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Nach 9 Jahren wieder in St. Martin

Vor ziemlich genau neun Jahren waren wir das letzte Mal in St. Martin.
Damals waren wir erst seit Kurzem zusammen. Das kleine Walserdörfchen hat uns schon damals sehr gut gefallen und wir wussten, dass wir da wieder hinkommen wollen.
Dass es allerdings neunen Jahre dauern wird, hätten wir damals wohl kaum gedacht.

Diesmal war es ady73, der uns zu diesem Ausflug animierte. Schon vor einem Jahr schwärmte er uns von dem leckeren Maluns vor, den man hier bekommt. Inzwischen haben die Wirte des Restaurants gewechselt, doch dieses Gericht steht noch immer auf der Karte. Also machten wir uns heute auf den Weg ins abgelegene Dörfchen. Unsere Mission: Maluns testen!

Ein rustikales Stübchen erwartete uns. Da fühlten wir uns gleich wohl, doch das gesuchte Gericht war draussen auf den Menutafeln nirgends beworben worden. Die Erleichterung war gross, als wir bei der Bestellung erfolgreich waren. Schon nach kurzer Zeit standen die drei Portionen Maluns vor uns. Jetzt sind wir aber gespannt. Ady73 schob erst mal seinen Käse zu Antonio rüber. Dann probierten wir vorsichtig,…..mhhhhh,lecker! Juhu, der Maluns hat den Test bestanden. Wirklich lecker! Gut, nicht ganz so lecker wie bei ady73 zu Hause, aber trotzdem wirklich gut. Während wir noch mitten am Essen waren, war ady73 sein Teller bereits leer. Gut für uns war es schliesslich das Frühstück, das muss man mit Bedacht geniessen. Zudem hatte Antonio auch noch reichlich Käse, der ganz schön sättigend wirkte.
Eine lustige Entdeckung machte Silvia auf dem WC, da mussten die Türen angesägt werden, damit sie Platz haben.

Nach dem herrlichen Essen, schauten wir die Veränderungen im Dörfchen noch kurz an. Da hat sich schon einiges getan in den letzten neun Jahren, aber der schöne alte Kern ist geblieben. Zum Glück!

 

Dann liegt da oberhalb noch irgendwo ein Multi. Ja denn würden wir schon gerne noch holen. So direkt nach dem Essen den steilen Hang hinaufeilen, bringt einem ganz schön ins Schwitzen, aber was tut man nicht alles für einen Cache. Beim Kreuz war die erste Zwischenstation.
Interessant, was sich da in den Wäldern oberhalb des kleinen Dorfes alles befindet…

 

Dies war ein toller Ausflug. Hat echt Spass gemacht. Danke ady73.

Wieder im Element mit der MT10

Das Wetter ist ja nicht so auf unserer Seite bis jetzt in diesem Jahr.
So verwundert es doch nicht, dass  wenn die Sonne sich für einen Tag zeigt, man sich nach draussen begibt.
Bei mir war das heute der Fall. Da ich alles Wichtige bis 14 Uhr erledigen konnte, zog es mich auf meine neue Yamaha MT10.
Beim Start zeigte der Tacho exakte 400 Km an.
Ziel war einfach nur geniessen, so startete ich einfach mal Richtung Süden, doch es gibt viele Wege dorthin. So beschloss ich kurzerhand mal Richtung Disentis zu fahren, denn dort musste ich mich entscheiden, ob ich über den Lukmanier oder den Oberalb fahren will.
Die Wahl kam nachdem ich kurz vor der Abzweigung noch einen kurzen Halt bei einem Brunnen machte um meinen Durst zu stillen.
Der Oberalp hatte gewonnen. Ich genoss die Kurvenfahrt in vollen Zügen, herrlich wie sich die MT10 fahren lässt. Leider hat es etwas viele Baustellen, doch was soll’s, genau deswegen haben wir ja so coole Strassen 😉
In Andermatt angekommen, hatte ich genau 100 Km hinter mir.
Und wieder musste ich mich entschieden welchen Pass ich fahren will. Aber eigentlich war in meinem Kopf die Route schon bekannt 🙂
Also bog ich Richtung Gotthardpass ein.
Genial, einfach Hammer, sehr wenig Verkehr und die Temperaturen noch angenehm und ich fühlte mich auf der Yamaha einfach nur sauwohl. Fahrspass pur, die Sitzposition wie für mich gemacht, Handling wie ein Fahrrad nur mit etwas mehr Kraft 🙂 und ich darf ja noch gar nicht die volle Drehzahl auskosten (das wird ja lustig).
Auf der Passhöhe mal einen kurzen Halt eingelegt um ein paar Fotos zu schiessen und einfach mal den Moment zu geniessen.

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Weiter ging’s die alte Passstrasse runter, eine Kultstrasse nicht für jedermann, die Pflastersteine schüttelten den Fahrer (also mich) so richtig durch 😉 Die MT10 ist ziemlich hart eingestellt, was mir eigentlich ganz gut passt.

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In Airolo angekommen war eins klar, den Sommer gibt es doch. Die Temperaturen stiegen immer mehr und es duftete förmlich nach Ferien.
Plötzlich bin ich unter einer schönen grossen alten Brücke durchgefahren und ich war der Meinung, dass hier ein Geocache versteckt sein müsste. Also stoppte ich kurz und schaute auf’s App. Ne, doch nicht, jonu, also nutzte ich den Halt für was anders hinter einen Baum 😉
Ich entschloss mich bis nach Bellinzona die Autobahn zu benutzen, denn auf der Nebenstrasse ist ein Dörfchen nach dem andern und ich hatte ja noch einiges vor mir 😉
In Bellinzona wollte mein Zweirad nach 200 Km etwas Flüssiges und ich schloss mich dem an, auch ich hatte Durst und auch ein kleines Hüngerli 🙂
Also 1x Bleifrei 1x Rivella und 1x Snickers, nein nicht weil ich mich wie eine Diva fühlte oder schlecht drauf war 🙂 aber es ging uns danach allen besser.
So, nun wartete einer meinen Lieblingspässe auf uns, der San Bernardino.
Ich muss wohl nicht erwähnen, dass es mir Spass gemacht hat.
Kurz vor dem San Bernardino Dorf hat es eine Baustelle mit einem Lichtsignal, ich musste relativ lange warten und da hörte ich hinter mir eine Supermotard um die Kurven pfeifen.
Ich drehte mich um und sah sie immer näher kommen, sah cool aus 🙂
Er hatte das richtige Timing und konnte an mir ohne zu bremsen vorbeidüsen weil es grad grün wurde 🙂
Nun ging der Spass so richtig los, wir kurvten den Pass hintereinander hoch, er in seinem Style, ich in meinem 🙂
Oben angekommen gab es einen kurzen Schwatz, denn er musste wieder zurück, weil er noch tanken musste.
So ging meine Reise wieder alleine weiter.
Von hier aus könnte ich in ca. 40 Minuten zuhause sein doch… ne, ich hab noch nicht genug.
In Splügen wurde der Blinker nach rechts gestellt und der Pass war mein 🙂
Wie immer hatte ich auch auf diesem Abschnitt meine Freude, cool waren unter anderem die vielen Murmeltiere, die das schöne warme Wetter genossen, doch nicht so gut, dass sie es halb auf der Strasse machten!
In Chiavenna war es definitiv am wärmsten,  29° herrlich, doch mir war bewusst, dass es heute nicht so bleiben wird.
Tja, in Castasegna machte ich eine weitere kurze Pause, zwar hat die Yami noch nicht nach Most verlangt, aber wenn man schon mal hier ist.

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War auch gut, denn als ich gerade den letzten Schluck des Rivellas nahm, brauchte ein Geocacher einen Tip. Doch als ich sie am Telefon hatte, war das auch schon erledigt 😉
Nun ging’s langsam Richtung nachhause 😉
Über den Maloja, meine alte Heimstrecke, wow, ich bereue meinen Markenwechsel nicht ein bisschen, war ein super Entscheid.
Oben am Malojasee nochmals eine kurzes Fotoshooting.

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Nun war der Endspurt angesagt, bei nun mittlerweile 14°C.
Der zweitletzte Pass wartete auf mich, der Albula, brrrr… zum Glück hab ich Griffheizungen bestellt, hier oben hätte ich sie brauchen können bei den 11°C.
Der einzige Trost, es geht bald wieder abwärts, was ja auch wärmere Temperaturen bedeutete.
Dem war auch so, aber nur bis es wieder die Lenzerheide hoch ging.
Wenn du jetzt glaubst, dass mein Hinterteil nicht schmerzen würde, dann irrst du dich…
Ich wusste schon lange nicht mehr wie ich sitzen sollte!
Aber das wird mit zunehmender Übung sicher besser 😉
In Chur angekommen traf ich noch einen Cacherkollegen, als ich für einen kurzen Schwatz angehalten hatte, frage er mich nur: „bisch nit am sekkla?“
Was sekkla? Ich gehöre doch nicht zu den Joggern!
Als er mir sagte, dass vor ca. 30 Minuten ein neuer Cache von büpo im Fürstenwald freigeschaltet wurde, stieg mein Adrenalin erneut.
So verabschiedete ich mich, denn ady73 wartete bereits auf eine gemeinsame Suche im Fürstenwald.
So düste ich nach Hause und stellte mein Töff mit dem Tageszähler von 435 Km in der Garage ab 🙂 um im Fürstenwald den Tag zu beenden.
Ein für mich unvergesslicher Tag ging zu Ende mit einem Bierchen von büpo spendiert 🙂

Vergessener Igel

Das ist mal ein Kurzmulti, von loslachen.ch.
Das obercoolste, dieser wurde in der Silvesternacht freigeschaltet.

Genau am 1.1.2015 0.00:30 Uhr klingelte das iPhöndli, es war natürlich sofort klar, da gehen wir mal hin und schauen ob sich jemand aus dem Haus gewagt hat.

Bewaffnet mit Bündner Röteli, Eiercognac und ein paar Süssigkeiten, machten wir uns auf zum 0 Punkt.
Von weitem sahen wir schon, dass ein bekanntes Cachemobil da stand, also schlichen wir uns durch den Neuschnee zu den Koordinaten. Auf dem Weg dorthin hat es mich doch tatsächlich auf’s Hinterteil geworfen, zum Glück dämpfte der Schnee den Fall 😉
Wie vermutet war ady73 bereits erfolgreich.

Rötali  hinweis uv-schrift

Wir quatschten noch eine Weile bevor wir wieder zurück in die warme Stube gingen.

Nun aber die Beschreibung.

Zum Cache: Vergessene Igel (GC5JHCA) 
Es handelt sich um einen Mega-Kurz-Multi Multi-Cache
Der Startpunkt befindet sich an den oben genannten Koordinaten.

Viel verraten wir nicht, schau dir einfach die Attribute genau an, denn sonst könntest du wichtige Hinweise verpassen.

Wichtig:

  • Bitte sehr unauffällig Verhalten.
  • Schreibmaterial bitte selber mitbringen.
  • Das Büxli bitte sorgfältig wieder schliessen und genau so verstecken, wie du es angetroffen hast.

Wir wünschen viel Spass bei der unauffälligen Suche.

loslachen.ch - optional

Herzlichen Glückwunsch

Gold: ady73
Silber: bigGBS
Bronze: adfahe
Leder: Blauburgunder

Bunker – und Höhlensuche nach dem Freitag dem 13.

Als wir gestern Abend mitten am „Freitag der 13. vs. Vollmond“ Event (GC554ZDs) waren, kam ein neuer Cache von ady73 raus, (Balmenhöhle GC56X7J ) er sass gemütlich am Nebentisch und liess sich nichts anmerken! MeinHandy war auf lautlos geschaltet (welch Seltenheit), sodass ich es nicht realisierte. Irgendwann hörte ich Sprüche wie: hey loslachen… immer noch hier? hey was ist denn los mit loslachen? u.s.w.
Ohhh… daraufhin schaute ich auf’s iPhönli und subito war alles klar.
Nun ja, als Eventorganisator kann man den Platz nicht einfach so verlassen, denn es machte gerade super Spass wie man an den Bilden vielleicht sehen kann.
Dazu kommt noch das Glück, dass alle, aber wirklich alle „potenziellen“ FTF Jäger auch am Event waren, sodass loslachen.ch etwas entspannter sein konnte.

Tod kommt selten allein Fam. Jocker loslachen grusel Die Maske Die aus dem Vergangenheit Knoblauch vs Sensenmann Frau

Doch als ich heute Morgen um 07:04 die Augen öffnete war es aus mit der Entspannung und ich war hellwach! Blick auf das Listing, oh… noch kein Log? OK,  jetzt ging alles wie der Blitz.

Einen schnellen Kaffee, ein Müasli, zähneputzen und ein schüches: „Tschüss Schatz, ii gon go käscha.“ Das Ganze dauerte nur 13 Minuten und schon war ich unterwegs.
Der mögliche Parkplatz war noch leer, so packte ich das Nötigste und machte mich auf zur Balmenhöhle. Balmenhöhle
Beim Wegpunkt einen Trampelpfad gefunden und mit diesem die Höhenmeter abgegrast, doch immer wieder verlor ich diesen.
Als ich an einem verdächtigen Fels angekommen war, umrundete ich diesen um die T-Wertung auf 4,5 zu erhöhen.
Na ja… der 0 Punkt war immer wieder da wo ich stand! Also nicht auf dem Felsen sondern eben darunter.
Die Koordinaten tanzten dann wieder ein bisschen. Oh…menno…. 
Bei der nächsten Umrundung versuchte ich den anderen Felsen anzusteuern und… den möglichen Eingang schon von Weitem gesehen!
Oben angekommen staunte ich nicht schlecht wie gross diese Balmenhöhle ist.
Ja, ich schaute diese zuerst an und erst dann suchte ich das Büxli, wobei suchen das falsche Wort ist, ich hatte Glück und hielt es subito in der Hand… wenn das nur immer so wäre…
Dann stieg die Spannung… Büxli auf, Logbuch raus, von vorne und von hinten genau angeschaut, es ist noch unbeschrieben… yeahhh FTF am Morgen früh, das freut den FTF Jäger. 
Ich hab mich dann am Eingang hingesetzt und genoss die mystische Waldstimmung, verpflegte mich mit einem Balisto und nach einer Stunde machte ich mich wieder auf den Rückweg. 

OK, das stimmt so nur zum Teil, da mein Schatz bestimmt noch am Schlafen ist, beschloss ich eine Gegend zu inspizieren, welche ich schon lange ins Auge gefasst hatte, denn ich vermutete da eine Höhle oder einen tiefen Felsspalt.

Gesagt getan, ich stellte mein Auto auf einen Parkplatz und marschierte aufwärts.
Ich war mir nicht sicher ob ich bald privates Grundstück betreten würde.
Da kam mir ein älteres Pärchen entgegen und ich fragte sie ganz direkt über alles was ich wissen wollte aus.
Beim Haus angekommen suchte ich erst mal einen Weg drumherum, doch da war nichts, also mitten durch.
Was ich dann sah, liess mein Cacherherz etwas höher schlagen. Eine Bunkertür, das hab ich Bunkereingangjetzt gar nicht erwartet hier! Ist ja klar was jetzt kommt oder? Genau, auf diese zugelaufen und mal den Versuch gewagt die Türfalle zu betätigen und….
Sche…… die ist ja offen!!! Leck Bobby… in diesem Moment ist mein Puls so was von  in die Höhe geschnellt… Also rein in den Bunker und ich staunte nicht schlecht wie gross der ist.
Das Staunen steigerte sich noch als ich den Seitengang entdeckte, bei welchem sich am Ende eine Leiter befand! Meine Taschenlampe schien beinahe ins Unendliche, das geht ja weit nach oben.
Die Leiter war nass und ich zählte 60 Sprossen bis ich ganz oben war, meine Gedanken waren am Rotieren, was ich hier alles machen könnte um einen coolen Multi- oder Fragezeichen Cache zusammenzustellen.
Auf der obersten Etage angekommen musste ich erst mal verschnaufen, dann auch hier wieder alles inspiziert, toll, einfach nur hammercool.
Da geht es nochmals einige Sprossen hoch und weiter zu einer kleinem Tür/ Fenster.
Ich hab dann was gemacht, das ich fast bereut hätte, ich bin da raus gekrochen, hab mich vor die Schützenstellung gesetzt und die tolle Aussicht genossen.
Dann musste ich natürlich wieder zurück, denn rundherum nur Felsen.
Jaja… ich konnte mich fast nicht mehr in die Öffnung zurückziehen! Zum Glück nur fast… sonst könntest du das hier jetzt nicht lesen.
Als ich wieder drin war, schaute ich mich nochmals um und machte mich wieder auf den Weg nach unten und dann raus.
1’0000 Gedanken wo was hinkommen könnte und wo und wie der Final sein würde.

Wenn du denkst das wäre es gewesen, dann täuscht du dich. OK Bunkermässig schon, doch ich schaute mich dann nach Felsspalten und Löcher um.

Ich ging das enge Tal hoch und sah sehr interessante Felskombinationen, bei welchen ich gerne ein Cache  verstecken würde, doch vorerst geht es noch weiter hoch. Eine wilde Gegend, richtig schön, einfach ein bisschen steil.

Bergbau In der Grube
Dann sah ich ein Loch im Fels, als ich dann endlich da oben angekommen war, staunte ich schon wieder, das scheint eine kleine Bergbaugrube gewesen zu sein, etwa 15-20 Meter tief und ca. 6 Meter breit. Sooo cool.

Nachdem auch hier alles genaustens unter die Lupe genommen wurde, ging’s natürlich noch weiter hoch! Man weiss ja nie ob es noch mehr gibt. Nun ja, ich war dann noch etwa 2 Stunden unterwegs und folgte einer Spur, die mich in eine Sackgasse führte. Das blöde war nur, dass ich zur Sackgasse runtergegangen bin und musste alles wieder rauf damit ich dann bei der richtigen Schneise wieder runter Richtung Ausgangspunkt gehen oder besser gesagt rutschen konnte.

Auf dem Rückwerg dann noch eine kleine aber feine Höhle gefunden und beschlossen, dass hier ein Cache oder ein Finale hinkommen muss.
Glücklich und euphorisch ging es Talwärts am Haus vorbei. Wobei ich mich dort nach dem Besitzer umschaute. Dieser war schnell ausgemacht und wir kamen ins Gespräch. Ich wollte wissen wie das so ist mit dem betreten des Grundstücks und schnell war klar… man darf, aber  es soll nicht überhand nehmen.
Natürlich sprach ich ihn wegen Geocaching an und er kannte es, wollte aber keinen neuen hier haben, denn es gab schon mal einen hier.
Tja… nun ist loslachen ein bisschen traurig, doch das war schnell vergessen, denn es war trotz Absage ein toller, unvergesslicher Tag, genau wie es manchmal sein muss.

 Bis zum nächsten Erlebnis

 

Geocache und Fürhörnli Top Of Chur

So spontan wie die FTF’s halt reinkommen, so spontan haben ady73 und ich uns auf die Wanderung gemacht. FTF im Team Wir konnten erst um die Mittagszeit losziehen, was der Nachteil hatte das wir zum teil bis zu den Hüften im  Schnee eingesunken sind.
Im Gegensatz zu ady hatte ich Gamaschen angezogen, was aber vor allem auf dem Rückweg auch nicht mehr viel genützt hat, dennoch besser als keine.
Der kurze Film zusammenschnitt sagt eigentlich alles. Reinschauen und geniessen.
Aber noch schöner ist es wenn man die Aussicht da Oben selbst erleben darf.

Swissmoto, Cachen in Götzis, FTF, Challenge u.a.

Zusammenfassung Am Freitagmitttag musste es schnell gehen. Zum Glück hatte Silvia eine feine Suppe mitgebracht und ein paar Reste wurden noch dazu serviert, so ging es ganz schnell und wir konnten nach Zürich düsen. Dort hatten wir uns verabredet um die Swissmoto zu besuchen.

Swiss Moto

Natürlich mit dem Hintergedanken, nachher noch ein paar grüne Flecken in Smileys umzuwandeln 😉 Gekauft haben wir nur eine Sonnenbrille. Irgendwie konnte auch diese Ausstellung uns nicht wieder motivieren um wieder auf’s Bike zu steigen.

Wie geplant fuhren wir anschliessend die Locations an, bei welchen Silvia, bei ihrem letzten Zürichbesuch nicht fündig geworden war. GC4KX05 und GC2T5NX.
Da war sogar noch ein Neuer, der sich in die Gegend gesetzt hatte. Den durfte Antonio alleine suchen, weil es Silvia in den C&A nebenan zog. Als sie wieder aus dem Kaufhaus kam, unterhielt sich Antonio auf Italienisch mit dem Maroniverkäufer. Dem armen Mann konnte bis zu diesem Zeitpunkt niemand verständlich erklären, was die Leute hier geheimnisvolles neben seinem Stand tun. Sogar die Polizei sei schon hier gewesen, aber er hätte nie verstanden, worum es eigentlich geht. Nun ist auch er etwas schlauer und kann sich sorglos zurücklehnen, wenn mal wieder so ein komischer Cacher um ihn herumschleicht. GC4Y0YC

Da der Verkehr zunahm und es mit dem Auto in der Stadt etwas mühsam ist, entschlossen wir uns ins Thermalbad zu gehen. Silvia war schon mehrmals dort und hatte Lust auf ein wenig Entspannung. Sie wollte Antonio zeigen, wie das ehemalige Hürlimannareal nun aussieht. Auch Google hat sich auf dem Areal eingenistet.

Zürich Therme Google in Zürich

Leider wurden ihre Kopfschmerzen dadurch nur noch schlimmer und so fuhren wir am späten Abend noch nach Hause (statt ein Hotel zu suchen). Müde hauten wir uns auf’s Ohr, ohne an den nächsten Tag zu denken…

Am Morgen hatten wir wegen des guten Wetters Lust, mal wieder ein paar Dosen zu suchen. Wir wussten, dass es hier in der Gegend nichts wird, da nur wenig wintertaugliches noch offen ist. Also haben wir uns, nach ein wenig Surfen auf der Landkarte, entschlossen nach Götzis zu fahren. Dort angekommen, wollten wir eine vorbereitete Runde ablaufen, doch die ersten paar Dosen lagen so schön an der Strasse, dass wir sie schon fast gezwungenermassen anfahren mussten 😉
Die erste Dose brachte uns zu einer Funkstation, die uns ganz schön ins Staunen versetzte. So was hatten wir noch nie gesehen! Du vielleicht? GC4X467

Funkstation  Go Antonio Go

Die nächste Station war im Ortseingang. Nein, kein einfaches Döschen hinter der Ortstafel. Antonio musste sich in die Fischerstiefel stellen und zu den Fischen waten. Davon hatte es haufenweise und die waren ganz schön schnell. GC4H0XY

Fischerstiefel Einsatz  Loslachen.ch Bus

Dann kam die erste Dose der Runde. Auch hier fanden wir kein 0815 Cache. Aber alles können wir nicht verraten, sonst macht es den nachfolgenden Besuchern keinen Spass mehr diese Tour Spazierweg rund um St.Arbogast unter die Füsse zu nehmen. GC41FEP

Cleveres Teil

Leider war die Nr. 6 geschlossen, aber die anderen im Dorf haben wir gut gefunden. Die nächste Station, die ein paar Höhenmeter weiter oben lag suchten wir ganz schön lange. Die Koords spielten mit uns und wir tanzen hin und her, hoch und runter, fanden aber nichts. Erst kurz vor dem Aufgeben, blinzelte der Kleine uns an und wir durften uns endlich eintragen. GC3YB2N

Eine Knacknuss

Dann kamen wir zu einem Multi, der uns zu einer Ruine führte. GCYDXK Von oben, hatte man eine wunderschöne Aussicht über Götzis.

Multi Cache Zufrieden

Als ob wir uns noch nicht satt gesehen hätten, trieb es uns auch noch auf den nächsten Hügel, von wo aus, wir einen noch weiteren Ausblick geniessen konnten.

Götzis von oben Blick auf Götzis

Doch wie man weiss, wenn man uns kennt, muss da schon noch irgendwo ein Döschen sein, damit wir uns auf so einen Hügel locken lassen. Bloss wo ist das Ding versteckt? Da gehts ja hinten schon wieder runter…das Eichhörnchen gab uns nach dem Fotoshooting noch einen Tipp und so lüfteten wir auch das nächste Versteck.

Eichhörnchen Guggus Büxlisuche Märchenwald

Silvias Fotoapparat wurde es langsam zu bunt und er stieg aus, doch das liess sie sich nicht gefallen und bastelte so lange an dem Ding rum, bis es wieder funktionierte.

Eigentlich war der Plan, dass wir den Hügel runter und wieder zum Auto gehen, doch wie man das so kennt, kommt es oft anders. Wir spazierten zu einem etwas unheimlichen Gebäude, das sich später als harmloses Bildungszentrum entlarvte. Von dort aus ging’s auf der anderen Hügelseite hinunter zu einem Tippi. Dort hätte eine Dose versteckt sein sollen, wenn sie das wirklich ist, dann bleibt sie das auch, zumindest vor uns, denn wir haben sie nicht gefunden. GC3PHHK

Tippi Unterkunft

Also gingen wir mit unseren schlechten Schuhen noch tiefer den rutschigen Hügel hinunter.

Rutschige Sache Komm mein Schatz

Hier kamen wir in einen schönen Wald hinein. Die Döschen führten uns bis wir mit Schrecken feststellten, dass wir wieder im Dorf unten waren. Hups…das war so nicht geplant. Ob die Batterien reichen um den ganzen Hügel wieder hoch zu kommen? Geld hatten wir keines dabei. Zum Glück wenigstens etwas zu trinken. Also schnell wieder zurück, den Weg hinauf. Erstaunlicherweise dauerte es gar nicht so lange, bis wir uns wieder orientieren konnten und oben waren.
Dort besichtigten wir noch ein ganz spezielles Gebäude, es nannte sich „Wasserhaus“ und stand mitten in der Wiese.

Antonio der Wasserhaus-Prediger Silvia beim Wasserhaus Im Wasserhaus

Wir glauben, dass man da im Sommer kneippen kann. Die Winterkneippanlage stand etwas abseits davon.

Jetzt noch schnell den letzten Cache der Runde abgeräumt und endlich konnten wir wieder zum Auto. Hungrig waren wir bereits sehr, doch ein Weilchen mussten wir noch durchhalten, denn es war erst 16:30.
Im nächsten Dorf kraxelten wir wieder einen Hügel hoch um dort eine Lourdeskapelle zu besuchen. Natürlich war das nicht das Hauptziel der Hügelbesteigung 😉

Lourdkapelle bei Klausen Lourd

Beim Abstieg fing Antonio plötzlich an zu lachen und zeigte Silvia seine Hose, die einen riesen Riss zwischen den Beinen aufwies. Nachdem wir uns fertig amüsiert hatten überlegten wir, ob im Auto eventuell noch Ersatzhosen liegen könnten. Für Silvia hätte es sicher zwei Paar gehabt, aber ob es auch Männerhosen auf Vorrat hat….ja da gab es welche, und diese zog er gleich auf dem Parkplatz an. Schwein gehabt!

In Feldkirch steuerten wir dann den Spar an um vielleicht noch ein paar neue Hosen zu kaufen, doch da hatte es nichts brauchbares.
Also nochmal eine Dose angesteuert…und…was ist denn das??!! So cool, dass Silvia gar nicht glaube konnte, dass das die Dose ist. GC4KRXB
Antonio bewies es dann und so bekam unsere Runde einen würdigen Abschluss.

Drive Inn

In der Zwischenzeit war es 18:00 geworden, so dass wir zum Chinesen konnten und endlich unseren leeren Bäuchen Abhilfe schaffen durften.

Im Lotos

Nach dem leckeren Mahl machten wir uns auf den Heimweg. Ein paar Logs wurden zur Unterhaltung noch gelesen und im Coop Pronto holten wir noch einen Butterzopf für das Frühstück am Sonntag.
Kaum wieder im Auto ging’s los. Ein Cache nach dem anderen wurde freigeschaltet. Noch auf dem Parkplatz versuchten wir einen Mysteri (Schräge Vögel GC4YYF3) zu lösen an dem Silvia keine Freude hatte. Dieses Gezwitscher verursachte ihr fast einen Gehörschaden und die, bis dahin gute Laune, wurde etwas getrübt.
Die Erlösung kam dann mit dem nächsten freigeschalteten Cache GC4X4EJ. Also ab nach Hause um Frau auszuladen, denn diese hatte keine Lust mehr auf Aussendienst, und ab zum FTF.

Auf dem Weg nach Peist, dort sollte der FTF gemacht werden. Auf dem Weg kurvte ein Auto zügig vor Antonio her. Es war der Rennschneckenmann, der das gleiche Ziel hatte. Also haben wir uns zusammengeschlossen und haben die Suche gemeinsam fortgesetzt. Ja, wir haben es geschafft, juhu!!!

Nun aber schnell zurück, denn die Schrägen Vögel zwitscherten noch immer und liessen auch ady73 nicht in Ruhe. Also war seine Homelocation das nächste Ziel. Hinter der Guggenmusik her getrödelt und dann mit dem Laptop schnell hoch zu ihm um die Wohnung in eine Voliere umzuwandeln. Stunden später und kurz vor dem Tinitus gab der Checker immer noch nicht grün…und wir konnten es nicht mehr hören….also erst mal noch ein wenig rumgerechnet und dann ins Feld hinausgewagt. Ohne zu wissen, was wir tun… und siehe da, nach einer Weile blinden Herumirrens, sahen wir das Objekt der Begierde, das uns so lange geplagt hatte. Erleichtert konnten wir endlich loggen, denn das nötige Utensil zur Bergung war natürlich im Loslachenbus vorhanden.

Schräge Vögel FTF im Team

Müde und zufrieden ging’s ab nach Hause. Noch ein Jogurt zur Beruhigung und dann ab ins Bett.

Am Sonntag war das Wetter wieder gut. Was tun wir? Hm….. Lenzerheide wäre schön. Aber leider war der Tradi dort weg und auf Multis hatte Silvia so was von überhaupt keine Lust. Also weiter auf der Karte….da…ja, den nehmen wir. In Castiel war noch ein grüner Fleck, GC1090T der an der Sonne lag und einen schönen Spaziergang versprach.

DSC02045 Schneelaufen Spaziergang im Schnee

Im Dorf das Cachermobil abgestellt, Wanderschuhe montiert und los ging’s. Kurz darauf fragte Grosi12 per Whatsapp, was loslachen.ch in Castiel tut. Höäää, woher weiss denn die, dass wir hier sind?? Das kann sie nur wissen, wenn sie auch hier ist, und so  war es dann auch. Auf einem sonnigen Bänkli haben wir die Sonne genossen und auf die beiden gewartet.

DSC02043 Blick ins Schanfigg Aussicht Calfreisen Turm Ruine Calreisen Lage prüfen vor der Ruine Sonne in Calfreisen

Nach einem kurzen Schwatz machten wir uns wieder auf den Rückweg. Schade, dass wir unsere Bockerl nicht mitgenommen haben. Hätte bestimmt Spass gemacht, damit den Berg runterzuschlittern.
Es war wirklich ein schöner Spaziergang an der Sonne, hat echt Spass gemacht.
Zum Z‘ Vieri haben wir eine Ananas gekillt, lecker, sag ich dir!

Zum Abschluss des Tages haben wir noch ein wenig an unserer nächsten Challange rumgefeilt. GC4YXZ4

Als das Büxli im Schutz der Dunkelheit an seinem Ort montiert war, meldete sich doch schon wieder das iPhöndli mit einem neunen Cache in Scardanal. GC4VRAB
Nein, jetzt nicht, ich habe keine Zeit, ich musste nochmals nach Hause um fehlendes Material holen.
Als ich wieder zurück war und das Challenge Büxli platziert war, ging es zurück zum Auto.
Kaum losgefahren und schon kommt der nächste Cache raus, dieses mal in Maienfeld, einer von Luri1958 GC4Z31E. Keine Frage, da muss ich hin.
Also gleich auf die Autobahn abgebogen und mit ady73 kurzgeschlossen.
Natürlich war er auch unterwegs. Um diesen zu Loggen ist Teamwork angesagt, so machten wir beim 0 Punkt ab.
Ohh… auf dem Parkplatz stand schon das Fahrzeug von Jogihans, na dann wird das dieses Mal wohl nichts mit FTF.
Als ich oben angekommen bin, zusammen mit Luri1958 und Sohnemann Dr.Dreamy, zog Jogihans den Cache aus dem Versteck.
Als dann ady73 auch vor Ort war konnten auch wir das Büxli heben und unseren STF eintragen.
Während auf den Erfolg angestossen wurde, näherte sich Roger.ch  und gesellte sich zu uns.

Du dachtest, dass der Abend nun zu Ende ist? Nein, ein Blick auf das iPhöndli zeigte mir, dass der Neue in Scardanal noch nicht gefunden wurde.
Ganz klar, da ich ja schon unterwegs war, steuerte ich den an.
Nach kurzer Suche konnte ich den auch finden und ins Logbuch einen FTF schreiben.
Ja das war’s jetzt, ab nach Hause.

Und so ging wieder mal ein erlebnisreiches, schönes Wochenende zu Ende.
Einen guten Wochenstart wünscht
loslachen.ch