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Zweiter CITO in Graubünden: CHUR

Was bedeutet CITO?

„Cache In – Trash Out“ also „Cache/Dose rein, Müll raus“ ist ein weltweit verbreiteter Event-Cache.
Gemeint ist damit, dass man den Müll, der leider oft in der Natur zurückgelassen wird, und über den man beim Geocaching häufig stolpert, einsammelt und umweltgerecht entsorgt.

Chur hat seinen zweiten CITO

Auch dieses Jahr wollen wir der Stadt Chur, als Dank dafür, dass wir dort Caches verstecken dürfen, einen CITO organisieren. Da es der zweite dieser Gattung ist, ging das organisieren etwas einfacher.

Termin: Samstag, 29. April 2017
Anmeldung bis Mittwoch 26. April 2017 nur unter: Zweiter CITO in Graubünden: CHUR

Aus organisatorischen Gründen muss die Stadt Chur bis zum Anmeldeschluss wissen, wie viele Personen am CITO teilnehmen (BITTE BEI DER ANMELDUNG ANZAHL PERSONEN ANGEBEN).
Ein Mitarbeiter der Stadt Chur wird uns zur Seite stehen und es stehen zwei Container bereit mit denen dann am Schluss den gesammelten Abfall abtransportiert wird.

Ablauf:
08:30 Uhr: Zusammenkunft. Fassen der Abfallsäcke (werden zur Verfügung gestellt)
08:40 Uhr: Gruppenweise auf Sammeltour am Rheinufer entlang. (Wegstrecke: Haldenstein-Chur und ev. Chur-Felsberg)
11:15 Uhr: Rückkehr an die Ankerkoordinaten, verladen des Mülls.
11:15 Uhr: Logbucheintrag.
11:30 Uhr: Ende des Arbeitseinsatzes.
Ab 11:30 Uhr: Grillplausch, es gibt Getränke und Verpflegung (von der Stadt Chur organisiert).

Bitte nehmt folgende Sachen selber mit:
-Arbeitshandschuhe
-Gutes Schuhwerk
-Dem Wetter angepasste Kleidung (der Anlass wird bei jedem Wetter stattfinden)
-Ev. Müllgreifer wenn vorhanden
-Getränke für unterwegs
-Zeckenspray
-Besteck, Teller und Becher

Wer etwas zum Dessertbuffet beitragen möchte, darf das gerne tun. (Achtung, keine Kühlmöglichkeit)

Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und jede Haftung wird abgelehnt.
Anmeldung erfolg nur unter: Zweiter CITO in Graubünden: CHUR

loslachen.ch - optional

5. Schlittelplausch mit Fondue in da fideriser Heuberga

Am 11.2.2017 war Vollmond und passend dazu fand an diesem Abend unser alljährlicher Geocaching Schlittelplausch statt.
Als wir um 16:30 Uhr in Fideris angekommen sind, wurden wir schon von einigen abenteuerlustigen Schatzsuchern erwartet. Wie von uns empfohlen, hatten einige sich in Warnwesten gewickelt, so dass die Gruppe leichter zu erkennen ist.
Nachdem wir an der Kasse das Malör mit dem Preis bereinigt hatten, warteten wir auf die Busse, die uns in die Heuberge chauffieren werden.

Alle Angemeldeten kannten wir nicht, doch das war nicht weiter schlimm, denn jeder kannte uns und so gelangte jeder, der wollte zu unserer Gruppe. Auf dem Weg nach oben, wäre fast ein Unfall passiert. Es war so knapp, dass der Dunkelhäutige, den es fast erwischt hätte, fast bleich geworden ist und das braucht doch einiges, oder?
Oben, also unten von oben (Heuberge, nicht Arflina 😉 quartierten wir uns ins gemütliche Restaurant ein. Diesmal fand auch jeder ein Plätzchen und schon bald stand das Fondue auf dem Tisch. Lecker wie noch nie! Ob es am, von Riepichiep zugegebenen Schuss Weizenbier, oder am Pfeffer, oder an den anderen beigefügten Gewürzen gelegen hat, das bleibt wohl ein Geheimnis. Jedenfalls putzten wir die Käsesuppe in rekordverdächtiger Zeit weg. Nein, Choitschgi hatte es nicht im Fondue, der sass neben mir, und das war auch besser so 😉 und auf der anderen Seite waren die M&Ms. Solche hätte ich zwar auch gerne gegessen, aber da sie nicht aus Schokolade waren, liess ich das bleiben.
Ach ja, da Phil59 nicht da war, übernahm Riepichiep die Aufgabe, die Owner abzufüllen. Bei ihm gab’s einfach Röteli statt Quittenschnapps, merci an dieser Stelle.

Nach dem obligaten Röteli versammelten wir uns zum Gruppenfoto. Das Wetter war himmlisch, kein Regentröfli kam vom Himmel (denn sie hatte ja abgesagt 😉 . Wie bei 1001 Nacht leuchtete der Vollmond uns den Weg und so machten wir uns startklar. Lostwingsfrau nahm den Bus, da sie dem mehr traute als den Schlitten. Die anderen nahmen ihren Göggel unter den Hintern. Mountain gab das Startzeichen und schon konnte es losgehen.

Luagsh eifach, dasses di nit vom Schlitta haut, denn die Piste war gut und schnell! Da hatten die Mitarbeiter der Heuberge echte Arbeit geleistet, denn ich denke nicht, dass die Natur alleine für die schneebedeckte Strasse verantwortlich war. Gut gemacht, danke!

Leute mit einem wöschbärbuch hatten die Kondition bis zur Kurve 4 durchzuschlitteln. Wir haben Tullus noch etwas angestossen auf dem Weg. Sorry, hoffe, dass es keine negativen Nachwirkungen hatte. Seine Kollegen waren wohl weit voraus. Die haben sogar die Kurve 4 verpasst. Dort musste eine Pause eingelegt werden, denn dies war ein guter Platz für den Kopfstand. Als es darum ging mitzumachen, waren plötzlich alle erkältet. Seltsam, wie schnell das geht. Ein paar Mutige nahmen den Helm vom Kopf und drückten ihr Haupt in den kalten Schnee. Naja, die meisten davon machten einen Purzelbaum. Nur luagsh und loslachenmann konnten sich in einem bananenartigen Kopfstand duellieren. Da sie nicht mehr aufhören wollten und dokfrank aus lauter Langeweile nichts besseres einfiel, als den Sportlern Schneeballen ins Gesicht zu werfen, durften die beiden sich beide als Sieger küren und das Blut wieder in die Beine fliessen lassen. Luagsh bekam für seine Meisterleistung einen Coin, der von x_uwe_x (die x sind Variablen, die beliebig ersetzt werden können, habe ich gelernt 😉 spendiert wurde, danke dafür (auch für die anderen Coins).

Etwas muss ich nun doch noch loswerden. Was mich unglaublich nervt (ja ich weiss, inzwischen wissen alle, dass ich den Event nicht mag, ein bisschen hat es auch mit der folgenden Tatsache zu tun) ist, dass einige Leute unserer Truppe nicht überlegen, wo sie sich bei den Pausen hinstellen. Auf der Piste stehenzubleiben ist sehr gefährlich, denn wenn man umgefahren wird kann das ziemlich böse enden. Zudem gehört die Piste nicht nur uns, es hat auch noch andere Schlittler da, die gerne nach unten wollen. Wir mögen es ja auch nicht, wenn uns jemand mitten im Weg steht, zumal das Bremsen auch gar nicht immer so einfach ist. Also, tut mir den Gefallen und merkt euch dies, um mir die nächsten Events nicht ganz so schwer zu machen        (oder meinen Nerven). Denn um ehrlich zu sein, meine Nerven leiden nicht aus Angst um mich, sondern um die Angst, dass einem von euch etwas passieren könnte.
Um so erleichterter war ich dann als alle heil unten angekommen waren. Danke an Mountain und Fantasy, dass ihr als Besenwagen alle eingesammelt und runtergewischt habt 😉

Da es den Ritterhof nicht mehr gibt, waren wir froh, in der Sagi noch einen Schlummertrunk zu bekommen. So konnten wir den Abend gemütlich ausklingen lassen und die meisten freuen sich wohl schon auf den nächsten Schlittel-Fondue-Plausch. In dreihundertundeinpaarzerquetschten Tagen wird es dann (vielleicht) wieder so weit sein. Bist du dann auch wieder dabei? Na hoffentlich doch!

Schön, dass ihr alle dabei wart!
Hier noch ein paar Eindrücke als Erinnerung 🙂

 

Erster CITO in Chur und unser 7000ster Geocachefund

Am 17.9.2016 hat der erste Geocaching CITO Event in Graubünden stattgefunden.

CITO Chur GR

Der Wetterbericht machte uns an den Tagen davor ganz schön Bauchweh (und das, obwohl wir doch Petrus extra eine SMS geschickt hatten), so dass wir das anschliessende Grillieren etwas umplanen mussten, damit wir wenigstens dort im Trockenen sein können. Wenn schon so viele Leute bereit sind freiwillig zu arbeiten, und diese von überall her kommen (Basel, Schaffhausen, Prättigau, Chur und Umgebung, Fünf Dörfer, Maienfeld, Domleschg, Oberland, usw …. ja sogar aus Belgien gab es Teilnehmer. Nicht zu vergessen Eventmuffel wie ady73), dann wollen wir sie nicht im Regen stehen lassen.

Trotz vorgängiger Sturm- und Hochwasserwarnung, regnete es nicht, als wir um 7:00 Uhr aufstanden. Ob es so bleiben wird? Nervös tuckerten wir nach Chur, wo Antonio einen Bus holte, um einen Teil der Gruppe zu verschieben, während Silvia am Nullpunkt die Stellung hielt. Noch immer regnete es nicht. Auch nicht, als die Leute dann langsam eintrudelten. Antonio begrüsste die motivierte Aufräumtruppe und auch Andrea Deflorin von der Stadt Chur richtete sich an die Menschenmenge. Reto Gruber vom Werkhof hatte schon bedenken, dass seine Leute zu wenig Arbeit haben könnten, wenn so viele Freiwillige ihnen unter die Arme greifen. Trotzdem verteilte er fleissig Abfallsäcke und Greifzangen. Bevor die Meute ans Rheinufer gelassen wurde, haben wir noch gemeinsam für Mo06 „Happy Birthday“ gesungen, denn sie durfte an diesem Tag ihren 10ten Geburtstag feiern und dafür hat sie sich die Teilnahme am Event gewünscht. Was für eine tolle Idee!

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Nachdem alle eifrig losgezogen waren, konnte Alligator88 den Logposten beziehen. Dazu wurde Tisch und Stuhl hingestellt und das Logbuch, bestehend aus einem Abfallsack, machte es sich darauf bequem (also auf dem Tisch, den der Stuhl wurde für den Bewacher gebraucht) 😉

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Silvia düste wieder nach Hause um dort alles für die anschliessende Grillparty vorzubereiten. Antonio brachte zwischendurch die von der Stadt Chur gesponserte und organisierte Verpflegung (vielen Dank dafür!) nach Trimmis.

Bei der Aktion wurden einige Kilos Abfall eingesammelt, welche von Andrea Deflorin und Antonio zum Werkhof gebracht wurden. Wahnsinn, wie viel Müll da zusammengekommen ist (da im Werkhof reger Betrieb herrschte, fehlte leider die Zeit, all die Säcke zu wiegen. Wäre interessant gewesen).

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Um ca. 11:40 Uhr kamen die ersten in Trimmis an und Plausimann (der wohl noch immer nicht genug von der Arbeit hatte) stellte sich gleich an den Grill, der mit Bratwürsten und Servelats belagert wurde.

plausi-der-grillmeister

Leider hatten nicht alle ihr Geschirr und Besteck mitgebracht, so wie das eigentlich vorgesehen gewesen wäre und so mussten wir halt das verteilen, was wir alle gemeinsam noch zusammenkratzen konnten. Geocacher sind ja bekanntlich soziale Menschen und so kam jeder zu den notwendigen Hilfsmitteln zum Essen.

auch-gaeste Essen-und-trinken Zusammensein die-grillparty

Wir haben es sehr genossen mit euch diesen Tag zu verbringen und danken euch herzlich, dass ihr alle gekommen seid um Abfall zu sammeln und mit uns unseren 7000sten Fund zu feiern!

das-dessertbuffet Das CITO Logbuch

 Bis zum nächsten Mal.

4. Geocache – Schlittelplausch mit Fondue in Fideris

„Alle Jahre wieder“, ist das Motto des Schlittelplauschs mit Fondue. So gab es auch in diesem Jahr eine Weiterführung dieses legendären Events. Titelbild Schlitteln.
Das ist der 4. offizielle Geocache-Schlittel-Event, aber insgesamt ist loslachen.ch schon das 7. Mal beim Schlittelevent dabei. 2005 2009 2010 2012 2013 2014 2015
Ein bisschen Sorgen ob es auch in diesem Jahr durchführbar sein wird, hatten wir schon, denn das wichtigste Element für einen Schlittenplausch fehlte bis weit in den Januar hinein; der Schnee!
Doch Frau Holle war uns gnädig gestimmt und so gab es dann pünktlich doch noch die nötige Portion weisse Pracht.

Natürlich sollte der Event an einem Samstag stattfinden und vor allem so nah wie möglich an einer Vollmondnacht. Ideal erschien uns deshalb die Nacht vor dem Vollmond und das war am 23. Januar 2016.
Ob er sich dann zeigen wird oder nicht, liegt nicht in unserer Macht.
Vorweg sei gesagt, er zeigte sich in voller Pracht. (Das reimt sich ja).

Bereits am 3.November 2015 ging der 4. Schlittelplausch mit Fondue Event Online und man konnte sich dafür anmelden.

Am 23. Januar 2016 war es dann endlich so weit. Die Vorbereitungen waren alle erledigt und um 16:00 Uhr sind wir in Fideris eingetroffen.
Die Nervosität, ob auch alles klappen wird wurde immer grösser, das Wetter jedenfalls versprach Gutes für die Schlittelfahrt.

Bei der Busstation herrschte gefühltes unlösbares Chaos, doch dem war nicht so, die Einweiser- Frau hatte alles im Griff und nervte sich höchstens über die Gäste (loslachen.ch Mann), welche sie immer wieder löcherten, ob denn auch alles klappen werde.

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Ein Cacher nach dem anderen trudelte dann ein, die einen kannten wir schon, andere hatten wir noch nie gesehen. Es ging lustig und ausgelassen zu und her und schon bald durften wir uns in die Busse setzen, welche uns in kurzer Zeit in die Heubergen beamen werden.

Als wir Oben angekommen sind, dieses Mal im Restaurant Heuberge, ging es sogleich auf Platzsuche, doch nicht alle haben gleich einen Stuhl gefunden. Zusammen mit dem Personal wurde auch das gelöst und es musste niemand vor dem Haus essen.

Leider ist auch dieses Restaurant auf maximalen Profit aus und wir hatten die reservierten Tische nur für 2 Stunden. Das ist dann ok, wenn auch alles reibungslos abläuft, doch wenn zuerst nicht alle einen Platz bekommen und einige dann erst relativ spät bedient werden… ist das nicht so toll.
Das Fondue jedenfalls hat uns hier besser geschmeckt als im Berghaus Arflina.

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Nachdem wir dann in der Stallbar nebenan den Röteli, als sogenanntes Kurvenwasser genossen hatten, konnten die Schlitten für die bevorstehende 12 Kilometer lange Abfahrt gefasst und gesattelt werden.

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In diesem Jahr habe ich eine orange Warnweste für die Spitze und eine für den „Besenschlitten“, welcher auch in diesem Jahr von mountain-fantasy übernommen wurde. (Vielen Dank nochmals, der Apfelkuchen als Lohn folgt…)

Leider hat es, wie auch im letzten Jahr, nicht ganz geklappt alle zusammen halten zu können. Die Einen sind zu früh losgedüst und einer ist einer falschen Gruppe nachgefahren, andere hingegen sind hinter dem Besenschlitten erst losgefahren. Eine Idee für einen Zusammenhalt im nächsten Jahr habe ich schon…

Als es dann mit der rasanten Fahrt losging, wurde wie immer beim Brückenkopf 7 ein Halt eingelegt für die Cacher, die diesen noch nicht besucht hatten. Luagsh meinte, ob es wohl jemals einen Schlittelevent geben wird ohne hier einen Halt einzulegen? (Das wird nur der Fall sein, wenn aller Teilnehmer den Cache schon haben). Wir werden es ja sehen…

Dann ging es weiter bis zum nächsten Halt, bei welchem wir wieder auf „alle“ warteten, dabei gab es immer wieder Lustiges zu hören und sehen.

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Was auch dieses Jahr nicht fehlen durfte ist der Kopfstand im Schnee ohne Mütze, Kappe, Helm oder sonst was. Wow, rekordverdächtig, 12 Cacher/Innen standen am Pistenrand und… nein sie wollen nicht Pipi machen, sie wollen alle ihre 24 Beine so lange wie möglich Richtung Himmel strecken.

Pinkelpause

Auf los ging’s los. War das eine Gaudi! Für die einen war der Spass nach ein paar Sekunden schon vorbei, andere hielten es länger aus und wieder andere, wollten auch nach einer gefühlten Ewigkeit ihre Köpfe nicht mehr aus dem Schnee ziehen. Andere versuchten mit den Füssen die Konkurrenz zu Fall zu bringen oder mit Mütze länger aushalten zu können als diejenigen mit Glatze!

Bildschirmfoto 2016-01-31 um 15.47.58.png die letzten kopfstand  Bschisser flyMIK strafe wegen mütze

Die letzen vier waren:
Niphi’s, loslachen.ch, flyMIK (wobei er wegen Missachtung der Regeln, mit Mütze, disqualifiziert werden müsste) und Sieger dieser Challange ist im 2016: luagsh.

die letzen  die besten  luagsh der sieger

Als wir alle unsere, ein bisschen unterkühlten Köpfe wieder auf Temperatur gebracht hatten, konnte die Talfahrt weitergehen.

Unten angekommen war klar, dass nicht alle ohne kleinere Prellungen und „Ab von der Piste Erlebnisse“ sowie einen Schlittenbruch von Larisch GR angekommen waren.
Doch hoffentlich dieses Jahr ohne länger dauernde Folgen.

fideris schlittelplausch

Leider konnten nicht alle noch zu einem Schlummertrunk im Ritterhof in Fideris einkehren wegen ihrer weiten Heimreise oder der Müdigkeit der Kids.

Schlummertrunk ausklingen GC Logbuch Logbuch von loslachen.ch

Wie gesagt, für nächstes Jahr sprudeln schon wieder diverse Ideen.
An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich für eure Teilnahme und für die tollen Logenträge.
Für die, die auch im 2017 dabei sein wollen; der Schlittelevent wird mit grösster Wahrscheinlichkeit in der Vollmondnacht vom Samstag, 11. Februar 2017 statt finden.
Bis dahin wünschen wir euch ein tolles Cacherjahr.

Natürlich gibt es auch einen Trailer vom dritten Schlittelplausch mit Fondue. Viel Spass!

 

Gruss
loslachen.ch

Schlittel – und Fondueplausch 2015 in da Fideriser Heuberga

Der 7.2.2015, auf diesen Tag hatten viele Geocacher schon lange gewartet. Denn es ist mal wieder Zeit fürs „Göglä“. Am ersten Samstag nach dem Vollmond im Februar soll die Orgie stattfinden: Der dritte Geocaching – Schlittelplausch in den Fideriser Heubergen.
 

12:00
Beide Loslachens: Huarra Stress!
Loslachenfrau: Winterkleider vom Keller hochholen, alles zusammensuchen was man so braucht, Batterien in den Stirn – und Taschenlampen wechseln, Ersatzkleider zusammenpacken,…sich kurz hinlegen und eine Tasse Neocitran mitnehmen, damit sie wieder fit wird. 
Loslachenmann: Liste mit aktuellen Teilnehmern aktualisieren, Kameraakkus laden, Zmorga-Abwasch erledigen, nervös sein,… 

13:00:
Bruder von Loslachenfrau mit Familie kommt kurz zu Besuch: Kaffetrinken, plaudern und mit dem Kleinen spielen steht auf dem Programm. Hat echt Spass gemacht, doch die Zeit bleibt nicht stehen….

14:00
Besuch ist weg.
Loslachenmann: Wieder nervös, kontrolliert alles nochmal durch, macht Logbox parat, fragt Frau, ob das Logbuch parat ist….
Loslachenfrau: Sch…..,  das Logbuch! Voll vergessen! Also schnell vor den Laptop, Bilder zusammensuchen, Titelblatt gestalten, gleichzeitig, altes Logbuch auseinandernehmen, umgestalten, … das neue Titelbild ist fertig, nur noch ausdrucken.
Beide Loslachens: Oh Schreck!  Der Drucker trotzt! Dokumente werden hin und her geschickt und alle möglichen Varianten werden getestet: Drucker ausschalten, wieder einstellen, Laptop neu starten, Kabel raus, wieder rein, Einstellungen verändern, fluchen,…. neue Lösungen suchen….
Drucker funktioniert nicht! 
Loslachenmann: Schwitzt, ist noch viel nervöser als vorher. Er muss noch die Teilnehmerliste ausdrucken, das ist echt wichtig! 
Loslachenfrau: Hat den Drucker schon lange aufgegeben und gestaltet von Hand ein Titelblatt fürs Logbuch und bastelt alles wieder zusammen. 
Nun dekoriert sie den Quarkkuchen, den sie am Vortag gemacht hatte.
Loslachenmann: Hüpft in der Wohnung rum, tanzt, springt, jauchzt,….denn er konnte übers Handy seine Liste doch noch ausdrucken 

15:00
Beide Loslachens: Packen den Kuchen ein und überraschen das Geburikind (wenn man jemanden mit 50 noch Kind nennen darf) und probieren bei einer Tasse Kaffe, ob der Kuchen gelungen ist.  Dann schnell wieder nach Hause.
Loslachenfrau: Legt sich nochmal kurz hin, weil sie sich immer noch nicht fit fühlt, und döst ein wenig vor sich hin.
Loslachenmann: Weiss nicht was er gemacht hat, hab ja gedöst…..aber ich glaub er war nervös. 

16:10
Loslachenfrau: Döst noch immer….. 
Loslachenmann: Weckt Loslachenfrau mit den Worten:“ Mier kriegend no schnell bsuach“. 
Loslachenfrau: Ach was! Sicher nit jetzt! 
Loslachenmann: Sicher scho, die schtönd scho vor dr Tüür! 

Loswings, Mycota, Müsli&Borki trudeln ein. Schnell einen Kaffee getrunken, kurz geplaudert und schon mussten wir die Truppe wieder rausschmeissen, denn nun mussten wir uns wirklich langsam parat machen. 

Beide Loslachens: Kleider gewechselt, alles eingepackt und ab in den Loslachenbus. Nun aber mit Tempo zum Treffpunkt nach Fideris. Auf den Strassen ist ganz schön viel los, aber zum Glück kein Stau.

Fideris-Heuberge-Schlittelplausch-Fondue

17:30
Wir treffen in Fideris ein. Aber wir sind zu spät!!!!!!  Einige sind schon da und so haben wir keine Übersicht mehr, um die Namen auf der Liste zu markieren.
Loslachenfrau: Meldet sich im Restaurant an (ist ja nur anständig, wenn wir schon die Frechheit haben, unser Mobil schon jetzt auf dem Restiparkplatz abzustellen). Nun noch schnell eine Pipipause und weiter zum Billettlösen. Nun kommt auch hier die Nervosität auf, oder schlechte Laune, oder,…. egal was, jedenfalls doof (mag Schlitteln gar nicht!!!). 
Loslachenmann: Hat die Übersicht verloren, wer schon da ist und wer noch fehlt. Also werden die Busse einfach mit denen gefüllt, die schon da sind (er ist immernoch nervös). 

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Kurz vor 18:00 startet der erste Bus, der zweite folgt um 18:10. Die Dämmerung hat bereits eingesetzt. Die Fahrt ist, im Vergleich zu den Vorjahren, ruhig und angenehm. 
Als wir oben angekommen waren, war es bereits dunkel und die erste Truppe wartete auf uns.
Wir hofften einfach mal, dass alle dabei sind, denn die Übersicht war längst verloren und so mussten wir uns darauf verlassen, dass jeder sich an die Gruppe heftet. Denn zu allem kam noch, dass wir einige der Teilnehmer nicht persönlich kannten (nächstes Jahr gibts wieder Namensschilder, der was ähnliches, versprochen!). 
Nachdem alle ihren Schlitten bezogen hatten, gab es kein Zurück mehr.

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19:10
Nun waren alle (ausser die, die wir schon verloren hatten)  startklar. 

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Loslachenmann: Fragt, ob alle da sind. Hält eine kurze Rede 😉 (ist immer noch ein wenig nervös). 

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Loslachenfrau: Hat immernoch nicht bessere Laune, weil sie Schlitteln immernoch nicht mag, immernoch nicht fit ist und kaum atmen kann, da die Brille ihre Nasenflügel zudrückt.  Zudem will die Stirnlampe nicht so wie Frauchen es gerne hätte. (Wenn wir bloss schon unten wären und alle heil angekommen wären).

Die Piste war sehr gut und ausser, dass Loslachenfrau immer bedenklich weit nach vorne rutschte, klappte alles perfekt. Loslachenmann ist ein super Schlittler und so musste sie sich nur festhalten und wie ein Teddybär auf dem Schlitten sitzenbleiben, den Rest übernahm er 

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Immer wieder gab’s Zwischenstopps. Den ersten, damit alle Neulinge noch den Cache, welcher sich auf dem Weg befindet, schnappen konnten, und die weiteren Stopps um die Truppe beisammen zu halten.

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Und dann gab’s da noch die bekannte Pause, in welcher die Kopfstandeinlage erfolgte.
Die Tapfersten aller Tapferen wagten es, sich auch auf dieses Abenteuer noch einzulassen. Ganz an der Spitze die furchtlose und mutige adfahe-Tochter und sie war es auch, die die Ehre der Frauen rettete. Ohne grosse Anstrengung setzte sie zum perfekt geraden Kopfstand an und verweilte in dieser Position, wie wenn sie es jede Nacht so machen würde, während die Herren am Kämpfen waren, um ihre Füsse überhaupt für einen kurzen Moment in die Luft zu bekommen. Alle Achtung und herzliche Gratulation für diese Leistung, adfahe- Lady! 

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Phil59 würdigte diesen Auftritt mit einer Flasche spanischem Kinderchampagner, der natürlich nur für die war, die ihn auch verdient hatten. Das Problem war nur, dass Loslachenmann sich fast nicht gegen das spanische Temperament der Flasche zu wehren wusste und so dauerte der Kampf so lange,  bis die spanische Flasche müde wurde und den Kork endlich freigab (zum Glück in einem Moment, in welchem er nicht auf Loslachenfrau gerichtet war).  
Eine tolle Party auf der Schlittelpiste.  dafür Kopfständler und Phil!!!

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Nun mussten wir aber weiter. Es war ja auch nicht grad so warm, dass wir noch lange hier hätten verweilen wollen, auch wenn Die M&M’s- Frau sich mit ihren Tänzchen und der Baby-Antikältesalbe, welche sie Loslachenmann vor dem Kopfstand angeboten hatte, clever zu wehren wusste. 
Also weiter auf der Piste. Hin und wieder spritzte ein Funken, wenn eine Kufe für einen kurzen Moment bis zum Teer durchgedrungen war. Aber im Grossen und Ganzen sausten wir ohne Zwischenfälle die Piste runter. Nun gut, ein Zwischenfall war, dass Loslachenmann die Taschenlampe verloren hatte; schwups und weg war sie! Zum Glück hat die flinke Blauburgunderfrau sie gerade noch erwischt bei der Vorbeifahrt und so haben wir sie netterweise wieder zurückbekommen. Vielen Dank dafür!!!
Vor dem letzten Stück, mussten wir noch darauf achten, dass alle die richtige Kurve kriegen und nicht auf der Strasse weiter fahren (auf welcher die Busse, wie die Spinner runter düsten, oder eben wie echte Könner?). 

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Als wir unten auf die Letzten warteten, humpelte uns Stettfurter-Mann entgegen, ihn hatte es doch noch erwischt mit einem Zwischenfall.  Eine kleine Zerrung sollte ihm das Erlebnis auch körperlich noch in Erinnerung halten, Sch…..,  das hätte nicht sein müssen. Hoffen, dass es schnell heilt und dich bald wieder rumspringen lässt!
Mountain möchten wir danken, dass du z Bäsäwägeli gsi bisch und alle aufgelesen und vor dir her geschoben hast, damit sie den Weg ins Tal auch noch finden.

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Im Ritterhof warteten schon die Nichtschlittler mit viel Hunger auf uns. Im gemütlichen, warmen Stübli hatte es für jeden ein Plätzchen.

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Loslachenmann: Immernoch nervös  (warum auch immer???), begrüsst alle noch persönlich und gesellt sich für jeweils kurze Gespräche von Tisch zu Tisch.
Loslachenfrau: Erleichtert, dass es keine grossen Unfälle gegeben hat. Froh, Stettfurtermann einigermassen normal herumlaufen zu sehen. Immer noch nicht extrem fit, aber in guter Gesellschaft, die sie immerhin ein wenig aufzumuntern weiss.  (Vor ausführlichen Begrüssungen kneift sie, im Wissen und Vertrauen, dass ihr Schatz, der viel bessere Entertainer und Gastgeber ist.) 

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Das Fondue lässt auf sich warten. Der Hunger steigt. Doch in der angenehmen Gesellschaft vergeht die Zeit wie im Flug und wir merkten kaum, wie lange wir warten mussten.
Als das Fondue dann endlich auf dem Tisch stand, stürzten wir uns wie die Geier auf das leckere Essen. Jös, Michelle (welche vor kurzem Geburtstag hatte, nochmal alles Gute!),
Die M&M’s und loslachen.ch, das war die Besetzung unseres Tisches. Wir unterhielten uns prächtig und schlemmten nebenbei den wirklich sehr guten Käse vom Tisch. Um die Konoblauchstücke wurde fast noch gestritten, aber wie heisst es so schön: Dr Schneller isch dr Gschwinder 

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Nach dem Essen folgte noch die obligate Audienz bei Phil59. Sein legendärer Quittenschnaps wirkte in Loslachenfraus Hals wie Medizin. So wie das schmackhafte Gebräu durchs Gurgeli hinunterfloss, nahm es alle Bazillen mit und befreite, wie durch ein Wunder, den Hals von Schluckweh und Schmerzen (die Beschwerden kamen auch nicht wieder, ehrlich!). 
Merci beaucoup, Phil59!!!
Nathalie schoss noch ein paar Fotos von diesem wirklich wunderbaren Augenblick, so dass auch es auch Beweise davon  gibt, wie Phil mit seinem Wundermittel grosszügig bedürftige heilt. 

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Nun war es schon spät und die ersten machten sich langsam auf den Heimweg. Einige blieben noch gezwungenermassen, weil sie die Serviertochter nicht mehr finden konnten um zu bezahlen, andere hatten sowieso noch keine Eile und so dauerte es noch eine Weile bis das Grüppchen immer kleiner wurde.
Um Mitternacht hatten dann alle genug geplaudert und brachen langsam auf. 

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Es hat grossen Spass mit euch allen gemacht. Wir danken euch, dass ihr gekommen seid, teils von weiter Ferne, extra um mit uns diesen Abend zu verbringen. Dem Junior-Berüchtigten wünschen wir noch alles Gute zum Geburtstag  (haben wir erst im Logbuch gelesen).
Per i Ticinesi speriamo che avete capito l’un o l’altra cosa in tedesco per avere una bella serrata, e buona guarigione a Agrifoglio. 

Wir freuen uns, euch vielleicht auch nächstes Jahr am Schlittel- und Fondueplausch dabei haben zu dürfen. 

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 Natürlich gibt es auch eine Trailer vom dritten Schlittelplausch mit Fondue, viel Spass

 

Gruss
loslachen.ch

 

Geocaching, der steile Weg zum kleinen Bergsee

Vor langer, langer Zeit wollten wir diesen Geochache „  Der steile Weg zum kleinen Bergsee“ (GCPM47) schon unter die Füsse nehmen, doch irgendwie gab’s trotz des nahen Wohnorts immer wieder einen Grund die Tour hinauszuschieben. Wir geben zu, ein wenig Angst hatten wir auch, weil man uns erzählte, wie weit es bis zum Seelein ist. 
Heute gab es dann keine Ausrede mehr. Wir sattelten unsere E-Bikes, die uns ein wenig Unterstützung boten und fuhren bis zum Artimi hoch. Pause im ArtimiDort lagerten wir die Drahtesel zwischen und machten uns auf den Weg zum Dorf Spundätscha. Hier wurden die Höhenmeter abgelesen und es wurde gerechnet bzw. notiert. Phu…..ganz schön weit… aber da müssen wir durch. Das Kaffeeangebot eines Dorfbewohners schlugen wir aus Zeitgründen aus und stiegen den steilen Pfad nach oben. Eine Höhenlinie nach der anderen wurde geschnätzelt.

spundätscha

Nach einem zünftigen Energieverbrauch kamen wir dann beim Zwischenziel an. Dort begann es zu tröpfeln.

Dunkle Wolken

Oha….müssen wir umdrehen? War die ganze Anstrengung um sonst? Erst mal stärkten wir uns mit einem Balisto und entschieden dann doch weiter zu gehen. Die Höhenlinien liessen wir hinter uns, auf dem Grat wanderten wir bis zum Seelein. Endlich geschafft.  

Silvia und Antonio Saysersee Silvia Rieder

Wir waren so froh, endlich da zu sein. Ein angenehm kühles Lüftchen zog uns um die Ohren. Das Feuer der letzten Seebesucher rochen wir schon von weitem und sahen es nun auch. Die wenigen Schneefelder, die noch übrig waren, hatten einen roten Saharasandüberzug.

Saharasandüberzug

Im See sahen wir so viele sich paarende Frösche,  wie wir es noch nie zuvor zu Gesicht bekommen hatten. Auch eine solche Anzahl an Molchen schon einmal gesehen zu haben konnten wir uns beide nicht erinnern. 

Rechts oben das Kreuz, welches uns demonstrierte, wie hoch wir uns hinaufgekämpft hatten.
Nach diesen idyllischen Momenten des Staunens, schweiften unsere Gedanken wieder zurück in die Realität.
Wegen dem Cache waren wir überhaupt hier hin gekommen, an diesen wunderschönen Platz. Wo ist er nun? 
Am Seerand entlang schritten wir zu dem Fels, der das Versteck bald frei gab. Glücklich und zufrieden trugen wir unsere Namen ins Logbuch.  Gehofft hatten wir, dass unter den Tauschgegenständen eine oder zwei Servelats liegen, die wir auf dem noch immer brennenden Feuer hätten brutzeln können,doch da wurden wir leider enttäuscht. 
Mit dem Bisschen Energie, das wir noch hatten, schleppten wir uns zum Gierenspitz hinauf, dessen Namen wir erst aus dem Gipfelbuch erfuhren. Dort tankten wir unseren Energiemangel wieder auf. Genossen noch kurz die Aussicht und flohen dann vor der grossen dunklen Wolke, die bedrohlich Nahe auf uns zu glitt.

Gierenspitz Richtung Chur Bündner Oberland Rheintal Weitsicht Der Grat

Schnellen Schrittes eilten wir nach Stams. Der Regen konnte uns nicht einholen, worüber wir nicht unglücklich waren.
Calandabräu Im Bergrestaurant füllten wir unser herausgeschwitzter Flüssigkeitsgehalt mit einem Calanda Bräu und einem Shorley auf.  Dann spazierten wir auf der Strasse zum Artimi hinunter, wo unsere Bikes in der brütenden Hitze brav auf uns warteten.

Nun durften wir nach unten düsen und somit den Akku der Räder wieder ein wenig auffüllen. Mit dem überqueren der Höhenlinien, in umgekehrter Richtung diesmal, spürten wir die Zunahme der drückenden Sonneneinstrahlung.
Zu Hause angekommen freuten wir uns erst mal auf eine erfrischende, kühle Dusche, die wir uns wohl auch verdient hatten. Und dann gab’s leckeres Essen. 

Ein fantastischen Ort, der uns ohne Geocaching wohl für immer verborgen geblieben wäre. 

2. Geocache – Schlittelplausch in Fideris

Wieder mal war es so weit. Schlitteln mit den Geocachern war angesagt.

schlittenpark 2.schlittelplausch

Antonio war schon am Nachmittag nervös. Haben wir alles vorbereitet? Was müssen wir noch? Haben wir nichts vergessen? Wann war nochmal der Treffpunkt?

Silvia beruhigte ihn, denn sie wusste, dass es gut werden wird und dass alles gut vorbereitet war.

Also auf nach Fideris. Schon eine halbe Stunden vor dem Termin liessen sich die ersten Teilnehmer blicken. Aber das spielte uns ja keine Rolle. Wir brachten Logbuch und TBs ins Restaurant, zogen uns um und stellten uns an den Treffpunkt. Dort verteilten wir den tröpfchenweise eintrudelnden abernteuerlustigen Cachern ihre Namensschildchen. Als alle Kleber verteilt waren, wussten wir, dass alle da sind und es konnte losgehen.

silvia die chefin antonio etwas nervös kleberli auch für die jüngsten begrüssung in fideris-001 unterland vs steinbock bereit für's abendteuerwir wollen los

Der erste Bus transportierte mal 15 Leute die pflutschige Strasse hinauf. Besorgt darüber, wie wir da runterschlitteln sollten, starrten wir immer wieder auf den sulzigen Weg. Zur Ablenkung haben wir Erinnerungen des letzten Schlittelplausches ausgetauscht und die Stelle gesucht, an welcher ein Cache versteckt ist, den einige bei der Abfahrt noch holen wollten.
Je weiter hoch wir kamen, desto besser wurde der Schnee und so konnten wir uns immer mehr freuen.

transpotmittel fideris der weg nach oben

Oben angekommen, steuerten wir die Schirmar an um uns ein wenig Mut anzutrinken 😉 und auf die anderen zu warten. Immerhin bestand unsere Truppe aus 47 Gögglern und bis die alle oben waren, dauerte es noch ein Momentchen.

party in der fideriser schirmbar schirmbar in fideris

Als alle angekommen waren, begann es langsam einzudunkeln, was aus sicherheitstechnischen Gründen sehr vorteilhaft war, denn im Dunkeln kann man die entgegenkommenden Busse schon von weitem sehen. Der Vollmond liess allerdings noch auf sich warten. So viel Geduld hatten wir nicht, denn alle waren hungrig. Dieses Jahr gab es erst nach der Abfahrt im Tal Fondue. Also hiess es durchhalten und hungern 🙂

Mit Schrecken mussten wir feststellen, dass es nur noch 1-er Schlitten zu mieten gab….WAAASSSSS??????…. Das geht ja gar nicht!!!!
Zum Glück sind wir schlanke Leute, so dass auch dieses Hindernis zu überwinden war.

silvia findet nur noch einer schlitten phil59 lutz ist motiviert

Alle standen am Start bereit, Stirnlampen und andere Leuchtkörper waren montiert. Antonio und Silvia fuhren voraus, damit am richtigen Punkt für den Zwischencache  Brückenkopf 7 (GC1M624)  angehalten werden konnte.

die jüngsten fast bereit vermummte wesen zweiter schlitten fondue plausch fideris

Wow! Ganz schön eisig die erste Etappe, wer hätte das gedacht?! Manche konnten es kaum abwarten, bis es weiterging. Doch die Rückkehr der Pilgergruppe musst noch abgewartet werden und so düste die ganze Gruppe weiter. Was für ein Spaaasss!

Immer wieder gab’s kurze, individuelle Zwangspausen, wegen entgegenkommenden Bussen. Ab und zu warten wir, bis alle der Gruppe wieder zusammen waren.

Bei der nächsten grösseren Pause gab’s den traditionellen Kopfstand im Schnee. Antonio fand ein paar tapfere, freiwillige, harte Gleichgesinnte, die es wagten, ihren Schädel in den weichen Schnee zu drücken. Sogar der Vollmond streckte sein volles Gesicht hinter den Bergen hervor und beleuchtete das kreative Spektakel mit dem Restaurant Ritterhof.

vollmond schlittelplausch fideris

Phil59 belohnte die mutige Truppe mit einem wärmenden Feuerwässerchen, das nur besonderen Verrückten vorenthalten war 😉

lägenderer kopfstand tolle truppe spezialdrink belohnung

So, nun müssen wir aber wirklich weiter. Aber was hört man denn da? – Nein, es sind keine Wölfe, die den Vollmond beschwören, es sind die ersten Bäuche die knurren.
Also schnell runter ins Tal. Glücklicherweise, war die Piste trotz nassem Schnee auch unten noch befahrbar.

schlussfahrt, taschenlampenmeer

Im Tal gaben wir schnell die Schlitten zurück, sodass wir dem Fondue im Restaurant Ritterhof immer näher kamen. Die Vorspeise, die manche noch bestellten verzögerte zwar den flüssigen Käse, doch dann war es endlich so weit! Endlich kam eine Pfanne nach der andere….mhhhh….lecker! Zwar etwas flüssig und zäh das Ganze, aber Hauptsache wir konnten unsere knurredenden Bäuche beruhigen.

schatzkiste ritterhof fideris es kann los gehen blaudereien fondue plausch im ritterhof

Eine coole Gruppe verbrachte hier einen gemütlichen Abend!

collage schlittelplausch fideris 2014

Hat echt Spass gemacht mit euch und wir sind froh, dass alle bis zum Schluss heil geblieben sind!
Besonders gefreut haben wir uns, dass sogar von weit her Besucher den Weg zu unserem Event gefunden haben. Auch die neuen Gesichter, die eine kürzere Reise hatten haben uns erfreut und natürlich freuten wir uns auch sehr darüber, dass die altbekannten immer wieder kommen.
Vielen Dank euch allen, und wer weiss…..vielleicht sehen wir uns (spätestens) am nächsten Schlittelvent in Fideris wieder.

Mach’s gut und viel Spass beim Dosen suchen wünscht

loslachen.ch

1. Geocache-Event von loslachen: „Schlittelplausch in da Fideriser Heuberga“

Nach über 1700 Funden und 96 versteckten Geocaches haben wir es geschafft selber einen Event zu organisieren.

CollageSeit einigen Jahren schon ist es zur Tradition geworden, ein mal im Jahr in den Fideriser Heubergen Fondue zu essen, einen Röteli zu kippen und dann im Vollmond- oder Strinlampenschein die 12 kilometerlange Piste runter zu schlitteln.
Bis anhin wurde dieser Event von Grischuni ( auch ein Geocacher) organisiert (aber nicht als Geocacheevent). Bereits letztes Jahr haben sich aber verdächtig viele Geocacher in diesem Event eingeschlichen. Also lag es loslachenmann auf der Hand, dieses Jahr die Organisation selber in die Hand zu nehmen (zumal Grischuni keinen Termin mehr frei hatte in seiner Agenda).

Loslachenfrau hatte nichts einzuwenden, also gings los: Ein Wochenende finden, an welchem beide loslachens noch nichts geplant hatten (das war das einfachste von allem), dann in Fideris anrufen, provisorische Plätze reservieren, Listig schreiben, Werbung machen bei allen, die keine Events auf ihrem Geocachealarmphone hatten, und, und, und… Loslachenmann hat alles selber in die Hand genommen. Als der Termin immer näher rückte und die Agenda aller Cacher immer voller wurde, stellten wir fest, dass der 1000er für flyMIK auch für dieses Wochenende gelegt werden müsste. Hm…. 
Hier half loslachenfrau fleissig mit. Schliesslich hatte Antonio schon genug Arbeit mit der Organisation des Events am Hals und sie hatte eine Woche Ferien. Was sie sich aber nicht nehmen lies, war die Gestaltung des Logbuchs.

Am Samstagnachmittag fand also erstmal die 1000er Feier von flyMIK statt, was total Spass machte. Tolle, gutgelaunte Leute und Sonnenschein, was will man mehr?! Dass es etwas windig und kühl war, war Nebensache.

Um kurz nach 16:00 fuhren wir dann nach Fideris um da zu sein, wenn die ersten Cacher anreisen. Puh, kaum da, hörte man schon die Stimme von der Plizlihexe und so trudelten schon viele frühzeitig ein. Loslachenfrau war noch ein wenig schüchtern bei so vielen Leuten. Sie zog sich in den Loslachenbus zurück und schrieb erstmal Namenskleberli (niemandem sagen, dass das vorher vergessen gegangen war, psst!) 
Loslachenmann nahm die Leute bei der Kasse in Empfang, begrüsste sie und wies sie zu einem Bus. Langsam traute sich auch loslachenfrau in die Menge, sie verteilte die Namensschilder, damit man auch weiss, wer zur Gruppe gehört und wer die neuen Gesichter sind.

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Schon um 16:50 Uhr waren alle Busse mit Geocachern voll, die ersten waren bereits gestartet, der letzte düste nun auch los. Holper, holper, Schlagloch da, Schlagloch dort, Eis, Pflutsch, entgegenkommende Göggler,…das alles gab’s auf dem Weg nach oben. Einige Mägen konnten ihren Inhalt nur knapp behalten (zum Glück gibts erst nachher Fondue).

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Mini Lost Place Jubi-Cache

Heute ist es endlich so weit. flyMIK hat 999 Caches gefunden und er darf heute seinen 1000er in Angriff nehmen. Was ihm da wohl blühen wird?- Wir werden sehen. Erst mal warten wir, bis alle am verabredeten Treffpunkt eingetroffen sind und sich starklar gemacht haben.

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Jetzt sind alle angekommen. Die Einen haben sich bereits kurz eingelesen, die Anderen vertrauen auf das Können von flyMIK und lassen es auf sich zu kommen.

Kaum aufgebrochen, haben wir die erste Station bereits erreicht. Der Jüngste der flyMIK-Family kommt hier schon mal zum Zug.

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Aber ums Rechnen kommt der Papa nicht herum, das muss  er schon noch selber machen. Unter Beobachtung vieler gespannter Gesichter, macht sich flyMIK an die Aufgaben und kurz darauf können die Zahlen ins Navi getippt werden. Auf geht’s zur nächsten Station.
Die Kids voraus! Fleissig suchen sie, bis flyMIK etwas entdeckt, was ein herzhaftes Lachen aus ihm hervorlockt. Was ist dass denn??
Jaja, flyMIK, es holt dich alles ein, was du bei deinen 999 Funden angestellt hast.

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Nach dieser kurzen Pause gehts weiter. Auch dieses Versteck wird schnell erblickt. Diesmal von dem älteren der flyMIK- Junioren.
Stolz zeigt der Papa den gwundrigen Paparazzis das Foto seines 900sten Fundes. Seinem Gesichtsausdruck an zu urteilen, scheint ihm das Bild gar nicht so schlecht zu gefallen.
Nach der Veröffentlichung damals, wurde die Fotografien gleich entlassen, da zu wenig mit Photoshop gearbeitet worden sei. Doch leider hat sie auch dieses Bild geschossen. Sie wird flyMIK einfach immer aus dem Weg gehen, damit er sie nicht ein zweites Mal kritisieren kann.
Auch hier muss der Jubilar wieder zum Stift greifen und seine mathematischen Fähigkeiten werden unter Beweis gestellt. Kritische Juroren kontrollieren ihn, bevor sie ihn laufen lassen.  Weiterlesen