum. Genau vor einem Jahr durfte die beiden Turteltäubchen den Mercedes Marco Polo abholen. Wenn das mal nicht timing ist!

Was ist denn geplant an diesem Wochenende? -Ein Ausflug ins Tessin steht auf dem Programm. Aber nicht irgend ein Ausflug….dazu gleich mehr.

Um 9:00 Uhr am Samstagmorgen (ja ok, wir waren 10 Min zu spät), haben wir Andreas abgeholt, um gemeinsam ins Tessin zu fahren. Um 11:00 Uhr (ja die 10 Minuten Verspätung haben wir mitgenommen), haben wir Eva, Laura, Ramona, Bojan und Dario getroffen. Zugegeben, der Ort an dem wir den Treffpunkt vereinbart hatten, ist ein wenig ein aussergewöhnlicher Ort um etwas zu unternehmen, doch wir hatten eben an diesem Ort etwas vor. Ein gruseliger Lostplace sollte besucht werden. Erst mal wurden die Regeln bekannt gegeben: Wir verhalten uns absolut leise und unauffällig, es wird nichts mitgenommen, genau so wie auch nichts kaputt gemacht wird. Jeder ist für sich selber verantwortlich und handelt mit äusserster Vorsicht, da Böden wie auch Decken morsch sein könnten und man so niemals sicher sein kann, dass alles hält.

Ganz vorsichtig schlichen wir uns ins Innere des geisterhaften Objekts. Die ersten Taschenlampen wurden angeknipst und die Paparazziausrüstung wurde gezückt.

    

Vorsichtig wurde eine  Räumlichkeit nach der anderen untersucht, ganz schön gruselig…
…und gross. Hier ein paar Eindrücke aus dem ehemaligen Krankenhaus:

    

Bei einigen Funden wollten wir gar nicht so genau wissen, was sich hier drin schon alles abgespielt hat:

Nach zwei Stunden hatten wir die Geister wieder verlassen. Zum Abschied genossen wir noch einen Zvieri mit ihnen und verabschiedeten uns dann endgültig.

STOP, war da nich noch was?
L’ultimo ha spento la luce? Sì? Ok, allora via di qua 😉

Als ob wir noch nicht genug bekommen hätten, stand nochmal so was in der Art auf dem Programm. Auch hier liessen wir äusserste Diskretion walten. Doch du darfst einen kleinen Einblick bekommen. Aber nur einen kleinen:

            

Zum Abschluss wurde ein Kuchen vertilgt und dann….

…plötzlich schreckten wir auf. Was war das? war das echt? Oder war das alles nur ein Traum?
Hm…keine Ahnung. Jedenfalls waren wir jetzt sicher wach, befanden uns wieder in der Realität und machten uns für den Abend parat.
Mit Andreas spazierten wir durch Locarno, genossen die Sonne und suchten nebenbei noch die gesuchten Antworten für einen Multi.

Als wir beim Lagolungo, dem Treffpunkt ankamen, standen unsere Kollegen schon bereit. Hungrig bestellten wir uns durch die Karte und genossen den gemütlichen Abend. Gesprächsstoff gab’s genug und so verging der Abend wie im Flug.

 

Ein romantischer Spaziergang am See fällig? – Klar doch.

Bevor die Mücken uns so richtig plagen konnten, lösten wir unsere Versammlung auf und zogen uns in unsere Schlafgemächer zurück.

Am nächsten Tag trafen wir Andreas nach dem Frühstück. Gemeinsam gönnten wir uns einen Ausflug zum Bahnhof in Locarno, um dort ein Döschen zu suchen, bevor es in Richtung „Nach Hause“ ging. Zwischendurch haben wir noch ein, zwei Stopps eingelegt, sei es um einen Cache zu begutachten oder um ein Glace zu schlotzen. Von der Sonne des Südens gewärmt, kamen wir am frühen Nachmittag zu Hause an.

 

Danke allen, die dabei waren für das gemütliche und spezielle Weekend!

Warum wir immer noch Geocaches verstecken

Mittlerweile cachen wir seit dem 13. April 2011 und machen das immer noch sehr gerne.
Gefunden haben wir ausser sehr vielen tollen Erlebnissen und etlichen neuen Cacherkollegen, mehr als 7’300 Logbücher  🙂
Selber haben wir 208 Caches versteckt und es hat noch immer kein Ende. Im Moment haben wir einen Cache, der ziemlich aufwändig ist und ich schon seit Monaten immer wieder mit kleineren Schritten vorankommt. Zum Glück hatte ich für die Programmierungsarbeiten einen Kollegen.
Etwa fünf weitere Ideen und angefangene Projekte liegen zwischen Schlafzimmer-Wohnzimmer-Keller und Garage bereit.

Aber was der eigentliche Grund für diesen Blogeintrag ist, sind die zahlreichen tollen Kontakte mit Cachern von nah und fern, coole Fotos, den einen oder anderen Favoritenpunkt und die Logeinträge, welche ich immer alle lese.
Ich freue mich immer wieder, wenn der Cacher uns an seinem Erlebten mit dem Logeintrag teilhaben lässt und viele Male wird ein Schmunzeln (manchmal auch ein schelmisches Grinsen) auf die Lippen gezaubert und wenn man dann auch noch einen Eintrag wie der unten zitierten bekommet, ist das mehr als nur eine Ehre und motiviert um weiter zu machen.

Und während ich den Besuch Revue passieren lasse, steht bereits jetzt fest:
das war zwar meiner erster, aber definitiv nicht mein letzter Besuch in Chur.
Ich habe Chur als interessante Stadt mit einer wunderschönen Altstadt kennen gelernt. Dabei geholfen haben vor allem die zahlreichen, verschiedenen Caches unterschiedlicher Owner. Aber vor allem die ideerenreichen Caches von loslachen.ch!

Bisher sind mir einige tolle Caches begegnet, originell und lustig. Aber die Tradi’s, Multi’s und Mysteries, die ich in dieser kurzen Zeit von loslachen.ch kennenlernen durfte waren einfach nur top!
Man merkt wirklich, wie sehr sich der Owner Gedanken macht und die Cachertugend “Wenn du einen Cache versteckst, überlege Dir genau, warum du anderen diesen Ort zeigen willst. […]“ beherzigt. Sei es für die „Weisst Du was ich war?“-Reihe oder die unterschiedlichen (umfangreicheren) Multi’s und Mysteries.
Es gibt immer eine kleine Besonderheit und wenn man sich am Final schon am Ziel glaubt, ins Logbuch eintragen zu können, hat der Owner noch eine Raffinesse parat.
Ich kann mir den Owner förmlich vorstellen, wie er in seiner Bastelstube sitzt, an Ideen feilt und mit einem verschmitzten Grinsen, die Feinheiten seiner Ideen in die Tat umsetzt.
An dieser Stelle noch einmal ein riesengrosses Dankeschön von A. an A. für unglaublich schnelle und freundliche Hilfe sowie tolle Caches, die mich nicht nur einmal zum Schmunzeln gebracht haben. Genau solche Ideen und die passende Umsetzung sind es, die unser Hobby so toll machen!
Das persönliche i-Tüpfelchen war dann auch, dass ein Cache von loslachen.ch wahrscheinlich eher unbewusst einen Zusammenhang zu einem meiner liebsten Filme herstellt. Und es ist nicht der Cache, der am offensichtlichsten erscheint.

Bei diesem Multi, der einige schöne Gebäude der Stadt näherbringt, hatte ich beim Ermitteln der Koordinaten einen Fehler drin. Um welche Station es sich handeln musste, war mir eigentlich schon während der Runde klar, denn es hätte nicht zur Sorgsamkeit des Owners gepasst, eine potentielle Station in zwei Caches zu verwenden. Später war dann auch klar warum: wenn ich zu dicke Wurstfinger habe, um die Koordination korrekt ins GPS einzugeben, kann das ja auch nix werden.
Mit den korrigierten Angaben gab der Checker dann auch grün.
Am Nullpunkt musste ich dann ein paar Spaziergänger-Muggel abwarten und freute mich wie Bolle auf das Logbuch. Ein schönes freches Versteck!

Das war zwar vorerst der letzte Cache von loslachen.ch, aber heute ist nicht alle Tage; ich komm wieder, keine Frage!

Ich wünsche allen weiterhin viel Spass beim Cachen mit vielen tollen Caches, Erlebnissen, Begegnungen und möglichst wenigen Didn't find it Didn’t find its, dafür um so mehr   Found it Found its.

Unter anderem kann man auf dem Foto ein paar unsere Verstecke sehen. (Natürlich nicht alle) 😉

Mercedes-Benz Driving Event mit loslachen.ch

Ein ganz schön aufregendes Wochenende haben wir am 18./19.2.2017 erleben dürfen.

Am Freitag waren wir an einem Geburtstagsessen. Da der Jubilar erst am Folgetag 60 wurde, diskutierten wir noch lange und schauten uns Fotos an bis die Kirchenglocke 12 Mal schlug. Nun konnte endlich der Kuchen aufgetischt werden. Wobei, Hunger hatte nach dem Tüüfelsteiessen niemand mehr, aber Geburtstag feiert man nun mal mit Kuchen und so probierten wir alle ein kleines Stück bevor wir die Party mit einem Verdauungsschnäpsli ausklingen liessen.

Am Samstag machten wir uns trotz WM in St. Moritz auf den Weg ins Engadin. Nicht wegen des Skifahrens wählten wir diese Destination aus und verkehrstechnisch wäre es wohl auch nicht unsere erste Wahl gewesen. Der Grund, uns in den Stau zu begeben war, dass wir an einem Mercedes Benz Driving Event teilnehmen wollten. Im Package enthalten war ein Apero im Hotel mit anschliessendem Abendessen, die Übernachtung und natürlich das Winterfahrtraining.

Am Nachmittag checkten wir im Hotel Saratz in Pontresina ein. Weil die Sonne uns begleitete, liessen wir uns auf einen Spaziergang ein, auf welchem natürlich ein paar Geocaches lagen. Sobald der Schatten aktiv wurde, kühlte es rasch ab, weswegen wir bald wieder unser Zimmer aufsuchten. Die Badewanne, welche zu Hause fehlt, musste schon auch ausprobiert werden. Sozusagen ein kleines Wellnessprogramm auf dem Zimmer 😉

Um 19:00 wurden wir zum Apero erwartet. Dort lernten wir die anderen Teilnehmer des Events kennen und wurden von Michael, als Vertreter von Mercedes Benz, begrüsst.
Das Abendessen war sehr exquisit und schmeckte uns vorzüglich.



An unserem Tisch hatten wir so unterhaltsame Gespräche, dass wir gar nicht bemerkt hatten, wie sich die Tische um uns herum geleert hatten. Ja wir schienen tatsächlich die Letzten zu sein.
Also schnell ins Bett, damit wir dann morgen fit sind.

Beim Frühstück waren wir erwartungsgemäss nicht die ersten. Die Meisten waren fertig als wir ankamen. Trotzdem lagen wir voll im Zeitplan. Nach dem Auschecken machten wir uns auf den Weg zum Trainingsgelände beim Flughafen Samedan.

Silvia, die sich nicht gerade um den Kurs gerissen hatte, wusste nicht so recht was sie erwarten würde und hatte somit eher Respekt vor dem Tag. Antonio hingegen freute sich auf den lange ersehnten Event.
27 Fahrzeuge präsentierte uns Mercedes Benz. In voller Pracht, blitzblanc sauber glänzten sie an der Sonne, die bereits langsam ihre ersten, wärmenden Strahlen auf das Gelände warf.

Wir wurden der Gruppe blau und somit Horst zugeteilt. Dies war ein riesen Glück, denn er machte das super! Auch Silvia konnte die Posten geniessen und hatte Spass, sich den Aufgaben zu stellen, daraus zu lernen und auch einfach mal auf der Piste rumdriften zu dürfen und somit ein Gefühl für das Verhalten der verschieden angetriebenen Autos auf dem Eis zu bekommen.

Doch erst mal der Reihe nach. Erst mal verliessen wir das Gelände und fanden uns auf einem Kieswerk ein. Dort stand Offroad auf dem Programm. Dort lernten wir die ersten Autos etwas kennen und konnten unter anderem ausprobieren, wie es sich anfühlt, schräg am Berg zu stehen.

Wieder zurück auf dem Trainingsgelände wechselten wir die Autokategorie. Beim nächsten Posten lernten wir wie man ein Ausweichmanöver mit Vollbremsung auf Schnee und Eis am besten angeht und was das ABS dabei für eine Rolle spielt. Naja, wäre der „Hund“ echt gewesen, hätte er nicht überlebt. Zum Glück wurde er nur mit einem Töggeli simuliert.

Nach einem weiteren Kategorienwechsel war Slalomfahren angesagt. Hier durften wir die Wirkung des ESP ausprobieren in dem wir mit eingeschaltetem und abgeschaltetem System fuhren. Auch der Unterschied von Autos mit 4×4 und solchem mitHeckantrieb bekamen wir zu spüren.

 

Nach der Mittagspause übten wir nochmal einem Hindernis auszuweichen und genug vorsichtig zu lenken, damit die Reifen nicht einfach abrutschen, sondern das tun, was ich von ihnen will.

Nach dieser Übung waren wir bereit zum Driften. Dafür hatten wir echt viel Platz zur Verfügung und so liess Horst die Zügel etwas lockerer. Wir konnten recht selbständig den Parcour entlangdriften und ausprobieren, welches Auto wie reagiert. Das hat so was von Spass gemacht. Antonio natürlich noch mehr als Silvia, doch auch sie ist ganz schön in Fahrt gekommen. Antonio hätte wohl ewig weiterdriften können, er war voll in seinem Element und gab das Steuer jeweils nur ungern ab.

Last but not least, machten wir nochmal einen Abstecher ins Kieswerk. Dort erwartete uns eine spezielle Aufgabe. Wir wurden auf einen von Schnee bedeckten Kieshügel geführt. Oben angekommen kamen wir uns wie am Start einer Achterbahn vor. Unvorstellbar steil ging es den Hügel hinunter. Zweck davon war das DSR auszuprobieren. Das funktionierte tiptop. Allerdings nur, wenn Antonio am Steuer sass, was er auch die ganze Zeit tat. Silvia weigerte sich. Sie hatte Angst selber am Steuer zu sitzen bei dieser Übung.

Trotzdem hat das Fahrtraining im Gesamten beiden sehr viel Spass gemacht und sie haben viel gelernt dabei.

Mit einem kleinen Geschenk und vielen tollen und wirksamen Erinnerungen wurden wir gegen Abend verabschiedet. Den anschliessenden Stau wegen des WM Endes, nahmen wir gerne in Kauf.

Natürlich gibt es zum Abschluss auch wieder ein Youtubefilmchen 😉

Vielen Dank an die Ring Garage in Chur, welche uns die Teilnahme an diesem Event ermöglicht hat! 

Wieder im Element mit der MT10

Das Wetter ist ja nicht so auf unserer Seite bis jetzt in diesem Jahr.
So verwundert es doch nicht, dass  wenn die Sonne sich für einen Tag zeigt, man sich nach draussen begibt.
Bei mir war das heute der Fall. Da ich alles Wichtige bis 14 Uhr erledigen konnte, zog es mich auf meine neue Yamaha MT10.
Beim Start zeigte der Tacho exakte 400 Km an.
Ziel war einfach nur geniessen, so startete ich einfach mal Richtung Süden, doch es gibt viele Wege dorthin. So beschloss ich kurzerhand mal Richtung Disentis zu fahren, denn dort musste ich mich entscheiden, ob ich über den Lukmanier oder den Oberalb fahren will.
Die Wahl kam nachdem ich kurz vor der Abzweigung noch einen kurzen Halt bei einem Brunnen machte um meinen Durst zu stillen.
Der Oberalp hatte gewonnen. Ich genoss die Kurvenfahrt in vollen Zügen, herrlich wie sich die MT10 fahren lässt. Leider hat es etwas viele Baustellen, doch was soll’s, genau deswegen haben wir ja so coole Strassen 😉
In Andermatt angekommen, hatte ich genau 100 Km hinter mir.
Und wieder musste ich mich entschieden welchen Pass ich fahren will. Aber eigentlich war in meinem Kopf die Route schon bekannt 🙂
Also bog ich Richtung Gotthardpass ein.
Genial, einfach Hammer, sehr wenig Verkehr und die Temperaturen noch angenehm und ich fühlte mich auf der Yamaha einfach nur sauwohl. Fahrspass pur, die Sitzposition wie für mich gemacht, Handling wie ein Fahrrad nur mit etwas mehr Kraft 🙂 und ich darf ja noch gar nicht die volle Drehzahl auskosten (das wird ja lustig).
Auf der Passhöhe mal einen kurzen Halt eingelegt um ein paar Fotos zu schiessen und einfach mal den Moment zu geniessen.

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Weiter ging’s die alte Passstrasse runter, eine Kultstrasse nicht für jedermann, die Pflastersteine schüttelten den Fahrer (also mich) so richtig durch 😉 Die MT10 ist ziemlich hart eingestellt, was mir eigentlich ganz gut passt.

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In Airolo angekommen war eins klar, den Sommer gibt es doch. Die Temperaturen stiegen immer mehr und es duftete förmlich nach Ferien.
Plötzlich bin ich unter einer schönen grossen alten Brücke durchgefahren und ich war der Meinung, dass hier ein Geocache versteckt sein müsste. Also stoppte ich kurz und schaute auf’s App. Ne, doch nicht, jonu, also nutzte ich den Halt für was anders hinter einen Baum 😉
Ich entschloss mich bis nach Bellinzona die Autobahn zu benutzen, denn auf der Nebenstrasse ist ein Dörfchen nach dem andern und ich hatte ja noch einiges vor mir 😉
In Bellinzona wollte mein Zweirad nach 200 Km etwas Flüssiges und ich schloss mich dem an, auch ich hatte Durst und auch ein kleines Hüngerli 🙂
Also 1x Bleifrei 1x Rivella und 1x Snickers, nein nicht weil ich mich wie eine Diva fühlte oder schlecht drauf war 🙂 aber es ging uns danach allen besser.
So, nun wartete einer meinen Lieblingspässe auf uns, der San Bernardino.
Ich muss wohl nicht erwähnen, dass es mir Spass gemacht hat.
Kurz vor dem San Bernardino Dorf hat es eine Baustelle mit einem Lichtsignal, ich musste relativ lange warten und da hörte ich hinter mir eine Supermotard um die Kurven pfeifen.
Ich drehte mich um und sah sie immer näher kommen, sah cool aus 🙂
Er hatte das richtige Timing und konnte an mir ohne zu bremsen vorbeidüsen weil es grad grün wurde 🙂
Nun ging der Spass so richtig los, wir kurvten den Pass hintereinander hoch, er in seinem Style, ich in meinem 🙂
Oben angekommen gab es einen kurzen Schwatz, denn er musste wieder zurück, weil er noch tanken musste.
So ging meine Reise wieder alleine weiter.
Von hier aus könnte ich in ca. 40 Minuten zuhause sein doch… ne, ich hab noch nicht genug.
In Splügen wurde der Blinker nach rechts gestellt und der Pass war mein 🙂
Wie immer hatte ich auch auf diesem Abschnitt meine Freude, cool waren unter anderem die vielen Murmeltiere, die das schöne warme Wetter genossen, doch nicht so gut, dass sie es halb auf der Strasse machten!
In Chiavenna war es definitiv am wärmsten,  29° herrlich, doch mir war bewusst, dass es heute nicht so bleiben wird.
Tja, in Castasegna machte ich eine weitere kurze Pause, zwar hat die Yami noch nicht nach Most verlangt, aber wenn man schon mal hier ist.

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War auch gut, denn als ich gerade den letzten Schluck des Rivellas nahm, brauchte ein Geocacher einen Tip. Doch als ich sie am Telefon hatte, war das auch schon erledigt 😉
Nun ging’s langsam Richtung nachhause 😉
Über den Maloja, meine alte Heimstrecke, wow, ich bereue meinen Markenwechsel nicht ein bisschen, war ein super Entscheid.
Oben am Malojasee nochmals eine kurzes Fotoshooting.

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Nun war der Endspurt angesagt, bei nun mittlerweile 14°C.
Der zweitletzte Pass wartete auf mich, der Albula, brrrr… zum Glück hab ich Griffheizungen bestellt, hier oben hätte ich sie brauchen können bei den 11°C.
Der einzige Trost, es geht bald wieder abwärts, was ja auch wärmere Temperaturen bedeutete.
Dem war auch so, aber nur bis es wieder die Lenzerheide hoch ging.
Wenn du jetzt glaubst, dass mein Hinterteil nicht schmerzen würde, dann irrst du dich…
Ich wusste schon lange nicht mehr wie ich sitzen sollte!
Aber das wird mit zunehmender Übung sicher besser 😉
In Chur angekommen traf ich noch einen Cacherkollegen, als ich für einen kurzen Schwatz angehalten hatte, frage er mich nur: „bisch nit am sekkla?“
Was sekkla? Ich gehöre doch nicht zu den Joggern!
Als er mir sagte, dass vor ca. 30 Minuten ein neuer Cache von büpo im Fürstenwald freigeschaltet wurde, stieg mein Adrenalin erneut.
So verabschiedete ich mich, denn ady73 wartete bereits auf eine gemeinsame Suche im Fürstenwald.
So düste ich nach Hause und stellte mein Töff mit dem Tageszähler von 435 Km in der Garage ab 🙂 um im Fürstenwald den Tag zu beenden.
Ein für mich unvergesslicher Tag ging zu Ende mit einem Bierchen von büpo spendiert 🙂

4. Geocache – Schlittelplausch mit Fondue in Fideris

„Alle Jahre wieder“, ist das Motto des Schlittelplauschs mit Fondue. So gab es auch in diesem Jahr eine Weiterführung dieses legendären Events. Titelbild Schlitteln.
Das ist der 4. offizielle Geocache-Schlittel-Event, aber insgesamt ist loslachen.ch schon das 7. Mal beim Schlittelevent dabei. 2005 2009 2010 2012 2013 2014 2015
Ein bisschen Sorgen ob es auch in diesem Jahr durchführbar sein wird, hatten wir schon, denn das wichtigste Element für einen Schlittenplausch fehlte bis weit in den Januar hinein; der Schnee!
Doch Frau Holle war uns gnädig gestimmt und so gab es dann pünktlich doch noch die nötige Portion weisse Pracht.

Natürlich sollte der Event an einem Samstag stattfinden und vor allem so nah wie möglich an einer Vollmondnacht. Ideal erschien uns deshalb die Nacht vor dem Vollmond und das war am 23. Januar 2016.
Ob er sich dann zeigen wird oder nicht, liegt nicht in unserer Macht.
Vorweg sei gesagt, er zeigte sich in voller Pracht. (Das reimt sich ja).

Bereits am 3.November 2015 ging der 4. Schlittelplausch mit Fondue Event Online und man konnte sich dafür anmelden.

Am 23. Januar 2016 war es dann endlich so weit. Die Vorbereitungen waren alle erledigt und um 16:00 Uhr sind wir in Fideris eingetroffen.
Die Nervosität, ob auch alles klappen wird wurde immer grösser, das Wetter jedenfalls versprach Gutes für die Schlittelfahrt.

Bei der Busstation herrschte gefühltes unlösbares Chaos, doch dem war nicht so, die Einweiser- Frau hatte alles im Griff und nervte sich höchstens über die Gäste (loslachen.ch Mann), welche sie immer wieder löcherten, ob denn auch alles klappen werde.

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Ein Cacher nach dem anderen trudelte dann ein, die einen kannten wir schon, andere hatten wir noch nie gesehen. Es ging lustig und ausgelassen zu und her und schon bald durften wir uns in die Busse setzen, welche uns in kurzer Zeit in die Heubergen beamen werden.

Als wir Oben angekommen sind, dieses Mal im Restaurant Heuberge, ging es sogleich auf Platzsuche, doch nicht alle haben gleich einen Stuhl gefunden. Zusammen mit dem Personal wurde auch das gelöst und es musste niemand vor dem Haus essen.

Leider ist auch dieses Restaurant auf maximalen Profit aus und wir hatten die reservierten Tische nur für 2 Stunden. Das ist dann ok, wenn auch alles reibungslos abläuft, doch wenn zuerst nicht alle einen Platz bekommen und einige dann erst relativ spät bedient werden… ist das nicht so toll.
Das Fondue jedenfalls hat uns hier besser geschmeckt als im Berghaus Arflina.

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Nachdem wir dann in der Stallbar nebenan den Röteli, als sogenanntes Kurvenwasser genossen hatten, konnten die Schlitten für die bevorstehende 12 Kilometer lange Abfahrt gefasst und gesattelt werden.

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In diesem Jahr habe ich eine orange Warnweste für die Spitze und eine für den „Besenschlitten“, welcher auch in diesem Jahr von mountain-fantasy übernommen wurde. (Vielen Dank nochmals, der Apfelkuchen als Lohn folgt…)

Leider hat es, wie auch im letzten Jahr, nicht ganz geklappt alle zusammen halten zu können. Die Einen sind zu früh losgedüst und einer ist einer falschen Gruppe nachgefahren, andere hingegen sind hinter dem Besenschlitten erst losgefahren. Eine Idee für einen Zusammenhalt im nächsten Jahr habe ich schon…

Als es dann mit der rasanten Fahrt losging, wurde wie immer beim Brückenkopf 7 ein Halt eingelegt für die Cacher, die diesen noch nicht besucht hatten. Luagsh meinte, ob es wohl jemals einen Schlittelevent geben wird ohne hier einen Halt einzulegen? (Das wird nur der Fall sein, wenn aller Teilnehmer den Cache schon haben). Wir werden es ja sehen…

Dann ging es weiter bis zum nächsten Halt, bei welchem wir wieder auf „alle“ warteten, dabei gab es immer wieder Lustiges zu hören und sehen.

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Was auch dieses Jahr nicht fehlen durfte ist der Kopfstand im Schnee ohne Mütze, Kappe, Helm oder sonst was. Wow, rekordverdächtig, 12 Cacher/Innen standen am Pistenrand und… nein sie wollen nicht Pipi machen, sie wollen alle ihre 24 Beine so lange wie möglich Richtung Himmel strecken.

Pinkelpause

Auf los ging’s los. War das eine Gaudi! Für die einen war der Spass nach ein paar Sekunden schon vorbei, andere hielten es länger aus und wieder andere, wollten auch nach einer gefühlten Ewigkeit ihre Köpfe nicht mehr aus dem Schnee ziehen. Andere versuchten mit den Füssen die Konkurrenz zu Fall zu bringen oder mit Mütze länger aushalten zu können als diejenigen mit Glatze!

Bildschirmfoto 2016-01-31 um 15.47.58.png die letzten kopfstand  Bschisser flyMIK strafe wegen mütze

Die letzen vier waren:
Niphi’s, loslachen.ch, flyMIK (wobei er wegen Missachtung der Regeln, mit Mütze, disqualifiziert werden müsste) und Sieger dieser Challange ist im 2016: luagsh.

die letzen  die besten  luagsh der sieger

Als wir alle unsere, ein bisschen unterkühlten Köpfe wieder auf Temperatur gebracht hatten, konnte die Talfahrt weitergehen.

Unten angekommen war klar, dass nicht alle ohne kleinere Prellungen und „Ab von der Piste Erlebnisse“ sowie einen Schlittenbruch von Larisch GR angekommen waren.
Doch hoffentlich dieses Jahr ohne länger dauernde Folgen.

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Leider konnten nicht alle noch zu einem Schlummertrunk im Ritterhof in Fideris einkehren wegen ihrer weiten Heimreise oder der Müdigkeit der Kids.

Schlummertrunk ausklingen GC Logbuch Logbuch von loslachen.ch

Wie gesagt, für nächstes Jahr sprudeln schon wieder diverse Ideen.
An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich für eure Teilnahme und für die tollen Logenträge.
Für die, die auch im 2017 dabei sein wollen; der Schlittelevent wird mit grösster Wahrscheinlichkeit in der Vollmondnacht vom Samstag, 11. Februar 2017 statt finden.
Bis dahin wünschen wir euch ein tolles Cacherjahr.

Natürlich gibt es auch einen Trailer vom dritten Schlittelplausch mit Fondue. Viel Spass!

 

Gruss
loslachen.ch

Die Räuberhöhle am Grabserberg

Am 25. Oktober 2015 endete ein vor langer, langer Zeit geplanter Höhlenbesuch.
Räuberhöhle Grabserberg GC3X0HE
Um genau zu sein, war dieser schon seit drei Jahren auf der Pendenzliste.
Konkreter wurde es dann an einem Geocaching-Stammtisch vor ca. 7 Monaten.
Da wurde kurzerhand eine WhatsApp-Gruppe erstellt, welche schnell grösser und grösser wurde; büpo, bündner89, Tinu72 mit Töchterchen Dana und Sohn Finnch, Oetzi mit Sohnemann Kay, Gina 96 und Sabi1982 waren mit dabei.
Wir, also ich, hatte(n) genügend Zeit meine Nahrungsaufnahme einzuschränken, (man hat ja von so „Steckenbleiben“ – Geschichten gehört).
Wer loslachen.ch Mann kennt weiss, dass er sehr gerne gut isst und so wurde nichts mit weniger Essen!
Dafür gab es, um so näher dieser Termin kam, schlaflose Nächte!
Nun war Stichtag, oder sollte man eher Stecktag sagen?
Jedenfalls haben wir uns vor der Mission zum z’Morga (selbstverständlich nur ein kleines) im Heidiland verabredet!
Von hier aus ging es dann gemeinsam zum angegebenen Parkplatz, oder wars ein bisschen weiter?
Tja, als wir dann auch noch den steilen Weg bis zum Eingang der Höhle ohne grössere Probleme geschafft hatten, konnten wir uns räuberhöhlentauglich kleiden und uns ins ultimative Abendteuer „stürzen“ ehmmm… kriechen natürlich.
Die kleinste von uns, Dana (4) konnte es kaum erwarten und war ganz kribbelig, sowenig wie auch die meisten anderen.
Wow… da drin hat uns ja ein bisschen von allem erwartet.
Ein bisschen mulmig wurde es einem schon, vor allem wenn es  bei den Vorderen ein bisschen harzig vorwärts ging. Auch Dünne, Grosse haben es nicht immer einfach 😉
Jedenfalls haben es bald alle bis ins Innere der Höhle geschafft und die Suche des Büxli konnte beginnen. Dieses konnte sich nicht lange vor uns verstecken und wir konnten uns im Büchlein verewigen.
Cool war der Wunsch von klein Dana (4), doch mal alle Lichter zu löschen, das war vielleicht eine tolle Stimmung und romantisch wurde es als dann noch eine Kerze angezündet wurde -unvergesslich!
Nachdem dann auch noch genug Fotos geschossen wurden, machten wir uns wieder auf den Krichweg nach draussen, was ohne grössere Zwischenfälle verlief, ausser dass der grösste und dünnste schon wieder ein paar Problemchen hatte und das eine Kamera, ein Handydisplay und einige Hosen kaputtgegangen sind (mit Verlust muss man rechnen) Hauptsache Spass gehabt. 🙂
Als dann alle wieder draussen waren war klar, jetzt können wir im nahegelegnen Restaurant unsere hungrigen Bäuche füllen.
Der ganz coolen Truppe und natürlich auch dem Owner RG4980 herzlichen Dank für diesen tollen Tag.

Und zum Schluss noch ein Kurzfilmchen 😉

Kufstein, Pfingsten 2015

Ein paar Wochen vor Pfingsten wurden wir angefragt, ob wir Lust hätten, an Pfingsten nach Kufstein zu kommen. Hm… wir liessen uns etwas Zeit mit einer Antwort. Also hakten Rapelli und Jogihans nochmal nach und so konnten wir einer Entscheidung nicht mehr ausweichen. Das Wetter schien nicht allzu vielversprechend, trotzdem sagten wir zu und liessen uns auf das Abenteuer ein.
Die Rätsel und Letterboxen waren von unseren Kollegen bereits gelöst worden. Dazu hätten wir eh keine Zeit mehr gehabt und ob wir den Grips dazu gehabt hätten lassen wir mal offen 

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Am Freitag starteten wir gegen Abend unsere Reise. Die anderen beiden waren bereits dort. Die Adresse der Ferienwohnung zu finden war gar nicht mal so einfach (Cachen ist leichter).   Weiterlesen

FTF bei der Area42 (Lockpicking)

Leck doch miar isch das as wach werda! Dä puls isch vo 75 uf 280 in zwei millisekunda uffagschnellt!

AAAACHTUNG!!! STILLGESTANDENDEN!!!

Kannst ja denken, von wegen stillgestanden!
Habe gerade meinen ersten Kaffee um 8:45 Uhr auf den Tisch gestellt und schlürfte gemütlich daran während der Laptop am Aufstarten war und ich auf Geocaching.com lossurfte.

Die Kaffeetasse gerade mal halb geleert, als in der Hauptkaserne ein Alarm losging.
Herzklopfen, wie immer, auch ohne zu wissen was und wo…
Der Blick 9 Km entfernt…. und schon bin ich buchstäblich vom Stuhl gefallen, respektive auf dem Weg zu den Cacherhosen… Na supi…
Mit den Hosen in den Händen nochmals auf’s Mail geschaut von wem der überhaupt ist
bigGBS
Area42 GeocachingDurch die Homekaserne hüpfend erst ins eine Hosenbein geschlüpft, dann ins andere und als das einigermassen geschafft war, nochmals einen Blick aufs Listing!
Im selben Moment wusste ich, da darf Korporal loslachen.ch nicht unvorbereitet ausrücken, denn da steht was von Schwierigkeit 5
Also hingesetzt und als ich dann den Titel „Area42 (Lockpicking) GLHC55CX“ nochmals anschaute, zögerte ich nicht lange und rannte aus der noch geschlossenen Tür (hää, wie geht denn das??)!
Während dem ich die Treppe runter rannte, überlegte ich wo das Lockpickingset verstaut ist, gleichzeitig tippte ich die Nummer von adi73 ein, ich hab doch was überflogen von „zu zweit geht es besser“ oder so doch leider antwortete er nicht hat er die FTF Jagd aufgegeben?
Egal… erst mal an den Einsatzort düsen.

Dort angekommen war klar wo es hingeht.
Doch erst musste ich das Fahrrad aus dem Cachemobil entfernen, nein nicht rausschmeissen, nein sicher nicht, das Gesuchte Set war genau da wo es sein musste und ich konnte zur Area42 vordringen.
Die Annäherung war etwas rutschig, da es noch leicht regnete, doch mit zwei Schritten vorwärts und einem zurück, kam ich in nützlicher Frist am 0 Punkt an.
Niemand da, oder schon wieder weg
Nachdem die Situation eingegrenzt war und das vorerst gesuchte Objekt in meinem Besitz war, musste es ja noch entschärft werden.
Diese Aufgabe war nicht so einfach, denn mein mitgebrachtes Werkzeug passte nicht Das darf jetzt nicht wahr sein!
lynx313 hat sich gemeldet, ob ich auch auf dem Weg sei, was für eine Frage Aber sicher doch, so hatte ich die Hoffnung, dass er was Passendes dabei hat.
Dem war leider nicht so, doch irgendwie geht doch alles wenn man will, vor allem an der vordersten Front.
Dann ging alles zügig und innerhalb kürzester Zeit, war das Teil offen und wir konnten unsere Beute inspizieren.

Wieder mal eine Hammer-Location mit einer Hammer-Kiste und einem Hammer-Logbuch, welches wir zum Glück, noch in seiner jungfräulichen schwarzen Farbe angetroffen haben und uns als FTFler eintragen konnten.
Hey bigGBS ihr seit spitze, danke für diesen Adrenalinschub am Morgen, wer braucht da noch Sport.
Nach dem alles wieder verstaut war, machten wir ein paar andere Übungen, die uns aber nicht weiter gebracht haben, ausser noch mehr Adrenalin! Das ist aber wieder eine andere Geschichte.
Natürlich habe ich noch eine blaue Schleife in die Kiste gelegt!

TFTC
Gruss loslachen.ch

Schlittel – und Fondueplausch 2015 in da Fideriser Heuberga

Der 7.2.2015, auf diesen Tag hatten viele Geocacher schon lange gewartet. Denn es ist mal wieder Zeit fürs „Göglä“. Am ersten Samstag nach dem Vollmond im Februar soll die Orgie stattfinden: Der dritte Geocaching – Schlittelplausch in den Fideriser Heubergen.
 

12:00
Beide Loslachens: Huarra Stress!
Loslachenfrau: Winterkleider vom Keller hochholen, alles zusammensuchen was man so braucht, Batterien in den Stirn – und Taschenlampen wechseln, Ersatzkleider zusammenpacken,…sich kurz hinlegen und eine Tasse Neocitran mitnehmen, damit sie wieder fit wird. 
Loslachenmann: Liste mit aktuellen Teilnehmern aktualisieren, Kameraakkus laden, Zmorga-Abwasch erledigen, nervös sein,… 

13:00:
Bruder von Loslachenfrau mit Familie kommt kurz zu Besuch: Kaffetrinken, plaudern und mit dem Kleinen spielen steht auf dem Programm. Hat echt Spass gemacht, doch die Zeit bleibt nicht stehen….

14:00
Besuch ist weg.
Loslachenmann: Wieder nervös, kontrolliert alles nochmal durch, macht Logbox parat, fragt Frau, ob das Logbuch parat ist….
Loslachenfrau: Sch…..,  das Logbuch! Voll vergessen! Also schnell vor den Laptop, Bilder zusammensuchen, Titelblatt gestalten, gleichzeitig, altes Logbuch auseinandernehmen, umgestalten, … das neue Titelbild ist fertig, nur noch ausdrucken.
Beide Loslachens: Oh Schreck!  Der Drucker trotzt! Dokumente werden hin und her geschickt und alle möglichen Varianten werden getestet: Drucker ausschalten, wieder einstellen, Laptop neu starten, Kabel raus, wieder rein, Einstellungen verändern, fluchen,…. neue Lösungen suchen….
Drucker funktioniert nicht! 
Loslachenmann: Schwitzt, ist noch viel nervöser als vorher. Er muss noch die Teilnehmerliste ausdrucken, das ist echt wichtig! 
Loslachenfrau: Hat den Drucker schon lange aufgegeben und gestaltet von Hand ein Titelblatt fürs Logbuch und bastelt alles wieder zusammen. 
Nun dekoriert sie den Quarkkuchen, den sie am Vortag gemacht hatte.
Loslachenmann: Hüpft in der Wohnung rum, tanzt, springt, jauchzt,….denn er konnte übers Handy seine Liste doch noch ausdrucken 

15:00
Beide Loslachens: Packen den Kuchen ein und überraschen das Geburikind (wenn man jemanden mit 50 noch Kind nennen darf) und probieren bei einer Tasse Kaffe, ob der Kuchen gelungen ist.  Dann schnell wieder nach Hause.
Loslachenfrau: Legt sich nochmal kurz hin, weil sie sich immer noch nicht fit fühlt, und döst ein wenig vor sich hin.
Loslachenmann: Weiss nicht was er gemacht hat, hab ja gedöst…..aber ich glaub er war nervös. 

16:10
Loslachenfrau: Döst noch immer….. 
Loslachenmann: Weckt Loslachenfrau mit den Worten:“ Mier kriegend no schnell bsuach“. 
Loslachenfrau: Ach was! Sicher nit jetzt! 
Loslachenmann: Sicher scho, die schtönd scho vor dr Tüür! 

Loswings, Mycota, Müsli&Borki trudeln ein. Schnell einen Kaffee getrunken, kurz geplaudert und schon mussten wir die Truppe wieder rausschmeissen, denn nun mussten wir uns wirklich langsam parat machen. 

Beide Loslachens: Kleider gewechselt, alles eingepackt und ab in den Loslachenbus. Nun aber mit Tempo zum Treffpunkt nach Fideris. Auf den Strassen ist ganz schön viel los, aber zum Glück kein Stau.

Fideris-Heuberge-Schlittelplausch-Fondue

17:30
Wir treffen in Fideris ein. Aber wir sind zu spät!!!!!!  Einige sind schon da und so haben wir keine Übersicht mehr, um die Namen auf der Liste zu markieren.
Loslachenfrau: Meldet sich im Restaurant an (ist ja nur anständig, wenn wir schon die Frechheit haben, unser Mobil schon jetzt auf dem Restiparkplatz abzustellen). Nun noch schnell eine Pipipause und weiter zum Billettlösen. Nun kommt auch hier die Nervosität auf, oder schlechte Laune, oder,…. egal was, jedenfalls doof (mag Schlitteln gar nicht!!!). 
Loslachenmann: Hat die Übersicht verloren, wer schon da ist und wer noch fehlt. Also werden die Busse einfach mit denen gefüllt, die schon da sind (er ist immernoch nervös). 

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Kurz vor 18:00 startet der erste Bus, der zweite folgt um 18:10. Die Dämmerung hat bereits eingesetzt. Die Fahrt ist, im Vergleich zu den Vorjahren, ruhig und angenehm. 
Als wir oben angekommen waren, war es bereits dunkel und die erste Truppe wartete auf uns.
Wir hofften einfach mal, dass alle dabei sind, denn die Übersicht war längst verloren und so mussten wir uns darauf verlassen, dass jeder sich an die Gruppe heftet. Denn zu allem kam noch, dass wir einige der Teilnehmer nicht persönlich kannten (nächstes Jahr gibts wieder Namensschilder, der was ähnliches, versprochen!). 
Nachdem alle ihren Schlitten bezogen hatten, gab es kein Zurück mehr.

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19:10
Nun waren alle (ausser die, die wir schon verloren hatten)  startklar. 

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Loslachenmann: Fragt, ob alle da sind. Hält eine kurze Rede 😉 (ist immer noch ein wenig nervös). 

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Loslachenfrau: Hat immernoch nicht bessere Laune, weil sie Schlitteln immernoch nicht mag, immernoch nicht fit ist und kaum atmen kann, da die Brille ihre Nasenflügel zudrückt.  Zudem will die Stirnlampe nicht so wie Frauchen es gerne hätte. (Wenn wir bloss schon unten wären und alle heil angekommen wären).

Die Piste war sehr gut und ausser, dass Loslachenfrau immer bedenklich weit nach vorne rutschte, klappte alles perfekt. Loslachenmann ist ein super Schlittler und so musste sie sich nur festhalten und wie ein Teddybär auf dem Schlitten sitzenbleiben, den Rest übernahm er 

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Immer wieder gab’s Zwischenstopps. Den ersten, damit alle Neulinge noch den Cache, welcher sich auf dem Weg befindet, schnappen konnten, und die weiteren Stopps um die Truppe beisammen zu halten.

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Und dann gab’s da noch die bekannte Pause, in welcher die Kopfstandeinlage erfolgte.
Die Tapfersten aller Tapferen wagten es, sich auch auf dieses Abenteuer noch einzulassen. Ganz an der Spitze die furchtlose und mutige adfahe-Tochter und sie war es auch, die die Ehre der Frauen rettete. Ohne grosse Anstrengung setzte sie zum perfekt geraden Kopfstand an und verweilte in dieser Position, wie wenn sie es jede Nacht so machen würde, während die Herren am Kämpfen waren, um ihre Füsse überhaupt für einen kurzen Moment in die Luft zu bekommen. Alle Achtung und herzliche Gratulation für diese Leistung, adfahe- Lady! 

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Phil59 würdigte diesen Auftritt mit einer Flasche spanischem Kinderchampagner, der natürlich nur für die war, die ihn auch verdient hatten. Das Problem war nur, dass Loslachenmann sich fast nicht gegen das spanische Temperament der Flasche zu wehren wusste und so dauerte der Kampf so lange,  bis die spanische Flasche müde wurde und den Kork endlich freigab (zum Glück in einem Moment, in welchem er nicht auf Loslachenfrau gerichtet war).  
Eine tolle Party auf der Schlittelpiste.  dafür Kopfständler und Phil!!!

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Nun mussten wir aber weiter. Es war ja auch nicht grad so warm, dass wir noch lange hier hätten verweilen wollen, auch wenn Die M&M’s- Frau sich mit ihren Tänzchen und der Baby-Antikältesalbe, welche sie Loslachenmann vor dem Kopfstand angeboten hatte, clever zu wehren wusste. 
Also weiter auf der Piste. Hin und wieder spritzte ein Funken, wenn eine Kufe für einen kurzen Moment bis zum Teer durchgedrungen war. Aber im Grossen und Ganzen sausten wir ohne Zwischenfälle die Piste runter. Nun gut, ein Zwischenfall war, dass Loslachenmann die Taschenlampe verloren hatte; schwups und weg war sie! Zum Glück hat die flinke Blauburgunderfrau sie gerade noch erwischt bei der Vorbeifahrt und so haben wir sie netterweise wieder zurückbekommen. Vielen Dank dafür!!!
Vor dem letzten Stück, mussten wir noch darauf achten, dass alle die richtige Kurve kriegen und nicht auf der Strasse weiter fahren (auf welcher die Busse, wie die Spinner runter düsten, oder eben wie echte Könner?). 

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Als wir unten auf die Letzten warteten, humpelte uns Stettfurter-Mann entgegen, ihn hatte es doch noch erwischt mit einem Zwischenfall.  Eine kleine Zerrung sollte ihm das Erlebnis auch körperlich noch in Erinnerung halten, Sch…..,  das hätte nicht sein müssen. Hoffen, dass es schnell heilt und dich bald wieder rumspringen lässt!
Mountain möchten wir danken, dass du z Bäsäwägeli gsi bisch und alle aufgelesen und vor dir her geschoben hast, damit sie den Weg ins Tal auch noch finden.

20:30
Im Ritterhof warteten schon die Nichtschlittler mit viel Hunger auf uns. Im gemütlichen, warmen Stübli hatte es für jeden ein Plätzchen.

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Loslachenmann: Immernoch nervös  (warum auch immer???), begrüsst alle noch persönlich und gesellt sich für jeweils kurze Gespräche von Tisch zu Tisch.
Loslachenfrau: Erleichtert, dass es keine grossen Unfälle gegeben hat. Froh, Stettfurtermann einigermassen normal herumlaufen zu sehen. Immer noch nicht extrem fit, aber in guter Gesellschaft, die sie immerhin ein wenig aufzumuntern weiss.  (Vor ausführlichen Begrüssungen kneift sie, im Wissen und Vertrauen, dass ihr Schatz, der viel bessere Entertainer und Gastgeber ist.) 

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Das Fondue lässt auf sich warten. Der Hunger steigt. Doch in der angenehmen Gesellschaft vergeht die Zeit wie im Flug und wir merkten kaum, wie lange wir warten mussten.
Als das Fondue dann endlich auf dem Tisch stand, stürzten wir uns wie die Geier auf das leckere Essen. Jös, Michelle (welche vor kurzem Geburtstag hatte, nochmal alles Gute!),
Die M&M’s und loslachen.ch, das war die Besetzung unseres Tisches. Wir unterhielten uns prächtig und schlemmten nebenbei den wirklich sehr guten Käse vom Tisch. Um die Konoblauchstücke wurde fast noch gestritten, aber wie heisst es so schön: Dr Schneller isch dr Gschwinder 

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Nach dem Essen folgte noch die obligate Audienz bei Phil59. Sein legendärer Quittenschnaps wirkte in Loslachenfraus Hals wie Medizin. So wie das schmackhafte Gebräu durchs Gurgeli hinunterfloss, nahm es alle Bazillen mit und befreite, wie durch ein Wunder, den Hals von Schluckweh und Schmerzen (die Beschwerden kamen auch nicht wieder, ehrlich!). 
Merci beaucoup, Phil59!!!
Nathalie schoss noch ein paar Fotos von diesem wirklich wunderbaren Augenblick, so dass auch es auch Beweise davon  gibt, wie Phil mit seinem Wundermittel grosszügig bedürftige heilt. 

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Nun war es schon spät und die ersten machten sich langsam auf den Heimweg. Einige blieben noch gezwungenermassen, weil sie die Serviertochter nicht mehr finden konnten um zu bezahlen, andere hatten sowieso noch keine Eile und so dauerte es noch eine Weile bis das Grüppchen immer kleiner wurde.
Um Mitternacht hatten dann alle genug geplaudert und brachen langsam auf. 

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Es hat grossen Spass mit euch allen gemacht. Wir danken euch, dass ihr gekommen seid, teils von weiter Ferne, extra um mit uns diesen Abend zu verbringen. Dem Junior-Berüchtigten wünschen wir noch alles Gute zum Geburtstag  (haben wir erst im Logbuch gelesen).
Per i Ticinesi speriamo che avete capito l’un o l’altra cosa in tedesco per avere una bella serrata, e buona guarigione a Agrifoglio. 

Wir freuen uns, euch vielleicht auch nächstes Jahr am Schlittel- und Fondueplausch dabei haben zu dürfen. 

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 Natürlich gibt es auch eine Trailer vom dritten Schlittelplausch mit Fondue, viel Spass

 

Gruss
loslachen.ch