Julierpass

< zurück zur Übersicht

Julierpass

2284 m.ü.M

45 km lang

von Tiefencastel nach Silvaplana

durchgehend offen

Meine Tourenvorschläge:

Start in Chur:

  1. Lenzerheide, Julier, Maloja, Splügen
  2. San Bernardino durch Italien, Maloja, Julier
  3. Flüela, Bernina durchs Veltlin, Maloja, Julier

Ich vergebe hier die Schweizer Schulnote 4.5

Beschreibung für Töfffahrer

Der Julierpass ist kurvenreich aber nicht schwierig. Also gut für Anfänger geeignet.
Charakteristisch ist der flache Streckenverlauf der immer wieder von kurzen „Treppen“ unterbrochen wird.

Allgemeine Infos

TiefencastelDer Julier Pass, ein alter Römer findet seinen Ursprung in Tiefencastel. Der Pass zählt zu den wichtigen Alpenstrassen, die das ganze Jahr über für den Verkehr offen gehalten werden, verbindet er doch Chur mit St.Moritz und dem Engadin. Über diesen Pass und den heute nur noch zu Fuss erreichbaren Septimerpass wurde zu römischen Zeiten der gesamte Handel im Rätischen Reich abgewickelt. Zahlreiche Burgen und Säumersiedlungen zeugen von dieser beschwerlichen Zeit. Der Tourenfahrer sollte sich die Zeit nehmen und diese Bauten anzusehen, die zwischen Bonaduz – Thusis und in Tiefencastel noch eindrucksvoll zu bewundern sind.

Von Thusis herkommend, zweigt die Pass-Strasse in einem Kreisverkehr rechts ab und windet sich direkt durch ein Wäldchen in gut ausgebauten Serpentinen nach oben. Kurz darauf wird ein Hochtal erreicht und man durchquert Savognin , ein kleines verschlafenes Örtchen. Im Tal verläuft die Strasse recht moderat, ohne grosse Kurven.

Sur wird erreicht. Die Strasse windet sich rechts am Ort über eine lange Kurve vorbei und erreicht kurz darauf nach vielen kleinen Serpentinen den Lai da Marmorera. Wir befinden uns immer noch umgeben von satten Wäldern, was sich jedoch nach kurzer zeit schlagartig ändert.

Nach dem Ort Bivio wird die Gegend steiniger und alpiner. Der Blick schweift weit über die Berge und kann den Strassenverlauf erkennen. Es geht wieder in vielen Serpentinen hinauf, vorbei am Hospiz hinauf zur Passhöhe, auf der lediglich ein Kiosk und ein Richtfunkmast zu finden sind.

Die vielen grossen Felsen, geometrisch angeordnet zeugen noch von der alten Römerzeit. Die Abfahrt hinab nach Silvaplana ins Engadin ist relativ kurz, verglichen zur Auffahrt von Tiefencastel. Ehe man sich versieht ist Silvaplana erreicht. Von hier geht es links zum Bernina Pass und rechts zum Maloja und ins Tessin.

< zurück zur Übersicht

Text von: http://www.alpentourer.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.