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Sommerferien 2018 – Italien Challenge


Bei der Wahl, wo wir unsere Sommerferien verbringen wollen, haben wir uns für die Bretagne entschieden. Doch irgendwie konnten wir uns doch nicht so ganz mit dieser Destination anfreunden, also suchten wir nach Alternativen. Dabei stiessen wir auf Italien. Alle Regionen besuchen wär doch was. Da gibt’s ja auch noch eine Challenge dazu. Bis kurz vor der Abfahrt wussten wir nicht, ob wir bei diesem Plan bleiben werden oder ob uns noch was anderes in den Sinn kommt. Ja so ist das bei uns halt…

Samstag, 7.7.2018 (Trimmis-Lukmanierpass)

Da wir am Abend noch eingeladen sind, werden wir den Tag nutzen können, um zu packen und noch ein paar Dinge einzukaufen. Schlafsäcke zum Beispiel standen noch auf der Liste. Also fuhren wir am Morgen zum Bächli Sport. Antonio erwischte beim Einparken den Randstein, woraufhin es komisch tönte draussen. Giesst jemand mit einem Schlauch den Garten? – Nein, leider nicht. Es war die Luft, die aus dem Pneu wich. Sch…., Weiterlesen

Sommerferien 2015, Deutschland – Dänemark – Schweden – Norwegen

Jedes Jahr im Frühling irgendwann, überlegen wir uns, wo wir in die Ferien fahren könnten. Eigentlich etwas paradox, wenn man bedenkt, dass wir nur wegfahren, um es wieder geniessen zu können, nach ein paar Wochen nach Hause zu kommen und zu erkennen, dass es zu Hause doch immer am schönsten ist. Und trotzdem tun wir es immer wieder…

Irgendwann, vor ein paar Monaten, haben wir uns also entschieden, dass wir diesen Sommer in den Norden fahren werden. Wohin genau war bis kurz vorher noch nicht definitiv.

Wild-Camping

Die Reiseroute wurde einmal in der letzten Woche vor der Abreise auf den Kopf gestellt und gleich nach der Abfahrt änderten wir unsere Route ein weiteres Mal. Da wir nichts gebucht hatten, konnten wir problemlos noch Anpassungen vornehmen.

17.7.2015 Trimmis-Hamburg

Um 7:00 Uhr fuhren wir los. Ins Navi hatten wir erst Berlin eingegeben, doch schon nach Kurzem änderten wir die Zieleingabe auf Hamburg ab. Berlin ist eine Stadt, die wir schon seit Längerem auf der Pendenzliste haben, doch auch dieses Mal ist es in letzter Sekunde herausgekippt worden. Nicht weil wir dort nicht hin wollen, nein im Gegenteil, wir denken, dass wir da vielleicht etwas mehr Zeit brauchen. Falls wir vom Norden nicht überzeugt sind und früher zurückkommen, können wir immer noch einen Abstecher in die Deutsche Hauptstadt machen. 

Aber kommen wir zurück zum Navi, es prognostizierte uns, dass wir um 14:00 Uhr in Hamburg ankommen würden. Hin und wieder musste aber eine Kaffeepause oder eine WC Pause eingelegt werden Inklusive Büxlisuche, zudem gab es auf dem Weg sehr viele und lange Baustellen mit Temporeduktionen, so dass wir erst nach 16:00 Uhr in der Hansestadt angekommen sind. Ein Hotel im St. Pauli – Stadtteil haben wir erst kurz vor der Ankunft gebucht.

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Um die Beine zu vertreten, machten wir uns erst mal auf den Weg zu einem Shop der Geocachingartikel verkauft. Da konnten wir uns gar nicht sattsehen. So viele Ideen, was man noch basteln und verstecken könnte kamen auf. 003-IMG_0047 Doch irgendwann hatten wir unsere Ware ausgewählt und so konnten wir der Empfehlung des Verkäufers folgen und den Cache mit den meisten Favoritenpunkten in Hamburg suchen (Alles, damit’s gelingt! GC1R610) der gleich um die Ecke versteckt ist. Erst standen wir etwas ratlos bei der Box und wussten nicht, wie wir zu den Zahlen kommen, um die Schlösser zu öffnen. Hm….grübel, grübel und studier…  irgendwann fiel der Blick an den richtigen Ort und alles war klar. Was es doch für coole Ideen gibt… 

FP in Hamburg 006-DSC07522

Nun mussten wir schnell wieder zum Auto zurück, da die Parkuhr nur für 60 Min. Münz fressen wollte. Die nächste Station war das gebuchte Hotel. Von aussen sah es eher schlecht als recht aus, doch von innen war’s tiptop; klein aber fein. Genau richtig für uns.

Da wir das Mittagessen ausgelassen hatten, knurrten unsere Bäuche wie ein Löwe. Noch schnell unter die Dusche und dann liessen wir uns vom Receptionisten erklären, was er empfehlen kann. Als das Wort „Steakhouse“ fiel, war auch schon die Entscheidung getroffen und so gönnten wir uns ein leckeres Stück Fleisch an einer sehr unterhaltsamen Kreuzung. 

Gegen Abend spazierten wir zum Hafen hinunter und bestaunten die faszinierende Architektur der zahlreichen Gebäude.

Ein feines Bier 008-IMG_0052 010-DSC07533 012-DSC07542

Natürlich liessen wir es uns nicht nehmen, noch ein paar „Schätze“ zu suchen. Und als ob unser Navi nicht genug Standorte angezeigt hätte, versuchten wir Dosen zu finden, die gar nicht auf dem Navi waren (also Finaldosen von Mysteries oder Multis), einfach so zum Spass als Herausforderung. Erstaunlicherweise hatte Silvia beim ersten Griff schon ein Büxli in der Hand. Immer schoen auf dem Teppich bleiben ….. GCXKD1

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Kufstein, Pfingsten 2015

Ein paar Wochen vor Pfingsten wurden wir angefragt, ob wir Lust hätten, an Pfingsten nach Kufstein zu kommen. Hm… wir liessen uns etwas Zeit mit einer Antwort. Also hakten Rapelli und Jogihans nochmal nach und so konnten wir einer Entscheidung nicht mehr ausweichen. Das Wetter schien nicht allzu vielversprechend, trotzdem sagten wir zu und liessen uns auf das Abenteuer ein.
Die Rätsel und Letterboxen waren von unseren Kollegen bereits gelöst worden. Dazu hätten wir eh keine Zeit mehr gehabt und ob wir den Grips dazu gehabt hätten lassen wir mal offen 

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Am Freitag starteten wir gegen Abend unsere Reise. Die anderen beiden waren bereits dort. Die Adresse der Ferienwohnung zu finden war gar nicht mal so einfach (Cachen ist leichter).   Weiterlesen

2. Geocache – Schlittelplausch in Fideris

Wieder mal war es so weit. Schlitteln mit den Geocachern war angesagt.

schlittenpark 2.schlittelplausch

Antonio war schon am Nachmittag nervös. Haben wir alles vorbereitet? Was müssen wir noch? Haben wir nichts vergessen? Wann war nochmal der Treffpunkt?

Silvia beruhigte ihn, denn sie wusste, dass es gut werden wird und dass alles gut vorbereitet war.

Also auf nach Fideris. Schon eine halbe Stunden vor dem Termin liessen sich die ersten Teilnehmer blicken. Aber das spielte uns ja keine Rolle. Wir brachten Logbuch und TBs ins Restaurant, zogen uns um und stellten uns an den Treffpunkt. Dort verteilten wir den tröpfchenweise eintrudelnden abernteuerlustigen Cachern ihre Namensschildchen. Als alle Kleber verteilt waren, wussten wir, dass alle da sind und es konnte losgehen.

silvia die chefin antonio etwas nervös kleberli auch für die jüngsten begrüssung in fideris-001 unterland vs steinbock bereit für's abendteuerwir wollen los

Der erste Bus transportierte mal 15 Leute die pflutschige Strasse hinauf. Besorgt darüber, wie wir da runterschlitteln sollten, starrten wir immer wieder auf den sulzigen Weg. Zur Ablenkung haben wir Erinnerungen des letzten Schlittelplausches ausgetauscht und die Stelle gesucht, an welcher ein Cache versteckt ist, den einige bei der Abfahrt noch holen wollten.
Je weiter hoch wir kamen, desto besser wurde der Schnee und so konnten wir uns immer mehr freuen.

transpotmittel fideris der weg nach oben

Oben angekommen, steuerten wir die Schirmar an um uns ein wenig Mut anzutrinken 😉 und auf die anderen zu warten. Immerhin bestand unsere Truppe aus 47 Gögglern und bis die alle oben waren, dauerte es noch ein Momentchen.

party in der fideriser schirmbar schirmbar in fideris

Als alle angekommen waren, begann es langsam einzudunkeln, was aus sicherheitstechnischen Gründen sehr vorteilhaft war, denn im Dunkeln kann man die entgegenkommenden Busse schon von weitem sehen. Der Vollmond liess allerdings noch auf sich warten. So viel Geduld hatten wir nicht, denn alle waren hungrig. Dieses Jahr gab es erst nach der Abfahrt im Tal Fondue. Also hiess es durchhalten und hungern 🙂

Mit Schrecken mussten wir feststellen, dass es nur noch 1-er Schlitten zu mieten gab….WAAASSSSS??????…. Das geht ja gar nicht!!!!
Zum Glück sind wir schlanke Leute, so dass auch dieses Hindernis zu überwinden war.

silvia findet nur noch einer schlitten phil59 lutz ist motiviert

Alle standen am Start bereit, Stirnlampen und andere Leuchtkörper waren montiert. Antonio und Silvia fuhren voraus, damit am richtigen Punkt für den Zwischencache  Brückenkopf 7 (GC1M624)  angehalten werden konnte.

die jüngsten fast bereit vermummte wesen zweiter schlitten fondue plausch fideris

Wow! Ganz schön eisig die erste Etappe, wer hätte das gedacht?! Manche konnten es kaum abwarten, bis es weiterging. Doch die Rückkehr der Pilgergruppe musst noch abgewartet werden und so düste die ganze Gruppe weiter. Was für ein Spaaasss!

Immer wieder gab’s kurze, individuelle Zwangspausen, wegen entgegenkommenden Bussen. Ab und zu warten wir, bis alle der Gruppe wieder zusammen waren.

Bei der nächsten grösseren Pause gab’s den traditionellen Kopfstand im Schnee. Antonio fand ein paar tapfere, freiwillige, harte Gleichgesinnte, die es wagten, ihren Schädel in den weichen Schnee zu drücken. Sogar der Vollmond streckte sein volles Gesicht hinter den Bergen hervor und beleuchtete das kreative Spektakel mit dem Restaurant Ritterhof.

vollmond schlittelplausch fideris

Phil59 belohnte die mutige Truppe mit einem wärmenden Feuerwässerchen, das nur besonderen Verrückten vorenthalten war 😉

lägenderer kopfstand tolle truppe spezialdrink belohnung

So, nun müssen wir aber wirklich weiter. Aber was hört man denn da? – Nein, es sind keine Wölfe, die den Vollmond beschwören, es sind die ersten Bäuche die knurren.
Also schnell runter ins Tal. Glücklicherweise, war die Piste trotz nassem Schnee auch unten noch befahrbar.

schlussfahrt, taschenlampenmeer

Im Tal gaben wir schnell die Schlitten zurück, sodass wir dem Fondue im Restaurant Ritterhof immer näher kamen. Die Vorspeise, die manche noch bestellten verzögerte zwar den flüssigen Käse, doch dann war es endlich so weit! Endlich kam eine Pfanne nach der andere….mhhhh….lecker! Zwar etwas flüssig und zäh das Ganze, aber Hauptsache wir konnten unsere knurredenden Bäuche beruhigen.

schatzkiste ritterhof fideris es kann los gehen blaudereien fondue plausch im ritterhof

Eine coole Gruppe verbrachte hier einen gemütlichen Abend!

collage schlittelplausch fideris 2014

Hat echt Spass gemacht mit euch und wir sind froh, dass alle bis zum Schluss heil geblieben sind!
Besonders gefreut haben wir uns, dass sogar von weit her Besucher den Weg zu unserem Event gefunden haben. Auch die neuen Gesichter, die eine kürzere Reise hatten haben uns erfreut und natürlich freuten wir uns auch sehr darüber, dass die altbekannten immer wieder kommen.
Vielen Dank euch allen, und wer weiss…..vielleicht sehen wir uns (spätestens) am nächsten Schlittelvent in Fideris wieder.

Mach’s gut und viel Spass beim Dosen suchen wünscht

loslachen.ch