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Dies und das, alles was so abgeht in meinem Leben

Neue Kollektion: Silvias Bilder Sommer 2017

Inspiriert durch ein Bild, welches ein Kollege mir gezeigt hat, habe ich in diesem Sommer eine neue Kollektion (Acryl auf Leinwand) erarbeitet. In (für meine Verhältnisse) kurzer Zeit, sind drei Bilder entstanden, welche ich nun präsentieren darf:

Power

Inspiriert durch das Leben, den Sommer und die Kraft der Freude stahlt dieses Bild für mich einen gewissen Power (Lebenskraft) aus.

Felder

Die Fruchtbarkeit der Natur aber auch wahnsinnig viel Freiheit zu weiteren Interpretationen öffnen dieses Bild um das darin zu sehen, womit es einen im ersten Eindruck verbindet.

Meerblick

Zurück aus den Ferien hat mir das Meer (die Nordsee) ganz spezielle Erinnerungen an tolle Erlebnisse hinterlassen, welche ich in diesem Bild auf meine Art und Weise ausgedrückt habe.

Auch wenn es mir nicht bei allen drei Bildern leicht fällt, stehen sie zum Verkauf (Preis auf Anfrage). Das eine oder andere wird vielleicht bald in Vals im Schaufenster der Bibliothek zu sehen sein.

Nach 9 Jahren wieder in St. Martin

Vor ziemlich genau neun Jahren waren wir das letzte Mal in St. Martin.
Damals waren wir erst seit Kurzem zusammen. Das kleine Walserdörfchen hat uns schon damals sehr gut gefallen und wir wussten, dass wir da wieder hinkommen wollen.
Dass es allerdings neunen Jahre dauern wird, hätten wir damals wohl kaum gedacht.

Diesmal war es ady73, der uns zu diesem Ausflug animierte. Schon vor einem Jahr schwärmte er uns von dem leckeren Maluns vor, den man hier bekommt. Inzwischen haben die Wirte des Restaurants gewechselt, doch dieses Gericht steht noch immer auf der Karte. Also machten wir uns heute auf den Weg ins abgelegene Dörfchen. Unsere Mission: Maluns testen!

Ein rustikales Stübchen erwartete uns. Da fühlten wir uns gleich wohl, doch das gesuchte Gericht war draussen auf den Menutafeln nirgends beworben worden. Die Erleichterung war gross, als wir bei der Bestellung erfolgreich waren. Schon nach kurzer Zeit standen die drei Portionen Maluns vor uns. Jetzt sind wir aber gespannt. Ady73 schob erst mal seinen Käse zu Antonio rüber. Dann probierten wir vorsichtig,…..mhhhhh,lecker! Juhu, der Maluns hat den Test bestanden. Wirklich lecker! Gut, nicht ganz so lecker wie bei ady73 zu Hause, aber trotzdem wirklich gut. Während wir noch mitten am Essen waren, war ady73 sein Teller bereits leer. Gut für uns war es schliesslich das Frühstück, das muss man mit Bedacht geniessen. Zudem hatte Antonio auch noch reichlich Käse, der ganz schön sättigend wirkte.
Eine lustige Entdeckung machte Silvia auf dem WC, da mussten die Türen angesägt werden, damit sie Platz haben.

Nach dem herrlichen Essen, schauten wir die Veränderungen im Dörfchen noch kurz an. Da hat sich schon einiges getan in den letzten neun Jahren, aber der schöne alte Kern ist geblieben. Zum Glück!

 

Dann liegt da oberhalb noch irgendwo ein Multi. Ja denn würden wir schon gerne noch holen. So direkt nach dem Essen den steilen Hang hinaufeilen, bringt einem ganz schön ins Schwitzen, aber was tut man nicht alles für einen Cache. Beim Kreuz war die erste Zwischenstation.
Interessant, was sich da in den Wäldern oberhalb des kleinen Dorfes alles befindet…

 

Dies war ein toller Ausflug. Hat echt Spass gemacht. Danke ady73.

Sommerferien 2017 Deutschland von Stadt zu Stadt

Antonio war diesmal bereits vorgängig alleine in den Ferien. Er durfte als Stellvertreter von Emanuel Elsa für das Numberone-Magazine mit Honda Motos von Oslo ans Nordkap fahren.

Dienstag 04.07.2017

Heute holte Silvia ihn am Flughafen in Zürich wieder ab. Da sie in einen Stau geraten war, kam sie etwas spät an, doch sie erblickte Kay Brem sofort bei der Gepäckausgabe und da wusste sie, dass die beiden Jungs auch nicht früher dran waren. Lustigerweise stand Kurt, ein ehemaliger Arbeitskollege von Antonio direkt neben Silvia. Er holte seine Enkel ab, die mit dem selben Flug von Oslo gekommen waren.

Wir freuten uns sehr, dass wir uns endlich wieder in die Arme schliessen konnten.

Nachdem wir uns von Kay und später auch von Kurt verabschiedet hatten, ging unsere Reise los.
Silvia hatte uns kurzfristig bei ihren Verwandten angemeldet, und somit war dies unser Zwischenziel. Dort wurden wir freudig empfangen und für uns war sogar noch Abendessen bereitgestellt. Das genossen wir sehr, da schon ein Hüngerchen aufgekommen war.

Antonio hatte so viel Zeugs dabei, dass wir erst mal ein wenig Ordnung machen mussten, bevor wir uns in unserer fahrbaren Zweitwohnung wohlfühlen konnten.

Dann noch kurz geduscht und den gemütlichen, warmen Sommerabend mit einem Schwätzchen genossen. Antonio hat sogar einen guten Kaffee bekommen, was im Norden eher selten war.

Mittwoch 05.07.2017

Erst haben wir ausgeschlafen, dann gefrühstückt, noch ein paar organisatorische Sachen geklärt solange das Internet uns noch zu r Verfügung stand und uns dann auf den Weg gemacht. Ach ja, ich hab wohl noch gar nicht gesagt, was unser Ziel ist. Das Müssmannhaus (GC48D69), ein Geocache der besonderen Art. Schon vor über einem Jahr hatten uns Petra und Frank angefragt, ob wir uns mit ihnen auf dieses Abenteuer begeben wollen. Und heute war der Tag gekommen, an dem es endlich soweit war.
Um 18:00 Uhr hatten wir den Termin. Wegen Rumtrödelei und Stau waren wir erst um 17:40 Uhr dort. Frank und Petra erwarteten uns schon ganz ungeduldig. Die Autobatterie, die unerlässlich ist um den Cache zu lösen, hatten wir dabei. Kurz vor 18:00 Uhr kamen dann auch noch Celine und Heike, die angekündigt hatten, dass sie uns zum Essen einladen werden. Sie hatten ihren Termin für den Cache direkt im Anschluss um 20:30 Uhr.

Pünktlich zu unserem Termin hörten wir einen Klicken und das Schloss war freigegeben.

Dann begann der Spuk. Petra und Antonio krochen in den dunklen, gruseligen, engen Container. Die Geräuschkulisse war beängstigend, doch die beiden Mutigen quetschten sich durch die schmale Öffnung.

Kaum waren sie weg, öffnete Celine ihren Kofferraum, welcher sich wie durch Zauberhand in einen Partyservice verwandelte. Es war wie im Schlaraffenland. Da gab es dreierlei Frikadellen, eingelegten Mozzarella, Lachsröllchen, Minihotdogs, Brötchen, Gemüsesticks, Dipsaucen, Kürbissuppe, Aprikosen-Käsekuchen, Schokocreme, Kaffee,…..es hörte gar nicht mehr auf mit Leckereien. Kein Wunsch blieb mehr offen.

Während dem Geniessen merkten wir kaum wie die Zeit verging, während die anderen beiden schwitzend, durch enge Gänge krochen und rätselten. Mitleid hatten die Draussengebliebenen zwar schon ein wenig, aber wirklich nur ein wenig. Erst nach knapp 2.5 Stunden kamen die beiden ausgehungerten, verschwitzen, aber glücklichen Cacher aus ihrem Bau. Sie sind erfolgreich gewesen, doch ohne den vorbereiteten Notfallzettel hätte das wohl nichts gegeben. Egal, Hauptsache geschafft. Was für ein Abenteuer!

Nun war Heike und MollyBär, die inzwischen auch angereist war, an der Reihe.

Antonio und Petra wurden erst mal mit Essen und Trinken versorgt, das hatten die beiden sich nun auch wirklich verdient. Während dem Essen erzählten die beiden von ihren Erlebnissen mit allen dazugehörenden Sorgen und Ängsten 😉
Frank, Silvia und Celine bewunderten die Geschichten zwar, neidisch waren sie jedoch nicht 😉

Celine berichtete noch von ihrer Reise durch den Norden, als wir plötzlich hörten, dass die beiden Suchenden bald fertig sein würden.

Das letzte Stück bereitete ihnen ganz schön Schwierigkeiten. Erst als wir ihnen den Teddy zukommen liessen, ging alles ganz schnell. Juhuuuu, alle hatten es wieder aus der Höhle des Löwen geschafft. Auch sie wurden aus dem Kofferraumcafé gestärkt, damit sie wieder zu Kräften kommen.

Bald setzte die Dämmerung ein und wir räumten alles zusammen, es war Zeit für die Verabschiedung. Wir suchten uns ein Plätzchen für die Nacht. Ein Parkplatz irgendwo in einem Dorf schien uns passend zu sein.

Donnerstag 06.07.2017

Schon um 5:20 Uhr hörten wir die ersten Tauben gurren. Auch Autos fuhren nicht zu knapp an uns vorbei. Trotzdem hielten wir es bis ca. 8:00 Uhr im Bett aus. Frühstück gab’s in einem nahegelegenen Café mit Bäckerei.

Nach einem Cache führte uns der Weg in Richtung Hannover. Dort erwarteten uns ganz tolle Dosen, ( Fairkauft (GC651VK) / Fairsteckt (GC4T0DQ) / Geoheimnisse SchAHAtzsuche: Zieh an einem Strang (GC65YHX) ) was wir nicht erwartet hätten. Die Stadt beeindruckte uns nur mässig, doch das machten die clever versteckten Dosen wieder wett. Am Nachmittag knurrte unser Magen langsam. In der Innenstadt in einem sehr guten Restaurant konnten wir ihn dann beruhigen.

Gegen Abend verliessen wir die Stadt und suchten einen Stellplatz. Etwas Ausserhalb wurden wir fündig. Wir freuen uns auf das Naturfreibad, doch leider stand da, dass dieses in 5 Min. schliessen würde. Fragen kostet ja nichts und so durften wir doch noch kurz eine Runde schwimmen und die Dusche dort benutzen. Das machte uns echt glücklich, denn genau das hatten wir jetzt gebraucht.

Antonio holte noch was zu Knabbern an der Tankstelle und so gab’s noch ein Bierchen und was zu Naschen um den Abend ausklingen zu lassen.

Freitag 07.07.2017

Wir hatten herrlich geschlafen. Frühstück gab’s in der Bäckerei um die Ecke, dann noch schnell einen Cache in der Nähe angefahren und los geht’s nach Bremen. Dass wir uns für die Überlandvariante entschieden hatten, war gut. Alle Autobahnen bis nach Hamburg waren gesperrt oder verstopft. Unter anderem wegen dem G20 Gipfel.

Kurz vor Bremen suchten wir drei Caches bei Windrädern. Dort wurde uns je eine Blutprobe von den Bremsen abgenommen, diese Mistviecher!

In der Innenstadt hatten wir erst etwas Mühe ein Parkhaus zu finden, welches genug hoch für unser Auto war. Als wir eins gefunden hatten, machten wir die Altstadt unsicher. Echt schön da! Ein spezielles Gässchen hatte es uns besonders angetan. Böttcherstrasse hiess die spezielle Attraktion, wie wir im Nachhinein erfahren haben. Dort bekamen wir unter anderem einen Einblick in die Kunst der Zückerliherstellung. Natürlich durften auch die Bremer Stadtmusikanten nicht fehlen. Zum Schluss gab’s noch ein Eis.

Und schon setzten wir unsere Reise fort. Bremerhaven steuerten wir an. Hier kauften wir erst mal Tickets, um am nächsten Tag nach Helgoland zu fahren, mit der Fähre versteht sich. Als wir diese hatten, konnten wir beim Hafen gemütlich noch ein wenig cachen. Irgendwann begann der Bauch sich zu melden. Also suchten wir ein Restaurant, in welchem wir, also vor allem Silvia, sehr gut gegessen haben. Sie hatte sich für den Fischteller entschieden.

Nach dem Essen haben wir noch einen Abstecher auf den Deich gemacht. Von dieser Aussichtsplattform aus konnte man über die ganze Stadt und den Hafen sehen.
Als wir unten wieder raus wollten, brauchten wir das gelöste Ticket nochmal. Antonio kam mit seinem gut raus, doch Silvia war eingesperrt, ihr Ticket schien die Gültigkeit auf dem Weg verloren zu haben. Na toll, und wie kommt sie jetzt wieder raus??? Nach einigen Versuchen hat’s dann doch noch geklappt, sie musste nicht über die Absperrung klettern, worüber sie echt froh war.
Ein abendlicher Spaziergang mit ein paar Dosen führte uns der Küste entlang, durch die Innenstadt und wieder zurück zum Parkplatz.
Zu übernachten versuchten wir auf dem Hafenparkplatz. Hoffentlich werden wir da nicht verschickt…

Samstag 08.07.2017

Da wir das Dach unten gelassen hatten, wurden wir auf dem Parkplatz in Ruhe gelassen.
Unten ist es etwas enger, weswegen wir nur mittelgut geschlafen haben.
Ein Café zu finden, das um 8:00 Uhr schon geöffnet ist, stellte sich als recht anspruchsvoll heraus. Im Atlantahotel, welches unten im Deich drin ist, wurden wir aufgenommen. Eigentlich ist das Frühstück für die Hotelgäste, trotzdem wurden wir freundlich bedient und durften uns, gegen einen kleinen Aufpreis auch am Buffet bedienen.



Die MS Fair Lady wartete schon am Hafen und brachte uns nach Helgoland. Über drei Stunden dauerte die Fahrt. Kurz vor dem Ziel wurden wir darauf hingewiesen, dass wir mit kleinen Booten auf die Insel gebracht werden. Das dauerte nochmal eine Weile, war aber ein spezielles Erlebnis.
Aufgrund unserer massiven Verspätung, hatte sich der Inselaufenthalt verkürzt. Nur noch knapp zwei Stunden blieben uns. Also los; eine Dose nach der anderen wurde angesteuert. Die Felsen waren schon recht beeindruckend, nur die vielen stinkenden Vögel fanden wir nicht so toll.
Wie man es von Silvia nicht anders kennt, mussten noch ein paar Postkarten her. Auf dem Postamt liess sie sich erklären, wo man was für Stempel bekommt und so verteilte sie (als alte Briefmarkensammlerin) ihre Sendungen ganz gezielt.
Auf der Insel ein paar Karten im Eiltempo geschrieben, eine im Postamt abgegeben, eine in den Briefkasten und die anderen dann auf der Fähre eingeworfen, da diese wieder einen separaten Stempel bekommen.
Die drei Stunden Rückfahrt machten ganz schön müde. Antonio träumte davon, dass wir anstelle diese Ausflugs auf einem Leuchtturm hätten einen STF machen können und dann dort übernachten. Dies hatten wir leider zu spät erfahren, sonst wäre das wohl das vorgezogene Programm gewesen. Aber Helgoland war auch ganz ok, nur die Überfahrt dauerte schon ganz schön lange.

Dafür hatten wir uns dann ein leckeres Abendessen verdient. Dieses gab’s in der Strandhalle gleich am Hafen. Ein Buffet erwartete uns. Da griffen wir nach Herzenslust zu. Silvia kam auch endlich zu ihrem lang ersehnten Hering.

Während des Essens setzen sich zwei ältere Damen an den Nebentisch. Die waren ganz schön neidisch als sie unser Essen sahen. Ihre Erlebnisse vom Essen im Hotel und noch ganz viele andere Geschichten unterhielten uns von Gang zu Gang. Die Bedienung liess zu wünschen übrig, dafür war das Essen gut.

Da wir das Auto im Parkhaus hatten, entschlossen wir uns, es auch gleich über Nacht dort zu lassen. Stört ja niemanden, wenn wir darin schlafen. Gesagt, getan!

Sonntag 09.07.2017

An diesem Morgen liessen wir uns zu einer Bäckerei navigieren, was prima geklappt hat.
Ich und du – Schuhbidu! (GC5NBRP)

  

Das nächste Ziel war Carolinensiel. Von dort aus hatten wir eine Wanderung ins Meer hinaus geplant. Mehr dazu später.

Da der Wesertunnel gesperrt sei, hatten wir erst Angst, bis nach Bremen hinunter zu müssen, doch die Sperrung betraf nur die Gegenseite und so konnten wir ohne Probleme an unser Ziel gelangen.

Nachdem wir uns auf dem Campingplatz eingenistet hatten, wuschen wir erst mal, denn Antonio hatte noch ganz viel Wäsche aus Norwegen dabei.

Die beiden Caches, die auf unserem Programm standen, waren weit im Meer draussen. Der eine 1.8 km, Anton’s Laufsteg…. (GC636C8) der andere 3.7 km. Bis ans Ende der Welt (GC5AEB7)
Um da hin zu kommen, mussten wir die Ebbe abwarten. Um 17:45 Uhr wagten wir uns hinaus aufs Meer ohne Wasser. Die Wanderung war ziemlich anstrengend.

 

An Stelle von Steinen lagen da nur Muscheln rum, Millionen von Muscheln. So viele hatten wir noch nie gesehen. Zur Orientierung war der Damm da, auf bzw. neben welchem wir her wateten. Es dauerte eine Weile, bis wir beim ersten Cache waren. Der Behälter wollte sich erst nicht öffnen lassen, doch mit etwas Gewalt ging’s dann zum Glück.

Dann wanderten wich noch weiter bis ans „Ende der Welt“. Hier bekam Antonio erst mal einen Schrecken, weil der Behälter offen war. Glücklicherweise war alles noch drin. Dann kletterte er noch nach ganz oben, bevor wir den Rückweg unter die Füsse nahmen.

Was waren wir froh, als wir endlich wieder am Ufer standen. Das Wandern machte müde und hungrig. Also genossen wir das Fischbuffet bevor es abgeräumt wurde und schon war wieder Zeit fürs Bett.

 

Montag 10.07.2017

 

Den Norden hatten wir nun gesehen. Bloss, wo gehen wir als nächstes hin? Eigentlich waren unsere Pendenzen abgearbeitet. In Hamburg hätten wir noch „Voss Margarine (GC18182)“ offen. Der G20 Gipfel mit all seinen Krawallen war inzwischen vorüber, also wagten wir uns dort hin und stoppten hin und wieder für ein Büxli oder um den Magen zu füllen.

 

Mit dem Wetter hatten wir Glück, denn es regnete nur ganz schwach.

Im Anschluss an diesen Fund, fuhren wir weiter Richtung Osten nach Schwerin. Dort wurden wir mit einem wunderschönen Schloss überrascht. Wow, was für ein Anblick! Nachdem wir den Bus auf dem Altstadt-Stellplatz parkiert hatten, suchten wir einen Cache. Dies war das letzte Bundesland, welches auf unserer Karte noch gefehlt hatte. Juhu, Statistik gefüllt!

Hunger und eine volle Blase führten uns in die alte herzogliche Dampfwäscherei zum Essen. Dies war eine sehr gute Wahl, wie sich herausstellte. Einerseits, weil der Regen in voller Kraft zur Erde niederprasselte, sobald wir das Lokal betreten hatten, andererseits, weil das Essen einfach Spitze war. Es hatte zwar seinen Preis, aber das war durchaus gerechtfertigt.

Pünktlich zum Ende unseres Mahls, verabschiedete sich der Regen, so dass wir das Schloss umrunden konnten. Ein sehr lohnenswerter Schlossgarten! Auch die weiteren Gärten, die zur Anlage gehörten, wollten wir noch bestaunen. Ein Multi führte uns bis zum hintersten Park. Der Rückweg zog sich dann ganz schön in die Länge. Dafür hatten wir viel Schönes von der Stadt gesehen.

Nun waren wir wirklich müde und hauten uns sofort aufs Ohr.

Dienstag 11.07.2017

Als erstes fuhren wir eine öffentliche Toilette an, da diese auf unserem Stellplatz gefehlt hatte. Im Anschluss suchten wir eine Bäckereicafé. Diesmal waren die Gipfeli zwar etwas trocken, aber war ok, wir hatten ja Kaffee um sie darin etwas aufzuweichen 😉

Während wir uns über ein weiteres Reiseziel Gedanken machten, viel Antonio ein, dass wir schauen könnten, ob in Polen noch ein FTF offen ist. Tatsächlich wurde er nicht weit über der Grenze fündig. Ein Mystery, bei welchem Pinkpetra uns beim Lösen behilflich waren. Voller Freude (also Antonio) in Richtung Osten (Silvia ist nicht so Fan von dem Zielland) gedüst. Drei Stunden dauerte die Fahrt. Was man nicht alles für einen FTF macht…

Tatsächlich war das Logbuch in der Gasmaske auf dem Baum noch leer. Antonio freute sich wie ein kleines Kind, während Silvia unten von den Mücken fast aufgefressen wurde.

Kaum waren wir wieder in Deutschland, fragte uns Pinkpetra, warum unser Log wieder verschwunden sei. Der Owner hatte in gelöscht. Das irritierte uns und machte auch etwas wütend. Also den Log wieder hergestellt und den Owner angeschrieben. Er meinte, dass dies ein Jubicache sei und wir daher den FTF nicht hätten loggen dürfen. Hmmm,….es tut uns zwar leid, dass die deswegen so aufgebracht sind, aber das entspricht nicht den Guidelines des Spiels und auch im Listing war nichts derartiges erwähnt. Bei uns werden Jubi-Lisitngs vorher ausgedruckt und mit den Jubilaren vor der Veröffentlichung gemacht oder halt mit den Reviewern so abgesprochen, dass sie dann rauskommen, wenn der Jubilar ihn auch holen kann. Wir hatten ja mehr als einen halben Tag verstreichen lassen seit der Veröffentlichung bis zu unserem Log. Jenu….jetzt ist es halt so. Aber für uns (also vor allem für Antonio) war dieser Länder FTF halt sehr wichtig…

Was uns in Polen gut gefallen hatte war, dass neben den Ampeln jeweils stand, wie lang noch rot bzw. grün ist…

Plötzlich hatte Antonio die Idee, dass wir den Legocache (GC13Y2Y) in Berlin nochmal suchen könnten. Den hatten wir beim letzten Besuch dort nicht gefunden. Also los! Kaum in der Stadt bereute Antonio seine Idee, da er Autofahren in Grossstädten überhaupt nicht mag. Immerhin konnten wir endlich den Legocache finden. Ein Frappuccino aus dem Starbucks war der Lohn dafür, den wir uns gönnten. Pinkpetra schickten uns noch einen empfehlenswerten GC Code, Touristic-Spot: Hackesche Höfe (GC2EB4), also fuhren wir den auch noch an. Dort angekommen, wurden wir sofort entlarvt. Der nette Herr, der seinen Roller immer vor dem Cache parkiert und schon viele Sucher beobachtet hatte, war so freundlich, uns die Dose aus dem Versteck zu holen. Das ist ja mal ein Service der Extraklasse!

Mit „First in Berlin“ schlossen wir den Besuch der Stadt ab. Nächstes Ziel: Einen Stellplatz mit Essensmöglichkeit in der Nähe finden.

In Ferch wurden wir fündig. Der Camping war extrem teuer, der Inhaber eher unfreundlich und Duschen hätte extra gekostet….hm…naja… ist ja nur für eine Nacht.

Zum Schwälbchen hiess das Restaurant im Dorf, welches wir angepeilt hatten. Rehbraten klingt doch gut. War er zwar auch, gut etwas trocken vielleicht, aber eine riesen Portion. Schade, dass wir einen Teil wieder zurückgeben mussten.

Die Stammtischbesucher kamen zwar kaum noch selbständig bis zur Toilette, aber sie waren friedlich und freundlich.

Na dann sind wir mal gespannt, wie gut wir auf dem Camping schlafen werden. Gute Nacht.

Mittwoch 12.07.2017

Geschlafen haben wir gut. Frühstück gab’s im Bus. Nach dem Besuch eines Earthcaches im Dorf, ging’s weiter in Richtung Süden. Kurz vor Erfurt, beschlossen wir, in dieser Stadt eine Pause einzulegen, zumal uns ein spezieller Cache dorthin locken wollte.

Trotz Regen das Cachen, Kaffee und Kuchen genossen und dann die Stadt wieder verlassen.

Zwei Uralt-Cache, Milumil (GC14A7) / Wildpark Karlsberg (GC38EC), die südlich von Würzburg liegen, hatten wir ins Auge gefasst. Doch erst mussten wir einen Weg dorthin finden, was mit all den Umleitungen gar nicht so einfach war. Nach ein paar Umwegen, und andere Caches, sind wir dann an unser Ziel gekommen.

    

In Tauberrettersheim fanden wir einen Stellplatz und ein gutes Restaurant. Der Stellplatz war sehr speziell: Eine Wiese mit einem Wohnmobilschild vorne dran. Ok…

In der Krone verköstigte sich Silvia mit Ochsenbäckchen und für Antonio gab’s ein Ribeye Steak. Beides schmeckte vorzüglich. Als wir unseren Stellplatz wieder anfuhren, waren wir da bereits nicht mehr die Einzigen. Wir genossen dann noch einen Spaziergang mit einigen Caches als Dessert vom Dessert.

 

Donnerstag 13.07.2017

Nun traten wir die Heimreise an. Erst gab’s noch Frühstück in der kleinen Dorfbäckerei. Der nette Bäcker bediente uns sehr freundlich, auch wenn das normalerweise, die Arbeit seiner Frau ist, diese aber heute nicht anwesend war.

Am Nachmittag kamen wir zu Hause an. Schon schön, wieder zu Hause zu sein. Ady kam noch zu einem Bierchen und so hatten wir, da ja Donnerstag ist, einen kleinen internen Hock.

Freitag 14.07.2017

Da Antonios Papi heute Geburtstag hat, wollten wir ihn besuchen. Um 11:00 Uhr trafen wir in Niederhasli ein. Auch weitere Gäste, sassen auf dem Sofa. Ein Glas Sekt um anzustossen und schon bald brachen wir auf. Da war was geplant, nur wussten wir nicht was. Mittagessen in einem Restaurant mit Buffet. Das war sehr gemütlich und gut in dieser Runde.

Am Nachmittag schauten wir noch den Flugzeugen bei ihrer Landung und den Starts zu (und den Bauarbeitern, die das WC reparieren oder absperren sollten)…

Am späten Nachmittag verabschiedeten wir uns, da wir noch auf die andere Seite der Stadt wollten und dies vor dem grossen Feierabendverkehr besser geht.

Silvias Bruder und seine Frau wurden noch besucht. Mit frischen Früchten und gesalzenen Mandeln wurden wir verwöhnt.

Am frühen Abend traten wir die Heimreise an. Dies war ein schöner Tag um unsere Ferienreise abzuschliessen.

Das waren unsere gemeinsame Ferien.

Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

Dienstag 04.07.17 Rückreise von Alta über Oslo nach Zürich.

Um 5.15 Uhr klingelte der Wecker. Wecker? Wieso  klingelt der jetzt? Und zack, war er abgeschaltet. Aber halt mal! Das hat ja einen Grund warum der geklingelt hat, stimmt ich muss noch ein letztes Mal früh aufstehen.

Kurz gefrühstückt und schon wurden wir zum Flughafen gebracht. Das Wetter lies zu wünschen übrig, doch heute war mir das egal 😉

Das erste Flugzeug brachte uns mit einem kurzen Zwischenhalt nach Oslo. Dort hatten wir zwei Stunden Aufenthalt, während welchem ich mir gerne einen Starbucks Kaffee gegönnt hätte. Ich sah immer Leute mit angeschriebenen Bechern vorbeilaufen, doch es dauerte ganz schön lange, bis ich den begehrten Laden gefunden hatte. Dort wollte ich eigentlich einen Latte Macchiato für mich und einen Espresso für Kay. Doch die haben mich nicht richtig verstanden und stattdessen bekam ich einen Latte mit ein paar Espressi drin. Ich erklärte mich nochmal und bekam dann endlich was ich wollte.
Kay haute es fast zurück als er den ersten Schluck des Getränk zu sich nahm. Der muss sowas von stark gewesen sein…
In der Wartehalle montierte Kay noch ein paar Kleber auf seinem (neuen) Helm.

 

Schon bald stand das Flugzeug, welches uns in die Schweiz zurückbringen sollte bereit und wir durften einsteigen.

    

Nach der sicheren Landung in Zürich warteten wir auf unser Gepäck. Silvia stand bereits hinter der Scheibe und wer ist denn das? Neben ihr ein Mann? Denn kenn ich doch. Kurt? Was macht der denn hier?
Auf dem gleichen Flug waren seine Enkel, die er abholen wollte. Zufälle gibt’s!
Kay wurde ebenfalls abgeholt und so trennten sich hier unsere Wege.

Vielleicht wiederhole ich mich, wenn ich sage, dass dies ein einmaliger, hammercooler Spitzentrip war, den ich so schnell nicht wieder vergessen werde.

Ich bedanke mich an dieser Stelle noch einmal bei Emanuel Elsa vom Numberone-magazine, der mich auf diese Reise geschickt hat, bei Honda für die super Organisation bis ins kleinste Detail und bei Kay, ohne den die Reise wohl nur halb so viel Spass gemacht hätte.

Reiseverlauf:

Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.
Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins.
Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf.
Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben.
Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!

Montag 03.07.17 Tag 8. Ziel erreicht!!!

Als ich heute Morgen, sehr früh aus dem Fenster schaute, sah es nicht gut aus mit dem Wetter; Bewölkt, kalt und nass 🙁

Der letzte Tag begann so wie auch die ersten angefangen haben.

   

Das tägliche Ritual wurde heute von einer Klavierbegleitung untermalt. Allerdings schien diese so beruhigend zu sein, dass Kay gleich wieder eingepennt ist. Nachdem wir ihn wieder wach bekommen hatten, düsten wir los. Ziel: Nordkap!

Schon bald rieselten ein paar Regentropfen auf uns herunter, war aber nicht so schlimm und trotz kühlen 10-14°C hat es Spass gemacht. Die Renntierwarntafeln machten heute wirklich Immer wieder hab ich welche gesehen. Zum Glück fast immer mit sicherm Abstand zur Strasse.

 

Diese Renntiere (wie auch die Kühe) leben anscheinend am liebsten dort wo die Landschaft sehr karg ist und nicht mal in den Wäldern. Unglaublich, manchmal sah ich sogar grosse Gruppen mit mindestens 30 Stück samt Jungen, sooo herzig.

Die Spannung und Emotionen stiegen mit jedem Kilometer, den ich dem Ziel näher kam und dann…

…Juppiiii wir sind da!!! Die Honda Africa Twin hat mich zuverlässig ans Ziel gebracht. Ich bin begeistert von dem Motorrad. Diese Honda ist wie geschaffen für solche Trips und wir waren ein tolles Team! Danke Honda 🙂

       

Nachdem sich die Freude ein bisschen eingepändelt hatte und das erste Fotoshooting vorbei war, gab es noch eine Rede vom Honda Manager Vito Cicchetti.

Danach war ein leckeres Essen angesagt, natürlich mit Dessert.

 

Selbstverständlich hab ich auch den Tradi gesucht und geloggt.

Komme wahrscheinlich nicht so schnell wieder hier hoch. Dann machte ich noch ein paar Bilder für den Earth und genoss es die letzen 8 Tag Revue passieren zu lassen.

   

  

Wir können alle Stolz auf uns sein, ein tolles Team und alles bis ins kleinste Detail von Honda geplant und durchorganisiert. Das war Luxsus der Extraklasse!

Ein ganz herzliches Dankeschön an Emanuel Elsa vom NumberOne Magazin und an Honda!

Ach ja, nun aber wieder zurück zum Bericht 🙂

Bevor es dann wieder nach Alta ins Hotel gehen konnte, mussten wir noch warten bis die Facebook Liveübertagung erledigt war, das dauerte noch einen Moment, machte aber nichts denn ich hatte ja noch einen Auftrag von meinem Schatz!

  

Ich soll ihr eine Postkarte senden vom Nordkap, denn sie sammelt Briefmarken:-) Zum Glück hab ich dran gedacht 😉

Dann hab ich, natürlich aus lauter Gewohnheit noch die noch offenen Büxlis runtergeladen ohne grosse Hoffnung, dass es hier in der Gegend etwas zu holen gibt…

…doch da ist einer! Ich hatte keine Ahnung, ob der auch in meiner Richtung liegt (wobei es hier oben so viele Richtungen gar nicht gibt 😉

Habe den Tradi mal angepeilt und mir die Distanz gemerkt, wann ich wieder auf die Karte schauen muss. Das war in ca.90 km.

Ja klar, ich war wieder voll im Adrenalinrausch, die Kombination vom gerade Erlebten und einem weiteren möglichen first to found mit der Honda; unbeschreiblich! Dazu machte noch ein Gerücht die Runde, dass die Rennleitung in Lauerposition sei! Supi…

Jedenfalls startete ich „wieder mal“ als erster 😉

Die Sonne zeigte sich nun auch wieder und ich musste mal anhalten um ein Bild zu schiessen. Da sieht man die Quelle und weit unten zwei Seen, oder ist das eine das Meer?

Und wieder sah ich viele Renntiere von nah und fern.

Mannn können 90 km lang sein!

Als ich dann auf die Karte schaute, hab ich die Hoffnung aufgegeben. Es schien so, als ob ich einen anderen Weg nehmen muss….Doch dann….Die Freude war riesig als ich bemerke, dass ich goldrichtig lag. Ich muss die offizielle Route nur für 4km verlassen, das passt.

Zum Glück hab ich das auf dem Hinweg zum Nordkap nicht gewusst 🙂

Der 0 Punkt lag bei einer Bushaltestelle.

Ich umrundete diese und fing schon an zu zweifeln.

Also Helm ab und nochmal rundherum und… Zufällig berührte ich was. Das war der Cache und ich war der erste 🙂

Wow, perfekter kann der Tag ja gar nicht sein.

Name eingetragen, Fötali gemacht Helm auf und zurück auf die Route mit einem breiten Grinsen im Gesicht und Vollgas 🙂

Kaum wieder auf dem richtigen Weg, kam ein SMS von Honda, man solle beim Punkt 5 tanken. Ja supi, ich war schon bei der Punkt 7.

Die Tankanzeige hatte sich schon ziemlich gesenkt, doch vielleicht reicht das Benzin ja noch…
Hab ich da gerade ein déjà-vu? Hatten wir das nicht schon mal mit dem Benzin?

Plötzlich lag dieser Geruch von Regen in der Luft und wirklich, nach zwei Kilometern begann es zu regnen. Komischerweise machte mir das überhaubt nichts aus. Ein so geiler Tag kann auch der stärkste Regen nicht versauen. Zudem ich war ja eh auf dem Weg ins Hotel.

In Alta angekommen, mittlerweile ohne Regen, war ich wieder mal einer von den ersten! Trotz Umweg! Muss ich mir Gedanken machen? Nein, mach ich nicht. Ach ja, der Tank hatte auch gereicht 😉

Somit war der Trip mit der Africa Twin zu Ende.

Alles Persönliche ausbauen, Schlafsack abschnallen, Topcase leeren und Töff abgeben.

Ja, da war ich schon ein bisschen traurig, dass die so eine hammergeniale, aber auch anspruchsvolle Tour  nun zu Ende war.

Wie sag ich immer?
„Man kann nicht immer gewinnen“, aber dieses mal hab ich gewonnen 🙂

Fun ohne Ende, tolle Leute kennengelernt, ein geniales Motorrad fahren dürfen und noch nicht mal an meine Grenze gekommen. Zudem war ich sehr glücklich, alles heil überstanden zu haben, was ja auch nicht selbstverständlich ist.

Dann ging’s raus aus den Klamotten und ab unter die Dusche.

Um 19:45 Uhr gab es ein Meeting und um 20:00 Uhr wuden wir mit dem Bus zum Dinner abgeholt 🙂

Am Ziel angekommen erwartete uns ein Zelt oder zumindest sah es aus wie ein Zelt. Draussen war ein Feuer von Bänken eingekreist. Diese wiederum waren mit Rentierfellen zugedeckt.

Ein toll angerichteter Apero stand für uns bereit: Häppchen und was um den Durst zu löschen.

  

Nach dem leckeren Willkommensgruss, wurden wir in den edlen Speisesaal geführt, in welchem man uns erst mal mit diversen kleinen, exquisiten Vorspeisen verwöhnt hat.

  

Wir kamen uns vor wie Könige. Honda hat nicht nur eine perfekte Reise aus die Beine gestellt, sondern auch ein mehr als würdiger Abschluss aus dem Köcher gezogen.

Zur Hauptspeise fanden wir ein Rentier in unserem Teller, natürlich nicht ein Ganzes 😉

Hmmm…die Felle davon haben wir draussen ja bereits gesehen. Ob das wohl die selben waren? Oder sind es gar welche, die ich heute noch auf der Strasse gesehen habe? Besser nicht weiter studieren, sondern einfach geniessen.
Vom Geschmack her war es ähnlich wie Rind. Sag ich doch; die Kühe des Nordens 😉 Jedenfalls hat’s mir sehr geschmeckt. Auch das Dessert liess ich mir nicht entgehen, obwohl ich so müde war, dass ich auf der Stelle hätte einschlafen können.

Nach dem Essen wurde noch ein wenig geplaudert, bevor der Bus uns ins Hotel brachte….irgendwas von einer besonderen nächtlichen Überraschung war mal noch die Rede…aber davon berichte ich dann erst beim morgigen und letzen Bericht.

Reiseverlauf:

Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.
Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins.
Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf.
Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben.
Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben

  1. Sonntag 02.07.17 Es geht langsam dem Ende zu…

…jenu, c’est la vie!
Heute war ausschlafen angesagt. Obwohl ich um 5 Uhr hellwach war, konnte ich nochmals einschlafen bis der Wecker losging.
Was ich im Zelt zu kalt hatte, hatte ich diese Nacht viel zu heiss! Die Fenster lassen sich hier nur einen kleinen Spalt öffnen. Aber egal, Hauptsache ausschlafen…

Der morgendliche Ablauf war wie immer, morgenessen, Briefing und dann losfahren.

 

Für heute war Regen angesagt. Schon in der Nacht hatte es damit angefangen.
Als wir zum Morgenessen gingen war noch alles nass und der Himmel düster, doch im Moment regnete es nicht.
Ich entschied mich gegen Regenklamotten. Vielleicht bringt ja positives Denken die Sonne herbei.

Da wir die einstündige „Nachtfahrt“ gestern ausgelassen haben, machen wir diese Runde heute Morgen, bevor es Richtung Alta ging, so quasi als Aufwärmerunde.
Wir starten alle zusammen, also hintereinander. Eine geführte Gruppe sozusagen. Der grösste Teil führte uns der Küste entlang. Kein Regentropfen viel vom Himmel, dafür zeite sich bald die Sonne und es wurde immer wärmer.
Ziel der Aufwährmrunde war wieder die selbe Tankstelle wie gestern.

Ich war schnell und so düste ich gleich los in Richtung Alta. Ich freute mich auf die bevorstehenden 392 km. Mein erstes Ziel war der Lunchplace.
Wobei dieser wohl irgendwie verschoben wurde. Hab das beim Breafing nicht recht verstanden. Da wurden mir meine mangelnden Englischkenntnisse zum Verhängnis.
Ich war lange der Meinung der erste zu sein, wobei das ja grundsätzlich keine Rolle spielt, doch nach ca. 140 km schloss ich auf einen Spanier auf.
Dieser fuchtelte etwas herum, da ich nicht verstand, was er wollte, hielten wir an.
Tja, er hat den Tankstopp ausgelassen und fuhr jetzt schon auf dem letzten Tropfen und bis zur nächsten regulären Tankstelle reicht es ihm nicht mehr.
Zum Glück waren wir gleich beim Lunchplace, und wie wir das von der Hondaorganisation nicht anders gewohnt sind, waren sie auch für solche Fälle gerüstet, denn sie hatten Benzin dabei.

Vor dem Essen gab es aber noch Action; eine Offroadstrecke den Berg hinauf, inklusive Schaf-ausweich-Technik 😉

  

Da ich ja noch genug Benzin im Tank gehabt hatte, war ich der erste, der oben war und so konnte ich das superfeine Essen unseres Food Trucks in Empfang nehmen und bei einer wunderschönen Aussicht geniessen.
Auch der Rocker Kay strahlte wie ein kleiner Junge als er oben ankam, ganz nach seinem Gusto, wie er meinte. Es war ja auch wirklich eine coole Sache.

Hier noch ein kurzes Video von meinem Einsatz:

Die ganz Mutigen sind dann ganz im Off gefahren 😉 Nein, ich nicht!

  

Und wie man das von mir nicht anders kennt; beim Kaffee und Guzzeli, schaute ich was die FTF s in der Gegend so machen…
Ui, ganz in der Nähe vom nächsten Tankstopp sind sieben neue Caches rausgekommen. Na dann… da ich ja längst fertig war, könnte ich ja eigentlich schon starten. Gesagt, getan!
Trotz höherem Puls, stoppte ich hinund wieder um ein, zwei Bildchen zu schiessen.

  

Der erste Cache, den ich anpeilte war im Wald. Zuerst dachte ich es gäbe einen Weg dorthin, doch dem war nicht so. Also musste ich mein Bike im Wald abstellen und mich 150 Meter durch den weglosen Urwald kämpfen… noch mehr schwitzen in den dicken Töffklamotten.

Der 0 Punkt verarschte mich immer wieder und  ich suchte und suchte… das schlimmste waren die kannibalischen Mücken! Die wollten mich auffressen! Nun zahlten sich die Klamotten wieder aus.
Mit dem Hint konnte ich nicht viel anfangen, und so machte ich mich nach einer Weile zurück zur Honda.

Auch wenn ich viel Zeit verloren hatte, wagte ich einen zweiten Cache ganz in der nahe an der Strasse anzufahren. Allerdings musste ich dafür 6km Umweg in Kauf nehmen, da ein Fluss im Weg war.
Auch hier suchte ich eine Weile und musste dann aufgeben.

Ich musste nun ein Stück  auf der Route zurückfahren um zu tanken. Ich hab wohl zu lange im Wald rumgetrödelt! Alle waren schon durch! So musste ich halt mit meiner eigenen Karte ein paar Tropfen reinlassen. Selber Schuld!
Dann ging’s weier nach Alta. Wieder ganz schöne Landschaften und wieder im Egomodus unterwegs. Geht ja nicht anders, wenn alle schon weg sind 😉
Macht Laune so zu fahren, wie es einem grad passt oder spontan anzuhalten, wenn man ein passendes Sujet für ein Foto gefunden hat.

  

Dem Schnee war ich heute zwar ganz Nahe, doch die Temperatur lag trotzdem bei 20°C.

Jetzt weiss ich auch für was die „Vorsicht Renntier“ Tafeln überall herumstehen. Genau, eine Gruppe von circa sieben Stück spazierte gemütlich auf der Strasse herum! Ich zückte natürlich das Handy und versuchte das gerade Gesehene festzuhalten, bevor sie sich ohne Eile über die Leitplanke  aus dem Staub machten. Und siehe da, es hat geklappt 🙂

 

In Alta angekommen, ja ich bin schon ein bisschen Müde, wurde zuerst wieder vollgetankt und dann ging’s zum Hotel.

Da wurden wir auf den Parkplatz eingewiesen, wo dann die Mechaniker alles checkten damit wir morgen beruhigt unseren letzten Teil der Fahrt  zum Nordkap in Angriff nehmen können.

Den Zimmerschlüssel (den Luxus, dass wir immer Einzelzimmer bekommen haben, hab ich schon sehr geschätzt) abholen, die wohlverdiente Dusche geniessen und schon war es Zeit fürs Abendessen.

 

Das was von lecker, dass ich gleich zweimal schöpfen musste 😉

Nach dem Essen erkundete ich noch ein wenig die Gegend und suchte ein paar Dosen.

    

Morgen geht’s ans Nordkap, da freu ich mich ganz besonders drauf. Hoffentlich macht das Wetter mit, damit wir auch was sehen können von dem speziellen (fast nördlichsten Punkt) von Europa.

Reiseverlauf:

Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.
Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins.
Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf.
Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben.
Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht

Samstag 01.07.17 Tagestour und anschliessend noch eine Nachtfahrt (zumindest wäre diese geplant gewesen).

Nach einer eher kurzen und kalten Nacht war um 6:00 Uhr Tagwach!

Es braucht grosse Überwindung aus dem Schlafsack zu schlüpfen und in die kalten Klamotten zu steigen, doch was sein muss muss sein.

Der 200 metrige Marsch zum WC / Waschraum wärmte dann wieder etwas auf. Frühstück am Strand, nicht schlecht was?  🙂

   

Auch das Briefing fand draussen statt und Erick erzählte uns vom Tisch aus was heute so abgeht.

Der heutige Gastfahrer heisst Alex Caizergues „professineller Kideborder“ er wird uns begleiten.

Ausser einer langen Tagestour mit Offroadeinlage ist eine optionale Nachtfahrt geplant  „was heisst hier Nacht? Die Sonne geht ja nie unter!

Egal, auch heute heisst das Motto: Spass haben und das werden wir heute ohne Fährenstress auch haben.

Die ersten ca.70km nahm ich es eher gemütlich und suchte nach schönen Orten um ein paar Bilder zu schiessen. Dabei hatte ich mehr Glück als mit Cachen.
Ich suchte bis zu diesem Punkt 3 Stück und gefunden hab ich keinen einzigen.

   

Durch die Gemütlichkeit hat es mich relativ nach hinten gespült. Ein Marshall hielt an und fragte mich ob alles ok sei… ups… das war wohl ein Zeichen der Africa Twin wieder zu zeigen wie es hier abgehen kann.

Soooo cool… ich kam so richtig in Fahrt und schon bald war ich wieder in der ersten Hälfte der Biker.

Die Fahrt, mal der Küste entlang, mal über Land und Berge und sogar durch Tunnels, die unter dem Meer durchführen, alles war bis zur Mittagspause vertreten.

Ach ja, das Wetter war zwar nicht mehr so klar wie in den letzten Tagen, aber voll ok, von 13°C bis 19°C war am Morgen alles dabei. Und am Nachmittag erreichte das Thermometer sage und schreibe 27°C. Ich musste mich von diversen wärmenden Klamotten trennen.

Das Mittagessen haben wir im Fischerdorf bekommen. Einfach aber gut.

     

Am Nachmittag ging es dann zügig rauf und runter coole etwas holprige Strassen aber wirklich genial, die Honda schluckte auch grössere Unebenheiten bravurös.

Seit 2 Tagen fährt das Swissteam im Egotrip, das heisst, jeder fährt für sich, in seinem persönlichen Tempo.

Doch immer wieder kreuzten sich unsere Wege und eimal peilten Kay und ich zufälligerweise den selben Parkplatz an. Das Wassertinken kommt fast zu kurz. Daher sind bewusste Trinkstopps schon wichtig.
Er legte sich noch einen Moment auf’s Ohr um einfach mal zu sein.
Ich hingegen spazierte den Hang hinauf in der Hoffnung endlich einen Cache loggen zu können. Das klappte dann auch und so war der Tag gerettet 🙂

  

Ca. 25km vor der Ankunft beim Hotel gab’s noch eine Offroadeinlage. Nichts Spektakuläres aber es machte trotzdem sehr viel Spass.

  

Ach ja, die Traktionskontrolle hab ich auf der ersten Stufe ausprobiert und die war voll ok, man fühlt sich sehr sicher bei dem lockeren Untergrund.
Als ich bei der Offroadfahrt wieder mal an einem schönen idyllischen See vorbei kam, konnte ich auf dem Weg gleich noch einen Geocache mitnehmen. Da es hier wirklich so schön war, habe ich die Honda hingestellt und versucht ein schönes Foto zu schiessen.

Dann ging’s ab ins Hotel, wobei Hotel ist untertrieben. Es sind kleine 4 1/2 Zimmwonungen 🙂

       

Eigendlich wären Kay und ich nicht zusammen in einem Haus gewesen, er hat das zum Glück geschnallt und umdisponiert. Für mich als einziges nicht englisch sprechndes Wesen wäre das noch blöd gewesen. Darum; danke Kay!
Im Häuschen hat es 2 Kinderzimmer und 1 Elternzimmer.
Der Rockstar Kay Brem hat sich das Elternzimmer gleich unter den Nagel gerissen 🙂 er darf das 😉 Der schneller isch dr gschwinder.

Und was macht man an so einem coolen Ort nach einem anstrengenden Töfftag mit 454 Kilometer unter dem Allerwertesten? Genau, man gönnt sich ein Jacuzzi 🙂 war das cool 🙂

Dann ging’s zum Nachtessen.

   

Die angekündigte Nachtfahrt musste leider abgesagt werden. Einerseits schade, andererseits tut so eine Pause nach einem anstrengenden Tag auch gut.

Zum Glück dürfen wir morgen ausschlafen, wir starten erst um 9:00 Uhr.

Reiseverlauf:

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Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf

Freitag 30.06.17 Der fünfte Tag

Die Nacht war kurz, da wir gestern ja erst nach Mitternacht vom Nachtessen zurückgebracht wurden, die Vorhänge im Zimmer nichts taugten und wir heute schon um 6:00 Uhr aus den Federn mussten damit wir die erste Fähre erwischen konnten.

Es herrschte ein wenig Chaos in der Unterkunft. Ich glaube die sind sich nicht gewohnt so viele Leute auf einmal zufrieden zu stellen 🙂

Hauptsache; Wetter gut, alles gut.

Start war um 7:30 Uhr und wir kamen zügig voran. Ich traute meinen Augen nicht, als ich sah, dass die Route genau an den neuen Caches vorbeiführte, welche ich gestern noch etwas abseits auf der Karte gesehen hatte.
Supi, da war es wieder, das Adrelanin! So gab ich meinem Baby die Sporen und hoffte auf einen schnellen found, denn das Programm ist straff..

   

Ich musste kurz links abbiegen und ich konnte genau vor das Büxli fahren.
Eine Tupperdose lag einfach unter der Infotafel. Andere Länder andere Sitten! Mir war’s recht. Und der Logstreifen noch jungfräulich und somit konnte ich schon wieder ein FTF verbuchen.

Weiter ging’s. Der nächste niegelnagelneue Cache lag leider zu weit vom Weg entfernt, so lies ich es und gab einen weiteren im Navi ein.

Bald konnte ich die eine Gruppe wieder aufholen, über weitere FTFs machte ich mir keine Gedanken mehr. Auf einem Parkplatz legte ich dann doch nochmal einen Stop ein. Der Nullpunkt lag an einem schönen Holzsteg, Cache konnte ich dort aber keinen finden.

Dafür wurde ich beim nächsten offiziellen Honda-Stop wieder fündig. Ein Ort, an welchem Süss-und Salzwasser zusammen fliessen. Wenn man Glück hat, kann man dort einen riesen Strudel sehen.

Die riesen Fähre, welche uns heute ein paar Stunden beherbergen wird, erreichten wir pünktlich. Grund dafür war vielleicht die ausgelassene Offraodstrecke, die wir aufgrund der vielen Regenfälle in den letzten Tagen, nicht hatten passieren können.

 

Auf dem Schiff wurden wir eingewiesen und mussten unsere Bikes mittels Spannset sichern. Das war wohl nicht die dümmste Idee, was die Erfahrung der letzten Tage gezeigt hat. Zudem war die Überfahrt ziemlich schaukelig. Für mich zwar sehr entspannend, aber für die Bikes wäre es ohne Spannset vielleicht nicht so ruhig gewesen. Ich suchte mir ein gemütliches Plätzchen und genoss die Überfahrt.
Da diese so lange dauerte, konnte ich noch ein Nickerchen machen.

 

Als wir dann endlich wieder an Land waren, hatten wir freie Fahrt. Wir müssten dann einfach irgendwann auf dem Camp ankommen.
Immer wieder machte ich Fotostops, die Honda hatte es heute sehr easy mit mir, denn ich tukerte gemütlich durch diese aussergewöhnlich schöne Landschaft.
Man weiss gar nicht was man alles anschauen soll hier auf den Lofoten. Ich glaube Bilder sagen mehr als Worte.

   

  

Wieder war ich einer der ersten, die im Camp angekommen sind. Unglaublich, was die Honda-Mannschaft hier aufgestellt hat:

 

Ein cooles Zeltlager! Ach ja, hab ich überhaupt schon gesagt, dass dies die Nacht ist, die wir im Zelt verbringen werden? Nein?- Dann weisst du es jetzt!
Endlich kann ich den Schlafsack, den wir für diese eine Nacht mitschleppen mussten, von meinem Bike abschnallen 🙂

  
Im Hauptzelt werden wir das Abendessen zu uns nehmen, welches im Food Truck zubereitet wird.
So ein Camp am Meer ist cool, also wirklich wortwörtlich cool, denn es war relativ frisch.

Kay und ich genossen ein Bierchen (oder zwei) bevor er zum Interview gebeten wurden.

   

Dann gab es was zu Essen; zwei verschiedene Fleischsorten, 2 Fischarten, Jakobsmuscheln und Crevetten, dazu gemischtes Gemüse und Kartoffeln. Lecker war’s, ausser dem Fisch, den überliess ich den andern. Dann gab’s noch ein Unterhaltungprogramm; zwei Ladys, die eine Geigerin, die andere Gitarristin und beide können echt gut singen. Ich hab sogar das erste Mal ein Live Video über Facebook gemacht, coole Sache!
Zum Abschluss wurde noch ein Feuer, das mich an ein 1. Augustfeuer erinnerte, entzündet.

Zu später Stunde kuschelte ich mich in den Schlafsack, bin mal gespannt wie wir zu sechst in dem Tippizelt schlafen werden. Hoffentlich schnarcht keiner, und wenn, dann hoffentlich nur ich, dann höre ich es nicht 😉

Und hier noch eine Aufnahme von 23:54 Uhr

Die Sonne touchiert den Horizont bei ihrem Untergang und geht dann sofort wieder auf. Da dieser Wendepunkt aber erst um 2:00 Uhr passieren wird und ich morgen um 6:00 Uhr aus meinem Schlafsack kriechen muss, stell ich mir einfach in meinen Träumen vor wie der Pingpongball nach dem Aufprall am Boden wieder in den Himmel spickt.

So im Schlafsack fühle ich mich ein bisschen wie dazumal im Militär…

…und hier noch eine Nachricht an meinen Schatz:

Reiseverlauf:

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Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag

Donnerstag 29.06.17, Tag Nr. 4

Auch heute war wieder um  6:15 Uhr Tagwache. Gefolgt vom Frühstück und um 7:15 Uhr fand das alltägliche Briefing statt, bevor wir um 8:00 Uhr aufbrachen.

Das gibt ein Fährentag, ganze fünf Mal müssen wir uns verschiffen lassen.

Damit wir jede auch erwischen, fahren wir wieder in drei Gruppen, gel Kay, nicht wie fälschlicherweise im Bericht von Tag 1 (in dreier Gruppen ) geschrieben 🙂

Die erste haben wir ohne Probleme erreicht.

Wir wurden gebeten keine Zwischenstopps einzulegen, also zwischen den Fähren, damit wir keine zu verpassen.
Also waren zügig unterwegs zwischen der ersten und der zweiten Fähre und wessen Töff steht zuforderst? Genau meiner.

Jetzt warten wir auf das zweite Schiff um es von uns Stürmen zu lassen 🙂
Die Überfahrt dauert 1 Std. Echt der Wahnsinn dieses Land.
Wenigstens haben wir auf dem Schiff die Gelegenheit ein paar coole Picks zu schiessen und ein „Pancake“ mit Konfitüre und dazu einen Kaffee zu geniessen (mein Schatz wäre ganz schön neidisch, wenn sie das wüsste;-).

Die Fahrt zur dritten Fähre ist genau nach meinem Gusto, vorne weg und zügig um die schönen Kurven, einfach genial.

  

Dazu kommt, dass die Federung der Africa Twin heute etwas härter abgestimmt ist. Und das ist sehr gut so, denn bei diesen kurvigen und welligen Strassen gibt dies ein noch viel besseres Fahrgefühl als man es sonst schon hat.

Hier hatten wir am Hafen einen längeren Aufenthalt und… der einzige Cache weit und breit ist gerade nicht verfügbar. Dafür hab ich zwei nette Fischer, Torsten und Swen getroffen und so Einges erfahren. Da sie Deutsch waren, konnte ich mit ihnen sprechen, sonst wäre das wohl schwierig gewesen.

Sie liessen mich sogar selber mein Glück versuchen und… innerhalb von 10 Miniuten waren 2 Fische an Land!

   

Ok, ok, die waren schon vorher dort gewesen 🙂 Aber ich war live dabei als Sven einen rauszog.

Dann hatte ich auch noch das Glück ein mini Wal zu sehen, etwa in der grösse eines Delfins, soooo cool.

Vom Schiff aus verabschiedete ich die beiden und  nahm den Lunch zu mir. Die Überfahrt dauerte ca.35 Minuten.

 

Ich gehörte wieder zu den ersten, die auf die Fähre fahren durften. Als erster rein, als erster wieder raus, so einfach geht das.

Kaum losgefahren hatte ich den Duft vom Meer in der Nase, vor mir eine traumhafte Gegend bei noch schönerem Wetter mit einem Bike, von dem man gar nicht mehr runter will. Ein Traum!
Auch auf diesem Wegstück war ich wieder vorne dabei, nur unser Stargast Kevin Benavides und ein Fotograf, haben noch mehr Gas gegeben.

Schwups und weg waren sie. Der Fotograf hat dann mal angehalten um ein paar Bilder zu knipsten. Klar doch, ist ja auch sein Job 😉
Ich war somit alleine unterwegs, tolle Strassen, mal rauf mal runter… kleinere Pässe halt.
Der Duft des Meers wechselte sich mit jenem von frisch riechendem Gras und dem herrlichen Geruch der bunt leuchtenden Blumen… Freiheit puur.

Ich kam als einer der ersten bei der zweitletzen Fähre an. Ein Schiff fuhr zeitgleich mit mir an den Hafen, einfach von der anderen Seite her.
Ups… das ist aber nicht die richtige, meine geht erst in 1:3/4 Std. War ich so viel zu schnell?

Da aber unsere Begleitfahrzeuge auch bereits da warteten und genau diese Fähre nehmen, meinten sie ich könne auch gleich mit.
Gesagt getan, so hatte ich nachher mehr als genug Zeit um dann zum letzten Schiff zu düsen.

Es war eine einstündige Überfahrt und ich passierte den Polakreis. Wow!

  

Die Strecke zur nächsten und letzten Fähre dauerte nur ca. dreissig Minuten. Nach der letzten Überfahrt ging’s Richtung Tankstelle, welche sich gleich beim Hotel befindet. Das war ganz schön knapp mit dem Most, doch Honda hat das genau berechnet.

Ach ja, auf dem Weg liess ich es mir nicht nehmen, hin und wieder anzuhalten um die fantastische Landschaft fotografisch festzuhalten. Sogar Gletscher konnte ich auf dem Weg sehen. Schon speziell, wenn Gletscher, Meer und die Berge so Nahe beieinander liegen. Wirklich eine tolle Bikestrecke, die einem so viele tolle Eindrücke bietet.

 

Als am Ziel getankt war, sagte mir die Mannschaft, ich solle doch noch die Gegend anschauen und ein paar Bilder schiessen bis die anderen ankommen. Klar doch, warum nicht, aber zuerst schaute ich natürlich, ob es ein Cache in der Nähe hat. Öffne die Geocache Karte und der erste den ich anklickte?!?!?!?!  Waaas?
Noch kein found? Wow, was ist denn da faul dran? Also los, 4km. Ja mein Adrenalin war wieder auf Hochtouren 🙂
Am 0 Punkt herrsche Ruhe; ein Lost Place… oh mannnn was suchte ich hier… alles verwachsen, doch dann… jupiii FTF!!!!!

 

Dann schaute ich, ob’s noch mehr zu holen gibt und ja… tatsächlich! Weitere 5 km weg lag noch ein unberührtes Döschen. Und looos… hier wurde ich schnell fündig und auch hier wieder ein FTF.
Es hätte noch mehr FTF’s gehabt, die waren aber 33 km weit entfernt, also lies ich das bleiben

Langsam kehrte ich zurück und machte noch ein paar Fotos von der Honda, die mir ein treuer, zuverlässigere Wegbegleiter war, zumindest bis jetzt ;-). Dann suchte ich das Hotel auf. Auch dort war ich noch immer der erste 🙂

Das heutige Zimmer gleicht einer Jugendherberge und die Gemeinschaftsdusche lässt auch zu wünschen übrig. Hauptsache Dusche, denn ich war wieder sowas  von durchgeschwitzt.

 

Nachdem die anderen dann auch angekommen waren, wurden wir von drei Shuttlebussen abgeholt, welche uns zu einem Boot brachten. Dieses wiederum brachte uns zum Restaurant Brestuta am Svartisvatnetsee, wo wir, nebst dem Abendessen auch noch die weisse Gletscherzunge bestaunen konnten.
Ein voll cooler Ort! Vor dem Essen wurden noch ein paar Fötali geschossen. Zum Essen gab’s Fisch. Naja, nicht gerade meine Leibspeise. Aber es passte irgendwie zum Tag, da ich ja heute schon mit Fische(r)n zu tun gehabt hatte 😉 und, um ehrlich zu sein, so schlecht war der Lachs nicht mal.

   

Dunkel wurde es auch heute nicht (siehe Fotos unten um 23:00 Uhr). Um wieder zum Boot zu kommen, haben wir uns ein paar Fahrräder ausgeliehen.

   

Wow, was für ein Tag! Eine tolle Strecke, ein cooles Bike, traumhafte Landschaften und dann auch noch zwei FTFs, was will man mehr…

Gestern dachte ich noch, dass der Tag nicht zu toppen sei, doch ich würde sagen, der heutige hat es geschafft, den gestrigen zu verdrängen.

Morgen geht’s noch früher los als bis anhin.

Reiseverlauf:

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Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag.
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Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag

Mittwoch 28.06.17: Dritter Tag.

Nach der Nacht in einem bescheidenen Hotel ging’s wieder früh los heute Morgen. Nach dem Briefing kam etwas Hektik auf, denn wir müssen unbedingt die erste Fähre erwischen.

Es ist halt immer so ne Sache mit so vielen Leuten. Bis alle 40 Fahrer bereit sind zum losfahren kann das schon mal dauern.

 

Doch wir haben es geschafft, zumindest pünktlich bis zum Hafen. Dort ging dann wohl etwas schief. Die Fähre lud Autos und Lastwagen ein und uns liessen Sie einfach da stehen. Na toll! Also mussten wir 40 Minuten warten bis der nächste Dampfer anlegte.
Dieses Mal achteten die Biker besser auf ihre Bikes und so legte sich keines mehr hin.
Nach 35 minütiger Überfahrt begann ein hammercooler Biker-Tag; super Landschaft, coole Strassen, wenig Verkehr und die Honda Africa Twin schnurrte wie ein Kätzchen, wir verstehen uns gut miteinander.
Ich fahre meist im Sportmodus, weil ich dann, wenn ich es brauche, genügend Dampf habe.
Die Traktionskontrolle auf der Stufe 3 ist sehr empfindlich, auf der zweiten Stufe fährt es sich tip top.
Da mein Navi nicht funktionierte, musste ich mal anhalten , das machte ich natürlich dort, nein ausnahmsweise nicht wo es ein Cache hatte, sondern an einem Ort, an welchem es eine geniale Aussicht gibt 🙂

    
Als dann ein paar Bilder geknipst waren und das Navi wieder wollte wie es sollte, ging’s weiter, und zwar flott.
Tolles Wetter bei 12°, auch wenn es ab und zu regnete machte das nichts.
Dann kam Stimmung auf, denn die Route führte uns ein Stück offroad durch die Gegend.
Einige von uns wurden dabei gefilmt. Ob ich auch dabei bin? Wir werden es sehen…
Jedenfalls konnte ich die Africa Twin endlich auch mal auf der Naturstrasse testen.
Das Gefühl war super und die Stufe 2 ist save, man kann ein bisschen driften und es macht richtig Spass.
Der Spass lies auch nachher nicht nach trotz wieder „normalen“ Strassen.

  

Die Mittagspause kam genau richtig, ich hatte grossen Hunger. Der Hamburger mit Salat und Kartoffeln kam da genau recht und schmeckte vorzüglich.
Ich setzte mich an den Tisch und schaute, ob es in der Nähe ein Büxli gibt und… ja, ich hob den Kopf und sah den Cache schon zwischen den Bäumen 🙂
So cool… somit war das Dessert auch erledigt 🙂 wobei der Kaffee, die Guzeli und die Schokolade auch nicht ohne waren.

Ich hätte echt nicht gedacht, dass der Tag noch besser werden kann, doch da hatte ich mich schwer getäuscht!
Die Landschaften – einfach ein Traum! Kay Brem meinte dazu: „Das sieht fast genau so aus wie in Canada.“

   
Ich weiss echt nicht wie man das beschreiben soll, einfach genial! Ein Motorrad, das wie geschaffen ist für solche kurvigen Strassen und lange Reisen, passendes Wetter, Die Tropfen vom Himmel stempeln wir als Freudetränen des Himmels ab, der uns unseren Spass gönnte.

Jedenfalls war heute Freiheit pur angesagt und wir  konnten unser eigenes Tempo fahren. Ich muss es einfach nochmal sagen: Fun pur!
Irgendwann war dann noch mal eine Pause angsesagt und die machren wir an der Grenze zwischen dem südlichen Norwegen und Nordnorwegen und ja, ausser einen Kaffee gab es hier auch einen Geocache 🙂

Als wir dann unser heutiges Tageziel studierten sahen wir, dass es nur noch ca.1 1/2 Std. und 120 km weit weg war, wir waren also sehr gut in der Zeit.
Dann aktualisierte ich noch die Cacheliste und mir wurde nullkommaplötzlich anders!
Na gibt es denn sowas? Ist da ganz in der Nähe unseres Weges ein neues Büxli erschienen?
Ja, tatsächlich! 56km von uns weg und eigentlich nicht in der Richtung, in welcher unser Ziel liegt. Aber was tut man nicht alles für einen FTF in einem Land, in welchem noch keinen davon hat. Eba gell!
Mein Adrenalinpegel auf Temperatur und die Honda durfte zeigen was sie drauf hat und das tat sie auch. Vollgar voraus!
Sie schluckte jede Bodenwelle wie wenn keine vorhanden wären und ob lange oder enge Kurven; Spass pur!
Trotz des FTF- Drangs, musste ich ab und  zu  einen kurzen Stop einlegen um die tolle Gegend zu fotografieren. Wie sagte Kay? „Wenn ich so schöne Seen sehe, brauch ich kein Meer mehr“ 🙂

Als ich die Karte nochmal aktualisierte sah ich, dass die Koordinaten angepasst wurden. Ich stand genau am richtigen Ort. Das Büxli konnte ich sofort sehen. Logbuch ausgerollt uuund, yeah, das Papier war noch blütenweiss.

Ich freute mich riesig, denn genau so einen Fund hatte ich mir insgeheim erhofft. Das Büxli war so neu das die Farbe noch nicht mal trocken war 😉
Dann ging’s wieder zurück auf die Adventure Road und zum Hotel. Mein Umweg war gar nicht so gross gewesen wie gedacht, nur 6 km zusätzliche Wegstrecke hat mich der Umweg gekostet und so dauerte die Rückreise gar nicht lange.

 

Im Hotel konnte ich dann endlich die nassgeschwitzten Klamotten ausziehen und unter die Dusche hüpfen bevor es zum Abendessen ging. Zum Dessert machte ich noch einen Spaziergang durch die Gegend…

Das waren die geilsten 467 + 6 km bis jetzt, ob das noch getopt werden kann?
Ich lasse mich überraschen was der morgige Tag bringt.
Eins ist klar und muss an dieser Stelle gesagt werden, Honda hat bis jetzt exzellente Arbeit geleistet, eine wirklich bis ins kleinste Detail durchdachte Organisation Top Job von der ganzen Mannschaft! Danke dafür!

Reiseverlauf:

Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.
Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins.
Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf.
Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben.
Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.