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Wenn das Schicksal zuschlägt – Teil 4

Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 1 (Der Shock und die 1. Chemo à 5 Tage)
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 2 (Die 1 Erholungsphase à2 Wochen)
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 3 (Chemo-Woche 2 à 5 Tage) 
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 4 (Die 2 Erholungsphase à 2 Wochen) 
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 5 (Chemo-Woche 3 à 5 Tage)
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 6 (Die 3 Erholungsphase à 2 Wochen)
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 7 (Die letzten 5 Tage Chemo!)

Samstag, 28.10.17 (Silvia)

Wie unsere Nacht war….hm….Antonio hat recht gut geschlafen. Er musste nur zweimal aufstehen. Allerdings ist er sehr früh wach geworden und dementsprechend früh aufgestanden. Ich bin etwas später als Antonio ins Bett gegangen, doch konnte ich nicht schlafen, da gewisse Geräusche mich wachgehalten haben. Ich versuchte es dann auf dem Sofa im Wohnzimmer. Das klappte etwas besser, doch irgendwie muss ich mein Knie überstreckt haben, das hat so weh getan, dass ich eine Weile brauchte, bis ich mein Bein wieder normal bewegen konnte. Als Antonio aufstand, legte ich mich noch für ein par Stunden ins Bett.

Unser erster Termin heute war nach dem Mittag. Wir trafen uns bei unserem Cache Hello from the other side. (GC3890V) mit G-Scrat der bei der Programmierung geholfen hatte. Da er und Miroma77 noch am Lösen des Finals waren, warteten wir etwas versteckt, bis sie soweit waren. Dann als Antonio und G-Scrat sich gerade an die Optimierung des Caches machen wollten, kamen von hinten Herr und Frau Manijaja angeschlichen. Ha, was für ein Zufall. Zwar haben wir noch gedacht, dass sowas passieren könnte, doch erachteten es eher als unrealistisch, dass ausgerechnet in den paar Minuten jemand kommen würde. Also haben sie den Cache wieder geschlossen und die beiden die finalen Aufgaben erledigen lassen, bevor sie weiterbastelten. Miroma77 durfte handlangern.
Dann haben wir sie noch zu Kaffe und Kuchen mit zu uns nach Hause genommen.Gerade als sie sich auf den Nachhauseweg machen wollten, klingelte es und meine Eltern lösten sie ab.
Auch mit ihnen machten wir nochmal eine Kaffe und Kuchensession und sie erzählten uns von der Thailandreise und brachten uns interessante und tolle Geschenke von dort mit.

Das war ein sehr gemütlicher und toller Nachmittag.

Doch nun war für Antonio Zeit sich etwas auszuruhen. Er döste noch etwas vor sich hin, bis ich das Abendessen zubereitet hatte. Appetit hatte er eigentlich keinen, trotzdem ass er zwei Spiegeleier, 7 Scheiben Ananas, etwas Käse, Brot, Salametti, und trank eine Ovo dazu.

Dann legte er sich wieder hin.

Ich lass noch die Logs vom Coin „Antonios Schutzengel“ auf welche Antonio mich hingewiesen hatte. Die waren so schön und emotional geschrieben, dass mir vor Rührung die Tränen in die Augen schossen. Vielen Dank für diese schönen Worte!

Dann war es Zeit um Happy Day zu schauen. Darauf freuten wir uns schon die ganze Woche. Mal sehen, ob eines unserer Lose gezogen wird 😉

Ich liess es mir dann auch den anschliessenden Boxkampf von Anthony Joshua (der neue IBO- und WBA Superchampion-Weltmeister im Schwergewicht) gegen Carlos Takam nicht entgehen. Antonio, den sowas nicht besonders interessiert, legte sich vorher schlafen.
Etwas überraschend hatte der Ringrichter den Kampf frühzeitig abgebrochen, doch der Sieger stand zu dem Zeitpunkt eh schon fest: Anthony Joshua konnte seinen Titel mit Bravour verteidigen. So nun boxe ich mich auch zu meinen Träumen durch. Gute Nacht allerseits!

Sonntag 29.10.17 (Antonio)

Was für ein Datum! Ja, genau heute vor einem Monat hat sich unser Leben schlagartig und unerwartet verändert, aber so ist das Leben. Immer für Überraschungen gut. Die einen schöner, die anderen weniger.
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Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 3

Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 1 (Der Shock und die 1. Chemo à 5 Tage)
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 2 (Die 1 Erholungsphase à2 Wochen)
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 3 (Chemo-Woche 2 à 5 Tage) 
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 4 (Die 2 Erholungsphase à 2 Wochen) 
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 5 (Chemo-Woche 3 à 5 Tage)
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 6 (Die 3 Erholungsphase à 2 Wochen)
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 7 (Die letzten 5 Tage Chemo!)

Montag, 23.10.17 (Antonio)

Ja es ist wieder so weit, fertig dolce far niente und rumliegen und sich bedienen lassen zuhause.
Seit 8:30 Uhr hab ich das Herumliegen und bedien lassen wieder ins Kantonsspital verlegt.

Meine Silvia hat sich geopfert und mich hierher gebracht. Da sie aber wieder arbeiten darf, hat sie mich vor dem Eingang abgesetzt.
Ui, jetzt bin ich ja sowas von auf mich selbst gestellt. Ein bisschen verloren und mit einem komischen Gefühl im Bauch, machte ich mich auf die Suche nach jemandem, der mir helfen kann damit ich auch ans richtige Ort komme.  Weiterlesen

Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 1

Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 1 (Der Shock und die 1. Chemo à 5 Tage)
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 2 (Die 1 Erholungsphase à2 Wochen)
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 3 (Chemo-Woche 2 à 5 Tage) 
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 4 (Die 2 Erholungsphase à 2 Wochen) 
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 5 (Chemo-Woche 3 à 5 Tage)
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 6 (Die 3 Erholungsphase à 2 Wochen)
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 7 (Die letzten 5 Tage Chemo!)

Wenn du diese Geschichte liest, wirst du immer zwei Sichtweisen vor dir haben. BLAU ist das Ganze aus Antonios Sicht, SCHWARZ ist die Perspektive von Silvia. So siehst du jeweils, wer was wie wahrgenommen und empfunden hat.

Freitag 29.9.2017 (Antonio)
Da steht man am Freitagmorgen den 29.September 2017 quitsch fidel auf und geht zur Arbeit, doch schon bald macht sich ein lästiges Ziehen vom linken Rückenteil her über den Bauch bis ins linke Bein bemerkbar.
Was zum Kuckuck soll denn das?
Na ja, sicher irgend eine Verspannung, was sonst.
Die ersten Reparaturen erledigt und schon geht es zum nächsten Laden. Schon bei der Fahrt dort hin wusste ich…das kann nicht normal sein, doch was ist schon normal!

Am Ziel angekommen mit der Arbeit begonnen, doch hier wollte es nicht so zügig gehen wie ich mir das erwünscht hatte.
Randale haben die Einfahrtsbarriere so geschlissen, dass ich nochmals nach Chur fahren musste um Ersatzteile zu organisieren.
Na ja, da rief mich auch grad noch Dani an und fragte mich wie es mir gehe.

Meine Antwort?  Weiterlesen

Ein Wochenende mit Honda Suisse – No ONE und Cachen

Was für ein unerwartetes und cooles Wochenende. 
Ich durfte in Vertretung für Emanuel Elsa vom TOP BIKER MAGAZIN No ONE an der Honda Swiss Summer Tour teilnehmen.

Honda Suisse Summer Tour 2015
Ein volles Programm war angesagt. Nur das Wetter versprach nicht allzu viel!
Als Treffpunkt wurde eine Berghütte beim idyllischen Lac de Taney angegeben in der wir übernachteten und am Samstagmorgen sollte es dann bei Zeiten auf die Testfahrt über diverse Pässe und abwechslungsreiche Strassen nach Aix-les-Bains (F) gehen. Dort übernachteten wir am zweiten Abend. Doch davor ging es auf’s Schiff, wo wir unser Abendessen verspeisen durften.
Der Sonntag war dann ganz der Rückreise gewidmet.
Soweit die Kurzfassung, ach ja, das wichtigste hätte ich fast vergessen.
Zum Test standen folgende Motorräder bereit:

  • GL1800F6B Bagger
  • GL1800 GOLD WING Anniversary
  • VFR800F
  • CB1000RA
  • CB650F (im Lieferwagen)
  • CBR1000RA MARQUEZ
  • CBR600RA
  • VFR1200XD Crosstourer
  • VFR800X Crossrunner

Ich freute mich so sehr an diesen Anlass teilnehmen zu dürfen, auch wenn ich die meisten Testfahrer gar nicht kenne, dass ich mir den ganzen Freitag freigenommen habe.
Ich durfte mir sogar ein Motorrad aussuchen, mit dem ich die Anreise antreten durfte.
Nun ja, da gab es zwei Kriterien, das eine war das Wetter, eher schlechte Prognosen, das andere die lange Anfahrt.
Nun kommt’s, wer mich kennt weiss eigentlich, dass ich eher auf Sportmaschinen oder Naketbikes stehe also sitze. Für diese Fahrt habe ich mir aber die GL1800 GOLD WING Anniversary ausgesucht. 
Noch nie hatte ich das Vergnügen mit so einem riesen „Schiff“ zu fahren. Dementsprechend hoch war auch der Respekt, oder war es gar Angst?
Jedenfalls hab ich die Wahl getroffen und der Tag war da; ich musste die Gold Wing beim Motorbike in Chur abholen.
Mann war ich nervös, da half auch die moralische Unterstützung von Emanuel nicht viel.
Und da stand sie nun, das Flaggschiff von einer Honda.  Mir wurden alle wichtigen und weniger wichtigen Knöpfe, Hebelchen und Schalterchen erklärt und schon konnte es losgehn.

Ja, wenn sie einmal rollt, geht das ganz gut, jedenfalls bin ich problemlos ums erste Eck gekommen. Natürlich konnte ich nicht sofort nachhause, eine kleine Kennenlernrunde musste schon noch sein.
So steuerte ich das fahrende Sofa durch die Stadt und verlies diese dann Richtung Lenzerheide.

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Oh ja, bequem ist sie, da kann man aber gar nichts sagen und eben, wenn sie einmal rollt, dann geht das kinderleicht. Erstaunt war ich tatsächlich wie leicht sich die Maschine um die ersten engen Kurven führen liess.
Auf der Lenzerheide testete ich dann die Heizungen, Sitz/Griff und Fuss, perfekt.

Wieder zuhause angekommen kam die nächste Herausforderung. Ein Parkmanöver in der Tiefgarage war angesagt. Irgendwie spürte ich mein Herz mehr klopfen als sonst!  Aber alles ging gut. Das halbe Auto konnte auf dem Zentralständer abgestellt werden.
Weil es so schön war, wollte ich meinem Schatz das GoldWing Erlebnis nicht vorenthalten und wir beschlossen eine kleine Runde zu drehen.
Sie fühlte sich anfangs recht wohl darauf, halt wie auf dem Stubensofa 
Als es dann wieder aufwärts ging, meinte sie ganz trocken: „Duuu… das isch aber scho as bitzli langwiilig“  und das, notabene, wegen geringer Bodenfreiheit in den Kurven, was ein Rasterkratzen nicht verhindern lies! 
Tja, ist ja auch irgendwie verständlich, denn bei mir macht das Töfffahren erst in den richtigen Kurven Spass. Weiterlesen