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Kanton Graubünden mit Mini Beiz dini Beiz

Arno Lutz und ich dürfen diese Graubündenwoche beginnen.
Wie heisst das Sprichwort so schön?
Jeder Anfang ist schwer.

Schwer nur deswegen, weil wir keine Ahnung hatten wie das Ganze abgeht.
Wir hatten jedenfalls einen tollen Tag und es ging so weiter, die ganze Woche hatten wir Spass. Ok, leider durften wir „nur“ an 4 Tagen neue Beizen kennenlernen, da es die Aufnahmen für die Karfreitagswoche waren.

Kanton Graubünden – Tag 1 – Restaurant Casa da Luzi, Surcasti

Sendetermine

  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag 10. April 2017, 18:15 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag 11. April 2017, 12:15 Uhr, SRF 1

Und hier sind wir nun:

Und so funktioniert’s:

Vier Stammgäste präsentieren ihre Lieblingsrestaurants und laden dazu ein, den Kanton Graubünden von Montag bis Donnerstag kulinarisch zu entdecken. Wegen dem Osterwochenende sind es nur vier statt wie üblich fünf Restaurants.

Arno Lutz, 34, hat vor einem Jahr im Casa da Luzi als Koch angefangen. Schnell hat er aber auch alle anderen Rollen übernommen und führt das Restaurant nun mit viel Herzblut im Alleingang. Das Haus gibt es schon seit über 400 Jahren und steht unter Heimatschutz. Seit Ende der 1980er-Jahre wird es als Restaurant betrieben. Im Casa da Luzi gibt es keine Speisekarte. Jeden Tag kreiert der Koch ein neues Viergangmenü. Die Vorspeise wird jeden Tag im Weinkeller serviert und besteht aus regionalem Käse und Trockenfleisch. Stammgast Antonio Aerni, 50, ist überzeugt von der Küche, vom Ambiente und der Aufgeschlossenheit des Wirtes.

Kanton Graubünden – Tag 2 – Gasthof Surselva, Brigels

Sendetermine

  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag 11. April 2017, 18:15 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 12. April 2017, 12:15 Uhr, SRF 1

In einer ehemaligen Scheune werden die Bündner Beizentester in Brigels kulinarisch verwöhnt

Das Gasthaus Surselva befindet sich mit Wirtin Sandra Albin, 38, in der vierten Generation im Besitz der Familie. Das Haus wurde in den frühen 1950er-Jahren erbaut und lange als Scheune genutzt, bis es von Sandras Urgrossmutter zu einer Gaststätte umgebaut wurde. Sandra selber hat den Gasthof dann im Jahr 2012 übernommen. Das alte Holzhaus wurde nur sporadisch renoviert und befindet sich fast noch im Originalzustand. Auf der Karte stehen viele Bündner Spezialitäten wie Capuns, Bündner Gerstensuppe oder Bündner Fleisch. Christine Egger-Bolliger, 70, vertritt den Gasthof als Stammgast.

Kanton Graubünden – Tag 3 – Berggasthaus Post, Obermutten

Sendetermine

  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 12. April 2017, 18:15 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 13. April 2017, 12:15 Uhr, SRF 1

Ein Berggasthaus, das Wert darauf legt, keine typische 08/15-Hüttenküche anzubieten.

Das Haus wurde ursprünglich in den 1930er-Jahren erbaut, ist 1997 aber komplett abgebrannt. Seit der Neueröffnung im Jahr 1999 wird es als Restaurant geführt. Die Wirtin Susanne Rosenberg, 59, hat das Lokal im letzten Jahr übernommen. Sie hatte lange in edlen Hotels gearbeitet und wollte zu den Wurzeln der Gastronomie zurückkehren, wo der Mensch als Freund und nicht als Gast empfangen wird. Sie ist ein Fan von neuen einheimischen Produkten, die wieder in Mode gekommen sind, und experimentiert gerne mit diesen. Stammgast Heidi Gruber, 62, komplettiert das Team vom Bergasthaus Post.

Kanton Graubünden – Tag 4 – Restaurant Triangel, Paspels

Sendetermine

  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 13. April 2017, 18:15 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 18. April 2017, 12:15 Uhr, SRF 1

Finale der Woche im Bündnerland – welche Beiz holt sich den Sieg und gewinnt nebst Ruhm und Ehre zusätzlich 1’000 Franken?

Im August 2014 wurde das Triangel neu eröffnet. Die Besonderheit des Hauses ist die schöne Aussicht auf die Berge. Die Restaurantbetreiber, Susanne Oehler und Markus Alig, haben beide eine grosse Affinität zu Spanien. So verfügten sie, als eines der ersten Schweizer Restaurants, über einen original spanischen Holzkohlegrill in ihrer Küche. Die Besonderheit ist, dass man damit im Hausinnern kochen kann. Der Feinmechaniker Orlando Fetz-Tanno, 63, vertritt seine Lieblingsbeiz als Stammgast.

Der Wochensieg geht nach Paspels ins Restaurant Triangel.

Na dann wünsche ich euch viel Spass beim zuschauen und wer weiss, vielleicht trifft man sich ja in der einten oder anderen Beiz.
Ein Besuch lohnt sich jedenfalls bei jeder der vier hier vorgestellten Lokale. Ich werde bestimmt früher oder später alle wieder besuchen. Natürlich nicht nochmals alle in der selben Woche, das war nämlich eine kleine Herausforderung jeden Abend auswärts essen 🙂

Sommerferien 2016, Schweiz – Deutschland – Frankreich – Luxemburg – Belgien – Niederlande

Sommerferien 2016 mit dem Motto:
Allerlei ( Lost Place, alte Caches, FTF, Hochzeit, Geburtstag, Grand Tours,…und einfach mal auf uns zukommen lassen )

SOMMER-2016

8.7.16 Freitag (Trimmis (CH) – Gruibingen (D))

Heute wollen wir losfahren, ab in die Ferien. Silvia hat alles bereitgemacht, während Antonio noch seinen letzten Arbeitstag vor den Ferien beendet hat.

Um ca.15:30 Uhr starteten wir unsere Reise in Richtung Deutschland mit dem Ziel am nächsten Tag in der Nähe von Stuttgart anzukommen um an der Hochzeit von Silvias Cousine dabei zu sein.

Auf dem Weg haben wir noch eine SIM- Karte gekauft, damit wir uns das Internet in Deutschland auch leisten können. Im McCafe installierten wir das Teil am I Pad, was für uns Laien gar nicht so einfach war… und weiter ging die Reise.

In Gruibingen haben wir uns auf einem Campingplatz Winkelbachtal (20.- Euro) niedergelassen wo es  ein spezial WC für Mama und Kind gibt 🙂
Schon bald haben wir dann leckere Maultaschen und ein Schnipo verdrückt, Horst, der Campingpesitzer, hat uns noch ein paar Geocaches empfohlen, die wir gleich nach dem Essen gesucht haben 19 Uhr Stammtischdösle GC567Q7  Ein paar leuchtende Glühwürmchen haben uns jeweils etwas Licht gegeben. Das war echt amüsant, zumal wir noch nie so viele von diesen kleinen Tierchen gesehen haben, zumindest Silvia nicht.
Anschliessend haben wir es uns in unserem neuen Büssli bequem gemacht.

WC für gross und klein Schnipo und Maultaschen Unser neues Zuhause

9.7.16 Samstag (Gruibingen (D) – Leinfelden (D))

Gemütlich kochten wir uns einen Kaffee und assen Müesli in unserem vielseitigen Mobil, dann machten wir uns chic und begaben uns auf den Weg zur Hochzeit.

Vor der Kirche waren bereits einige Gäste besammelt. Wir gesellten uns dazu und kannten zum Glück ein paar Verwandte. Das Brautpaar kam auch schon bald und so konnte Silvia ihre Cousine endlich mal wieder in die Arme schliessen.

In der Kirche waren dann so viele Familien, dass die Trauung immer wieder mit einem Schmunzeln bereichert wurde, weil eines der Kinder die Aufmerksamkeit auf sich zog. Auch die anschliessende Taufe verlief etwas speziell, denn eines der beiden Kinder legte nicht so grossen Wert darauf mit dem heiligen Wasser bespritzt zu werden.

Im Grossen und Ganzen haben es dann aber doch alle gut überstanden. Vor der Kirche wurden ein paar Fotos geknipst bevor es weiter in den Rotwildpark in Stuttgart ging, in welchem die Feier stattfand. Natürlich legten wir auf dem Weg zum Bärenschlössle erst mal einen kleinen Umweg ein um noch eine Dose zu suchen, bevor alle Gäste ankamen.

Sonntagscacher Hochzeitsessen Bärenschlössle

Das Essen, die Gesellschaft, die Rede des Bräutigams und auch die ganze Umgebung waren wirklich toll. Essen gab es so reichlich und es war so gut, dass wir zwischendurch mal abschleichen mussten, um einen Geocache-Verdauungsspaziergang einzulegen, damit wieder was in unseren Bäuchen platz hat.

Nach der Feier verschoben wir uns zu Silvias Onkel um dort im kleinen Rahmen weiterzuplaudern. Wir mit unserem Mobil und der andere Onkel mit dem Wohnmobil suchten uns ein Plätzchen ganz in der Nähe, so dass wir dann am späteren Abend ohne grosse Umstände in unsere Betten hüpfen konnten.

10.7.16 (Leinfelden (D) – Markgröningen (D))

Am nächsten Morgen gab’s ein leckeres Frühstück beim Onkel und später kamen dann die frisch Vermählten mit den beiden Kindern dazu. Kurz vor dem Mittag traten wir die Weiterreise an und verabschiedeten uns.

Nächstes Ziel: Ein alter Geocache nördlich von Stuttgart irgendwo Triangle GCB37  vom 03.Jun.2001. Den mussten wir uns erst verdienen. Wir kämpften mit aller Gewalt gegen Bremsen und Zecken an, bis wir schlussendlich die Dose aus ihrem alten Versteck heben durften. Sogar das alte Originallogbuch war da und noch nicht mal voll. Wenn das nicht ein Geocacherherz höher schlagen lässt... Weiterlesen