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Zweiter CITO in Graubünden: CHUR

Was bedeutet CITO?

„Cache In – Trash Out“ also „Cache/Dose rein, Müll raus“ ist ein weltweit verbreiteter Event-Cache.
Gemeint ist damit, dass man den Müll, der leider oft in der Natur zurückgelassen wird, und über den man beim Geocaching häufig stolpert, einsammelt und umweltgerecht entsorgt.

Chur hat seinen zweiten CITO

Auch dieses Jahr wollen wir der Stadt Chur, als Dank dafür, dass wir dort Caches verstecken dürfen, einen CITO organisieren. Da es der zweite dieser Gattung ist, ging das organisieren etwas einfacher.

Termin: Samstag, 29. April 2017
Anmeldung bis Mittwoch 26. April 2017 nur unter: Zweiter CITO in Graubünden: CHUR

Aus organisatorischen Gründen muss die Stadt Chur bis zum Anmeldeschluss wissen, wie viele Personen am CITO teilnehmen (BITTE BEI DER ANMELDUNG ANZAHL PERSONEN ANGEBEN).
Ein Mitarbeiter der Stadt Chur wird uns zur Seite stehen und es stehen zwei Container bereit mit denen dann am Schluss den gesammelten Abfall abtransportiert wird.

Ablauf:
08:30 Uhr: Zusammenkunft. Fassen der Abfallsäcke (werden zur Verfügung gestellt)
08:40 Uhr: Gruppenweise auf Sammeltour am Rheinufer entlang. (Wegstrecke: Haldenstein-Chur und ev. Chur-Felsberg)
11:15 Uhr: Rückkehr an die Ankerkoordinaten, verladen des Mülls.
11:15 Uhr: Logbucheintrag.
11:30 Uhr: Ende des Arbeitseinsatzes.
Ab 11:30 Uhr: Grillplausch, es gibt Getränke und Verpflegung (von der Stadt Chur organisiert).

Bitte nehmt folgende Sachen selber mit:
-Arbeitshandschuhe
-Gutes Schuhwerk
-Dem Wetter angepasste Kleidung (der Anlass wird bei jedem Wetter stattfinden)
-Ev. Müllgreifer wenn vorhanden
-Getränke für unterwegs
-Zeckenspray
-Besteck, Teller und Becher

Wer etwas zum Dessertbuffet beitragen möchte, darf das gerne tun. (Achtung, keine Kühlmöglichkeit)

Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und jede Haftung wird abgelehnt.
Anmeldung erfolg nur unter: Zweiter CITO in Graubünden: CHUR

loslachen.ch - optional

Erster CITO in Chur und unser 7000ster Geocachefund

Am 17.9.2016 hat der erste Geocaching CITO Event in Graubünden stattgefunden.

CITO Chur GR

Der Wetterbericht machte uns an den Tagen davor ganz schön Bauchweh (und das, obwohl wir doch Petrus extra eine SMS geschickt hatten), so dass wir das anschliessende Grillieren etwas umplanen mussten, damit wir wenigstens dort im Trockenen sein können. Wenn schon so viele Leute bereit sind freiwillig zu arbeiten, und diese von überall her kommen (Basel, Schaffhausen, Prättigau, Chur und Umgebung, Fünf Dörfer, Maienfeld, Domleschg, Oberland, usw …. ja sogar aus Belgien gab es Teilnehmer. Nicht zu vergessen Eventmuffel wie ady73), dann wollen wir sie nicht im Regen stehen lassen.

Trotz vorgängiger Sturm- und Hochwasserwarnung, regnete es nicht, als wir um 7:00 Uhr aufstanden. Ob es so bleiben wird? Nervös tuckerten wir nach Chur, wo Antonio einen Bus holte, um einen Teil der Gruppe zu verschieben, während Silvia am Nullpunkt die Stellung hielt. Noch immer regnete es nicht. Auch nicht, als die Leute dann langsam eintrudelten. Antonio begrüsste die motivierte Aufräumtruppe und auch Andrea Deflorin von der Stadt Chur richtete sich an die Menschenmenge. Reto Gruber vom Werkhof hatte schon bedenken, dass seine Leute zu wenig Arbeit haben könnten, wenn so viele Freiwillige ihnen unter die Arme greifen. Trotzdem verteilte er fleissig Abfallsäcke und Greifzangen. Bevor die Meute ans Rheinufer gelassen wurde, haben wir noch gemeinsam für Mo06 „Happy Birthday“ gesungen, denn sie durfte an diesem Tag ihren 10ten Geburtstag feiern und dafür hat sie sich die Teilnahme am Event gewünscht. Was für eine tolle Idee!

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Nachdem alle eifrig losgezogen waren, konnte Alligator88 den Logposten beziehen. Dazu wurde Tisch und Stuhl hingestellt und das Logbuch, bestehend aus einem Abfallsack, machte es sich darauf bequem (also auf dem Tisch, den der Stuhl wurde für den Bewacher gebraucht) 😉

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Silvia düste wieder nach Hause um dort alles für die anschliessende Grillparty vorzubereiten. Antonio brachte zwischendurch die von der Stadt Chur gesponserte und organisierte Verpflegung (vielen Dank dafür!) nach Trimmis.

Bei der Aktion wurden einige Kilos Abfall eingesammelt, welche von Andrea Deflorin und Antonio zum Werkhof gebracht wurden. Wahnsinn, wie viel Müll da zusammengekommen ist (da im Werkhof reger Betrieb herrschte, fehlte leider die Zeit, all die Säcke zu wiegen. Wäre interessant gewesen).

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Um ca. 11:40 Uhr kamen die ersten in Trimmis an und Plausimann (der wohl noch immer nicht genug von der Arbeit hatte) stellte sich gleich an den Grill, der mit Bratwürsten und Servelats belagert wurde.

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Leider hatten nicht alle ihr Geschirr und Besteck mitgebracht, so wie das eigentlich vorgesehen gewesen wäre und so mussten wir halt das verteilen, was wir alle gemeinsam noch zusammenkratzen konnten. Geocacher sind ja bekanntlich soziale Menschen und so kam jeder zu den notwendigen Hilfsmitteln zum Essen.

auch-gaeste Essen-und-trinken Zusammensein die-grillparty

Wir haben es sehr genossen mit euch diesen Tag zu verbringen und danken euch herzlich, dass ihr alle gekommen seid um Abfall zu sammeln und mit uns unseren 7000sten Fund zu feiern!

das-dessertbuffet Das CITO Logbuch

 Bis zum nächsten Mal.

Von zuhause nach Basel und übers Hudelmoos wieder zurück

Der Wetterbericht prognostizierte nicht viel gutes. Aber wer glaubt schon den Prognosen…Zudem spielt es keine Rolle, denn wir haben einen Verabredung in Basel und da gehen wir hin, egal was der Himmel von sich gibt.

Ds Tanti (nein nicht verwandt mit uns, das ist ihr Cacherpseudonym) wird 50, na da müssen wir doch dabei sein. Vor allem, weil sie uns auch dabei haben möchte, denn sie hat uns zu ihrer Party eingeladen. Nicht irgendwo, sondern auf einer Burg will sie feiern.

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Die ganze Jugendherberge, welche die Burg beinhaltet hat sie gemietet um das ganze Wochenende durchzufeiern.

Nach unserer Ankunft haben wir erst mal die paar umliegenden Caches geholt, da die Sonne an diesem Abend noch stärker als der Regen war. Dann wurde gefeiert. Da hat sich ds Tanti ganz schön ins Zeug gelegt. Ein toller Apero mit vielen Cachern und anderen tollen Leuten, sogar eine Burgmagd, die sich in unser Jahrhundert verirrt hatte war dabei, die hatte ja was zu erzählen, da staunten wir nicht schlecht!

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Dann ein Festmahl, bei welchem wir die Gestalten noch ein wenig besser kennenlernen durften. In dieser netten Gesellschaft merkten wir gar nicht, wie schnell die Zeit verging und so kam der Wechsel vom Freitag in den Samstag immer näher. Singend begrüssten wir ds Tanti in ihrem 50sten Lebensjahr und stossten gleich darauf an. Dann liessen wir die späten (oder frühen) Stunden bei netten Plaudereien ausklingen. Um 1:30 Uhr machten wir uns langsam auf den Weg ins Zimmer. Ein 10er Schlag ganz für uns alleine, wow!

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Am nächsten Morgen wurden wir von den quitschenden Hölzern der alten Burg geweckt. Das Frühstück war schon parat, was für ein Service. Der Regen liess entgegen aller Erwartungen noch immer auf sich warten, wobei wir ja froh waren, dass er noch ein wenig da oben zurückgehalten wurde. Am Vorabend hatten wir ein tolles Foto von einem interessanten Cache zu Gesicht bekommen, den gingen wir nun zusammen mit Team Pinkpetra an.

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Als ob wir ein Abkommen mit der Obrigkeit getroffen hätten, setzte der Regen pünktlich nach der Rückkehr zum Auto ein.

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Unser nächstes Ziel war wetterunabhängig; Superpunkte im Coop verbraten (nur Dinge, die wir wirklich brauchen). Noch ein paar Döschen gesucht, die gerade auf dem Weg lagen und schon war es wieder Zeit um zur Burg zurückzukehren, denn dort begann nun der offizielle Geocacherevent vom dsTanti.

Plötzlich verdunkelte sich der Himmel , wie wenn jemand den Lichtschalter gedrückt hätte und die Regenpause war zu Ende. Wir begaben uns in die schützenden Burgmauern und genossen noch ein paar Köstlichkeiten in angenehmer Gesellschaft, bevor wir uns auf die Rückreise begaben.

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Nein, es ging noch nicht ganz bis nach Hause, unser nächstes Ziel war der Hudelmoos-Grillevent, also suchten wir uns ein Hotel auf dem Weg. In Will sind wir fündig geworden, ein spezielles B&B Bett am Weiher in Wil unsere Aufmerksamkeit.

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In einem edlen Lokal, Hof zu Wil, genehmigten wir uns ein leckeres Mahl, man sollte das Leben schliesslich geniessen, auch wenn es regnet 😉

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Am Morgen wurden wir, wie auch schon am Tag zuvor in Basel, vom Quietschen des alten Hauses geweckt. Das Frühstück war in einem kleinen, gemütlichen Raum neben einer zweckmässigen, modernen Küche bereitgestellt. Wir hatten Blick auf die Strasse der schönen Altstadt und….ja, das erschreckte uns schon ein wenig, auf die Schneeflocken, die unbekümmert zu Boden fielen.

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Bei solchem Wetter an einem Grillevent teilnehmen, ob das gemütlich wird? Wir werden ja sehen. Je näher wir unserem Ziel kamen, desto freundlicher zeigte sich der Himmel. Zwischendurch haben wir noch ein paarwenige Dösli besucht, und wollten einen Töff „klauen“ leider passte der nicht in unser Bus.

Toeff im Bus

Am Zielort angekommen, machte sich Elisabeth, also Blauburgundermann, und Schluni auf den Weg zum alljährlichen Rätselcache. Wir schlichen uns gleich dazu und zottelten mit. Das Rätsel dazu haben wir halt erst im Nachhinein auf der Heimfahrt gelöst (wenn man das schon mal umdrehen kann mit dem Suchen und Rätseln 😉

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Wieder zurück am Event, genossen wir bei einem Kaffee die leckeren Desserts von popfex und plauderten noch ein wenig mit uns bekannten Cachern, auch wenn diese eher rar waren (nicht die Cacher, aber die uns bekannten).

Am frühen Nachmittag machten wir uns im warmen Auto auf den Weg nach Hause. Mit der kurzweiligen Beschäftigung des Rätsels waren wir ruckzuck an den Homecoordinaten angekommen. Dort gab’ erst mal ein kleines Nickerchen, bevor wir dann den Grillkäse, welcher Birklimann uns spendiert hat ausprobiert haben.

Mal wieder ein abwechslungsreiches und tolles Wochenende, welches uns ein paar schöne Erinnerungen geschenkt hat.

Osternwochenende 2015 – Monopoly Bonus u.a.

Eigentlich dachten wir, der Wetterfrosch hätte schlechtes Wetter für den Karfreitag angekündigt,  doch dafür schien die Sonne reichlich fest. Fast ein wenig überfordert vom spontan schönen Wetter, überlegten wir, was wir nun unternehmen wollen.
Natürlich war auch der Rest des verlängerten Wochenendes noch nicht geplant, dafür sind wir viel zu spontan und zu wenig planungsfreudig.

Oster Wochenende 2015

Ein Termin war fix und das war der FL/SG/GR Stammtisch für welchen wir uns bereits angemeldet hatten. Alles andere war noch offen.
Aufgrund der miserablen Wetterprognosen haben wir sogar schon eine TGV Fahrt nach Paris oder ein Kurztrip nach Wien ins Auge gefasst, doch das war nichts-Ausgebucht oder zu teuer…
Also sassen wir immer noch ratlos überfordert im schönen Wetter. Ein Besuch beim Göttibueb wär doch noch was. Schliesslich grinzte uns der bereitgestellte Smartisosterhase schon lange aus seinem Nestchen entgegen. Trotz des vermuteten Staus in den Süden, wagten wir uns auf die Strasse und konnten die stehenden Autos sogar geschickt umfahren.
Leider war der Göttibueb nicht zu Hause, aber was machte das schon. Ein Nestchen muss ja sowieso versteckt sein und so zogen wir nach dem Verstecken im Garten wieder ab.

Nun musste aber wirklich langsam ein Plan für die nächsten Tage her. Eins war schon mal klar: Aufs Wetter war kein Verlass! Trotzdem googelten wir die Wetterprognosen in allen vier  Himmelrichtungen durch.

Plötzlich viel uns ein, dass wir den Monopolybonus noch zu holen hätten. Also bildete dieser Oster wochenendden Mittelpunkt unserer Reise um welchen dann herumgeplant werden konnte. Warum eigentlich immer planen??? Mit ein paar Optionen im Kopf begaben wir uns erst mal an den Event. – Vielleicht ist hier noch kurz zu sagen, dass wir nach dem Göttibuebbesuch noch ein wenig die Gegend unsicher machten und ein paar Ideen ausheckten um was neues zu verstecken….mehr dazu verraten wir aber nicht. – Am Event trafen wir bekannte, aber auch uns bis anhin unbekannte Cacher. Der Abend war gemütlich und wir tauschen interessante Erlebnisse aus. Kurz vor dem Rauswurf, machen wir uns auf den Nachhauseweg.

FL SG GR Stammtisch Geocache

Am Samstagmorgen regnete es erwartungsgemäss und so schwangen wir uns ins Auto und düsten auf direktem Weg nach Morges am Genfersee. Dort statteten wir Papi und Daniela einen Überraschungsbesuch ab. Dann ging’s wieder zurück nach Bern. Im Westside hatten wir ein Zimmer gebucht und so genehmigten wir uns nach dem Einchecken gleich ein gemütliches Bad im Bernaqua…gemüüüütlich…tat richtig gut…Entspannung pur… …Als dann der Hunger kam, stillten wir diesen mit einem leckeren Kalbssteak, Kartoffelgratin und Gemüse, dazu ein Gläschen Wein …mhhhhh, war das fein!
Zur Verdauung noch ein Cache gefällig?- Fast! Wir begannen mit dem Suchen der Bilder des Questside- Mysteries, doch die Aussenstationen liessen wir nach einem kurzen Versuch nach Draussen bleiben. Der stürmische, kalte Wind trieb uns schnell wieder in die Wärme….brrrr….
Wir erkundeten das verwinkelte Gebäude also von innen, bis zur letzten Ecke haben wir nun alles des faszinierenden Bauwerks unter die Lupe genommen.

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Geocaching, der steile Weg zum kleinen Bergsee

Vor langer, langer Zeit wollten wir diesen Geochache „  Der steile Weg zum kleinen Bergsee“ (GCPM47) schon unter die Füsse nehmen, doch irgendwie gab’s trotz des nahen Wohnorts immer wieder einen Grund die Tour hinauszuschieben. Wir geben zu, ein wenig Angst hatten wir auch, weil man uns erzählte, wie weit es bis zum Seelein ist. 
Heute gab es dann keine Ausrede mehr. Wir sattelten unsere E-Bikes, die uns ein wenig Unterstützung boten und fuhren bis zum Artimi hoch. Pause im ArtimiDort lagerten wir die Drahtesel zwischen und machten uns auf den Weg zum Dorf Spundätscha. Hier wurden die Höhenmeter abgelesen und es wurde gerechnet bzw. notiert. Phu…..ganz schön weit… aber da müssen wir durch. Das Kaffeeangebot eines Dorfbewohners schlugen wir aus Zeitgründen aus und stiegen den steilen Pfad nach oben. Eine Höhenlinie nach der anderen wurde geschnätzelt.

spundätscha

Nach einem zünftigen Energieverbrauch kamen wir dann beim Zwischenziel an. Dort begann es zu tröpfeln.

Dunkle Wolken

Oha….müssen wir umdrehen? War die ganze Anstrengung um sonst? Erst mal stärkten wir uns mit einem Balisto und entschieden dann doch weiter zu gehen. Die Höhenlinien liessen wir hinter uns, auf dem Grat wanderten wir bis zum Seelein. Endlich geschafft.  

Silvia und Antonio Saysersee Silvia Rieder

Wir waren so froh, endlich da zu sein. Ein angenehm kühles Lüftchen zog uns um die Ohren. Das Feuer der letzten Seebesucher rochen wir schon von weitem und sahen es nun auch. Die wenigen Schneefelder, die noch übrig waren, hatten einen roten Saharasandüberzug.

Saharasandüberzug

Im See sahen wir so viele sich paarende Frösche,  wie wir es noch nie zuvor zu Gesicht bekommen hatten. Auch eine solche Anzahl an Molchen schon einmal gesehen zu haben konnten wir uns beide nicht erinnern. 

Rechts oben das Kreuz, welches uns demonstrierte, wie hoch wir uns hinaufgekämpft hatten.
Nach diesen idyllischen Momenten des Staunens, schweiften unsere Gedanken wieder zurück in die Realität.
Wegen dem Cache waren wir überhaupt hier hin gekommen, an diesen wunderschönen Platz. Wo ist er nun? 
Am Seerand entlang schritten wir zu dem Fels, der das Versteck bald frei gab. Glücklich und zufrieden trugen wir unsere Namen ins Logbuch.  Gehofft hatten wir, dass unter den Tauschgegenständen eine oder zwei Servelats liegen, die wir auf dem noch immer brennenden Feuer hätten brutzeln können,doch da wurden wir leider enttäuscht. 
Mit dem Bisschen Energie, das wir noch hatten, schleppten wir uns zum Gierenspitz hinauf, dessen Namen wir erst aus dem Gipfelbuch erfuhren. Dort tankten wir unseren Energiemangel wieder auf. Genossen noch kurz die Aussicht und flohen dann vor der grossen dunklen Wolke, die bedrohlich Nahe auf uns zu glitt.

Gierenspitz Richtung Chur Bündner Oberland Rheintal Weitsicht Der Grat

Schnellen Schrittes eilten wir nach Stams. Der Regen konnte uns nicht einholen, worüber wir nicht unglücklich waren.
Calandabräu Im Bergrestaurant füllten wir unser herausgeschwitzter Flüssigkeitsgehalt mit einem Calanda Bräu und einem Shorley auf.  Dann spazierten wir auf der Strasse zum Artimi hinunter, wo unsere Bikes in der brütenden Hitze brav auf uns warteten.

Nun durften wir nach unten düsen und somit den Akku der Räder wieder ein wenig auffüllen. Mit dem überqueren der Höhenlinien, in umgekehrter Richtung diesmal, spürten wir die Zunahme der drückenden Sonneneinstrahlung.
Zu Hause angekommen freuten wir uns erst mal auf eine erfrischende, kühle Dusche, die wir uns wohl auch verdient hatten. Und dann gab’s leckeres Essen. 

Ein fantastischen Ort, der uns ohne Geocaching wohl für immer verborgen geblieben wäre. 

Da kommt mein Mann…

Ein Mann und eine Frau liegen gerade miteinander im Bett, als sie jemanden die Treppe heraufkommen hören. Die Frau ruft erschrocken

„Mein Gott, das ist mein Mann!“

Ihr Liebhaber springt augenblicklich zum Fenster hinaus in ein Gebüsch.

Und da sitzt er nun, splitterfasernackt, und weiss nicht, was er tun soll.

Es fängt an zu regnen.

Plötzlich läuft eine Gruppe Jogger vorbei, der Mann packt die Gelegenheit beim Schopf und springt mitten in die Gruppe, um mit den Männern weiterzulaufen.

Nach ein paar Sekunden dreht der Jogger neben ihm den Kopf, schaut ihn von oben bis unten an und sagt:

„Entschuldigen Sie, darf ich Ihnen eine Frage stellen?“

Der Mann sagt: „Bitte.“

„Joggen Sie immer nackt?“ fragt der Jogger, und der Mann antwortet:

„Ja, immer.“

Worauf der Jogger fragt:

„Und tragen Sie beim Joggen immer ein Kondom?“

„Nein“, sagt der Mann, „nur wenn es regnet!“

Töffausflug mit Regeneinlage

Wieder einmal gab es einen kleinen Ausflug mit ein paar meiner „alten“ V-Zug Kameraden wie Reto mit Sohnemann Andrin, Peter der seinen  Bekannten Stefan mitgebracht hatte, auch Andi ist wieder mal mit von der Partie und natürlich meine Silvia und ich.

Reto hat sich bei Grisoni Racing ein Motorrad gemietet und Stefan eins von einem Freund ausgelehnt.

Wir waren uns über eine mögliche Route schnell einig. So  ging es los über die Lenzerheide, Julier  und Maloja nach Castasegna wo wir uns über der Grenze eine Pizza gegönnt haben.

Danach ging es durch Italien über Gandria nach Locarno, immer wieder hat es so ausgesehen, als ob wir nass werden würden, doch wir hatten immer Glück und wir durften dann einen gemütlichen Aufenthalt  auf einer Lounge am See was Kühles geniessen.

Unsere Parkmethode gab ein bisschen zu reden, doch ich denke es sieht nicht schlecht aus zwischen dem Grünzeugs, oder?

was könnte man nicht alles bestellen?

Ich frage mich eigendlich nur was denn Andi da mit Silvia vor hat!

jaja, ich habs gesehen 

Auch wenn es eigentlich ganz schön war da am See, mussten wir uns beeilen, denn man konnte schon Donner hören und der Himmel sah auch recht bedrohlich aus.

Also, auf gehts…

Dieses Mal hatten wir nicht so viel Glück mit dem Regen und kurz vor Lostallo mussten wir einen kurzen Nothalt einlegen um uns die Regenkombis über zuziehen.

Die Heimfahrt verlief trotz Nässe ohne Probleme.

Zum Abschluss sind wir noch ins Oldtimer zum einem Abschlusstrunk eingekehrt.

War ein toller Tag mit euch, hoffe wir können das wieder Mal wiederholen.