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5. Schlittelplausch mit Fondue in da fideriser Heuberga

Am 11.2.2017 war Vollmond und passend dazu fand an diesem Abend unser alljÀhrlicher Geocaching Schlittelplausch statt.
Als wir um 16:30 Uhr in Fideris angekommen sind, wurden wir schon von einigen abenteuerlustigen Schatzsuchern erwartet. Wie von uns empfohlen, hatten einige sich in Warnwesten gewickelt, so dass die Gruppe leichter zu erkennen ist.
Nachdem wir an der Kasse das Malör mit dem Preis bereinigt hatten, warteten wir auf die Busse, die uns in die Heuberge chauffieren werden.

Alle Angemeldeten kannten wir nicht, doch das war nicht weiter schlimm, denn jeder kannte uns und so gelangte jeder, der wollte zu unserer Gruppe. Auf dem Weg nach oben, wÀre fast ein Unfall passiert. Es war so knapp, dass der DunkelhÀutige, den es fast erwischt hÀtte, fast bleich geworden ist und das braucht doch einiges, oder?
Oben, also unten von oben (Heuberge, nicht Arflina 😉 quartierten wir uns ins gemĂŒtliche Restaurant ein. Diesmal fand auch jeder ein PlĂ€tzchen und schon bald stand das Fondue auf dem Tisch. Lecker wie noch nie! Ob es am, von Riepichiep zugegebenen Schuss Weizenbier, oder am Pfeffer, oder an den anderen beigefĂŒgten GewĂŒrzen gelegen hat, das bleibt wohl ein Geheimnis. Jedenfalls putzten wir die KĂ€sesuppe in rekordverdĂ€chtiger Zeit weg. Nein, Choitschgi hatte es nicht im Fondue, der sass neben mir, und das war auch besser so 😉 und auf der anderen Seite waren die M&Ms. Solche hĂ€tte ich zwar auch gerne gegessen, aber da sie nicht aus Schokolade waren, liess ich das bleiben.
Ach ja, da Phil59 nicht da war, ĂŒbernahm Riepichiep die Aufgabe, die Owner abzufĂŒllen. Bei ihm gab’s einfach Röteli statt Quittenschnapps, merci an dieser Stelle.

Nach dem obligaten Röteli versammelten wir uns zum Gruppenfoto. Das Wetter war himmlisch, kein Regentröfli kam vom Himmel (denn sie hatte ja abgesagt 😉 . Wie bei 1001 Nacht leuchtete der Vollmond uns den Weg und so machten wir uns startklar. Lostwingsfrau nahm den Bus, da sie dem mehr traute als den Schlitten. Die anderen nahmen ihren Göggel unter den Hintern. Mountain gab das Startzeichen und schon konnte es losgehen.

Luagsh eifach, dasses di nit vom Schlitta haut, denn die Piste war gut und schnell! Da hatten die Mitarbeiter der Heuberge echte Arbeit geleistet, denn ich denke nicht, dass die Natur alleine fĂŒr die schneebedeckte Strasse verantwortlich war. Gut gemacht, danke!

Leute mit einem wöschbĂ€rbuch hatten die Kondition bis zur Kurve 4 durchzuschlitteln. Wir haben Tullus noch etwas angestossen auf dem Weg. Sorry, hoffe, dass es keine negativen Nachwirkungen hatte. Seine Kollegen waren wohl weit voraus. Die haben sogar die Kurve 4 verpasst. Dort musste eine Pause eingelegt werden, denn dies war ein guter Platz fĂŒr den Kopfstand. Als es darum ging mitzumachen, waren plötzlich alle erkĂ€ltet. Seltsam, wie schnell das geht. Ein paar Mutige nahmen den Helm vom Kopf und drĂŒckten ihr Haupt in den kalten Schnee. Naja, die meisten davon machten einen Purzelbaum. Nur luagsh und loslachenmann konnten sich in einem bananenartigen Kopfstand duellieren. Da sie nicht mehr aufhören wollten und dokfrank aus lauter Langeweile nichts besseres einfiel, als den Sportlern Schneeballen ins Gesicht zu werfen, durften die beiden sich beide als Sieger kĂŒren und das Blut wieder in die Beine fliessen lassen. Luagsh bekam fĂŒr seine Meisterleistung einen Coin, der von x_uwe_x (die x sind Variablen, die beliebig ersetzt werden können, habe ich gelernt 😉 spendiert wurde, danke dafĂŒr (auch fĂŒr die anderen Coins).

Etwas muss ich nun doch noch loswerden. Was mich unglaublich nervt (ja ich weiss, inzwischen wissen alle, dass ich den Event nicht mag, ein bisschen hat es auch mit der folgenden Tatsache zu tun) ist, dass einige Leute unserer Truppe nicht ĂŒberlegen, wo sie sich bei den Pausen hinstellen. Auf der Piste stehenzubleiben ist sehr gefĂ€hrlich, denn wenn man umgefahren wird kann das ziemlich böse enden. Zudem gehört die Piste nicht nur uns, es hat auch noch andere Schlittler da, die gerne nach unten wollen. Wir mögen es ja auch nicht, wenn uns jemand mitten im Weg steht, zumal das Bremsen auch gar nicht immer so einfach ist. Also, tut mir den Gefallen und merkt euch dies, um mir die nĂ€chsten Events nicht ganz so schwer zu machen        (oder meinen Nerven). Denn um ehrlich zu sein, meine Nerven leiden nicht aus Angst um mich, sondern um die Angst, dass einem von euch etwas passieren könnte.
Um so erleichterter war ich dann als alle heil unten angekommen waren. Danke an Mountain und Fantasy, dass ihr als Besenwagen alle eingesammelt und runtergewischt habt 😉

Da es den Ritterhof nicht mehr gibt, waren wir froh, in der Sagi noch einen Schlummertrunk zu bekommen. So konnten wir den Abend gemĂŒtlich ausklingen lassen und die meisten freuen sich wohl schon auf den nĂ€chsten Schlittel-Fondue-Plausch. In dreihundertundeinpaarzerquetschten Tagen wird es dann (vielleicht) wieder so weit sein. Bist du dann auch wieder dabei? Na hoffentlich doch!

Schön, dass ihr alle dabei wart!
Hier noch ein paar EindrĂŒcke als Erinnerung 🙂

 

Grand Tours Weekend: Von Basel bis zum Bonus

Am Freitagabend, dem 23.9.2016 starteten wir ins Wochenende. Genauer gesagt, wir fuhren nach Basel um dort zu spÀter Stunde noch einen Grand Tours Cache zu suchen.

erledigt

Auf dem Weg dorthin, gönnten wir uns im Restaurant Schifffahrt in Mols noch was Leckeres zu Essen. Dann fĂŒhrte uns die Reise quer durch die Schweiz bis nach Basel. Ein Spaziergang durchs Nachtleben brachte uns von Station zu Station. So hatten die Stadt noch nie erlebt und so genossen wir den speziellen Ausflug sehr.

Basel by Night Basel MĂŒnster

Nun mussten wir uns ĂŒberlegen, wo wir ĂŒbernachten wollen und gaben im Navi bereits mal das nĂ€chste Ziel ein. Auf dem Weg dorthin, fanden wir ein geeignetes PlĂ€tzchen an welchem wir uns niederliessen.

Die beissende KĂ€lte weckte uns zu frĂŒher Stunde, doch wir trotzten den Temperaturen und kuschelten uns noch ein wenig in die warmen Decken.

Auch wenn es kalt ist... Schlafplatz im Wald

In Laufen suchten wir uns ein CafĂ© um zu frĂŒhstĂŒcken. Das StĂ€dtchen gefiel uns, der Kaffee hingegen ĂŒberzeugte eher weniger und so zogen wir nach ein paar Cachefunden weiter in Richtung Saint Ursanne. Dort ĂŒberraschte uns der Fels, an welchem es einiges zu entdecken gab. Abgerundet wurde der Spaziergang von der Begegnung mit den gefrĂ€ssigen Pferden, die uns gar nicht mehr ziehen lassen wollten. Ob es daran liegt, dass wir sie mit Löwenzahn verwöhnt haben?

Nicht so fein Laufen Rostwasserhydrant Morgenstimmung Rumliegen den ganzen Tag cool Treppe eine Höhle anhÀngliche Pferde

Unser Programm drÀngte uns zur Weiterfahrt. Nur ein Wochenende hatten wir Zeit und das Ziel war, alle noch fehlenden Grand Tours Cache inklusive Bonus zu holen. Also schnell weiter.

Angekommen in La Chaux de Fonds verschafften wir uns vom Turm aus erst mal einen Überblick ĂŒber das StĂ€dtchen. Der Schildkrötenbrunnen ist wohl das, was uns am besten gefĂ€llt hier, denn fĂŒr alles andere können wir uns nur begrenzt begeistern. Trotzdem war die FĂŒhrung interessant und plötzlich standen wir da, in diesem Eingang und wussten nicht mehr weiter. Doch irgendwann schafften wir es in unserem Gehirn die richtige Idee zu entwickeln und so kamen wir zum Ziel.

Airbrush in La Chaux de Fonds Kunstwerk La Chaux de Fonds Meditationsplatz Hier ist der Final

Nach dem Mittagessen fĂŒhrte uns die Reise weiter in den sĂŒdwestlichsten Zipfel der Schweiz; nach Genf. Dort bestaunten wir den Jet d’eau wĂ€hrend dem wir die Aufgaben lösten und anschliessend zum Final wanderten. Ganz schön kreativ diese Westschweizer.

Genf Jet d'eau Der Prinzessin ;-) Alli mimi Entli

Am frĂŒhen Abend fuhren wir dem Genfersee entlang nach Lausanne. Hier hatten wir grosses GlĂŒck noch einen Parkplatz ergattern zu können, den die Museumsnacht hielt ihren Einklang und mit ihr unzĂ€hlige Besucher. Diese störten uns aber nicht, denn unsere Mission war eine andere.

MusĂ©e Olympique Lausanne Blick ĂŒber Lausanne

Nach dem erfolgreichen Fund siedelten wir ins nahegelegene Lavaux ĂŒber. Die herrliche Aussicht ĂŒber die Weinberge und den See versĂŒsste uns die kurze Suche, so dass wir zum gemĂŒtlichen Teil ĂŒbergehen konnten; dem Abendessen. Speisekarte auf Französisch und das in einem edlen Lokal. Na toll! Der Kellner war so freundlich uns alles, was wir nicht verstanden haben zu ĂŒbersetzen. Nur bei den Wachteln fehlte ihm das passende Wort. Doch google sei Dank, wurden wir auch hier fĂŒndig. Also verspeisten wir eine gefĂŒllte Wachtel und einen zarten Lammspiess.

Privatbrunnen Lavaux Abendstimmung Abendstimmung beim Cache in Lavaux Sonnenuntergang Lavaux Gourmet essen im kleinen Caffe

In der Dunkelheit stand wieder die Suche nach einem Schlafplatz an. GlĂŒcklicherweise wurden wir sehr schnell fĂŒndig. Vielleicht ein wenig frech, so mitten am Weinberg, doch wir geben uns alle MĂŒhe niemanden zu stören und Abfall hinterlassen wir selbstverstĂ€ndlich auch keinen.
Ein wunderschönes LuxusplÀtzchen!

Marco Polo Morgenstund  Freiheit pur mit dem Marco-Polo Mercedes MP Westfalia

WĂ€hrend die Sonne zu uns rĂŒberblinzelte, standen wir am nĂ€chsten Morgen auf und beobachteten die Drohne, die mit uns vielleicht das selbe tat.

Kurze Zeit spĂ€ter sassen wir in Montreux beim FrĂŒhstĂŒck und schon bald standen wir vor dem Chateau de Chillon von welchem man immer wieder hört. Aber gesehen hatten wir es noch nie.
Und wie es so da stand, zog es Silvia in ihren Bann, sie wollte es besichtigen. Antonio konnte sich damit nicht so recht anfreunden und so machte er sich in dieser Zeit auf Cachesuche.

FrĂŒh morgens Schloss de Chillon Schlosshof Alte Uhr im Chateau Soldaten im Schloss Weinkeller im Schloss

Beide hatten ihren Spass und ihre Erlebnisse bis sie sich dann kurz vor dem Finale des Grand Tours Caches wieder getroffen haben.

Final beim Chateau de Chillon

Die Tour fĂŒhrte uns nun zum letzten regulĂ€ren Cache der Serie und dieser befand sich in St. Maurice. Auch dort wurden wir gut fĂŒndig und so wagten wir noch einen kurzen Blick zu den Ausgrabungen hinter der Kirche.

Miniatur St.Maurice Spionin bewaffnet mit Fotoapparat Ausgrabungen St. Maurice

Jetzt war es endlich so weit. Wir durften nun den Bonus ansteuern, welcher am Mittelpunkt der Schweiz zu finden ist. Wir waren noch nie dort und so waren wir sehr gespannt auf diesen Besuch. Die Uhr sagte uns, dass wir genau richtig im Zeitplan liegen, denn nur zu den vollen Stunden darf man hinauffahren. Unserem Navi war das wohl etwas suspekt und so fĂŒhrte es uns ĂŒber seltsame Wege ans Ziel. Hauptsache wir kommen am richtigen Ort an…

Aelggialp, Älggialp Älggialp

Eine tolle Finalbox erwartete uns auf der Älggialp. Nur eines der Schlösser war wohl versehentlich verstellt worden und so musste Antonio einen Moment lang pröbeln um die Nuss zu knacken. Belohnt wurden wir mit dem Bonusstempel und dem Eintrag ins Logbuch. Wow, was  fĂŒr eine interessante Serie! Uns hat es Spass gemacht in der Schweiz herumzureisen und Orte zu entdecken, die viele Touristen kennen, wir aber nur teilweise schon gesehen haben. Somit, herzlichen Dank fĂŒr die FĂŒhrung durch unser Land!

GRAND TOUR Bonus Silvia Rieder und Antonio Aerni auf der Älggialp Bonus GC6GBPA Loggbuch-Eintrag tolle Finalbox

NatĂŒrlich betrachteten wir auch die Tafel mit den Schweizern des Jahres noch bevor wir wieder nach unten fuhren.

Beim Mittelpunkt der Schweiz Schweizer des Jahres Tafel Ein schnelles Kafi Brunnen aus einem Baum GToS erledigt

Ein wenig in Eile waren wir, denn hinunterfahren darf man nur zu den ungeraden Stunden.

Da wir schon recht hungrig waren, steuerten wir ein Restaurant in Zug, welches wir aus „Mini Beiz-dini Beiz“ kennen an. Das mexikanische Essen war gut, doch der Cache, den wir zuvor noch kurz besucht hatten, war besser (Postkarten kommen immer gut an, GC59VRA).

GC59VRA Postkarten kommen immer gut an! Mexico vorspeise Beim Mexikaner Mexikaner in Zug

Zufrieden nahmen wir den Heimweg unter die RĂ€der. Der Stau immer auf der anderen Strassenseite in die andere Richtung fĂŒhrend, so beendeten wir das tolle Wochenende.

Heimweg auf der Schindeleggi

la-chaux-de-fonds st-ursanne genf lavaux chateau-de-chillon st-maurice aelggialp

Wir, haben fĂŒr die Grand Tour 19 Tage gebraucht.

26.06.2016
Grand Tour #12: RhÀtische Bahn

28.06.2016 
Grand Tour #11: Muottas Muragl
Grand Tour #06: Heididorf Maienfeld
Grand Tour #07: Tektonikarena Sardona

30.06.2016
Grand Tour #08: Guarda
Grand Tour #09: Nationalpark

04.07.2016
Grand Tour #10: Kloster MĂŒstair

06.07.2016
Grand Tour #01: GrossmĂŒnster ZĂŒrich

12.07.2016
Grand Tour #27: Creux Du Van

13.07.2016
Grand Tour #31: Laténium
Grand Tour #32: Murten
Grand Tour #33: Fribourg
Grand Tour #34: GruyĂšres
Grand Tour #35: Gstaad-Saanen
Grand Tour #36: Schifffahrt Brienzersee

14.07.2016
Grand Tour #40: Schloss Hallwyl
Grand Tour #41: KapellbrĂŒcke Luzern
Grand Tour #42: Pilatus

15.07.2016
Grand Tour #02: Rheinfall
Grand Tour #03: Stein am Rhein

28.07.2016
Grand Tour #13: Castelli di Bellinzona
Grand Tour #14: Lungolago Ascona
Grand Tour #17: Monte BrĂš
Grand Tour #16: Monte San Giorgio

06.08.2016
Grand Tour #18: Aletschgletscher
Grand Tour #20: Matterhorn

07.08.2016
Grand Tour #21: Grimentz

28.08.2016
Grand Tour #04: Stiftsbezirk St. Gallen
Grand Tour #05: Fassadenmalerei Appenzell

30-08.2016
Grand Tour #15: Gottardo Tremola

03.09.2016
Grand Tour #37: Altstadt Bern
Grand Tour #38: Emmentaler SchaukÀserei
Grand Tour #39: BiosphÀre Entlebuch
Grand Tour #43: Tellskapelle
Grand Tour #44: Kloster Einsiedeln

04.09.2016
Grand Tour #19: Jungfraujoch

 

23.09.2016
Grand Tour #30: Kulturstadt Basel

24.09.2016
Grand Tour #24: Lavaux
Grand Tour #25: Musée Olympique Lausanne
Grand Tour #26: Jet d’eau de Genùve
Grand Tour #28: La Chaux-de-Fonds
Grand Tour #29: St. Ursanne

25.09.2016
Grand Tour #22: Abbaye Saint-Maurice
Grand Tour #23: ChĂąteau de Chillon
Grand Tour #45: Der Supermulti/Bonus

Hier findest du die Bookmarkliste
Viel Spass