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Sommerrückblick 2017

Ein sehr interessanter und abwechslungsreicher Sommer durfte ich im 2017 erleben.
Der Höhepunkt war sicherlich das Abendteuer welches ich mit Honda Adventure Roads und der Africa Twin miterleben durfte.

Nordkap SPECIAL Expedition… Vorfreude
Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.
Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins.
Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf.
Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben.
Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

Silvia holte mich direkt am Flughafen in Zürich ab und wir düsten gemeinsam in die Ferien Richtung Deutschland von Stadt zu Stadt.

Sommerferien 2017 Deutschland von Stadt zu Stadt

Der Besuch in St. Martin mit Ady wo wir die Maluns ausprobierten.
Einer von vielen Besuche in Vals, Essen mit Thomas und Andrea und vieles mehr.

Dann war da noch der mehr oder weniger spontane Entscheid nach Misano auf die Rennstrecke zu gehen.

Misano 12./ 13./ 14. August 2017

Und nun der „kurze“ Zusammenschnitt der oben erwähnten Ereignisse.

Immer nach dem MOTTO;

Träume sind gut, doch sie zu leben ist besser. Gib jeden Tag eine Chance, ein Traum zu werden.

Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

Dienstag 04.07.17 Rückreise von Alta über Oslo nach Zürich.

Um 5.15 Uhr klingelte der Wecker. Wecker? Wieso  klingelt der jetzt? Und zack, war er abgeschaltet. Aber halt mal! Das hat ja einen Grund warum der geklingelt hat, stimmt ich muss noch ein letztes Mal früh aufstehen.

Kurz gefrühstückt und schon wurden wir zum Flughafen gebracht. Das Wetter lies zu wünschen übrig, doch heute war mir das egal 😉

Das erste Flugzeug brachte uns mit einem kurzen Zwischenhalt nach Oslo. Dort hatten wir zwei Stunden Aufenthalt, während welchem ich mir gerne einen Starbucks Kaffee gegönnt hätte. Ich sah immer Leute mit angeschriebenen Bechern vorbeilaufen, doch es dauerte ganz schön lange, bis ich den begehrten Laden gefunden hatte. Dort wollte ich eigentlich einen Latte Macchiato für mich und einen Espresso für Kay. Doch die haben mich nicht richtig verstanden und stattdessen bekam ich einen Latte mit ein paar Espressi drin. Ich erklärte mich nochmal und bekam dann endlich was ich wollte.
Kay haute es fast zurück als er den ersten Schluck des Getränk zu sich nahm. Der muss sowas von stark gewesen sein…
In der Wartehalle montierte Kay noch ein paar Kleber auf seinem (neuen) Helm.

 

Schon bald stand das Flugzeug, welches uns in die Schweiz zurückbringen sollte bereit und wir durften einsteigen.

    

Nach der sicheren Landung in Zürich warteten wir auf unser Gepäck. Silvia stand bereits hinter der Scheibe und wer ist denn das? Neben ihr ein Mann? Denn kenn ich doch. Kurt? Was macht der denn hier?
Auf dem gleichen Flug waren seine Enkel, die er abholen wollte. Zufälle gibt’s!
Kay wurde ebenfalls abgeholt und so trennten sich hier unsere Wege.

Vielleicht wiederhole ich mich, wenn ich sage, dass dies ein einmaliger, hammercooler Spitzentrip war, den ich so schnell nicht wieder vergessen werde.

Ich bedanke mich an dieser Stelle noch einmal bei Emanuel Elsa vom Numberone-magazine, der mich auf diese Reise geschickt hat, bei Honda für die super Organisation bis ins kleinste Detail und bei Kay, ohne den die Reise wohl nur halb so viel Spass gemacht hätte.

Reiseverlauf:

Nordkap SPECIAL Expedition… Vorfreude
Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.
Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins.
Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf.
Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben.
Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!

Montag 03.07.17 Tag 8. Ziel erreicht!!!

Als ich heute Morgen, sehr früh aus dem Fenster schaute, sah es nicht gut aus mit dem Wetter; Bewölkt, kalt und nass 🙁

Der letzte Tag begann so wie auch die ersten angefangen haben.

   

Das tägliche Ritual wurde heute von einer Klavierbegleitung untermalt. Allerdings schien diese so beruhigend zu sein, dass Kay gleich wieder eingepennt ist. Nachdem wir ihn wieder wach bekommen hatten, düsten wir los. Ziel: Nordkap!

Schon bald rieselten ein paar Regentropfen auf uns herunter, war aber nicht so schlimm und trotz kühlen 10-14°C hat es Spass gemacht. Die Renntierwarntafeln machten heute wirklich Immer wieder hab ich welche gesehen. Zum Glück fast immer mit sicherm Abstand zur Strasse.

 

Diese Renntiere (wie auch die Kühe) leben anscheinend am liebsten dort wo die Landschaft sehr karg ist und nicht mal in den Wäldern. Unglaublich, manchmal sah ich sogar grosse Gruppen mit mindestens 30 Stück samt Jungen, sooo herzig.

Die Spannung und Emotionen stiegen mit jedem Kilometer, den ich dem Ziel näher kam und dann…

…Juppiiii wir sind da!!! Die Honda Africa Twin hat mich zuverlässig ans Ziel gebracht. Ich bin begeistert von dem Motorrad. Diese Honda ist wie geschaffen für solche Trips und wir waren ein tolles Team! Danke Honda 🙂

       

Nachdem sich die Freude ein bisschen eingepändelt hatte und das erste Fotoshooting vorbei war, gab es noch eine Rede vom Honda Manager Vito Cicchetti.

Danach war ein leckeres Essen angesagt, natürlich mit Dessert.

 

Selbstverständlich hab ich auch den Tradi gesucht und geloggt.

Komme wahrscheinlich nicht so schnell wieder hier hoch. Dann machte ich noch ein paar Bilder für den Earth und genoss es die letzen 8 Tag Revue passieren zu lassen.

   

  

Wir können alle Stolz auf uns sein, ein tolles Team und alles bis ins kleinste Detail von Honda geplant und durchorganisiert. Das war Luxsus der Extraklasse!

Ein ganz herzliches Dankeschön an Emanuel Elsa vom NumberOne Magazin und an Honda!

Ach ja, nun aber wieder zurück zum Bericht 🙂

Bevor es dann wieder nach Alta ins Hotel gehen konnte, mussten wir noch warten bis die Facebook Liveübertagung erledigt war, das dauerte noch einen Moment, machte aber nichts denn ich hatte ja noch einen Auftrag von meinem Schatz!

  

Ich soll ihr eine Postkarte senden vom Nordkap, denn sie sammelt Briefmarken:-) Zum Glück hab ich dran gedacht 😉

Dann hab ich, natürlich aus lauter Gewohnheit noch die noch offenen Büxlis runtergeladen ohne grosse Hoffnung, dass es hier in der Gegend etwas zu holen gibt…

…doch da ist einer! Ich hatte keine Ahnung, ob der auch in meiner Richtung liegt (wobei es hier oben so viele Richtungen gar nicht gibt 😉

Habe den Tradi mal angepeilt und mir die Distanz gemerkt, wann ich wieder auf die Karte schauen muss. Das war in ca.90 km.

Ja klar, ich war wieder voll im Adrenalinrausch, die Kombination vom gerade Erlebten und einem weiteren möglichen first to found mit der Honda; unbeschreiblich! Dazu machte noch ein Gerücht die Runde, dass die Rennleitung in Lauerposition sei! Supi…

Jedenfalls startete ich „wieder mal“ als erster 😉

Die Sonne zeigte sich nun auch wieder und ich musste mal anhalten um ein Bild zu schiessen. Da sieht man die Quelle und weit unten zwei Seen, oder ist das eine das Meer?

Und wieder sah ich viele Renntiere von nah und fern.

Mannn können 90 km lang sein!

Als ich dann auf die Karte schaute, hab ich die Hoffnung aufgegeben. Es schien so, als ob ich einen anderen Weg nehmen muss….Doch dann….Die Freude war riesig als ich bemerke, dass ich goldrichtig lag. Ich muss die offizielle Route nur für 4km verlassen, das passt.

Zum Glück hab ich das auf dem Hinweg zum Nordkap nicht gewusst 🙂

Der 0 Punkt lag bei einer Bushaltestelle.

Ich umrundete diese und fing schon an zu zweifeln.

Also Helm ab und nochmal rundherum und… Zufällig berührte ich was. Das war der Cache und ich war der erste 🙂

Wow, perfekter kann der Tag ja gar nicht sein.

Name eingetragen, Fötali gemacht Helm auf und zurück auf die Route mit einem breiten Grinsen im Gesicht und Vollgas 🙂

Kaum wieder auf dem richtigen Weg, kam ein SMS von Honda, man solle beim Punkt 5 tanken. Ja supi, ich war schon bei der Punkt 7.

Die Tankanzeige hatte sich schon ziemlich gesenkt, doch vielleicht reicht das Benzin ja noch…
Hab ich da gerade ein déjà-vu? Hatten wir das nicht schon mal mit dem Benzin?

Plötzlich lag dieser Geruch von Regen in der Luft und wirklich, nach zwei Kilometern begann es zu regnen. Komischerweise machte mir das überhaubt nichts aus. Ein so geiler Tag kann auch der stärkste Regen nicht versauen. Zudem ich war ja eh auf dem Weg ins Hotel.

In Alta angekommen, mittlerweile ohne Regen, war ich wieder mal einer von den ersten! Trotz Umweg! Muss ich mir Gedanken machen? Nein, mach ich nicht. Ach ja, der Tank hatte auch gereicht 😉

Somit war der Trip mit der Africa Twin zu Ende.

Alles Persönliche ausbauen, Schlafsack abschnallen, Topcase leeren und Töff abgeben.

Ja, da war ich schon ein bisschen traurig, dass die so eine hammergeniale, aber auch anspruchsvolle Tour  nun zu Ende war.

Wie sag ich immer?
„Man kann nicht immer gewinnen“, aber dieses mal hab ich gewonnen 🙂

Fun ohne Ende, tolle Leute kennengelernt, ein geniales Motorrad fahren dürfen und noch nicht mal an meine Grenze gekommen. Zudem war ich sehr glücklich, alles heil überstanden zu haben, was ja auch nicht selbstverständlich ist.

Dann ging’s raus aus den Klamotten und ab unter die Dusche.

Um 19:45 Uhr gab es ein Meeting und um 20:00 Uhr wuden wir mit dem Bus zum Dinner abgeholt 🙂

Am Ziel angekommen erwartete uns ein Zelt oder zumindest sah es aus wie ein Zelt. Draussen war ein Feuer von Bänken eingekreist. Diese wiederum waren mit Rentierfellen zugedeckt.

Ein toll angerichteter Apero stand für uns bereit: Häppchen und was um den Durst zu löschen.

  

Nach dem leckeren Willkommensgruss, wurden wir in den edlen Speisesaal geführt, in welchem man uns erst mal mit diversen kleinen, exquisiten Vorspeisen verwöhnt hat.

  

Wir kamen uns vor wie Könige. Honda hat nicht nur eine perfekte Reise aus die Beine gestellt, sondern auch ein mehr als würdiger Abschluss aus dem Köcher gezogen.

Zur Hauptspeise fanden wir ein Rentier in unserem Teller, natürlich nicht ein Ganzes 😉

Hmmm…die Felle davon haben wir draussen ja bereits gesehen. Ob das wohl die selben waren? Oder sind es gar welche, die ich heute noch auf der Strasse gesehen habe? Besser nicht weiter studieren, sondern einfach geniessen.
Vom Geschmack her war es ähnlich wie Rind. Sag ich doch; die Kühe des Nordens 😉 Jedenfalls hat’s mir sehr geschmeckt. Auch das Dessert liess ich mir nicht entgehen, obwohl ich so müde war, dass ich auf der Stelle hätte einschlafen können.

Nach dem Essen wurde noch ein wenig geplaudert, bevor der Bus uns ins Hotel brachte….irgendwas von einer besonderen nächtlichen Überraschung war mal noch die Rede…aber davon berichte ich dann erst beim morgigen und letzen Bericht.

Reiseverlauf:

Nordkap SPECIAL Expedition… Vorfreude
Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.
Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins.
Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf.
Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben.
Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben

  1. Sonntag 02.07.17 Es geht langsam dem Ende zu…

…jenu, c’est la vie!
Heute war ausschlafen angesagt. Obwohl ich um 5 Uhr hellwach war, konnte ich nochmals einschlafen bis der Wecker losging.
Was ich im Zelt zu kalt hatte, hatte ich diese Nacht viel zu heiss! Die Fenster lassen sich hier nur einen kleinen Spalt öffnen. Aber egal, Hauptsache ausschlafen…

Der morgendliche Ablauf war wie immer, morgenessen, Briefing und dann losfahren.

 

Für heute war Regen angesagt. Schon in der Nacht hatte es damit angefangen.
Als wir zum Morgenessen gingen war noch alles nass und der Himmel düster, doch im Moment regnete es nicht.
Ich entschied mich gegen Regenklamotten. Vielleicht bringt ja positives Denken die Sonne herbei.

Da wir die einstündige „Nachtfahrt“ gestern ausgelassen haben, machen wir diese Runde heute Morgen, bevor es Richtung Alta ging, so quasi als Aufwärmerunde.
Wir starten alle zusammen, also hintereinander. Eine geführte Gruppe sozusagen. Der grösste Teil führte uns der Küste entlang. Kein Regentropfen viel vom Himmel, dafür zeite sich bald die Sonne und es wurde immer wärmer.
Ziel der Aufwährmrunde war wieder die selbe Tankstelle wie gestern.

Ich war schnell und so düste ich gleich los in Richtung Alta. Ich freute mich auf die bevorstehenden 392 km. Mein erstes Ziel war der Lunchplace.
Wobei dieser wohl irgendwie verschoben wurde. Hab das beim Breafing nicht recht verstanden. Da wurden mir meine mangelnden Englischkenntnisse zum Verhängnis.
Ich war lange der Meinung der erste zu sein, wobei das ja grundsätzlich keine Rolle spielt, doch nach ca. 140 km schloss ich auf einen Spanier auf.
Dieser fuchtelte etwas herum, da ich nicht verstand, was er wollte, hielten wir an.
Tja, er hat den Tankstopp ausgelassen und fuhr jetzt schon auf dem letzten Tropfen und bis zur nächsten regulären Tankstelle reicht es ihm nicht mehr.
Zum Glück waren wir gleich beim Lunchplace, und wie wir das von der Hondaorganisation nicht anders gewohnt sind, waren sie auch für solche Fälle gerüstet, denn sie hatten Benzin dabei.

Vor dem Essen gab es aber noch Action; eine Offroadstrecke den Berg hinauf, inklusive Schaf-ausweich-Technik 😉

  

Da ich ja noch genug Benzin im Tank gehabt hatte, war ich der erste, der oben war und so konnte ich das superfeine Essen unseres Food Trucks in Empfang nehmen und bei einer wunderschönen Aussicht geniessen.
Auch der Rocker Kay strahlte wie ein kleiner Junge als er oben ankam, ganz nach seinem Gusto, wie er meinte. Es war ja auch wirklich eine coole Sache.

Hier noch ein kurzes Video von meinem Einsatz:

Die ganz Mutigen sind dann ganz im Off gefahren 😉 Nein, ich nicht!

  

Und wie man das von mir nicht anders kennt; beim Kaffee und Guzzeli, schaute ich was die FTF s in der Gegend so machen…
Ui, ganz in der Nähe vom nächsten Tankstopp sind sieben neue Caches rausgekommen. Na dann… da ich ja längst fertig war, könnte ich ja eigentlich schon starten. Gesagt, getan!
Trotz höherem Puls, stoppte ich hinund wieder um ein, zwei Bildchen zu schiessen.

  

Der erste Cache, den ich anpeilte war im Wald. Zuerst dachte ich es gäbe einen Weg dorthin, doch dem war nicht so. Also musste ich mein Bike im Wald abstellen und mich 150 Meter durch den weglosen Urwald kämpfen… noch mehr schwitzen in den dicken Töffklamotten.

Der 0 Punkt verarschte mich immer wieder und  ich suchte und suchte… das schlimmste waren die kannibalischen Mücken! Die wollten mich auffressen! Nun zahlten sich die Klamotten wieder aus.
Mit dem Hint konnte ich nicht viel anfangen, und so machte ich mich nach einer Weile zurück zur Honda.

Auch wenn ich viel Zeit verloren hatte, wagte ich einen zweiten Cache ganz in der nahe an der Strasse anzufahren. Allerdings musste ich dafür 6km Umweg in Kauf nehmen, da ein Fluss im Weg war.
Auch hier suchte ich eine Weile und musste dann aufgeben.

Ich musste nun ein Stück  auf der Route zurückfahren um zu tanken. Ich hab wohl zu lange im Wald rumgetrödelt! Alle waren schon durch! So musste ich halt mit meiner eigenen Karte ein paar Tropfen reinlassen. Selber Schuld!
Dann ging’s weier nach Alta. Wieder ganz schöne Landschaften und wieder im Egomodus unterwegs. Geht ja nicht anders, wenn alle schon weg sind 😉
Macht Laune so zu fahren, wie es einem grad passt oder spontan anzuhalten, wenn man ein passendes Sujet für ein Foto gefunden hat.

  

Dem Schnee war ich heute zwar ganz Nahe, doch die Temperatur lag trotzdem bei 20°C.

Jetzt weiss ich auch für was die „Vorsicht Renntier“ Tafeln überall herumstehen. Genau, eine Gruppe von circa sieben Stück spazierte gemütlich auf der Strasse herum! Ich zückte natürlich das Handy und versuchte das gerade Gesehene festzuhalten, bevor sie sich ohne Eile über die Leitplanke  aus dem Staub machten. Und siehe da, es hat geklappt 🙂

 

In Alta angekommen, ja ich bin schon ein bisschen Müde, wurde zuerst wieder vollgetankt und dann ging’s zum Hotel.

Da wurden wir auf den Parkplatz eingewiesen, wo dann die Mechaniker alles checkten damit wir morgen beruhigt unseren letzten Teil der Fahrt  zum Nordkap in Angriff nehmen können.

Den Zimmerschlüssel (den Luxus, dass wir immer Einzelzimmer bekommen haben, hab ich schon sehr geschätzt) abholen, die wohlverdiente Dusche geniessen und schon war es Zeit fürs Abendessen.

 

Das was von lecker, dass ich gleich zweimal schöpfen musste 😉

Nach dem Essen erkundete ich noch ein wenig die Gegend und suchte ein paar Dosen.

    

Morgen geht’s ans Nordkap, da freu ich mich ganz besonders drauf. Hoffentlich macht das Wetter mit, damit wir auch was sehen können von dem speziellen (fast nördlichsten Punkt) von Europa.

Reiseverlauf:

Nordkap SPECIAL Expedition… Vorfreude
Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.
Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins.
Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf.
Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben.
Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht

Samstag 01.07.17 Tagestour und anschliessend noch eine Nachtfahrt (zumindest wäre diese geplant gewesen).

Nach einer eher kurzen und kalten Nacht war um 6:00 Uhr Tagwach!

Es braucht grosse Überwindung aus dem Schlafsack zu schlüpfen und in die kalten Klamotten zu steigen, doch was sein muss muss sein.

Der 200 metrige Marsch zum WC / Waschraum wärmte dann wieder etwas auf. Frühstück am Strand, nicht schlecht was?  🙂

   

Auch das Briefing fand draussen statt und Erick erzählte uns vom Tisch aus was heute so abgeht.

Der heutige Gastfahrer heisst Alex Caizergues „professineller Kideborder“ er wird uns begleiten.

Ausser einer langen Tagestour mit Offroadeinlage ist eine optionale Nachtfahrt geplant  „was heisst hier Nacht? Die Sonne geht ja nie unter!

Egal, auch heute heisst das Motto: Spass haben und das werden wir heute ohne Fährenstress auch haben.

Die ersten ca.70km nahm ich es eher gemütlich und suchte nach schönen Orten um ein paar Bilder zu schiessen. Dabei hatte ich mehr Glück als mit Cachen.
Ich suchte bis zu diesem Punkt 3 Stück und gefunden hab ich keinen einzigen.

   

Durch die Gemütlichkeit hat es mich relativ nach hinten gespült. Ein Marshall hielt an und fragte mich ob alles ok sei… ups… das war wohl ein Zeichen der Africa Twin wieder zu zeigen wie es hier abgehen kann.

Soooo cool… ich kam so richtig in Fahrt und schon bald war ich wieder in der ersten Hälfte der Biker.

Die Fahrt, mal der Küste entlang, mal über Land und Berge und sogar durch Tunnels, die unter dem Meer durchführen, alles war bis zur Mittagspause vertreten.

Ach ja, das Wetter war zwar nicht mehr so klar wie in den letzten Tagen, aber voll ok, von 13°C bis 19°C war am Morgen alles dabei. Und am Nachmittag erreichte das Thermometer sage und schreibe 27°C. Ich musste mich von diversen wärmenden Klamotten trennen.

Das Mittagessen haben wir im Fischerdorf bekommen. Einfach aber gut.

     

Am Nachmittag ging es dann zügig rauf und runter coole etwas holprige Strassen aber wirklich genial, die Honda schluckte auch grössere Unebenheiten bravurös.

Seit 2 Tagen fährt das Swissteam im Egotrip, das heisst, jeder fährt für sich, in seinem persönlichen Tempo.

Doch immer wieder kreuzten sich unsere Wege und eimal peilten Kay und ich zufälligerweise den selben Parkplatz an. Das Wassertinken kommt fast zu kurz. Daher sind bewusste Trinkstopps schon wichtig.
Er legte sich noch einen Moment auf’s Ohr um einfach mal zu sein.
Ich hingegen spazierte den Hang hinauf in der Hoffnung endlich einen Cache loggen zu können. Das klappte dann auch und so war der Tag gerettet 🙂

  

Ca. 25km vor der Ankunft beim Hotel gab’s noch eine Offroadeinlage. Nichts Spektakuläres aber es machte trotzdem sehr viel Spass.

  

Ach ja, die Traktionskontrolle hab ich auf der ersten Stufe ausprobiert und die war voll ok, man fühlt sich sehr sicher bei dem lockeren Untergrund.
Als ich bei der Offroadfahrt wieder mal an einem schönen idyllischen See vorbei kam, konnte ich auf dem Weg gleich noch einen Geocache mitnehmen. Da es hier wirklich so schön war, habe ich die Honda hingestellt und versucht ein schönes Foto zu schiessen.

Dann ging’s ab ins Hotel, wobei Hotel ist untertrieben. Es sind kleine 4 1/2 Zimmwonungen 🙂

       

Eigendlich wären Kay und ich nicht zusammen in einem Haus gewesen, er hat das zum Glück geschnallt und umdisponiert. Für mich als einziges nicht englisch sprechndes Wesen wäre das noch blöd gewesen. Darum; danke Kay!
Im Häuschen hat es 2 Kinderzimmer und 1 Elternzimmer.
Der Rockstar Kay Brem hat sich das Elternzimmer gleich unter den Nagel gerissen 🙂 er darf das 😉 Der schneller isch dr gschwinder.

Und was macht man an so einem coolen Ort nach einem anstrengenden Töfftag mit 454 Kilometer unter dem Allerwertesten? Genau, man gönnt sich ein Jacuzzi 🙂 war das cool 🙂

Dann ging’s zum Nachtessen.

   

Die angekündigte Nachtfahrt musste leider abgesagt werden. Einerseits schade, andererseits tut so eine Pause nach einem anstrengenden Tag auch gut.

Zum Glück dürfen wir morgen ausschlafen, wir starten erst um 9:00 Uhr.

Reiseverlauf:

Nordkap SPECIAL Expedition… Vorfreude
Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.
Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins.
Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf.
Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben.
Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf

Freitag 30.06.17 Der fünfte Tag

Die Nacht war kurz, da wir gestern ja erst nach Mitternacht vom Nachtessen zurückgebracht wurden, die Vorhänge im Zimmer nichts taugten und wir heute schon um 6:00 Uhr aus den Federn mussten damit wir die erste Fähre erwischen konnten.

Es herrschte ein wenig Chaos in der Unterkunft. Ich glaube die sind sich nicht gewohnt so viele Leute auf einmal zufrieden zu stellen 🙂

Hauptsache; Wetter gut, alles gut.

Start war um 7:30 Uhr und wir kamen zügig voran. Ich traute meinen Augen nicht, als ich sah, dass die Route genau an den neuen Caches vorbeiführte, welche ich gestern noch etwas abseits auf der Karte gesehen hatte.
Supi, da war es wieder, das Adrelanin! So gab ich meinem Baby die Sporen und hoffte auf einen schnellen found, denn das Programm ist straff..

   

Ich musste kurz links abbiegen und ich konnte genau vor das Büxli fahren.
Eine Tupperdose lag einfach unter der Infotafel. Andere Länder andere Sitten! Mir war’s recht. Und der Logstreifen noch jungfräulich und somit konnte ich schon wieder ein FTF verbuchen.

Weiter ging’s. Der nächste niegelnagelneue Cache lag leider zu weit vom Weg entfernt, so lies ich es und gab einen weiteren im Navi ein.

Bald konnte ich die eine Gruppe wieder aufholen, über weitere FTFs machte ich mir keine Gedanken mehr. Auf einem Parkplatz legte ich dann doch nochmal einen Stop ein. Der Nullpunkt lag an einem schönen Holzsteg, Cache konnte ich dort aber keinen finden.

Dafür wurde ich beim nächsten offiziellen Honda-Stop wieder fündig. Ein Ort, an welchem Süss-und Salzwasser zusammen fliessen. Wenn man Glück hat, kann man dort einen riesen Strudel sehen.

Die riesen Fähre, welche uns heute ein paar Stunden beherbergen wird, erreichten wir pünktlich. Grund dafür war vielleicht die ausgelassene Offraodstrecke, die wir aufgrund der vielen Regenfälle in den letzten Tagen, nicht hatten passieren können.

 

Auf dem Schiff wurden wir eingewiesen und mussten unsere Bikes mittels Spannset sichern. Das war wohl nicht die dümmste Idee, was die Erfahrung der letzten Tage gezeigt hat. Zudem war die Überfahrt ziemlich schaukelig. Für mich zwar sehr entspannend, aber für die Bikes wäre es ohne Spannset vielleicht nicht so ruhig gewesen. Ich suchte mir ein gemütliches Plätzchen und genoss die Überfahrt.
Da diese so lange dauerte, konnte ich noch ein Nickerchen machen.

 

Als wir dann endlich wieder an Land waren, hatten wir freie Fahrt. Wir müssten dann einfach irgendwann auf dem Camp ankommen.
Immer wieder machte ich Fotostops, die Honda hatte es heute sehr easy mit mir, denn ich tukerte gemütlich durch diese aussergewöhnlich schöne Landschaft.
Man weiss gar nicht was man alles anschauen soll hier auf den Lofoten. Ich glaube Bilder sagen mehr als Worte.

   

  

Wieder war ich einer der ersten, die im Camp angekommen sind. Unglaublich, was die Honda-Mannschaft hier aufgestellt hat:

 

Ein cooles Zeltlager! Ach ja, hab ich überhaupt schon gesagt, dass dies die Nacht ist, die wir im Zelt verbringen werden? Nein?- Dann weisst du es jetzt!
Endlich kann ich den Schlafsack, den wir für diese eine Nacht mitschleppen mussten, von meinem Bike abschnallen 🙂

  
Im Hauptzelt werden wir das Abendessen zu uns nehmen, welches im Food Truck zubereitet wird.
So ein Camp am Meer ist cool, also wirklich wortwörtlich cool, denn es war relativ frisch.

Kay und ich genossen ein Bierchen (oder zwei) bevor er zum Interview gebeten wurden.

   

Dann gab es was zu Essen; zwei verschiedene Fleischsorten, 2 Fischarten, Jakobsmuscheln und Crevetten, dazu gemischtes Gemüse und Kartoffeln. Lecker war’s, ausser dem Fisch, den überliess ich den andern. Dann gab’s noch ein Unterhaltungprogramm; zwei Ladys, die eine Geigerin, die andere Gitarristin und beide können echt gut singen. Ich hab sogar das erste Mal ein Live Video über Facebook gemacht, coole Sache!
Zum Abschluss wurde noch ein Feuer, das mich an ein 1. Augustfeuer erinnerte, entzündet.

Zu später Stunde kuschelte ich mich in den Schlafsack, bin mal gespannt wie wir zu sechst in dem Tippizelt schlafen werden. Hoffentlich schnarcht keiner, und wenn, dann hoffentlich nur ich, dann höre ich es nicht 😉

Und hier noch eine Aufnahme von 23:54 Uhr

Die Sonne touchiert den Horizont bei ihrem Untergang und geht dann sofort wieder auf. Da dieser Wendepunkt aber erst um 2:00 Uhr passieren wird und ich morgen um 6:00 Uhr aus meinem Schlafsack kriechen muss, stell ich mir einfach in meinen Träumen vor wie der Pingpongball nach dem Aufprall am Boden wieder in den Himmel spickt.

So im Schlafsack fühle ich mich ein bisschen wie dazumal im Militär…

…und hier noch eine Nachricht an meinen Schatz:

Reiseverlauf:

Nordkap SPECIAL Expedition… Vorfreude
Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.
Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins.
Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf.
Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben.
Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag

Donnerstag 29.06.17, Tag Nr. 4

Auch heute war wieder um  6:15 Uhr Tagwache. Gefolgt vom Frühstück und um 7:15 Uhr fand das alltägliche Briefing statt, bevor wir um 8:00 Uhr aufbrachen.

Das gibt ein Fährentag, ganze fünf Mal müssen wir uns verschiffen lassen.

Damit wir jede auch erwischen, fahren wir wieder in drei Gruppen, gel Kay, nicht wie fälschlicherweise im Bericht von Tag 1 (in dreier Gruppen ) geschrieben 🙂

Die erste haben wir ohne Probleme erreicht.

Wir wurden gebeten keine Zwischenstopps einzulegen, also zwischen den Fähren, damit wir keine zu verpassen.
Also waren zügig unterwegs zwischen der ersten und der zweiten Fähre und wessen Töff steht zuforderst? Genau meiner.

Jetzt warten wir auf das zweite Schiff um es von uns Stürmen zu lassen 🙂
Die Überfahrt dauert 1 Std. Echt der Wahnsinn dieses Land.
Wenigstens haben wir auf dem Schiff die Gelegenheit ein paar coole Picks zu schiessen und ein „Pancake“ mit Konfitüre und dazu einen Kaffee zu geniessen (mein Schatz wäre ganz schön neidisch, wenn sie das wüsste;-).

Die Fahrt zur dritten Fähre ist genau nach meinem Gusto, vorne weg und zügig um die schönen Kurven, einfach genial.

  

Dazu kommt, dass die Federung der Africa Twin heute etwas härter abgestimmt ist. Und das ist sehr gut so, denn bei diesen kurvigen und welligen Strassen gibt dies ein noch viel besseres Fahrgefühl als man es sonst schon hat.

Hier hatten wir am Hafen einen längeren Aufenthalt und… der einzige Cache weit und breit ist gerade nicht verfügbar. Dafür hab ich zwei nette Fischer, Torsten und Swen getroffen und so Einges erfahren. Da sie Deutsch waren, konnte ich mit ihnen sprechen, sonst wäre das wohl schwierig gewesen.

Sie liessen mich sogar selber mein Glück versuchen und… innerhalb von 10 Miniuten waren 2 Fische an Land!

   

Ok, ok, die waren schon vorher dort gewesen 🙂 Aber ich war live dabei als Sven einen rauszog.

Dann hatte ich auch noch das Glück ein mini Wal zu sehen, etwa in der grösse eines Delfins, soooo cool.

Vom Schiff aus verabschiedete ich die beiden und  nahm den Lunch zu mir. Die Überfahrt dauerte ca.35 Minuten.

 

Ich gehörte wieder zu den ersten, die auf die Fähre fahren durften. Als erster rein, als erster wieder raus, so einfach geht das.

Kaum losgefahren hatte ich den Duft vom Meer in der Nase, vor mir eine traumhafte Gegend bei noch schönerem Wetter mit einem Bike, von dem man gar nicht mehr runter will. Ein Traum!
Auch auf diesem Wegstück war ich wieder vorne dabei, nur unser Stargast Kevin Benavides und ein Fotograf, haben noch mehr Gas gegeben.

Schwups und weg waren sie. Der Fotograf hat dann mal angehalten um ein paar Bilder zu knipsten. Klar doch, ist ja auch sein Job 😉
Ich war somit alleine unterwegs, tolle Strassen, mal rauf mal runter… kleinere Pässe halt.
Der Duft des Meers wechselte sich mit jenem von frisch riechendem Gras und dem herrlichen Geruch der bunt leuchtenden Blumen… Freiheit puur.

Ich kam als einer der ersten bei der zweitletzen Fähre an. Ein Schiff fuhr zeitgleich mit mir an den Hafen, einfach von der anderen Seite her.
Ups… das ist aber nicht die richtige, meine geht erst in 1:3/4 Std. War ich so viel zu schnell?

Da aber unsere Begleitfahrzeuge auch bereits da warteten und genau diese Fähre nehmen, meinten sie ich könne auch gleich mit.
Gesagt getan, so hatte ich nachher mehr als genug Zeit um dann zum letzten Schiff zu düsen.

Es war eine einstündige Überfahrt und ich passierte den Polakreis. Wow!

  

Die Strecke zur nächsten und letzten Fähre dauerte nur ca. dreissig Minuten. Nach der letzten Überfahrt ging’s Richtung Tankstelle, welche sich gleich beim Hotel befindet. Das war ganz schön knapp mit dem Most, doch Honda hat das genau berechnet.

Ach ja, auf dem Weg liess ich es mir nicht nehmen, hin und wieder anzuhalten um die fantastische Landschaft fotografisch festzuhalten. Sogar Gletscher konnte ich auf dem Weg sehen. Schon speziell, wenn Gletscher, Meer und die Berge so Nahe beieinander liegen. Wirklich eine tolle Bikestrecke, die einem so viele tolle Eindrücke bietet.

 

Als am Ziel getankt war, sagte mir die Mannschaft, ich solle doch noch die Gegend anschauen und ein paar Bilder schiessen bis die anderen ankommen. Klar doch, warum nicht, aber zuerst schaute ich natürlich, ob es ein Cache in der Nähe hat. Öffne die Geocache Karte und der erste den ich anklickte?!?!?!?!  Waaas?
Noch kein found? Wow, was ist denn da faul dran? Also los, 4km. Ja mein Adrenalin war wieder auf Hochtouren 🙂
Am 0 Punkt herrsche Ruhe; ein Lost Place… oh mannnn was suchte ich hier… alles verwachsen, doch dann… jupiii FTF!!!!!

 

Dann schaute ich, ob’s noch mehr zu holen gibt und ja… tatsächlich! Weitere 5 km weg lag noch ein unberührtes Döschen. Und looos… hier wurde ich schnell fündig und auch hier wieder ein FTF.
Es hätte noch mehr FTF’s gehabt, die waren aber 33 km weit entfernt, also lies ich das bleiben

Langsam kehrte ich zurück und machte noch ein paar Fotos von der Honda, die mir ein treuer, zuverlässigere Wegbegleiter war, zumindest bis jetzt ;-). Dann suchte ich das Hotel auf. Auch dort war ich noch immer der erste 🙂

Das heutige Zimmer gleicht einer Jugendherberge und die Gemeinschaftsdusche lässt auch zu wünschen übrig. Hauptsache Dusche, denn ich war wieder sowas  von durchgeschwitzt.

 

Nachdem die anderen dann auch angekommen waren, wurden wir von drei Shuttlebussen abgeholt, welche uns zu einem Boot brachten. Dieses wiederum brachte uns zum Restaurant Brestuta am Svartisvatnetsee, wo wir, nebst dem Abendessen auch noch die weisse Gletscherzunge bestaunen konnten.
Ein voll cooler Ort! Vor dem Essen wurden noch ein paar Fötali geschossen. Zum Essen gab’s Fisch. Naja, nicht gerade meine Leibspeise. Aber es passte irgendwie zum Tag, da ich ja heute schon mit Fische(r)n zu tun gehabt hatte 😉 und, um ehrlich zu sein, so schlecht war der Lachs nicht mal.

   

Dunkel wurde es auch heute nicht (siehe Fotos unten um 23:00 Uhr). Um wieder zum Boot zu kommen, haben wir uns ein paar Fahrräder ausgeliehen.

   

Wow, was für ein Tag! Eine tolle Strecke, ein cooles Bike, traumhafte Landschaften und dann auch noch zwei FTFs, was will man mehr…

Gestern dachte ich noch, dass der Tag nicht zu toppen sei, doch ich würde sagen, der heutige hat es geschafft, den gestrigen zu verdrängen.

Morgen geht’s noch früher los als bis anhin.

Reiseverlauf:

Nordkap SPECIAL Expedition… Vorfreude
Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.
Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins.
Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf.
Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben.
Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag

Mittwoch 28.06.17: Dritter Tag.

Nach der Nacht in einem bescheidenen Hotel ging’s wieder früh los heute Morgen. Nach dem Briefing kam etwas Hektik auf, denn wir müssen unbedingt die erste Fähre erwischen.

Es ist halt immer so ne Sache mit so vielen Leuten. Bis alle 40 Fahrer bereit sind zum losfahren kann das schon mal dauern.

 

Doch wir haben es geschafft, zumindest pünktlich bis zum Hafen. Dort ging dann wohl etwas schief. Die Fähre lud Autos und Lastwagen ein und uns liessen Sie einfach da stehen. Na toll! Also mussten wir 40 Minuten warten bis der nächste Dampfer anlegte.
Dieses Mal achteten die Biker besser auf ihre Bikes und so legte sich keines mehr hin.
Nach 35 minütiger Überfahrt begann ein hammercooler Biker-Tag; super Landschaft, coole Strassen, wenig Verkehr und die Honda Africa Twin schnurrte wie ein Kätzchen, wir verstehen uns gut miteinander.
Ich fahre meist im Sportmodus, weil ich dann, wenn ich es brauche, genügend Dampf habe.
Die Traktionskontrolle auf der Stufe 3 ist sehr empfindlich, auf der zweiten Stufe fährt es sich tip top.
Da mein Navi nicht funktionierte, musste ich mal anhalten , das machte ich natürlich dort, nein ausnahmsweise nicht wo es ein Cache hatte, sondern an einem Ort, an welchem es eine geniale Aussicht gibt 🙂

    
Als dann ein paar Bilder geknipst waren und das Navi wieder wollte wie es sollte, ging’s weiter, und zwar flott.
Tolles Wetter bei 12°, auch wenn es ab und zu regnete machte das nichts.
Dann kam Stimmung auf, denn die Route führte uns ein Stück offroad durch die Gegend.
Einige von uns wurden dabei gefilmt. Ob ich auch dabei bin? Wir werden es sehen…
Jedenfalls konnte ich die Africa Twin endlich auch mal auf der Naturstrasse testen.
Das Gefühl war super und die Stufe 2 ist save, man kann ein bisschen driften und es macht richtig Spass.
Der Spass lies auch nachher nicht nach trotz wieder „normalen“ Strassen.

  

Die Mittagspause kam genau richtig, ich hatte grossen Hunger. Der Hamburger mit Salat und Kartoffeln kam da genau recht und schmeckte vorzüglich.
Ich setzte mich an den Tisch und schaute, ob es in der Nähe ein Büxli gibt und… ja, ich hob den Kopf und sah den Cache schon zwischen den Bäumen 🙂
So cool… somit war das Dessert auch erledigt 🙂 wobei der Kaffee, die Guzeli und die Schokolade auch nicht ohne waren.

Ich hätte echt nicht gedacht, dass der Tag noch besser werden kann, doch da hatte ich mich schwer getäuscht!
Die Landschaften – einfach ein Traum! Kay Brem meinte dazu: „Das sieht fast genau so aus wie in Canada.“

   
Ich weiss echt nicht wie man das beschreiben soll, einfach genial! Ein Motorrad, das wie geschaffen ist für solche kurvigen Strassen und lange Reisen, passendes Wetter, Die Tropfen vom Himmel stempeln wir als Freudetränen des Himmels ab, der uns unseren Spass gönnte.

Jedenfalls war heute Freiheit pur angesagt und wir  konnten unser eigenes Tempo fahren. Ich muss es einfach nochmal sagen: Fun pur!
Irgendwann war dann noch mal eine Pause angsesagt und die machren wir an der Grenze zwischen dem südlichen Norwegen und Nordnorwegen und ja, ausser einen Kaffee gab es hier auch einen Geocache 🙂

Als wir dann unser heutiges Tageziel studierten sahen wir, dass es nur noch ca.1 1/2 Std. und 120 km weit weg war, wir waren also sehr gut in der Zeit.
Dann aktualisierte ich noch die Cacheliste und mir wurde nullkommaplötzlich anders!
Na gibt es denn sowas? Ist da ganz in der Nähe unseres Weges ein neues Büxli erschienen?
Ja, tatsächlich! 56km von uns weg und eigentlich nicht in der Richtung, in welcher unser Ziel liegt. Aber was tut man nicht alles für einen FTF in einem Land, in welchem noch keinen davon hat. Eba gell!
Mein Adrenalinpegel auf Temperatur und die Honda durfte zeigen was sie drauf hat und das tat sie auch. Vollgar voraus!
Sie schluckte jede Bodenwelle wie wenn keine vorhanden wären und ob lange oder enge Kurven; Spass pur!
Trotz des FTF- Drangs, musste ich ab und  zu  einen kurzen Stop einlegen um die tolle Gegend zu fotografieren. Wie sagte Kay? „Wenn ich so schöne Seen sehe, brauch ich kein Meer mehr“ 🙂

Als ich die Karte nochmal aktualisierte sah ich, dass die Koordinaten angepasst wurden. Ich stand genau am richtigen Ort. Das Büxli konnte ich sofort sehen. Logbuch ausgerollt uuund, yeah, das Papier war noch blütenweiss.

Ich freute mich riesig, denn genau so einen Fund hatte ich mir insgeheim erhofft. Das Büxli war so neu das die Farbe noch nicht mal trocken war 😉
Dann ging’s wieder zurück auf die Adventure Road und zum Hotel. Mein Umweg war gar nicht so gross gewesen wie gedacht, nur 6 km zusätzliche Wegstrecke hat mich der Umweg gekostet und so dauerte die Rückreise gar nicht lange.

 

Im Hotel konnte ich dann endlich die nassgeschwitzten Klamotten ausziehen und unter die Dusche hüpfen bevor es zum Abendessen ging. Zum Dessert machte ich noch einen Spaziergang durch die Gegend…

Das waren die geilsten 467 + 6 km bis jetzt, ob das noch getopt werden kann?
Ich lasse mich überraschen was der morgige Tag bringt.
Eins ist klar und muss an dieser Stelle gesagt werden, Honda hat bis jetzt exzellente Arbeit geleistet, eine wirklich bis ins kleinste Detail durchdachte Organisation Top Job von der ganzen Mannschaft! Danke dafür!

Reiseverlauf:

Nordkap SPECIAL Expedition… Vorfreude
Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.
Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins.
Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag.
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Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben.
Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag

Dienstag 27.06.17 Der zweite Tag

Vor dem Tag zwei kommt bekanntlich die Nacht davor. Die war nicht gerade berauschend. Um 4:00 Uhr wurde ich wach, denn ich muss wohl irgendetwas gegessen haben, was mir nicht so gut tat.
Im selben Moment machte ich mir Gedanken wie das morgen respektive heute werden wird mit einem rumorenden Bauch.
Doch zum Glück konnte ich danach nochmals ein Stündchen schlafen.

Heute durfte ich sogar ein bisschen ausschlafen, eine halbe Stunde länger als am Vortag. Um 6:30 Uhr war Tagwache, um 7:15 Uhr gab es das erste Briefing damit wir pünktlich um 8:00 Uhr  losfahren konnten.
Davor suche ich noch einen von den beiden Honda-Ärzten auf, die uns begleiten, um zu fragen, ob sie mir Kohletabletten hätten, natürlich war das der Fall und so konnte ich beruhigter in den zweiten Tag starten.

Wie auf dem Plan zu sehen ist, ist die heutige Etappe 463 km lang und wir werden circa 9 Stunden und 40 Minuten unterwegs sein. Dazu kommen drei Fährenüberfahrten und drei Tankstopps. Wir wurden von der Honda Crow gebeten, dass wir zügig ohne Stopps zur ersten Fähre und geschlossen in Dreiergruppen fahren sollen, denn die Fähre werde nicht auf uns warten.
Die erste war kein Problem, doch die zweite Fähre erwischten wir wirklich nur noch in der letzten Sekunde, was für ein Nervenkitzel.
Knapp an Bord und schon wurden die Klappen geschlossen und los ging’s.
Doch plötzlich meinte Kay, schau mal die Luke vorne geht auf, wie werden sinken!
Ja das fand ich nicht so lustig, aber er hatte recht! Was geht hier vor??!!??

  

Das Schiff immer noch auf See und die Luke voll offen! Ach du meine Güte, wenn das nur gut geht!
Da du das jetzt lesen kannst,  ist es ja gut gegangen. 🙂 Zum Glück!

Nachdem wir die Horrorfähre verlassen hatten, durften wir bis zum geplanten Fotoshooting frei fahren.
Dort angekommen war es Mittagszeit, so naschte ich vorsichtig  an der Lunchbox, oder besser gesagt an deren Inhalt.
Nachdem die offiziellen Fotos von Honda gemacht waren, habe auch ich ein paar Bilder geschossen und zwar vom Rockstar Kay Brem 😉 Erst glaubte ich, dass er mich danach gleich erwürgen wollte, doch dem war (schon wieder zum Glück) nicht so.

   

So, nun aber fertig mit Fots schiessen, weiter geht’s. Auch heute bildeten Kay, Jerome und ich wieder eine Gruppe, dann das passte gestern ganz gut mit uns dreien.

Wir waren uns nicht sicher ob wir die Regenklamotten anziehen sollen. Ich war der Meinung, positiv denken, das hilft und so verzichteten Kay und ich auf zusätzliche Klamotten. Das war auch gut so. Es regnete zwar immer wieder, aber nie so stark, dass man sich Gedanken darüber hätte machen müssen.

Ein langer Weg liegt noch vor uns…
Nachdem wir unsere Bikes wieder Vollgetankt hatten, sattelten wir wieder die Africa Twins und krusten durch die schöne Landschaft. Die Honda knattert gemütlich und zuverässig vor sich hin und sogar ein Tunnel unter dem Meer konnte ihr nichts anhaben 🙂 (Tunnelnamen vergessen)

Kay wollte plötzlich eine Pause machen und hat angehalten. Hmmm… Pause ist ja ok, aber ein Cacher macht da Pause, wo es auch was zu suchen gibt und so düste ich alleine weiter bis ich ein schönes Plätzchen an einem See gefunden hatte.
Als ich das tat konnte ich zwei Fliegen auf einmal schlagen, zum Einen schöne Bilder von der Honda machen und zum Anderen ein Geocache einsammeln.


Als ich beides gemacht hatte, kamen auch meine Kumpels schon angebraust und wir konnten wieder gemeinsam bis zur letzten Fähre für heute fahren.
Hey, diesmal  mussten wir nicht pünktlich sein, denn alle 10 Minuten fährt eine. Auch hier kamen wir gerade noch rein und die Klappe schloss sich und los ging’s.
Doch plötzlich rumpelte es hinter mir. Ein Motorrad war umgekippt, so sehr schaukelte das Schiff. Schnell wurde das Motorrad wieder aufgestellt und im selben Moment rumpelte es auf der andren Seite. Ein Motorrad nach dem anderen kippte  um. Ein richtiger Dominoeffekt löste sich aus: Eins, zwei, drei, das  vierte war meins, doch ich stand genau richtig und konnte meins  gerade noch festhalten und das danebenstehende auch. Zum Glück waren die Biker schnell an Ort und Stelle, denn lange hätte ich die Motorrräder nicht halten können.
Bis wir wieder an Land waren, hütete jeder brav seine Africa Twin.

Unterwegs gab es dann noch eine Überraschung von der Crow; eine heisse Suppe und Kaffe, voll cool (über das Wetter, bzw. die Temperaturen sagt das wohl alles).
Das war’s dann auch schon fast. Da wir den gelanten Offroad-Teil nicht machen konnten, fuhren wir frei bis nach Trondheim wo unser Hotel liegt.
Zuvor mussten wir nochmal tanken.
Da die Tankstelle sich in einer Baustelle sich befand und die Strassen auf dem Navi nicht mehr so angezeigt wurden wie sie sollten, gab es ein riesen Chaos.
Ich hab mich sowas von Verfahren in der Stadt, aber schlussendlich mit eine Kehrtwendung über eine Grünfläche, wofür hat man denn ein Offroad-Motorrad, fand ich das Hotel dann doch noch.

Nach dem Abendessen machte ich noch einen Spaziergang durch das Städtchen. Einerseits um ein paar Caches zu suchen, andererseits um den schönen Abend ausklingen zu lassen.

Reiseverlauf:

Nordkap SPECIAL Expedition… Vorfreude
Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.
Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins.
Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf.
Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben.
Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

 

Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins

Montag 26.6.17  Der erste Tag.

Nach einer relativ kurzen Nacht, ging es sehr früh los. 6.00 Uhr aufstehen, Frühstücken und schon ging’s zum Motorrad, alles noch fertig packen, kurzes Briefing, und los ging’s. Heute scheint das Wetter wirklich auf unserer Seite zu sein; Sonnenschein aber trotzdem etwas kühl. Pünktlich um 8:00 Uhr starten wir die Motoren und es konnte losgehen. Wir wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Es war das erste Mal, dass ich mit einem automatischen Motorrad fahren durfte. Ja sicher, es ist eine komplett neue Angelegenheit, daran muss man sich zuerst  gewöhnen. Wenn man den Film aber einigermassen im Griff hat, ist es voll cool.
Heute ist die längste Tour geplant, wir müssen von Oslo bis nach ……weiss ich nicht mehr! Ach ja genau, Fosnavag.

Dazwischen werden noch ein paar Tankstopps eingelegt und einen Rast fürs Mittagessen, respektive Picknick.

Doch erst mal von vorn:
Schon bald wurden wir von einer Baustelle aufgehalten, hier werden sehr viele Strassen neu gemacht.
Wir waren froh, als es endlich weiter ging, doch leider gab es einen kleinen Zwischenfall. Das kann  bei 40 Fahren schnell mal passieren. Ein Biker hat einen anderen touchiert. Zum Glück hat sich dabei niemand ernsthaft verletzt.


Bist zur Mittagspause sind wir noch in grossen Gruppen unterwegs gewesen,  danach durften wir uns aufteilen, wer wollte konnte auch alleine fahren.
Das Mittagessen wurde oben auf dem  Berg bereitgestellt.


Hier wurden noch ein paar Erinnerungsfotos geschossen. Dann ging’s los, wir haben uns zu einem Dreierteam zusammen getan;  Kay, Jérôme und ich. Ein Schweizerteam sozusagen.
Zwischendurch wurde auch mal angehalten einmal um Fotos zu machen, und einmal um eine alte Kirche anzuschauen. Natürlich war das eine Sehenswürdigkeit, und was hatte es dort? -Genau ein Geocache.

 
Die Sonne war nicht mehr lange unsere Begleiterin, bald fing es an zu regnen, ok die Sonne guckte immer wieder mal raus aber sehr selten. Dann, als wir einen Pass hoch fuhren, begann es auch noch zu schneien. Natürlich war das alles kein Problem. Trotz Kälte und Nässe schafften wir es alle auf der anderen Seite heil wieder runter zu kommen. Auch hier gab es noch einen Aussichtspunkt zu bestaunen, von da aus konnte man ein Kreuzfahrtschiff sehen.
Und ja genau auch hier habe ich einen Geocache gefunden.

 
Am Hafen hiess es abwarten bis die Fähre uns an Bord lässt. Die Zeit nutzte ich für einen Earthcache.

   

Die einstündige Überfahrt  war sehr beeindruckend, viele Wasserfälle und wenn man einen Felsen genau anschaute, sah man auch noch ein Gesicht darin (deja vue). Sogar einen Regenbogen bekamen wir zu sehen. Dann ging alles relativ schnell. Es waren noch 80 km die bis zum Hotel zurückgelegt werden mussten. Ich glaube wir waren alle sehr froh, als wir endlich unsere Motorräder in der Tiefgarage abstellen konnten.
Als erstes gab es eine heisse Dusche, und dann ein leckeres Abendessen.

      

Zum Dessert gab es ausser Süssigkeiten natürlich noch einen Geocache bevor es ab ins Bett ging, auch wenn draussen noch die Sonne scheint (23:00 Uhr). Es war ein toller Tag 13 Stunden Fahrt, fast 500 km Weg, Temperaturen zwischen 4° und 19°C.
Ich freue mich schon auf morgen.

Reiseverlauf:

Nordkap SPECIAL Expedition… Vorfreude
Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.
Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins.
Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf.
Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben.
Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.