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Wenn das Schicksal zuschlägt – Teil 4

Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 1
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 2
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 3
Wenn das Schicksal zuschlägt -Teil 4

Samstag, 28.10.17 (Silvia)

Wie unsere Nacht war….hm….Antonio hat recht gut geschlafen. Er musste nur zweimal aufstehen. Allerdings ist er sehr früh wach geworden und dementsprechend früh aufgestanden. Ich bin etwas später als Antonio ins Bett gegangen, doch konnte ich nicht schlafen, da gewisse Geräusche mich wachgehalten haben. Ich versuchte es dann auf dem Sofa im Wohnzimmer. Das klappte etwas besser, doch irgendwie muss ich mein Knie überstreckt haben, das hat so weh getan, dass ich eine Weile brauchte, bis ich mein Bein wieder normal bewegen konnte. Als Antonio aufstand, legte ich mich noch für ein par Stunden ins Bett.

Unser erster Termin heute war nach dem Mittag. Wir trafen uns bei unserem Cache Hello from the other side. (GC3890V) mit G-Scrat der bei der Programmierung geholfen hatte. Da er und Miroma77 noch am Lösen des Finals waren, warteten wir etwas versteckt, bis sie soweit waren. Dann als Antonio und G-Scrat sich gerade an die Optimierung des Caches machen wollten, kamen von hinten Herr und Frau Manijaja angeschlichen. Ha, was für ein Zufall. Zwar haben wir noch gedacht, dass sowas passieren könnte, doch erachteten es eher als unrealistisch, dass ausgerechnet in den paar Minuten jemand kommen würde. Also haben sie den Cache wieder geschlossen und die beiden die finalen Aufgaben erledigen lassen, bevor sie weiterbastelten. Miroma77 durfte handlangern.
Dann haben wir sie noch zu Kaffe und Kuchen mit zu uns nach Hause genommen.Gerade als sie sich auf den Nachhauseweg machen wollten, klingelte es und meine Eltern lösten sie ab.
Auch mit ihnen machten wir nochmal eine Kaffe und Kuchensession und sie erzählten uns von der Thailandreise und brachten uns interessante und tolle Geschenke von dort mit.

Das war ein sehr gemütlicher und toller Nachmittag.

Doch nun war für Antonio Zeit sich etwas auszuruhen. Er döste noch etwas vor sich hin, bis ich das Abendessen zubereitet hatte. Appetit hatte er eigentlich keinen, trotzdem ass er zwei Spiegeleier, 7 Scheiben Ananas, etwas Käse, Brot, Salametti, und trank eine Ovo dazu.

Dann legte er sich wieder hin.

Ich lass noch die Logs vom Coin „Antonios Schutzengel“ auf welche Antonio mich hingewiesen hatte. Die waren so schön und emotional geschrieben, dass mir vor Rührung die Tränen in die Augen schossen. Vielen Dank für diese schönen Worte!

Dann war es Zeit um Happy Day zu schauen. Darauf freuten wir uns schon die ganze Woche. Mal sehen, ob eines unserer Lose gezogen wird 😉

Ich liess es mir dann auch den anschliessenden Boxkampf von Anthony Joshua (der neue IBO- und WBA Superchampion-Weltmeister im Schwergewicht) gegen Carlos Takam nicht entgehen. Antonio, den sowas nicht besonders interessiert, legte sich vorher schlafen.
Etwas überraschend hatte der Ringrichter den Kampf frühzeitig abgebrochen, doch der Sieger stand zu dem Zeitpunkt eh schon fest: Anthony Joshua konnte seinen Titel mit Bravour verteidigen. So nun boxe ich mich auch zu meinen Träumen durch. Gute Nacht allerseits!

Sonntag 29.10.17 (Antonio)

Was für ein Datum! Ja, genau heute vor einem Monat hat sich unser Leben schlagartig und unerwartet verändert, aber so ist das Leben. Immer für Überraschungen gut. Die einen schöner, die anderen weniger.
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Rijeka am 01./02./03.Oktober 2010

Wir sind wieder zurück von dem Rennstreckenbesuch in Rijeka und…

Alle 5 Hobbyrennfahrer und die Rennfahrerin sind glücklich und zufrieden wieder zuhause.

Alle haben ihre eigene Bestzeit geschlagen und wir haben auch noch was im Gepäck mitgebracht  

1 Pokal für den 10. Platz im Langstreckenrennen (Wudl & Antonio)

1 Pokal für den 3. Platz in der Kategorie bis 750er (Antonio)

1 Pokal für den 4. Platz für unsere Lady (Marion)

1 Pokal für den 2. Platz für unser Neuling auf der Strecke in der Kategorie Streetfighter (Marcel)

Auch hier werde ich bei Gelegenheit einen ausführlichen Bericht schreiben.

Es war ein richtig cooles Wochenende.

Danke allen dabei gewesenen

Misano 13./14./15. August 2010 – Verspäteter Bericht

Als wir heute den Reisebericht von Misano 2010 anschauen wollten, bemerkten wir mit Schrecken, dass es diesen noch gar nicht gibt! Der 92-P1060849Chef persönlich ist gerade mit einem anderen Projekt beschäftigt, also werde ich die Bruchstücke an Erinnerung, die noch in meinem Kopf weilen, zu Papier bringen. Die Fotos werden mir dabei wieder auf die Sprünge helfen und die Tatsache, dass dies die Reise ist, von der wir einander immer wieder erzählen. Vielleicht nicht zuletzt  wegen des Gratis-Pizza-Gutscheins, welchen wir vor Kurzem beim Aufräumen in die Finger bekommen haben.

Also starten wir unsere Reise:
Da wir beide Ferien hatten, konnten wir uns schon ein paar Tage vorher auf den Weg machen.
Über Davos-Zernez, St.Maria bis nach Bormio sind wir am ersten Tag gefahren, dies beweisen auch die vergilbten Leuchtstiftlinien auf der puzzleähnlich zerfallenen Karte, welche ich vor mir liegen habe. Ich erinnere mich noch genau, dass wir nach Bormio nach einer Schlafgelegenheit gesucht haben. Es war schon recht spät und die meisten Hotels hatten oder waren viel zu teuer.

Bei St.Caterina wurden wir dann auf einem Pass fündig. Ein kleines Rifugio mit einer Pizzeria stand da, wie wenn es auf uns gewartet hätte. Erst mal bekamen wir den Zimmerschlüssel, mit welchem wir uns in den oberen Stock begaben und dort ein enges Zimmer bekamen, direkt nebenan ein kleines Gemeinschaftsbad. Wir stellten unsere Reisetaschen hin und begaben uns ins Restaurant hinunter. Da wurden wir mit einer Pizza verwöhnt, die wir bis heute nie vergessen haben: Salatteller, Fleischplatte und Pizza in einem. Und da zu einem Preis, für welchen man bei uns nicht mal den Salatteller bekommen würde. Das war wirklich ein Erlebnis, diese Pizza!

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Am nächsten Tag begrüssten wir noch die eingehagten Ziegen bevor wir über den Pass weiter zogen. Wir steuerten die Ostküste Italiens an, welcher entlang wir weitertuckerten und den Blick aufs Meer genossen. Irgendwann, kurz vor Rimini, überkam uns die Lust, noch einwenig ins Meer zu hüpfen und so schnappten wir uns ein Hotel am Strand. So einfach war das zwar nicht mitten im August in der Hochsaison. Auf einem Tourismusbüro suchten sie für uns ein Hotel, das noch ein Zimmer frei hatte. Es dauerte beängstigend lange, bis dann das wohl letzte Zimmer der ganzen Küste gebucht werden konnte. Mannn waren wir froh, denn im Bus schlafen wäre unmöglich gewesen mit all unserem Rennstreckengepäck. Preis durfte also kein Hindernis mehr sein, wir mussten nehmen was man uns gab. Vom Zimmer aus hätten wir fast in den Pool springen können, doch wir zogen das Meer vor. Als wir einige Meter draussen waren, merkte ich, dass unter meinen Füssen an Stelle von Sand lauter Krebse waren…..iiiiiiigggiiiiiiitttt. „Schatzeli, i bewega mi kai Meter meh, kasch mi bitte usaträga!?!“ War mein Wunsch, der mit einem lauten Lachen erwidert wurde. Das hiess dann wohl, dass ich da alleine wieder raus musste. Und so genossen wir den Rest des Spätnachmittags am Strand. Seit diesem Erlebnis, bin ich etwas zurückhaltender mit Meerbesuchen geworden.

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Da ich Krebse und solche Wesen lieber auf dem Teller als unter den Füssen habe, führten wir uns zum Abendessen gleich mal 10-DSC04740ein Paar dieser Kandidaten zu Gemüte. Da ich die Arbeit es Schälens selber verrichten musste, wurde ich mit einem Esslatz eingekleidet. Da fühlt man sich doch gleich wieder 20 Jahre jünger….hihihihi…..
Am nächsten Tag führen wir dann unser Ziel an: Die Rennstrecke von Misano!
Dort trafen wir Lori, mit dem wir zusammen unser Lager einrichteten. Emanuel, Nati und Päuli, Duri und Madalena, André mit Natalia, Guido und Gino mit Familie.

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Am Abend inspizierten wir die Rennstrecke, worauf ich mich sehr gefreut hatte, da ich dafür extra die Inliner eingepackt hatte…Jupyyyy…
Natalia durfte dann am nächsten Tag mit André auf dem Bike mal eine Runde drehen, damit auch sie mindestens einmal auf der Strecke war.

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Das Wetter lockte die Truppe nicht so ausgiebig auf die Piste und so mussten wir uns halt ein anderes Programm zusammenstellen um die kurzen regenlosen Momente abzuwarten.
Mit Mühe bekamen wir fünf Spieler für das Eile mit Weile zusammen und so düsten wir statt auf der Rennstrecke über das Spielbrett. Alle anderen schraubten lieber an ihren Maschinen rum.

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In den kurzen Regenpausen steuerten aber alle schnell auf die Strecke und genossen die kurze Zeit, die ihnen blieb.

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Abends ging’s dann auswärts essen. Neben dem leckeren Essen gab’s auch noch Unterhaltung und zwar Dosenstapeln mit Duri 😉 Das muss ihm erst mal einer nachmachen!

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Die Rennzeiten wurden dann abends genau unter die Lupe genommen und jeder hoffte, am nächsten Tag noch die Chance zu bekommen, sich zu verbessern. Zudem wurde am Ferragosto noch ein Feuerwerk gezündet, welches wir sehr geniessen konnten.

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Tatsächlich sah der nächste Tag vielversprechend aus und so schwangen sich alle auf ihre Räder. Die meisten kamen glücklicherweise auch heil wieder zurück. Zu Schaden kam nur eine Maschine (Hauptsache die Menschen blieben heil).

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Bei strahlendem Sonnenschein konnten dann die Lorbeeren der harten Arbeit geerntet werden.
Die Ausbeute war nicht zu verachten und alle freuten sich über die beachtliche Ausbeute.

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Glücklich und zufrieden wurden die Maschinen und alles andere wieder in den Bus gestopft und die Heimreise wurde in den frühen Abendstunden in Angriff genommen.

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Ein weiteres tolles Erlebnis ging zu Ende, doch die Erinnerung bleibt.

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Misano 15-16-17 August 2007

Welcome to Misano Circuit mit 3 GRischa Bikern und,

mit den drei schönsten Tagen im Jahr 2007 inklusive Pokal.

Misano Circuit

Auch dieses Jahr wieder ein tolles Rennwochenende mit: www.rehm-online.com

Es ist ein ganz besonderes Erlebnis weil:

  1. die Rennstrecke umgebaut wurde und nun andersrum gefahren wird,
  2. die Termine von www.rehm-online.com anders verteilt wurden,
  3. unser Lori der das erste mal eine Rennstrecke besuchte,
  4. und eben ein Pokal gewonnen wurde.

Unsere Renngruppe war sehr klein, aber um so feiner

Mit dabei waren:

Erwin mit seiner Rennstrecken-Susi,

Lori mit ebenfalls extra umgebauter Suzuki GSXR 1000 K5

und ich mit dem neu aufgebauten Unfalltöff… jaja klar doch, eine Suzuki GSX-R 1000 K3.

Wir sind an diesem 14. August nicht wirklich weit gekommen, bereits am San Bernardino standen wir vor dem Nordportal im Stau.

stau am san bernardino

Trotzdem lassen wir uns die Laune nicht verderben.

kukusali

Nach ein paar Stunden Autofahrt sind wir um zika 17 Uhr in Misano Santa Monica angekommen und haben gleich ein super Plätzchen mitten auf dem riesigen Platz in Beschlag genommen.

mitten drin

Wie man sehen kann, ist der Loslach-Bus voll beladen und das musste erstmal alles raus.

voll beladen

Ruck zuck zack zack war alles draussen und die Zelte aufgestellt.

alles muss raus zeltaufbau mit bester laune wirklich mittendrin

Dann war es Zeit sich ums Kochen zu kümmern und das hab ich übernommen…

Spaghetti Salat und Steak, doch doch man konnte es essen

antonio beim kochen gemütliches beisammensein

Sonnenaufgang in Misano 06:51 Lori ist schon lange auf den Beinen und nervös vor seinem ersten Rennstreckenbesuch.

sonnenafgang in misano

Erstmal ergiebig frühstücken bevor es an die Arbeit geht.

früchstück

Denn Lori muss noch Reifen wechseln. Auf einer Rennstrecke lässt sich auch schlecht mit abgefahrener Strassenbereifung rumkurven. Also drauf mit den Slicks.

Erwin und ich haben dem Neuling oder auch Grünschnabel natürlich mit Tips und Tricks zur Seite gestanden. Das fing an mit Räder ausbauen, danach diese zum wechseln bringen und eben wieder einbauen.

misano_santa_monica_august_2007038.jpg kontrolle

Auch mit praktischen Tips und Erklärungen zur Fahrtechnik, Linienwahl und dergleichen konnten wir Lori dienen.Erwin ist bereits schon auf der Piste, es ist freies Fahren angesagt.

erwin am testen

Lori ist auf dem Weg zu seiner ersten Rennstreckenfahrt

das erste mal

und nach 2 Runden sieht das schon so aus…

lori's erstes mal

Da staunt auch der Laie was Lori??? Hättest nicht gedacht was da alles drin liegt nach dem ersten Morgen und dem Kennenlernen der neuen Streckenführung…

Danach haben wir uns dann doch eher zurückgehalten mit Tips und so… Der Kerl rückte unseren Zeiten unerbittlich auf die Pelle.

erstaunt

Meine erste Fahrt auf der Piste in umgedrehter Fahrrichtung hat mir überhaupt nicht gefallen.

Ich bin absolut nicht zurecht gekommen.

Hab unterm Helm gewettert was das Zeug hielt. Ich fühlte mich als ob ich noch nie auf einer Rennstrecke gefahren wäre!

Konnte die Welt nicht verstehen

Bin erst mal 4 Runden gefahren, 2:06.352, bis ich in Runde 4 eine Zeit von 2:01.983 schaffte.

Nach einer langen Pause bin ich wieder raus und die Rundenzeiten wurden immer besser, das auch, weil ich mich immer wohler auf der Piste fühlte und sie mir immer besser gefiel

Dann Mittagspause um die ersten Eindrücke zu verarbeiten.

Lori beim Käfali Erwin nach dem Mittagessen

Und das kommt davon… der Spätbremser braucht früher neue Bremsklötze als andere.

spätbremser erwin

Erwin wollte originale, es gab aber nur Rennbeläge. Speziell spürbar war der Unterschied aber nicht. Bloss der Preis.

Dann haben wir uns an die Montage unserer Kameras gemacht, letztes Jahr haben sie uns nicht auf die Strecke gelassen damit, weil sie lieber ein Geschäft mit einem „Zurverfügungstellen-Angebot“ einer Firma vor Ort machen wollten, natürlich waren die nicht ganz billig.

Mir ist die geniale Idee gekommen, den Pulsmesser auch im Blickfeld der Kamera zu montieren und wie man sehen kann, ist der Puls bei mir nur schon beim Gedanken an die nächsten Runden ziemlich hoch.

kamera montieren pulsmesser vor dem training bereit zum filmen

Ja ja, hier juble ich nicht weil ich was gewonnen habe oder so… nein,

misano_santa_monica_august_2007054.jpg

weil die Rennleitung Erwin und mich rausgenommen haben, sie haben zu spät erkannt, dass wir eine Videokamera dabei hatten… die jagten uns mit der roten Flagge, also mussten wir raus fahren und diese wieder abmontieren!

Das ganze kann man auch sehen in der Aufwärmrunde von Erwin und mir… man beachte im extra geschnittenen Film die Streckenposten links und rechts!

Vor der Jagd nach besseren Zeiten in den letzten Runden noch schnell ein Eis geniessen.

gelati essen misano_santa_monica_august_2007057.jpg

Den schnappe ich mir noch…

verfolgung

In der zuletzt gefahrenen Runde, der 44. hab ich dann auch meinen Tagesrekord aufgestellt, 1:52.869. Wobei gesagt werden muss, dass diese noch nicht meine Beste war an diesem Event

Bin sichtlich glücklich mit dem erlebten Renntag.

glücklicher antonio

Ich durfte den Grill anschmeissen und begann zu kochen.

Natürlich auf Lori`s Grill!

Er hatte wirklich alles dabei was das Camper- und Bikerherz begehrt.

Der Mann ist wirklich mit kaum einer Anfrage zu überraschen.

Jeder hat was beigesteuert und so ist doch eine deftige Mahlzeit zusammen gekommen.

Es gab Fleisch aller Art, Stocki, Sauce und Salat. Ich glaube den Jungs hats geschmeckt ( hab keine Reklamationen bekommen)

grillplausch auf dem parkplatz misano_santa_monica_august_2007061.jpg

Schnell noch die Matratzen pumpen und dann ab in die Koje, das Sandmänchen ruft. Es war doch ein anstrengender Tag, auch die Hitze war fast zuviel des guten.

Pumpen

Geschlafen habe ich super gut. Andere weniger, da es in der Nähe eine sehr laute Openair-Disco gab, die erst um 6 Uhr Früh zu Ende war.

Auf die Piste konnten wir „erst “ ab 9.30 Uhr, denn die Rennstrecke war bis dann für die Ringneulinge reserviert

Dann aber „Vorhang auf für ein bisschen Horror Show“

vorhang auf

Warum Horror? Nein so schlimm war es nicht. Aber an diesem 2. Tag hatte ich mir eine „Blater“ an meinem Allerwertesten eingefangen, bin mich noch nicht an so einen harten Rennsitz gewohnt!

Das musste natürlich in der Mittagspause und vor dem Qualifying geändert werden.

Gesagt getan.

sitz reparatur anmachen geht das gleichgewichtsakt

Die erste Fahrt mit dem neuen Sitz ging ja nicht schlecht und die Quali hab ich auf Rang 4 beendet.

Doch dann, bei einer allgemeinen Kontrolle, ist mir aufgefallen, dass meine Bremsklötze auch nicht mehr das sind was sie sein sollten und wenn man weiss, was für einer Belastung das Material ausgesetzt ist, ist es klüger diese rechtzeitig zu ersetzte.

bremsklotz kontrolle

Im Rehm Shop hatten sie leider auch für mich keine originalen mehr. So blieb mir nichts anderes übrig, als die besseren Karbonbremsklötze zu kaufen und sie gleich einzubauen.

ersetzen der bremsen

Dann, nach getaner Arbeit (wie gesagt, es war eine Mörderhitze), hat mich Lori erwischt beim Freiluftduschen,

freiluft duschen

bevor es zu meinem ersten Rennen am Event in der freien Klasse B-Lauf ging, das um 16:40 Uhr startete.

Vor mir die 3, welche etwas schneller in der Quali waren als ich. 2 Yamis und eine Duc.

Startaufstellung

Dann ging’s los. Raus auf die Piste und nach einer Aufwärmrunde der fliegende Start zu dem fünf Runden dauernden Rennen.

Sieger ist der, welcher diese in der kürzesten Zeit hinter sich bringt.

Ich fühlte mich super gut und mit den Pneus die ich drauf hatte, Metzeler Racetec, hatte ich schon in Rijeka Freundschaft geschlossen.

In Runde 4 habe ich dann auch gleich meine Tages- und Gesamtbestzeit eingefahren: 1:51.657.
Ich war ziemlich froh, als ich die Zielflagge sah. In der Boxengasse hat Lori auf mich gewartet und mir gesagt:

„Hey… wenn ich das richtig gesehen habe, bist du der Schnellste gewesen!!!“

„Hey Lori…“ sagte ich,

“ …verarsch mich nicht, das ist nicht lustig“

Er war sich dann auch nicht mehr so sicher, also mussten wir uns bis um 18 Uhr gedulden. Erst dann wurde die Liste mit den Tageszeiten veröffentlicht.

In der Zwischenzeit hat Erwin die Videokamera so angebracht, dass die Rennleitung sie nicht bemerkt!

kamera montage

Wie oben schon mal erwähnt, will in Misano einer Geld verdienen mit dem Dienst Videokameras zu vermieten und dann auch gleich teure CD’s verkaufen.

Deswegen sind private Aufnahmen hier „verboten“ !

Ein Grund für mich andere Rennstrecken dieser vorzuziehen.

18:00 Uhr die Liste ist draussen und… ich stehe da tatsächlich da ganz oben:

  1. Aerni, Antonio
  2. Rigoni, Igor
  3. Erismann, Bruno
  4. Fritschi, Rene
  5. Solbiati, Sergio
  6. Meneghini, Marco
  7. Nunge, Rodolphe
  8. Perez, Carlos
  9. Previtali, Luca
  10. Kern, Helmut
  11. Mangeruga, Paolo
  12. Mattioli, Mark
  13. Picchi, Mauro
  14. Piergiacomi, Simone
  15. Hölsch, Matthias
  16. Provitali, Cristian
  17. Roversi, Giorgio
  18. Sidler, Rene
  19. Serafini, Andrea
  20. Vaccarella, Giovanni
  21. Dalpiaz, Dino
  22. Musso, Guido
  23. Hildbrand, Franz
  24. Marti, Mark
  25. Costantini, Cristian
  26. Serventi, Giuliano
  27. Mainini, Riccardo
  28. Capatti, Luca
  29. Agazzi, Stefano
  30. Starostenko, Glep
  31. Verzelloni, Fabio
  32. Komissarov, Alexsey
  33. Portioli, Simone
  34. Leonzi, Vincenzo
  35. Stacchiotti, Michele
  36. Oldani, Lorenzo
  37. Pirisi, Angelo
  38. Di Sotto, Pierpaolo

Fastest lap: 1:51.657 from StartNo: 34 Aerni Antonio, (das bin ich)

Die detailliertere Rangliste ist hier zu finden –> Race Free Class B-Lauf / 16.08.2007

Am Abend, nach dem Nachtessen, hab ich die Nachricht via Handy ins GRischa Biker Forum schreiben müssen…

das war nicht wirklich billig… es kostete mich ca.Fr.10.- . Aber das wars mir wert, wollte einfach meine Freude mit den daheim gebliebenen Jungs und Mädels teilen.

„hallo ihr daheimgebliebenen vorab die wetterlage in misano, wunderbares warmes wetter, feine gelati und immer noch super grip. die rundenzeiten sind bei allen drei weiter nach unten korrigiert worden. Das erste rennen,mit fliegendem start, durften wir heute auch bestreiten, also erwin und ich, lori konnte sich knapp nicht qualifizieren. Erwin hat das rennen leider schon auf der startaufstellung wegen gesundheitlichen gründen abbrechen müssen, ich hingegen konnte nach der quali aus der 2. startreihe ins rennen gehen. mir lief das rennen nicht schlecht und das immer noch mit den metzeler racetec. Ich fuhr wie das bisiwetter als das rennen zuende war hat mich lori erwartet und hat so ein komisches gerücht in die welt gesetzt, er sagte ich sei der schnellste gewesen, das konnte ich ihm kaum glauben, doch als ich kurze zeit später die offizielle rangliste sah… Stand mein name tatsächlich zuoberst, das bedeutet das es mit ziemlicher Sicherheit einen 2ten pokal für einen GRischa biker geben wird für den 1ten platz im rennen vom lauf b. Jetzt sind wir am feiern und trinken gemütlich eine flasche chianti mal sehen was wir morgen so hinbekommen, ich für meinen teil bin ziemlich stolz und muss sagen das dass ex töffli von flow eine höllenmaschiene ist. So prost zusammen
Ps: das ganze mit 2saftigen blatern am a… von der harten rennschale.“

Dann ab ins Bett um auch noch am letzten Tag fit zu sein. Da standen ja noch einige Rennen auf dem Programm und die laaaaaange Heimreise

Für Lori war dieser letzter Tag derjenige, an dem er zeigen konnte, was er von den Tips der 2 „alten Hasen“ gelernt hat…

Er hatte gleich als erster ein Rennen in der Klasse Best of the Rest.

Vor dem Rennen. Er scheint nicht gerade überzeugt zu sein.

lori vor dem rennen best of the rest

Er konnte sich jedoch aufrappeln.

Kurz vor dem Start, Start und im Rennen.

vor dem start goo lori goooo im rennen

Und er hat es super gemacht unser Lori. Er ist auf den undankbaren 4. Platz gefahren.

Anmerkung:
Man beachte die Namen der ersten Drei.

Einheimische, Kumpels, Diebe die sich offensichtlich in die Gruppe reingemogelt hatten um einen Pokal zu ergaunern.

Denn ihre Rennzeiten waren deutlich tiefer als ihre Qualizeiten. Buuuuuuuuuh!

Fazit, Lori wäre eigentlich unser dritter goldene Grischa Biker.

Aber auch so hats ihm riesig Spass gemacht, sein erstes Race. Nicht schlecht Herr Specht.

  1. Serventi, Giuliano
  2. Pirisi, Angelo
  3. Vaccarella, Giovanni
  4. Lorenzetti, Dominic
  5. Marini, Dionino
  6. Volpe, Giovanni
  7. Parolisi, Pasquale
  8. Bürki, Florian
  9. Trotta, Paolo
  10. Sidler, Dominik
  11. Joller, Alex
  12. Goldenberger Walter
  13. Wolfisberg, Markus
  14. Colombi, Angelo
  15. Andreini, Michele
  16. Vai, Andrea
  17. Esposito, Eugenio
  18. Dietze, Joachim
  19. Garzella, Marco
  20. Elmiger, Roland
  21. Sabbatini, Marco

Fastest lap: 1:53.869 from StartNo: 74 Serventi Giuliano

Die detailliertere Rangliste ist hier zu finden –> Race Best of the Rest

Weiter ging’s Schlag auf Schlag mit den Rennen:

–> Race bis 750

–> Race über 750

–> Race bis 600

Dann das 2. Rennen für mich und das 1. für Erwin

Das Crazy old men Rennen.

crazy old men crazy old men erwin

das Ergebnis:

  1. Giudici, Daniele
  2. Vitali, Giacobbe
  3. Iaccheri, Gianluca
  4. Pelonara, Claudio
  5. Aliprandi, Claudio
  6. Huber, Peter
  7. Vietti Ramus, Michele
  8. Bernabini, Oscar
  9. Borraccia, Ciacomo
  10. Missler, Firmin
  11. Redaelli, Fausto
  12. Kern, Helmut
  13. Probst, Claudio
  14. Aerni, Antonio
  15. Nunge, Rodolphe
  16. Picchi, Mauro
  17. Lavio, Sergio
  18. Sidler, Rene
  19. Marti, Mark
  20. Fritschi, Rene
  21. Hölsch, Matthias
  22. Musso, Guido
  23. Sablonier, Erwin
  24. Zanca, Danilo
  25. Kuchmin, Anatoly
  26. Grumbach, Alain
  27. Marini, Dionino
  28. Volpe, Giovanni
  29. Mari, Sergio
  30. Joller, Alex
  31. Goldenberger, Walter
  32. Erismann, Bruno
  33. Rossi, Giorgio

Fastest lap: 1:43.817 from StartNo: 58 Giudici, Daniele

Die detailliertere Rangliste ist hier zu finden –> Crazy Old Men

Mit diesem Rennen endete auch schon fast unser Aufenthalt in Misano, noch stand die Siegerehrung an, auf die ich mich SEHR freute. Ich wurde nicht lange auf die Folter gespannt.

Die Resultate der Klasse Race Free Class B-Lauf wurden als erstes abgelesen und… es war wirklich so!

Ich hab den big Pokal erhalten in dieser Kategorie.

Unbeschreiblich das Gefühl, einmal im Leben da zuoberst stehen zu dürfen, die Schweizer Hymne dröhnt und zum Schluss die Champusdusche nicht nur mitzuerleben, nein, ich selbst der der die Bottle hält. Fun pur.

siegerehrung sieger-ehrung antonio aerni sieger ehrung

Die Siegerehrung

Ich bin der stolze Besitzer und betrachte das Eingravierte zusammen mit Erwin.

stolzer besitzer

Ein tolles Team, die Susi mit Antonio

1.paltz

Dann ging alles sehr schnell. Lager abbrechen und alles gut verstauen für die Rückreise in den Alltag.

aufbrechen abbrechen

Die Fahrt zurück war auch nicht ganz ohne. Auch wenn wir dieses mal ohne grössere Wartezeiten, Regen oder Gewitter vorankamen, hatte wir doch Glück, als sich auf der Autobahn plötzlich ein Stau bildete und ich sehr sehr, ja sehr stark abbremsen musste.

Aber wir kamen mit dem Schrecken davon.

Lori, der hinter uns fuhr, ging’s nicht anders. Doch der ihm folgende Personenwagen hatte es nicht ganz geschafft und knallte in Loris Anhängerkupplung. Das war natürlich Pech…für den anderen.

Ging aber alles sehr schnell über die Bühne: zirka 2 min. aussteigen, nachschauen ob am eigenen Fahrzeug was beschädigt wurde und weiter ging’s.

Danach wurden nur noch kurze Pitstops eingelegt, um die T4 zu Tanken und unsere Tanks mal leeren

An der Autobahnraststätte in Bellinzona haben wir noch z’Nacht gegessen.

Gesund aber etwas müde sind wir Zuhause, gegen Mitternacht, angekommen.

Danke für die tollen drei Tage… bis zum nächsten Race Day… im 2008!

Ein geiler Zusammenschnit

Musik von MX3.ch
The Passover – peaceinabullet

Und vielleicht wieder mit dem ein oder anderen Grischa Biker mehr, wollen wirs doch hoffen.
Mal sehen, in welche Ecke Europas es uns wieder verschlägt.