Albula

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Albulapass

2315 m.ü.M führt

41 km lang

von Surava nach La Punt Chamues

Befahrbar ist er von Juli bis Oktober.

Meine Tourenvorschläge:

Start in Chur

  1. Lenzerheide, Albula, Flüela
  2. Lenzerheide, Albula, Maloja, Splügen.
  3. Oberalp, Furka, Grimsel, Susten, Gotthard, San Bernardino, Splügen, Maloja, Albula, Lenzerheide. Insgesamt 535 Km

Ich vergebe hier die Schweizer Schulnote 3.5

Beschreibung für Töfffahrer

Der westliche Teil der Passstrecke führt entlang der berühmten Eisenbahnlinie, die sich in mehreren Kehren durch Kehrtunnels und über Brücken in die Höhe schraubt. Bis auf kurze Teilstücke ist der Streckenverlauf eher flach und fahrtechnisch wenig anspruchsvoll. Die Ostrampe ist deutlich kürzer, steiler mit einem „Paket“ von 10 dicht beieinander liegenden Kehren anspruchsvoller aber nicht schwierig. Allerdings ist der Belag auf diesem Pass sehr schlecht. Schlaglöcher sind nicht selten.

Allgemeine Infos

Der Albulapass verbindet das Rheintal und das Landwassertal mit dem Engadin. Er ist jedoch nicht so bedeutend wie seine Nachbarn Julier- und Flüelapass, zumindest was die Strasse betrifft. Der Autoverkehr ist dann auch auf dem besser ausgebauten parallelen Julierpass viel stärker. Bedeutend ist immer noch die 1903 eröffnete Bahnstrecke, bis zur Fertigstellung des Vereina-Tunnels 1999 die einzige Bahnverbindung ins Engadin. Die Passhöhe unterquert die Rhätische Bahn im Albula-Tunnel, dem höchsten Bahntunnel der Alpen. Doch bevor die Züge bei Preda in dem Tunnel verschwinden, legen sie eine atemberaubende Fahrt durch das Albula-Tal zurück.

Die Nordseite des Albula beginnt in Tiefencastel, das man entweder mit der Bahn von Chur oder auf der Strasse über Thusis (viel Verkehr) bzw. Lenzerheide (1.000 Höhenmeter rauf und runter) erreicht. Man verlässt Tiefencastel nach Osten im Tal der Albula. Kurz hinter Surava  zweigt die Strasse nach Davos ab. Kurz vor Filisur wird das Landwasser überquert, sowohl von der Strasse als auch von der Rhätischen Bahn. Für letztere wurde eines der bekanntesten Viadukte errichtet, das 65 m hohe Landwasserviadukt. Für Bahnreisende ist dies der erste Höhepunkt der Albulabahn auf dem Weg von Tiefencastel ins Engadin. Der Radfahrer verlässt Filisur und beginnt den eigentlichen Aufstieg zum Albulapass. Das Tal ist hier sehr eng und bewaldet, die Strasse verläuft zunächst im Talboden, ehe sie an der östlichen Flanke in zwei Kehren ansteigt. Das Tal verengt sich noch weiter zu einer Klamm, an manchen Stellen geht es hinter dem Bordstein ein ganzes Stück senkrecht nach unten. Nach kurzer Zeit weitet sich das Tal unvermittelt zu einem Kessel, in dessen Mitte Bergün liegt.

Bergün (Bravuogn) lebte schon immer vom Verkehr. Zunächst waren es die Säumer, die den Albula-Pass nutzten. Aus dieser Zeit, aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammen viele der stolzen, wuchtigen Gebäude des Ortes, typische Engadiner Häuser. Schon das Landwasserviadukt imposantes Bahnbauwerk, doch es wird noch übertroffen durch die Anlage der Bahnstrecke zwischen Bergün und Preda. Eigentlich beträgt die Distanz zwischen beiden Orten nur 6 km, doch es sind 422 Höhenmeter zu überwinden, zuviel für eine Bahn ohne Zahnradunterstützung. Die Lösung: Durch fuenf Kehrtunnel, zwei normale Tunnel und über neun Viadukte schrauben sich die Züge geradezu in die Höhe, die Distanz wurde so auf 12,5 km verlängert. Schließlich erreicht die Bahnstrecke den Bahnhof von Preda, unmittelbar dahinter beginnt der Albulatunnel, siehe. Hinter Preda geht es dann weiter bergauf, durch lichte Wälder vorbei am Lai da Palpuogna. Nach der Ablenkung durch die technischen Meisterwerke der Albulabahn kann man nun wieder die alpine Landschaft genießen. Hinter Crap Alv wird die Waldgrenze erreicht, in hochalpinen Gelände wird schliesslich nach weiteren 300 Höhenmetern die Passhöhe erreicht, die das Tor zum Engadin bildet.

ähnlich wie beim Julierpass ist die Südseite des Albula deutlich kürzer als die Nordseite. Aus dem Engadin sind nur ca 630 Höhenmeter zu überwinden, auf 9 km. Von La Punt geht es zunächst in mehreren Kehren bergauf. Von dort eröffnen sich mehrmals schöne Blicke in das obere Engadin. Weiter geht es dann im Hochtal der Ova d’Alva zur Passhöhe

Quelle http://www.montivagus.de

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