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Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 1

Wenn du diese Geschichte liest, wirst du immer zwei Sichtweisen vor dir haben. BLAU ist das Ganze aus Antonios Sicht, SCHWARZ ist die Perspektive von Silvia. So siehst du jeweils, wer was wie wahrgenommen und empfunden hat.

Freitag 29.9.2017 (Antonio)
Da steht man am Freitagmorgen den 29.September 2017 quitsch fidel auf und geht zur Arbeit, doch schon bald macht sich ein lästiges Ziehen vom linken Rückenteil her über den Bauch bis ins linke Bein bemerkbar.
Was zum Kuckuck soll denn das?
Na ja, sicher irgend eine Verspannung, was sonst.
Die ersten Reparaturen erledigt und schon geht es zum nächsten Laden. Schon bei der Fahrt dort hin wusste ich…das kann nicht normal sein, doch was ist schon normal!

Am Ziel angekommen mit der Arbeit begonnen, doch hier wollte es nicht so zügig gehen wie ich mir das erwünscht hatte.
Randale haben die Einfahrtsbarriere so geschlissen, dass ich nochmals nach Chur fahren musste um Ersatzteile zu organisieren.
Na ja, da rief mich auch grad noch Dani an und fragte mich wie es mir gehe.

Meine Antwort?

„Es zieht vom Rücken über den Bauch bis zum linken Ei.“ „Das will ich nicht so genau wissen,“ sagte er und fragte mich was anderes.

Meine Gedanken waren während der Fahrt so auf die Schmerzen konzentriert, dass ich instinktiv bei meinem Hausarzt um einen Termin gebeten habe.

Den hab ich dann auch bekommen, um 15:15 Uhr, doch so lange konnte ich nicht mehr arbeiten. Bin gegen Mittag nachhause gegangen und hab gewartet. Als mein Schatz die Wohnungstüre öffnete, ist sie erschrocken über meinen Zustand! Ich muss ja gfürchtig ausgesehen haben. Sie meinte nur… du kannst doch nicht bis um 15 Uhr warten.

Sie versuchte den Arzt nochmals zu erreichen, doch auch er macht Mittagspause.

Den Notfalldienst wollte ich dann doch nicht, was im Nachhinein nicht schlecht gewesen wäre! Unterdessen musste ich auch noch erbrechen, gegessen habe ich aber nichts, ausser etwas zum Morgenessen.

Tja… ich stieg dann, als es endlich Zeit war ins Auto und düste zum Termin.

Natürlich musste ich noch einen Moment abwarten, was mir sehr schwer fiel, die Schmerzen liessen mich nicht sitzen, nicht stehen nicht liegen!

Ich bekam schon ein bisschen Angst.

Der Moment, in welchem ich ins Arztzimmer durfte, war eine Erleichterung.

Alle waren nach meiner Beschreibung der Meinung, es könnte sich um Nierensteine oder so handeln. Darum nahm er das Ultraschallgerät zur Hand und es ging los mit der Untersuchung. Da ist alles ok, da auch nichts zu sehen, doch dann… er machte grosse Augen, nein, sehr grosse Augen. Ich sagte ihm noch, er solle doch nicht so ein Gesicht machen.

Er könne nicht anders, es täte ihm Leid… aber das Ding da gehört definitiv nicht dort hin! Es ist 7 cm gross und befindet sich auf der linken Seite unterhalb der Rippen.

Er sagte mir:

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Zum 4. Advent

Weihnachten, es ist soweit.

Der Weihnachtstisch ist öd und leer, die Kinder schauen blöd daher.

Da lässt der Vater einen krachen, die Kinder fangen an zu lachen.

So kann man auch mit kleinen Sachen, den Kindern eine Freude machen.

Quelle Spruch: unbekannt 2.12.2012

Zum 3. Advent

Wunder schafft die Weihnachtszeit.
Vor dem Dorf, darin verschneit
Jeder Hof und jedes Haus,
Vogelbeerbaum, Nacht für Nacht
Hundert Lichtlein trägt, entfacht,
Die da leuchten weit hinaus.
Achtet seiner Herrlichkeit
Niemand auch im Wintergraus,
Bläst der Wind doch keins ihm aus,
Alle strahlen dicht gereiht –
Wunder schafft die Weihnachtszeit.

(Martin Greif)

 

 

Zum 2. Advent

Wenn über Wege tiefbeschneit
der Schlitten lustig rennt,
im Spätjahr in der Dämmerzeit,
die Wochen im Advent,
wenn aus dem Schnee das junge Reh
sich Kräuter sucht und Moose,
blüht unverdorrt im Frost noch fort
die weiße Weihnachtsrose.

Quelle: Reim unbekannt 2.12.2012

 

3. Advent

Die vier Kerzen am Adventskranz

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war still, so still, dass man hörte, wie die Kerzen zu sprechen begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte:

Ich heiße Frieden. 

Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden. Sie wollen mich nicht.

Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sprach:

Ich heiße Glauben.

Aber ich bin überflüssig geworden. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen, und es macht keinen Sinn mehr, dass ich brenne.

Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die Kerze war aus.

Leise und sehr traurig meldete sich die dritte Kerze zu Wort:

Ich heiße Liebe.

Und ich habe keine Kraft mehr zu brennen, denn die Menschen stellen mich an die Seite.

Sie sehen nur sich selbst, und nicht die anderen, die sie lieb haben sollten.

Mit einem letzten Aufflackern verlosch auch diese Flamme.

Da kam ein Kind ein das Zimmer, sah die Kerzen an und fing fast an zu weinen.

Es sprach:“ Aber, Ihr sollt doch brennen und nicht ausgehen, wir brauchen doch Euer Licht!“

Da meldete sich die vierte Kerze und sprach: „Hab keine Angst, denn so lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung!

Mit einem Streichholz nahm das Kind das Licht von dieser Kerze und zündete damit all die anderen Lichter wieder an.

Mögen uns allen diese vier wichtigen Dinge nicht verloren gehen!

Quelle Text: unbekannt [11.12.2011]

Silvias Bilder, es geht weiter…

Nun kommen wir der Gegenwart langsam näher.
Bilder aus 2007/2008 welche vorwiegend an Situationen oder Gefühle gebunden sind.

Ich kann mich noch gut an den Tag erinnern, an dem es entstanden ist. Eigentlich hätte ich anderes zu tun gehabt, doch mir war nur nach malen, um meine Gefühlslage auszudrücken, welche wohl für sich selbst spricht.

Diese Bild liegt mir ganz besonders am Herzen, den es ist in sehr emotionalen Stunden entstanden. Stunden der Ungewissheit und des Wartens. Es gehört nun der Person, der es gewidmet ist und die mich veranlasst hat, es zu malen und ich bin froh, dass schlussendlich alles gut geworden ist!

Nun genug der Emotionen. Hier war einfach eine kreative Phase im Spiel… 😉

(c) Silvia Rieder