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Zweiter CITO in Graubünden: CHUR

Was bedeutet CITO?

„Cache In – Trash Out“ also „Cache/Dose rein, Müll raus“ ist ein weltweit verbreiteter Event-Cache.
Gemeint ist damit, dass man den Müll, der leider oft in der Natur zurückgelassen wird, und über den man beim Geocaching häufig stolpert, einsammelt und umweltgerecht entsorgt.

Chur hat seinen zweiten CITO

Auch dieses Jahr wollen wir der Stadt Chur, als Dank dafür, dass wir dort Caches verstecken dürfen, einen CITO organisieren. Da es der zweite dieser Gattung ist, ging das organisieren etwas einfacher.

Termin: Samstag, 29. April 2017
Anmeldung bis Mittwoch 26. April 2017 nur unter: Zweiter CITO in Graubünden: CHUR

Aus organisatorischen Gründen muss die Stadt Chur bis zum Anmeldeschluss wissen, wie viele Personen am CITO teilnehmen (BITTE BEI DER ANMELDUNG ANZAHL PERSONEN ANGEBEN).
Ein Mitarbeiter der Stadt Chur wird uns zur Seite stehen und es stehen zwei Container bereit mit denen dann am Schluss den gesammelten Abfall abtransportiert wird.

Ablauf:
08:30 Uhr: Zusammenkunft. Fassen der Abfallsäcke (werden zur Verfügung gestellt)
08:40 Uhr: Gruppenweise auf Sammeltour am Rheinufer entlang. (Wegstrecke: Haldenstein-Chur und ev. Chur-Felsberg)
11:15 Uhr: Rückkehr an die Ankerkoordinaten, verladen des Mülls.
11:15 Uhr: Logbucheintrag.
11:30 Uhr: Ende des Arbeitseinsatzes.
Ab 11:30 Uhr: Grillplausch, es gibt Getränke und Verpflegung (von der Stadt Chur organisiert).

Bitte nehmt folgende Sachen selber mit:
-Arbeitshandschuhe
-Gutes Schuhwerk
-Dem Wetter angepasste Kleidung (der Anlass wird bei jedem Wetter stattfinden)
-Ev. Müllgreifer wenn vorhanden
-Getränke für unterwegs
-Zeckenspray
-Besteck, Teller und Becher

Wer etwas zum Dessertbuffet beitragen möchte, darf das gerne tun. (Achtung, keine Kühlmöglichkeit)

Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und jede Haftung wird abgelehnt.
Anmeldung erfolg nur unter: Zweiter CITO in Graubünden: CHUR

loslachen.ch - optional

Grand Tours Weekend: Von Basel bis zum Bonus

Am Freitagabend, dem 23.9.2016 starteten wir ins Wochenende. Genauer gesagt, wir fuhren nach Basel um dort zu später Stunde noch einen Grand Tours Cache zu suchen.

erledigt

Auf dem Weg dorthin, gönnten wir uns im Restaurant Schifffahrt in Mols noch was Leckeres zu Essen. Dann führte uns die Reise quer durch die Schweiz bis nach Basel. Ein Spaziergang durchs Nachtleben brachte uns von Station zu Station. So hatten die Stadt noch nie erlebt und so genossen wir den speziellen Ausflug sehr.

Basel by Night Basel Münster

Nun mussten wir uns überlegen, wo wir übernachten wollen und gaben im Navi bereits mal das nächste Ziel ein. Auf dem Weg dorthin, fanden wir ein geeignetes Plätzchen an welchem wir uns niederliessen.

Die beissende Kälte weckte uns zu früher Stunde, doch wir trotzten den Temperaturen und kuschelten uns noch ein wenig in die warmen Decken.

Auch wenn es kalt ist... Schlafplatz im Wald

In Laufen suchten wir uns ein Café um zu frühstücken. Das Städtchen gefiel uns, der Kaffee hingegen überzeugte eher weniger und so zogen wir nach ein paar Cachefunden weiter in Richtung Saint Ursanne. Dort überraschte uns der Fels, an welchem es einiges zu entdecken gab. Abgerundet wurde der Spaziergang von der Begegnung mit den gefrässigen Pferden, die uns gar nicht mehr ziehen lassen wollten. Ob es daran liegt, dass wir sie mit Löwenzahn verwöhnt haben?

Nicht so fein Laufen Rostwasserhydrant Morgenstimmung Rumliegen den ganzen Tag cool Treppe eine Höhle anhängliche Pferde

Unser Programm drängte uns zur Weiterfahrt. Nur ein Wochenende hatten wir Zeit und das Ziel war, alle noch fehlenden Grand Tours Cache inklusive Bonus zu holen. Also schnell weiter.

Angekommen in La Chaux de Fonds verschafften wir uns vom Turm aus erst mal einen Überblick über das Städtchen. Der Schildkrötenbrunnen ist wohl das, was uns am besten gefällt hier, denn für alles andere können wir uns nur begrenzt begeistern. Trotzdem war die Führung interessant und plötzlich standen wir da, in diesem Eingang und wussten nicht mehr weiter. Doch irgendwann schafften wir es in unserem Gehirn die richtige Idee zu entwickeln und so kamen wir zum Ziel.

Airbrush in La Chaux de Fonds Kunstwerk La Chaux de Fonds Meditationsplatz Hier ist der Final

Nach dem Mittagessen führte uns die Reise weiter in den südwestlichsten Zipfel der Schweiz; nach Genf. Dort bestaunten wir den Jet d’eau während dem wir die Aufgaben lösten und anschliessend zum Final wanderten. Ganz schön kreativ diese Westschweizer.

Genf Jet d'eau Der Prinzessin ;-) Alli mimi Entli

Am frühen Abend fuhren wir dem Genfersee entlang nach Lausanne. Hier hatten wir grosses Glück noch einen Parkplatz ergattern zu können, den die Museumsnacht hielt ihren Einklang und mit ihr unzählige Besucher. Diese störten uns aber nicht, denn unsere Mission war eine andere.

Musée Olympique Lausanne Blick über Lausanne

Nach dem erfolgreichen Fund siedelten wir ins nahegelegene Lavaux über. Die herrliche Aussicht über die Weinberge und den See versüsste uns die kurze Suche, so dass wir zum gemütlichen Teil übergehen konnten; dem Abendessen. Speisekarte auf Französisch und das in einem edlen Lokal. Na toll! Der Kellner war so freundlich uns alles, was wir nicht verstanden haben zu übersetzen. Nur bei den Wachteln fehlte ihm das passende Wort. Doch google sei Dank, wurden wir auch hier fündig. Also verspeisten wir eine gefüllte Wachtel und einen zarten Lammspiess.

Privatbrunnen Lavaux Abendstimmung Abendstimmung beim Cache in Lavaux Sonnenuntergang Lavaux Gourmet essen im kleinen Caffe

In der Dunkelheit stand wieder die Suche nach einem Schlafplatz an. Glücklicherweise wurden wir sehr schnell fündig. Vielleicht ein wenig frech, so mitten am Weinberg, doch wir geben uns alle Mühe niemanden zu stören und Abfall hinterlassen wir selbstverständlich auch keinen.
Ein wunderschönes Luxusplätzchen!

Marco Polo Morgenstund  Freiheit pur mit dem Marco-Polo Mercedes MP Westfalia

Während die Sonne zu uns rüberblinzelte, standen wir am nächsten Morgen auf und beobachteten die Drohne, die mit uns vielleicht das selbe tat.

Kurze Zeit später sassen wir in Montreux beim Frühstück und schon bald standen wir vor dem Chateau de Chillon von welchem man immer wieder hört. Aber gesehen hatten wir es noch nie.
Und wie es so da stand, zog es Silvia in ihren Bann, sie wollte es besichtigen. Antonio konnte sich damit nicht so recht anfreunden und so machte er sich in dieser Zeit auf Cachesuche.

Früh morgens Schloss de Chillon Schlosshof Alte Uhr im Chateau Soldaten im Schloss Weinkeller im Schloss

Beide hatten ihren Spass und ihre Erlebnisse bis sie sich dann kurz vor dem Finale des Grand Tours Caches wieder getroffen haben.

Final beim Chateau de Chillon

Die Tour führte uns nun zum letzten regulären Cache der Serie und dieser befand sich in St. Maurice. Auch dort wurden wir gut fündig und so wagten wir noch einen kurzen Blick zu den Ausgrabungen hinter der Kirche.

Miniatur St.Maurice Spionin bewaffnet mit Fotoapparat Ausgrabungen St. Maurice

Jetzt war es endlich so weit. Wir durften nun den Bonus ansteuern, welcher am Mittelpunkt der Schweiz zu finden ist. Wir waren noch nie dort und so waren wir sehr gespannt auf diesen Besuch. Die Uhr sagte uns, dass wir genau richtig im Zeitplan liegen, denn nur zu den vollen Stunden darf man hinauffahren. Unserem Navi war das wohl etwas suspekt und so führte es uns über seltsame Wege ans Ziel. Hauptsache wir kommen am richtigen Ort an…

Aelggialp, Älggialp Älggialp

Eine tolle Finalbox erwartete uns auf der Älggialp. Nur eines der Schlösser war wohl versehentlich verstellt worden und so musste Antonio einen Moment lang pröbeln um die Nuss zu knacken. Belohnt wurden wir mit dem Bonusstempel und dem Eintrag ins Logbuch. Wow, was  für eine interessante Serie! Uns hat es Spass gemacht in der Schweiz herumzureisen und Orte zu entdecken, die viele Touristen kennen, wir aber nur teilweise schon gesehen haben. Somit, herzlichen Dank für die Führung durch unser Land!

GRAND TOUR Bonus Silvia Rieder und Antonio Aerni auf der Älggialp Bonus GC6GBPA Loggbuch-Eintrag tolle Finalbox

Natürlich betrachteten wir auch die Tafel mit den Schweizern des Jahres noch bevor wir wieder nach unten fuhren.

Beim Mittelpunkt der Schweiz Schweizer des Jahres Tafel Ein schnelles Kafi Brunnen aus einem Baum GToS erledigt

Ein wenig in Eile waren wir, denn hinunterfahren darf man nur zu den ungeraden Stunden.

Da wir schon recht hungrig waren, steuerten wir ein Restaurant in Zug, welches wir aus „Mini Beiz-dini Beiz“ kennen an. Das mexikanische Essen war gut, doch der Cache, den wir zuvor noch kurz besucht hatten, war besser (Postkarten kommen immer gut an, GC59VRA).

GC59VRA Postkarten kommen immer gut an! Mexico vorspeise Beim Mexikaner Mexikaner in Zug

Zufrieden nahmen wir den Heimweg unter die Räder. Der Stau immer auf der anderen Strassenseite in die andere Richtung führend, so beendeten wir das tolle Wochenende.

Heimweg auf der Schindeleggi

la-chaux-de-fonds st-ursanne genf lavaux chateau-de-chillon st-maurice aelggialp

Wir, haben für die Grand Tour 19 Tage gebraucht.

26.06.2016
Grand Tour #12: Rhätische Bahn

28.06.2016 
Grand Tour #11: Muottas Muragl
Grand Tour #06: Heididorf Maienfeld
Grand Tour #07: Tektonikarena Sardona

30.06.2016
Grand Tour #08: Guarda
Grand Tour #09: Nationalpark

04.07.2016
Grand Tour #10: Kloster Müstair

06.07.2016
Grand Tour #01: Grossmünster Zürich

12.07.2016
Grand Tour #27: Creux Du Van

13.07.2016
Grand Tour #31: Laténium
Grand Tour #32: Murten
Grand Tour #33: Fribourg
Grand Tour #34: Gruyères
Grand Tour #35: Gstaad-Saanen
Grand Tour #36: Schifffahrt Brienzersee

14.07.2016
Grand Tour #40: Schloss Hallwyl
Grand Tour #41: Kapellbrücke Luzern
Grand Tour #42: Pilatus

15.07.2016
Grand Tour #02: Rheinfall
Grand Tour #03: Stein am Rhein

28.07.2016
Grand Tour #13: Castelli di Bellinzona
Grand Tour #14: Lungolago Ascona
Grand Tour #17: Monte Brè
Grand Tour #16: Monte San Giorgio

06.08.2016
Grand Tour #18: Aletschgletscher
Grand Tour #20: Matterhorn

07.08.2016
Grand Tour #21: Grimentz

28.08.2016
Grand Tour #04: Stiftsbezirk St. Gallen
Grand Tour #05: Fassadenmalerei Appenzell

30-08.2016
Grand Tour #15: Gottardo Tremola

03.09.2016
Grand Tour #37: Altstadt Bern
Grand Tour #38: Emmentaler Schaukäserei
Grand Tour #39: Biosphäre Entlebuch
Grand Tour #43: Tellskapelle
Grand Tour #44: Kloster Einsiedeln

04.09.2016
Grand Tour #19: Jungfraujoch

 

23.09.2016
Grand Tour #30: Kulturstadt Basel

24.09.2016
Grand Tour #24: Lavaux
Grand Tour #25: Musée Olympique Lausanne
Grand Tour #26: Jet d’eau de Genève
Grand Tour #28: La Chaux-de-Fonds
Grand Tour #29: St. Ursanne

25.09.2016
Grand Tour #22: Abbaye Saint-Maurice
Grand Tour #23: Château de Chillon
Grand Tour #45: Der Supermulti/Bonus

Hier findest du die Bookmarkliste
Viel Spass  

 

Erster CITO in Chur und unser 7000ster Geocachefund

Am 17.9.2016 hat der erste Geocaching CITO Event in Graubünden stattgefunden.

CITO Chur GR

Der Wetterbericht machte uns an den Tagen davor ganz schön Bauchweh (und das, obwohl wir doch Petrus extra eine SMS geschickt hatten), so dass wir das anschliessende Grillieren etwas umplanen mussten, damit wir wenigstens dort im Trockenen sein können. Wenn schon so viele Leute bereit sind freiwillig zu arbeiten, und diese von überall her kommen (Basel, Schaffhausen, Prättigau, Chur und Umgebung, Fünf Dörfer, Maienfeld, Domleschg, Oberland, usw …. ja sogar aus Belgien gab es Teilnehmer. Nicht zu vergessen Eventmuffel wie ady73), dann wollen wir sie nicht im Regen stehen lassen.

Trotz vorgängiger Sturm- und Hochwasserwarnung, regnete es nicht, als wir um 7:00 Uhr aufstanden. Ob es so bleiben wird? Nervös tuckerten wir nach Chur, wo Antonio einen Bus holte, um einen Teil der Gruppe zu verschieben, während Silvia am Nullpunkt die Stellung hielt. Noch immer regnete es nicht. Auch nicht, als die Leute dann langsam eintrudelten. Antonio begrüsste die motivierte Aufräumtruppe und auch Andrea Deflorin von der Stadt Chur richtete sich an die Menschenmenge. Reto Gruber vom Werkhof hatte schon bedenken, dass seine Leute zu wenig Arbeit haben könnten, wenn so viele Freiwillige ihnen unter die Arme greifen. Trotzdem verteilte er fleissig Abfallsäcke und Greifzangen. Bevor die Meute ans Rheinufer gelassen wurde, haben wir noch gemeinsam für Mo06 „Happy Birthday“ gesungen, denn sie durfte an diesem Tag ihren 10ten Geburtstag feiern und dafür hat sie sich die Teilnahme am Event gewünscht. Was für eine tolle Idee!

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Nachdem alle eifrig losgezogen waren, konnte Alligator88 den Logposten beziehen. Dazu wurde Tisch und Stuhl hingestellt und das Logbuch, bestehend aus einem Abfallsack, machte es sich darauf bequem (also auf dem Tisch, den der Stuhl wurde für den Bewacher gebraucht) 😉

der-logbuchbewacher

Silvia düste wieder nach Hause um dort alles für die anschliessende Grillparty vorzubereiten. Antonio brachte zwischendurch die von der Stadt Chur gesponserte und organisierte Verpflegung (vielen Dank dafür!) nach Trimmis.

Bei der Aktion wurden einige Kilos Abfall eingesammelt, welche von Andrea Deflorin und Antonio zum Werkhof gebracht wurden. Wahnsinn, wie viel Müll da zusammengekommen ist (da im Werkhof reger Betrieb herrschte, fehlte leider die Zeit, all die Säcke zu wiegen. Wäre interessant gewesen).

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Um ca. 11:40 Uhr kamen die ersten in Trimmis an und Plausimann (der wohl noch immer nicht genug von der Arbeit hatte) stellte sich gleich an den Grill, der mit Bratwürsten und Servelats belagert wurde.

plausi-der-grillmeister

Leider hatten nicht alle ihr Geschirr und Besteck mitgebracht, so wie das eigentlich vorgesehen gewesen wäre und so mussten wir halt das verteilen, was wir alle gemeinsam noch zusammenkratzen konnten. Geocacher sind ja bekanntlich soziale Menschen und so kam jeder zu den notwendigen Hilfsmitteln zum Essen.

auch-gaeste Essen-und-trinken Zusammensein die-grillparty

Wir haben es sehr genossen mit euch diesen Tag zu verbringen und danken euch herzlich, dass ihr alle gekommen seid um Abfall zu sammeln und mit uns unseren 7000sten Fund zu feiern!

das-dessertbuffet Das CITO Logbuch

 Bis zum nächsten Mal.

Grand Tours Weekend: Einsiedeln,Tellskapelle, Entlebuch, Emmental, Bern, Jungfraujoch

An diesem Wochenende (3./4.September 2016) hatten wir einiges auf dem Programm. Erst mal war der SG/FL/GR-Geocaching Stammtisch am Freitagabend im Rosenhügel. Und so konnten wir unsere Reise erst am Samstagmorgen antreten.

Um 8:30 Uhr starteten wir mit unserem Büssli in Richtung Einsiedeln. Erst vor ein paar Wochen waren wir hier und jetzt verschlug uns ein Grand Tours Cache wieder an diesen Ort.
Doch Silvia ging es irgendwie nicht so gut an diesem Morgen. Aber nur vom Zuhauserumsitzen wird’s wohl auch nicht besser. Die Aufgaben des Caches konnten wir mit etwas Raten und Pröbeln einigermassen lösen und fanden die Box auf Anhieb, obwohl die Koords uns an einen etwas anderen Ort geschickt hätten. Manchmal hilft es, wenn man das Navi verkehrtherum hält und dies erst nach dem Fund bemerkt.

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Nach dem Fund stellte Silvia Antonio vor die Wahl: „Entweder, suchen wir eine Apotheke und kaufen da irgendetwas gegen Kopfweh, Müdigkeit und Übelkeit oder wir setzten uns in die Konditorei und vertilgen das Unwohlsein mit etwas Süssem!“ Die zweite Wahl schien uns gesünder und angenehmer zu sein und so wählte Antonio diese Variante.
Um hier mal nicht falsche Gerüchte zu verbreiten: Silvia ist nicht schwanger, sie ist halt einfach immer so…

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Die Zigerkrapfe und der Lattemacchiato hatten ihren Dienst getan und so war Silvia wieder fit.
Also konnte die Reise weitergehen und zwar zur Tellskapelle, denn dort war der nächste Cache, den wir auf dem Programm hatten. Auf dem Parkplatz angekommen, bestaunten wir erst mal das rassige Gefährt mit der Nr. SG 1.

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Während des Abstiegs zur Kapelle wurden wir mit einem Glockenspiel begrüsst. Die Tellgeschichte, welche in vier grossen Bilder das Innere der Kapelle zierten, waren so interessant, dass Silvia kaum loszureissen war. Da hätte sie wohl den ganzen Tag zwischen den Gitterstäben durchstarren können und noch immer neue Details entdeckt.

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Aber eigentlich waren wir wegen einer anderen Mission hier und so spazierten wir nach dem Lösen der Aufgabe zur Tellsplatte. Auf dem Weg konnte auch Antonio sich noch etwas austoben. Erst mit einer Klettereinlage, dann mit der schwarzen, süssen Katze, die unseren Weg kreuzte.

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Weiter ging’s ins Entlebuch. Doch zuerst mussten wir noch etwas in den Magen bekommen. Auf dem Herrenklo wurde Antonio von einer Dame begrüsst, na so was aber auch…

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Als wir den nächsten Cache anvisiert hatten, wurde uns bewusst, dass wir hier eine Weile unterwegs sein würden und so packten wir eine Flasche Valserwasser und marschierten los.

Bisher hatten wir nicht gewusst, dass hier ein Moorgebiet ist, in welchem Moor für Schlammbäder abgebaut wird. Also lernten wir auch noch was auf dem Weg.

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Wir genossen die schöne Natur und schon bald standen wir fast zuoberst. Ob wir das rumliegende Velo klauen könnten um wieder ins Tal zu gelangen? Jaja, wir merkten, dass wache Ohren dieses Gespräch mitverfolgten. Und so setzten wir uns zur Besitzerin aufs Bänkli.

Nachdem auch der Cache auf dem Gipfel noch gefunden worden war, rannten wir quer den Berg hinunter zum Auto. Der Muskelkater meldete sich erst am folgenden Tag.

Das nächste Ziel lag im Emmental, doch die Schaukäserei hatte bereits Feierabend und so suchten wir nur den Cache.

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Viel Zeit blieb uns eh nicht mehr, denn eigentlich wollten wir noch nach Bern. Und das machten wir auch. Angekommen in der Hauptstadt plagte uns ein Hüngerchen, welches uns geradeswegs ins Alte Tramdepot führte. Dort wurden wir lecker verköstigt, so dass wir um 21:45 Uhr die Altstadtrunde in Angriff nehmen konnten. Einfach immer wieder ein Besuch Wert!
Bei einem Schlummertrunk rechneten unsere müden Hirnzellen an den Zahlen rum und irgendwann kamen wir auf ein plausibles Resultat. Erstaunlicherweise war der Cache dann auch wirklich dort.

Nächste Frage: Wo übernachten wir. Ja, so um 23:15 Uhr darf man sich diese Frage schon langsam stellen. Und so gaben wir das nächste Ziel ins Navi ein und fuhren so lange weiter, bis sich ein geeignetes Plätzli zeigte.

Am Sonntagmorgen fuhren wir nach einem teuren Frühstück am Thuner Bahnhof nach Lauterbrunnen. Silvia bekommt gleich wieder Bauchweh, wenn sie drandenkt, was dort im Parkhaus passiert ist. Aber die Parkplätze hätten nun wirklich nicht so eng sein müssen…Immerhin ist kein sichtbarer Schaden entstanden…und wenn das Kästchen auf Anhieb aufgegangen wäre, dann hätte sie die Seitentüre gar nicht erst öffnen müssen…

Sie spendierte dann um das Gewissen zu beruhigen die Tickets um auf die kleine Scheidegg zu reisen.
So viele Toueristen aus allen möglichen Ländern und das schon am Morgen früh und die waren schon wieder auf dem Runterweg. Wahnsinn!

Oben angekommen schlichen wir uns vom Getummel weg und genossen die wunderbare Aussicht auf die grandiosen Gletscher und die Eigernordwand. Die Aufgaben für den Cache waren hier einfach und so wanderten wir schon bald wieder nach unten. Auf der Wengeneralp warteten wir auf unseren Zug.

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Unten angekommen spazierten wir durch Lauterbrunnen, einerseits um ein paar Caches zu finden, andererseits auf der Suche nach etwas Essbarem. Beides konnten wir finden.

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Nun war unsere Mission für dieses Wochenende erfüllt. Bloss, wie kommen wir möglichst staufrei nach Hause? -Auf dem Susten war alles wieder in Ordnung, nur vor der Schöllenenschlucht stand eine Ampel, die schon ganz schön lange Autoschlangen provozierte. Aber auch danach über den Oberalp ging alles flott voran.

26-sustenpass

Auch der Oberalp machte keine Probleme und so kamen wir zügig nach Hause. Das Wetter war uns ebenfalls gnädig gestimmt, denn erst auf den genannten Pässen regnete es ein wenig, was uns ja nicht weiter störte.

Ein erlebnisreiches schönes Wochenende war wieder vorüber. Mal sehen, wohin das nächste uns verschlägt.

Grand Tours Wochenende im Wallis

Am Wochenende vom 6.-7. August 2016 reisten wir ins Wallis, um die dort liegenden, von uns noch nicht geloggten Grand Tours Caches zu suchen.

Am Wochenende sollte man bekanntlich den Gotthard meiden, zumindest, wenn man nicht stundenlang im Stau stehen will. Und so sind wir über den Oberalppass gefahren. Man kennt ja viele Witze über die Oberländer, aber dass sie anstelle von Hunden, Ziegen im Auto als Haustiere mitführen, das war uns doch wirklich neu!

Ziegentransport im bündnerland

Der nächste Pass war der Furka, auf den freute sich Silvia besonders, da sie als Kind immer wieder mal beim Rhonegletscher angehalten hatten und dort die Eisgrotte besucht hatten. Doch am besagten Ort stand zwar das Hotel und der Parkplatz war auch da. Sogar überfüllt mit Autos und Reisebussen, aber wo um alles in der Welt ist der Gletscher???!!!
Silvia war sehr enttäuscht und auch besorgt, als sie sah, wie enorm dieser zurückgegangen ist in diesen paar Jahren. Da überlegt man sich plötzlich, wie unvernünftig es eigentlich ist, wegen ein paar Geocaches ins Wallis zu fahren…

gletschersterben

Als sie sich wieder beruhigt hatte, waren wir dann auch schon mitten im Wallis. Überall am Strassenrand wurden Aprikosen angeboten. Wir hatten uns zwar gedacht, dass die nicht ganz billig sein würden, aber der tatsächliche Preis, haute uns schon fast aus den Socken. natürlich wären sie im Unterwallis viel günstiger gewesen, was wir erst später erfahren durften, aber was soll’s…erst später hat Silvia auch erfahren, dass sie im Coop auch nicht billiger sind, doch das hat sie Antonio bis heute vergessen mitzuteilen. Er wird es dann wohl beim Lesen dieses Berichts erfahren.

Unser erstes Ziel (nach den Aprikosen) war die Riederalp, genauergesagt die Hohfluh über der Riederalp. Da wir, also vor allem Silvia, erst ausschlafen musste(n), waren wir sehr spät dran für unser Vorhaben, so dass wir am Bahnschalter erst mal fragen mussten, ob wir das noch schaffen heute bis ganz oben und wieder zurück zu kommen. Die Dame meinte, das müsste schon gehen. Und so setzten wir uns in die Gondel. Vier junge Mädchen platzierten sich neben uns und führten so die typischen Mädchengespräche, was Silvia nicht störte. Doch Antonio fühlte sich wohl irgendwie etwas fehl am Platz zwischen all den Weibchen und ihren Themen. Um so glücklicher war er, als wir auf der Riederalp endlich aussteigen und uns von den Damen verabschieden konnten. Ein Sesselilift führte uns ganz nach oben, wo wir die atemberaubende Aussicht auf den Aletschgletscher geniessen konnten.
Auf der anderen Seite konnte man sogar das Matterhorn sehen, welches Silvia bis anhin noch nie vor Augen hatte.

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Wieder zurück auf der Riederalp, hat Silvia das Spiel mit ihrem Namen etwas ausgekostet. Anschliessend gönnten wir uns einen leckeren Flammkuchen, bevor wir uns mit der Gondel wieder ins Tal chauffieren liessen.

Rieder Silvia Alp Flammkuchen

Also ob es nicht gereicht hätte für heute, düsten wir noch nach Zermatt. Das Auto mussten wir im Parkhaus lassen, da diese in Zermatt nicht zugelassen sind. Ein Zug brachte uns aber sicher in das bekannte Bergdorf. Ganz hinten im Dorf war der Cache, den wir finden wollten. Von dort aus hat man gute Sicht auf den schönen Berg, dem das Dorf seine Bekanntheit zu verdanken hat. Und er ist auch fast das einzig sehenswerte dort. Nur ganz wenige Häuser sind so, wie man sich das in einem urchigen Bergdorf vorstellt. Mit etwas suchen konnten wir diese aber finden, denn Antonio wusste aus seinem letzten Besuch, dass es welche geben muss.

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Da uns die Zimmer in dem Touristenort eindeutig zu kostspielig waren, reisten wir wieder zurück zu unserem Zimmer auf Rädern und dieses führte uns erst in eine Pizzeria und dann zu einem lauschigen Schlafplätzchen.

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Am nächsten Morgen fand Antonio sich im Gefängnis wieder. Was hatte er bloss angestellt?- Hausfriedensbruch? Zu viel Alkohol? Oder gar Diebstahl? Wie auch immer…
Zum Glück wurde er gegen Kaution bald wieder frei gelassen. So führte uns die Reise weiter nach Grimentz. So hatte Silvia sich eigentlich Zermatt etwa vorgestellt; ein richtig herziges Dörfchen mit vielen alten Häuschen, einem Heimatmuseum und kreativen Brunnen.

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Nun war die Zeit auch schon wieder um und wir mussten den Nachhauseweg antreten.
Silvia konnte sich nochmal vom verschwundenen Gletscher überzeugen, bevor wir die Aussicht von oben genossen. Natürlich bei Kaffee und Kuchen, ausnahmsweise mal selber mitgebracht.

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Und dann ging es schon wieder nach Hause.

Ein tolles Herbstwochenende: Schmugglerweg in Pany und Montalin

Naja, direkt nebeneinander liegen der Schmugglerweg in Pany und der Montalin zwar nicht, aber das spielt eigentlich auch gar keine Rolle.

Geplant war, dass wir am Samstag auf den Montalin wandern. Ein wunderschöner Berg, den wir täglich von unserem Wohnzimmer aus sehen. Abends, wenn das ganze Tal schon im Schatten liegt, strahlt er noch immer im Glanz der Sonne.
Am Freitagabend erfuhren wir, dass Edi und Gaby  mit Flynn samstags einen Panybesuch auf dem Programm hatten. Kurzerhand entschieden wir uns, mit ihnen zusammen zu cachen.

Um 8:30 Uhr trafen wir uns im Coop Pronto in Schiers. Sie folgten uns bis nach Buchen, wo wir unser Auto abstellten. Und nahmen uns dann mit nach Pany. Von dort aus wanderten wir an ein paar Tratzacaches vorbei, welche wir schon hatten, sie aber noch nicht. Bald gab’s dann auch für uns das erste Büxli. „Küss mich“ war sein Name. Wir hatten noch gerätselt, was sich hinter diesem Namen verbirgt. Ein Frosch wäre naheliegend, aber….

Küss mich Tonio Flynn

Auf der Tratza erinnerte sich Silvia an die Zeit zurück, als sie in den Sommerferien noch im Reka Feriendorf Pany gearbeitet hatte und jeden Mittwoch das Eseltrekking hier hoch begleiten durfte. Heute sieht es etwas anders aus da oben.
Nun kamen wir also auf den Schmugglerweg. Schon eine spezielle Vorstellung, dass die da wirklich mal durchgeschlichen sind. Die Caches wurden mit viel Liebe zum Detail und passend zum Titel gestaltet.

Schatzkiste Hängebrücke

Nach kurzer Wanderung wurden wir von einer Hängebrücke überrascht. Zwar hatten wir davon auf dem Wegweiser gelesen, dies aber gar nicht so recht wahrgenommen. Den Cache mussten wir ganz schön lange suchen, da er echt gut getarnt ist und die Koords uns auf die falsche Wegseite geschickt hatten.
Nun waren wir gespannt, ob Flynn sich mit der Hängebrücke anfreunden kann. Schwups, schon war er drüben. Bei uns dauerte das etwas länger, da wir noch ein paar Bilder knipsen mussten.

Vor lauter quatschen haben wir die Wegabzweigung verpasst und ein paar Höhenmeter zu viel unter die Füsse genommen. Zum Glück wurde das bald mal von Edi bemerkt und so mussten wir nicht allzu weit wieder zurück (ob die Schmuggler sich da auch manchmal verlaufen haben?).

Schon bald kamen wir auf eine grosse Wiese mit viel Sonnenschein, genau  das richtige Plätzchen für unsere Mittagspause. Flynn legte sich ein wenig hin und wir verspeisten unser Picknick und genossen den Kaffee und die Guetzli, die wir von Gaby und Edi spendiert bekommen haben.

Picknick Herbstwald

Wohlgenährt setzten wir unsere Schmuggeltour fort. Wunderschön, wie die farbigen Blätter von der Sonne beleuchtet werden und so in strahlendem Glanz erscheinen.
Bald schon hatten wir die letzte Schatztruhe in den Händen. Auf dem nahegelegnen Bänkli, welches da stand, als wäre es extra für uns dort platziert worden, genossen wir noch ein wenig die Aussicht und schmiedeten schon die nächsten Pläne.
Gaby, Edi und Flynn hatten noch nicht genug Sonne getankt, sie machten Pany noch ein wenig unsicher, während wir wieder nach Hause fuhren.

Wald bank Edi, Gabi, Tonio

Das war wirklich ein toller Tag, hat Spass gemacht!

Statt am Sonntag früh aus den Federn zu hüpfen, schliefen wir aus. Um 9:45 Uhr, noch immer im Bett, überlegten wir, ob wir nun wirklich noch auf den Montalin wandern sollen, oder ob es dafür zu spät sei. Die Sonne schien uns von draussen an und so wussten wir, dass es schade wäre bei diesem Wetter zu Hause rumzulungern. Also vollgas aus dem Bett gehüpft, schnell was gefrühstückt und los ging’s.
Im Coop Pronto in Chur noch schnell was zu essen geholt und zufälligerweise Sasupa angetroffen, welche auf Zmorgegipfelieinkaufstour war. Nach einem kurzen Schwatz sind wir nach Calfreisen gedüst, von wo aus unsere Wanderung begann.

Brücke Montalin Aufstieg

Ganz schön steil geht’s da hoch, waren wohl eine Weile schon nicht mehr auf einem Berg 😉
Auch hier genossen wir das schöne Herbstwetter sehr. Nach gut zwei Stunden waren wir oben auf dem Grat. Sah ganz schön lustig aus: links alles grün, rechts alles weiss. Da sieht man gleich wo die Sonne lieber ist.

Grat Churblick Sonnenschein
Dem Grat entlang wandernd genossen wir die herrliche Aussicht. Bald kamen wir auf dem Gipfel an und staunten auch hier über die weite Sicht. Wir konnten sogar unser Haus sehen, so cool!

Schild AntonioSilvia Cachesuche
Vor dem Picknick wollten wir noch den Cache suchen, doch es schien, dass dieser unter dem gefrorenen Schnee sicher versiegelt ist. Wir probierten zwar schon dazuzukommen, doch wir hätten uns gefährlich weit auf das Eis hinausbegeben müssen. So leichtfertig wollten wir unser Leben nicht auf’s Spiel setzen. Selber Schuld, wenn man erst im November hier hochkommt!
Schade, aber schön war’s trotzdem da oben. Den Kaffee sparten wir uns noch ein wenig auf. Für den Rückweg nahmen wir eine Abkürzung und rutschten zwischendurch sogar auf dem Fudi die Wiesen herunter, was für ein Spass!

Wiese Distel Sonne

Am Wegrand setzten wir uns hin um Kaffe zu trinken und den röhrenden Hirschen zu lauschen, dann ging’s weiter. Als wir endlich wieder beim Auto angekommen waren, hatten wir nichts dagegen, die Schuhe ausziehen zu dürfen. Auf die Dusche zu Hause freuten wir uns auch schon sehr.

Weg Montalin von unten

Was für ein tolles Herbstwochenende!

Antonios 2014

Und schon wieder ist ein Jährchen vorüber. Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Findest du nicht auch?
Antonio und Silvia haben im 2014 sehr viele interessante Dinge erlebt.
Sie sind in der Schweiz herumgereist, waren in Amerika, haben Ulm unsicher gemacht und noch so viel anderes. Und wozu das Ganze?- Natürlich, um sich an vielen Geocaches zu bereichern. Dadurch haben wir viele Erinnerungen gesammelt, die wir noch lange in unseren Köpfen behalten werden.

Das Jahr 2014 war alles andere als langweilig…

Antonios Jahr 2014_bearbeitet-1

was das neue Jahr bringt… das kann keiner wissen.

Lassen wir uns überraschen.

Wir wünschen euch allen einen guten Rutsch ins 2015 und viele schöne Momente im neuen Jahr!

Antonio und Silvia

Monopoly Cache Chur

Hier gibt es für diejenigen welche kein passendes Geocaching SWISS-MONOPOLY Chur Spielbrett zur verfügung haben eine weitere Möglichkeit.

Um das Monoploy- Mysterie in Chur zu lösen hast du 3 Möglichkeiten:
Entweder du hast ein Monopolyspiel Zuhause, (Achtung! Ausgabe 1980 von Carlit 1993 und 1996 von Tonka Corporation) dann kannst du die Finalkoordinaten erspielen oder aber du gehst ganz einfach an die oben genannten Koordinaten von MO-FR zwischen 07:00 und 18:30. Benutze das Codewort „Monopoly“ und du bekommst das Monopolyspielbrett ausgehändigt. Bringe das Spiel nach Gebrauch bitte schnell wieder zurück, damit es wieder dort ist, wenn andere Cacher es brauchen.
Oder du klickst auf den link –> Monopoly Chur ist eine pdf Datei.

So, nun soll es aber losgehen!
Viel Spass beim Rätsel lösen
loslachen.ch

Ab- und Aufseilen in der Ganda

Immer wieder verirren sich die Döschen gewisser Geocacher auf einen Baum oder in anderes unwegsames Gelände. Irgendwie blöd! Vor allem, wenn man nicht weiss, wie man an diese Verstecke kommen kann.
Um diesem Problem Abhilfe zu schaffen, haben sich einige süchtige Geocacher an diesem Wochenende einen Muggel gekrallt, der weiss, wie man an solche Orte kommt (und auch wieder zurück).
Jürg Schär ist mit viel hilfreichem Material und in Begleitung von Maria aufgetaucht und hat sich Zeit für die Anliegen der verzweifelten Geocachertruppe genommen. Dabei waren bigGBS, die den (nicht die) Leiter organisiert (nicht aufgestellt) haben, ihr Sohnemann -owl-,Luri1958, heifeli, Grosi12, Madmeck, Pakasch, saw83 und loslachen.ch-Mann. Loslachenfrau, also ich, hatte den Auftrag alles fein säuberlich zu dokumentieren, alle lustigen Momente mit der Kamera einzufangen und mentale Unterstützung zu bieten, am Sonntag kam dann noch ein weiterer Auftrag, aber dazu später mehr…

Nein, wir erwähnen nicht, wer zu spät angereist ist, muss ja nicht jeder wissen….
Als die Truppe vollzählig war konnte es losgehen.

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Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurden die ersten Knoten vorgezeigt, die einem das Leben retten können, wenn man irgendwo in der Gegend rumhängt. Nicht lange ging’s bis etliche Zaunpfähle umknotet wurden. Am Anfang sahen die Knoten noch etwas komisch aus, doch schon bald konnte man hübsche Brezeli erkennen. Auch die Achter konnten sich sehen lassen. Für den Schiffersknoten interessierten sich auch alle sehr, auch wenn man den lieber noch mit einem Brezelknoten absichert. Der Morgen ging um wie im Flug und obwohl nur geknotet wurde, war es alles andere als langweilig.

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Acht Knoten hatte jeder bis zum Mittag gelernt.

Das Mittagessen war also wohlverdient würde ich sagen. Und plötzlich stellte sich noch heraus, dass Madmeck Geburtstag hat. Na so was!

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Mit Kuchen und Weisswein wurde gebührend gefeiert bis es dann weiter ging. Aufseilen stand auf dem Programm.

Jürg erklärte fein säuberlich, wie das Ganze funktioniert und zeigte es auch vor, doch dann war jedes Pärchen erst mal auf sich allein gestellt. Das Seil musste in den Baum eingebaut werden, die notwendigen Knoten mussten gemacht werden um es zu befestigen und die Rebschnüre mussten präpariert werden.

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Erst wenn alles erledigt war und Jürg die Kontrolle durchgeführt hatte, durfte man abheben.
Es sah extrem anstrengend aus sich am Seil fortzubewegen und ich glaube das wars auch. Ich weiss, ich habe gut lachen, schliesslich durfte ich die Fotos schiessen und musste mich nicht selber reinhängen.

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Am Abend waren alle ganz schön kaputt, aber auch stolz und glücklich, es geschafft zu haben, sich aus eigener Kraft (ohne Redbull), nur mit Hilfe von Seil und Rebschnüren, einige Meter in die Höhe zu ziehen.

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Am Sonntag bekam die Truppe noch zusätzliche Unterstützung. Rubi die Welpin sorgte für den Jöööö-Effekt. Sie wurde in meine Obhut gegeben und bei allen Fotos, die unscharf sind, hat sie gezogen 😉 (gute Ausrede, oder nicht?).

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Die Knoten, welche am Vortag gelernt wurden, durften nochmal geübt werden und so wurden letzte Unsicherheiten ausgemerzt.

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Nun stand Abseilen auf dem Programm. Die Techniken, der gegenseitigen Sicherung wurden sorgfältig vorgezeigt und so konnte jedes Zweiergrüppchen erstmal üben bevor es dann ernst wurde.

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Nachdem alle sich sicher fühlten, wurden Bäumchen gesucht, die über dem Abgrund standen, denn ohne sie, würde es schwierig werden…
Jedes Trüppchen richtete sich ein. Da sah man schon noch ein paar Fragezeichen herumschwirren, doch Rubi und ich zogen es vor Abstand zu halten und zu beobachten.
Als bei der ersten Gruppe die letzten Fragezeichen abgezogen waren, und der Abseilachter montiert war, wurden die Seile gespannt. Gespannt stand auch ich mit dem Fotoapparat unten.

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Tapfer hat jeder sein Leben ins Seil gehängt und dem Partner die Sicherung anvertraut.
Elegant seilten die ersten Gestalten den kurzen Abhang hinunter, während andere noch nervös und etwas verkrampft an der Kante standen. Doch jeder und jede hat es geschafft seine Ängste (wenn da welche waren) zu überwinden und sich abzuseilen. Echt toll habt ihr das gemacht!!!
Auch heute habt ihr das Mittagessen mehr als nur verdient!

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Am Nachmittag hängten die einen wieder in den Bäumen ab, während die anderen sich beim Überhängenden Abseilen versuchten. Kopfüber wurde da rumgehangen, als ob es das schönste der Welt wäre 😉

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In den Bäumen war es gar nicht so einfach mit all den Sicherungen. Mit Hilfe der Leiter begab man sich auf eine gewisse Höhe um dann das Abseilen mit externer Sicherung durch einen Partner und dem Abseilachter zu üben und anschliessend das einhändige Einbauen des Brusiks und den Fussschlingen um wieder nach oben zu kommen.
Auch hier war den Affen, ach nein, den Cachern, die Anstrengung ins Gesicht geschrieben.
Besonders beeindruckend fand ich hier den Unterschied des statischen zum dynamischen Seil zu sehen. Ohne irgendetwas zu tun rutschte man am dynamischen Seil ein gutes Stück herunter, wenn man sich nicht selber mit dem statischen straff genug sicherte.
So circa um 16:15 Uhr merkte man, dass die Konzentration in den Keller fiel (zum Glück immer gesichert) und so war es langsam aber sicher an der Zeit aufzuräumen. Wie nimmt man ein Seil richtig zusammen? Auch das wurde noch vorgezeigt und geübt. Auch wenn es nicht allen gleich leicht fiel, auch diese Arbeit will sorgfältig vollzogen werden.

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Rubi hatte bis zum Schluss auch ein gutes Zutrauen zu mir erreicht und so hatte wohl jeder sein Tagesziel erreicht.
Ich denke alle konnten interessante und hilfreiche Erfahrungen an diesem Wochenende machen und vieles lernen, was sie in ihrem zukünftigen Cacherleben brauchen können. Und vielleicht gibt es deswegen schon bald den einen oder anderen Cache auf irgend einem Baum. Freude oder Fluch? Seil oder Kettensäge? 😉

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Hat Spass gemacht mit euch, danke, dass ich dabei sein durfte! Bis bald!

Silvia

Ein Spezial zusammenschnitt von loslachen.ch
Filmmaterial von Wakonda.ch Bilder von loslachen.ch und bigGBS