Schlagwort-Archive: pizza

Wenn das Schicksal zuschlägt – Teil 4

Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 1
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 2
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 3
Wenn das Schicksal zuschlägt -Teil 4

Samstag, 28.10.17 (Silvia)

Wie unsere Nacht war….hm….Antonio hat recht gut geschlafen. Er musste nur zweimal aufstehen. Allerdings ist er sehr früh wach geworden und dementsprechend früh aufgestanden. Ich bin etwas später als Antonio ins Bett gegangen, doch konnte ich nicht schlafen, da gewisse Geräusche mich wachgehalten haben. Ich versuchte es dann auf dem Sofa im Wohnzimmer. Das klappte etwas besser, doch irgendwie muss ich mein Knie überstreckt haben, das hat so weh getan, dass ich eine Weile brauchte, bis ich mein Bein wieder normal bewegen konnte. Als Antonio aufstand, legte ich mich noch für ein par Stunden ins Bett.

Unser erster Termin heute war nach dem Mittag. Wir trafen uns bei unserem Cache Hello from the other side. (GC3890V) mit G-Scrat der bei der Programmierung geholfen hatte. Da er und Miroma77 noch am Lösen des Finals waren, warteten wir etwas versteckt, bis sie soweit waren. Dann als Antonio und G-Scrat sich gerade an die Optimierung des Caches machen wollten, kamen von hinten Herr und Frau Manijaja angeschlichen. Ha, was für ein Zufall. Zwar haben wir noch gedacht, dass sowas passieren könnte, doch erachteten es eher als unrealistisch, dass ausgerechnet in den paar Minuten jemand kommen würde. Also haben sie den Cache wieder geschlossen und die beiden die finalen Aufgaben erledigen lassen, bevor sie weiterbastelten. Miroma77 durfte handlangern.
Dann haben wir sie noch zu Kaffe und Kuchen mit zu uns nach Hause genommen.Gerade als sie sich auf den Nachhauseweg machen wollten, klingelte es und meine Eltern lösten sie ab.
Auch mit ihnen machten wir nochmal eine Kaffe und Kuchensession und sie erzählten uns von der Thailandreise und brachten uns interessante und tolle Geschenke von dort mit.

Das war ein sehr gemütlicher und toller Nachmittag.

Doch nun war für Antonio Zeit sich etwas auszuruhen. Er döste noch etwas vor sich hin, bis ich das Abendessen zubereitet hatte. Appetit hatte er eigentlich keinen, trotzdem ass er zwei Spiegeleier, 7 Scheiben Ananas, etwas Käse, Brot, Salametti, und trank eine Ovo dazu.

Dann legte er sich wieder hin.

Ich lass noch die Logs vom Coin „Antonios Schutzengel“ auf welche Antonio mich hingewiesen hatte. Die waren so schön und emotional geschrieben, dass mir vor Rührung die Tränen in die Augen schossen. Vielen Dank für diese schönen Worte!

Dann war es Zeit um Happy Day zu schauen. Darauf freuten wir uns schon die ganze Woche. Mal sehen, ob eines unserer Lose gezogen wird 😉

Ich liess es mir dann auch den anschliessenden Boxkampf von Anthony Joshua (der neue IBO- und WBA Superchampion-Weltmeister im Schwergewicht) gegen Carlos Takam nicht entgehen. Antonio, den sowas nicht besonders interessiert, legte sich vorher schlafen.
Etwas überraschend hatte der Ringrichter den Kampf frühzeitig abgebrochen, doch der Sieger stand zu dem Zeitpunkt eh schon fest: Anthony Joshua konnte seinen Titel mit Bravour verteidigen. So nun boxe ich mich auch zu meinen Träumen durch. Gute Nacht allerseits!

Sonntag 29.10.17 (Antonio)

Was für ein Datum! Ja, genau heute vor einem Monat hat sich unser Leben schlagartig und unerwartet verändert, aber so ist das Leben. Immer für Überraschungen gut. Die einen schöner, die anderen weniger.
Weiterlesen

Misano 13./14./15. August 2010 – Verspäteter Bericht

Als wir heute den Reisebericht von Misano 2010 anschauen wollten, bemerkten wir mit Schrecken, dass es diesen noch gar nicht gibt! Der 92-P1060849Chef persönlich ist gerade mit einem anderen Projekt beschäftigt, also werde ich die Bruchstücke an Erinnerung, die noch in meinem Kopf weilen, zu Papier bringen. Die Fotos werden mir dabei wieder auf die Sprünge helfen und die Tatsache, dass dies die Reise ist, von der wir einander immer wieder erzählen. Vielleicht nicht zuletzt  wegen des Gratis-Pizza-Gutscheins, welchen wir vor Kurzem beim Aufräumen in die Finger bekommen haben.

Also starten wir unsere Reise:
Da wir beide Ferien hatten, konnten wir uns schon ein paar Tage vorher auf den Weg machen.
Über Davos-Zernez, St.Maria bis nach Bormio sind wir am ersten Tag gefahren, dies beweisen auch die vergilbten Leuchtstiftlinien auf der puzzleähnlich zerfallenen Karte, welche ich vor mir liegen habe. Ich erinnere mich noch genau, dass wir nach Bormio nach einer Schlafgelegenheit gesucht haben. Es war schon recht spät und die meisten Hotels hatten oder waren viel zu teuer.

Bei St.Caterina wurden wir dann auf einem Pass fündig. Ein kleines Rifugio mit einer Pizzeria stand da, wie wenn es auf uns gewartet hätte. Erst mal bekamen wir den Zimmerschlüssel, mit welchem wir uns in den oberen Stock begaben und dort ein enges Zimmer bekamen, direkt nebenan ein kleines Gemeinschaftsbad. Wir stellten unsere Reisetaschen hin und begaben uns ins Restaurant hinunter. Da wurden wir mit einer Pizza verwöhnt, die wir bis heute nie vergessen haben: Salatteller, Fleischplatte und Pizza in einem. Und da zu einem Preis, für welchen man bei uns nicht mal den Salatteller bekommen würde. Das war wirklich ein Erlebnis, diese Pizza!

04-DSC04701 01-DSC04687 02-DSC04688 03-DSC04697 05-DSC04704

Am nächsten Tag begrüssten wir noch die eingehagten Ziegen bevor wir über den Pass weiter zogen. Wir steuerten die Ostküste Italiens an, welcher entlang wir weitertuckerten und den Blick aufs Meer genossen. Irgendwann, kurz vor Rimini, überkam uns die Lust, noch einwenig ins Meer zu hüpfen und so schnappten wir uns ein Hotel am Strand. So einfach war das zwar nicht mitten im August in der Hochsaison. Auf einem Tourismusbüro suchten sie für uns ein Hotel, das noch ein Zimmer frei hatte. Es dauerte beängstigend lange, bis dann das wohl letzte Zimmer der ganzen Küste gebucht werden konnte. Mannn waren wir froh, denn im Bus schlafen wäre unmöglich gewesen mit all unserem Rennstreckengepäck. Preis durfte also kein Hindernis mehr sein, wir mussten nehmen was man uns gab. Vom Zimmer aus hätten wir fast in den Pool springen können, doch wir zogen das Meer vor. Als wir einige Meter draussen waren, merkte ich, dass unter meinen Füssen an Stelle von Sand lauter Krebse waren…..iiiiiiigggiiiiiiitttt. „Schatzeli, i bewega mi kai Meter meh, kasch mi bitte usaträga!?!“ War mein Wunsch, der mit einem lauten Lachen erwidert wurde. Das hiess dann wohl, dass ich da alleine wieder raus musste. Und so genossen wir den Rest des Spätnachmittags am Strand. Seit diesem Erlebnis, bin ich etwas zurückhaltender mit Meerbesuchen geworden.

06-DSC04715 07-DSC04716 09-DSC04732

Da ich Krebse und solche Wesen lieber auf dem Teller als unter den Füssen habe, führten wir uns zum Abendessen gleich mal 10-DSC04740ein Paar dieser Kandidaten zu Gemüte. Da ich die Arbeit es Schälens selber verrichten musste, wurde ich mit einem Esslatz eingekleidet. Da fühlt man sich doch gleich wieder 20 Jahre jünger….hihihihi…..
Am nächsten Tag führen wir dann unser Ziel an: Die Rennstrecke von Misano!
Dort trafen wir Lori, mit dem wir zusammen unser Lager einrichteten. Emanuel, Nati und Päuli, Duri und Madalena, André mit Natalia, Guido und Gino mit Familie.

11-P1060673 12-P1060675

Am Abend inspizierten wir die Rennstrecke, worauf ich mich sehr gefreut hatte, da ich dafür extra die Inliner eingepackt hatte…Jupyyyy…
Natalia durfte dann am nächsten Tag mit André auf dem Bike mal eine Runde drehen, damit auch sie mindestens einmal auf der Strecke war.

44-DSC04807 30-DSC04781 49-DSC04819 24-P1060692 25-P1060693 15-DSC04748 16-DSC04758 13-DSC04741 14-DSC04744 59-DSC04882 17-DSC04771

Das Wetter lockte die Truppe nicht so ausgiebig auf die Piste und so mussten wir uns halt ein anderes Programm zusammenstellen um die kurzen regenlosen Momente abzuwarten.
Mit Mühe bekamen wir fünf Spieler für das Eile mit Weile zusammen und so düsten wir statt auf der Rennstrecke über das Spielbrett. Alle anderen schraubten lieber an ihren Maschinen rum.

27-DSC04776 50-DSC04825 29-DSC04779 48-DSC04817 43-DSC04806 42-DSC04805 41-P1060710 26-DSC04773 33-DSC04785 31-DSC04782 28-DSC04778 32-DSC04784 34-DSC04786 21-P1060684 36-DSC04789

In den kurzen Regenpausen steuerten aber alle schnell auf die Strecke und genossen die kurze Zeit, die ihnen blieb.

60-DSC04887 46-DSC04811 19-P1060682 47-DSC04813 18-P1060680 40-P1060706 71-P1060763 68-P1060759 73-P1060768 67-P1060758 66-P1060757 74-P1060770 62-P1060735 39-P1060696 23-P1060691

Abends ging’s dann auswärts essen. Neben dem leckeren Essen gab’s auch noch Unterhaltung und zwar Dosenstapeln mit Duri 😉 Das muss ihm erst mal einer nachmachen!

51-DSC04838 52-DSC04840 54-DSC04855 53-DSC04851 55-DSC04859

Die Rennzeiten wurden dann abends genau unter die Lupe genommen und jeder hoffte, am nächsten Tag noch die Chance zu bekommen, sich zu verbessern. Zudem wurde am Ferragosto noch ein Feuerwerk gezündet, welches wir sehr geniessen konnten.

56-DSC04865 58-P1060727 57-P1060724

Tatsächlich sah der nächste Tag vielversprechend aus und so schwangen sich alle auf ihre Räder. Die meisten kamen glücklicherweise auch heil wieder zurück. Zu Schaden kam nur eine Maschine (Hauptsache die Menschen blieben heil).

65-DSC04890 45-DSC04809 38-DSC04794 63-P1060745 61-P1060734 70-P1060761 69-P1060760 64-P1060752 72-P1060764

Bei strahlendem Sonnenschein konnten dann die Lorbeeren der harten Arbeit geerntet werden.
Die Ausbeute war nicht zu verachten und alle freuten sich über die beachtliche Ausbeute.

75-DSC04894 85-P1060811 86-P1060817 76-DSC04899 78-DSC04907 83-P1060803 84-P1060806 80-P1060787 79-P1060786 89-P1060833

Glücklich und zufrieden wurden die Maschinen und alles andere wieder in den Bus gestopft und die Heimreise wurde in den frühen Abendstunden in Angriff genommen.

90-P1060841 91-P1060842 92-P1060849

Ein weiteres tolles Erlebnis ging zu Ende, doch die Erinnerung bleibt.

87-P1060830