Archiv der Kategorie: Meine Videos

Alle meine Videos wie Rennstrecken, Carven, Bilderzusammenschnitte, Geocachen usw. welche in meinen Beiträge eingebunden sind :-)

Mercedes-Benz Driving Event mit loslachen.ch

Ein ganz schön aufregendes Wochenende haben wir am 18./19.2.2017 erleben dürfen.

Am Freitag waren wir an einem Geburtstagsessen. Da der Jubilar erst am Folgetag 60 wurde, diskutierten wir noch lange und schauten uns Fotos an bis die Kirchenglocke 12 Mal schlug. Nun konnte endlich der Kuchen aufgetischt werden. Wobei, Hunger hatte nach dem Tüüfelsteiessen niemand mehr, aber Geburtstag feiert man nun mal mit Kuchen und so probierten wir alle ein kleines Stück bevor wir die Party mit einem Verdauungsschnäpsli ausklingen liessen.

Am Samstag machten wir uns trotz WM in St. Moritz auf den Weg ins Engadin. Nicht wegen des Skifahrens wählten wir diese Destination aus und verkehrstechnisch wäre es wohl auch nicht unsere erste Wahl gewesen. Der Grund, uns in den Stau zu begeben war, dass wir an einem Mercedes Benz Driving Event teilnehmen wollten. Im Package enthalten war ein Apero im Hotel mit anschliessendem Abendessen, die Übernachtung und natürlich das Winterfahrtraining.

Am Nachmittag checkten wir im Hotel Saratz in Pontresina ein. Weil die Sonne uns begleitete, liessen wir uns auf einen Spaziergang ein, auf welchem natürlich ein paar Geocaches lagen. Sobald der Schatten aktiv wurde, kühlte es rasch ab, weswegen wir bald wieder unser Zimmer aufsuchten. Die Badewanne, welche zu Hause fehlt, musste schon auch ausprobiert werden. Sozusagen ein kleines Wellnessprogramm auf dem Zimmer 😉

Um 19:00 wurden wir zum Apero erwartet. Dort lernten wir die anderen Teilnehmer des Events kennen und wurden von Michael, als Vertreter von Mercedes Benz, begrüsst.
Das Abendessen war sehr exquisit und schmeckte uns vorzüglich.



An unserem Tisch hatten wir so unterhaltsame Gespräche, dass wir gar nicht bemerkt hatten, wie sich die Tische um uns herum geleert hatten. Ja wir schienen tatsächlich die Letzten zu sein.
Also schnell ins Bett, damit wir dann morgen fit sind.

Beim Frühstück waren wir erwartungsgemäss nicht die ersten. Die Meisten waren fertig als wir ankamen. Trotzdem lagen wir voll im Zeitplan. Nach dem Auschecken machten wir uns auf den Weg zum Trainingsgelände beim Flughafen Samedan.

Silvia, die sich nicht gerade um den Kurs gerissen hatte, wusste nicht so recht was sie erwarten würde und hatte somit eher Respekt vor dem Tag. Antonio hingegen freute sich auf den lange ersehnten Event.
27 Fahrzeuge präsentierte uns Mercedes Benz. In voller Pracht, blitzblanc sauber glänzten sie an der Sonne, die bereits langsam ihre ersten, wärmenden Strahlen auf das Gelände warf.

Wir wurden der Gruppe blau und somit Horst zugeteilt. Dies war ein riesen Glück, denn er machte das super! Auch Silvia konnte die Posten geniessen und hatte Spass, sich den Aufgaben zu stellen, daraus zu lernen und auch einfach mal auf der Piste rumdriften zu dürfen und somit ein Gefühl für das Verhalten der verschieden angetriebenen Autos auf dem Eis zu bekommen.

Doch erst mal der Reihe nach. Erst mal verliessen wir das Gelände und fanden uns auf einem Kieswerk ein. Dort stand Offroad auf dem Programm. Dort lernten wir die ersten Autos etwas kennen und konnten unter anderem ausprobieren, wie es sich anfühlt, schräg am Berg zu stehen.

Wieder zurück auf dem Trainingsgelände wechselten wir die Autokategorie. Beim nächsten Posten lernten wir wie man ein Ausweichmanöver mit Vollbremsung auf Schnee und Eis am besten angeht und was das ABS dabei für eine Rolle spielt. Naja, wäre der „Hund“ echt gewesen, hätte er nicht überlebt. Zum Glück wurde er nur mit einem Töggeli simuliert.

Nach einem weiteren Kategorienwechsel war Slalomfahren angesagt. Hier durften wir die Wirkung des ESP ausprobieren in dem wir mit eingeschaltetem und abgeschaltetem System fuhren. Auch der Unterschied von Autos mit 4×4 und solchem mitHeckantrieb bekamen wir zu spüren.

 

Nach der Mittagspause übten wir nochmal einem Hindernis auszuweichen und genug vorsichtig zu lenken, damit die Reifen nicht einfach abrutschen, sondern das tun, was ich von ihnen will.

Nach dieser Übung waren wir bereit zum Driften. Dafür hatten wir echt viel Platz zur Verfügung und so liess Horst die Zügel etwas lockerer. Wir konnten recht selbständig den Parcour entlangdriften und ausprobieren, welches Auto wie reagiert. Das hat so was von Spass gemacht. Antonio natürlich noch mehr als Silvia, doch auch sie ist ganz schön in Fahrt gekommen. Antonio hätte wohl ewig weiterdriften können, er war voll in seinem Element und gab das Steuer jeweils nur ungern ab.

Last but not least, machten wir nochmal einen Abstecher ins Kieswerk. Dort erwartete uns eine spezielle Aufgabe. Wir wurden auf einen von Schnee bedeckten Kieshügel geführt. Oben angekommen kamen wir uns wie am Start einer Achterbahn vor. Unvorstellbar steil ging es den Hügel hinunter. Zweck davon war das DSR auszuprobieren. Das funktionierte tiptop. Allerdings nur, wenn Antonio am Steuer sass, was er auch die ganze Zeit tat. Silvia weigerte sich. Sie hatte Angst selber am Steuer zu sitzen bei dieser Übung.

Trotzdem hat das Fahrtraining im Gesamten beiden sehr viel Spass gemacht und sie haben viel gelernt dabei.

Mit einem kleinen Geschenk und vielen tollen und wirksamen Erinnerungen wurden wir gegen Abend verabschiedet. Den anschliessenden Stau wegen des WM Endes, nahmen wir gerne in Kauf.

Natürlich gibt es zum Abschluss auch wieder ein Youtubefilmchen 😉

Vielen Dank an die Ring Garage in Chur, welche uns die Teilnahme an diesem Event ermöglicht hat! 

5. Schlittelplausch mit Fondue in da fideriser Heuberga

Am 11.2.2017 war Vollmond und passend dazu fand an diesem Abend unser alljährlicher Geocaching Schlittelplausch statt.
Als wir um 16:30 Uhr in Fideris angekommen sind, wurden wir schon von einigen abenteuerlustigen Schatzsuchern erwartet. Wie von uns empfohlen, hatten einige sich in Warnwesten gewickelt, so dass die Gruppe leichter zu erkennen ist.
Nachdem wir an der Kasse das Malör mit dem Preis bereinigt hatten, warteten wir auf die Busse, die uns in die Heuberge chauffieren werden.

Alle Angemeldeten kannten wir nicht, doch das war nicht weiter schlimm, denn jeder kannte uns und so gelangte jeder, der wollte zu unserer Gruppe. Auf dem Weg nach oben, wäre fast ein Unfall passiert. Es war so knapp, dass der Dunkelhäutige, den es fast erwischt hätte, fast bleich geworden ist und das braucht doch einiges, oder?
Oben, also unten von oben (Heuberge, nicht Arflina 😉 quartierten wir uns ins gemütliche Restaurant ein. Diesmal fand auch jeder ein Plätzchen und schon bald stand das Fondue auf dem Tisch. Lecker wie noch nie! Ob es am, von Riepichiep zugegebenen Schuss Weizenbier, oder am Pfeffer, oder an den anderen beigefügten Gewürzen gelegen hat, das bleibt wohl ein Geheimnis. Jedenfalls putzten wir die Käsesuppe in rekordverdächtiger Zeit weg. Nein, Choitschgi hatte es nicht im Fondue, der sass neben mir, und das war auch besser so 😉 und auf der anderen Seite waren die M&Ms. Solche hätte ich zwar auch gerne gegessen, aber da sie nicht aus Schokolade waren, liess ich das bleiben.
Ach ja, da Phil59 nicht da war, übernahm Riepichiep die Aufgabe, die Owner abzufüllen. Bei ihm gab’s einfach Röteli statt Quittenschnapps, merci an dieser Stelle.

Nach dem obligaten Röteli versammelten wir uns zum Gruppenfoto. Das Wetter war himmlisch, kein Regentröfli kam vom Himmel (denn sie hatte ja abgesagt 😉 . Wie bei 1001 Nacht leuchtete der Vollmond uns den Weg und so machten wir uns startklar. Lostwingsfrau nahm den Bus, da sie dem mehr traute als den Schlitten. Die anderen nahmen ihren Göggel unter den Hintern. Mountain gab das Startzeichen und schon konnte es losgehen.

Luagsh eifach, dasses di nit vom Schlitta haut, denn die Piste war gut und schnell! Da hatten die Mitarbeiter der Heuberge echte Arbeit geleistet, denn ich denke nicht, dass die Natur alleine für die schneebedeckte Strasse verantwortlich war. Gut gemacht, danke!

Leute mit einem wöschbärbuch hatten die Kondition bis zur Kurve 4 durchzuschlitteln. Wir haben Tullus noch etwas angestossen auf dem Weg. Sorry, hoffe, dass es keine negativen Nachwirkungen hatte. Seine Kollegen waren wohl weit voraus. Die haben sogar die Kurve 4 verpasst. Dort musste eine Pause eingelegt werden, denn dies war ein guter Platz für den Kopfstand. Als es darum ging mitzumachen, waren plötzlich alle erkältet. Seltsam, wie schnell das geht. Ein paar Mutige nahmen den Helm vom Kopf und drückten ihr Haupt in den kalten Schnee. Naja, die meisten davon machten einen Purzelbaum. Nur luagsh und loslachenmann konnten sich in einem bananenartigen Kopfstand duellieren. Da sie nicht mehr aufhören wollten und dokfrank aus lauter Langeweile nichts besseres einfiel, als den Sportlern Schneeballen ins Gesicht zu werfen, durften die beiden sich beide als Sieger küren und das Blut wieder in die Beine fliessen lassen. Luagsh bekam für seine Meisterleistung einen Coin, der von x_uwe_x (die x sind Variablen, die beliebig ersetzt werden können, habe ich gelernt 😉 spendiert wurde, danke dafür (auch für die anderen Coins).

Etwas muss ich nun doch noch loswerden. Was mich unglaublich nervt (ja ich weiss, inzwischen wissen alle, dass ich den Event nicht mag, ein bisschen hat es auch mit der folgenden Tatsache zu tun) ist, dass einige Leute unserer Truppe nicht überlegen, wo sie sich bei den Pausen hinstellen. Auf der Piste stehenzubleiben ist sehr gefährlich, denn wenn man umgefahren wird kann das ziemlich böse enden. Zudem gehört die Piste nicht nur uns, es hat auch noch andere Schlittler da, die gerne nach unten wollen. Wir mögen es ja auch nicht, wenn uns jemand mitten im Weg steht, zumal das Bremsen auch gar nicht immer so einfach ist. Also, tut mir den Gefallen und merkt euch dies, um mir die nächsten Events nicht ganz so schwer zu machen        (oder meinen Nerven). Denn um ehrlich zu sein, meine Nerven leiden nicht aus Angst um mich, sondern um die Angst, dass einem von euch etwas passieren könnte.
Um so erleichterter war ich dann als alle heil unten angekommen waren. Danke an Mountain und Fantasy, dass ihr als Besenwagen alle eingesammelt und runtergewischt habt 😉

Da es den Ritterhof nicht mehr gibt, waren wir froh, in der Sagi noch einen Schlummertrunk zu bekommen. So konnten wir den Abend gemütlich ausklingen lassen und die meisten freuen sich wohl schon auf den nächsten Schlittel-Fondue-Plausch. In dreihundertundeinpaarzerquetschten Tagen wird es dann (vielleicht) wieder so weit sein. Bist du dann auch wieder dabei? Na hoffentlich doch!

Schön, dass ihr alle dabei wart!
Hier noch ein paar Eindrücke als Erinnerung 🙂

 

Im Winter geocachen mit Wandern

Was soll man denn dazu sagen, eigentlich nicht viel, denn die Fotos sprechen ja für sich.
Am Donnerstags-Geocachehock wurde von meinem Kollegen ady73 und mir beschlossen, dass man am Samstag eigentlich noch etwas unternehmen müsste. Das Wetter versprach traumhaft zu werden.
Ich wollte unbedingt mit ihm ein paar Höhlen rekognoszieren gehen, doch er beharrte auf eine Wanderung zum Mittlerspitz ( GC4VNRJ ) und Mittagsspitz ( GC52C4R ).
Auf dem Mittlerspitz ist ein Cache von uns, loslachen.ch, vor fast genau 3 Jahren gelegt worden. Also wäre das doch grad noch ein Grund mehr eine Cachekontrolle zu machen.

Klar war, dass wir relativ früh aufbrechen müssen, weil dieses Unterfangen ca. 7-8 Std. in Anspruch nehmen würde. Wir hatten beide am Abend noch eine Verabredung.
Ich war mit meinem Schatz bei Jürg und Sandra um 18:00 Uhr zum z`Nacht eingeladen und Ady hatte sonst ein Date 😉
Am Freitagabend habe ich noch mit Jürg telefoniert und da hat er natürlich mitbekommen, dass ich zum Mittlerspitz spazieren will. Ich sagte ihm bloss, „wenn du auch cho wetsch, denn chasch jo zwei Stund nach üs starta und denn simmer sicher glichziitig doba“  🙂

Heute morgen holte ich dann Ady ab und Punkt 9:00 Uhr sind wir von der Lutziensteig gemütlich losgewandert.
Bald zeigte sich auch die Sonne und die Temperaturen erlaubten ein Tenuewechsel auf T-Shirt.

   

Immer wider machten wir kurze Fotostops. Plötzlich kam eine WhatsApp von Jürg „herrliches Wetter heute, bei der Mühle bist du auch schon vor Jahren rumgeklettert“
Hmmm… ich schenkte dem noch wenig Beachtung, sagte aber zu Ady… „muasch luga, der Jürg holt üs sicher bald ii“ 🙂

Als wir dann beim Brunnen in Matan angekommen waren, kam das nächste WhartsApp von Jürg: “ dort in der Verlängerung vom Brunnen rauf, ist kürzer“ !!!

Jetzt war mir klar, Jürg ist nicht hinter uns, sondern bereits auf dem Mittlerspitz.
Na bravo… und wir konnten ihn auch von da aus sehen, doch er war nicht alleine, nein, auch Sandra war oben!
Irgendwie war es nun fertig mit der Gemütlichkeit 😉 Wir fühlten uns zum einen beobachtet, zum andern etwas gehetzt 🙂

Nach einer Zwischenverpflegung mit Oviguatzli und Valserwasser ging’s weiter, und nein, wir haben nicht den kürzeren Weg genommen, den haben wir für den Rückweg aufgespart, denn da gab es noch einen Cache zu holen.

Als wir nach ca. 30 Minuten in Sichtweite der beiden waren, schienen sie sich gerade zum Abmarsch bereit zu machen!
Das war auch so, denn sie waren überzeugt, dass wir immer noch beim Brunnen verweilen würden.
Sie erblickten uns dann im letzten Moment noch und waren dann so lieb uns doch noch zu begrüssen 🙂

Natürlich aber erst nach dem Ady den Mittlerspitzcache von uns gefunden hat und ich mich über den einwandfreien Zustand vom Cache überzeugen konnte. 🙂

Nach ein paar Gipfelfotos, Plaudereien und einer Krisensitzung, ob wir nun den Übergang zum Mittagspitz wagen sollen oder nicht, verabschiedeten sich Sandra und Jürg von uns, denn Sandra musste noch z’Nacht  für uns einkaufen!
Die zwei düsten los als ob sie von einem Vespinäscht verfolgt werden und schon bald waren sie weit unten im Wald verschwunden.

Ady und ich einigten uns, den Mittagspitz dieses Mal nicht zu besuchen. Zu unsicher und zu gefährlich den Grad zu überqueren. Ausserdem war unsere Zeit ja auch begrenzt.
Also verspeisten wir erst mal gemütlich unseren mitgebrachten Proviant.

Danach traten auch wir den Rückzug an.
Kaum gestartet, kam uns ein hübsches, junges, rothaariges Fräulein zügig entgegen.
Kurz vor uns sagte sie zu mir: „en gruass vom Jürg und falls ich noch auf dem Gipfel sei, ich solle den Arsch bewegen sonst gäbe es kein z’Nacht“ 🙂
Ich fragte sie: „und er hat dir sicher gesagt du sollst das dem Glatzkopf ausrichten, stimmt’s? “
Sie nickte nur lachend 🙂 Typisch Jürg… 😉
Nach einem kurzen Schwatz verabschiedeten wir uns von der Aargauerin und steuerten den ersten Cache von ET_SETI an, Guck mal_2 ( GC533F8 )
Dieser war nicht so einfach zu finden, obwohl wir uns sicher waren wo er stecken (hängen) müsste.
Als wir ihn dann endlich viel zu hoch in dem Baum gefunden hatten, kam die nächste Überraschung; das Logbuch total durchnässt und keine Chance unsere Namen da reinzuschreiben.
Ich hatte ein Logbuch dabei, wir haben es ersetzt und dem PETling auch gleich einen neuen Deckel gespendet. Der durchnässte und schon schimmlige Bleistift wurde entfernt. Mit verkratzen Armen und Glatze (also eine Glaztze hatte ich schon vorher, aber verkratzt war sie erst nachher) ging’s nun abwärts Richtung Tal.
Bei Guscha haben wir dann den alten Sprecherweg genommen,

welcher uns noch zu drei weiteren Caches führen sollte: Qual der Wahl ( GC6K0Q0 )  diesen haben wir erst etwas am falschen Ort gesucht, doch bald hatte ich das Dösli in den Händen.
Weiter ging es zur Verschnaufpause ( GC6K0P1 ) aber nicht für Ady, er hatte seine Wanderstöcke oben am Wegrand deponiert und ist runter zum 0 Punkt gestiegen, hat den Cache aber nicht gleich gefunden, ich sah dass der Weg unten gleich weiter geht und meinte zu Ady, „schad hesch dini Stöck nit mit gnoh, dört unna got dä Weg wiiter“
Tja, so marschierte er wieder rauf und ich nahm den Cache aus seinem Versteck 🙂
Jetzt watete nur noch ein Büxli auf uns, das wurde vor uns zwei Mal nicht gefunden. Na dann sind wir mal gespannt!
Schon bei der Wahl, welche Kurve bei welchem Weg gemeint war, stellte sich als schwerer raus als gedacht, denn unser 0 Punkt war genau zwischen drin.
Wir suchten sehr lange und nicht mal zwei Telefonjoker konnten uns zu einem Eintrag im Logbuch verhelfen. Jonu… also gibt es hier einen DNF.

Wir waren beide froh, dass wir bald wieder bei unserem Auto waren.
Schön war’s!

Das Znacht bei Jürg und Sandra haben mein Schatz und ich genossen.
Wie Ady’s Date gelaufen ist, weiss ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, vielleicht schreibt er es ja unten in einen Kommentar? 😉

Vielen Dank Ady für den coolen Tag. Eva, die eigentlich auch mitkommen wollte, wünschen wir alles Gute und die Wanderung mit dir werden wir nachholen. (Wie es hätte sein können siehst du auf dem Foto) 😉

Danke auch an Sandra und Jürg für die coole Überraschung auf dem Gipfel und den kurzweiligen Abend mit dem feinen Znacht:-)

Zum Schluss wie fast immer ein Zusammenschnitt auf dem YouTube-Kanal von loslachen.ch

1966+50=2016 und die Reise nach Malaga.

Was soll ich dazu bloss sagen, eigentlich nicht viel, ausser dass wir, im 66 geborene Bergeller/innen, ein absolut geniales langes Wochenende zusammen verbringen durften.
Es begann folgendermassen:
1966Wie immer haben Franca, Renza und Osvaldo zu einem Treffen der 1966er Bergeller aufgerufen.
Am 28. Mai 2016 war es soweit; ein Essen im Restaurant Corona in Vicosoprano sollte auch gleich zu einem Ideenaustausch für eine kleine gemeinsame Reise dienen.
Jeder hätte dazu einen Vorschlag mitbringen sollen.
Es kam aber alles ein bisschen anders. Sehr schnell kursierte das Wort Malaga herum.
Na ja… als ich das hörte, war mein Wochenendvorschlag sowas von peinlich, dass ich es niemandem gesagt habe. Die hätten mich doch bestimmt ausgelacht, wenn ich mit der Albignahütte gekommen wäre! 🙂

Nach ein paar Terminvergleichen wurde doch glatt schon ein Datum fixiert. Wenn ich ehrlich bin, ich glaubte nicht daran, doch wie man aus diesem Bericht entnehmen kann, hat es tatsächlich geklappt. Wie zu erwarten war, sind nicht alle gekommen, doch die Reisegruppe war sowas von genial 🙂
Angemeldet waren:
Danila, Renza, Silvia, Franca, Osvaldo, Alberto, Gianfranco, Renato und ich.

Ein paar Wochen später:
Nachdem ich erfahren hatte, dass Alberto Flugtickets für Danila und sich organisieren würde, fragte ich ihn, ob er auch gleich für mich mitbuchen könne. „Certo!“, sagte er. Cool, dann ist ja alles klar (fast alles).
Als ich lange nichts mehr von ihm gehört und ich das Hotel schon gebucht hatte, fragte ich nochmals nach….
„Si si, niente problemi, guarderò prossima settimana!“
Die nächste Woche war dann auch schon da und immer noch kein Flugticket. Also nochmals angeklopft. 😉
Dann ging es schnell und ich bekam die Bestätigung. Ein Swissflug am Freitag 28.10.16 / Boarding 09:15.
Alberto meinte ich könne mein Auto bei ihm stehen lassen, damit wir gemeinsam zum Flughafen fahren können. Gute Idee, „Grazie Alberto!“ 🙂
Eigentlich wollte ich am Vorabend etwas früher zu Bett gehen, doch das hat nicht geklappt.
Gegen Mitternacht schlüpfte ich dann doch noch unter die Decke. Der Wecker war auf 5:15 Uhr gestellt, damit ich dann zeitig um 5:45 Uhr in Richtung St.Gallen losdüsen kann.

Freitag 28.10.2016

Gegen Uhr 5:45 rüttelte und schüttelte es! 
„Du Schatz, wolltest du nicht um 5:45 Uhr losfahren?“
„Oh neeeiiin!!!! Shit! Verpennt!“

Zum Glück hatte ich schon alles gepackt und so konnte ich mit ein bisschen Verspätung losfahren.
Alles verlief dann doch noch nach Plan und ich war pünktlich bei Alberto.
Zusammen fuhren wir dann zum Flughafen, wo uns ausser dem Flieger auch noch Danila erwarten würde, sie reiste von Bern an. Doch zuvor mussten wir noch das Auto unterbringen.
Alberto war sich sicher, dass wir ein etwas ausserhalb gelegenen Parkplatz (sei etwas günstiger) ergattern könnten. Doch dem war nicht so; keine Reservierung = kein Parkplatz!
Also ab ins Parkhaus.
Danila war schnell gesichtet und die Freude gross 🙂

Ich hab mich vorgängig ein bisschen informiert (z.B. Sitzplätze reserviert) und wusste deshalb, dass ich mit max. 8 Kg Handgepäck und dem Online-Checking einfach direkt zum Gate spazieren hätte können, doch weil Alberto seine Koffer von seiner Frau hatte packen lassen und Danila halt eine Frau ist, mussten die zwei erst noch ihre Koffern abgeben und dafür noch separat bezahlen.

Nachdem wir die Zollkontrolle gut überstanden hatten, gab es endlich einen Kaffe. Das bestellte Gipfeli hab ich bis heute nicht bekommen (hab es überlebt) :-).

Lustig war, dass wir die Sitzreihe 34 (meine Lieblingsnummer) zugewiesen bekommen haben und dass wir auf dem Gate A 66 einsteigen konnten.
So, was ist noch zu sagen? Nichts, ausser dass es in Zürich neblig war, logo 🙂

Pünktlich wie wir Schweizer halt sind, startete das Flugi mit uns in Richtung Sonne, „dolce far niente“ und zum Rest der 66er Truppe (Renza, Franca, Osvaldo und Gianfranco), die vom Bergell aus nach Bergamo gefahren waren und von dort aus das Flugi nach Malaga genommen hatten. Einzig Silvia, sie war die erste die den Zielort erreichte,  ist von Genf her gekommen.
Ach ja, da war noch Renato, niemand wusste, ob er nun wirklich kommen würde, erst im Laufe des Nachmittags hat er sich bei uns gemeldet, er musste am Morgen noch arbeiten und ist erst nach dem Mittag von Zürich aus geflogen.
So, eigentlich ist nun genug geschrieben… doch eins muss ich noch loswerden, der Zwischenfall in unserem Flugzeug auf dem Hinflug:
Danila und Alberto unterhielten sich, so wie man das halt macht wenn man sich lange nicht gesehen hat. Sie plauderten so vor sich hin als sich der Vordermann zu ihnen umdrehte und sie bat nicht mehr zu sprechen. WAAAS? Wo gibt’s denn sowas? Dessen Begleitung konnte anscheinend nicht schlafen! Hallo, es ist noch nicht mal Mittag!
Wir schüttelten nur kurz den Kopf, der hochnäsige, junge Italiener mit Gel in den Haaren und einer dunklen Sonnenbrille, drehte sich wieder nach vorn und es kam wie es kommen musste… Wir, also Danila und Alberto wurden schon wieder gemassregelt!
Ich mischte mich ein und sagte ihm, dass wir in einem öffentlichem Flugzeug sitzen und er doch das nächste Mal Businessklasse buchen oder mit seinem eigenen Auto fahren soll, wenn er mehr Ruhe brauche und er sich doch bitte wieder umdrehen soll 😉

Das fängt ja gut an, aber wir lassen uns doch von so einem jungen Schnösel nicht das Wochenende verderben 🙂

Höchste Zeit für ein paar Fotos oder?

Gate A66 Swiss

unten grau oben blau

Hoch über Spanien Landeanflug auf Malaga

Malaga-Strand

In Malaga sind wir sogar zu früh gelandet 🙂
Raus aus dem Flughafen und Alberto hat gleich ein Taxi geangelt.
Der Taxichauffeur konnte mit dem Namen unseres Hotels (California) nicht viel anfangen, doch als wir ihm die Adresse gesagt hatten fuhr er los.
Er machte einen riesen Umweg, (ich hab es auf einer Offlinekarte verfolgt) (vertrauen ist gut Kontrolle ist besser) auf den wir ihn auch angesprochen hatten, doch er erklärte uns, dass dies die schnellere Route sei. Im Nachhinein war dann klar, er hat den Transit genommen, was auch gut so war.

1-img_0526

Als wir dann im Hotel angekommen waren, wussten wir warum Alberto weniger für das Hotelzimmer bezahlt hatte als wir; unsere Vermutung hat sich somit bestätigt. Alberto hat eine Nacht zuwenig gebucht 🙂 Ein kleiner Chaot? Na ja, jedenfalls hat er Schwein gehabt und er musste sich keine Brücke für die letzte Nacht suchen. 🙂
Nachdem wir die Zimmer bezogen und alles inspiziert hatten, warteten wir auf die anderen und machten dabei ein paar Fotos.

California Malaga Hotel Terrasse Terrazzo Eingangshalle Altes Telefon Alte Tel.Centrale Antonio Danila Alberto

Währenddessen verpflegten und vergnügten sich die andern ein paar hundert Meter weiter weg, denn sie waren schon am Morgen gelandet.

Menù Osvaldo Renza Silvia Gianfranco Franca

Als wir uns dann alle begrüsst hatten, trennten sich unsere Wege auch schon wieder, denn sie konnten ihre Zimmer am Morgen noch nicht beziehen, dafür hatten sie halt eben schon gegessen.
Also wurde getauscht, wir essen und sie Zimmer beziehen 🙂 Treffpunkt 18:00 Uhr frisch geduscht vor dem Hotel 😉

Danila, Alberto und ich spazierten in Richtung Strand, wo wir auch sofort ein gemütliches Restaurant gefunden hatten und das auch nur gerade 30 Meter neben einem Geocache 🙂 Ich versuchte diesen unauffällig zu suchen, doch der Hunger war zu gross und so verschob ich das auf den Dessert.
Danila und Alberto gingen nach dem Essen zurück zum Hotel und ich, ja ich machte noch einen Spaziergang am Strand entlang und fand dabei meinen ersten Cache in Malaga.

Erster Geocache in Malaga Strandspaziergang  Palmenstrand

Nach diesem kurzen Abenteuer ging`s zum Hotel, duschen und kurz ausruhen, man weiss ja nie was einem noch erwartet bei einer solchen Bande.
Als wir uns dann vor dem Hotel trafen sagte uns Osvaldo, dass Renato auch in der Stadt sei. Er hat sich ein Appartement gekrallt und uns zur Besichtigung gleich eingeladen. Cool, noch ein 66er mehr dabei.
Also los… durch die Altstadt zum Picasso Museum und zu Renato. Als er dann doch noch den richtigen Code für die Eingangstüre erwischt hatte, gab es bei ihm einen tollen Aperò. Was haben wir gelacht, bevor es dann wieder nach draussen ging um ein Restaurant zu finden, welches 9 durchgeknallte, gut aussehende, junggebliebene, im 1966 geborene Nasen aufnimmt.

Einkaufsmeile von Malaga Jahrgänger Danila plaudert mit Schatz Viele Wegweiser Malagas Altstadtstrassen Picasso-Museum Warten bis die Tür sich öffnet Zugangscode vergessen 018-img_0565 Picasso-Eingang Apero im Appartement Alberto, Renato, Osvaldo, Danila, Silvia Gianfranco, Franca, Renza Francas Pelz Gianfranco mit Francas Pelz  Aussicht von der Wohnung Malagas Gassen Piazza Kirche 028-img_0587 Weinfässer im El Pimpi El Pimpi Meine Sala Innenhof El-Pimpi Nachtimpressionen

Ich würde sagen, wir sind angekommen, geniessen und dolce far niente war angesagt.
Nun lasse ich Bilder sprechen…

Samstag 29.10.2016

Was für eine Morgenstimmung nach der kurzen Nacht und vor dem Frühstück.

Morgenstimmung Richtung Meer Auf der Hotelterrasse

Nach dem Frühstück Versammelten wir uns vor dem Hotel, meistens mussten wir auf einen warten, schon gestern liess er über 30 Minuten auf sich warten! Heute waren es nur 15 Minuten 😉 Mal sehen, ob es bessert!

Hibiskus und Renza Antonio und Osvaldo Blumen vor dem Hotel Hibiskus

Auch heute ging es erst mal gemeinsam in die Stadt. Ich versuchte einen Cache zu finden, dies war aber nicht möglich, da es zu viele Muggels hatte und ich wollte die Truppe ja nicht aufhalten. Dies machte ich ja schon zu genüge um Fotos zu schiessen 😉 Ausserdem wusste ich, dass am Nachmittag jeder das machen kann, was er will und was war das bei mir? Genau, Stadt und Land auf Geocaches abklappern.
Zuerst wurde aber noch geplaudert, geschaut, gestaunt, gelacht, getrunken, fotografiert u.s.w.
So gegen Uhr 14:00 plagte uns ein kleines Hüngerli und wir suchten das El Pimpi auf, in welchem wir ein gemütliches Plätzchen fanden. Das Essen war lecker und ich hab sogar ein Tintenfischstückli von Renza’s Meeresfrüchteteller versucht! Ich lebe noch 🙂

Brunnen Altes Tor bei altem Baum Brunnenkunst Plättli überall Rosenpracht El Pimpi Gianfranco und Renato mit der Technik  Malaga vor dem essen Allerlei im Pimpi Meeresfrüchte von Renza El Pimpi mittagessen

Nach dem Essen haben sich unsere Wege getrennt, zumindest bis zum Abendessen.
Ich bin von einem zum anderen Ende der Stadt gewandert und habe 10 Caches gesucht und 9 davon gefunden. Dabei habe ich viele abgelegene Gassen, Alleen, Pärke, Teiche, einen Baum mit ganz komischen Früchten, einen verlassenen Lostplace-Friedhof, eine Unterkunft eines Closchars und auf einem Hügel, abseits des Tourismus eine grosse Büxe (die einzige grosse in Malaga) gefunden, eine tolle Aussicht genossen und zum Schluss noch eine Blase am Fuss erwischt, bevor es zu einer erfrischenden Dusche vor dem Abendessen zum Hotel zurück ging.

Kirche Malaga Belebte Gasse La Piazza Alter Brunnen Museum Jorge Found it Abbruchhaus Verlassenen Gasse Viele Wege führen nach... Bodenkunst Teich im Park Malagas Hafen Geocache in Malagas Hafen Park mit komischem Baum Was sind das für Früchte Palmenallee Goldfischteich 074-img_0669 Zitronen Burg Auf den Hügel Altes Tor Lostplace Friedhof closchare behausung Finde Antonio Waldweg in Malaga weitsicht Malaga Plaza de Toros Malaga von oben  Geocache schilf Plaza de Toros Gedeckte Allee

Für den Abend haben wir in einem Restaurant, in welchem eine Flamenco Tanzaufführung gezeigt wurde, einen Tisch reserviert.

Als wir dann im Restaurant angekommen waren, hatten wir einen morz Spass, und so ganz nebenbei haben wir auch noch sehr gut gegessen, auch wenn dieses Restaurant etwas teurer war als die bisherigen. Doch das ist Nebensache, denn es hat alles gepasst, sogar das Pissoire war mir ein Foto wert 😉

Bergeller 1966  Kangaroo Salat zur Vorspeise Flamenco  olé Gianfranco im element

Nach fast 4 Stunden essen, trinken und plaudern, schlenderten wir noch durch die belebten Gassen der Altstadt mit einem Abstecher in eine Bar hoch über den Dächern, doch leider hatte es dort zu wenig Platz für uns alle und so zogen wir weiter um dann am Ende in einer Gartenbeiz den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen. Gianfranco und Alberto waren natürlich wieder mal separat in intensiven Gespräche vertieft (auf einem Bänkli gegenüber der Gartenbeiz) 😉
Renato haben wir an diesem Abend verabschiedet, denn sein Flieger bringt ihn schon am Sonntagmorgen wieder zurück in die Schweiz: „Tschüss Renato und danke für den Aperò, bis zum nächsten Mal.“ 😉

Nach dem Essen Renza und Antonio Die 1966er Männer Burggeist Hoch oben Bar über den Dächer Amici per sempre

Sonntag 30.10.2016

Der letzte ganze Tag ist nun angebrochen. Geniessen, spazieren, den Umzug von Franca und Osvaldo in ein neues Appartement begleiten (denn sie bleiben noch etwas länger), essen und einfach „sein“ ist angesagt. Leider wollte Gianfranco nicht mit uns den Tag verbringen (selber Schuld), sodass wir ihn erst  gegen Abend wieder angetroffen haben.
Auch hier; Fotos sagen mehr als Worte, wobei das erste Foto schon einer Erklärung bedarf:

Wir sitzen gemütlich beim Frühstück als Renza ein Panoramabild machen will. Mitten drin lässt der Kellner das ganze Tablett mit viel Geschirr drauf fallen. Renza erschrickt so fest, dass sie der Linie des Panoramabildes nicht mehr folgen kann, dennoch hat sie die Aufnahme durchgezogen. So ist das etwas andere Bild, auf dem nur Danila als solches zu erkennen ist, entstanden. 🙂

Misslungenes Panoramabild

Die Freunde Fischerhäuschen Grillstelle am Meer 120-img_0759 Herrliche Sicht la vita è bella Frische Fische auf dem Feuer Renza und Alberto beim Aperò Kabelsalt Über den Dächer vom Appartement Silvia Renza Franca Danila Hibiscus rot-gelb Alberto und Silvia Geiskäse-Salat Osvaldo und Alberto Pizza

Nachdem wir in einem Gartenrestaurant den halben Tag verbracht hatten, ging es an den Strand und auf dem Rückweg zum Hotel konnten wir noch den Sonnenuntergang geniessen und ich, kurz vor dem Hotel noch die Ernte von einem Multi-Cache einholen.

Malaga-66 the best Silvia mit Danila Antonio Aerni in Malaga Die 1966er Truppe Franca mit Danila Silvia geniesst es Sandstrand Meersicht Der letzte Geocache in Malaga 135-img_0817 Renza mit Osvaldo vor dem Sonnenuntergang Tschüss Sonne  Sonnenuntergang in Malaga

Zurück beim Hotel durften die andern unter die Dusche hüpfen. Ich wollte aber, bevor es in die Stadt zum Essen geht, noch unseren Abflug für den nächsten Morgen kontrollieren. Na ja, nicht mal Alberto wusste so genau, ob er alles Richtig gemacht hatte. Darum; vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, oder so 😉

Das war auch gut so, denn ich konnte einfach den Swissflug, den Danila, Alberto und ich gebraucht hätten, nicht finden. Nach langem Hin und Her hatte dann Renza den richtigen Blick, auf das Papier, das Alberto zum Glück nicht weggeschmissen hatte. Sie entdeckte im Kleingedruckten, dass wir gar nicht mit der Swiss zurückfliegen werden, sondern mit der Fluggesellschaft Vueling! Na da hätte ich noch lange auf der falschen App rumklicken können. Danke Renza!
Also subito die richtige App runtergeladen und die Flugnummer eingetippt.
Na da schau einer an, wir wurden gefunden 🙂 Also gleich den Online Check-In gemacht und die Sitzreihe reserviert. Dies war nicht so wie bei der Swiss kostenlos, nein, hier mussten wir dafür bezahlen! Egal, Hauptsache es hat alles geklappt. Wir waren alle sehr erleichtert, doch am meisten denke ich, war es Alberto, der bei der Buchung anscheinend nur immer auf den OK-Weiter Knopf gedrückt hatte 🙂

So, nun konnten wir mit ein bisschen Verspätung den letzten Abend in Angriff nehmen. Auch Gianfranco ist wieder zu uns gestossen und sein Wunsch für’s Abendessen war eine Pizza! Ja supi, wir hatten am Nachmittag schon eine! Aber da wir ja so liebe und freundliche, geborene 66er sind, suchten wir ein Restaurant, in welchem es auch Pizza gibt. Ziemlich spät abends hat es dann auch geklappt, um 23:32 Uhr hatten wir alle was auf dem Tisch, ausser der Pizza von Gianfranco, die lies noch ein bisschen auf sich warten. Strafe muss sein 😉

das letzte Abendessen um 23:40 scaloppine al limone Warum wird Franca stranguliert Frieden Freude 1966

Montag 31.10.2016

Am letzten Morgen ging’s noch einmal gemeinsam zum Frühstück. Wie immer war Gianfranco der letzte 😉 Alberto, Danila, Renza und ich hatten es sehr lustig (taaac… taaaac… tac taaaac…). Ein alter Film (il ragazzo di campagna) brachte uns so was von zum Lachen. Wir plauderten und hatten es halt lustig als plötzlich der Kellner bei uns auftauchte und uns um etwas Ruhe bat! Ups… wortwörtlich; fertig lustig! Aber das passte ja, beim Hinflug gab es Reklamationen im Flieger, so auch jetzt kurz vor der Abreise 🙂 Tja, Humor ist, wenn man trotzdem lacht, so sind wir einfach abgezottelt und haben die alten, nörgelnden Morgenmuffel zurückgelassen 🙂

Silvia war die erste, die heute Morgen abreisen musste. Von ihr hatten wir uns am Vorabend schon verabschiedet.
Die nächsten zwei, denen wir arrivederci sagen mussten, waren Renza und Gianfranco, ihr Flieger hob ca. um 11:30 Uhr ab.
So haben wir, Danila, Alberto und ich, nach dem Hotel-Auschecken den Bus in die Stadt genommen um uns noch einmal mit Franca und Osvaldo zu treffen. Die zwei Glücklichen haben noch eine ganze Woche Ferien vor sich. 🙂

Nach einem kleinen Häppchen im El Pimpi galt es auch für uns ernst und wir waren gespannt, ob das mit den Flugtickets auch wirklich klappen wird. Unterwegs zum Flughafen hab ich noch schnell via Online-Check-In die zwei Koffern von Danila und Alberto eingecheckt 😉 wenn schon spannend, dann das ganze Programm.

Am Flughafen hat dann alles geklappt mit den Tickets auf den iPhöndlis mussten wir nur noch durch den Zoll.

Da wurde ich auf die Seite genommen und eine Zollbeamtin machte mir klar, dass ich mein Handgepäck öffnen solle. Ich verstand kein Wort, doch war klar was zu machen ist. Sie streifte irgendetwas über mein Handgepäck und auch im inneren des Rucksacks. Keine Ahnung auf was ich untersucht wurde! Sie hat es mir auch nicht gesagt und wenn sie es hätte, hätte ich es vermutlich auch nicht verstanden!
Jedenfalls war mein Gepäck sauber 🙂

Dass wir nicht in einem Swissflugzeug sitzen war schnell klar. Sehr eng, schmutzig und bezahlen mussten wir auch alles selber. Dazu kommt natürlich die Pünktlichkeit. Während die Swiss viel früher am Ziel war als geplant, war die Vueling Airways viel zu spät gelandet! Dafür war es etwas billiger als der Hinflug mit der Swiss.
Egal, der Flug war trotzdem schön und wir sind glücklich aber müde in Zürich gelandet.
Für Danila ging die Reise mit dem Zug weiter nach Bern.
Alberto und ich mussten erst noch sein Auto im Parkhaus suchen bevor wir es für satte Fr.128.- auslösen konnten! Die spinnen doch!
Er hat mich wieder mit zu sich genommen wo mein Auto auf mich wartete um wieder zurück ins Bündnerland zu fahren.

Ciao Renza e Gianfranco Der Beweis Boarding Addio Malaga über den Wolken Sonnenuntergang im Flieger Flughafen Zürich

Zum Schluss wie fast immer, ein kurzes Filmchen.

Grazie a voi tutti per questa bellissima avventura dei 1966.
Ci vedermo presto al più tardi forse a (Lissabon?).
Best of 1966

 

4. Geocache – Schlittelplausch mit Fondue in Fideris

„Alle Jahre wieder“, ist das Motto des Schlittelplauschs mit Fondue. So gab es auch in diesem Jahr eine Weiterführung dieses legendären Events. Titelbild Schlitteln.
Das ist der 4. offizielle Geocache-Schlittel-Event, aber insgesamt ist loslachen.ch schon das 7. Mal beim Schlittelevent dabei. 2005 2009 2010 2012 2013 2014 2015
Ein bisschen Sorgen ob es auch in diesem Jahr durchführbar sein wird, hatten wir schon, denn das wichtigste Element für einen Schlittenplausch fehlte bis weit in den Januar hinein; der Schnee!
Doch Frau Holle war uns gnädig gestimmt und so gab es dann pünktlich doch noch die nötige Portion weisse Pracht.

Natürlich sollte der Event an einem Samstag stattfinden und vor allem so nah wie möglich an einer Vollmondnacht. Ideal erschien uns deshalb die Nacht vor dem Vollmond und das war am 23. Januar 2016.
Ob er sich dann zeigen wird oder nicht, liegt nicht in unserer Macht.
Vorweg sei gesagt, er zeigte sich in voller Pracht. (Das reimt sich ja).

Bereits am 3.November 2015 ging der 4. Schlittelplausch mit Fondue Event Online und man konnte sich dafür anmelden.

Am 23. Januar 2016 war es dann endlich so weit. Die Vorbereitungen waren alle erledigt und um 16:00 Uhr sind wir in Fideris eingetroffen.
Die Nervosität, ob auch alles klappen wird wurde immer grösser, das Wetter jedenfalls versprach Gutes für die Schlittelfahrt.

Bei der Busstation herrschte gefühltes unlösbares Chaos, doch dem war nicht so, die Einweiser- Frau hatte alles im Griff und nervte sich höchstens über die Gäste (loslachen.ch Mann), welche sie immer wieder löcherten, ob denn auch alles klappen werde.

Bildschirmfoto 2016-01-31 um 15.22.25 Bildschirmfoto 2016-01-31 um 15.26.37

Ein Cacher nach dem anderen trudelte dann ein, die einen kannten wir schon, andere hatten wir noch nie gesehen. Es ging lustig und ausgelassen zu und her und schon bald durften wir uns in die Busse setzen, welche uns in kurzer Zeit in die Heubergen beamen werden.

Als wir Oben angekommen sind, dieses Mal im Restaurant Heuberge, ging es sogleich auf Platzsuche, doch nicht alle haben gleich einen Stuhl gefunden. Zusammen mit dem Personal wurde auch das gelöst und es musste niemand vor dem Haus essen.

Leider ist auch dieses Restaurant auf maximalen Profit aus und wir hatten die reservierten Tische nur für 2 Stunden. Das ist dann ok, wenn auch alles reibungslos abläuft, doch wenn zuerst nicht alle einen Platz bekommen und einige dann erst relativ spät bedient werden… ist das nicht so toll.
Das Fondue jedenfalls hat uns hier besser geschmeckt als im Berghaus Arflina.

Bildschirmfoto 2016-01-31 um 15.39.09 Bildschirmfoto 2016-01-31 um 15.39.57 Bildschirmfoto 2016-01-31 um 15.40.33 Bildschirmfoto 2016-01-31 um 15.41.45 Bildschirmfoto 2016-01-31 um 15.42.34.png Bildschirmfoto 2016-01-31 um 15.44.02 Bildschirmfoto 2016-01-31 um 15.44.34

Nachdem wir dann in der Stallbar nebenan den Röteli, als sogenanntes Kurvenwasser genossen hatten, konnten die Schlitten für die bevorstehende 12 Kilometer lange Abfahrt gefasst und gesattelt werden.

ed450bc5-e3f4-4609-99c0-ccc19fed8f53_l

In diesem Jahr habe ich eine orange Warnweste für die Spitze und eine für den „Besenschlitten“, welcher auch in diesem Jahr von mountain-fantasy übernommen wurde. (Vielen Dank nochmals, der Apfelkuchen als Lohn folgt…)

Leider hat es, wie auch im letzten Jahr, nicht ganz geklappt alle zusammen halten zu können. Die Einen sind zu früh losgedüst und einer ist einer falschen Gruppe nachgefahren, andere hingegen sind hinter dem Besenschlitten erst losgefahren. Eine Idee für einen Zusammenhalt im nächsten Jahr habe ich schon…

Als es dann mit der rasanten Fahrt losging, wurde wie immer beim Brückenkopf 7 ein Halt eingelegt für die Cacher, die diesen noch nicht besucht hatten. Luagsh meinte, ob es wohl jemals einen Schlittelevent geben wird ohne hier einen Halt einzulegen? (Das wird nur der Fall sein, wenn aller Teilnehmer den Cache schon haben). Wir werden es ja sehen…

Dann ging es weiter bis zum nächsten Halt, bei welchem wir wieder auf „alle“ warteten, dabei gab es immer wieder Lustiges zu hören und sehen.

Bildschirmfoto 2016-01-31 um 15.45.08

Was auch dieses Jahr nicht fehlen durfte ist der Kopfstand im Schnee ohne Mütze, Kappe, Helm oder sonst was. Wow, rekordverdächtig, 12 Cacher/Innen standen am Pistenrand und… nein sie wollen nicht Pipi machen, sie wollen alle ihre 24 Beine so lange wie möglich Richtung Himmel strecken.

Pinkelpause

Auf los ging’s los. War das eine Gaudi! Für die einen war der Spass nach ein paar Sekunden schon vorbei, andere hielten es länger aus und wieder andere, wollten auch nach einer gefühlten Ewigkeit ihre Köpfe nicht mehr aus dem Schnee ziehen. Andere versuchten mit den Füssen die Konkurrenz zu Fall zu bringen oder mit Mütze länger aushalten zu können als diejenigen mit Glatze!

Bildschirmfoto 2016-01-31 um 15.47.58.png die letzten kopfstand  Bschisser flyMIK strafe wegen mütze

Die letzen vier waren:
Niphi’s, loslachen.ch, flyMIK (wobei er wegen Missachtung der Regeln, mit Mütze, disqualifiziert werden müsste) und Sieger dieser Challange ist im 2016: luagsh.

die letzen  die besten  luagsh der sieger

Als wir alle unsere, ein bisschen unterkühlten Köpfe wieder auf Temperatur gebracht hatten, konnte die Talfahrt weitergehen.

Unten angekommen war klar, dass nicht alle ohne kleinere Prellungen und „Ab von der Piste Erlebnisse“ sowie einen Schlittenbruch von Larisch GR angekommen waren.
Doch hoffentlich dieses Jahr ohne länger dauernde Folgen.

fideris schlittelplausch

Leider konnten nicht alle noch zu einem Schlummertrunk im Ritterhof in Fideris einkehren wegen ihrer weiten Heimreise oder der Müdigkeit der Kids.

Schlummertrunk ausklingen GC Logbuch Logbuch von loslachen.ch

Wie gesagt, für nächstes Jahr sprudeln schon wieder diverse Ideen.
An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich für eure Teilnahme und für die tollen Logenträge.
Für die, die auch im 2017 dabei sein wollen; der Schlittelevent wird mit grösster Wahrscheinlichkeit in der Vollmondnacht vom Samstag, 11. Februar 2017 statt finden.
Bis dahin wünschen wir euch ein tolles Cacherjahr.

Natürlich gibt es auch einen Trailer vom dritten Schlittelplausch mit Fondue. Viel Spass!

 

Gruss
loslachen.ch

Herbstferien (Berlin, LP`s und Whisky)

Wohin die Ferien gehen?- Das weiss man bei uns nie so genau. Und so rieten wir allen, die uns diese Frage stellten, dass sie uns nach den Ferien nochmal fragen sollen.

Geplant wäre jedenfalls Berlin. Aber diese Destination ist schon 3 oder 4 Mal ins Wasser gefallen. Ob’s diesmal klappt?- Wir werden sehn…

1-Untitled1

17.10.15  Trimmis – Delitzsch (Leipzig)

Abgemacht war, dass wir um 9:00 Uhr starten. Es wurde dann 10:00 Uhr bis wir wirklich weg waren. Erst mal schauten wir uns grinsend an und fragten einander, ob wir es wirklich wagen sollen, Berlin anzusteuern. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle noch sagen, dass letzte Woche, als ich die Reise eigentlich buchen wollte, mein Laptop den Geist aufgegeben hatte und das genau dann, als ich ihn zum Zweck der Reisebuchung einschalten wollte. Also deutete ich, dass das ein Zeichen sei und so beschloss sogleich, dass wir mit dem Auto nach Berlin fahren werden.

Wir fuhren also einige Stunden Richtung Norden. Ein paar kurze Stopps für Benzin, WC Pause, Cacherhalt gab es. Aber wirklich nur kurz…In der Nähe von Leipzig entschlossen wir ein Hotel zu suchen. Um im Bus zu schlafen war es zu kalt. Im Städtchen Delitzsch, welches von einer Stadtmauer umgeben war, nisteten wir uns ein.

001-IMG_0604 002-DSC09302 003-DSC09306

Gutbürgerliche Küche gab’s im No.2 und natürlich eine riesen Auswahl an Whisky, das hatte uns der Rezeptionist erklärt, darum waren wir da, ist doch klar 😉

Schon die Einrichtung war echt cool. Alles Mögliche war da untergebracht….

Nachdem wir Essen, Kaffee und Whisky genossen hatten, gab’s noch ein paar Caches und dann hüpften wir unter die Decke.

004-DSC09313 007-IMG_0641 005-IMG_0629 006-IMG_0637

18.10.15 Delitzsch (Leipzig) – Luckenwalde

Etwas laut war’s in der Nacht, aber wir waren trotzdem ausgeschlafen und genossen ein leckeres Frühstück. Dann ging’s weiter… naja… sehr weit kamen wir nicht, denn noch bevor wir den Ort verlassen hatten, fiel uns ein, dass wir doch noch einen LP besichtigen wollten, der eigentlich nicht auf dem Plan war. BHG Delitzsch GC3W298
Per Zufall stach er uns ins Auge und so konnten wir es nicht lassen…wow, sagen wir nur. Unvorstellbar, was man hier so alles antrifft. Mit der nötigen Vorsicht erkundeten wir gleich zwei gigantische LPs und kamen aus dem Staunen kaum wieder raus. Einige Stunden später ging unsere Reise dann weiter.

DCIM100GOPRO Weiterlesen

Die Räuberhöhle am Grabserberg

Am 25. Oktober 2015 endete ein vor langer, langer Zeit geplanter Höhlenbesuch.
Räuberhöhle Grabserberg GC3X0HE
Um genau zu sein, war dieser schon seit drei Jahren auf der Pendenzliste.
Konkreter wurde es dann an einem Geocaching-Stammtisch vor ca. 7 Monaten.
Da wurde kurzerhand eine WhatsApp-Gruppe erstellt, welche schnell grösser und grösser wurde; büpo, bündner89, Tinu72 mit Töchterchen Dana und Sohn Finnch, Oetzi mit Sohnemann Kay, Gina 96 und Sabi1982 waren mit dabei.
Wir, also ich, hatte(n) genügend Zeit meine Nahrungsaufnahme einzuschränken, (man hat ja von so „Steckenbleiben“ – Geschichten gehört).
Wer loslachen.ch Mann kennt weiss, dass er sehr gerne gut isst und so wurde nichts mit weniger Essen!
Dafür gab es, um so näher dieser Termin kam, schlaflose Nächte!
Nun war Stichtag, oder sollte man eher Stecktag sagen?
Jedenfalls haben wir uns vor der Mission zum z’Morga (selbstverständlich nur ein kleines) im Heidiland verabredet!
Von hier aus ging es dann gemeinsam zum angegebenen Parkplatz, oder wars ein bisschen weiter?
Tja, als wir dann auch noch den steilen Weg bis zum Eingang der Höhle ohne grössere Probleme geschafft hatten, konnten wir uns räuberhöhlentauglich kleiden und uns ins ultimative Abendteuer „stürzen“ ehmmm… kriechen natürlich.
Die kleinste von uns, Dana (4) konnte es kaum erwarten und war ganz kribbelig, sowenig wie auch die meisten anderen.
Wow… da drin hat uns ja ein bisschen von allem erwartet.
Ein bisschen mulmig wurde es einem schon, vor allem wenn es  bei den Vorderen ein bisschen harzig vorwärts ging. Auch Dünne, Grosse haben es nicht immer einfach 😉
Jedenfalls haben es bald alle bis ins Innere der Höhle geschafft und die Suche des Büxli konnte beginnen. Dieses konnte sich nicht lange vor uns verstecken und wir konnten uns im Büchlein verewigen.
Cool war der Wunsch von klein Dana (4), doch mal alle Lichter zu löschen, das war vielleicht eine tolle Stimmung und romantisch wurde es als dann noch eine Kerze angezündet wurde -unvergesslich!
Nachdem dann auch noch genug Fotos geschossen wurden, machten wir uns wieder auf den Krichweg nach draussen, was ohne grössere Zwischenfälle verlief, ausser dass der grösste und dünnste schon wieder ein paar Problemchen hatte und das eine Kamera, ein Handydisplay und einige Hosen kaputtgegangen sind (mit Verlust muss man rechnen) Hauptsache Spass gehabt. 🙂
Als dann alle wieder draussen waren war klar, jetzt können wir im nahegelegnen Restaurant unsere hungrigen Bäuche füllen.
Der ganz coolen Truppe und natürlich auch dem Owner RG4980 herzlichen Dank für diesen tollen Tag.

Und zum Schluss noch ein Kurzfilmchen 😉

Schlittel – und Fondueplausch 2015 in da Fideriser Heuberga

Der 7.2.2015, auf diesen Tag hatten viele Geocacher schon lange gewartet. Denn es ist mal wieder Zeit fürs „Göglä“. Am ersten Samstag nach dem Vollmond im Februar soll die Orgie stattfinden: Der dritte Geocaching – Schlittelplausch in den Fideriser Heubergen.
 

12:00
Beide Loslachens: Huarra Stress!
Loslachenfrau: Winterkleider vom Keller hochholen, alles zusammensuchen was man so braucht, Batterien in den Stirn – und Taschenlampen wechseln, Ersatzkleider zusammenpacken,…sich kurz hinlegen und eine Tasse Neocitran mitnehmen, damit sie wieder fit wird. 
Loslachenmann: Liste mit aktuellen Teilnehmern aktualisieren, Kameraakkus laden, Zmorga-Abwasch erledigen, nervös sein,… 

13:00:
Bruder von Loslachenfrau mit Familie kommt kurz zu Besuch: Kaffetrinken, plaudern und mit dem Kleinen spielen steht auf dem Programm. Hat echt Spass gemacht, doch die Zeit bleibt nicht stehen….

14:00
Besuch ist weg.
Loslachenmann: Wieder nervös, kontrolliert alles nochmal durch, macht Logbox parat, fragt Frau, ob das Logbuch parat ist….
Loslachenfrau: Sch…..,  das Logbuch! Voll vergessen! Also schnell vor den Laptop, Bilder zusammensuchen, Titelblatt gestalten, gleichzeitig, altes Logbuch auseinandernehmen, umgestalten, … das neue Titelbild ist fertig, nur noch ausdrucken.
Beide Loslachens: Oh Schreck!  Der Drucker trotzt! Dokumente werden hin und her geschickt und alle möglichen Varianten werden getestet: Drucker ausschalten, wieder einstellen, Laptop neu starten, Kabel raus, wieder rein, Einstellungen verändern, fluchen,…. neue Lösungen suchen….
Drucker funktioniert nicht! 
Loslachenmann: Schwitzt, ist noch viel nervöser als vorher. Er muss noch die Teilnehmerliste ausdrucken, das ist echt wichtig! 
Loslachenfrau: Hat den Drucker schon lange aufgegeben und gestaltet von Hand ein Titelblatt fürs Logbuch und bastelt alles wieder zusammen. 
Nun dekoriert sie den Quarkkuchen, den sie am Vortag gemacht hatte.
Loslachenmann: Hüpft in der Wohnung rum, tanzt, springt, jauchzt,….denn er konnte übers Handy seine Liste doch noch ausdrucken 

15:00
Beide Loslachens: Packen den Kuchen ein und überraschen das Geburikind (wenn man jemanden mit 50 noch Kind nennen darf) und probieren bei einer Tasse Kaffe, ob der Kuchen gelungen ist.  Dann schnell wieder nach Hause.
Loslachenfrau: Legt sich nochmal kurz hin, weil sie sich immer noch nicht fit fühlt, und döst ein wenig vor sich hin.
Loslachenmann: Weiss nicht was er gemacht hat, hab ja gedöst…..aber ich glaub er war nervös. 

16:10
Loslachenfrau: Döst noch immer….. 
Loslachenmann: Weckt Loslachenfrau mit den Worten:“ Mier kriegend no schnell bsuach“. 
Loslachenfrau: Ach was! Sicher nit jetzt! 
Loslachenmann: Sicher scho, die schtönd scho vor dr Tüür! 

Loswings, Mycota, Müsli&Borki trudeln ein. Schnell einen Kaffee getrunken, kurz geplaudert und schon mussten wir die Truppe wieder rausschmeissen, denn nun mussten wir uns wirklich langsam parat machen. 

Beide Loslachens: Kleider gewechselt, alles eingepackt und ab in den Loslachenbus. Nun aber mit Tempo zum Treffpunkt nach Fideris. Auf den Strassen ist ganz schön viel los, aber zum Glück kein Stau.

Fideris-Heuberge-Schlittelplausch-Fondue

17:30
Wir treffen in Fideris ein. Aber wir sind zu spät!!!!!!  Einige sind schon da und so haben wir keine Übersicht mehr, um die Namen auf der Liste zu markieren.
Loslachenfrau: Meldet sich im Restaurant an (ist ja nur anständig, wenn wir schon die Frechheit haben, unser Mobil schon jetzt auf dem Restiparkplatz abzustellen). Nun noch schnell eine Pipipause und weiter zum Billettlösen. Nun kommt auch hier die Nervosität auf, oder schlechte Laune, oder,…. egal was, jedenfalls doof (mag Schlitteln gar nicht!!!). 
Loslachenmann: Hat die Übersicht verloren, wer schon da ist und wer noch fehlt. Also werden die Busse einfach mit denen gefüllt, die schon da sind (er ist immernoch nervös). 

01-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-09 um 23.42.46 05-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-09 um 23.49.07 04-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-09 um 23.45.59 03-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-09 um 23.45.20 06-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-09 um 23.49.54 07-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-09 um 23.53.06 08-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-09 um 23.54.54 10-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 00.02.36 11-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 00.04.22 12-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 00.06.21 13-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 00.07.22

Kurz vor 18:00 startet der erste Bus, der zweite folgt um 18:10. Die Dämmerung hat bereits eingesetzt. Die Fahrt ist, im Vergleich zu den Vorjahren, ruhig und angenehm. 
Als wir oben angekommen waren, war es bereits dunkel und die erste Truppe wartete auf uns.
Wir hofften einfach mal, dass alle dabei sind, denn die Übersicht war längst verloren und so mussten wir uns darauf verlassen, dass jeder sich an die Gruppe heftet. Denn zu allem kam noch, dass wir einige der Teilnehmer nicht persönlich kannten (nächstes Jahr gibts wieder Namensschilder, der was ähnliches, versprochen!). 
Nachdem alle ihren Schlitten bezogen hatten, gab es kein Zurück mehr.

16-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 00.14.48 15-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 00.13.58

19:10
Nun waren alle (ausser die, die wir schon verloren hatten)  startklar. 

17-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 00.15.56 18-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 00.19.58 20-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 00.22.20

Loslachenmann: Fragt, ob alle da sind. Hält eine kurze Rede 😉 (ist immer noch ein wenig nervös). 

19-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 00.21.22

Loslachenfrau: Hat immernoch nicht bessere Laune, weil sie Schlitteln immernoch nicht mag, immernoch nicht fit ist und kaum atmen kann, da die Brille ihre Nasenflügel zudrückt.  Zudem will die Stirnlampe nicht so wie Frauchen es gerne hätte. (Wenn wir bloss schon unten wären und alle heil angekommen wären).

Die Piste war sehr gut und ausser, dass Loslachenfrau immer bedenklich weit nach vorne rutschte, klappte alles perfekt. Loslachenmann ist ein super Schlittler und so musste sie sich nur festhalten und wie ein Teddybär auf dem Schlitten sitzenbleiben, den Rest übernahm er 

23-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 00.25.09 25-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 00.28.18 24-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 00.27.01

Immer wieder gab’s Zwischenstopps. Den ersten, damit alle Neulinge noch den Cache, welcher sich auf dem Weg befindet, schnappen konnten, und die weiteren Stopps um die Truppe beisammen zu halten.

26-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 00.33.11 29-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 00.49.32 27-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 00.38.41

Und dann gab’s da noch die bekannte Pause, in welcher die Kopfstandeinlage erfolgte.
Die Tapfersten aller Tapferen wagten es, sich auch auf dieses Abenteuer noch einzulassen. Ganz an der Spitze die furchtlose und mutige adfahe-Tochter und sie war es auch, die die Ehre der Frauen rettete. Ohne grosse Anstrengung setzte sie zum perfekt geraden Kopfstand an und verweilte in dieser Position, wie wenn sie es jede Nacht so machen würde, während die Herren am Kämpfen waren, um ihre Füsse überhaupt für einen kurzen Moment in die Luft zu bekommen. Alle Achtung und herzliche Gratulation für diese Leistung, adfahe- Lady! 

34-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 17.59.0732-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 17.57.47 33-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 17.58.27

Phil59 würdigte diesen Auftritt mit einer Flasche spanischem Kinderchampagner, der natürlich nur für die war, die ihn auch verdient hatten. Das Problem war nur, dass Loslachenmann sich fast nicht gegen das spanische Temperament der Flasche zu wehren wusste und so dauerte der Kampf so lange,  bis die spanische Flasche müde wurde und den Kork endlich freigab (zum Glück in einem Moment, in welchem er nicht auf Loslachenfrau gerichtet war).  
Eine tolle Party auf der Schlittelpiste.  dafür Kopfständler und Phil!!!

36-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 18.00.34 38-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 18.08.59

Nun mussten wir aber weiter. Es war ja auch nicht grad so warm, dass wir noch lange hier hätten verweilen wollen, auch wenn Die M&M’s- Frau sich mit ihren Tänzchen und der Baby-Antikältesalbe, welche sie Loslachenmann vor dem Kopfstand angeboten hatte, clever zu wehren wusste. 
Also weiter auf der Piste. Hin und wieder spritzte ein Funken, wenn eine Kufe für einen kurzen Moment bis zum Teer durchgedrungen war. Aber im Grossen und Ganzen sausten wir ohne Zwischenfälle die Piste runter. Nun gut, ein Zwischenfall war, dass Loslachenmann die Taschenlampe verloren hatte; schwups und weg war sie! Zum Glück hat die flinke Blauburgunderfrau sie gerade noch erwischt bei der Vorbeifahrt und so haben wir sie netterweise wieder zurückbekommen. Vielen Dank dafür!!!
Vor dem letzten Stück, mussten wir noch darauf achten, dass alle die richtige Kurve kriegen und nicht auf der Strasse weiter fahren (auf welcher die Busse, wie die Spinner runter düsten, oder eben wie echte Könner?). 

40-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 18.21.01 43-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 18.24.54 44-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 18.29.27 46-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 18.31.45 47-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 18.35.04 48-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 18.36.13

Als wir unten auf die Letzten warteten, humpelte uns Stettfurter-Mann entgegen, ihn hatte es doch noch erwischt mit einem Zwischenfall.  Eine kleine Zerrung sollte ihm das Erlebnis auch körperlich noch in Erinnerung halten, Sch…..,  das hätte nicht sein müssen. Hoffen, dass es schnell heilt und dich bald wieder rumspringen lässt!
Mountain möchten wir danken, dass du z Bäsäwägeli gsi bisch und alle aufgelesen und vor dir her geschoben hast, damit sie den Weg ins Tal auch noch finden.

20:30
Im Ritterhof warteten schon die Nichtschlittler mit viel Hunger auf uns. Im gemütlichen, warmen Stübli hatte es für jeden ein Plätzchen.

51-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 18.39.55 52-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 19.45.56

54-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 19.53.41 55-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 19.56.11 59-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 20.02.24 60-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 20.04.30

Loslachenmann: Immernoch nervös  (warum auch immer???), begrüsst alle noch persönlich und gesellt sich für jeweils kurze Gespräche von Tisch zu Tisch.
Loslachenfrau: Erleichtert, dass es keine grossen Unfälle gegeben hat. Froh, Stettfurtermann einigermassen normal herumlaufen zu sehen. Immer noch nicht extrem fit, aber in guter Gesellschaft, die sie immerhin ein wenig aufzumuntern weiss.  (Vor ausführlichen Begrüssungen kneift sie, im Wissen und Vertrauen, dass ihr Schatz, der viel bessere Entertainer und Gastgeber ist.) 

56-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 19.57.25 57-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 19.59.27 58-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 20.01.49

Das Fondue lässt auf sich warten. Der Hunger steigt. Doch in der angenehmen Gesellschaft vergeht die Zeit wie im Flug und wir merkten kaum, wie lange wir warten mussten.
Als das Fondue dann endlich auf dem Tisch stand, stürzten wir uns wie die Geier auf das leckere Essen. Jös, Michelle (welche vor kurzem Geburtstag hatte, nochmal alles Gute!),
Die M&M’s und loslachen.ch, das war die Besetzung unseres Tisches. Wir unterhielten uns prächtig und schlemmten nebenbei den wirklich sehr guten Käse vom Tisch. Um die Konoblauchstücke wurde fast noch gestritten, aber wie heisst es so schön: Dr Schneller isch dr Gschwinder 

67-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 20.13.48 62-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 20.09.08 63-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 20.09.25 65-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 20.12.16

Nach dem Essen folgte noch die obligate Audienz bei Phil59. Sein legendärer Quittenschnaps wirkte in Loslachenfraus Hals wie Medizin. So wie das schmackhafte Gebräu durchs Gurgeli hinunterfloss, nahm es alle Bazillen mit und befreite, wie durch ein Wunder, den Hals von Schluckweh und Schmerzen (die Beschwerden kamen auch nicht wieder, ehrlich!). 
Merci beaucoup, Phil59!!!
Nathalie schoss noch ein paar Fotos von diesem wirklich wunderbaren Augenblick, so dass auch es auch Beweise davon  gibt, wie Phil mit seinem Wundermittel grosszügig bedürftige heilt. 

73-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 20.21.57 75-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 20.24.23 77-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 20.28.43

Nun war es schon spät und die ersten machten sich langsam auf den Heimweg. Einige blieben noch gezwungenermassen, weil sie die Serviertochter nicht mehr finden konnten um zu bezahlen, andere hatten sowieso noch keine Eile und so dauerte es noch eine Weile bis das Grüppchen immer kleiner wurde.
Um Mitternacht hatten dann alle genug geplaudert und brachen langsam auf. 

71-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 20.18.54 72-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 20.19.36 68-schlittelplausch-fideris-heubergen 2015-02-10 um 20.15.02

Es hat grossen Spass mit euch allen gemacht. Wir danken euch, dass ihr gekommen seid, teils von weiter Ferne, extra um mit uns diesen Abend zu verbringen. Dem Junior-Berüchtigten wünschen wir noch alles Gute zum Geburtstag  (haben wir erst im Logbuch gelesen).
Per i Ticinesi speriamo che avete capito l’un o l’altra cosa in tedesco per avere una bella serrata, e buona guarigione a Agrifoglio. 

Wir freuen uns, euch vielleicht auch nächstes Jahr am Schlittel- und Fondueplausch dabei haben zu dürfen. 

4-2015-02-102

 Natürlich gibt es auch eine Trailer vom dritten Schlittelplausch mit Fondue, viel Spass

 

Gruss
loslachen.ch

 

Ferientagebuch mit Geocachen und TÖFF-fahren

Tagebuch von Antonio, Winterferien mit FTF Jagd durch Frankreich und Italien mit einem TÖFF Vergleichstest an der Cote d’Azur und das im Januar. Die Reise ging am 10.1.2015 los und endete am 17.1.2015
Ferien-Collagen FR-IT

Wie alles begann…
Ungefähr eine Woche vorher wurde ich angefragt ob ich wieder mal Lust hätte ein Motorrad Vergleichstest für das Motorradmagazin TÖFF zu machen.
Na klar doch, wenn’s zeitlich passt.
Als ich dann aber erfuhr, dass dieser Termin in Südfrankreich stattfinden soll, zweifelte ich erst mal einem Moment lang. Immerhin war der Test das letzte Mal praktisch vor der Haustür.
Vier Tage sollte das Ganze dauern.
Der Zufall wollte es, dass ich noch ein paar Tage unverplante Ferien übrig hatte. Warum eigentlich nicht? – So sagte ich zu und wer mich kennt weiss, dass ich da noch anderes im Sinn hatte: Genau, Geocaching! 
Sofort begann meine Vorbereitung diesbezüglich. So viele Pocketqueris runterladen, das neue Navi in all seinen Funktionen nochmal testen, überlegen, was ich noch alles brauche,… Menno war das eine Arbeit. 
Plan = 0. Also fast, ich muss einfach am Mittwochmorgen in Gémenos in Töffmontur bereitstehen.
Aber es gab auch noch eine andere Mission, die ich gerne erfüllen wollte:
Es fehlt noch ein FTF in Frankreich, dann hätten wir in acht Länder mindestens einen FTF, das ist schon fast Rekordverdächtig (zumindest in der Schweiz). 
Am Abend vor der Abreise, hab ich noch eine Trial Maschine von meinem Kumpel bekommen um zwischendurch ein bisschen Spass zu haben. Mit so einem Motorrad kann man fast überall hoch und runter fahren. Ich hoffte sehr, dass ich auch die Gelegenheit haben würde es auszukosten.
Am nächsten Morgen hab ich dann die letzten Navivorbereitungen abgeschlossen und den Loslachen.ch Bus geladen. Schlafsack, Duvet, Trial, Ersatzbenzin, Fahrrad, Laptop Navis usw.
Punkt 14:00 ging’s los, Ziel: Einfach mal Richtung Genf.
Erster cachetechnischer Halt wurde erst am „Rastplatz Oberbipp“ GC16TFZ gemacht. Nicht ohne Grund, jaja klar, auch um eine Pipipause zu machen, doch hier gab es einen Cache, den ich schon mal vergebens gesucht hatte. Damals war es sau kalt und ich brach die Suche schnell ab. 
Heute suchte ich auch wieder etwas länger nach dem NANO! Aber dieses Mal ging ich mit einem Smiley weiter 

loslachen auf dem Weg

Der nächste Halt musste sein, weil auch das Cachemobil nicht ohne Diesel läuft.
Da es bei der Tankstelle in der Nähe auch ein Büxli hatte, wurde dieses von mir besucht. Ha! Das ist ja mal ein Ding, dieses Dösli musste ich gar nicht suchen.
Es schien so, als ob das Büxli gewachsen wäre, denn das Versteck ging nicht zu. Komisch, aber was soll’s, den Owner habe ich informiert. Fahrt in die FTF Ferien
Langsam wurde es dunkel, und ich machte nochmals eine Pipipause und versuchte mich kurz an einem Tradi. Nur kurz, denn im Dunklen auf einem Rastplatz… na ja… schnell weg hier. 
Auf dem iPhöndli noch schnell nach einem Hotel Ausschau gehalten und auch eins gefunden. Konnte aber nicht online buchen, also Adresse eingetippt und los.
Uiuiui… Plötzlich und unverhofft überquerte ich die Grenze und landete vor dem Hotel. Und so war ich fast ohne es zu merken schon in Frankreich.
Da muss ich jetzt durch, obwohl ich kaum französisch kann.  An der Rezeption war meine erste Frage; Deutsch? Italienisch?
Das freundliche Fräulein hatte erbarmen mit mir und wir konnten uns auf italienisch unterhalten. Sie wollte alles wissen von mir, komisch… von sich hat sie nichts erzählt.  Hotelzimmer Nachdem das Zimmer inspiziert war, knurrte der Magen… shit, ich muss noch aus dem Haus.Im Zentrum habe es einen Chinesen und ein Italiener. Ich stellte mir gerade vor, wie ich die Karte beim Chinesen studieren würde und nur Bahnhof verstehe,  also war klar, eine Pizza kann ich besser bestellen.Ich fand die Pizzeria dann auch auf Anhieb und die quattro stagioni war sehr lecker.Als kleines Verdauerli steuerte ich einen weiteren Tradi an. Der blieb mir verwehrt, sch…. NANO. Da es aber noch ein anderer in der „Nähe“ hatte, versuchte ich mich noch daran. Dieser zeigte sich auch ziemlich schnell und ich konnte den Tag doch noch mit einem Erfolg beenden. 

Soviel zur Vorgeschichte.  Weiterlesen