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Ein tolles Herbstwochenende: Schmugglerweg in Pany und Montalin

Naja, direkt nebeneinander liegen der Schmugglerweg in Pany und der Montalin zwar nicht, aber das spielt eigentlich auch gar keine Rolle.

Geplant war, dass wir am Samstag auf den Montalin wandern. Ein wunderschöner Berg, den wir täglich von unserem Wohnzimmer aus sehen. Abends, wenn das ganze Tal schon im Schatten liegt, strahlt er noch immer im Glanz der Sonne.
Am Freitagabend erfuhren wir, dass Edi und Gaby  mit Flynn samstags einen Panybesuch auf dem Programm hatten. Kurzerhand entschieden wir uns, mit ihnen zusammen zu cachen.

Um 8:30 Uhr trafen wir uns im Coop Pronto in Schiers. Sie folgten uns bis nach Buchen, wo wir unser Auto abstellten. Und nahmen uns dann mit nach Pany. Von dort aus wanderten wir an ein paar Tratzacaches vorbei, welche wir schon hatten, sie aber noch nicht. Bald gab’s dann auch für uns das erste Büxli. „Küss mich“ war sein Name. Wir hatten noch gerätselt, was sich hinter diesem Namen verbirgt. Ein Frosch wäre naheliegend, aber….

Küss mich Tonio Flynn

Auf der Tratza erinnerte sich Silvia an die Zeit zurück, als sie in den Sommerferien noch im Reka Feriendorf Pany gearbeitet hatte und jeden Mittwoch das Eseltrekking hier hoch begleiten durfte. Heute sieht es etwas anders aus da oben.
Nun kamen wir also auf den Schmugglerweg. Schon eine spezielle Vorstellung, dass die da wirklich mal durchgeschlichen sind. Die Caches wurden mit viel Liebe zum Detail und passend zum Titel gestaltet.

Schatzkiste Hängebrücke

Nach kurzer Wanderung wurden wir von einer Hängebrücke überrascht. Zwar hatten wir davon auf dem Wegweiser gelesen, dies aber gar nicht so recht wahrgenommen. Den Cache mussten wir ganz schön lange suchen, da er echt gut getarnt ist und die Koords uns auf die falsche Wegseite geschickt hatten.
Nun waren wir gespannt, ob Flynn sich mit der Hängebrücke anfreunden kann. Schwups, schon war er drüben. Bei uns dauerte das etwas länger, da wir noch ein paar Bilder knipsen mussten.

Vor lauter quatschen haben wir die Wegabzweigung verpasst und ein paar Höhenmeter zu viel unter die Füsse genommen. Zum Glück wurde das bald mal von Edi bemerkt und so mussten wir nicht allzu weit wieder zurück (ob die Schmuggler sich da auch manchmal verlaufen haben?).

Schon bald kamen wir auf eine grosse Wiese mit viel Sonnenschein, genau  das richtige Plätzchen für unsere Mittagspause. Flynn legte sich ein wenig hin und wir verspeisten unser Picknick und genossen den Kaffee und die Guetzli, die wir von Gaby und Edi spendiert bekommen haben.

Picknick Herbstwald

Wohlgenährt setzten wir unsere Schmuggeltour fort. Wunderschön, wie die farbigen Blätter von der Sonne beleuchtet werden und so in strahlendem Glanz erscheinen.
Bald schon hatten wir die letzte Schatztruhe in den Händen. Auf dem nahegelegnen Bänkli, welches da stand, als wäre es extra für uns dort platziert worden, genossen wir noch ein wenig die Aussicht und schmiedeten schon die nächsten Pläne.
Gaby, Edi und Flynn hatten noch nicht genug Sonne getankt, sie machten Pany noch ein wenig unsicher, während wir wieder nach Hause fuhren.

Wald bank Edi, Gabi, Tonio

Das war wirklich ein toller Tag, hat Spass gemacht!

Statt am Sonntag früh aus den Federn zu hüpfen, schliefen wir aus. Um 9:45 Uhr, noch immer im Bett, überlegten wir, ob wir nun wirklich noch auf den Montalin wandern sollen, oder ob es dafür zu spät sei. Die Sonne schien uns von draussen an und so wussten wir, dass es schade wäre bei diesem Wetter zu Hause rumzulungern. Also vollgas aus dem Bett gehüpft, schnell was gefrühstückt und los ging’s.
Im Coop Pronto in Chur noch schnell was zu essen geholt und zufälligerweise Sasupa angetroffen, welche auf Zmorgegipfelieinkaufstour war. Nach einem kurzen Schwatz sind wir nach Calfreisen gedüst, von wo aus unsere Wanderung begann.

Brücke Montalin Aufstieg

Ganz schön steil geht’s da hoch, waren wohl eine Weile schon nicht mehr auf einem Berg 😉
Auch hier genossen wir das schöne Herbstwetter sehr. Nach gut zwei Stunden waren wir oben auf dem Grat. Sah ganz schön lustig aus: links alles grün, rechts alles weiss. Da sieht man gleich wo die Sonne lieber ist.

Grat Churblick Sonnenschein
Dem Grat entlang wandernd genossen wir die herrliche Aussicht. Bald kamen wir auf dem Gipfel an und staunten auch hier über die weite Sicht. Wir konnten sogar unser Haus sehen, so cool!

Schild AntonioSilvia Cachesuche
Vor dem Picknick wollten wir noch den Cache suchen, doch es schien, dass dieser unter dem gefrorenen Schnee sicher versiegelt ist. Wir probierten zwar schon dazuzukommen, doch wir hätten uns gefährlich weit auf das Eis hinausbegeben müssen. So leichtfertig wollten wir unser Leben nicht auf’s Spiel setzen. Selber Schuld, wenn man erst im November hier hochkommt!
Schade, aber schön war’s trotzdem da oben. Den Kaffee sparten wir uns noch ein wenig auf. Für den Rückweg nahmen wir eine Abkürzung und rutschten zwischendurch sogar auf dem Fudi die Wiesen herunter, was für ein Spass!

Wiese Distel Sonne

Am Wegrand setzten wir uns hin um Kaffe zu trinken und den röhrenden Hirschen zu lauschen, dann ging’s weiter. Als wir endlich wieder beim Auto angekommen waren, hatten wir nichts dagegen, die Schuhe ausziehen zu dürfen. Auf die Dusche zu Hause freuten wir uns auch schon sehr.

Weg Montalin von unten

Was für ein tolles Herbstwochenende!

Ein schönes Herbstwochenende in Walenstadt

Ein herrliches Wochenende, wir haben noch nichts vor. Was könnten wir unternehmen? Vielleicht Geocachen?- Ja klar, was denn sonst, aber wo?

Während dem Grübeln und Studieren, fiel uns ein, dass Kollegen uns mal von einem tollen Ort oberhalb von Walenstadt erzählt hatten. Wir überprüften die Gegend und haben den gemeinsamen Entscheid getroffen, dass wir den Tag in dieser Gegend vercachen wollen.

Unser erstes und auch das Hauptziel war das PAXMAL (GC41GRF), eine Gedenkstätte der Ruhe und des Friedens, erschaffen von Karl Bickel. Auf der linken Seite wird in einem 3D -Mosaik die Familie als Teil des Lebens dargestellt, rechts die Arbeit und in der Mitte das Alter.

Pax5 PAX1

Wir waren begeistert von dem schönen Monument und der Aussicht, die wir geniessen durften.

Pax2 Pax3 Pax4

Voller Energie machten wir uns im Anschluss auf den Weg zu einem Multi The Rock, (GC11X61). Auch hier kamen wir an einen schönen Aussichtspunkt. Leichter Schwindel, ignorierten wir und so konnten wir auch hier in die herbstliche Landschaft blicken und den idyllischen Wald bestaunen.

The Rock The Rock1 The Rock5

Nun lag noch ein Lostplace auf dem Weg, den wir kurz in Augenschein nehmen mussten. Unbemerkt steht das Haus ganz verlassen da. Faszinierend, solche Liegenschaften…

LP LP1 LP2 Lp5 LP3_bearbeitet-1

Nun aber schnell weiter zum nächsten Multi Seemüli (GCYYD8). Hab ich schon erwähnt, dass wir Multis eigentlich gar nicht mögen? Ja, so ist es. Aber an diesem Wochenende haben wir eine Ausnahme gemacht.

Wald Wald1 Walensee

Wälder sind im Herbst wirklich wunderschön. In allen Farben leuchten die Blätter, wenn die Sonne ein paar Strahlen darauf wirft. Von den stachligen Brombeerstauden und den klebrigen Samen von Pflanzen, die sich auf diese Weise vermehren wollen, sprechen wir mal lieber nicht. Wir konzentrieren uns lieber auf die schöne Aussicht über dem See. Auch den letzten Multi Lochezen (GCYY2V), der sich noch in der Gegend befand, sind wir noch angegangen und waren ganz erstaunt darüber, dass der Final…..nein, sagen wir nicht 😉 nur dass wir eine halbe Ewigkeit am Suchen waren, das verraten wir.

Walensee1 Walensee3 Walensee4 Walensee5

Nun aber genug Multis für heute. Erst mal haben wir uns unser Picknick wohl wirklich verdient und so genossen wir das leckere mitgebrachte Essen.

Frisch gestärkt schnappten wir zum Dessert noch einen Cache in Walenstadt selber und zum Abschluss des Tages wanderten wir noch durch den überwucherten Waldweg zu einem speziellen Wasserfall (GC4MBFC), den wir trockenen Fusses und ohne Einsatz des mitgebrachten Regenschirmes wieder verlassen konnten.

Wasserfall

Zufrieden aber müde reisten wir mit schönen Erinnerungen wieder nach Hause.

Herbstferien 2014

1-FerienAm Sonntagmittag wussten wir noch nicht so genau wo wir unsere Ferien verbringen wollen. Nachdem wir das Wetter in alle Himmelsrichtungen abgecheckt hatten, war klar, dass es in Richtung Norden oder Nordosten gehen wird. Hm…. Berlin, Nürnburg, Salzburg…nach langem Blättern im Geocachemagazin und rumgegoogle haben wir uns erst mal für Ulm entschieden. Dass dort gerade ein Megaevent sein Ende genommen hatte, erfuhren wir erst später. Um 18:15 waren wir dann in Ulm, dort suchten wir ein Hotel und dann etwas, um unsere hungrigen Bäuche zu füllen. In einem anmächeligen Beizli genossen wir ein zarte Rumpsteak. Zur Nachspeise machten wir einen Spaziergang durch die Altstadt. Einige Dosen hatten wir beim letzten Ulmbesuch bereits eingesammelt, doch ein paar waren noch übrig. Beim ersten Ziel erblickten wir schon von weitem Taschenlampen. Als wir dann da waren, bot Antonio freundlich seine Hilfe beim Suchen an, welche aber verlegen abgelehnt wurde. Er drängte sich mit den Worten: „Ich will aber auch beim Suchen helfen,“ auf. Die beiden Suchenden hatten auch nachdem wir unsere Taschenlampen gezückt hatten noch nicht verstanden, dass wir auch Cacher sind. Erst als ich dann die Dose (Über den Dächern 2.0) aus dem Versteck zog und Antonio den Fund laut kommentierte, zottelten die beiden wieder an. Jaja, jetzt hatten sie es auch kapiert 

Ob sie Antonio abgekauft haben, dass wir extra aus der Schweiz angereist sind um diese Dose zu zücken, dass bleibt ihr Geheimnis.

Nach diesem amüsanten Fund wurden auf dem Heimweg zum Hotel noch ein paar Döschen gesucht bevor wir uns dann ins Bett legten.

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Montag 6.10.2014

Am Morgen wurde erst mal gefrühstückt. Ein tolles Buffet, das für uns beide das Richtige dabei hatte; Süsses und Herzhaftes.

Nun waren wir für unsere heutige Mission gestärkt. Ein FTF stand auf dem Programm. (Die Alb rauf und runter (Radelrunde GC5BYZ1) Ein wenig skeptisch waren wir schon, denn in Deutschland einen FTF zu holen war keine einfache Sache. Schon oft hatten wir von den missgünstigen Kämpfen um die Firstfounds in diesem Land gehört. Doch der noch offene, ist schon seit fast zwei Wochen unangetastet…irgendwo muss es einen Haken bei der Sache geben. Trotz aller Skepsis machten wir uns auf die Suche nach dem Haken. Nun ja, vielleicht war es die Tatsache, dass man ca.75 Km mit dem Fahrrad zurücklegen sollte, das könnte schon ein Hindernis sein. Aber wir finden bestimmt eine Lösung für dieses Problem. Also los…

Die ersten Stationen liessen sich im „Lehrertal“ gut finden 

Und so arbeiten wir uns von Stage zu Stage weiter bis wir neben einer Gänsefarm mitten auf einem Acker eine weisse Zahl auf braunem Hintergrund ablesen sollten. Nun ja, braun war der Untergrund, aber eine Zahl konnten wir beim besten Willen nicht finden. Also nochmal alles nachgerechnet, studiert und gegrübelt…zurück zur letzten Stage, hm… Jetzt haben wir ihn…den Haken…wir kommen nicht weiter.  Ohne allzu grosse Hoffnung haben wir den Owner kontaktiert und dann einen Tradi angesteuert. Nicht lange ging’s bis die Antwort mit der Mitteilung kam, dass sich seinerseits ein Fehler eingeschlichen hatte. Was waren wir erleichtert über diese Tatsache. Wir hatten schon gedacht wir wären mal wieder zu blöd. Ruckzuck konnte unsere Reise weitergehen. Bei einer Stage waren wir unsicher, kamen aber mit knobeln auf eine plausible Zahl. Das nächste Mal wurde erst beim Finale wieder gegrübelt und gesucht. Doch nach einer Weile wurde Antonio fündig uuuunnnnddd…..jaaaaaa……FTFFFFFF……jupiiiii.
Ziel erreicht!!! Und es gab sogar noch einen Bonus GC5BZ4K  dazu, bei welchem wir natürlich auch den FTF machen konnten. Wir haben uns riesig gefreut und machten uns auf den Rückweg nach Ulm. Eine Kaffeepause unterwegs durfte allerdings nicht fehlen, die hatten wir uns verdient, genauso wie auch die Brezel, die wir uns gönnten.

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Im Hotel diskutierten wir, wie unsere Ferien weitergehen könnten, denn wir hatten noch keine konkreten Pläne, doch diese hatten wir nun geschmiedet. Beim Abendessen überlegten wir, wann was wir am Abend noch machen könnten. Doch bevor wir das Hotel verliessen mussten wir schon noch auf den heutigen Erfolg anstossen. Lattemacchiato vs. Williams (denn der RemyMartin war leider aus). 

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Geocache-Herbstferien 2012

Und wiedermal war es soweit. Wir hatten gemeinsam Ferien und konnten auf Geocachingtour gehen.  Bloss wohin?  Hm….da beide nichts organisiert oder gebucht hatten, hiess es: Ins Büssli steigen und losdüsen. Und nach dem Motto starteten wir unsere Tour de  Suisse.

Die erste Station war fix. In der Innerschweiz besuchten wir unsere Kollegen, die vor kurzem ein Eigenheim gebaut hatten. Erstmal mussten wir noch einen eigenen Cache platzieren bevor wir welche suchen konnten.

Oberalp, Furka, Grimsel und zu guter letzt noch der Brünigpass und schon waren wir an unserem Ziel. Ein paar Caches und lustige Erlebnisse durften wir schon am ersten Tag verbuchen. So zum Beispiel in Disentis, als wir in einem Logbuch Rapellis Log lasen, der sich kurz vorher dort verewigt haben musste. Also konnten wir ihn und seine Familie in einem Restaurant überraschen. Hat Spass gemacht! 

 

 

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