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Sommerferien 2017 Deutschland von Stadt zu Stadt

Antonio war diesmal bereits vorgängig alleine in den Ferien. Er durfte als Stellvertreter von Emanuel Elsa für das Numberone-Magazine mit Honda Motos von Oslo ans Nordkap fahren.

Dienstag 04.07.2017

Heute holte Silvia ihn am Flughafen in Zürich wieder ab. Da sie in einen Stau geraten war, kam sie etwas spät an, doch sie erblickte Kay Brem sofort bei der Gepäckausgabe und da wusste sie, dass die beiden Jungs auch nicht früher dran waren. Lustigerweise stand Kurt, ein ehemaliger Arbeitskollege von Antonio direkt neben Silvia. Er holte seine Enkel ab, die mit dem selben Flug von Oslo gekommen waren.

Wir freuten uns sehr, dass wir uns endlich wieder in die Arme schliessen konnten.

Nachdem wir uns von Kay und später auch von Kurt verabschiedet hatten, ging unsere Reise los.
Silvia hatte uns kurzfristig bei ihren Verwandten angemeldet, und somit war dies unser Zwischenziel. Dort wurden wir freudig empfangen und für uns war sogar noch Abendessen bereitgestellt. Das genossen wir sehr, da schon ein Hüngerchen aufgekommen war.

Antonio hatte so viel Zeugs dabei, dass wir erst mal ein wenig Ordnung machen mussten, bevor wir uns in unserer fahrbaren Zweitwohnung wohlfühlen konnten.

Dann noch kurz geduscht und den gemütlichen, warmen Sommerabend mit einem Schwätzchen genossen. Antonio hat sogar einen guten Kaffee bekommen, was im Norden eher selten war.

Mittwoch 05.07.2017

Erst haben wir ausgeschlafen, dann gefrühstückt, noch ein paar organisatorische Sachen geklärt solange das Internet uns noch zu r Verfügung stand und uns dann auf den Weg gemacht. Ach ja, ich hab wohl noch gar nicht gesagt, was unser Ziel ist. Das Müssmannhaus (GC48D69), ein Geocache der besonderen Art. Schon vor über einem Jahr hatten uns Petra und Frank angefragt, ob wir uns mit ihnen auf dieses Abenteuer begeben wollen. Und heute war der Tag gekommen, an dem es endlich soweit war.
Um 18:00 Uhr hatten wir den Termin. Wegen Rumtrödelei und Stau waren wir erst um 17:40 Uhr dort. Frank und Petra erwarteten uns schon ganz ungeduldig. Die Autobatterie, die unerlässlich ist um den Cache zu lösen, hatten wir dabei. Kurz vor 18:00 Uhr kamen dann auch noch Celine und Heike, die angekündigt hatten, dass sie uns zum Essen einladen werden. Sie hatten ihren Termin für den Cache direkt im Anschluss um 20:30 Uhr.

Pünktlich zu unserem Termin hörten wir einen Klicken und das Schloss war freigegeben.

Dann begann der Spuk. Petra und Antonio krochen in den dunklen, gruseligen, engen Container. Die Geräuschkulisse war beängstigend, doch die beiden Mutigen quetschten sich durch die schmale Öffnung.

Kaum waren sie weg, öffnete Celine ihren Kofferraum, welcher sich wie durch Zauberhand in einen Partyservice verwandelte. Es war wie im Schlaraffenland. Da gab es dreierlei Frikadellen, eingelegten Mozzarella, Lachsröllchen, Minihotdogs, Brötchen, Gemüsesticks, Dipsaucen, Kürbissuppe, Aprikosen-Käsekuchen, Schokocreme, Kaffee,…..es hörte gar nicht mehr auf mit Leckereien. Kein Wunsch blieb mehr offen.

Während dem Geniessen merkten wir kaum wie die Zeit verging, während die anderen beiden schwitzend, durch enge Gänge krochen und rätselten. Mitleid hatten die Draussengebliebenen zwar schon ein wenig, aber wirklich nur ein wenig. Erst nach knapp 2.5 Stunden kamen die beiden ausgehungerten, verschwitzen, aber glücklichen Cacher aus ihrem Bau. Sie sind erfolgreich gewesen, doch ohne den vorbereiteten Notfallzettel hätte das wohl nichts gegeben. Egal, Hauptsache geschafft. Was für ein Abenteuer!

Nun war Heike und MollyBär, die inzwischen auch angereist war, an der Reihe.

Antonio und Petra wurden erst mal mit Essen und Trinken versorgt, das hatten die beiden sich nun auch wirklich verdient. Während dem Essen erzählten die beiden von ihren Erlebnissen mit allen dazugehörenden Sorgen und Ängsten 😉
Frank, Silvia und Celine bewunderten die Geschichten zwar, neidisch waren sie jedoch nicht 😉

Celine berichtete noch von ihrer Reise durch den Norden, als wir plötzlich hörten, dass die beiden Suchenden bald fertig sein würden.

Das letzte Stück bereitete ihnen ganz schön Schwierigkeiten. Erst als wir ihnen den Teddy zukommen liessen, ging alles ganz schnell. Juhuuuu, alle hatten es wieder aus der Höhle des Löwen geschafft. Auch sie wurden aus dem Kofferraumcafé gestärkt, damit sie wieder zu Kräften kommen.

Bald setzte die Dämmerung ein und wir räumten alles zusammen, es war Zeit für die Verabschiedung. Wir suchten uns ein Plätzchen für die Nacht. Ein Parkplatz irgendwo in einem Dorf schien uns passend zu sein.

Donnerstag 06.07.2017

Schon um 5:20 Uhr hörten wir die ersten Tauben gurren. Auch Autos fuhren nicht zu knapp an uns vorbei. Trotzdem hielten wir es bis ca. 8:00 Uhr im Bett aus. Frühstück gab’s in einem nahegelegenen Café mit Bäckerei.

Nach einem Cache führte uns der Weg in Richtung Hannover. Dort erwarteten uns ganz tolle Dosen, ( Fairkauft (GC651VK) / Fairsteckt (GC4T0DQ) / Geoheimnisse SchAHAtzsuche: Zieh an einem Strang (GC65YHX) ) was wir nicht erwartet hätten. Die Stadt beeindruckte uns nur mässig, doch das machten die clever versteckten Dosen wieder wett. Am Nachmittag knurrte unser Magen langsam. In der Innenstadt in einem sehr guten Restaurant konnten wir ihn dann beruhigen.

Gegen Abend verliessen wir die Stadt und suchten einen Stellplatz. Etwas Ausserhalb wurden wir fündig. Wir freuen uns auf das Naturfreibad, doch leider stand da, dass dieses in 5 Min. schliessen würde. Fragen kostet ja nichts und so durften wir doch noch kurz eine Runde schwimmen und die Dusche dort benutzen. Das machte uns echt glücklich, denn genau das hatten wir jetzt gebraucht.

Antonio holte noch was zu Knabbern an der Tankstelle und so gab’s noch ein Bierchen und was zu Naschen um den Abend ausklingen zu lassen.

Freitag 07.07.2017

Wir hatten herrlich geschlafen. Frühstück gab’s in der Bäckerei um die Ecke, dann noch schnell einen Cache in der Nähe angefahren und los geht’s nach Bremen. Dass wir uns für die Überlandvariante entschieden hatten, war gut. Alle Autobahnen bis nach Hamburg waren gesperrt oder verstopft. Unter anderem wegen dem G20 Gipfel.

Kurz vor Bremen suchten wir drei Caches bei Windrädern. Dort wurde uns je eine Blutprobe von den Bremsen abgenommen, diese Mistviecher!

In der Innenstadt hatten wir erst etwas Mühe ein Parkhaus zu finden, welches genug hoch für unser Auto war. Als wir eins gefunden hatten, machten wir die Altstadt unsicher. Echt schön da! Ein spezielles Gässchen hatte es uns besonders angetan. Böttcherstrasse hiess die spezielle Attraktion, wie wir im Nachhinein erfahren haben. Dort bekamen wir unter anderem einen Einblick in die Kunst der Zückerliherstellung. Natürlich durften auch die Bremer Stadtmusikanten nicht fehlen. Zum Schluss gab’s noch ein Eis.

Und schon setzten wir unsere Reise fort. Bremerhaven steuerten wir an. Hier kauften wir erst mal Tickets, um am nächsten Tag nach Helgoland zu fahren, mit der Fähre versteht sich. Als wir diese hatten, konnten wir beim Hafen gemütlich noch ein wenig cachen. Irgendwann begann der Bauch sich zu melden. Also suchten wir ein Restaurant, in welchem wir, also vor allem Silvia, sehr gut gegessen haben. Sie hatte sich für den Fischteller entschieden.

Nach dem Essen haben wir noch einen Abstecher auf den Deich gemacht. Von dieser Aussichtsplattform aus konnte man über die ganze Stadt und den Hafen sehen.
Als wir unten wieder raus wollten, brauchten wir das gelöste Ticket nochmal. Antonio kam mit seinem gut raus, doch Silvia war eingesperrt, ihr Ticket schien die Gültigkeit auf dem Weg verloren zu haben. Na toll, und wie kommt sie jetzt wieder raus??? Nach einigen Versuchen hat’s dann doch noch geklappt, sie musste nicht über die Absperrung klettern, worüber sie echt froh war.
Ein abendlicher Spaziergang mit ein paar Dosen führte uns der Küste entlang, durch die Innenstadt und wieder zurück zum Parkplatz.
Zu übernachten versuchten wir auf dem Hafenparkplatz. Hoffentlich werden wir da nicht verschickt…

Samstag 08.07.2017

Da wir das Dach unten gelassen hatten, wurden wir auf dem Parkplatz in Ruhe gelassen.
Unten ist es etwas enger, weswegen wir nur mittelgut geschlafen haben.
Ein Café zu finden, das um 8:00 Uhr schon geöffnet ist, stellte sich als recht anspruchsvoll heraus. Im Atlantahotel, welches unten im Deich drin ist, wurden wir aufgenommen. Eigentlich ist das Frühstück für die Hotelgäste, trotzdem wurden wir freundlich bedient und durften uns, gegen einen kleinen Aufpreis auch am Buffet bedienen.



Die MS Fair Lady wartete schon am Hafen und brachte uns nach Helgoland. Über drei Stunden dauerte die Fahrt. Kurz vor dem Ziel wurden wir darauf hingewiesen, dass wir mit kleinen Booten auf die Insel gebracht werden. Das dauerte nochmal eine Weile, war aber ein spezielles Erlebnis.
Aufgrund unserer massiven Verspätung, hatte sich der Inselaufenthalt verkürzt. Nur noch knapp zwei Stunden blieben uns. Also los; eine Dose nach der anderen wurde angesteuert. Die Felsen waren schon recht beeindruckend, nur die vielen stinkenden Vögel fanden wir nicht so toll.
Wie man es von Silvia nicht anders kennt, mussten noch ein paar Postkarten her. Auf dem Postamt liess sie sich erklären, wo man was für Stempel bekommt und so verteilte sie (als alte Briefmarkensammlerin) ihre Sendungen ganz gezielt.
Auf der Insel ein paar Karten im Eiltempo geschrieben, eine im Postamt abgegeben, eine in den Briefkasten und die anderen dann auf der Fähre eingeworfen, da diese wieder einen separaten Stempel bekommen.
Die drei Stunden Rückfahrt machten ganz schön müde. Antonio träumte davon, dass wir anstelle diese Ausflugs auf einem Leuchtturm hätten einen STF machen können und dann dort übernachten. Dies hatten wir leider zu spät erfahren, sonst wäre das wohl das vorgezogene Programm gewesen. Aber Helgoland war auch ganz ok, nur die Überfahrt dauerte schon ganz schön lange.

Dafür hatten wir uns dann ein leckeres Abendessen verdient. Dieses gab’s in der Strandhalle gleich am Hafen. Ein Buffet erwartete uns. Da griffen wir nach Herzenslust zu. Silvia kam auch endlich zu ihrem lang ersehnten Hering.

Während des Essens setzen sich zwei ältere Damen an den Nebentisch. Die waren ganz schön neidisch als sie unser Essen sahen. Ihre Erlebnisse vom Essen im Hotel und noch ganz viele andere Geschichten unterhielten uns von Gang zu Gang. Die Bedienung liess zu wünschen übrig, dafür war das Essen gut.

Da wir das Auto im Parkhaus hatten, entschlossen wir uns, es auch gleich über Nacht dort zu lassen. Stört ja niemanden, wenn wir darin schlafen. Gesagt, getan!

Sonntag 09.07.2017

An diesem Morgen liessen wir uns zu einer Bäckerei navigieren, was prima geklappt hat.
Ich und du – Schuhbidu! (GC5NBRP)

  

Das nächste Ziel war Carolinensiel. Von dort aus hatten wir eine Wanderung ins Meer hinaus geplant. Mehr dazu später.

Da der Wesertunnel gesperrt sei, hatten wir erst Angst, bis nach Bremen hinunter zu müssen, doch die Sperrung betraf nur die Gegenseite und so konnten wir ohne Probleme an unser Ziel gelangen.

Nachdem wir uns auf dem Campingplatz eingenistet hatten, wuschen wir erst mal, denn Antonio hatte noch ganz viel Wäsche aus Norwegen dabei.

Die beiden Caches, die auf unserem Programm standen, waren weit im Meer draussen. Der eine 1.8 km, Anton’s Laufsteg…. (GC636C8) der andere 3.7 km. Bis ans Ende der Welt (GC5AEB7)
Um da hin zu kommen, mussten wir die Ebbe abwarten. Um 17:45 Uhr wagten wir uns hinaus aufs Meer ohne Wasser. Die Wanderung war ziemlich anstrengend.

 

An Stelle von Steinen lagen da nur Muscheln rum, Millionen von Muscheln. So viele hatten wir noch nie gesehen. Zur Orientierung war der Damm da, auf bzw. neben welchem wir her wateten. Es dauerte eine Weile, bis wir beim ersten Cache waren. Der Behälter wollte sich erst nicht öffnen lassen, doch mit etwas Gewalt ging’s dann zum Glück.

Dann wanderten wich noch weiter bis ans „Ende der Welt“. Hier bekam Antonio erst mal einen Schrecken, weil der Behälter offen war. Glücklicherweise war alles noch drin. Dann kletterte er noch nach ganz oben, bevor wir den Rückweg unter die Füsse nahmen.

Was waren wir froh, als wir endlich wieder am Ufer standen. Das Wandern machte müde und hungrig. Also genossen wir das Fischbuffet bevor es abgeräumt wurde und schon war wieder Zeit fürs Bett.

 

Montag 10.07.2017

 

Den Norden hatten wir nun gesehen. Bloss, wo gehen wir als nächstes hin? Eigentlich waren unsere Pendenzen abgearbeitet. In Hamburg hätten wir noch „Voss Margarine (GC18182)“ offen. Der G20 Gipfel mit all seinen Krawallen war inzwischen vorüber, also wagten wir uns dort hin und stoppten hin und wieder für ein Büxli oder um den Magen zu füllen.

 

Mit dem Wetter hatten wir Glück, denn es regnete nur ganz schwach.

Im Anschluss an diesen Fund, fuhren wir weiter Richtung Osten nach Schwerin. Dort wurden wir mit einem wunderschönen Schloss überrascht. Wow, was für ein Anblick! Nachdem wir den Bus auf dem Altstadt-Stellplatz parkiert hatten, suchten wir einen Cache. Dies war das letzte Bundesland, welches auf unserer Karte noch gefehlt hatte. Juhu, Statistik gefüllt!

Hunger und eine volle Blase führten uns in die alte herzogliche Dampfwäscherei zum Essen. Dies war eine sehr gute Wahl, wie sich herausstellte. Einerseits, weil der Regen in voller Kraft zur Erde niederprasselte, sobald wir das Lokal betreten hatten, andererseits, weil das Essen einfach Spitze war. Es hatte zwar seinen Preis, aber das war durchaus gerechtfertigt.

Pünktlich zum Ende unseres Mahls, verabschiedete sich der Regen, so dass wir das Schloss umrunden konnten. Ein sehr lohnenswerter Schlossgarten! Auch die weiteren Gärten, die zur Anlage gehörten, wollten wir noch bestaunen. Ein Multi führte uns bis zum hintersten Park. Der Rückweg zog sich dann ganz schön in die Länge. Dafür hatten wir viel Schönes von der Stadt gesehen.

Nun waren wir wirklich müde und hauten uns sofort aufs Ohr.

Dienstag 11.07.2017

Als erstes fuhren wir eine öffentliche Toilette an, da diese auf unserem Stellplatz gefehlt hatte. Im Anschluss suchten wir eine Bäckereicafé. Diesmal waren die Gipfeli zwar etwas trocken, aber war ok, wir hatten ja Kaffee um sie darin etwas aufzuweichen 😉

Während wir uns über ein weiteres Reiseziel Gedanken machten, viel Antonio ein, dass wir schauen könnten, ob in Polen noch ein FTF offen ist. Tatsächlich wurde er nicht weit über der Grenze fündig. Ein Mystery, bei welchem Pinkpetra uns beim Lösen behilflich waren. Voller Freude (also Antonio) in Richtung Osten (Silvia ist nicht so Fan von dem Zielland) gedüst. Drei Stunden dauerte die Fahrt. Was man nicht alles für einen FTF macht…

Tatsächlich war das Logbuch in der Gasmaske auf dem Baum noch leer. Antonio freute sich wie ein kleines Kind, während Silvia unten von den Mücken fast aufgefressen wurde.

Kaum waren wir wieder in Deutschland, fragte uns Pinkpetra, warum unser Log wieder verschwunden sei. Der Owner hatte in gelöscht. Das irritierte uns und machte auch etwas wütend. Also den Log wieder hergestellt und den Owner angeschrieben. Er meinte, dass dies ein Jubicache sei und wir daher den FTF nicht hätten loggen dürfen. Hmmm,….es tut uns zwar leid, dass die deswegen so aufgebracht sind, aber das entspricht nicht den Guidelines des Spiels und auch im Listing war nichts derartiges erwähnt. Bei uns werden Jubi-Lisitngs vorher ausgedruckt und mit den Jubilaren vor der Veröffentlichung gemacht oder halt mit den Reviewern so abgesprochen, dass sie dann rauskommen, wenn der Jubilar ihn auch holen kann. Wir hatten ja mehr als einen halben Tag verstreichen lassen seit der Veröffentlichung bis zu unserem Log. Jenu….jetzt ist es halt so. Aber für uns (also vor allem für Antonio) war dieser Länder FTF halt sehr wichtig…

Was uns in Polen gut gefallen hatte war, dass neben den Ampeln jeweils stand, wie lang noch rot bzw. grün ist…

Plötzlich hatte Antonio die Idee, dass wir den Legocache (GC13Y2Y) in Berlin nochmal suchen könnten. Den hatten wir beim letzten Besuch dort nicht gefunden. Also los! Kaum in der Stadt bereute Antonio seine Idee, da er Autofahren in Grossstädten überhaupt nicht mag. Immerhin konnten wir endlich den Legocache finden. Ein Frappuccino aus dem Starbucks war der Lohn dafür, den wir uns gönnten. Pinkpetra schickten uns noch einen empfehlenswerten GC Code, Touristic-Spot: Hackesche Höfe (GC2EB4), also fuhren wir den auch noch an. Dort angekommen, wurden wir sofort entlarvt. Der nette Herr, der seinen Roller immer vor dem Cache parkiert und schon viele Sucher beobachtet hatte, war so freundlich, uns die Dose aus dem Versteck zu holen. Das ist ja mal ein Service der Extraklasse!

Mit „First in Berlin“ schlossen wir den Besuch der Stadt ab. Nächstes Ziel: Einen Stellplatz mit Essensmöglichkeit in der Nähe finden.

In Ferch wurden wir fündig. Der Camping war extrem teuer, der Inhaber eher unfreundlich und Duschen hätte extra gekostet….hm…naja… ist ja nur für eine Nacht.

Zum Schwälbchen hiess das Restaurant im Dorf, welches wir angepeilt hatten. Rehbraten klingt doch gut. War er zwar auch, gut etwas trocken vielleicht, aber eine riesen Portion. Schade, dass wir einen Teil wieder zurückgeben mussten.

Die Stammtischbesucher kamen zwar kaum noch selbständig bis zur Toilette, aber sie waren friedlich und freundlich.

Na dann sind wir mal gespannt, wie gut wir auf dem Camping schlafen werden. Gute Nacht.

Mittwoch 12.07.2017

Geschlafen haben wir gut. Frühstück gab’s im Bus. Nach dem Besuch eines Earthcaches im Dorf, ging’s weiter in Richtung Süden. Kurz vor Erfurt, beschlossen wir, in dieser Stadt eine Pause einzulegen, zumal uns ein spezieller Cache dorthin locken wollte.

Trotz Regen das Cachen, Kaffee und Kuchen genossen und dann die Stadt wieder verlassen.

Zwei Uralt-Cache, Milumil (GC14A7) / Wildpark Karlsberg (GC38EC), die südlich von Würzburg liegen, hatten wir ins Auge gefasst. Doch erst mussten wir einen Weg dorthin finden, was mit all den Umleitungen gar nicht so einfach war. Nach ein paar Umwegen, und andere Caches, sind wir dann an unser Ziel gekommen.

    

In Tauberrettersheim fanden wir einen Stellplatz und ein gutes Restaurant. Der Stellplatz war sehr speziell: Eine Wiese mit einem Wohnmobilschild vorne dran. Ok…

In der Krone verköstigte sich Silvia mit Ochsenbäckchen und für Antonio gab’s ein Ribeye Steak. Beides schmeckte vorzüglich. Als wir unseren Stellplatz wieder anfuhren, waren wir da bereits nicht mehr die Einzigen. Wir genossen dann noch einen Spaziergang mit einigen Caches als Dessert vom Dessert.

 

Donnerstag 13.07.2017

Nun traten wir die Heimreise an. Erst gab’s noch Frühstück in der kleinen Dorfbäckerei. Der nette Bäcker bediente uns sehr freundlich, auch wenn das normalerweise, die Arbeit seiner Frau ist, diese aber heute nicht anwesend war.

Am Nachmittag kamen wir zu Hause an. Schon schön, wieder zu Hause zu sein. Ady kam noch zu einem Bierchen und so hatten wir, da ja Donnerstag ist, einen kleinen internen Hock.

Freitag 14.07.2017

Da Antonios Papi heute Geburtstag hat, wollten wir ihn besuchen. Um 11:00 Uhr trafen wir in Niederhasli ein. Auch weitere Gäste, sassen auf dem Sofa. Ein Glas Sekt um anzustossen und schon bald brachen wir auf. Da war was geplant, nur wussten wir nicht was. Mittagessen in einem Restaurant mit Buffet. Das war sehr gemütlich und gut in dieser Runde.

Am Nachmittag schauten wir noch den Flugzeugen bei ihrer Landung und den Starts zu (und den Bauarbeitern, die das WC reparieren oder absperren sollten)…

Am späten Nachmittag verabschiedeten wir uns, da wir noch auf die andere Seite der Stadt wollten und dies vor dem grossen Feierabendverkehr besser geht.

Silvias Bruder und seine Frau wurden noch besucht. Mit frischen Früchten und gesalzenen Mandeln wurden wir verwöhnt.

Am frühen Abend traten wir die Heimreise an. Dies war ein schöner Tag um unsere Ferienreise abzuschliessen.

Das waren unsere gemeinsame Ferien.

Warum wir immer noch Geocaches verstecken

Mittlerweile cachen wir seit dem 13. April 2011 und machen das immer noch sehr gerne.
Gefunden haben wir ausser sehr vielen tollen Erlebnissen und etlichen neuen Cacherkollegen, mehr als 7’300 Logbücher  🙂
Selber haben wir 208 Caches versteckt und es hat noch immer kein Ende. Im Moment haben wir einen Cache, der ziemlich aufwändig ist und ich schon seit Monaten immer wieder mit kleineren Schritten vorankommt. Zum Glück hatte ich für die Programmierungsarbeiten einen Kollegen.
Etwa fünf weitere Ideen und angefangene Projekte liegen zwischen Schlafzimmer-Wohnzimmer-Keller und Garage bereit.

Aber was der eigentliche Grund für diesen Blogeintrag ist, sind die zahlreichen tollen Kontakte mit Cachern von nah und fern, coole Fotos, den einen oder anderen Favoritenpunkt und die Logeinträge, welche ich immer alle lese.
Ich freue mich immer wieder, wenn der Cacher uns an seinem Erlebten mit dem Logeintrag teilhaben lässt und viele Male wird ein Schmunzeln (manchmal auch ein schelmisches Grinsen) auf die Lippen gezaubert und wenn man dann auch noch einen Eintrag wie der unten zitierten bekommet, ist das mehr als nur eine Ehre und motiviert um weiter zu machen.

Und während ich den Besuch Revue passieren lasse, steht bereits jetzt fest:
das war zwar meiner erster, aber definitiv nicht mein letzter Besuch in Chur.
Ich habe Chur als interessante Stadt mit einer wunderschönen Altstadt kennen gelernt. Dabei geholfen haben vor allem die zahlreichen, verschiedenen Caches unterschiedlicher Owner. Aber vor allem die ideerenreichen Caches von loslachen.ch!

Bisher sind mir einige tolle Caches begegnet, originell und lustig. Aber die Tradi’s, Multi’s und Mysteries, die ich in dieser kurzen Zeit von loslachen.ch kennenlernen durfte waren einfach nur top!
Man merkt wirklich, wie sehr sich der Owner Gedanken macht und die Cachertugend “Wenn du einen Cache versteckst, überlege Dir genau, warum du anderen diesen Ort zeigen willst. […]“ beherzigt. Sei es für die „Weisst Du was ich war?“-Reihe oder die unterschiedlichen (umfangreicheren) Multi’s und Mysteries.
Es gibt immer eine kleine Besonderheit und wenn man sich am Final schon am Ziel glaubt, ins Logbuch eintragen zu können, hat der Owner noch eine Raffinesse parat.
Ich kann mir den Owner förmlich vorstellen, wie er in seiner Bastelstube sitzt, an Ideen feilt und mit einem verschmitzten Grinsen, die Feinheiten seiner Ideen in die Tat umsetzt.
An dieser Stelle noch einmal ein riesengrosses Dankeschön von A. an A. für unglaublich schnelle und freundliche Hilfe sowie tolle Caches, die mich nicht nur einmal zum Schmunzeln gebracht haben. Genau solche Ideen und die passende Umsetzung sind es, die unser Hobby so toll machen!
Das persönliche i-Tüpfelchen war dann auch, dass ein Cache von loslachen.ch wahrscheinlich eher unbewusst einen Zusammenhang zu einem meiner liebsten Filme herstellt. Und es ist nicht der Cache, der am offensichtlichsten erscheint.

Bei diesem Multi, der einige schöne Gebäude der Stadt näherbringt, hatte ich beim Ermitteln der Koordinaten einen Fehler drin. Um welche Station es sich handeln musste, war mir eigentlich schon während der Runde klar, denn es hätte nicht zur Sorgsamkeit des Owners gepasst, eine potentielle Station in zwei Caches zu verwenden. Später war dann auch klar warum: wenn ich zu dicke Wurstfinger habe, um die Koordination korrekt ins GPS einzugeben, kann das ja auch nix werden.
Mit den korrigierten Angaben gab der Checker dann auch grün.
Am Nullpunkt musste ich dann ein paar Spaziergänger-Muggel abwarten und freute mich wie Bolle auf das Logbuch. Ein schönes freches Versteck!

Das war zwar vorerst der letzte Cache von loslachen.ch, aber heute ist nicht alle Tage; ich komm wieder, keine Frage!

Ich wünsche allen weiterhin viel Spass beim Cachen mit vielen tollen Caches, Erlebnissen, Begegnungen und möglichst wenigen Didn't find it Didn’t find its, dafür um so mehr   Found it Found its.

Unter anderem kann man auf dem Foto ein paar unsere Verstecke sehen. (Natürlich nicht alle) 😉

2. Geocache – Schlittelplausch in Fideris

Wieder mal war es so weit. Schlitteln mit den Geocachern war angesagt.

schlittenpark 2.schlittelplausch

Antonio war schon am Nachmittag nervös. Haben wir alles vorbereitet? Was müssen wir noch? Haben wir nichts vergessen? Wann war nochmal der Treffpunkt?

Silvia beruhigte ihn, denn sie wusste, dass es gut werden wird und dass alles gut vorbereitet war.

Also auf nach Fideris. Schon eine halbe Stunden vor dem Termin liessen sich die ersten Teilnehmer blicken. Aber das spielte uns ja keine Rolle. Wir brachten Logbuch und TBs ins Restaurant, zogen uns um und stellten uns an den Treffpunkt. Dort verteilten wir den tröpfchenweise eintrudelnden abernteuerlustigen Cachern ihre Namensschildchen. Als alle Kleber verteilt waren, wussten wir, dass alle da sind und es konnte losgehen.

silvia die chefin antonio etwas nervös kleberli auch für die jüngsten begrüssung in fideris-001 unterland vs steinbock bereit für's abendteuerwir wollen los

Der erste Bus transportierte mal 15 Leute die pflutschige Strasse hinauf. Besorgt darüber, wie wir da runterschlitteln sollten, starrten wir immer wieder auf den sulzigen Weg. Zur Ablenkung haben wir Erinnerungen des letzten Schlittelplausches ausgetauscht und die Stelle gesucht, an welcher ein Cache versteckt ist, den einige bei der Abfahrt noch holen wollten.
Je weiter hoch wir kamen, desto besser wurde der Schnee und so konnten wir uns immer mehr freuen.

transpotmittel fideris der weg nach oben

Oben angekommen, steuerten wir die Schirmar an um uns ein wenig Mut anzutrinken 😉 und auf die anderen zu warten. Immerhin bestand unsere Truppe aus 47 Gögglern und bis die alle oben waren, dauerte es noch ein Momentchen.

party in der fideriser schirmbar schirmbar in fideris

Als alle angekommen waren, begann es langsam einzudunkeln, was aus sicherheitstechnischen Gründen sehr vorteilhaft war, denn im Dunkeln kann man die entgegenkommenden Busse schon von weitem sehen. Der Vollmond liess allerdings noch auf sich warten. So viel Geduld hatten wir nicht, denn alle waren hungrig. Dieses Jahr gab es erst nach der Abfahrt im Tal Fondue. Also hiess es durchhalten und hungern 🙂

Mit Schrecken mussten wir feststellen, dass es nur noch 1-er Schlitten zu mieten gab….WAAASSSSS??????…. Das geht ja gar nicht!!!!
Zum Glück sind wir schlanke Leute, so dass auch dieses Hindernis zu überwinden war.

silvia findet nur noch einer schlitten phil59 lutz ist motiviert

Alle standen am Start bereit, Stirnlampen und andere Leuchtkörper waren montiert. Antonio und Silvia fuhren voraus, damit am richtigen Punkt für den Zwischencache  Brückenkopf 7 (GC1M624)  angehalten werden konnte.

die jüngsten fast bereit vermummte wesen zweiter schlitten fondue plausch fideris

Wow! Ganz schön eisig die erste Etappe, wer hätte das gedacht?! Manche konnten es kaum abwarten, bis es weiterging. Doch die Rückkehr der Pilgergruppe musst noch abgewartet werden und so düste die ganze Gruppe weiter. Was für ein Spaaasss!

Immer wieder gab’s kurze, individuelle Zwangspausen, wegen entgegenkommenden Bussen. Ab und zu warten wir, bis alle der Gruppe wieder zusammen waren.

Bei der nächsten grösseren Pause gab’s den traditionellen Kopfstand im Schnee. Antonio fand ein paar tapfere, freiwillige, harte Gleichgesinnte, die es wagten, ihren Schädel in den weichen Schnee zu drücken. Sogar der Vollmond streckte sein volles Gesicht hinter den Bergen hervor und beleuchtete das kreative Spektakel mit dem Restaurant Ritterhof.

vollmond schlittelplausch fideris

Phil59 belohnte die mutige Truppe mit einem wärmenden Feuerwässerchen, das nur besonderen Verrückten vorenthalten war 😉

lägenderer kopfstand tolle truppe spezialdrink belohnung

So, nun müssen wir aber wirklich weiter. Aber was hört man denn da? – Nein, es sind keine Wölfe, die den Vollmond beschwören, es sind die ersten Bäuche die knurren.
Also schnell runter ins Tal. Glücklicherweise, war die Piste trotz nassem Schnee auch unten noch befahrbar.

schlussfahrt, taschenlampenmeer

Im Tal gaben wir schnell die Schlitten zurück, sodass wir dem Fondue im Restaurant Ritterhof immer näher kamen. Die Vorspeise, die manche noch bestellten verzögerte zwar den flüssigen Käse, doch dann war es endlich so weit! Endlich kam eine Pfanne nach der andere….mhhhh….lecker! Zwar etwas flüssig und zäh das Ganze, aber Hauptsache wir konnten unsere knurredenden Bäuche beruhigen.

schatzkiste ritterhof fideris es kann los gehen blaudereien fondue plausch im ritterhof

Eine coole Gruppe verbrachte hier einen gemütlichen Abend!

collage schlittelplausch fideris 2014

Hat echt Spass gemacht mit euch und wir sind froh, dass alle bis zum Schluss heil geblieben sind!
Besonders gefreut haben wir uns, dass sogar von weit her Besucher den Weg zu unserem Event gefunden haben. Auch die neuen Gesichter, die eine kürzere Reise hatten haben uns erfreut und natürlich freuten wir uns auch sehr darüber, dass die altbekannten immer wieder kommen.
Vielen Dank euch allen, und wer weiss…..vielleicht sehen wir uns (spätestens) am nächsten Schlittelvent in Fideris wieder.

Mach’s gut und viel Spass beim Dosen suchen wünscht

loslachen.ch

1. Geocache-Event von loslachen: „Schlittelplausch in da Fideriser Heuberga“

Nach über 1700 Funden und 96 versteckten Geocaches haben wir es geschafft selber einen Event zu organisieren.

CollageSeit einigen Jahren schon ist es zur Tradition geworden, ein mal im Jahr in den Fideriser Heubergen Fondue zu essen, einen Röteli zu kippen und dann im Vollmond- oder Strinlampenschein die 12 kilometerlange Piste runter zu schlitteln.
Bis anhin wurde dieser Event von Grischuni ( auch ein Geocacher) organisiert (aber nicht als Geocacheevent). Bereits letztes Jahr haben sich aber verdächtig viele Geocacher in diesem Event eingeschlichen. Also lag es loslachenmann auf der Hand, dieses Jahr die Organisation selber in die Hand zu nehmen (zumal Grischuni keinen Termin mehr frei hatte in seiner Agenda).

Loslachenfrau hatte nichts einzuwenden, also gings los: Ein Wochenende finden, an welchem beide loslachens noch nichts geplant hatten (das war das einfachste von allem), dann in Fideris anrufen, provisorische Plätze reservieren, Listig schreiben, Werbung machen bei allen, die keine Events auf ihrem Geocachealarmphone hatten, und, und, und… Loslachenmann hat alles selber in die Hand genommen. Als der Termin immer näher rückte und die Agenda aller Cacher immer voller wurde, stellten wir fest, dass der 1000er für flyMIK auch für dieses Wochenende gelegt werden müsste. Hm…. 
Hier half loslachenfrau fleissig mit. Schliesslich hatte Antonio schon genug Arbeit mit der Organisation des Events am Hals und sie hatte eine Woche Ferien. Was sie sich aber nicht nehmen lies, war die Gestaltung des Logbuchs.

Am Samstagnachmittag fand also erstmal die 1000er Feier von flyMIK statt, was total Spass machte. Tolle, gutgelaunte Leute und Sonnenschein, was will man mehr?! Dass es etwas windig und kühl war, war Nebensache.

Um kurz nach 16:00 fuhren wir dann nach Fideris um da zu sein, wenn die ersten Cacher anreisen. Puh, kaum da, hörte man schon die Stimme von der Plizlihexe und so trudelten schon viele frühzeitig ein. Loslachenfrau war noch ein wenig schüchtern bei so vielen Leuten. Sie zog sich in den Loslachenbus zurück und schrieb erstmal Namenskleberli (niemandem sagen, dass das vorher vergessen gegangen war, psst!) 
Loslachenmann nahm die Leute bei der Kasse in Empfang, begrüsste sie und wies sie zu einem Bus. Langsam traute sich auch loslachenfrau in die Menge, sie verteilte die Namensschilder, damit man auch weiss, wer zur Gruppe gehört und wer die neuen Gesichter sind.

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Schon um 16:50 Uhr waren alle Busse mit Geocachern voll, die ersten waren bereits gestartet, der letzte düste nun auch los. Holper, holper, Schlagloch da, Schlagloch dort, Eis, Pflutsch, entgegenkommende Göggler,…das alles gab’s auf dem Weg nach oben. Einige Mägen konnten ihren Inhalt nur knapp behalten (zum Glück gibts erst nachher Fondue).

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Valsersagen #3/3

teufelstein_vals Diese Nummer drei ist schon etwas besonderes, schon die Tatsache das es hier um den Teufelsstein von Vals geht.

Nimm dich in acht vor ihm, ärgere ihn nicht…

Hoffentlich hast du alle Bonuszahlen eingesammelt, denn nur dann kannst du dir das letzte Büxli ergattern.

Also los geht es….

Beim Parkplatz N 46° 38.036 E 009° 11.219 findet man einen Wegweiser der zum „Tüüfelstei“ führt (ca. 7 Minuten Fussweg).

wegweiser_zum_teufel

Am Wegrand steht eine alte, moosbewachsene Mauer und am Ende dieser, findest du das eingeritzte Kreuz aus der Sage, das nicht mit dem Plus (V+V) verwechselt werden darf.

teufelsstein_richtiges_kreuz

Gutes Schuhwerk ist sehr vorteilhaft. Es müssen keine Steine verschoben werden!

Picknick nicht vergessen.

Früher war der Teufel ein häufiger Gast in Vals. Man sieht sogar heute noch Zeichen davon. Nämlich der Teufelstein! Genau dort liegt der letzte Cache der Serie Valsersagen. Ein kleiner Ausschnitt aus der Sage kannst du hier lesen:

…“He, goutä Tagg, altä ledigä, sider au weder emal z Vals? Ier häid mächtig schwär gladä för e so en altä Stibeli. I hätti gmeind, derä zierä Gütschä (Steine) hätteter ds Vals au gnueg bercho.“ Sie forderte ihn auf, den Stein hinzustellen und eine kurze Pause mit ihr zu machen. Als er sich hinsetzte, begann das Grass zu glühen und zu brennen. Nach Kurzem sagte sie zu ihm, dass er stinke wie ein totes Tier und sie so heiss habe in seiner Gegenwart, dass sie sich ein wenig hinter den Stein in den Schatten setzen müsse. Sie kroch hinter den Stein und ritzte dort ein kleines Kreuz hinein. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie wieder nach vorne kam…

Lust auf die ganze Sage? Dann schnappe dir diesen Cache aber bitte die Sage wieder zurücklegen.

Auf Grund der Geländegegebenheiten, können die Koordinaten ungenau sein, daher sollte auf den letzten Metern mehr Wert auf die Beschreibung als auf die Koordinaten gelegt werden. Am Schluss des Caches findest du noch einen Bonuscache Valsersagen wenn du dir die Codes der Serie notiert hast. Du findest diese auf allen Deckelinnenseite und im Logbuch jedes Caches.

Wir hoffen das dir die Serie Valsersagen Spass gemacht hat und du die Herausforderung des Bonuscaches auch noch annimmst.

Zusätzliche Hinweise: Das richtige Kreuz zeigt dir den Weg nach oben.

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Weitere Valsersagen Caches: Valsersagen #1/3 GC2XMQZ  /  Valsersagen #2/3 GC2XMVX   / Valsersagen #Bonus GC2XRYV

Valsersagen #2/3

Die Nummer 2. der Valsersagen ist natürlich nicht so weit von der eins entfernt.

Und dazu gibt es natürlich auch ein Beschreibung.

65995aff-7489-4646-a71d-2ac36f157083Vom Cache aus hat man einen schönen Blick auf das Dorf von Vals.

Laut der Sage haben die Zwerge zwei Mühlsteine angefertigt. Der eine davon ist ganz in der nähe des Caches beim Heimatmuseum von Vals zu sehen.

 

Die Sage beginnt so:

Bevor das Dorf in Vals von den Valsern bevölkert wurde. Haben sich die Walser, welche aus dem Wallis ausgewandert waren, in Zerfreila niedergelassen. Sie haben Korn (Gerste) gepflanzt und dort wo heute der Stausee steht ihr Dorf errichtet. Das Zerfreilahorn hat sie so sehr an ihr Matterhorn erinnert, dass sie sich gleich wohlfühlten dort.

Als Gott Zerfreila erschaffen hatte, hat er für dieses Tal nur die schönsten Steine verwendet. Hoch oben auf den Zerfreilahorn, welches damals noch viel höher war, legte er ein Mühlrad.

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Eines Tages zog ein Zwergenvolk ebenfalls nach Zerfreila. Warum sie sich genau dort niederliessen, weiss man nicht. Sie zogen mit all ihrem Hab und Gut in den Arvenwald unter dem Zerfeilahorn…

Die Fortsetzung der Sage findest du im Cache. (Bitte Sage im Cache lassen)

Am Schluss des Caches findest du noch einen Bonuscache wenn du dir die Codes der Serie notierst.

Du findest diese auf der Deckelinnenseite und im Logbuch jedes Caches.

Viel Spass beim suchen!

PS: Das Heimatmuseum kann besichtigt werden. Weitere Informationen dazu findest du im Verkehrsbüro Vals (visit link)

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Zusätzliche Hinweise: Unter Dornenbusch.

Weitere Valsersagen Caches: Valsersagen #1/3 GC2XMQZ  /  Valsersagen #3/3 GC2XRQ0 / Valsersagen #Bonus GC2XRYV

Valsersagen #1/3

Jawohl, loslachen will es nun auch versuchen eigene Büxli zu verstecken.

Immer in der Hoffnung der Geocachegemeinde Freude zu bereiten mit schönen Schätze, Geschichten und zeigen schöner Orte.

Natürlich darf man dazu hier nicht viel verraten.

Da loslachen Frau eine Valserin ist, besitzt sie und ihre Familie eine grossen menge an Informationen  von Sagen.

Mit dieser Serie wollen wir dich an diesen teilhaben lassen.

Also nichts wie los nach Vals, geniesse die schöne Umgebung und viel Spass bei den Sagen.

Valsersagen #1/3 GC2XMQZ

Dies ist der erste Cache unserer Valsersagenserie.
Bei dieser Sage geht es um die Talgrenze und einen Landtausch mit Betrügereien.
Warum die Sage „der Feurige Ritter“ heisst, erfährst du erst wenn du die Sage, welche im Cache liegt liest.

(Bitte Sage im Cache lassen)

Früher war das Dorf da wo jetzt der Stausee ist.

Über dieses Dorf gibt es zahlreiche Sagen und Geschichten.

Der Horabach welcher in dieser Sage erwähnt wird, siehst du wenn du vom Cache aus zum Zerfreilahorn schaust.Am Schluss des Caches findest du noch den Bonuscache Valsersagen, wenn du dir die Codes der Serie notierst.

Du findest diese auf der Deckelinnenseite und im Logbuch jedes Caches.

Zusätzliche Hinweise Die Zwillingsarven bewachen den Schatz

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Weitere Valsersagen Caches: Valsersagen #2/3 GC2XMVX   /  Valsersagen #3/3 GC2XRQ0  / Valsersagen #Bonus GC2XRYV