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Warum wir immer noch Geocaches verstecken

Mittlerweile cachen wir seit dem 13. April 2011 und machen das immer noch sehr gerne.
Gefunden haben wir ausser sehr vielen tollen Erlebnissen und etlichen neuen Cacherkollegen, mehr als 7’300 Logbücher  🙂
Selber haben wir 208 Caches versteckt und es hat noch immer kein Ende. Im Moment haben wir einen Cache, der ziemlich aufwändig ist und ich schon seit Monaten immer wieder mit kleineren Schritten vorankommt. Zum Glück hatte ich für die Programmierungsarbeiten einen Kollegen.
Etwa fünf weitere Ideen und angefangene Projekte liegen zwischen Schlafzimmer-Wohnzimmer-Keller und Garage bereit.

Aber was der eigentliche Grund für diesen Blogeintrag ist, sind die zahlreichen tollen Kontakte mit Cachern von nah und fern, coole Fotos, den einen oder anderen Favoritenpunkt und die Logeinträge, welche ich immer alle lese.
Ich freue mich immer wieder, wenn der Cacher uns an seinem Erlebten mit dem Logeintrag teilhaben lässt und viele Male wird ein Schmunzeln (manchmal auch ein schelmisches Grinsen) auf die Lippen gezaubert und wenn man dann auch noch einen Eintrag wie der unten zitierten bekommet, ist das mehr als nur eine Ehre und motiviert um weiter zu machen.

Und während ich den Besuch Revue passieren lasse, steht bereits jetzt fest:
das war zwar meiner erster, aber definitiv nicht mein letzter Besuch in Chur.
Ich habe Chur als interessante Stadt mit einer wunderschönen Altstadt kennen gelernt. Dabei geholfen haben vor allem die zahlreichen, verschiedenen Caches unterschiedlicher Owner. Aber vor allem die ideerenreichen Caches von loslachen.ch!

Bisher sind mir einige tolle Caches begegnet, originell und lustig. Aber die Tradi’s, Multi’s und Mysteries, die ich in dieser kurzen Zeit von loslachen.ch kennenlernen durfte waren einfach nur top!
Man merkt wirklich, wie sehr sich der Owner Gedanken macht und die Cachertugend “Wenn du einen Cache versteckst, überlege Dir genau, warum du anderen diesen Ort zeigen willst. […]“ beherzigt. Sei es für die „Weisst Du was ich war?“-Reihe oder die unterschiedlichen (umfangreicheren) Multi’s und Mysteries.
Es gibt immer eine kleine Besonderheit und wenn man sich am Final schon am Ziel glaubt, ins Logbuch eintragen zu können, hat der Owner noch eine Raffinesse parat.
Ich kann mir den Owner förmlich vorstellen, wie er in seiner Bastelstube sitzt, an Ideen feilt und mit einem verschmitzten Grinsen, die Feinheiten seiner Ideen in die Tat umsetzt.
An dieser Stelle noch einmal ein riesengrosses Dankeschön von A. an A. für unglaublich schnelle und freundliche Hilfe sowie tolle Caches, die mich nicht nur einmal zum Schmunzeln gebracht haben. Genau solche Ideen und die passende Umsetzung sind es, die unser Hobby so toll machen!
Das persönliche i-Tüpfelchen war dann auch, dass ein Cache von loslachen.ch wahrscheinlich eher unbewusst einen Zusammenhang zu einem meiner liebsten Filme herstellt. Und es ist nicht der Cache, der am offensichtlichsten erscheint.

Bei diesem Multi, der einige schöne Gebäude der Stadt näherbringt, hatte ich beim Ermitteln der Koordinaten einen Fehler drin. Um welche Station es sich handeln musste, war mir eigentlich schon während der Runde klar, denn es hätte nicht zur Sorgsamkeit des Owners gepasst, eine potentielle Station in zwei Caches zu verwenden. Später war dann auch klar warum: wenn ich zu dicke Wurstfinger habe, um die Koordination korrekt ins GPS einzugeben, kann das ja auch nix werden.
Mit den korrigierten Angaben gab der Checker dann auch grün.
Am Nullpunkt musste ich dann ein paar Spaziergänger-Muggel abwarten und freute mich wie Bolle auf das Logbuch. Ein schönes freches Versteck!

Das war zwar vorerst der letzte Cache von loslachen.ch, aber heute ist nicht alle Tage; ich komm wieder, keine Frage!

Ich wünsche allen weiterhin viel Spass beim Cachen mit vielen tollen Caches, Erlebnissen, Begegnungen und möglichst wenigen Didn't find it Didn’t find its, dafür um so mehr   Found it Found its.

Unter anderem kann man auf dem Foto ein paar unsere Verstecke sehen. (Natürlich nicht alle) 😉

Ein Frühlings FTF im Sfiental

Heute sind wir zum Geocachen ins Safiental gefahren.
Da gab es einen FTF zu holen. 🙂
In Tenna und in Bonaduz fehlten uns noch ein paar Büxli die wir dann schnell gefunden haben.
Wir haben dabei diesen herrlichen Frühlingstag in vollen Zügen geniessen dürfen und haben fast 11 Kilometer zurückgelegt.

Bilder sagen mehr als Worte:

Herbstferien 2016: Bergell, Maloja, Valle Maggia, Valle Verzasca,…

Schon vor zwei Jahren waren die 40 Caches entlang der Via Panoramica (GC4KTKT) im Bergell herausgekommen, doch damals waren wir in Amerika. Antonio wäre zwar am liebsten sofort mit einem Privatjet ins Bergell gedüst, doch Millionäre sind wir noch lange nicht und so musste er die FTFs damals an ady73 abtreten.

Bregaglia Piz Badile

Doch nun war der Zeitpunkte gekommen, an welchem auch wir uns auf diese Wanderung begeben. Am Vorabend sind wir über den Splügen nach Chiavenna gefahren, haben uns dort mit Wanderproviant eingedeckt, ein paar Geocache gesucht und in Castasegna ein Plätzchen für die Nacht gesucht wo wir nach einem feinen Essen bei Vito schlafen konnten.

Regenbogen am Splügen Splügen Markt in Chiavenna Chiavenna Dorf Hintergasse von Chiavenna Klosters Chiavenna Campanile Acquafraggia Villa di Chiavenna An der Grenze Cachen Essen bei Vito Castasegna

Am Sonntagmorgen standen wir pünktlich an der Haltestation um uns nach Casaccia chauffieren zu lassen (auch wenn die Station nicht mehr dort war, wo sie früher ihren Standort hatte). Wir freuten uns sehr auf die uns bevorstehende Wanderung, aber etwas Respekt vor der Kälte hatten wir doch. Auch viele andere Wanderer hatten das gleiche Vorhaben. Kein Wunder bei dem herrlichen Herbstwetter. Unser Vorteil war, dass der offizielle Weg an einem anderen Ort beginnt und so konnten wir erst mal in Ruhe die ersten Dosen suchen.

Stall in Brentan Castasegna-Casaccia Panoramica start Via Panoramica Diga Albigna loastplace Büxli gefunden Kühe Vegetation

Die Kälte war ganz schön bitter und so waren wir um Handschuhe und Mütze wirklich froh. Doch als die ersten Sonnenstrahlen über die Berggipfel spähten wussten wir, dass es nicht mehr lange dauern kann, bis sie zu uns rüberreichen. Kaum waren sie da, erwärmte sich die Erde rasch und wir konnten eine Schicht nach der andern in den Rucksack packen.

Erste Sonnenstrahlen Komische Sachen Hand in Hand Cucusali Spoiler

Die Dosen auf der Strecke konnten wir dank der guten Spoilerbilder gut finden. Ohne wäre es hin und wieder ganz schön schwierig, wenn nicht unmöglich gewesen. Daher waren wir sehr froh, diese zu haben.

Während Silvias Rucksack immer schwerer wurde, da sie für den Kleidertransport zuständig war, wurde Antonio seiner immer leichter, denn er enthielt Esswaren.

Auf einem Bänkli über Vicosoprano genossen wir unser Picknick. Zum Glück hatten wir den Cache vor dem Essen gesucht, denn der Platz füllte sich laufend mit Pärchen, die ebenfalls eine Mittagspause einlegten.

Bestes Wetter Glockenblume Herrliche Wanderung Fleissige Biene Wandersmann Eine Frucht? Waldfoto Einfach nur schön Mittagspause oberhalb Vicosoprano

Auf der Wanderung hatten wir immer wieder einen herrlichen Ausblick auf die gegenüberliegende Bergkette mit dem von Antonio so geliebten Piz Badile, die Dörfer im Bergell, die schönen Bäche, Wasserfälle und Wälder. Begleitet wurden wir stets von der wärmenden Sonne und natürlich von kreativen, abwechslungsreichen Cacheverstecken.

Ach ja, in Durbegia haben wir uns im Wandercafé noch einen Kaffe aus einer Mocca und ein Stück Nusstorte gegönnt, das war auch ganz schön gemütlich.

Wandersfrau Fast übertrieben die Markierungen Glücklich Muschio morbido ;-) Verpflegung in Durbegia Marienkäfer Buchhaltung muss sein Piz Badile Blick auf Bondo Treppe mit dem Badile

Kurz vor Soglio taten uns dann die Füsse schon etwas weh und wir merkten, dass da schon ein paar Schrauben in den Gelenken mal wieder angezogen werden sollten.

Zwar waren wir erleichtert, als wir in Soglio angekommen waren, doch zu Ende war unsere Wanderung damit noch nicht. Erst haben wir noch kurz eine Cachekontrolle bei unserer eigenen Dose, Soglio (GC37NZZ) gemacht und dann ging’s weiter unter der Cascata – Wasserfall (GC37P3C) nach Castasegna. Die Kastanienwälder sind wirklich schön im herbstlichen Sonnenlicht, aber auch gefährlich, da die stachligen Kugeln ohne Vorwarnung von den Bäumen kullern. Glücklicherweise wurden wir nicht getroffen.

Soglio Kastanien Schädel la cascata

Am Ziel angekommen gönnten wir uns eine kurze Pause, bevor wir von Heinz und Jasmin zum Znacht abgeholt wurden. Bei einer leckeren Pizza und interessanten Gesprächen liessen wir den Abend gemütlich ausklingen. Die beiden brachten uns dann auch wieder nach Hause wo wir uns todmüde in die Federn fallen liessen.

Brentan mit Vollmond

Am nächsten Morgen besuchten wir das Pretorio – Folterkammern (GC3713H) in Vicosoprano. Der Cache hatten wir da schon lange versteckt, doch Silvia war noch nie im Innern dieses gruseligen Gebäudes. Interessant und schön eingerichtet und zudem noch frei zugänglich.

Pretorio Vico Gerichtssaal Pretorio Das letzte Stündchen hat geschlagen Folterkammer Pretorio

Weiter führte uns der Weg nach Maloja, wo wir spontan entschieden noch ein Seitental zu besuchen. Auch hier war Silvia noch nie und Antonio konnte sich nicht an seine kindlichen Besuche erinnern.

Eine kunstvoll gestaltete Staumauer, die sogar zur Kletterwand umfunktioniert wurde (oder dies als Zusatzfunktion hat) erwartete uns hinter der Villa Baldini. Ein attraktiver Wanderweg (den wir zwischendurch etwas aus den Augen verloren haben), führte uns an den Lägh da Bitabergh und von dort aus wanderten wir zum Lägh da Cavloc. Im Restaurant erfuhren wir, dass es von einem Altersgenossen von Antonio geführt wird. Das Essen dort war wirklich spitzenmässig und auch die Tatsache, dass wir mitten am Nachmittag was bekommen beeindruckte uns.

Nun reichte es uns aber mit Wandern. Auf dem Rückweg merkten wir die Beine schon ganz schön vom Vortag. Jaja, das ist halt wenn man so untrainiert in der Gegend rumwatschelt.

Regenbogen (GC4GT2X) / Lägh da Bitabergh (GC64TQ7) / La Furcela (GC64TYJ) / Zwergenhaus (GC4GTDB) / Tannenbaum (GC4GTC6) / Zwergenhöhle (GC4GTAW) / Gelb Rot Weiss (GC4GT6A)

Staumauer Val Orden Villa Baldini Spass in der Val Orden Lägh da Bitabergh See Lägh da Bitabergh Silvia am Lägh da Bitabergh Antonio Aerni Silvia Rieder Lägh da Cavloc Restaurant bei Sandro Marazzi Lägh da Cavloc Essen im Restaurant Lägh da Cavloc Stutzflug

Zu Hause ruhten wir uns dann erst mal aus und genossen eine laaange, warme Dusche.

Am Dienstag gönnten wir uns eine Ruhepause und blieben zu Hause. Zu tun gibt’s da ja bekanntlich  immer was.

Gegen Abend studierten wir mal den Wetterbericht und stellten fest, dass es für den Rest der Woche nur im Süden schön sein wird. Also erstellten wir einen groben Plan. Dieser sah so aus, dass wir vielleicht ins Valle Maggia fahren könnten, so nach Bosco Gurin oder so… 1000 Caches wurden mal runtergeladen und so düsten wir am Mittwochmorgen los.

Kurz vor Bellinzona entdeckten wir eine Serie, die einige Favoritenpunkte aufwies wodurch wir uns dazu verführen liessen. Vermone (GC5YFP5)  Tatsächlich waren die Verstecke ganz schön clever und nicht alltäglich. Plötzlich kam uns ein Pärchen entgegen. Muggels? Oder auch Cacher? Antonio hatte es schon lange durchschaut, während Silvia noch darüber studierte. Die kennen wir doch! Arcobaleno! Was für ein Zufall! Die Gelegenheit nutzten wir gleich um zusammen mittagessen zu gehen. Ossobucco für alle 😉 Zusammen suchten wir noch die restlichen Dosen, welche beide Parteien noch offen hatten, bevor sich unsere Wege wieder trennten. Das war wirklich eine tolle Überraschung gewesen, die beiden so spontan zu treffen.

Kletterpartie von loslachen.ch Frau Silvia auf dem Trail Der Baum als Zopf Was macht er denn da? arcobaleno-frau aAntonio nicht beim Pilzlen

Wir verfolgten nun unser Ziel weiter und reisten in Richtung Maggiatal. Doch schon ganz am Anfang wurden wir von einem Grotto aufgehalten und da war ein Parkplatz auf welchem ein Verkehrsschild stand, das wir nicht recht deuten konnten. Heisst es, dass man hier übernachten darf oder eben genau das Gegenteil? Unsere Googlerecherchen waren auch nicht ganz eindeutig, doch wir glaubten, es sei gestattet. Nach einem leckeren Abendessen im Grotto America (die wussten auch nicht recht, ob es erlaubt ist auf dem Parkplatz zu nächtigen) nisteten wir uns also in unsrem Bus ein.

Maggia Schlucht Alte Eisenbahnbrücke Cache in Val Maggia Erlaubt oder nicht! Romantisches essen in Grotto Ameica Im Grotto America Essen im Grotto America Ponte Brolla

Um 1:30 Uhr erfuhren wir dann von der Polizei, dass auf der Tafel steht, dass es nicht gestattet ist die Nacht dort zu verbringen. Allerdings gaben sie uns Tipps, wo wir den Rest der Nacht verbringen können, ohne von ihnen nochmal gestört zu werden.

Nach dem Unterbruch versuchten wir am empfohlenen Platz noch ein paar Stunden Schlaf zu erhaschen. Auch wenn es etwas laut an der Strasse war, hielten wir es bis 9:45 Uhr aus. Und so wurde es fast 11:00 bis wir dann endlich weiterpilgerten.
An diesem Tag erwarteten uns einige schöne Caches bzw. schöne Orte, an welche wir durch die Dosen hingeführt wurden. So zum Beispiel eine Kapelle mit Aussicht über Maggia, ein Kraftwerk „Linescio, dove l’acqua sparisce – Es verschwindet (GC1ZNKZ) “ in einer schönen Schlucht, ein Lost Place Steinbruch „Cava abbandonata / verlassener Steinbruch (GC2ZP5T)“ und zum Schluss gab’s noch eine Dorfführung durch Bosco Gurin (GC1V083), die einzige Tessinergemeinde, die offiziell deutschsprachig ist (oder wenigstens sein sollte), da es eine Walsersiedlung ist.
Im Restaurant fragten wir die Bedienung, warum sie nicht Deutsch spreche und sie entschuldigte sich damit, dass sie nicht von hier sei. Aber es würden viele Leute hierherkommen, weil sie diese deutschsprachige Walsersiedlung anschauen wollen. Für uns war es ok, dass sie nicht Deutsch konnte, auch wenn wir fast nichts von der Speisekarte verstanden hatten und so einfach mal was bestellten. Alles war lecker- Schwein gehabt 😉

Morgendstund hat gold im Mund Blume mit Tau Schleuse Verbotener Zugang? Von weitem Tunnelcache Die unendliche Treppe Abkühlung nach dem Aufstieg Hier bin ich Spezielle Farben Silvia auf der Brücke Z'marend Altes Dorf Linesco Linesco Eine anhängliche Bewohnerin von Linesco LostPlace Niemand anwesend Silvia bei alte Seilwinde Büxli im Bagger Zeitrese Früher mal Vergebens Zeitzeugen Alt und Jung Vergessen Vergangene Zeiten Springt nicht mehr an Ersatzteil Bewachsener LKW Pilz Moos bedeckte Ladefläche Lostpalce Verlassener Steinbruch Castanien Unendliche Treppe Mudeum in Bosco Multi von BelTicino Kirche von BoscoGurin Hotel Walserhof Esssaal Walserhof Vorspeise Walserhof Walserhof Hauptgang Dessert

Diesmal versuchten wir unser Glück auf einem grossen Parkplatz, der aussah, als ob er für den Wintertourismus angelegt worden war. Was waren wir froh um die Heizung, da die Temperaturen zwischen positiven und negativen Zahlen schwankten! Brrrrr….

Bosco Gurin by Night

Am Freitagmorgen war die Wiese leicht gefroren. Doch im Bus konnte uns die Kälte nichts anhaben. Da wir auch noch nicht vertrieben worden waren, kochten wir einen Kaffee und assen Müesli und dann ist auch noch Haare waschen angesagt, also für Silvia 😉

Unser Stellplatz -3° sau sau kalt Haare-waschen  Tagwach in Bosco Gurin Bosco Gurin

Antonio hatte herausgefunden, dass Simone auch im Tessin ist und so verabredeten wir uns für den Abend. Wir fuhren nun weiter nach Fusio, welches ganz hinten im Maggiatal liegt. Dort wird der Lago di Sambuco von einer Staumauer gestützt und natürlich liegt dort auch ein Dösli. „Fusio – Diga del Sambuco (GC2CBPV)“ Wahnsinn, wie das Tal sich in die Länge zieht und einfach nicht endet.

Lago di Sambuco Diga Hinter der Staumauer Sanbuco

Auf dem Rückweg machten wir uns auf die Suche nach den Caches, die hier im Tal versteckt waren. Dadurch bekamen wir eine Führung, die besser nicht hätte sein können. Wie z.B Fusio – I mulini e la pesta (GC3NT95).
In Fusio tranken wir einen Kaffee, da wir nicht so recht wussten, ob wir in dem Restaurant essen wollen. Als die Nachbaren bedient wurden, sahen wir, dass wir es doch hätten wagen können. Doch unser Plan sah bereits anders aus. Wir machten aus dem Brot, welches wir noch im Auto hatten und der Bresaola, die noch übrig war, zwei Sandwiches und spazierten damit nach Mungo. Dort besuchten wir die bekannte Kirch von Mario Botta und wanderten dann zum Cache hoch. Hier gab’s noch einen mitgebrachten Dessert und eine grandiose Aussicht auf beide Talseiten.

Hebststimmung Imposanter Kastanienbaum LoslPlace Dorf im Kastanienwald Alte Mühle Mulino Rieder Silvia Zeitzeugen der Sägerei Mehl stampfen in der alten Mühle Multi unterwegs Mogno Alte Bauweise Bota Geteilte Persönlichkeit Der falsche Weg Aussicht geniessen Mit Kirche von Botta

Bei Bignasco bekamen wir ganz unerwartet eine Führung durch das Dorf,  wie es ganz früher mal war La lüèra di Bignasco (GC1FNYH) und auch in Cevio durften wir mit einem Multi in die Geschichte eintauchen und staunen. „I grotti di Cevio (GC1PQDW)

Eins hatten wir gelernt: Caches von BelTicino sollte man nicht auslassen, denn die lohnen sich sehr!

Riesen Kastanienbaum wer da  La lüèra di Bignasco Führung durch die vergangenheit Alte Kunst Vergessenen Technik Tradi in Cervio Start zum Multi Cevio Grotti besichtigung Bottoglioni Weinfässer Immer am iPhone Multi von BelTicino Grotto Kastanien Blumen gemisch BaumKunst Eingewachsener Löffel

Mit Simone assen wir im Verzascatal in der Pizzeria Posse. Ja, der Jürg hat eine gute Empfehlung abgegeben, auch wenn es auf den ersten Blick einen etwas öden Eindruck machte, die Pizza korrigierte diesen Eindruck sofort.

Restaurant Posse Lavertezzo

Den Kaffee gab’s bei Simone zu Hause und ganz in der Nähe schlugen wir auch unser Nachtlager auf.

Nach dem Frühstück mit Seesicht machten wir uns langsam auf den Heimweg. Hin und wieder eine Dose und schon wieder zeigte BelTicino uns Geheimnisse seines Kantons, die uns begeisterten. TI-CHALLENGE no. 4 – 1 cache x A…Z & 0…9 (GC476GA) / Osogna – Santa Maria del Castello (GC2WRTR)

Unser Schlafplatz Seesicht Z'mörgala bei Gordola Lady ob Bellinzona Oben angekommen Klettergarten Challenge Final von BelTicino Schisshaas che bel pozzo Phantastisch

Über den Lukmanierpass fuhren wir dann wieder nach Graubünden, wo wir noch einige Wartungen an eigenen Dosen auf dem Programm hatten.

In Alvaneu fragte Antonio zum Spass, ob wir baden gehen wollen und wahrscheinlich bereute er es im selben Moment schon wieder, da er hätte wissen müssen, dass Silvia darauf sofort anspringt. Nach dieser Entspannung suchten wir das von der Receptionistin empfohlene Restaurant La Cantina D’Alvaro auf und liessen uns zum Abschluss der Ferien nochmal verwöhnen.

Termalbad in Alvaneu Avaneu Bad  La Cantina D'Alvaro Alvaneu

So, jetzt fahren wir aber wirklich nach Hause.

Das waren mal wieder abwechslungsreiche und tolle Ferien!

 

Spontaner geht es fast nicht: FTF auf der Sciora Hütte

Was für ein Erlebnis
Ein neuer Geochache im Bergell und dann auch noch auf der Sciora SAC Hütte.
Da wurden sofort Kindheitserinnerungen geweckt, denn als ich noch ein kleiner Junge war sind mein Papi und ich ein zwei Mal da hochgewandert.
collage-scioraUnd nun gibt es auch noch ein Büxli da oben.
Wir als Reviewer durften den sogar freischalten. Aber dummerweise war es an einem Montag und montags muss man in der Regel arbeiten!
Das kommende Wochenende war auch schon verplant, ein Flug nach Kroatien war geplant, so machte ich mir keine Hoffnungen auf einen eventuellen FTF (First to found)

Doch dann als am Donnerstag immer noch niemand auf der Sciora Hütte war, schaute ich mir die Wetterprognosen an und die sagten mir, dass es nur noch am Freitag schön sein wird.

Am Donnerstag konnte und wollte ich noch nicht gehen, weil dann jeweils am Abend der Geocachehock in der Region Chur stattfindet (siehe farbiges Feld rechts auf diesem Bolg).

Kurzerhand hab ich mir einen genialen Plan geschmiedet:
Am Freitag frei nehmen, nach dem Hock losldüsen und im Marco Polo ins Bondascatal fahren und dort übernachten 🙂

Genau das war meine Idee.
Also im Geschäft bescheid gesagt das ich am Freitag wandern gehen werde und als mein Schatz zur Haustür rein kam, berichtete ich von meinem Vorhaben. Viel musste ich nicht sagen, sie wusste sofort was ich vor hatte, denn sie konnte es von meinen leuchtenden Augen ablesen 😉

Kurzerhand alles Nötige eingepackt, Proviant für die Wanderung, gute Kleider, Wanderstöcke, Wanderschuhe, Notfallset und natürlich Kissen und Deckbett 🙂
So ging es zuerst an den Hock im Rosenhügel wo wir einen gemütlichen Abend mit leckerem Essen zusammen mit Ady73 und Tinu72 verbracht haben.
Ady73 war auch derjenige, der meinen Schatz nachhause gebracht hat, damit ich die „lange“ Reise ins Bergell unter die Räder nehmen konnte. „Dankeschön“ an dieser Stelle.

Leider musste ich wegen einer Baustelle mehr als 30 Minuten warten.
In Maloja hab ich dann noch ein offenes Restaurant gefunden, in welchem ich noch Geld für die Fahrbewilligung ins Bondascatal wechseln (Fr. 12.-) konnte. Ich bekam zwei Zehnernoten, den Rest hatte ich.

Als ich dann in Bondo um 23.40 vor der Kasse stand, machte ich grosse Augen und das nicht nur weil es dunkel war nein, der Automat will keine Noten! So en saich aber auch!
Ich bekam dann die Fr. 12.- Fr. mit viiiiel Kleinmünz zusammen und ich konnte mich auf den letzten Abschnitt meines Trips machen.

Gegen Mitternacht hab ich den Parkplatz erreicht und so konnte ich es mir müde aber glücklich im oberen Stock gemütlich machen.

7:00 Uhr war Tagwach… ein kurzes Frühstück, Müsli und Kaffe, dann mit allem Nötigen ausgerüstet und los ging’s.

Genau vor 3 Jahren und 2 Tagen haben wir zusammen mit Pinkpetra den FTF bei der Sasc Furä Hütte GC4JK09 geholt. Ausgangspunkt war der selbe Parkplatz wie heute für die Sciora Hütte GC6TJVQ.

Herrlich diese Ruhe und frische Luft früh morgens in diesem menschenleeren Tal.

Wegweiser-Sciora-Sasc Furae Cengalo Pizzo Badile Sciora Huette Val Bondasca mit Badile

Auf halben Weg hörte und sah ich dann den Hubschrauber, der über mir hinwegflog, da war mir klar… die Hütte hat Saisonschuss!
Na ja, ich hab ja genug Esswaren und Flüssiges mit dabei.
Als ich die Hütte dann endlich erblickte, waren die Fensterläden geschlossen, doch jemand war noch da. Die Hüttenwarte vielleicht?

Hubschrauber saisonschluss Holztreppe  weg zur Sciora

Als ich weitere Höhenmeter hinter mir gelassen hatte, kamen mir die Leute, die vorhin noch oben waren, entgegen.
Die erste war eine Muggelfrau mit Hund und das andere Pärchen waren tatsächlich die Hüttenwarte, die kannte ich, gingen wir doch zusammen in den Kindergarten und danach in die Schule und machten das Bergell unsicher. 
Wir quatschten eine Weile und ich erklärte ihnen was ich hier oben überhaupt mache.
Sie hörten mir interessiert zu und zeigten mir wo sie den Cache vermuteten 🙂

Dann ging`’s weiter und ich steuerte gleich den 0 Punkt an. Mann weiss ja nie, ob noch jemand anders die selbe Idee hat 🙂 Auch die Verbotstafel konnte mich nicht mehr aufhalten, der Cache ligt ja nur ca. 20 Meter dahinter 🙂

wegen Steinschlag geschlossen  wenige Meter zum 0 Punkt
Das Büxli konnte sich nicht lange vor mir verstecken. Auch die rostige Dose daneben nicht! Die hab ich natürlich mit ins Tal genommen, nein nicht den Cache, den hab ich mit einem breiten Grinsen als FTF signiert  und wieder versteckt.

FTF

Danach machte ich es mir bei der Sciora Hütte bequem und verspeiste die Hälfte der mitgebrachten Fressalien
Lange hab ich es aber nicht ausgehalten, denn es wurde ziemlich frisch mit rumsitzen und die Aussicht geniessen samt Sonnenaufgang um 10:37 Uhr

Sonnenaufgang Scioragruppe Himmlisch  Nur 4 Grad SAC Huette auf 2120 Meter Mit Liebe hinterlassen Bei fast 0 Grad auf der Sciora Blick zum Badile Das Bergell Rivella im vordergrund, der Badile ist aber der Star

Gemütlich spazierte ich glücklich wieder zurück zum Cachemobil und tuckerte dann über den Splügen mit ein paar weiteren Büxlifunden wieder nach Hause.

Stall in der Valle Bodasca Villaggio Cimaganda Cimaganda Abbandonato Einsturzgefahr lostplace am Splügen Il mistero della Scribàita Campodolcino - La chiusa di Portarezza

 

Sommerferien 2016, Schweiz – Deutschland – Frankreich – Luxemburg – Belgien – Niederlande

Sommerferien 2016 mit dem Motto:
Allerlei ( Lost Place, alte Caches, FTF, Hochzeit, Geburtstag, Grand Tours,…und einfach mal auf uns zukommen lassen )

SOMMER-2016

8.7.16 Freitag (Trimmis (CH) – Gruibingen (D))

Heute wollen wir losfahren, ab in die Ferien. Silvia hat alles bereitgemacht, während Antonio noch seinen letzten Arbeitstag vor den Ferien beendet hat.

Um ca.15:30 Uhr starteten wir unsere Reise in Richtung Deutschland mit dem Ziel am nächsten Tag in der Nähe von Stuttgart anzukommen um an der Hochzeit von Silvias Cousine dabei zu sein.

Auf dem Weg haben wir noch eine SIM- Karte gekauft, damit wir uns das Internet in Deutschland auch leisten können. Im McCafe installierten wir das Teil am I Pad, was für uns Laien gar nicht so einfach war… und weiter ging die Reise.

In Gruibingen haben wir uns auf einem Campingplatz Winkelbachtal (20.- Euro) niedergelassen wo es  ein spezial WC für Mama und Kind gibt 🙂
Schon bald haben wir dann leckere Maultaschen und ein Schnipo verdrückt, Horst, der Campingpesitzer, hat uns noch ein paar Geocaches empfohlen, die wir gleich nach dem Essen gesucht haben 19 Uhr Stammtischdösle GC567Q7  Ein paar leuchtende Glühwürmchen haben uns jeweils etwas Licht gegeben. Das war echt amüsant, zumal wir noch nie so viele von diesen kleinen Tierchen gesehen haben, zumindest Silvia nicht.
Anschliessend haben wir es uns in unserem neuen Büssli bequem gemacht.

WC für gross und klein Schnipo und Maultaschen Unser neues Zuhause

9.7.16 Samstag (Gruibingen (D) – Leinfelden (D))

Gemütlich kochten wir uns einen Kaffee und assen Müesli in unserem vielseitigen Mobil, dann machten wir uns chic und begaben uns auf den Weg zur Hochzeit.

Vor der Kirche waren bereits einige Gäste besammelt. Wir gesellten uns dazu und kannten zum Glück ein paar Verwandte. Das Brautpaar kam auch schon bald und so konnte Silvia ihre Cousine endlich mal wieder in die Arme schliessen.

In der Kirche waren dann so viele Familien, dass die Trauung immer wieder mit einem Schmunzeln bereichert wurde, weil eines der Kinder die Aufmerksamkeit auf sich zog. Auch die anschliessende Taufe verlief etwas speziell, denn eines der beiden Kinder legte nicht so grossen Wert darauf mit dem heiligen Wasser bespritzt zu werden.

Im Grossen und Ganzen haben es dann aber doch alle gut überstanden. Vor der Kirche wurden ein paar Fotos geknipst bevor es weiter in den Rotwildpark in Stuttgart ging, in welchem die Feier stattfand. Natürlich legten wir auf dem Weg zum Bärenschlössle erst mal einen kleinen Umweg ein um noch eine Dose zu suchen, bevor alle Gäste ankamen.

Sonntagscacher Hochzeitsessen Bärenschlössle

Das Essen, die Gesellschaft, die Rede des Bräutigams und auch die ganze Umgebung waren wirklich toll. Essen gab es so reichlich und es war so gut, dass wir zwischendurch mal abschleichen mussten, um einen Geocache-Verdauungsspaziergang einzulegen, damit wieder was in unseren Bäuchen platz hat.

Nach der Feier verschoben wir uns zu Silvias Onkel um dort im kleinen Rahmen weiterzuplaudern. Wir mit unserem Mobil und der andere Onkel mit dem Wohnmobil suchten uns ein Plätzchen ganz in der Nähe, so dass wir dann am späteren Abend ohne grosse Umstände in unsere Betten hüpfen konnten.

10.7.16 (Leinfelden (D) – Markgröningen (D))

Am nächsten Morgen gab’s ein leckeres Frühstück beim Onkel und später kamen dann die frisch Vermählten mit den beiden Kindern dazu. Kurz vor dem Mittag traten wir die Weiterreise an und verabschiedeten uns.

Nächstes Ziel: Ein alter Geocache nördlich von Stuttgart irgendwo Triangle GCB37  vom 03.Jun.2001. Den mussten wir uns erst verdienen. Wir kämpften mit aller Gewalt gegen Bremsen und Zecken an, bis wir schlussendlich die Dose aus ihrem alten Versteck heben durften. Sogar das alte Originallogbuch war da und noch nicht mal voll. Wenn das nicht ein Geocacherherz höher schlagen lässt... Weiterlesen

Lugnezerer Cacheausflüge

Schon letztes Wochenende waren wir im Lugnez um dort ein paar neue Geocachess zu finden. Da oben gibt es Orte, die ganz schön abgelegen sind. Die einen im schattigen Winter, andere im frühlingshaften Sonnengebiet.

Bei unserem ersten Dösli, haben wir die Kichermelonen knapp verpasst. Ich glaube, wir haben sie sogar noch gekreuzt.

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Eine Box lag so tief im Winter, dass wir die Suche aufgeben mussten. Der Weg war zu weit und zu vereist, da können wir erst im Sommer wieder einen Versuch starten.

Aber wir hatten ja noch genug andere Döschen nach denen wir jagen konnten. Wir waren beim Schlangenbrot, was uns ganz schön Puste abverlangte und in Venezuela, was noch anstrengender war. Zwischendurch spielten wir noch ein Herbariumspiel, bei welchem wir Nadelbäume an ihren Rinden, Nadeln, Zapfen und Bildern erkennen mussten. Das hat total Spass gemacht. Auch durften wir im Tagebuch einer Tanne lesen, wie viel sie schon miterlebt hat.

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Später besuchten wir dann noch eine total chillige Jägerhütte, die mit Autositzen und einem Telefon ausgestattet war und von welcher aus wir nach Uors und Surcasti rüberschauen konnten. Wir liessen es uns nicht nehmen, auch noch ein wenig herumzutollen und das Kind in uns herauszulassen.

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Bei der Casa Porclas in Cumbel wollten wir auch noch ein Dösli holen, doch die Muggels wollten einfach nicht aufhören zu quatschen und so liessen wir den bleiben. Weiter ging’s dann nach Luven, wo wir den Dorfbrunnen genauer unter die Lupe nahmen und dann zur uralten Tanne spazierten. Da haben wir schon einmal einen Cache gesucht, doch diesen gibt es schon länger nicht mehr. Etwas ratlos suchten wir nun das Nachfolgerdösli, dessen Koordinaten mitten im Boggiafeld lagen. Erst kurz vor dem Aufgeben, fand Antonio das gesuchte Objekt an einem ganz anderen Ort…

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…nun waren wir hungrig. Die Kollegin in Obersaxen, welche ein Bergrestaurant führt, antwortete nicht, und so entschieden wir uns nach Hause zu fahren und selber etwas Leckeres zu kochen.

An diesem Wochenende nach Weihnachten sind schon wieder ein paar Büxli im Lugnez herausgekommen. Hmmm…was soll man dazu sagen… da waren wir doch erst gerade. Die FTFs waren zwar schon weg, aber vielleicht reicht’s ja noch für ein paar andere Podestplätze. Und was uns ganz besonders reizte und auch erstaunte war, dass ein FTF noch immer offen war.

Also machten wir uns am Sonntagmorgen auf dem Weg ins Oberland. Kaum losgefahren, meldete sich das iPhönli zu Wort. Uiiiiii, was ist denn das??? Schon wieder neue Dosen in unserem Zielgebiet??? Wow!!! Antonio begann wieder so zu atmen, wie er es schon seit einer Weile nicht mehr getan hatte. Diese Herausforderung mussten wir einfach annehmen.

Und so sind wir doch tatsächlich unverhofft zu ein paar FTF’s gekommen. Das erfreute Antonios Cacherherz ganz besonders.

Aber nun der Reihe nach. Da wir wieder voll im Fieber von damals, in der Zeit als solche Jagden noch auf der Tagesordnung standen waren, wurde ein Plan erstellt um die Reihenfolge möglichst geschickt abzufahren.

Unter Verfolgungsjagd leidend, jagten wir wild durch die Gegend. Jedes Auto, das in die gleichen Strassen wie wir abbog, war ein potentieller Cacher mit gleicher Mission. Und so ringten wir um den ersten FTF mit einem Auto, das dann in letzter Sekunde in eine andere Richtung fuhr und nichts von unserem Vorhaben ahnte.

Auch die Kälber, an welchen wir vorübereilten schauten uns nach, wie wenn wir absolut irre wären. Dafür zahlte sich die Hetzerei aber aus und wir konnten unseren ersten FTF verbuchen. Nur ein Zwerg versteckte sich so gut vor uns, dass wir ihn nicht finden konnten.

Weiter ging’s zu einem Dösli, welches schon am Vortag herausgekommen war. Da es direkt an der Strasse lag, schnappten wir es auch noch schnell und schon düsten wir weiter. Unglaublich wie reibungslos alles klappte. Über jedes Logbuch, das wir entjungfern durften freuten wir uns riesig. Interessante Orte lernten wir kennen und so ging es immer weiter in die Höhe. Nun erfuhren wir auch, warum ein Cache am Vortag nicht geholt worden war; Schatten, Schnee und Eis war die Antwort. Doch wer Antonio kennt weiss, dass er furchtlos ist und auf FTF Jagd vielleicht manchmal auch schon fast ein wenig leichtsinnig (?) Jedenfalls kamen wir dann bei dem wunderbaren Panorama (Panoramica) an und genossen die Aussicht bis nach Chur hinunter. Wie wenn es abgemacht gewesen wäre, kam genau jetzt ein Piket Telefon herein. So konnte Silvia die Sonne geniessen, während Antonio bei der Arbeit war.

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Nun wurde es aber ganz schön heikel auf der vereisten Strasse. Immer wieder kamen wir in schattige Kurven, in welchen wir nur hoffen konnten, dass das Glück des Sonntagskindes uns treu blieb. Was waren wir froh, als wir endlich wieder auf zuverlässig trockenem Teer rollten, heil und unversehrt.

Höääää…. was ist denn das? Sind wir doch schon im Himmel??- Ein weisser Esel! So was hatten wir noch nie zuvor gesehen. Nach dem wir uns gegenseitig gekneift hatten, waren wir sicher, dass wir doch noch auf der Erde sind und es den Esel wirklich gibt. Er riss der Besitzerin aus und eilte zum Zaun, um zu schauen, wer wir sind und wohin wir gehen.

Silvia eilte den steilen, schönen, laubbedeckten, idyllischen Waldweg hinunter um eine der letzten Dosen zu bergen. Antonio holte sie unten mit dem Auto wieder ab. Dann schauten wir nochmal bei der Casa Porclas, welche wir bei unsrem letzten Besuch nicht suchen konnten, vorbei. Doch trotz intensiver Suche wurden wir hier nicht fündig. Jenu…

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Nun stand noch ein Kurzmulti auf dem Programm. In Vella setzten wir uns auf die Bank beim Dorfbrunnen und arbeiteten Frage für Frage ab. Plötzlich kam ein Mann aus einer nebenstehenden Gruppe zu uns und fragte, ob wir auch Suchende seien. Überzeugt davon, dass sie das Gleiche suchen wie wir, bejahten wir. Sie erklärten uns, dass sie neu seien und noch nicht wirklich wissen, wie das Ganze funktioniert. In unserem Eifer texteten wir sie mit unserem Wissen über Multis zu. Sie verstanden nur Bahnhof, hörten aber interessiert zu. Als sie dann wissen wollten, woher wir denn diese Fragen hätten, merkten wir erst, dass sie gar nicht den Multi, sondern den Tradi suchen wollten, der gleich hinter dem nächsten Zaun versteckt war. Also erklärten wir ihnen, wie sie diesen suchen können. Sie machten sich auf den Weg und wir zählten und rechneten weiter an unserem Multi herum. Als wir fertig waren, halfen wir ihnen bei der Suche ihres ersten Geocaches. Was für eine Freude J

Dann nahmen wir sie mit zu dem Multi. Das war echt eine coole Begegnung!

Zum Abschluss des Ausflugs, entschieden wir uns noch einen Abstecher nach Vals zu machen. Dabei beobachteten wir den 7132 Heli das erste Mal auf seinem Landeplatz. Etwas später entdeckten wir noch eine Gams auf der Weide. Diese liess sich von uns nicht stören, was uns besonders freute.

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In Vals gab’s dann beim Ahni ein feines Zmäränd und so machten wir uns nach einem schönen, abenteuerreichen Tag auf den Heimweg. Ein paar Brötli vom Beck nahmen wir auch noch mit, so dass wir am Abend ein paar schmackhafte Brütschi machen konnten….was für ein Tag….

FTF bei der Area42 (Lockpicking)

Leck doch miar isch das as wach werda! Dä puls isch vo 75 uf 280 in zwei millisekunda uffagschnellt!

AAAACHTUNG!!! STILLGESTANDENDEN!!!

Kannst ja denken, von wegen stillgestanden!
Habe gerade meinen ersten Kaffee um 8:45 Uhr auf den Tisch gestellt und schlürfte gemütlich daran während der Laptop am Aufstarten war und ich auf Geocaching.com lossurfte.

Die Kaffeetasse gerade mal halb geleert, als in der Hauptkaserne ein Alarm losging.
Herzklopfen, wie immer, auch ohne zu wissen was und wo…
Der Blick 9 Km entfernt…. und schon bin ich buchstäblich vom Stuhl gefallen, respektive auf dem Weg zu den Cacherhosen… Na supi…
Mit den Hosen in den Händen nochmals auf’s Mail geschaut von wem der überhaupt ist
bigGBS
Area42 GeocachingDurch die Homekaserne hüpfend erst ins eine Hosenbein geschlüpft, dann ins andere und als das einigermassen geschafft war, nochmals einen Blick aufs Listing!
Im selben Moment wusste ich, da darf Korporal loslachen.ch nicht unvorbereitet ausrücken, denn da steht was von Schwierigkeit 5
Also hingesetzt und als ich dann den Titel „Area42 (Lockpicking) GLHC55CX“ nochmals anschaute, zögerte ich nicht lange und rannte aus der noch geschlossenen Tür (hää, wie geht denn das??)!
Während dem ich die Treppe runter rannte, überlegte ich wo das Lockpickingset verstaut ist, gleichzeitig tippte ich die Nummer von adi73 ein, ich hab doch was überflogen von „zu zweit geht es besser“ oder so doch leider antwortete er nicht hat er die FTF Jagd aufgegeben?
Egal… erst mal an den Einsatzort düsen.

Dort angekommen war klar wo es hingeht.
Doch erst musste ich das Fahrrad aus dem Cachemobil entfernen, nein nicht rausschmeissen, nein sicher nicht, das Gesuchte Set war genau da wo es sein musste und ich konnte zur Area42 vordringen.
Die Annäherung war etwas rutschig, da es noch leicht regnete, doch mit zwei Schritten vorwärts und einem zurück, kam ich in nützlicher Frist am 0 Punkt an.
Niemand da, oder schon wieder weg
Nachdem die Situation eingegrenzt war und das vorerst gesuchte Objekt in meinem Besitz war, musste es ja noch entschärft werden.
Diese Aufgabe war nicht so einfach, denn mein mitgebrachtes Werkzeug passte nicht Das darf jetzt nicht wahr sein!
lynx313 hat sich gemeldet, ob ich auch auf dem Weg sei, was für eine Frage Aber sicher doch, so hatte ich die Hoffnung, dass er was Passendes dabei hat.
Dem war leider nicht so, doch irgendwie geht doch alles wenn man will, vor allem an der vordersten Front.
Dann ging alles zügig und innerhalb kürzester Zeit, war das Teil offen und wir konnten unsere Beute inspizieren.

Wieder mal eine Hammer-Location mit einer Hammer-Kiste und einem Hammer-Logbuch, welches wir zum Glück, noch in seiner jungfräulichen schwarzen Farbe angetroffen haben und uns als FTFler eintragen konnten.
Hey bigGBS ihr seit spitze, danke für diesen Adrenalinschub am Morgen, wer braucht da noch Sport.
Nach dem alles wieder verstaut war, machten wir ein paar andere Übungen, die uns aber nicht weiter gebracht haben, ausser noch mehr Adrenalin! Das ist aber wieder eine andere Geschichte.
Natürlich habe ich noch eine blaue Schleife in die Kiste gelegt!

TFTC
Gruss loslachen.ch

Ein Samstag mit 4 Pi-Events und eine Challangeidee

Es ist schon eine Weile her als ich mir so einen Floh ins Ohr gesetzt habe.
Es geht wieder mal um Geocaching, wer hätte das gedacht.
Wie der Floh heisst steht ja schon im Titel.
Loslachen.ch hat mittlerweile schon ein paar Challenges ausgelegt.
Um diese neue Idee ins Leben zu rufen,  musste ich natürlich die Bedingungen selber erfüllen. 
Und ja, heute ist der Tag, an dem ich 4 Events an einem Tag in 4 verschiedenen Kantonen besuchen könnte.
Pi-Day-EventDank dem Pi- Day am 14.3.15. sind die Events dazu nur so aus dem Boden geschossen. Nun musste ich das ganze nur noch in eine „vernünftige“ Reihenfolge bringen und das war nicht mal so schwer, ausser der Tatsache mit den Distanzen.

Als alles geplant war, fieberte ich ein bisschen auf dieses Projekt hin.
Am Vorabend sind dann unerwartet noch ein paar neue Caches rausgekommen, welche auf dem Weg zum ersten geplanten Event liegen.
Mein Plan war, abwarten bis es Zeit war ins Bett zu gehen um dann zu entscheiden, ob ich um 5:00 Uhr losfahren werde um diese als FTF Jäger zu holen oder, wenn sie vorher von einem andern gefunden werden „erst“ um 6:30 Uhr  loszufahren.

Nun ja, der Wecker wurde auf 4:30 Uhr gestellt! Und ab ins Bett, das wird ein laaaaanger Tag werden morgen.

Es war eine unruhige Nacht und als ich meine Augen öffnete, war sofort klar, hier stimmt was nicht, draussen ist es schon hell!
Ach neeee, voll verschlafen!!! Das bedeutet: Die Jagd auf die 3 FTFs ist abgeblasen und nun musste ich mich sogar beeilen, damit ich pünktlich zum ersten Event,  „Happy Pi Day“ Frühstück – 3.14.15 – 9:26:53 GC5NBEE nach Winterthur komme. Das Positive an meinem Verschlafen war, dass ich den FTF eh nicht geschafft hätte, denn jemand hat die Büxli schon um 5:05 Uhr geloggt, also Schwein gehabt.

So gab es einen ganz schnellen Kaffee und um 6:50 Uhr konnte es losgehn.
Zum Glück war Samstag, so musste ich nicht mit viel Verkehr rechnen.

DCIM101GOPRO

Dem war auch so und die Fahrt nach Winterthur ZH verlief reibungslos. Nur vor dem Parkhauseingang war ich nicht so sicher wo es lang geht. Dabei war der Treffpunkt, das Café Fäh, nur gerade 10 Meter weit weg 
So stellte ich mein Auto auf dem Parkdeck ab und begab mich zum Event.
Hab ich schon erwähnt, dass ich nur 10 Minuten zu spät war?
Im Café waren schon ein paar gleichgesinnte und der Cacherlatein war im vollen Gange.
Ich bekam meine verdiente helle Schale und ein feines Gipfeli, das tat gut.

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Aber eben, die Zeit verfliegt im Nu und wenn man was geplant hat, dann sollte man den Zeitplan strikte einhalten.
Das war hier schon mal schwer, denn man kommt einfach nicht weiter, wenn man an jedem Tisch hängen bleibt 

Der nächste Termin war im Kanton TG, Ha-PI-Day GC5N3XW und da hätte ich um genau 09:26-56 sein sollen.
Wie gesagt, hätte ich sein sollen, hier verpasste ich um ein paar Minuten das coole Fotoshooting. Oder anders gesagt, ich bin zuwenig schnell den Hügel hochgelaufen.

Pi-Event-

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FTF bei Schneefall

As schneialat, as beialat, as goht an chüela Wind.
D’Meitli legad d’Händscha a und Buebe laufand gschwind oder so,
zumindest war es ein Buab der nicht lief sondern angefahren kam, und das heute auch nicht gschwind, denn auch auf den Strassen lag Schnee. Aber es machte richtig Laune bis fast zum 0Punkt zu driften   vom Multi-Cache Lag Ground in Laax

Fast Punkt 21:00 Uhr kam dieser neue rein, völlig unpassend, denn ich war gerade den neuen Film Marco Polo am reinziehen und es war so spannend.
Natürlich dachte ich auch an die einheimische Cacherfraktion, die so einen Multi in Angriff nehmen wird.
Der Blick aus dem Fenster sagte auch… „nein sicher nicht bei dem Schneefall“ 
Trotzdem mal eine Nachricht an mein Cacherkumpel gesendet was er denn so dazu meine?!
Die Antwort kam prompt… „ohne mich“  
Tja, recht hat er ja… im Prinzip 

Also weiter Film kucken 
Als nach 2 Stunden immer noch kein Log zu lesen war, setzte ich mich mal vor den Mac und schaute wo der genau sein sollte.
Ahaaa… ja, ich weiss wo Lasurit mich hinpeilen will.
Einen weiteren Blick aus dem Fenster versprach nichts erfreuliches für ein FTF Jäger! Es schneit immer noch.
„Du Schatz, ii gon no as bitzli an dia früsch luft gell?“ 

Jaja, wie gesagt, die Schneefahrt machte mir Spass und als ich das Cachemobil auf dem Parkplatz abgestellt hatte, spazierte ich dort hin wo ich Zuhause schon hingepeilt hatte.
So, und jetzt? Hmmm… also so war das, ja klar, dort irgendwo… doch das ist nicht so einfach, ist ja auch dunkel um 23:30 
Meine erste Vermutung wo das Final sein könnte, war schon nicht schlecht, doch total am falschen Ort! 
Also nochmals zurück zur Kerbe, hmmm… da lang, ok, dann mal los.
Hier ein Cache? Ne, das kann nicht sein. Hint zur Hilfe genommen, ne, das hilft mir jetzt auch nicht viel weiter!
Nochmals zurück zu Kerbe! Gopf nomol… kann doch nicht sein!
Und dann machte es plötzlich klick! Wo ich suchte konnte er ja LOGISCHERWEISE gar nicht sein!!!   
Zurück zu Kerbe und dann… Menno bin ich dämlich…
Jetzt müsste es passen, ab zum Final  und… Bingo da ist es ja, das verflixte Büxli 
Für meine Hartnäckigkeit wurde ich mit einem so weissen Logstreifen begrüsst, wie es der Schnee und das drum herum war, unberührt und weiss.
 FTF

Meine Nachteile:
Nachts hab ich nicht viel durch die Kerbe gesehen.

Meine Vorteile:
Um 23:42 Uhr wenig oder besser gesagt, gar keine Muggels.

Es hat mir Spass gemacht, danke an Lasurit für das kleine winterliche Abenteuer. Bis zum nächsten Mal.

Die etwas andere Freinacht

Was für ein gemütlicher Sonntag heute.
Ausschlafen, dann gemütlich frühstücken. Am Nachmittag den extra für eine Schulklasse in Trimmis ausgelegten Demo-Multi (Den Dieben auf der Spur) mit einem Betatester abgelaufen. Am Abend erst sehr gut essen gegangen und danach ins Kino.
So schön und gemütlich kann ein Sonntag sein! 
Gerade als wir wieder Zuhause waren, schien mein iPhöndli komplett durchzudrehen  Es wollte einfach nicht aufhören zu bimmeln!!!
Nach einem Blick darauf war klar, dem iPhöndli geht es gut, es kann ja nichts dafür das gleich soooooo viele neue Büxli freigeschaltet werden. 
Ach du grüne sch…  Was nun…  gehen oder nicht! Ich war mir dieses mal so was von nicht sicher… ich verschenkte noch sage und schreibe 30 Minuten mit meiner Unschlüssigkeit.  Vorsorglich doch mal die Neuen aufs Navi geladen.
Wenn ich jetzt nicht gehe dann ärgere ich mich sicher, schlafen ist bei mir in so einem Moment eh nicht drin.  Loslachen.ch Frau sagte noch… „nein du gehst mir nicht“  und schwubs war sie im Bett  
Okeeeee…
Wer mich kennt weiss, so viele Büxli lassen mich nicht kalt  und genau um Mitternacht verliess ich die Wohnung (gaaaanz leise) 
Ich bin doch nicht ganz sauber, sagte ich mir immer wieder!  Aber eben…
Mein Cachemobil stellte ich gleich bei der WRW 02 #01 Giesenbach  ab, erschien mir einen guten Anfang. Genau in dem Moment erreichte mich eine WhatsApp vom Frauchen „Konntest es also doch nicht lassen“ 
Die Spannung stieg natürlich ins unermessliche… werde ich noch den einen oder andere FTF schaffen?  Eher weniger, dachte ich zumindest beim ersten. Das Fahrrad ausgeladen, Stirnlampe, Taschenlampe, Ersatzbatterien, warme Jacke, Wasser, Zwischenverpflegung und loooos.
Kaum zu glauben, aber im ersten schon ein FTF cool…  es bleib nicht bei dem einen, es hat noch für viele mehr gereicht 
Den WRW 02#02 Giesenbach Bludesch lernte ich beinahe von einer anderen Seite kennen, ich war immer noch vom ersten FTF überwältigt, da schlipfte ich fast, samt Büxli ins Wasser.  Dann wäre hier schon Schluss gewesen.
Bei der WRW 02 #05 Markanter Baum hatte ich so richtig Mühe… ob es schuld der Dunkelheit, dem Nebel, der Kälte oder alles war? Wer weiss… Ich wollte schon aufgeben als mich der kleine Schelm angrinste! Dann ging es weiter, einen nach dem andern konnte gefunden werden, mal begleitet vom Nebel, mal vom Sternenhimmel, im Wald war es zum Teil sehr nass und matschig. Ist noch ein spezielles Erlebnis so alleine im Dunklen durch die Gegend zu radeln und ja, ich gebe es zu… manchmal war mir nicht so wohl dabei… hatte ein zwei mal ein bisschen Schiss  (Bitte nicht weiter sagen) 
Das nächste Büxli welches ich länger suchte war dann die WRW 02 #10 Tor. Auch hier wollte ich erst resignieren, doch auch dieses fand ich dann glücklicherweise. Jetzt hatte ich nicht nur nasse Schuhe, jetzt sind auch meine Hosen, vor allem bei der Kniegegend, nass und schmutzig 
Dann lief wieder alles wie am Schnürchen, auch hat mich der Nebel verlassen, eine klare Nacht begleitet von Sternen, näherte ich mich der Nummer WRW 02 #17 ARA Ludesch. Hier hab ich mich doch tatsächlich das erste mal verfahren und ich näherte mich dem 0Punkt von der Seite her an.
Hier war ich wohl auch ein bisschen blind. Doch dann lachte mich das Büxli an und ich musste schon ein bisschen schmunzeln, denn so schwer war das jetzt auch wieder nicht! Ob es daran lag das es mittlerweile ca. 02.30 Uhr war?
Nun war Schluss mit der FTF Strähne,  die kualas waren eine halbe Stunde schneller.
Ob ich sie noch einholen werde? Man wird ja sehen…
Also weiter, dieses mal wieder auf dem richtigen Weg 
An der WRW 02#18 TC Nüziders, angekommen, auch STF, entschied ich mich bei der Serie WRW 03 #01 Autobahn Auffahrt A14 weiter zu machen und den Rest der 02# er dann beim Retourweg zu suchen.
Das war eine gute Entscheidung denn anscheinend haben die kualas einen anderen Weg gewählt  und noch ein FTF für mich.
Irgend wie hab ich den Anschluss zur WRW 03 #03 Bachbrücke Bachbrücke verpasst und fuhr auf der falschen Flussseite 
Jonu… dachte ich mir und es ging gleich zum nächsten auf dieser Seite, die WRW 03#13 Alien in Bludenz. Aliens hab ich nicht gesehen, auch der Cache erst mal nicht, bis dann der richtige Blickwinkel ein Strahlen in mein Gesicht zauberte 
Und hier war FallinHigh schneller. Ja wir sind ja auch inmitten im Wohngebiet, oder halt nahe dran.
Als ich dann beim WRW  03#11 Wehr Getznerkanal, unerwartet wieder ein FTF verbuchen durfte, freute ich mich natürlich.
Ab hier war ich ein bisschen verwirrt, ok, das darf man auch nach einer so langen Nacht. Schuld war der Cache WRW 03#08 unter der A14. Der muss auf der anderen Seite liegen, doch wie komm ich da hin?
Mal raufgefahren mal wieder runter, nein mit dem Fahrrad darf ich nicht auf die Autobahn…  Ich schaute noch auf’s Navi und war der Meinung das dieser der letzte war in die Richtung, also drehte ich um bis zur nächsten Brücke 1,5 Kilometer und radelte auf der anderen Seite wieder zurück, wieder fast 1,5 Km. Um ein Haar hätte ich die WRW 03#06 über der A14 verpasst weil ich ein falsches Ziel eingetippt hatte… Schwein gehabt.
Um 3.58 Uhr war ich beim WRW 03#04 Zimbapark angelangt, auch ein STF und dann hab ich mich wieder verfahren.
Erstmal in eine Sackgasse geraten weil ich eine Strasse zu früh abgebogen bin und als ob das nicht genügen würde, hab ich auch noch die falsche Bachseite erwischt! (schon wieder)  Also nochmals 2.5 zusätzliche Km. unter die Räder genommen. Doch es hat sich gelohnt, bei dem WRW 03#03 Bachbrücke Büxli, durfte ich einen weiteren FTF schreiben was mein Patzer wieder ausbügelte 
Ab jetzt konnte ich mich wieder der Serie 02 widmen und das war die WRW 02#19 Tschalenga See.
Hier waren wieder die kualas als erstes am Logbuch.
04:35 Uhr,  WRW 02#20 neben der A14, hier wurde mir so richtig bewusst wie kalt es eigentlich ist. Der Pfosten war gefroren und danach auch meine Finger! Brrrrr…. 
Als ich zu dem WRW 02 #22 Kräne, kam wollte sich das Büxli nicht zeigen, ich war schon sehr müde… kalte Hände, nasse Socken, eine erste Krise!  Jonu… nach 15 Minuten brach ich hier ab.
Erstaunlicherweise gab es danach noch ein paar FTF’s [:D] das versüsste natürlich die Nachtschicht erheblich.
Die WRW 02#27 Fahrradbrücke Nenzing, war der letzte vor dem Cachemobil.
Ein Blick auf das Navi, ob die 2 vergessenen WRW 03#10 3 Brücken, und WRW 03#09 Reitplatz Lorüns noch Offen sind, ergaben ein ja, waren sie, also entschied ich mich mit dem Auto in die Nähe zu fahren und die auch noch zu suchen.
Juppiii das waren die letzten FTF’s für heute. 

So, nun muss ich mich sogar noch beeilen damit ich pünktlich zur Arbeit komme. Nach fast 7 Std. war ich wieder zurück.

Vielen Dank für die neue Runde, ob das dass letzte mal war? Nein, denn es hat ja immer noch ein paar offene Pendenzen.
Allen voran die WRW 02 #23 Eisenbahnbrücke, beim Logschreiben erinnerte ich mich einfach nicht an dieses Versteck. Also kurzerhand mit ET_SETI telefoniert, welcher ja den STF geschrieben hatte, er bestätigte mir mein Verdacht und somit geht dessen FTF an ihn. 

Gruss loslachen.ch