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Mercedes-Benz Driving Event mit loslachen.ch

Ein ganz schön aufregendes Wochenende haben wir am 18./19.2.2017 erleben dürfen.

Am Freitag waren wir an einem Geburtstagsessen. Da der Jubilar erst am Folgetag 60 wurde, diskutierten wir noch lange und schauten uns Fotos an bis die Kirchenglocke 12 Mal schlug. Nun konnte endlich der Kuchen aufgetischt werden. Wobei, Hunger hatte nach dem Tüüfelsteiessen niemand mehr, aber Geburtstag feiert man nun mal mit Kuchen und so probierten wir alle ein kleines Stück bevor wir die Party mit einem Verdauungsschnäpsli ausklingen liessen.

Am Samstag machten wir uns trotz WM in St. Moritz auf den Weg ins Engadin. Nicht wegen des Skifahrens wählten wir diese Destination aus und verkehrstechnisch wäre es wohl auch nicht unsere erste Wahl gewesen. Der Grund, uns in den Stau zu begeben war, dass wir an einem Mercedes Benz Driving Event teilnehmen wollten. Im Package enthalten war ein Apero im Hotel mit anschliessendem Abendessen, die Übernachtung und natürlich das Winterfahrtraining.

Am Nachmittag checkten wir im Hotel Saratz in Pontresina ein. Weil die Sonne uns begleitete, liessen wir uns auf einen Spaziergang ein, auf welchem natürlich ein paar Geocaches lagen. Sobald der Schatten aktiv wurde, kühlte es rasch ab, weswegen wir bald wieder unser Zimmer aufsuchten. Die Badewanne, welche zu Hause fehlt, musste schon auch ausprobiert werden. Sozusagen ein kleines Wellnessprogramm auf dem Zimmer 😉

Um 19:00 wurden wir zum Apero erwartet. Dort lernten wir die anderen Teilnehmer des Events kennen und wurden von Michael, als Vertreter von Mercedes Benz, begrüsst.
Das Abendessen war sehr exquisit und schmeckte uns vorzüglich.



An unserem Tisch hatten wir so unterhaltsame Gespräche, dass wir gar nicht bemerkt hatten, wie sich die Tische um uns herum geleert hatten. Ja wir schienen tatsächlich die Letzten zu sein.
Also schnell ins Bett, damit wir dann morgen fit sind.

Beim Frühstück waren wir erwartungsgemäss nicht die ersten. Die Meisten waren fertig als wir ankamen. Trotzdem lagen wir voll im Zeitplan. Nach dem Auschecken machten wir uns auf den Weg zum Trainingsgelände beim Flughafen Samedan.

Silvia, die sich nicht gerade um den Kurs gerissen hatte, wusste nicht so recht was sie erwarten würde und hatte somit eher Respekt vor dem Tag. Antonio hingegen freute sich auf den lange ersehnten Event.
27 Fahrzeuge präsentierte uns Mercedes Benz. In voller Pracht, blitzblanc sauber glänzten sie an der Sonne, die bereits langsam ihre ersten, wärmenden Strahlen auf das Gelände warf.

Wir wurden der Gruppe blau und somit Horst zugeteilt. Dies war ein riesen Glück, denn er machte das super! Auch Silvia konnte die Posten geniessen und hatte Spass, sich den Aufgaben zu stellen, daraus zu lernen und auch einfach mal auf der Piste rumdriften zu dürfen und somit ein Gefühl für das Verhalten der verschieden angetriebenen Autos auf dem Eis zu bekommen.

Doch erst mal der Reihe nach. Erst mal verliessen wir das Gelände und fanden uns auf einem Kieswerk ein. Dort stand Offroad auf dem Programm. Dort lernten wir die ersten Autos etwas kennen und konnten unter anderem ausprobieren, wie es sich anfühlt, schräg am Berg zu stehen.

Wieder zurück auf dem Trainingsgelände wechselten wir die Autokategorie. Beim nächsten Posten lernten wir wie man ein Ausweichmanöver mit Vollbremsung auf Schnee und Eis am besten angeht und was das ABS dabei für eine Rolle spielt. Naja, wäre der „Hund“ echt gewesen, hätte er nicht überlebt. Zum Glück wurde er nur mit einem Töggeli simuliert.

Nach einem weiteren Kategorienwechsel war Slalomfahren angesagt. Hier durften wir die Wirkung des ESP ausprobieren in dem wir mit eingeschaltetem und abgeschaltetem System fuhren. Auch der Unterschied von Autos mit 4×4 und solchem mitHeckantrieb bekamen wir zu spüren.

 

Nach der Mittagspause übten wir nochmal einem Hindernis auszuweichen und genug vorsichtig zu lenken, damit die Reifen nicht einfach abrutschen, sondern das tun, was ich von ihnen will.

Nach dieser Übung waren wir bereit zum Driften. Dafür hatten wir echt viel Platz zur Verfügung und so liess Horst die Zügel etwas lockerer. Wir konnten recht selbständig den Parcour entlangdriften und ausprobieren, welches Auto wie reagiert. Das hat so was von Spass gemacht. Antonio natürlich noch mehr als Silvia, doch auch sie ist ganz schön in Fahrt gekommen. Antonio hätte wohl ewig weiterdriften können, er war voll in seinem Element und gab das Steuer jeweils nur ungern ab.

Last but not least, machten wir nochmal einen Abstecher ins Kieswerk. Dort erwartete uns eine spezielle Aufgabe. Wir wurden auf einen von Schnee bedeckten Kieshügel geführt. Oben angekommen kamen wir uns wie am Start einer Achterbahn vor. Unvorstellbar steil ging es den Hügel hinunter. Zweck davon war das DSR auszuprobieren. Das funktionierte tiptop. Allerdings nur, wenn Antonio am Steuer sass, was er auch die ganze Zeit tat. Silvia weigerte sich. Sie hatte Angst selber am Steuer zu sitzen bei dieser Übung.

Trotzdem hat das Fahrtraining im Gesamten beiden sehr viel Spass gemacht und sie haben viel gelernt dabei.

Mit einem kleinen Geschenk und vielen tollen und wirksamen Erinnerungen wurden wir gegen Abend verabschiedet. Den anschliessenden Stau wegen des WM Endes, nahmen wir gerne in Kauf.

Natürlich gibt es zum Abschluss auch wieder ein Youtubefilmchen 😉

Vielen Dank an die Ring Garage in Chur, welche uns die Teilnahme an diesem Event ermöglicht hat! 

5. Schlittelplausch mit Fondue in da fideriser Heuberga

Am 11.2.2017 war Vollmond und passend dazu fand an diesem Abend unser alljährlicher Geocaching Schlittelplausch statt.
Als wir um 16:30 Uhr in Fideris angekommen sind, wurden wir schon von einigen abenteuerlustigen Schatzsuchern erwartet. Wie von uns empfohlen, hatten einige sich in Warnwesten gewickelt, so dass die Gruppe leichter zu erkennen ist.
Nachdem wir an der Kasse das Malör mit dem Preis bereinigt hatten, warteten wir auf die Busse, die uns in die Heuberge chauffieren werden.

Alle Angemeldeten kannten wir nicht, doch das war nicht weiter schlimm, denn jeder kannte uns und so gelangte jeder, der wollte zu unserer Gruppe. Auf dem Weg nach oben, wäre fast ein Unfall passiert. Es war so knapp, dass der Dunkelhäutige, den es fast erwischt hätte, fast bleich geworden ist und das braucht doch einiges, oder?
Oben, also unten von oben (Heuberge, nicht Arflina 😉 quartierten wir uns ins gemütliche Restaurant ein. Diesmal fand auch jeder ein Plätzchen und schon bald stand das Fondue auf dem Tisch. Lecker wie noch nie! Ob es am, von Riepichiep zugegebenen Schuss Weizenbier, oder am Pfeffer, oder an den anderen beigefügten Gewürzen gelegen hat, das bleibt wohl ein Geheimnis. Jedenfalls putzten wir die Käsesuppe in rekordverdächtiger Zeit weg. Nein, Choitschgi hatte es nicht im Fondue, der sass neben mir, und das war auch besser so 😉 und auf der anderen Seite waren die M&Ms. Solche hätte ich zwar auch gerne gegessen, aber da sie nicht aus Schokolade waren, liess ich das bleiben.
Ach ja, da Phil59 nicht da war, übernahm Riepichiep die Aufgabe, die Owner abzufüllen. Bei ihm gab’s einfach Röteli statt Quittenschnapps, merci an dieser Stelle.

Nach dem obligaten Röteli versammelten wir uns zum Gruppenfoto. Das Wetter war himmlisch, kein Regentröfli kam vom Himmel (denn sie hatte ja abgesagt 😉 . Wie bei 1001 Nacht leuchtete der Vollmond uns den Weg und so machten wir uns startklar. Lostwingsfrau nahm den Bus, da sie dem mehr traute als den Schlitten. Die anderen nahmen ihren Göggel unter den Hintern. Mountain gab das Startzeichen und schon konnte es losgehen.

Luagsh eifach, dasses di nit vom Schlitta haut, denn die Piste war gut und schnell! Da hatten die Mitarbeiter der Heuberge echte Arbeit geleistet, denn ich denke nicht, dass die Natur alleine für die schneebedeckte Strasse verantwortlich war. Gut gemacht, danke!

Leute mit einem wöschbärbuch hatten die Kondition bis zur Kurve 4 durchzuschlitteln. Wir haben Tullus noch etwas angestossen auf dem Weg. Sorry, hoffe, dass es keine negativen Nachwirkungen hatte. Seine Kollegen waren wohl weit voraus. Die haben sogar die Kurve 4 verpasst. Dort musste eine Pause eingelegt werden, denn dies war ein guter Platz für den Kopfstand. Als es darum ging mitzumachen, waren plötzlich alle erkältet. Seltsam, wie schnell das geht. Ein paar Mutige nahmen den Helm vom Kopf und drückten ihr Haupt in den kalten Schnee. Naja, die meisten davon machten einen Purzelbaum. Nur luagsh und loslachenmann konnten sich in einem bananenartigen Kopfstand duellieren. Da sie nicht mehr aufhören wollten und dokfrank aus lauter Langeweile nichts besseres einfiel, als den Sportlern Schneeballen ins Gesicht zu werfen, durften die beiden sich beide als Sieger küren und das Blut wieder in die Beine fliessen lassen. Luagsh bekam für seine Meisterleistung einen Coin, der von x_uwe_x (die x sind Variablen, die beliebig ersetzt werden können, habe ich gelernt 😉 spendiert wurde, danke dafür (auch für die anderen Coins).

Etwas muss ich nun doch noch loswerden. Was mich unglaublich nervt (ja ich weiss, inzwischen wissen alle, dass ich den Event nicht mag, ein bisschen hat es auch mit der folgenden Tatsache zu tun) ist, dass einige Leute unserer Truppe nicht überlegen, wo sie sich bei den Pausen hinstellen. Auf der Piste stehenzubleiben ist sehr gefährlich, denn wenn man umgefahren wird kann das ziemlich böse enden. Zudem gehört die Piste nicht nur uns, es hat auch noch andere Schlittler da, die gerne nach unten wollen. Wir mögen es ja auch nicht, wenn uns jemand mitten im Weg steht, zumal das Bremsen auch gar nicht immer so einfach ist. Also, tut mir den Gefallen und merkt euch dies, um mir die nächsten Events nicht ganz so schwer zu machen        (oder meinen Nerven). Denn um ehrlich zu sein, meine Nerven leiden nicht aus Angst um mich, sondern um die Angst, dass einem von euch etwas passieren könnte.
Um so erleichterter war ich dann als alle heil unten angekommen waren. Danke an Mountain und Fantasy, dass ihr als Besenwagen alle eingesammelt und runtergewischt habt 😉

Da es den Ritterhof nicht mehr gibt, waren wir froh, in der Sagi noch einen Schlummertrunk zu bekommen. So konnten wir den Abend gemütlich ausklingen lassen und die meisten freuen sich wohl schon auf den nächsten Schlittel-Fondue-Plausch. In dreihundertundeinpaarzerquetschten Tagen wird es dann (vielleicht) wieder so weit sein. Bist du dann auch wieder dabei? Na hoffentlich doch!

Schön, dass ihr alle dabei wart!
Hier noch ein paar Eindrücke als Erinnerung 🙂

 

Im Winter geocachen mit Wandern

Was soll man denn dazu sagen, eigentlich nicht viel, denn die Fotos sprechen ja für sich.
Am Donnerstags-Geocachehock wurde von meinem Kollegen ady73 und mir beschlossen, dass man am Samstag eigentlich noch etwas unternehmen müsste. Das Wetter versprach traumhaft zu werden.
Ich wollte unbedingt mit ihm ein paar Höhlen rekognoszieren gehen, doch er beharrte auf eine Wanderung zum Mittlerspitz ( GC4VNRJ ) und Mittagsspitz ( GC52C4R ).
Auf dem Mittlerspitz ist ein Cache von uns, loslachen.ch, vor fast genau 3 Jahren gelegt worden. Also wäre das doch grad noch ein Grund mehr eine Cachekontrolle zu machen.

Klar war, dass wir relativ früh aufbrechen müssen, weil dieses Unterfangen ca. 7-8 Std. in Anspruch nehmen würde. Wir hatten beide am Abend noch eine Verabredung.
Ich war mit meinem Schatz bei Jürg und Sandra um 18:00 Uhr zum z`Nacht eingeladen und Ady hatte sonst ein Date 😉
Am Freitagabend habe ich noch mit Jürg telefoniert und da hat er natürlich mitbekommen, dass ich zum Mittlerspitz spazieren will. Ich sagte ihm bloss, „wenn du auch cho wetsch, denn chasch jo zwei Stund nach üs starta und denn simmer sicher glichziitig doba“  🙂

Heute morgen holte ich dann Ady ab und Punkt 9:00 Uhr sind wir von der Lutziensteig gemütlich losgewandert.
Bald zeigte sich auch die Sonne und die Temperaturen erlaubten ein Tenuewechsel auf T-Shirt.

   

Immer wider machten wir kurze Fotostops. Plötzlich kam eine WhatsApp von Jürg „herrliches Wetter heute, bei der Mühle bist du auch schon vor Jahren rumgeklettert“
Hmmm… ich schenkte dem noch wenig Beachtung, sagte aber zu Ady… „muasch luga, der Jürg holt üs sicher bald ii“ 🙂

Als wir dann beim Brunnen in Matan angekommen waren, kam das nächste WhartsApp von Jürg: “ dort in der Verlängerung vom Brunnen rauf, ist kürzer“ !!!

Jetzt war mir klar, Jürg ist nicht hinter uns, sondern bereits auf dem Mittlerspitz.
Na bravo… und wir konnten ihn auch von da aus sehen, doch er war nicht alleine, nein, auch Sandra war oben!
Irgendwie war es nun fertig mit der Gemütlichkeit 😉 Wir fühlten uns zum einen beobachtet, zum andern etwas gehetzt 🙂

Nach einer Zwischenverpflegung mit Oviguatzli und Valserwasser ging’s weiter, und nein, wir haben nicht den kürzeren Weg genommen, den haben wir für den Rückweg aufgespart, denn da gab es noch einen Cache zu holen.

Als wir nach ca. 30 Minuten in Sichtweite der beiden waren, schienen sie sich gerade zum Abmarsch bereit zu machen!
Das war auch so, denn sie waren überzeugt, dass wir immer noch beim Brunnen verweilen würden.
Sie erblickten uns dann im letzten Moment noch und waren dann so lieb uns doch noch zu begrüssen 🙂

Natürlich aber erst nach dem Ady den Mittlerspitzcache von uns gefunden hat und ich mich über den einwandfreien Zustand vom Cache überzeugen konnte. 🙂

Nach ein paar Gipfelfotos, Plaudereien und einer Krisensitzung, ob wir nun den Übergang zum Mittagspitz wagen sollen oder nicht, verabschiedeten sich Sandra und Jürg von uns, denn Sandra musste noch z’Nacht  für uns einkaufen!
Die zwei düsten los als ob sie von einem Vespinäscht verfolgt werden und schon bald waren sie weit unten im Wald verschwunden.

Ady und ich einigten uns, den Mittagspitz dieses Mal nicht zu besuchen. Zu unsicher und zu gefährlich den Grad zu überqueren. Ausserdem war unsere Zeit ja auch begrenzt.
Also verspeisten wir erst mal gemütlich unseren mitgebrachten Proviant.

Danach traten auch wir den Rückzug an.
Kaum gestartet, kam uns ein hübsches, junges, rothaariges Fräulein zügig entgegen.
Kurz vor uns sagte sie zu mir: „en gruass vom Jürg und falls ich noch auf dem Gipfel sei, ich solle den Arsch bewegen sonst gäbe es kein z’Nacht“ 🙂
Ich fragte sie: „und er hat dir sicher gesagt du sollst das dem Glatzkopf ausrichten, stimmt’s? “
Sie nickte nur lachend 🙂 Typisch Jürg… 😉
Nach einem kurzen Schwatz verabschiedeten wir uns von der Aargauerin und steuerten den ersten Cache von ET_SETI an, Guck mal_2 ( GC533F8 )
Dieser war nicht so einfach zu finden, obwohl wir uns sicher waren wo er stecken (hängen) müsste.
Als wir ihn dann endlich viel zu hoch in dem Baum gefunden hatten, kam die nächste Überraschung; das Logbuch total durchnässt und keine Chance unsere Namen da reinzuschreiben.
Ich hatte ein Logbuch dabei, wir haben es ersetzt und dem PETling auch gleich einen neuen Deckel gespendet. Der durchnässte und schon schimmlige Bleistift wurde entfernt. Mit verkratzen Armen und Glatze (also eine Glaztze hatte ich schon vorher, aber verkratzt war sie erst nachher) ging’s nun abwärts Richtung Tal.
Bei Guscha haben wir dann den alten Sprecherweg genommen,

welcher uns noch zu drei weiteren Caches führen sollte: Qual der Wahl ( GC6K0Q0 )  diesen haben wir erst etwas am falschen Ort gesucht, doch bald hatte ich das Dösli in den Händen.
Weiter ging es zur Verschnaufpause ( GC6K0P1 ) aber nicht für Ady, er hatte seine Wanderstöcke oben am Wegrand deponiert und ist runter zum 0 Punkt gestiegen, hat den Cache aber nicht gleich gefunden, ich sah dass der Weg unten gleich weiter geht und meinte zu Ady, „schad hesch dini Stöck nit mit gnoh, dört unna got dä Weg wiiter“
Tja, so marschierte er wieder rauf und ich nahm den Cache aus seinem Versteck 🙂
Jetzt watete nur noch ein Büxli auf uns, das wurde vor uns zwei Mal nicht gefunden. Na dann sind wir mal gespannt!
Schon bei der Wahl, welche Kurve bei welchem Weg gemeint war, stellte sich als schwerer raus als gedacht, denn unser 0 Punkt war genau zwischen drin.
Wir suchten sehr lange und nicht mal zwei Telefonjoker konnten uns zu einem Eintrag im Logbuch verhelfen. Jonu… also gibt es hier einen DNF.

Wir waren beide froh, dass wir bald wieder bei unserem Auto waren.
Schön war’s!

Das Znacht bei Jürg und Sandra haben mein Schatz und ich genossen.
Wie Ady’s Date gelaufen ist, weiss ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, vielleicht schreibt er es ja unten in einen Kommentar? 😉

Vielen Dank Ady für den coolen Tag. Eva, die eigentlich auch mitkommen wollte, wünschen wir alles Gute und die Wanderung mit dir werden wir nachholen. (Wie es hätte sein können siehst du auf dem Foto) 😉

Danke auch an Sandra und Jürg für die coole Überraschung auf dem Gipfel und den kurzweiligen Abend mit dem feinen Znacht:-)

Zum Schluss wie fast immer ein Zusammenschnitt auf dem YouTube-Kanal von loslachen.ch

1966+50=2016 und die Reise nach Malaga.

Was soll ich dazu bloss sagen, eigentlich nicht viel, ausser dass wir, im 66 geborene Bergeller/innen, ein absolut geniales langes Wochenende zusammen verbringen durften.
Es begann folgendermassen:
1966Wie immer haben Franca, Renza und Osvaldo zu einem Treffen der 1966er Bergeller aufgerufen.
Am 28. Mai 2016 war es soweit; ein Essen im Restaurant Corona in Vicosoprano sollte auch gleich zu einem Ideenaustausch für eine kleine gemeinsame Reise dienen.
Jeder hätte dazu einen Vorschlag mitbringen sollen.
Es kam aber alles ein bisschen anders. Sehr schnell kursierte das Wort Malaga herum.
Na ja… als ich das hörte, war mein Wochenendvorschlag sowas von peinlich, dass ich es niemandem gesagt habe. Die hätten mich doch bestimmt ausgelacht, wenn ich mit der Albignahütte gekommen wäre! 🙂

Nach ein paar Terminvergleichen wurde doch glatt schon ein Datum fixiert. Wenn ich ehrlich bin, ich glaubte nicht daran, doch wie man aus diesem Bericht entnehmen kann, hat es tatsächlich geklappt. Wie zu erwarten war, sind nicht alle gekommen, doch die Reisegruppe war sowas von genial 🙂
Angemeldet waren:
Danila, Renza, Silvia, Franca, Osvaldo, Alberto, Gianfranco, Renato und ich.

Ein paar Wochen später:
Nachdem ich erfahren hatte, dass Alberto Flugtickets für Danila und sich organisieren würde, fragte ich ihn, ob er auch gleich für mich mitbuchen könne. „Certo!“, sagte er. Cool, dann ist ja alles klar (fast alles).
Als ich lange nichts mehr von ihm gehört und ich das Hotel schon gebucht hatte, fragte ich nochmals nach….
„Si si, niente problemi, guarderò prossima settimana!“
Die nächste Woche war dann auch schon da und immer noch kein Flugticket. Also nochmals angeklopft. 😉
Dann ging es schnell und ich bekam die Bestätigung. Ein Swissflug am Freitag 28.10.16 / Boarding 09:15.
Alberto meinte ich könne mein Auto bei ihm stehen lassen, damit wir gemeinsam zum Flughafen fahren können. Gute Idee, „Grazie Alberto!“ 🙂
Eigentlich wollte ich am Vorabend etwas früher zu Bett gehen, doch das hat nicht geklappt.
Gegen Mitternacht schlüpfte ich dann doch noch unter die Decke. Der Wecker war auf 5:15 Uhr gestellt, damit ich dann zeitig um 5:45 Uhr in Richtung St.Gallen losdüsen kann.

Freitag 28.10.2016

Gegen Uhr 5:45 rüttelte und schüttelte es! 
„Du Schatz, wolltest du nicht um 5:45 Uhr losfahren?“
„Oh neeeiiin!!!! Shit! Verpennt!“

Zum Glück hatte ich schon alles gepackt und so konnte ich mit ein bisschen Verspätung losfahren.
Alles verlief dann doch noch nach Plan und ich war pünktlich bei Alberto.
Zusammen fuhren wir dann zum Flughafen, wo uns ausser dem Flieger auch noch Danila erwarten würde, sie reiste von Bern an. Doch zuvor mussten wir noch das Auto unterbringen.
Alberto war sich sicher, dass wir ein etwas ausserhalb gelegenen Parkplatz (sei etwas günstiger) ergattern könnten. Doch dem war nicht so; keine Reservierung = kein Parkplatz!
Also ab ins Parkhaus.
Danila war schnell gesichtet und die Freude gross 🙂

Ich hab mich vorgängig ein bisschen informiert (z.B. Sitzplätze reserviert) und wusste deshalb, dass ich mit max. 8 Kg Handgepäck und dem Online-Checking einfach direkt zum Gate spazieren hätte können, doch weil Alberto seine Koffer von seiner Frau hatte packen lassen und Danila halt eine Frau ist, mussten die zwei erst noch ihre Koffern abgeben und dafür noch separat bezahlen.

Nachdem wir die Zollkontrolle gut überstanden hatten, gab es endlich einen Kaffe. Das bestellte Gipfeli hab ich bis heute nicht bekommen (hab es überlebt) :-).

Lustig war, dass wir die Sitzreihe 34 (meine Lieblingsnummer) zugewiesen bekommen haben und dass wir auf dem Gate A 66 einsteigen konnten.
So, was ist noch zu sagen? Nichts, ausser dass es in Zürich neblig war, logo 🙂

Pünktlich wie wir Schweizer halt sind, startete das Flugi mit uns in Richtung Sonne, „dolce far niente“ und zum Rest der 66er Truppe (Renza, Franca, Osvaldo und Gianfranco), die vom Bergell aus nach Bergamo gefahren waren und von dort aus das Flugi nach Malaga genommen hatten. Einzig Silvia, sie war die erste die den Zielort erreichte,  ist von Genf her gekommen.
Ach ja, da war noch Renato, niemand wusste, ob er nun wirklich kommen würde, erst im Laufe des Nachmittags hat er sich bei uns gemeldet, er musste am Morgen noch arbeiten und ist erst nach dem Mittag von Zürich aus geflogen.
So, eigentlich ist nun genug geschrieben… doch eins muss ich noch loswerden, der Zwischenfall in unserem Flugzeug auf dem Hinflug:
Danila und Alberto unterhielten sich, so wie man das halt macht wenn man sich lange nicht gesehen hat. Sie plauderten so vor sich hin als sich der Vordermann zu ihnen umdrehte und sie bat nicht mehr zu sprechen. WAAAS? Wo gibt’s denn sowas? Dessen Begleitung konnte anscheinend nicht schlafen! Hallo, es ist noch nicht mal Mittag!
Wir schüttelten nur kurz den Kopf, der hochnäsige, junge Italiener mit Gel in den Haaren und einer dunklen Sonnenbrille, drehte sich wieder nach vorn und es kam wie es kommen musste… Wir, also Danila und Alberto wurden schon wieder gemassregelt!
Ich mischte mich ein und sagte ihm, dass wir in einem öffentlichem Flugzeug sitzen und er doch das nächste Mal Businessklasse buchen oder mit seinem eigenen Auto fahren soll, wenn er mehr Ruhe brauche und er sich doch bitte wieder umdrehen soll 😉

Das fängt ja gut an, aber wir lassen uns doch von so einem jungen Schnösel nicht das Wochenende verderben 🙂

Höchste Zeit für ein paar Fotos oder?

Gate A66 Swiss

unten grau oben blau

Hoch über Spanien Landeanflug auf Malaga

Malaga-Strand

In Malaga sind wir sogar zu früh gelandet 🙂
Raus aus dem Flughafen und Alberto hat gleich ein Taxi geangelt.
Der Taxichauffeur konnte mit dem Namen unseres Hotels (California) nicht viel anfangen, doch als wir ihm die Adresse gesagt hatten fuhr er los.
Er machte einen riesen Umweg, (ich hab es auf einer Offlinekarte verfolgt) (vertrauen ist gut Kontrolle ist besser) auf den wir ihn auch angesprochen hatten, doch er erklärte uns, dass dies die schnellere Route sei. Im Nachhinein war dann klar, er hat den Transit genommen, was auch gut so war.

1-img_0526

Als wir dann im Hotel angekommen waren, wussten wir warum Alberto weniger für das Hotelzimmer bezahlt hatte als wir; unsere Vermutung hat sich somit bestätigt. Alberto hat eine Nacht zuwenig gebucht 🙂 Ein kleiner Chaot? Na ja, jedenfalls hat er Schwein gehabt und er musste sich keine Brücke für die letzte Nacht suchen. 🙂
Nachdem wir die Zimmer bezogen und alles inspiziert hatten, warteten wir auf die anderen und machten dabei ein paar Fotos.

California Malaga Hotel Terrasse Terrazzo Eingangshalle Altes Telefon Alte Tel.Centrale Antonio Danila Alberto

Währenddessen verpflegten und vergnügten sich die andern ein paar hundert Meter weiter weg, denn sie waren schon am Morgen gelandet.

Menù Osvaldo Renza Silvia Gianfranco Franca

Als wir uns dann alle begrüsst hatten, trennten sich unsere Wege auch schon wieder, denn sie konnten ihre Zimmer am Morgen noch nicht beziehen, dafür hatten sie halt eben schon gegessen.
Also wurde getauscht, wir essen und sie Zimmer beziehen 🙂 Treffpunkt 18:00 Uhr frisch geduscht vor dem Hotel 😉

Danila, Alberto und ich spazierten in Richtung Strand, wo wir auch sofort ein gemütliches Restaurant gefunden hatten und das auch nur gerade 30 Meter neben einem Geocache 🙂 Ich versuchte diesen unauffällig zu suchen, doch der Hunger war zu gross und so verschob ich das auf den Dessert.
Danila und Alberto gingen nach dem Essen zurück zum Hotel und ich, ja ich machte noch einen Spaziergang am Strand entlang und fand dabei meinen ersten Cache in Malaga.

Erster Geocache in Malaga Strandspaziergang  Palmenstrand

Nach diesem kurzen Abenteuer ging`s zum Hotel, duschen und kurz ausruhen, man weiss ja nie was einem noch erwartet bei einer solchen Bande.
Als wir uns dann vor dem Hotel trafen sagte uns Osvaldo, dass Renato auch in der Stadt sei. Er hat sich ein Appartement gekrallt und uns zur Besichtigung gleich eingeladen. Cool, noch ein 66er mehr dabei.
Also los… durch die Altstadt zum Picasso Museum und zu Renato. Als er dann doch noch den richtigen Code für die Eingangstüre erwischt hatte, gab es bei ihm einen tollen Aperò. Was haben wir gelacht, bevor es dann wieder nach draussen ging um ein Restaurant zu finden, welches 9 durchgeknallte, gut aussehende, junggebliebene, im 1966 geborene Nasen aufnimmt.

Einkaufsmeile von Malaga Jahrgänger Danila plaudert mit Schatz Viele Wegweiser Malagas Altstadtstrassen Picasso-Museum Warten bis die Tür sich öffnet Zugangscode vergessen 018-img_0565 Picasso-Eingang Apero im Appartement Alberto, Renato, Osvaldo, Danila, Silvia Gianfranco, Franca, Renza Francas Pelz Gianfranco mit Francas Pelz  Aussicht von der Wohnung Malagas Gassen Piazza Kirche 028-img_0587 Weinfässer im El Pimpi El Pimpi Meine Sala Innenhof El-Pimpi Nachtimpressionen

Ich würde sagen, wir sind angekommen, geniessen und dolce far niente war angesagt.
Nun lasse ich Bilder sprechen…

Samstag 29.10.2016

Was für eine Morgenstimmung nach der kurzen Nacht und vor dem Frühstück.

Morgenstimmung Richtung Meer Auf der Hotelterrasse

Nach dem Frühstück Versammelten wir uns vor dem Hotel, meistens mussten wir auf einen warten, schon gestern liess er über 30 Minuten auf sich warten! Heute waren es nur 15 Minuten 😉 Mal sehen, ob es bessert!

Hibiskus und Renza Antonio und Osvaldo Blumen vor dem Hotel Hibiskus

Auch heute ging es erst mal gemeinsam in die Stadt. Ich versuchte einen Cache zu finden, dies war aber nicht möglich, da es zu viele Muggels hatte und ich wollte die Truppe ja nicht aufhalten. Dies machte ich ja schon zu genüge um Fotos zu schiessen 😉 Ausserdem wusste ich, dass am Nachmittag jeder das machen kann, was er will und was war das bei mir? Genau, Stadt und Land auf Geocaches abklappern.
Zuerst wurde aber noch geplaudert, geschaut, gestaunt, gelacht, getrunken, fotografiert u.s.w.
So gegen Uhr 14:00 plagte uns ein kleines Hüngerli und wir suchten das El Pimpi auf, in welchem wir ein gemütliches Plätzchen fanden. Das Essen war lecker und ich hab sogar ein Tintenfischstückli von Renza’s Meeresfrüchteteller versucht! Ich lebe noch 🙂

Brunnen Altes Tor bei altem Baum Brunnenkunst Plättli überall Rosenpracht El Pimpi Gianfranco und Renato mit der Technik  Malaga vor dem essen Allerlei im Pimpi Meeresfrüchte von Renza El Pimpi mittagessen

Nach dem Essen haben sich unsere Wege getrennt, zumindest bis zum Abendessen.
Ich bin von einem zum anderen Ende der Stadt gewandert und habe 10 Caches gesucht und 9 davon gefunden. Dabei habe ich viele abgelegene Gassen, Alleen, Pärke, Teiche, einen Baum mit ganz komischen Früchten, einen verlassenen Lostplace-Friedhof, eine Unterkunft eines Closchars und auf einem Hügel, abseits des Tourismus eine grosse Büxe (die einzige grosse in Malaga) gefunden, eine tolle Aussicht genossen und zum Schluss noch eine Blase am Fuss erwischt, bevor es zu einer erfrischenden Dusche vor dem Abendessen zum Hotel zurück ging.

Kirche Malaga Belebte Gasse La Piazza Alter Brunnen Museum Jorge Found it Abbruchhaus Verlassenen Gasse Viele Wege führen nach... Bodenkunst Teich im Park Malagas Hafen Geocache in Malagas Hafen Park mit komischem Baum Was sind das für Früchte Palmenallee Goldfischteich 074-img_0669 Zitronen Burg Auf den Hügel Altes Tor Lostplace Friedhof closchare behausung Finde Antonio Waldweg in Malaga weitsicht Malaga Plaza de Toros Malaga von oben  Geocache schilf Plaza de Toros Gedeckte Allee

Für den Abend haben wir in einem Restaurant, in welchem eine Flamenco Tanzaufführung gezeigt wurde, einen Tisch reserviert.

Als wir dann im Restaurant angekommen waren, hatten wir einen morz Spass, und so ganz nebenbei haben wir auch noch sehr gut gegessen, auch wenn dieses Restaurant etwas teurer war als die bisherigen. Doch das ist Nebensache, denn es hat alles gepasst, sogar das Pissoire war mir ein Foto wert 😉

Bergeller 1966  Kangaroo Salat zur Vorspeise Flamenco  olé Gianfranco im element

Nach fast 4 Stunden essen, trinken und plaudern, schlenderten wir noch durch die belebten Gassen der Altstadt mit einem Abstecher in eine Bar hoch über den Dächern, doch leider hatte es dort zu wenig Platz für uns alle und so zogen wir weiter um dann am Ende in einer Gartenbeiz den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen. Gianfranco und Alberto waren natürlich wieder mal separat in intensiven Gespräche vertieft (auf einem Bänkli gegenüber der Gartenbeiz) 😉
Renato haben wir an diesem Abend verabschiedet, denn sein Flieger bringt ihn schon am Sonntagmorgen wieder zurück in die Schweiz: „Tschüss Renato und danke für den Aperò, bis zum nächsten Mal.“ 😉

Nach dem Essen Renza und Antonio Die 1966er Männer Burggeist Hoch oben Bar über den Dächer Amici per sempre

Sonntag 30.10.2016

Der letzte ganze Tag ist nun angebrochen. Geniessen, spazieren, den Umzug von Franca und Osvaldo in ein neues Appartement begleiten (denn sie bleiben noch etwas länger), essen und einfach „sein“ ist angesagt. Leider wollte Gianfranco nicht mit uns den Tag verbringen (selber Schuld), sodass wir ihn erst  gegen Abend wieder angetroffen haben.
Auch hier; Fotos sagen mehr als Worte, wobei das erste Foto schon einer Erklärung bedarf:

Wir sitzen gemütlich beim Frühstück als Renza ein Panoramabild machen will. Mitten drin lässt der Kellner das ganze Tablett mit viel Geschirr drauf fallen. Renza erschrickt so fest, dass sie der Linie des Panoramabildes nicht mehr folgen kann, dennoch hat sie die Aufnahme durchgezogen. So ist das etwas andere Bild, auf dem nur Danila als solches zu erkennen ist, entstanden. 🙂

Misslungenes Panoramabild

Die Freunde Fischerhäuschen Grillstelle am Meer 120-img_0759 Herrliche Sicht la vita è bella Frische Fische auf dem Feuer Renza und Alberto beim Aperò Kabelsalt Über den Dächer vom Appartement Silvia Renza Franca Danila Hibiscus rot-gelb Alberto und Silvia Geiskäse-Salat Osvaldo und Alberto Pizza

Nachdem wir in einem Gartenrestaurant den halben Tag verbracht hatten, ging es an den Strand und auf dem Rückweg zum Hotel konnten wir noch den Sonnenuntergang geniessen und ich, kurz vor dem Hotel noch die Ernte von einem Multi-Cache einholen.

Malaga-66 the best Silvia mit Danila Antonio Aerni in Malaga Die 1966er Truppe Franca mit Danila Silvia geniesst es Sandstrand Meersicht Der letzte Geocache in Malaga 135-img_0817 Renza mit Osvaldo vor dem Sonnenuntergang Tschüss Sonne  Sonnenuntergang in Malaga

Zurück beim Hotel durften die andern unter die Dusche hüpfen. Ich wollte aber, bevor es in die Stadt zum Essen geht, noch unseren Abflug für den nächsten Morgen kontrollieren. Na ja, nicht mal Alberto wusste so genau, ob er alles Richtig gemacht hatte. Darum; vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, oder so 😉

Das war auch gut so, denn ich konnte einfach den Swissflug, den Danila, Alberto und ich gebraucht hätten, nicht finden. Nach langem Hin und Her hatte dann Renza den richtigen Blick, auf das Papier, das Alberto zum Glück nicht weggeschmissen hatte. Sie entdeckte im Kleingedruckten, dass wir gar nicht mit der Swiss zurückfliegen werden, sondern mit der Fluggesellschaft Vueling! Na da hätte ich noch lange auf der falschen App rumklicken können. Danke Renza!
Also subito die richtige App runtergeladen und die Flugnummer eingetippt.
Na da schau einer an, wir wurden gefunden 🙂 Also gleich den Online Check-In gemacht und die Sitzreihe reserviert. Dies war nicht so wie bei der Swiss kostenlos, nein, hier mussten wir dafür bezahlen! Egal, Hauptsache es hat alles geklappt. Wir waren alle sehr erleichtert, doch am meisten denke ich, war es Alberto, der bei der Buchung anscheinend nur immer auf den OK-Weiter Knopf gedrückt hatte 🙂

So, nun konnten wir mit ein bisschen Verspätung den letzten Abend in Angriff nehmen. Auch Gianfranco ist wieder zu uns gestossen und sein Wunsch für’s Abendessen war eine Pizza! Ja supi, wir hatten am Nachmittag schon eine! Aber da wir ja so liebe und freundliche, geborene 66er sind, suchten wir ein Restaurant, in welchem es auch Pizza gibt. Ziemlich spät abends hat es dann auch geklappt, um 23:32 Uhr hatten wir alle was auf dem Tisch, ausser der Pizza von Gianfranco, die lies noch ein bisschen auf sich warten. Strafe muss sein 😉

das letzte Abendessen um 23:40 scaloppine al limone Warum wird Franca stranguliert Frieden Freude 1966

Montag 31.10.2016

Am letzten Morgen ging’s noch einmal gemeinsam zum Frühstück. Wie immer war Gianfranco der letzte 😉 Alberto, Danila, Renza und ich hatten es sehr lustig (taaac… taaaac… tac taaaac…). Ein alter Film (il ragazzo di campagna) brachte uns so was von zum Lachen. Wir plauderten und hatten es halt lustig als plötzlich der Kellner bei uns auftauchte und uns um etwas Ruhe bat! Ups… wortwörtlich; fertig lustig! Aber das passte ja, beim Hinflug gab es Reklamationen im Flieger, so auch jetzt kurz vor der Abreise 🙂 Tja, Humor ist, wenn man trotzdem lacht, so sind wir einfach abgezottelt und haben die alten, nörgelnden Morgenmuffel zurückgelassen 🙂

Silvia war die erste, die heute Morgen abreisen musste. Von ihr hatten wir uns am Vorabend schon verabschiedet.
Die nächsten zwei, denen wir arrivederci sagen mussten, waren Renza und Gianfranco, ihr Flieger hob ca. um 11:30 Uhr ab.
So haben wir, Danila, Alberto und ich, nach dem Hotel-Auschecken den Bus in die Stadt genommen um uns noch einmal mit Franca und Osvaldo zu treffen. Die zwei Glücklichen haben noch eine ganze Woche Ferien vor sich. 🙂

Nach einem kleinen Häppchen im El Pimpi galt es auch für uns ernst und wir waren gespannt, ob das mit den Flugtickets auch wirklich klappen wird. Unterwegs zum Flughafen hab ich noch schnell via Online-Check-In die zwei Koffern von Danila und Alberto eingecheckt 😉 wenn schon spannend, dann das ganze Programm.

Am Flughafen hat dann alles geklappt mit den Tickets auf den iPhöndlis mussten wir nur noch durch den Zoll.

Da wurde ich auf die Seite genommen und eine Zollbeamtin machte mir klar, dass ich mein Handgepäck öffnen solle. Ich verstand kein Wort, doch war klar was zu machen ist. Sie streifte irgendetwas über mein Handgepäck und auch im inneren des Rucksacks. Keine Ahnung auf was ich untersucht wurde! Sie hat es mir auch nicht gesagt und wenn sie es hätte, hätte ich es vermutlich auch nicht verstanden!
Jedenfalls war mein Gepäck sauber 🙂

Dass wir nicht in einem Swissflugzeug sitzen war schnell klar. Sehr eng, schmutzig und bezahlen mussten wir auch alles selber. Dazu kommt natürlich die Pünktlichkeit. Während die Swiss viel früher am Ziel war als geplant, war die Vueling Airways viel zu spät gelandet! Dafür war es etwas billiger als der Hinflug mit der Swiss.
Egal, der Flug war trotzdem schön und wir sind glücklich aber müde in Zürich gelandet.
Für Danila ging die Reise mit dem Zug weiter nach Bern.
Alberto und ich mussten erst noch sein Auto im Parkhaus suchen bevor wir es für satte Fr.128.- auslösen konnten! Die spinnen doch!
Er hat mich wieder mit zu sich genommen wo mein Auto auf mich wartete um wieder zurück ins Bündnerland zu fahren.

Ciao Renza e Gianfranco Der Beweis Boarding Addio Malaga über den Wolken Sonnenuntergang im Flieger Flughafen Zürich

Zum Schluss wie fast immer, ein kurzes Filmchen.

Grazie a voi tutti per questa bellissima avventura dei 1966.
Ci vedermo presto al più tardi forse a (Lissabon?).
Best of 1966

 

Ausreden für den Chef

„Guten morgen Chef.
Ich kann leider nicht zur Arbeit kommen. Ich hatte einen Verkehrsunfall. Ich wurde angefahren und bin fast gestorben!
Eine Krankmeldung schicke ich Ihnen per Post.
Per WhatsApp sende ich Ihnen die Video-Aufnahme von meinem Unfall.“

Quelle: Youtube

4. Geocache – Schlittelplausch mit Fondue in Fideris

„Alle Jahre wieder“, ist das Motto des Schlittelplauschs mit Fondue. So gab es auch in diesem Jahr eine Weiterführung dieses legendären Events. Titelbild Schlitteln.
Das ist der 4. offizielle Geocache-Schlittel-Event, aber insgesamt ist loslachen.ch schon das 7. Mal beim Schlittelevent dabei. 2005 2009 2010 2012 2013 2014 2015
Ein bisschen Sorgen ob es auch in diesem Jahr durchführbar sein wird, hatten wir schon, denn das wichtigste Element für einen Schlittenplausch fehlte bis weit in den Januar hinein; der Schnee!
Doch Frau Holle war uns gnädig gestimmt und so gab es dann pünktlich doch noch die nötige Portion weisse Pracht.

Natürlich sollte der Event an einem Samstag stattfinden und vor allem so nah wie möglich an einer Vollmondnacht. Ideal erschien uns deshalb die Nacht vor dem Vollmond und das war am 23. Januar 2016.
Ob er sich dann zeigen wird oder nicht, liegt nicht in unserer Macht.
Vorweg sei gesagt, er zeigte sich in voller Pracht. (Das reimt sich ja).

Bereits am 3.November 2015 ging der 4. Schlittelplausch mit Fondue Event Online und man konnte sich dafür anmelden.

Am 23. Januar 2016 war es dann endlich so weit. Die Vorbereitungen waren alle erledigt und um 16:00 Uhr sind wir in Fideris eingetroffen.
Die Nervosität, ob auch alles klappen wird wurde immer grösser, das Wetter jedenfalls versprach Gutes für die Schlittelfahrt.

Bei der Busstation herrschte gefühltes unlösbares Chaos, doch dem war nicht so, die Einweiser- Frau hatte alles im Griff und nervte sich höchstens über die Gäste (loslachen.ch Mann), welche sie immer wieder löcherten, ob denn auch alles klappen werde.

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Ein Cacher nach dem anderen trudelte dann ein, die einen kannten wir schon, andere hatten wir noch nie gesehen. Es ging lustig und ausgelassen zu und her und schon bald durften wir uns in die Busse setzen, welche uns in kurzer Zeit in die Heubergen beamen werden.

Als wir Oben angekommen sind, dieses Mal im Restaurant Heuberge, ging es sogleich auf Platzsuche, doch nicht alle haben gleich einen Stuhl gefunden. Zusammen mit dem Personal wurde auch das gelöst und es musste niemand vor dem Haus essen.

Leider ist auch dieses Restaurant auf maximalen Profit aus und wir hatten die reservierten Tische nur für 2 Stunden. Das ist dann ok, wenn auch alles reibungslos abläuft, doch wenn zuerst nicht alle einen Platz bekommen und einige dann erst relativ spät bedient werden… ist das nicht so toll.
Das Fondue jedenfalls hat uns hier besser geschmeckt als im Berghaus Arflina.

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Nachdem wir dann in der Stallbar nebenan den Röteli, als sogenanntes Kurvenwasser genossen hatten, konnten die Schlitten für die bevorstehende 12 Kilometer lange Abfahrt gefasst und gesattelt werden.

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In diesem Jahr habe ich eine orange Warnweste für die Spitze und eine für den „Besenschlitten“, welcher auch in diesem Jahr von mountain-fantasy übernommen wurde. (Vielen Dank nochmals, der Apfelkuchen als Lohn folgt…)

Leider hat es, wie auch im letzten Jahr, nicht ganz geklappt alle zusammen halten zu können. Die Einen sind zu früh losgedüst und einer ist einer falschen Gruppe nachgefahren, andere hingegen sind hinter dem Besenschlitten erst losgefahren. Eine Idee für einen Zusammenhalt im nächsten Jahr habe ich schon…

Als es dann mit der rasanten Fahrt losging, wurde wie immer beim Brückenkopf 7 ein Halt eingelegt für die Cacher, die diesen noch nicht besucht hatten. Luagsh meinte, ob es wohl jemals einen Schlittelevent geben wird ohne hier einen Halt einzulegen? (Das wird nur der Fall sein, wenn aller Teilnehmer den Cache schon haben). Wir werden es ja sehen…

Dann ging es weiter bis zum nächsten Halt, bei welchem wir wieder auf „alle“ warteten, dabei gab es immer wieder Lustiges zu hören und sehen.

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Was auch dieses Jahr nicht fehlen durfte ist der Kopfstand im Schnee ohne Mütze, Kappe, Helm oder sonst was. Wow, rekordverdächtig, 12 Cacher/Innen standen am Pistenrand und… nein sie wollen nicht Pipi machen, sie wollen alle ihre 24 Beine so lange wie möglich Richtung Himmel strecken.

Pinkelpause

Auf los ging’s los. War das eine Gaudi! Für die einen war der Spass nach ein paar Sekunden schon vorbei, andere hielten es länger aus und wieder andere, wollten auch nach einer gefühlten Ewigkeit ihre Köpfe nicht mehr aus dem Schnee ziehen. Andere versuchten mit den Füssen die Konkurrenz zu Fall zu bringen oder mit Mütze länger aushalten zu können als diejenigen mit Glatze!

Bildschirmfoto 2016-01-31 um 15.47.58.png die letzten kopfstand  Bschisser flyMIK strafe wegen mütze

Die letzen vier waren:
Niphi’s, loslachen.ch, flyMIK (wobei er wegen Missachtung der Regeln, mit Mütze, disqualifiziert werden müsste) und Sieger dieser Challange ist im 2016: luagsh.

die letzen  die besten  luagsh der sieger

Als wir alle unsere, ein bisschen unterkühlten Köpfe wieder auf Temperatur gebracht hatten, konnte die Talfahrt weitergehen.

Unten angekommen war klar, dass nicht alle ohne kleinere Prellungen und „Ab von der Piste Erlebnisse“ sowie einen Schlittenbruch von Larisch GR angekommen waren.
Doch hoffentlich dieses Jahr ohne länger dauernde Folgen.

fideris schlittelplausch

Leider konnten nicht alle noch zu einem Schlummertrunk im Ritterhof in Fideris einkehren wegen ihrer weiten Heimreise oder der Müdigkeit der Kids.

Schlummertrunk ausklingen GC Logbuch Logbuch von loslachen.ch

Wie gesagt, für nächstes Jahr sprudeln schon wieder diverse Ideen.
An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich für eure Teilnahme und für die tollen Logenträge.
Für die, die auch im 2017 dabei sein wollen; der Schlittelevent wird mit grösster Wahrscheinlichkeit in der Vollmondnacht vom Samstag, 11. Februar 2017 statt finden.
Bis dahin wünschen wir euch ein tolles Cacherjahr.

Natürlich gibt es auch einen Trailer vom dritten Schlittelplausch mit Fondue. Viel Spass!

 

Gruss
loslachen.ch