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Warum wir immer noch Geocaches verstecken

Mittlerweile cachen wir seit dem 13. April 2011 und machen das immer noch sehr gerne.
Gefunden haben wir ausser sehr vielen tollen Erlebnissen und etlichen neuen Cacherkollegen, mehr als 7’300 Logbücher  🙂
Selber haben wir 208 Caches versteckt und es hat noch immer kein Ende. Im Moment haben wir einen Cache, der ziemlich aufwändig ist und ich schon seit Monaten immer wieder mit kleineren Schritten vorankommt. Zum Glück hatte ich für die Programmierungsarbeiten einen Kollegen.
Etwa fünf weitere Ideen und angefangene Projekte liegen zwischen Schlafzimmer-Wohnzimmer-Keller und Garage bereit.

Aber was der eigentliche Grund für diesen Blogeintrag ist, sind die zahlreichen tollen Kontakte mit Cachern von nah und fern, coole Fotos, den einen oder anderen Favoritenpunkt und die Logeinträge, welche ich immer alle lese.
Ich freue mich immer wieder, wenn der Cacher uns an seinem Erlebten mit dem Logeintrag teilhaben lässt und viele Male wird ein Schmunzeln (manchmal auch ein schelmisches Grinsen) auf die Lippen gezaubert und wenn man dann auch noch einen Eintrag wie der unten zitierten bekommet, ist das mehr als nur eine Ehre und motiviert um weiter zu machen.

Und während ich den Besuch Revue passieren lasse, steht bereits jetzt fest:
das war zwar meiner erster, aber definitiv nicht mein letzter Besuch in Chur.
Ich habe Chur als interessante Stadt mit einer wunderschönen Altstadt kennen gelernt. Dabei geholfen haben vor allem die zahlreichen, verschiedenen Caches unterschiedlicher Owner. Aber vor allem die ideerenreichen Caches von loslachen.ch!

Bisher sind mir einige tolle Caches begegnet, originell und lustig. Aber die Tradi’s, Multi’s und Mysteries, die ich in dieser kurzen Zeit von loslachen.ch kennenlernen durfte waren einfach nur top!
Man merkt wirklich, wie sehr sich der Owner Gedanken macht und die Cachertugend “Wenn du einen Cache versteckst, überlege Dir genau, warum du anderen diesen Ort zeigen willst. […]“ beherzigt. Sei es für die „Weisst Du was ich war?“-Reihe oder die unterschiedlichen (umfangreicheren) Multi’s und Mysteries.
Es gibt immer eine kleine Besonderheit und wenn man sich am Final schon am Ziel glaubt, ins Logbuch eintragen zu können, hat der Owner noch eine Raffinesse parat.
Ich kann mir den Owner förmlich vorstellen, wie er in seiner Bastelstube sitzt, an Ideen feilt und mit einem verschmitzten Grinsen, die Feinheiten seiner Ideen in die Tat umsetzt.
An dieser Stelle noch einmal ein riesengrosses Dankeschön von A. an A. für unglaublich schnelle und freundliche Hilfe sowie tolle Caches, die mich nicht nur einmal zum Schmunzeln gebracht haben. Genau solche Ideen und die passende Umsetzung sind es, die unser Hobby so toll machen!
Das persönliche i-Tüpfelchen war dann auch, dass ein Cache von loslachen.ch wahrscheinlich eher unbewusst einen Zusammenhang zu einem meiner liebsten Filme herstellt. Und es ist nicht der Cache, der am offensichtlichsten erscheint.

Bei diesem Multi, der einige schöne Gebäude der Stadt näherbringt, hatte ich beim Ermitteln der Koordinaten einen Fehler drin. Um welche Station es sich handeln musste, war mir eigentlich schon während der Runde klar, denn es hätte nicht zur Sorgsamkeit des Owners gepasst, eine potentielle Station in zwei Caches zu verwenden. Später war dann auch klar warum: wenn ich zu dicke Wurstfinger habe, um die Koordination korrekt ins GPS einzugeben, kann das ja auch nix werden.
Mit den korrigierten Angaben gab der Checker dann auch grün.
Am Nullpunkt musste ich dann ein paar Spaziergänger-Muggel abwarten und freute mich wie Bolle auf das Logbuch. Ein schönes freches Versteck!

Das war zwar vorerst der letzte Cache von loslachen.ch, aber heute ist nicht alle Tage; ich komm wieder, keine Frage!

Ich wünsche allen weiterhin viel Spass beim Cachen mit vielen tollen Caches, Erlebnissen, Begegnungen und möglichst wenigen Didn't find it Didn’t find its, dafür um so mehr   Found it Found its.

Unter anderem kann man auf dem Foto ein paar unsere Verstecke sehen. (Natürlich nicht alle) 😉

Herbstferien 2016: Bergell, Maloja, Valle Maggia, Valle Verzasca,…

Schon vor zwei Jahren waren die 40 Caches entlang der Via Panoramica (GC4KTKT) im Bergell herausgekommen, doch damals waren wir in Amerika. Antonio wäre zwar am liebsten sofort mit einem Privatjet ins Bergell gedüst, doch Millionäre sind wir noch lange nicht und so musste er die FTFs damals an ady73 abtreten.

Bregaglia Piz Badile

Doch nun war der Zeitpunkte gekommen, an welchem auch wir uns auf diese Wanderung begeben. Am Vorabend sind wir über den Splügen nach Chiavenna gefahren, haben uns dort mit Wanderproviant eingedeckt, ein paar Geocache gesucht und in Castasegna ein Plätzchen für die Nacht gesucht wo wir nach einem feinen Essen bei Vito schlafen konnten.

Regenbogen am Splügen Splügen Markt in Chiavenna Chiavenna Dorf Hintergasse von Chiavenna Klosters Chiavenna Campanile Acquafraggia Villa di Chiavenna An der Grenze Cachen Essen bei Vito Castasegna

Am Sonntagmorgen standen wir pünktlich an der Haltestation um uns nach Casaccia chauffieren zu lassen (auch wenn die Station nicht mehr dort war, wo sie früher ihren Standort hatte). Wir freuten uns sehr auf die uns bevorstehende Wanderung, aber etwas Respekt vor der Kälte hatten wir doch. Auch viele andere Wanderer hatten das gleiche Vorhaben. Kein Wunder bei dem herrlichen Herbstwetter. Unser Vorteil war, dass der offizielle Weg an einem anderen Ort beginnt und so konnten wir erst mal in Ruhe die ersten Dosen suchen.

Stall in Brentan Castasegna-Casaccia Panoramica start Via Panoramica Diga Albigna loastplace Büxli gefunden Kühe Vegetation

Die Kälte war ganz schön bitter und so waren wir um Handschuhe und Mütze wirklich froh. Doch als die ersten Sonnenstrahlen über die Berggipfel spähten wussten wir, dass es nicht mehr lange dauern kann, bis sie zu uns rüberreichen. Kaum waren sie da, erwärmte sich die Erde rasch und wir konnten eine Schicht nach der andern in den Rucksack packen.

Erste Sonnenstrahlen Komische Sachen Hand in Hand Cucusali Spoiler

Die Dosen auf der Strecke konnten wir dank der guten Spoilerbilder gut finden. Ohne wäre es hin und wieder ganz schön schwierig, wenn nicht unmöglich gewesen. Daher waren wir sehr froh, diese zu haben.

Während Silvias Rucksack immer schwerer wurde, da sie für den Kleidertransport zuständig war, wurde Antonio seiner immer leichter, denn er enthielt Esswaren.

Auf einem Bänkli über Vicosoprano genossen wir unser Picknick. Zum Glück hatten wir den Cache vor dem Essen gesucht, denn der Platz füllte sich laufend mit Pärchen, die ebenfalls eine Mittagspause einlegten.

Bestes Wetter Glockenblume Herrliche Wanderung Fleissige Biene Wandersmann Eine Frucht? Waldfoto Einfach nur schön Mittagspause oberhalb Vicosoprano

Auf der Wanderung hatten wir immer wieder einen herrlichen Ausblick auf die gegenüberliegende Bergkette mit dem von Antonio so geliebten Piz Badile, die Dörfer im Bergell, die schönen Bäche, Wasserfälle und Wälder. Begleitet wurden wir stets von der wärmenden Sonne und natürlich von kreativen, abwechslungsreichen Cacheverstecken.

Ach ja, in Durbegia haben wir uns im Wandercafé noch einen Kaffe aus einer Mocca und ein Stück Nusstorte gegönnt, das war auch ganz schön gemütlich.

Wandersfrau Fast übertrieben die Markierungen Glücklich Muschio morbido ;-) Verpflegung in Durbegia Marienkäfer Buchhaltung muss sein Piz Badile Blick auf Bondo Treppe mit dem Badile

Kurz vor Soglio taten uns dann die Füsse schon etwas weh und wir merkten, dass da schon ein paar Schrauben in den Gelenken mal wieder angezogen werden sollten.

Zwar waren wir erleichtert, als wir in Soglio angekommen waren, doch zu Ende war unsere Wanderung damit noch nicht. Erst haben wir noch kurz eine Cachekontrolle bei unserer eigenen Dose, Soglio (GC37NZZ) gemacht und dann ging’s weiter unter der Cascata – Wasserfall (GC37P3C) nach Castasegna. Die Kastanienwälder sind wirklich schön im herbstlichen Sonnenlicht, aber auch gefährlich, da die stachligen Kugeln ohne Vorwarnung von den Bäumen kullern. Glücklicherweise wurden wir nicht getroffen.

Soglio Kastanien Schädel la cascata

Am Ziel angekommen gönnten wir uns eine kurze Pause, bevor wir von Heinz und Jasmin zum Znacht abgeholt wurden. Bei einer leckeren Pizza und interessanten Gesprächen liessen wir den Abend gemütlich ausklingen. Die beiden brachten uns dann auch wieder nach Hause wo wir uns todmüde in die Federn fallen liessen.

Brentan mit Vollmond

Am nächsten Morgen besuchten wir das Pretorio – Folterkammern (GC3713H) in Vicosoprano. Der Cache hatten wir da schon lange versteckt, doch Silvia war noch nie im Innern dieses gruseligen Gebäudes. Interessant und schön eingerichtet und zudem noch frei zugänglich.

Pretorio Vico Gerichtssaal Pretorio Das letzte Stündchen hat geschlagen Folterkammer Pretorio

Weiter führte uns der Weg nach Maloja, wo wir spontan entschieden noch ein Seitental zu besuchen. Auch hier war Silvia noch nie und Antonio konnte sich nicht an seine kindlichen Besuche erinnern.

Eine kunstvoll gestaltete Staumauer, die sogar zur Kletterwand umfunktioniert wurde (oder dies als Zusatzfunktion hat) erwartete uns hinter der Villa Baldini. Ein attraktiver Wanderweg (den wir zwischendurch etwas aus den Augen verloren haben), führte uns an den Lägh da Bitabergh und von dort aus wanderten wir zum Lägh da Cavloc. Im Restaurant erfuhren wir, dass es von einem Altersgenossen von Antonio geführt wird. Das Essen dort war wirklich spitzenmässig und auch die Tatsache, dass wir mitten am Nachmittag was bekommen beeindruckte uns.

Nun reichte es uns aber mit Wandern. Auf dem Rückweg merkten wir die Beine schon ganz schön vom Vortag. Jaja, das ist halt wenn man so untrainiert in der Gegend rumwatschelt.

Regenbogen (GC4GT2X) / Lägh da Bitabergh (GC64TQ7) / La Furcela (GC64TYJ) / Zwergenhaus (GC4GTDB) / Tannenbaum (GC4GTC6) / Zwergenhöhle (GC4GTAW) / Gelb Rot Weiss (GC4GT6A)

Staumauer Val Orden Villa Baldini Spass in der Val Orden Lägh da Bitabergh See Lägh da Bitabergh Silvia am Lägh da Bitabergh Antonio Aerni Silvia Rieder Lägh da Cavloc Restaurant bei Sandro Marazzi Lägh da Cavloc Essen im Restaurant Lägh da Cavloc Stutzflug

Zu Hause ruhten wir uns dann erst mal aus und genossen eine laaange, warme Dusche.

Am Dienstag gönnten wir uns eine Ruhepause und blieben zu Hause. Zu tun gibt’s da ja bekanntlich  immer was.

Gegen Abend studierten wir mal den Wetterbericht und stellten fest, dass es für den Rest der Woche nur im Süden schön sein wird. Also erstellten wir einen groben Plan. Dieser sah so aus, dass wir vielleicht ins Valle Maggia fahren könnten, so nach Bosco Gurin oder so… 1000 Caches wurden mal runtergeladen und so düsten wir am Mittwochmorgen los.

Kurz vor Bellinzona entdeckten wir eine Serie, die einige Favoritenpunkte aufwies wodurch wir uns dazu verführen liessen. Vermone (GC5YFP5)  Tatsächlich waren die Verstecke ganz schön clever und nicht alltäglich. Plötzlich kam uns ein Pärchen entgegen. Muggels? Oder auch Cacher? Antonio hatte es schon lange durchschaut, während Silvia noch darüber studierte. Die kennen wir doch! Arcobaleno! Was für ein Zufall! Die Gelegenheit nutzten wir gleich um zusammen mittagessen zu gehen. Ossobucco für alle 😉 Zusammen suchten wir noch die restlichen Dosen, welche beide Parteien noch offen hatten, bevor sich unsere Wege wieder trennten. Das war wirklich eine tolle Überraschung gewesen, die beiden so spontan zu treffen.

Kletterpartie von loslachen.ch Frau Silvia auf dem Trail Der Baum als Zopf Was macht er denn da? arcobaleno-frau aAntonio nicht beim Pilzlen

Wir verfolgten nun unser Ziel weiter und reisten in Richtung Maggiatal. Doch schon ganz am Anfang wurden wir von einem Grotto aufgehalten und da war ein Parkplatz auf welchem ein Verkehrsschild stand, das wir nicht recht deuten konnten. Heisst es, dass man hier übernachten darf oder eben genau das Gegenteil? Unsere Googlerecherchen waren auch nicht ganz eindeutig, doch wir glaubten, es sei gestattet. Nach einem leckeren Abendessen im Grotto America (die wussten auch nicht recht, ob es erlaubt ist auf dem Parkplatz zu nächtigen) nisteten wir uns also in unsrem Bus ein.

Maggia Schlucht Alte Eisenbahnbrücke Cache in Val Maggia Erlaubt oder nicht! Romantisches essen in Grotto Ameica Im Grotto America Essen im Grotto America Ponte Brolla

Um 1:30 Uhr erfuhren wir dann von der Polizei, dass auf der Tafel steht, dass es nicht gestattet ist die Nacht dort zu verbringen. Allerdings gaben sie uns Tipps, wo wir den Rest der Nacht verbringen können, ohne von ihnen nochmal gestört zu werden.

Nach dem Unterbruch versuchten wir am empfohlenen Platz noch ein paar Stunden Schlaf zu erhaschen. Auch wenn es etwas laut an der Strasse war, hielten wir es bis 9:45 Uhr aus. Und so wurde es fast 11:00 bis wir dann endlich weiterpilgerten.
An diesem Tag erwarteten uns einige schöne Caches bzw. schöne Orte, an welche wir durch die Dosen hingeführt wurden. So zum Beispiel eine Kapelle mit Aussicht über Maggia, ein Kraftwerk „Linescio, dove l’acqua sparisce – Es verschwindet (GC1ZNKZ) “ in einer schönen Schlucht, ein Lost Place Steinbruch „Cava abbandonata / verlassener Steinbruch (GC2ZP5T)“ und zum Schluss gab’s noch eine Dorfführung durch Bosco Gurin (GC1V083), die einzige Tessinergemeinde, die offiziell deutschsprachig ist (oder wenigstens sein sollte), da es eine Walsersiedlung ist.
Im Restaurant fragten wir die Bedienung, warum sie nicht Deutsch spreche und sie entschuldigte sich damit, dass sie nicht von hier sei. Aber es würden viele Leute hierherkommen, weil sie diese deutschsprachige Walsersiedlung anschauen wollen. Für uns war es ok, dass sie nicht Deutsch konnte, auch wenn wir fast nichts von der Speisekarte verstanden hatten und so einfach mal was bestellten. Alles war lecker- Schwein gehabt 😉

Morgendstund hat gold im Mund Blume mit Tau Schleuse Verbotener Zugang? Von weitem Tunnelcache Die unendliche Treppe Abkühlung nach dem Aufstieg Hier bin ich Spezielle Farben Silvia auf der Brücke Z'marend Altes Dorf Linesco Linesco Eine anhängliche Bewohnerin von Linesco LostPlace Niemand anwesend Silvia bei alte Seilwinde Büxli im Bagger Zeitrese Früher mal Vergebens Zeitzeugen Alt und Jung Vergessen Vergangene Zeiten Springt nicht mehr an Ersatzteil Bewachsener LKW Pilz Moos bedeckte Ladefläche Lostpalce Verlassener Steinbruch Castanien Unendliche Treppe Mudeum in Bosco Multi von BelTicino Kirche von BoscoGurin Hotel Walserhof Esssaal Walserhof Vorspeise Walserhof Walserhof Hauptgang Dessert

Diesmal versuchten wir unser Glück auf einem grossen Parkplatz, der aussah, als ob er für den Wintertourismus angelegt worden war. Was waren wir froh um die Heizung, da die Temperaturen zwischen positiven und negativen Zahlen schwankten! Brrrrr….

Bosco Gurin by Night

Am Freitagmorgen war die Wiese leicht gefroren. Doch im Bus konnte uns die Kälte nichts anhaben. Da wir auch noch nicht vertrieben worden waren, kochten wir einen Kaffee und assen Müesli und dann ist auch noch Haare waschen angesagt, also für Silvia 😉

Unser Stellplatz -3° sau sau kalt Haare-waschen  Tagwach in Bosco Gurin Bosco Gurin

Antonio hatte herausgefunden, dass Simone auch im Tessin ist und so verabredeten wir uns für den Abend. Wir fuhren nun weiter nach Fusio, welches ganz hinten im Maggiatal liegt. Dort wird der Lago di Sambuco von einer Staumauer gestützt und natürlich liegt dort auch ein Dösli. „Fusio – Diga del Sambuco (GC2CBPV)“ Wahnsinn, wie das Tal sich in die Länge zieht und einfach nicht endet.

Lago di Sambuco Diga Hinter der Staumauer Sanbuco

Auf dem Rückweg machten wir uns auf die Suche nach den Caches, die hier im Tal versteckt waren. Dadurch bekamen wir eine Führung, die besser nicht hätte sein können. Wie z.B Fusio – I mulini e la pesta (GC3NT95).
In Fusio tranken wir einen Kaffee, da wir nicht so recht wussten, ob wir in dem Restaurant essen wollen. Als die Nachbaren bedient wurden, sahen wir, dass wir es doch hätten wagen können. Doch unser Plan sah bereits anders aus. Wir machten aus dem Brot, welches wir noch im Auto hatten und der Bresaola, die noch übrig war, zwei Sandwiches und spazierten damit nach Mungo. Dort besuchten wir die bekannte Kirch von Mario Botta und wanderten dann zum Cache hoch. Hier gab’s noch einen mitgebrachten Dessert und eine grandiose Aussicht auf beide Talseiten.

Hebststimmung Imposanter Kastanienbaum LoslPlace Dorf im Kastanienwald Alte Mühle Mulino Rieder Silvia Zeitzeugen der Sägerei Mehl stampfen in der alten Mühle Multi unterwegs Mogno Alte Bauweise Bota Geteilte Persönlichkeit Der falsche Weg Aussicht geniessen Mit Kirche von Botta

Bei Bignasco bekamen wir ganz unerwartet eine Führung durch das Dorf,  wie es ganz früher mal war La lüèra di Bignasco (GC1FNYH) und auch in Cevio durften wir mit einem Multi in die Geschichte eintauchen und staunen. „I grotti di Cevio (GC1PQDW)

Eins hatten wir gelernt: Caches von BelTicino sollte man nicht auslassen, denn die lohnen sich sehr!

Riesen Kastanienbaum wer da  La lüèra di Bignasco Führung durch die vergangenheit Alte Kunst Vergessenen Technik Tradi in Cervio Start zum Multi Cevio Grotti besichtigung Bottoglioni Weinfässer Immer am iPhone Multi von BelTicino Grotto Kastanien Blumen gemisch BaumKunst Eingewachsener Löffel

Mit Simone assen wir im Verzascatal in der Pizzeria Posse. Ja, der Jürg hat eine gute Empfehlung abgegeben, auch wenn es auf den ersten Blick einen etwas öden Eindruck machte, die Pizza korrigierte diesen Eindruck sofort.

Restaurant Posse Lavertezzo

Den Kaffee gab’s bei Simone zu Hause und ganz in der Nähe schlugen wir auch unser Nachtlager auf.

Nach dem Frühstück mit Seesicht machten wir uns langsam auf den Heimweg. Hin und wieder eine Dose und schon wieder zeigte BelTicino uns Geheimnisse seines Kantons, die uns begeisterten. TI-CHALLENGE no. 4 – 1 cache x A…Z & 0…9 (GC476GA) / Osogna – Santa Maria del Castello (GC2WRTR)

Unser Schlafplatz Seesicht Z'mörgala bei Gordola Lady ob Bellinzona Oben angekommen Klettergarten Challenge Final von BelTicino Schisshaas che bel pozzo Phantastisch

Über den Lukmanierpass fuhren wir dann wieder nach Graubünden, wo wir noch einige Wartungen an eigenen Dosen auf dem Programm hatten.

In Alvaneu fragte Antonio zum Spass, ob wir baden gehen wollen und wahrscheinlich bereute er es im selben Moment schon wieder, da er hätte wissen müssen, dass Silvia darauf sofort anspringt. Nach dieser Entspannung suchten wir das von der Receptionistin empfohlene Restaurant La Cantina D’Alvaro auf und liessen uns zum Abschluss der Ferien nochmal verwöhnen.

Termalbad in Alvaneu Avaneu Bad  La Cantina D'Alvaro Alvaneu

So, jetzt fahren wir aber wirklich nach Hause.

Das waren mal wieder abwechslungsreiche und tolle Ferien!

 

Spontaner geht es fast nicht: FTF auf der Sciora Hütte

Was für ein Erlebnis
Ein neuer Geochache im Bergell und dann auch noch auf der Sciora SAC Hütte.
Da wurden sofort Kindheitserinnerungen geweckt, denn als ich noch ein kleiner Junge war sind mein Papi und ich ein zwei Mal da hochgewandert.
collage-scioraUnd nun gibt es auch noch ein Büxli da oben.
Wir als Reviewer durften den sogar freischalten. Aber dummerweise war es an einem Montag und montags muss man in der Regel arbeiten!
Das kommende Wochenende war auch schon verplant, ein Flug nach Kroatien war geplant, so machte ich mir keine Hoffnungen auf einen eventuellen FTF (First to found)

Doch dann als am Donnerstag immer noch niemand auf der Sciora Hütte war, schaute ich mir die Wetterprognosen an und die sagten mir, dass es nur noch am Freitag schön sein wird.

Am Donnerstag konnte und wollte ich noch nicht gehen, weil dann jeweils am Abend der Geocachehock in der Region Chur stattfindet (siehe farbiges Feld rechts auf diesem Bolg).

Kurzerhand hab ich mir einen genialen Plan geschmiedet:
Am Freitag frei nehmen, nach dem Hock losldüsen und im Marco Polo ins Bondascatal fahren und dort übernachten 🙂

Genau das war meine Idee.
Also im Geschäft bescheid gesagt das ich am Freitag wandern gehen werde und als mein Schatz zur Haustür rein kam, berichtete ich von meinem Vorhaben. Viel musste ich nicht sagen, sie wusste sofort was ich vor hatte, denn sie konnte es von meinen leuchtenden Augen ablesen 😉

Kurzerhand alles Nötige eingepackt, Proviant für die Wanderung, gute Kleider, Wanderstöcke, Wanderschuhe, Notfallset und natürlich Kissen und Deckbett 🙂
So ging es zuerst an den Hock im Rosenhügel wo wir einen gemütlichen Abend mit leckerem Essen zusammen mit Ady73 und Tinu72 verbracht haben.
Ady73 war auch derjenige, der meinen Schatz nachhause gebracht hat, damit ich die „lange“ Reise ins Bergell unter die Räder nehmen konnte. „Dankeschön“ an dieser Stelle.

Leider musste ich wegen einer Baustelle mehr als 30 Minuten warten.
In Maloja hab ich dann noch ein offenes Restaurant gefunden, in welchem ich noch Geld für die Fahrbewilligung ins Bondascatal wechseln (Fr. 12.-) konnte. Ich bekam zwei Zehnernoten, den Rest hatte ich.

Als ich dann in Bondo um 23.40 vor der Kasse stand, machte ich grosse Augen und das nicht nur weil es dunkel war nein, der Automat will keine Noten! So en saich aber auch!
Ich bekam dann die Fr. 12.- Fr. mit viiiiel Kleinmünz zusammen und ich konnte mich auf den letzten Abschnitt meines Trips machen.

Gegen Mitternacht hab ich den Parkplatz erreicht und so konnte ich es mir müde aber glücklich im oberen Stock gemütlich machen.

7:00 Uhr war Tagwach… ein kurzes Frühstück, Müsli und Kaffe, dann mit allem Nötigen ausgerüstet und los ging’s.

Genau vor 3 Jahren und 2 Tagen haben wir zusammen mit Pinkpetra den FTF bei der Sasc Furä Hütte GC4JK09 geholt. Ausgangspunkt war der selbe Parkplatz wie heute für die Sciora Hütte GC6TJVQ.

Herrlich diese Ruhe und frische Luft früh morgens in diesem menschenleeren Tal.

Wegweiser-Sciora-Sasc Furae Cengalo Pizzo Badile Sciora Huette Val Bondasca mit Badile

Auf halben Weg hörte und sah ich dann den Hubschrauber, der über mir hinwegflog, da war mir klar… die Hütte hat Saisonschuss!
Na ja, ich hab ja genug Esswaren und Flüssiges mit dabei.
Als ich die Hütte dann endlich erblickte, waren die Fensterläden geschlossen, doch jemand war noch da. Die Hüttenwarte vielleicht?

Hubschrauber saisonschluss Holztreppe  weg zur Sciora

Als ich weitere Höhenmeter hinter mir gelassen hatte, kamen mir die Leute, die vorhin noch oben waren, entgegen.
Die erste war eine Muggelfrau mit Hund und das andere Pärchen waren tatsächlich die Hüttenwarte, die kannte ich, gingen wir doch zusammen in den Kindergarten und danach in die Schule und machten das Bergell unsicher. 
Wir quatschten eine Weile und ich erklärte ihnen was ich hier oben überhaupt mache.
Sie hörten mir interessiert zu und zeigten mir wo sie den Cache vermuteten 🙂

Dann ging`’s weiter und ich steuerte gleich den 0 Punkt an. Mann weiss ja nie, ob noch jemand anders die selbe Idee hat 🙂 Auch die Verbotstafel konnte mich nicht mehr aufhalten, der Cache ligt ja nur ca. 20 Meter dahinter 🙂

wegen Steinschlag geschlossen  wenige Meter zum 0 Punkt
Das Büxli konnte sich nicht lange vor mir verstecken. Auch die rostige Dose daneben nicht! Die hab ich natürlich mit ins Tal genommen, nein nicht den Cache, den hab ich mit einem breiten Grinsen als FTF signiert  und wieder versteckt.

FTF

Danach machte ich es mir bei der Sciora Hütte bequem und verspeiste die Hälfte der mitgebrachten Fressalien
Lange hab ich es aber nicht ausgehalten, denn es wurde ziemlich frisch mit rumsitzen und die Aussicht geniessen samt Sonnenaufgang um 10:37 Uhr

Sonnenaufgang Scioragruppe Himmlisch  Nur 4 Grad SAC Huette auf 2120 Meter Mit Liebe hinterlassen Bei fast 0 Grad auf der Sciora Blick zum Badile Das Bergell Rivella im vordergrund, der Badile ist aber der Star

Gemütlich spazierte ich glücklich wieder zurück zum Cachemobil und tuckerte dann über den Splügen mit ein paar weiteren Büxlifunden wieder nach Hause.

Stall in der Valle Bodasca Villaggio Cimaganda Cimaganda Abbandonato Einsturzgefahr lostplace am Splügen Il mistero della Scribàita Campodolcino - La chiusa di Portarezza

 

Sommerferien 2016, Schweiz – Deutschland – Frankreich – Luxemburg – Belgien – Niederlande

Sommerferien 2016 mit dem Motto:
Allerlei ( Lost Place, alte Caches, FTF, Hochzeit, Geburtstag, Grand Tours,…und einfach mal auf uns zukommen lassen )

SOMMER-2016

8.7.16 Freitag (Trimmis (CH) – Gruibingen (D))

Heute wollen wir losfahren, ab in die Ferien. Silvia hat alles bereitgemacht, während Antonio noch seinen letzten Arbeitstag vor den Ferien beendet hat.

Um ca.15:30 Uhr starteten wir unsere Reise in Richtung Deutschland mit dem Ziel am nächsten Tag in der Nähe von Stuttgart anzukommen um an der Hochzeit von Silvias Cousine dabei zu sein.

Auf dem Weg haben wir noch eine SIM- Karte gekauft, damit wir uns das Internet in Deutschland auch leisten können. Im McCafe installierten wir das Teil am I Pad, was für uns Laien gar nicht so einfach war… und weiter ging die Reise.

In Gruibingen haben wir uns auf einem Campingplatz Winkelbachtal (20.- Euro) niedergelassen wo es  ein spezial WC für Mama und Kind gibt 🙂
Schon bald haben wir dann leckere Maultaschen und ein Schnipo verdrückt, Horst, der Campingpesitzer, hat uns noch ein paar Geocaches empfohlen, die wir gleich nach dem Essen gesucht haben 19 Uhr Stammtischdösle GC567Q7  Ein paar leuchtende Glühwürmchen haben uns jeweils etwas Licht gegeben. Das war echt amüsant, zumal wir noch nie so viele von diesen kleinen Tierchen gesehen haben, zumindest Silvia nicht.
Anschliessend haben wir es uns in unserem neuen Büssli bequem gemacht.

WC für gross und klein Schnipo und Maultaschen Unser neues Zuhause

9.7.16 Samstag (Gruibingen (D) – Leinfelden (D))

Gemütlich kochten wir uns einen Kaffee und assen Müesli in unserem vielseitigen Mobil, dann machten wir uns chic und begaben uns auf den Weg zur Hochzeit.

Vor der Kirche waren bereits einige Gäste besammelt. Wir gesellten uns dazu und kannten zum Glück ein paar Verwandte. Das Brautpaar kam auch schon bald und so konnte Silvia ihre Cousine endlich mal wieder in die Arme schliessen.

In der Kirche waren dann so viele Familien, dass die Trauung immer wieder mit einem Schmunzeln bereichert wurde, weil eines der Kinder die Aufmerksamkeit auf sich zog. Auch die anschliessende Taufe verlief etwas speziell, denn eines der beiden Kinder legte nicht so grossen Wert darauf mit dem heiligen Wasser bespritzt zu werden.

Im Grossen und Ganzen haben es dann aber doch alle gut überstanden. Vor der Kirche wurden ein paar Fotos geknipst bevor es weiter in den Rotwildpark in Stuttgart ging, in welchem die Feier stattfand. Natürlich legten wir auf dem Weg zum Bärenschlössle erst mal einen kleinen Umweg ein um noch eine Dose zu suchen, bevor alle Gäste ankamen.

Sonntagscacher Hochzeitsessen Bärenschlössle

Das Essen, die Gesellschaft, die Rede des Bräutigams und auch die ganze Umgebung waren wirklich toll. Essen gab es so reichlich und es war so gut, dass wir zwischendurch mal abschleichen mussten, um einen Geocache-Verdauungsspaziergang einzulegen, damit wieder was in unseren Bäuchen platz hat.

Nach der Feier verschoben wir uns zu Silvias Onkel um dort im kleinen Rahmen weiterzuplaudern. Wir mit unserem Mobil und der andere Onkel mit dem Wohnmobil suchten uns ein Plätzchen ganz in der Nähe, so dass wir dann am späteren Abend ohne grosse Umstände in unsere Betten hüpfen konnten.

10.7.16 (Leinfelden (D) – Markgröningen (D))

Am nächsten Morgen gab’s ein leckeres Frühstück beim Onkel und später kamen dann die frisch Vermählten mit den beiden Kindern dazu. Kurz vor dem Mittag traten wir die Weiterreise an und verabschiedeten uns.

Nächstes Ziel: Ein alter Geocache nördlich von Stuttgart irgendwo Triangle GCB37  vom 03.Jun.2001. Den mussten wir uns erst verdienen. Wir kämpften mit aller Gewalt gegen Bremsen und Zecken an, bis wir schlussendlich die Dose aus ihrem alten Versteck heben durften. Sogar das alte Originallogbuch war da und noch nicht mal voll. Wenn das nicht ein Geocacherherz höher schlagen lässt... Weiterlesen

Frühlingsferien: „Artcaches“ und Kurztrip nach Portorož

Wir haben uns viel vorgenommen für die Frühlingsferien.
Dieses mal mit dem Motto: „Artcaches“  und ein super Kurztrip nach Portorož.

Samstag 30.4.16

super ferienVor ein paar Tagen wussten wir noch nicht mal, ob wir in diesen Ferien weggehen wollen, geschweige dann wohin…

Mit einer sehr kurzen Planungszeit haben wir entschieden uns dem Motto Artcaches anzunehmen. Das war gar nicht so einfach wie gedacht, da viele schöne Motive bereits archiviert oder teilweise disabled waren.

Als wir dann endlich eine Gegend mit ein paar tollen Motiven in der Landschaft gefunden hatten, ging es im Volltempo ans Lösen der Mysterys, Nachtschicht inklusive.

Am Samstag waren wir ready to go. Der Wetterbericht war miserabel, die Sicht aus dem Fenster jedoch nicht übel.

Um 15:00 starteten wir nach Bezug unseres Zimmer die erste Runde. Das Wetter war entgegen unserer Erwartungen noch immer gut. Also sattelten wir unsere Drahtesel im Wissen, dass die Runde nicht Kinderwagen tauglich ist. Mal sehen, was das für die Fahrräder bedeutet.

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Wir sagen nur so viel: Silvia war froh einen PS reichen Drahtesel zu haben und Antonio…. ja der musste halt etwas trampeln. Bei den beiden Treppen zeigte er sich sogar gentlemenslike und wir tauschten die Velos (grazie mille amore mio)!

Natürlich gab’s gegen Schluss noch eine Kaffeepause. Wir sahen aus wie Dalmatiner, nein nicht weil wir auf den Kuchen allergisch reagiert hatten, wohl eher weil wir immer wieder durch die sumpfigen, schlammigen Waldwege fahren mussten.

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Nach gut drei Stunden waren wir wieder beim Bus und es ist unglaublich: Kaum angekommen, fing es an zu regnen. Wie hatten wir so ein Glück bloss verdient? Oder ist es, weil Antonio ein Sonntagskind ist und ihn das Glück stets begleitet? Wie auch immer, wir haben uns riesig darüber gefreut, dass unser Timing so gut war.

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Nach einer Dusche und einem leckeren Abendessen kuschelten wir uns ins Bett und lauschten dem Gewitter.

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Sonntag 1.5.16

Am Morgen regnete es noch immer. Hm…unschlüssig diskutierten wir während dem Frühstück, was wir bei diesem garstigen Wetter unternehmen könnten. Der Vorschlag vom Hallenbad kam nur sehr begrenzt gut an. Also beschlossen wir, knallhart bei Regen die nächste Tour in Angriff zu nehmen. Doch kaum sassen wir im Auto, hörte der Regen auf und so konnten wir doch tatsächlich wieder im Trockenen unsere vorgesehene Sternfigur abfahren.

#01 bis 38 WiW – Warten auf’s Christkind (GC4249P)

Bildschirmfoto 2016-05-08 um 21.56.12

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Fürs Mittagessen suchten wir wieder das Waldcafe vom Vortag auf, kurz schaute sogar die Sonne mal durchs Fenster, sagte kurz Guten Tag und zog dann weiter. Weiterlesen

Sonntagsspaziergang, Tritt und Mädli

An diesem Wochenende hatten wir noch nichts vor. Das Wetter schien gut zu sein, fast zu gut, denn die Prognose versprach über 30°C. Hm…was könnte man an solche einem heissen Sonntag machen? Silvia könnte in die Badi gehen, doch das ist nix für Antonio und wir wollten ja zusammen was unternehmen.

Am Tritt wären noch ein paar Dosen offen und auch das Mädli wäre noch zu besteigen.
Tritt Einstig GC4MWY2 /  Tritt GC4MTX0 / PT Igis->Turm: Kaputte Bank GC3Z14V / Mädli Gratweg GC585BP /  Mädli 1496m GC5858P

Also los, Sonnencreme, Hut, Brille, Wanderschuhe, GPS, Stöcke, Rucksack gefüllt und schon konnte es losgehn.

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Den Tritt haben wir noch nie bewältigt und so machten wir uns durch den Wald auf den Weg zu unserer ersten offiziellen weiss-blauen Wanderung. Wir kamen gut voran, doch merkten bald, dass wir sehr sorgfältig auf das GPS schauen müssten, da man im Wald schnell mal ein paar Meter vorbei ist und die Koords einem ein wenig Tanzen lassen.

Der Einstig war dann aber trotzdem schnell entdeckt und so nahmen wir den steilen Aufstieg in Angriff. „Du hesches im Griff mit de Koords?!“ Rief Silvia mehrmals zurück, denn sie dachte, dass es doch bald mal wieder eine Dose haben müsste. „Ja,ja, no as Stückli witer!“ Und plötzlich lag uns so eine Unsicherheit im Nacken. Wir spürten, dass wir zu weit sind und checkten all unsere Geräte ab. Tatsächlich, die Dose muss weiter unten liegen. Nicht dass es zu wenig anstrengend für uns gewesen wäre, aber da mussten wir halt nochmal runter. Dort zeigte sich die grosse Büx dann schnell. Nach dem Loggen durften wir wieder hinauf steigen und schon bald standen wir am Horizont.

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Nun war die Frage, wie’s weiter gehen soll. Mädli, oder einfach gemütlich grillieren und wieder runter?- Da wir beide noch fit waren, gingen wir weiter. Geht ganz schön hoch da und schmal ist es. Auf beide Seiten geht’s runter. Also scheinen wir auf dem Grad zu balancieren. Ungewohntes Gefühl, aber es macht Spass.

Medli Grat

Auf dem Weg durften wir noch kurz Bekanntschaft mit Giachen machen, oder war es Gian? Er hatte keine Zeit zum Plaudern und so konnten wir ihn nicht fragen, welcher der beiden Steinböck er ist.

Kurz darauf mussten wir eine wacklige, nur noch an wenigen Punkten befestigte Treppe hochsteigen, gaaaar nicht vertrauenswürdig, doch sie hielt uns trotzdem.

wacklig

Oben angekommen, erkannten wir die Treppe bald und Antonio durfte hochkraxeln. Silvia meinte, dass sie das Dösli auf dem schönen Kletterbaum oben am Grad montiert hätte und auch Antonio gefiel diese Idee gut, doch als wir oben waren, merkten wir, dass die Idee nun so gut auch nicht gewesen wäre, viel zu gefährlich, da geht es voll krass runter auf der anderen Seite!

antonio aerni mädli 16-IMG_0110 11-IMG_0088

Aber die Aussicht von da oben, die ist echt nicht zu verachten.aussicht vom medli

Und so öffneten wir ein wohlverdientes Bierchen und genossen unser Päuschen.

ein bierchen in ehren

Anschliessend ging’s zurück zum Stunaboda, wo eine Feuerstelle lag, die noch so heiss war, dass wir nicht einmal ein Streichholz brauchten um es wieder mit Flammen zu versetzen. Silvia verbrannte sich grausam die Finger, doch Antonio wusste ein gutes Gegenmittel, das sofort Abhilfe schuf. Als die Glut dann gut war, konnten wir unsere mitgebrachte Wurst grillieren und den warmen Nachmittag im Schatten geniessen.

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Wir legten uns nach dem Essen auf die Wiese und beobachteten die Wolkenformationen, die immer wieder neue Tierformen bildeten, die wir uns gegenseitig erklärten.

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Nachdem wir genug Päuseli hatten, machten wir uns bereit zum Abstieg über den Schlund. Auf dem Weg noch Cacherkontrollen bei unseren beiden Dösli gemacht und am Schluss waren wir echt froh, endlich beim Auto anzukommen.

Müde aber zufrieden nach 22.6 Kilometer und fünf gefunden Büxli,  machten wir uns auf den Heimweg. Zu Hause gab’s erst mal eine Dusche und dann zum Abschluss des Tages einen Coupe Romanoff.

Kufstein, Pfingsten 2015

Ein paar Wochen vor Pfingsten wurden wir angefragt, ob wir Lust hätten, an Pfingsten nach Kufstein zu kommen. Hm… wir liessen uns etwas Zeit mit einer Antwort. Also hakten Rapelli und Jogihans nochmal nach und so konnten wir einer Entscheidung nicht mehr ausweichen. Das Wetter schien nicht allzu vielversprechend, trotzdem sagten wir zu und liessen uns auf das Abenteuer ein.
Die Rätsel und Letterboxen waren von unseren Kollegen bereits gelöst worden. Dazu hätten wir eh keine Zeit mehr gehabt und ob wir den Grips dazu gehabt hätten lassen wir mal offen 

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Am Freitag starteten wir gegen Abend unsere Reise. Die anderen beiden waren bereits dort. Die Adresse der Ferienwohnung zu finden war gar nicht mal so einfach (Cachen ist leichter).   Weiterlesen

Die liegende Gletschermühle Earth Cache

Unser zweiter Earth Cache den wir auf Geocache freigeschaltet haben, handelt auch von Gletschermühlen.
Auf diese sind wir nur per Zufall gestossen bei einem  Verwandtenbesuch in Vals.
Wir mussten uns natürlich noch am selben Tag auf die Suche dieser speziellen Gletschermühle machen und, wir haben sie gefunden, inspiziert und daraus folgenden Earth Cache für euch gemacht. 

earthcache Die liegende Gletschermühle Earth Cache (GC5H004)
Ach ja, ist zwar eine andere Geschichte, aber wir haben nicht nur den Earth-Cache gemacht, es sind noch ein paar Tradi’s  dazu gekommen 

Deutsch:

Please find an English version in the bottom of this listing.

GletschermühleGletschermühlen sind, durch an der Gletscheroberfläche oder in Spalten abfließende Schmelzwasser geschaffene, spiralförmige Hohlformen im Eis.Die hierdurch in kreisförmige Bewegung versetzten Gesteinstrümmer verschiedenster Korngrößen forcieren die Erweiterung und Vertiefung dieser Formen und werden dabei selbst rund geschliffen.Gletschermühlen können Durchmesser von mehreren Metern erreichen und entstehen meist in flachen Bereichen des Gletschers mit horizontalen Gletscherspalten. Sie können bis zum Grund des Gletschers reichen und hunderte Meter tief sein.

Für die Glaziologie spielen Gletschermühlen, durch die leichte Zugänglichkeit in das Innere eines Gletschers, eine wichtige Rolle. Die Bezeichnung Mühle wurde von dem mahlenden, meist rotierenden Abfluss des Schmelzwassers abgeleitet.

Die Produkte der eiszeitlichen Gletschermühlen, die in den felsigen Untergrund erodierten Gletschertöpfe, finden sich in allen Gebieten der glazialen Vereisung.

Entstehung von Gneis:

Gneise entstehen durch Metamorphose, also unter relativ hohen Temperatur-Druck-Bedingungen; dabei wird das Ausgangsmaterial von vielen Gesteinsschichten überlagert. An der Oberfläche kommt Gneis folglich nur dann vor, wenn entweder das überliegende Material erodiert ist oder ehemals tiefliegende Schichten durch Tektonik an die Oberfläche gehoben wurden.

Typologien:

Üblich ist eine Unterscheidung der Gneise nach ihren Ausgangsgesteinen (Edukten):

Orthogneise stellen das metamorphe Umwandlungsprodukt von Feldspat- und Quarz-reichen magmatischen Gesteinen, wie z.B. Granit oder Granodiorit dar. Oftmals haben sie aber bereits mehrere Gesteinsumwandlungen durchgemacht (Polymetamorphose) und entstanden aus bereits vorliegenden Gneisen. Paragneise entstehen durch die Umwandlung von Sedimentgesteinen (Sandsteinen, Grauwacken, Arkosen und Tonschiefer), und weisen deshalb oft eine größere Vielfalt von akzessorischen Mineralen (Nebengemengeteile) auf als die Orthogneise.

Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gneis
http://www.truffer.ch/index.php?page=410

Das Spezielle an dieser Gletschermühle ist, dass sie durch einen Felssturz seitlich liegen geblieben ist und somit begehbar wurde. Die Mühle befindet sich zwar nahe des Wanderwegs, ist jedoch nirgends gekennzeichnet und damit kaum jemandem bekannt.

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Zum Cache:

Nicht weit von dieser Mühle findet man den Steinbruch in welchem die weltbekannten Valsersteine (Quarzit ein sogenannter Orthogneis) abgebaut werden.

Daraus lässt sich bereits vermuten, dass hier die Natur von einem besonderen Gestein geschmückt wird und so ist es auch.

Gneis ist das Gestein, welches hier im Tal vorherrscht. Bestehend, wie alle Valserkinder schon in der Schule mit einem kleinen Merkspruch lernen, aus:

„Feldspat, Quarz und Glimmer, das vergess ich nimmer!“

An den oben genannten Koordinaten findest du eine der einzigen in der Art begehbaren Gletschermühlen, ein seltenes, beeindruckendes Naturschauspiel.

Wir könnten wetten, dass du noch nie eine solche Gletschermühle gesehen hast.

Nach einer Wanderung von ca. 45 Minuten vom angegebenen Parkplatz gelangst du zum 0 Punkt. Da der Weg je nach Jahreszeit und Wetter ziemlich matschig sein kann, empfehlen wir gutes Schuhwerk.

Logbedingung:

Um diesen Earthcache loggen zu dürfen, musst du die folgenden Fragen beantworten.

  1. In welche Richtung zeigt die Öffnung der Mühle (Himmelsrichtung)?
  2. Welcher Gneistyp ist im Valsertal vorherrschend?
  3. Schau dich bei der Gletschermühle gut um. Was glaubst du, wo die Abrissstelle dieser Mühle liegt (Distanz vom jetzigen Standort, Himmelsrichtung,…)?
  4. In welche Richtung wurde das Gestein ausgefräst/Wasserflussrichtung (Uhrzeiger-oder Gegenuhrzeigersinn)?
  5. Freiwillig (aber Ehrensache): Schiesse ein Foto von dir und der speziellen Mühle

Freiwilliges Bild bei den Koordinaten

English:

Glacial millsGlacial mills are spiral hollows in the ice of a glacier created by melt water flowing on the surface or penetrating the ice through crevasses. Pebbles and rocks are set into circular motion and thus increase the depth and width of these hollows, grinding and smoothing all surfaces.Glacial mills can have diameters of up to several meters and develop mostly in the flatter parts of a glacier in areas with horizontal crevasses. They can reach all the way to the bottom of the glacier, sometimes to a depth of several hundred meters.In glaciology these mills play an important role as they provide an easier access into the lower levels of a glacier. The term „mill“ or „moulin“ derives from the grinding, mostly rotating motion of the outflowing water.

The product of this grinding action, cauldron-shaped erosion in the bedrock below the glacier (the „pools“), can be found in all glacier zones.

The development of gneiss:

All kinds of gneiss develop by metamorphosis, i.e. under conditions of high temperatures and high pressure; the material is then covered by several other rock layers. Gneiss is, therefore, rarely found at the surface unless all upper layers have been eroded or the lower layers have been raised to the top by tectonic shifting.

Typology:

The different types of gneiss are commonly distinguished by their starting material („educts“). Orthogneiss is the metamorphic product of magmatic rock rich in feldspar and quartz, e.g. granite or granodiorite. Often several transformations take place consecutively (polymetamorhosis) and, thus, gneiss is formed from previous forms of gneiss. Paragneiss is formed by a transformation of sedimentary rock (sandstone, graywacke, arkose, and slate) and, therefore, often shows more diversity of accessorial minerals than orthogneiss.

Translated from these sources: :
http://de.wikipedia.org/wiki/Gneis
http://www.truffer.ch/index.php?page=410

This glacial mill is particular in that it has been tilted on its side by a rockslide – so you can walk right into it. The mill is close to the hiking trail, yet not marked in any way and, therefore, remains unknown to most people.

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The Cache:

Not far from the glacial mill there is a quarry in which the world-renowned “Valserstein” (quartzite, a so-called orthogneiss) is being mined. You are right to guess that this area is graced by a special type of rock. Of course, it is gneiss which predominates in this valley. And, as all kids learn at school in Vals:

Feldspat, Quarz und Glimmer,

Das vergess ich nimmer!

(Literally translated: Feldspar, quartz and mica,

that I will never forget)

At the stated coordinates you will find one of the very few “walk-in” glacial mills, an extremely rare and impressive natural wonder.

We bet that you have never seen anything like it. After a hike of about 45 minutes from the indicated parking place you will reach ground zero. Good hiking boots are strongly recommended, as – depending on the season and the weather – the trail can be slippery and muddy.

Log conditions:

In order to be able to log this cache you must answer the following questions.

  1. In which direction does the opening of the mill point (compass point)?
  2. Which type of gneiss predominates in the Vals valley?
  3. Look carefully at the surroundings of the mill. Where do you believe did the mill brake off (distance from your current position, compass point ….)?
  4. When the mill was formed by melt water and grinding rocks, did this occur in clockwise or counter-clockwise direction?
  5. Voluntary (but a “matter of honor”): take a picture of yourself and this very special “mill”

Freiwilliges Bild bei den Koordinaten

Wir wünschen viel Spass

loslachen.ch - optional

Herzlichen Glückwunsch

Gold: ady73
Silber: Kichermelonen
Bronze: mountain-fantasy
Leder: vbnmch

Wochenende im Tessin mit Lostplacebesuch

Samstagmorgen, spontan beschlossen das wir ins Tessin fahren um meinen Vater und seiner Freundin einen Besuch auf einem Camping  abzustatten.
Kaum gesagt und schon waren wir auf dem Weg. 
Am Camping angekommen war die Freude gross, wir wurden herzlich empfangen. 
Der Platz neben dem Camper war noch frei und so beschlossen wir wieder spontan unser loslachen.ch Bus hier abzustellen um die Nacht da zu verbringen.
So, und was nun? Silvia ging erstmal eine runde Schwimmen, nichts für mich, ich schaute lieber zu.

Camping Tenero Silvia geht baden

Dann wurde das gemacht was Geochacher so machen, Cachen natürlich.
Da wir die Fahrräder dabei hatten, war klar: wir machen den Multi Minusio – Passeggiata in riva al lago (GC21VY1)

Minuso - Passeggiata in riva al lago Geocache Multi

Das hat Spass gemacht. Als wir alle Aufgaben gelöst hatten, fuhren wir einfach weiter nach Locarno wo ich von früher noch eine Top Pizzeria kannte und dort rechneten wir die finalen Koordinaten zusammen.
Mit randvollen Bäuchen radelten wir wieder zurück und suchten die Box. Diese konnte sich nicht lange vor uns verstecken und schon standen wir im Logbuch.
Zurück auf dem Camping gab’s dann noch Coupe, Grappa und Bier bevor wir unter die Decke schlüpften. 

Sonntag 22.Juni 2014
LostPlaceNach dem Familienmorgenessen machte sich Silvia und ich auf eine spezielle Mission, schon seit Langem wussten wir vom Ghosthouse (GC2TFRD) und da wir Lost Places lieben, kam diese Location uns wie gerufen. 
Um den angegebenen Parkplatz waren wir sehr froh, da es nicht einfach ist als Ortsunkundige, hier sein Cachermobil abzustellen.
Dann ging’s auf die Suche nach der Dose….hätten es wohl einfacher haben können… Aber im Nachhinein ist man immer schlauer. 
In dem verlassenen Geisterhaus beobachteten wir eine, mit Fotoapparaten bewaffnete, Truppe. Also warteten wir noch ein Weilchen, bevor wir uns ins Abenteuer stürzten.
Wow! Echt der Wahnsinn, dass so ein riesen Komplex so lange leer steht und niemand sich so richtig darum kümmert.
So richtig gruselig wurde es erst in den oberen Stockwerken. Dort glaubten wir nicht alleine zu sein und verhielten uns dementsprechend ruhig.  Nach ca. 5 Minuten aufmerksamem Warten, bemerkten wir, dass die täuschenden Geräusche vom Gebäude selber in Kombination mit dem Wind erzeugt wurden. 
Gruselig sag ich dir!!!! In jedem Stockwerk gab’s wieder andere Geräusche; knarren, klimpern, klopfen….halt wahrhaftig, wie man es sich in einem Geisterhaus vorstellt! 
Dem Geist sind wir dann auch kurz begegnet, aber er war sehr schüchtern und versteckte sich zwischen zwei Türen. Ich hab ihn trotzdem erwischt- mit dem Fotoapparat natürlich- aber er hatte solch eine Angst vor uns, dass ich mich noch bei ihm entschuldigen musste. 

Der kleine Geist der grosse Ghost
Die ganze Zeit über studierten wir daran herum, was hier wohl mal war. Ein Hotel konnte es nicht gewesen sein. Es muss etwas mit Gesundheit bzw. Krankheit zu tun gehabt haben…
Recherchen, die wir zu Hause anstellten, verrieten uns dann was hier mal war:
Ein Sanatorium für an Tuberkulose erkrankte Kinder und Jugendliche, welches 1932 eröffnet wurde bot für ca. 90 erkrankte Patienten platz. Später gab es noch einen Anbau.1985 musste der Betrieb, wegen Mangel an Patienten, eingestellt werden. Man hatte zwar eine Umnutzung in ein Altersheim in Erwägung gezogen, scheiterte jedoch daran und ging Konkurs.Ein Iraner kaufte das Gebäude für 2.5 Mio., konnte aber seine Konferenz und Wellness Anlage nicht realisieren, da das Gebiet in der falschen Bauzone liegt; nur Heilanstalten dürften hier entstehen. Inzwischen sind die Behörden daran, eine Umzonung ins Auge zu fassen….Denn die Beschwerden der Nachbaren, wegen Schreien in der Nacht, Vandalen und Fixern die dort ihr Unwesen treiben, nehmen zu. 

Ein paar LostPlace Bilder zusammengestellt

Wir zogen glücklich und zufrieden wieder ab. Mission erledigt und wir machten uns an diesem warmen Nachmittag auf den Rückweg nach Graubünden.  Da war auf dem Nachhauseweg aber noch ein Büxli, das ebenfalls schon lange auf unserer Pendenzliste lag: Eisloch (GC33PMD). Am Parkplatz angekommen ging’s über die Hängebrücke. Wackelnd schaukelnd schauten wir dabei in die schöne Schlucht mit ihren vom Wasser kunstvoll geformten Steinen hinunter. Dann ging’s weiter zum Eisloch. Einige Touristen standen bereits staunend davor als wir ankamen und witzelten darüber, ob da wohl noch ein Höhlenführer drinläge.
Ich konnte es mir nicht verkneifen zu fragen, ob wir mal nachschauen sollen, doch die Ladys wollten nicht und eilten nach der Abkühlung weiter ihres Weges der Via Spluga entlang. 

Tatsächlich kam eine unvorstellbare Kälte aus dem unscheinbaren Loch und, wie könnte es auch anders sein, ich quetschte mich da hinein. Bis zum Eis und noch tiefer, bis man nichts mehr von mir sah.
Silvia machte mich noch darauf aufmerksam (oder zickte mich an?), dass sie kein Telefon dabei habe, nur eine Lampe mit leeren Batterien und dass sie auch keine Lust habe, mich aus den Tiefen der Höhle zu befreien.  Wenn es nicht so kalt gewesen wäre, hätte sie geschwitzt vor Sorge, doch so kam es nicht dazu. Nach ein paar Minuten regungsloser Stille fragte sie nach, ob ich noch da sei und zu ihrer Erleichterung bekam sie eine Antwort, auch wenn sie noch immer nichts von mir sah.
Irgendwann stand ich wieder neben ihr und wir beide konnten uns der Dosensuche widmen. Wow! Auch dort eine tolle Höhle, die gleich mal besichtigt werden musste. 
Nachdem wir uns ins Logbuch geschrieben hatten, war Schluss mit Geocachen für heute, oder doch nicht? (Nein es war nicht Schluss, während dem Schreiben dieses Berichts musste ich nochmal „notfallmässig“ ausrücken; FTF Alarm in Malans. Rapellis – NANO – SCHOCKER 7 (GC57F20) mit Gewittereinlage.

Dunkle Gewitterwolke  Erleuchtung Blitz erwischt

Das war wieder mal ein erlebnissreiches Wochenende.
Bis zum nächsten Bericht.