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Die MT10 hat die 1000 voll

Was macht man nicht alles um sein Motorrad so schnell und gut wie möglich einzufahren?
Genau, man fährt möglichst viele schöne Passstrassen. Von denen haben wir ja bekanntlich sehr viele 🙂
Da es das Wetter nun gut mit uns meinte, nutzte ich „schon wieder“ die Gelegenheit der 1000er Kilometergrenze näher zu rücken.
Mein Allerwertester schmerzt zwar immer noch leicht vom letzten Tüürli, doch was einen nicht umbringt, macht einen nur stärker 😉 In dem Sinne, Zähne zusammenbeissen und los.
Auch heute wieder 30°! Nein ich beklage mich nicht, ausser wenn ich an einer Ampel stehen muss und es einfach nicht grün werden will, ich werde dann rot vor lauter kochen.

Als ich zuhause noch kurz nachgeschaut habe, wo es denn auch noch den einen oder anderen Geocache zu holen gibt, staunte ich nicht schlecht als ich sah, dass ich den MoCache auf dem Flüelapass noch nicht hatte.
Der Pass passt mir auf jede n Fall 😉
Nachdem ich mich wieder in das Lederkombi gezwängt hatte, konnte es losgehen.
Zuerst natürlich wieder über die Lenzerheide um uns „aufzuwärmen“.
Ich hätte es aber lieber etwas kühler gehabt, denn die Höhenmeter halfen nur bedingt die Temperatur zu senken!
Fälschlicherweise bin ich dann Richtung Brienz-Lenz-Davos gefahren, denn eigentlich hatte ich mir unterwegs gedacht den Albulapass dieses mal von dieser Seite aus zu befahren, um ins Engadin zu kommen, und dann viel später über den Flüela zurück zu kommen, doch ich verpasste die Abzweigung.
Eigentlich sowas von egal 🙂
So konnte ich in Davos die Maschine volltanken und für mich gab’s wieder mal ein Rivella.
Nun wartete der Flüela. Dazu sag ich jetzt mal nichts, ein Motorradfahrer genießt und schweigt 🙂 Einzig was mich ein bisschen gestört hat, sind die Fussraster die etwas zu tief angebracht sind 😉 Immer diese Geräusche in den Kurven!
Oben angekommen war noch der Geocache fällig. Ein Griff und ich konnte mich ins Logbuch eintragen, bin immer noch erstaunt, dass ich den all die Jahre noch nicht geholt hatte.

Flüelapass der See.

Meinem Hinterteil geht es nicht schlecht, aber ich muss es nochmals erwähnen, die MT10 ist sehr straff eingestellt, ich bin der Meinung, dass meine alte Susi weicher war. Aber wie schon erwähnt, das passt mir sehr gut.
Nun, eigentlich sollte ich hier weitererzählen.
Nach dem Flüela gab es nur zwei Optionen, entweder rechts oder links. Rechts = kürzere Strecke, einmal links abgebogen gibt es kein zurück mehr und es wird länger gehen.
Willst du raten was ich gewählt habe?
Aber hallo… klarer Fall, es ging das ganze Unterengadin runter bis nach Martina, dann ein kurzes Stück durchs Österreich nach Italien über den Reschenpass 🙂
Ja klar, um so länger um so besser 🙂
Am Reschenpass dann wieder einen Geocachehalt gemacht. Ohne das Navi zu zücken wurde das Döschen aus seinem Versteck gezogen und schon war unser Name im Logbuch.
Natürlich gab es hier auch noch ein obligates Foto vom Kirchturm im See, auch wenn mir die MT10 besser gefällt, die Kombination macht es aus 🙂

Reschenpass mit MT10 Yamaha

Übrigens, bald ist die 1000er Grenze geknackt! Ich freu mich.
Nachdem ich das Schweizer Nationalgetränk ausgetrunken hatte, konnte es weiter gehen, müsste ja heute noch nachhause kommen 🙂
Dann war es so weit, ich war gespannt wie ein Regenwurm zwischen zwei Hühnern, ob ich die 1000 Kilometer an einer würdigen Stelle erreichen würde.
Wir wurden nicht enttäuscht, das Foto sagt wohl alles oder?

MT10 - Yamaha

Nun konnte ich also glücklich und erleichtert in Richtung Zuhause fahren.
Der Weg führte mich durchs Münstertal über den kurvenreichen Ofenpass. Auch dieser macht Spass ihn zu befahren.
Auf der anderen Seite in Zernez angekommen, stellte sich wieder die berühmte Frage, rechts oder links.
Nun dieses Mal wählte ich die kürzere Strecke, es ist ja Zeit mal nach Hause zu kommen, also rechts, um wieder über den Flüela zu kommen, einfach herrlich. 🙂
In Davos machte ich dann wieder einen Tankstopp, das selbe Fräulein bediente mich und ich sah ihre fragenden Blicke,“der war doch vor kurzem schon mal hier!“ 😉
Selbstverständlich habe ich die Yamaha wieder über die Lenzerheide nachhause gebracht.
Tageskilometer 350 🙂
Total 1186 Kilometer.
Am Montag geht’s ab in die Werkstatt, nein, nicht weil etwas nicht funktioniert, der ersehnte erste Service wird gemacht.
Ob ich es dann etwas ruhiger angehen werde? Wir werden es ja sehen.
Es macht einfach nur Hammerspass, die verbaute Technik der Yamaha funktioniert bis jetzt einwandfrei.
Die TCS ( Traktionskontrollsystem) hab ich in den Stufen 2 und 3 getestet, an die Sufe 1 hab ich mich noch nicht getraut.
Über das Handling muss ich nicht viel sagen, es ist wie in Velo 🙂 man schmeisst die Maschine, ob bei engen wie auch bei weiten Kurvenkombinationen kinderleicht herum.
Die Federung ist ziemlich hart eingestellt, für mich passt das perfekt. Wie es dann mit Sozia sein wird weiss ich noch nicht.
Das ich mal ein Motorrad  mit einem Tempomat besitzen würde, hätte ich nie gedacht, doch ich muss ehrlich zugeben, es ist eine tolle Sache, gerade in einem Dorf oder ausserorts kann man die gewünschte Geschwindigkeit eingeben und man erspart sich das ewige auf den Tacho schauen. Die Schweizer Rennleitung ist sehr aktiv.
Lange Rede kurzer Sinn: die MT10 ist ein absolutes Funbike 🙂 Das haben sie gut hinbekommen.

Wieder im Element mit der MT10

Das Wetter ist ja nicht so auf unserer Seite bis jetzt in diesem Jahr.
So verwundert es doch nicht, dass  wenn die Sonne sich für einen Tag zeigt, man sich nach draussen begibt.
Bei mir war das heute der Fall. Da ich alles Wichtige bis 14 Uhr erledigen konnte, zog es mich auf meine neue Yamaha MT10.
Beim Start zeigte der Tacho exakte 400 Km an.
Ziel war einfach nur geniessen, so startete ich einfach mal Richtung Süden, doch es gibt viele Wege dorthin. So beschloss ich kurzerhand mal Richtung Disentis zu fahren, denn dort musste ich mich entscheiden, ob ich über den Lukmanier oder den Oberalb fahren will.
Die Wahl kam nachdem ich kurz vor der Abzweigung noch einen kurzen Halt bei einem Brunnen machte um meinen Durst zu stillen.
Der Oberalp hatte gewonnen. Ich genoss die Kurvenfahrt in vollen Zügen, herrlich wie sich die MT10 fahren lässt. Leider hat es etwas viele Baustellen, doch was soll’s, genau deswegen haben wir ja so coole Strassen 😉
In Andermatt angekommen, hatte ich genau 100 Km hinter mir.
Und wieder musste ich mich entschieden welchen Pass ich fahren will. Aber eigentlich war in meinem Kopf die Route schon bekannt 🙂
Also bog ich Richtung Gotthardpass ein.
Genial, einfach Hammer, sehr wenig Verkehr und die Temperaturen noch angenehm und ich fühlte mich auf der Yamaha einfach nur sauwohl. Fahrspass pur, die Sitzposition wie für mich gemacht, Handling wie ein Fahrrad nur mit etwas mehr Kraft 🙂 und ich darf ja noch gar nicht die volle Drehzahl auskosten (das wird ja lustig).
Auf der Passhöhe mal einen kurzen Halt eingelegt um ein paar Fotos zu schiessen und einfach mal den Moment zu geniessen.

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Weiter ging’s die alte Passstrasse runter, eine Kultstrasse nicht für jedermann, die Pflastersteine schüttelten den Fahrer (also mich) so richtig durch 😉 Die MT10 ist ziemlich hart eingestellt, was mir eigentlich ganz gut passt.

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In Airolo angekommen war eins klar, den Sommer gibt es doch. Die Temperaturen stiegen immer mehr und es duftete förmlich nach Ferien.
Plötzlich bin ich unter einer schönen grossen alten Brücke durchgefahren und ich war der Meinung, dass hier ein Geocache versteckt sein müsste. Also stoppte ich kurz und schaute auf’s App. Ne, doch nicht, jonu, also nutzte ich den Halt für was anders hinter einen Baum 😉
Ich entschloss mich bis nach Bellinzona die Autobahn zu benutzen, denn auf der Nebenstrasse ist ein Dörfchen nach dem andern und ich hatte ja noch einiges vor mir 😉
In Bellinzona wollte mein Zweirad nach 200 Km etwas Flüssiges und ich schloss mich dem an, auch ich hatte Durst und auch ein kleines Hüngerli 🙂
Also 1x Bleifrei 1x Rivella und 1x Snickers, nein nicht weil ich mich wie eine Diva fühlte oder schlecht drauf war 🙂 aber es ging uns danach allen besser.
So, nun wartete einer meinen Lieblingspässe auf uns, der San Bernardino.
Ich muss wohl nicht erwähnen, dass es mir Spass gemacht hat.
Kurz vor dem San Bernardino Dorf hat es eine Baustelle mit einem Lichtsignal, ich musste relativ lange warten und da hörte ich hinter mir eine Supermotard um die Kurven pfeifen.
Ich drehte mich um und sah sie immer näher kommen, sah cool aus 🙂
Er hatte das richtige Timing und konnte an mir ohne zu bremsen vorbeidüsen weil es grad grün wurde 🙂
Nun ging der Spass so richtig los, wir kurvten den Pass hintereinander hoch, er in seinem Style, ich in meinem 🙂
Oben angekommen gab es einen kurzen Schwatz, denn er musste wieder zurück, weil er noch tanken musste.
So ging meine Reise wieder alleine weiter.
Von hier aus könnte ich in ca. 40 Minuten zuhause sein doch… ne, ich hab noch nicht genug.
In Splügen wurde der Blinker nach rechts gestellt und der Pass war mein 🙂
Wie immer hatte ich auch auf diesem Abschnitt meine Freude, cool waren unter anderem die vielen Murmeltiere, die das schöne warme Wetter genossen, doch nicht so gut, dass sie es halb auf der Strasse machten!
In Chiavenna war es definitiv am wärmsten,  29° herrlich, doch mir war bewusst, dass es heute nicht so bleiben wird.
Tja, in Castasegna machte ich eine weitere kurze Pause, zwar hat die Yami noch nicht nach Most verlangt, aber wenn man schon mal hier ist.

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War auch gut, denn als ich gerade den letzten Schluck des Rivellas nahm, brauchte ein Geocacher einen Tip. Doch als ich sie am Telefon hatte, war das auch schon erledigt 😉
Nun ging’s langsam Richtung nachhause 😉
Über den Maloja, meine alte Heimstrecke, wow, ich bereue meinen Markenwechsel nicht ein bisschen, war ein super Entscheid.
Oben am Malojasee nochmals eine kurzes Fotoshooting.

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Nun war der Endspurt angesagt, bei nun mittlerweile 14°C.
Der zweitletzte Pass wartete auf mich, der Albula, brrrr… zum Glück hab ich Griffheizungen bestellt, hier oben hätte ich sie brauchen können bei den 11°C.
Der einzige Trost, es geht bald wieder abwärts, was ja auch wärmere Temperaturen bedeutete.
Dem war auch so, aber nur bis es wieder die Lenzerheide hoch ging.
Wenn du jetzt glaubst, dass mein Hinterteil nicht schmerzen würde, dann irrst du dich…
Ich wusste schon lange nicht mehr wie ich sitzen sollte!
Aber das wird mit zunehmender Übung sicher besser 😉
In Chur angekommen traf ich noch einen Cacherkollegen, als ich für einen kurzen Schwatz angehalten hatte, frage er mich nur: „bisch nit am sekkla?“
Was sekkla? Ich gehöre doch nicht zu den Joggern!
Als er mir sagte, dass vor ca. 30 Minuten ein neuer Cache von büpo im Fürstenwald freigeschaltet wurde, stieg mein Adrenalin erneut.
So verabschiedete ich mich, denn ady73 wartete bereits auf eine gemeinsame Suche im Fürstenwald.
So düste ich nach Hause und stellte mein Töff mit dem Tageszähler von 435 Km in der Garage ab 🙂 um im Fürstenwald den Tag zu beenden.
Ein für mich unvergesslicher Tag ging zu Ende mit einem Bierchen von büpo spendiert 🙂

Ein Wochenende mit Honda Suisse – No ONE und Cachen

Was für ein unerwartetes und cooles Wochenende. 
Ich durfte in Vertretung für Emanuel Elsa vom TOP BIKER MAGAZIN No ONE an der Honda Swiss Summer Tour teilnehmen.

Honda Suisse Summer Tour 2015
Ein volles Programm war angesagt. Nur das Wetter versprach nicht allzu viel!
Als Treffpunkt wurde eine Berghütte beim idyllischen Lac de Taney angegeben in der wir übernachteten und am Samstagmorgen sollte es dann bei Zeiten auf die Testfahrt über diverse Pässe und abwechslungsreiche Strassen nach Aix-les-Bains (F) gehen. Dort übernachteten wir am zweiten Abend. Doch davor ging es auf’s Schiff, wo wir unser Abendessen verspeisen durften.
Der Sonntag war dann ganz der Rückreise gewidmet.
Soweit die Kurzfassung, ach ja, das wichtigste hätte ich fast vergessen.
Zum Test standen folgende Motorräder bereit:

  • GL1800F6B Bagger
  • GL1800 GOLD WING Anniversary
  • VFR800F
  • CB1000RA
  • CB650F (im Lieferwagen)
  • CBR1000RA MARQUEZ
  • CBR600RA
  • VFR1200XD Crosstourer
  • VFR800X Crossrunner

Ich freute mich so sehr an diesen Anlass teilnehmen zu dürfen, auch wenn ich die meisten Testfahrer gar nicht kenne, dass ich mir den ganzen Freitag freigenommen habe.
Ich durfte mir sogar ein Motorrad aussuchen, mit dem ich die Anreise antreten durfte.
Nun ja, da gab es zwei Kriterien, das eine war das Wetter, eher schlechte Prognosen, das andere die lange Anfahrt.
Nun kommt’s, wer mich kennt weiss eigentlich, dass ich eher auf Sportmaschinen oder Naketbikes stehe also sitze. Für diese Fahrt habe ich mir aber die GL1800 GOLD WING Anniversary ausgesucht. 
Noch nie hatte ich das Vergnügen mit so einem riesen „Schiff“ zu fahren. Dementsprechend hoch war auch der Respekt, oder war es gar Angst?
Jedenfalls hab ich die Wahl getroffen und der Tag war da; ich musste die Gold Wing beim Motorbike in Chur abholen.
Mann war ich nervös, da half auch die moralische Unterstützung von Emanuel nicht viel.
Und da stand sie nun, das Flaggschiff von einer Honda.  Mir wurden alle wichtigen und weniger wichtigen Knöpfe, Hebelchen und Schalterchen erklärt und schon konnte es losgehn.

Ja, wenn sie einmal rollt, geht das ganz gut, jedenfalls bin ich problemlos ums erste Eck gekommen. Natürlich konnte ich nicht sofort nachhause, eine kleine Kennenlernrunde musste schon noch sein.
So steuerte ich das fahrende Sofa durch die Stadt und verlies diese dann Richtung Lenzerheide.

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Oh ja, bequem ist sie, da kann man aber gar nichts sagen und eben, wenn sie einmal rollt, dann geht das kinderleicht. Erstaunt war ich tatsächlich wie leicht sich die Maschine um die ersten engen Kurven führen liess.
Auf der Lenzerheide testete ich dann die Heizungen, Sitz/Griff und Fuss, perfekt.

Wieder zuhause angekommen kam die nächste Herausforderung. Ein Parkmanöver in der Tiefgarage war angesagt. Irgendwie spürte ich mein Herz mehr klopfen als sonst!  Aber alles ging gut. Das halbe Auto konnte auf dem Zentralständer abgestellt werden.
Weil es so schön war, wollte ich meinem Schatz das GoldWing Erlebnis nicht vorenthalten und wir beschlossen eine kleine Runde zu drehen.
Sie fühlte sich anfangs recht wohl darauf, halt wie auf dem Stubensofa 
Als es dann wieder aufwärts ging, meinte sie ganz trocken: „Duuu… das isch aber scho as bitzli langwiilig“  und das, notabene, wegen geringer Bodenfreiheit in den Kurven, was ein Rasterkratzen nicht verhindern lies! 
Tja, ist ja auch irgendwie verständlich, denn bei mir macht das Töfffahren erst in den richtigen Kurven Spass. Weiterlesen

Ferientagebuch mit Geocachen und TÖFF-fahren

Tagebuch von Antonio, Winterferien mit FTF Jagd durch Frankreich und Italien mit einem TÖFF Vergleichstest an der Cote d’Azur und das im Januar. Die Reise ging am 10.1.2015 los und endete am 17.1.2015
Ferien-Collagen FR-IT

Wie alles begann…
Ungefähr eine Woche vorher wurde ich angefragt ob ich wieder mal Lust hätte ein Motorrad Vergleichstest für das Motorradmagazin TÖFF zu machen.
Na klar doch, wenn’s zeitlich passt.
Als ich dann aber erfuhr, dass dieser Termin in Südfrankreich stattfinden soll, zweifelte ich erst mal einem Moment lang. Immerhin war der Test das letzte Mal praktisch vor der Haustür.
Vier Tage sollte das Ganze dauern.
Der Zufall wollte es, dass ich noch ein paar Tage unverplante Ferien übrig hatte. Warum eigentlich nicht? – So sagte ich zu und wer mich kennt weiss, dass ich da noch anderes im Sinn hatte: Genau, Geocaching! 
Sofort begann meine Vorbereitung diesbezüglich. So viele Pocketqueris runterladen, das neue Navi in all seinen Funktionen nochmal testen, überlegen, was ich noch alles brauche,… Menno war das eine Arbeit. 
Plan = 0. Also fast, ich muss einfach am Mittwochmorgen in Gémenos in Töffmontur bereitstehen.
Aber es gab auch noch eine andere Mission, die ich gerne erfüllen wollte:
Es fehlt noch ein FTF in Frankreich, dann hätten wir in acht Länder mindestens einen FTF, das ist schon fast Rekordverdächtig (zumindest in der Schweiz). 
Am Abend vor der Abreise, hab ich noch eine Trial Maschine von meinem Kumpel bekommen um zwischendurch ein bisschen Spass zu haben. Mit so einem Motorrad kann man fast überall hoch und runter fahren. Ich hoffte sehr, dass ich auch die Gelegenheit haben würde es auszukosten.
Am nächsten Morgen hab ich dann die letzten Navivorbereitungen abgeschlossen und den Loslachen.ch Bus geladen. Schlafsack, Duvet, Trial, Ersatzbenzin, Fahrrad, Laptop Navis usw.
Punkt 14:00 ging’s los, Ziel: Einfach mal Richtung Genf.
Erster cachetechnischer Halt wurde erst am „Rastplatz Oberbipp“ GC16TFZ gemacht. Nicht ohne Grund, jaja klar, auch um eine Pipipause zu machen, doch hier gab es einen Cache, den ich schon mal vergebens gesucht hatte. Damals war es sau kalt und ich brach die Suche schnell ab. 
Heute suchte ich auch wieder etwas länger nach dem NANO! Aber dieses Mal ging ich mit einem Smiley weiter 

loslachen auf dem Weg

Der nächste Halt musste sein, weil auch das Cachemobil nicht ohne Diesel läuft.
Da es bei der Tankstelle in der Nähe auch ein Büxli hatte, wurde dieses von mir besucht. Ha! Das ist ja mal ein Ding, dieses Dösli musste ich gar nicht suchen.
Es schien so, als ob das Büxli gewachsen wäre, denn das Versteck ging nicht zu. Komisch, aber was soll’s, den Owner habe ich informiert. Fahrt in die FTF Ferien
Langsam wurde es dunkel, und ich machte nochmals eine Pipipause und versuchte mich kurz an einem Tradi. Nur kurz, denn im Dunklen auf einem Rastplatz… na ja… schnell weg hier. 
Auf dem iPhöndli noch schnell nach einem Hotel Ausschau gehalten und auch eins gefunden. Konnte aber nicht online buchen, also Adresse eingetippt und los.
Uiuiui… Plötzlich und unverhofft überquerte ich die Grenze und landete vor dem Hotel. Und so war ich fast ohne es zu merken schon in Frankreich.
Da muss ich jetzt durch, obwohl ich kaum französisch kann.  An der Rezeption war meine erste Frage; Deutsch? Italienisch?
Das freundliche Fräulein hatte erbarmen mit mir und wir konnten uns auf italienisch unterhalten. Sie wollte alles wissen von mir, komisch… von sich hat sie nichts erzählt.  Hotelzimmer Nachdem das Zimmer inspiziert war, knurrte der Magen… shit, ich muss noch aus dem Haus.Im Zentrum habe es einen Chinesen und ein Italiener. Ich stellte mir gerade vor, wie ich die Karte beim Chinesen studieren würde und nur Bahnhof verstehe,  also war klar, eine Pizza kann ich besser bestellen.Ich fand die Pizzeria dann auch auf Anhieb und die quattro stagioni war sehr lecker.Als kleines Verdauerli steuerte ich einen weiteren Tradi an. Der blieb mir verwehrt, sch…. NANO. Da es aber noch ein anderer in der „Nähe“ hatte, versuchte ich mich noch daran. Dieser zeigte sich auch ziemlich schnell und ich konnte den Tag doch noch mit einem Erfolg beenden. 

Soviel zur Vorgeschichte.  Weiterlesen

Motorradausflug mit der KTM

Endlich finde auch ich wieder mal die Zeit um einen Ausflug über ein paar Pässe zu machen.

Das war der Erste grössere in diesem Jahr, kaum zu glauben nicht wahr?

Meine Susi hat die Strasse noch nie gesehen im 2011! Ich glaube ich werde alt.

An unserem Donnerstagshock hat mir Squidli nahegelegt, dass wieder mal ein Ausflug fällig wäre.

Ich musste an der KTM erst noch eine Strassenbereifung aufziehen, denn mit Rennpneus hätte die Rennleitung keine Freude an mir, oder doch? Finanziell gesehen sicherlich.

Am Samstag bin ich früh aufgestanden und habe meine KTM strassentauglich hergerichtet, eine loslachen Event SMS versendet und ins Forum geschrieben wann und wo wir starten.

Sonntag 9:00 Agip Tankstelle in Chur.

André und Squidli waren bereits am Warten als ich angekommen bin, hinter mir fuhr auch noch ein unbekanntes Motorrad, es war Jan, ein Neuer, der uns über das Forum gefunden hat.

Kurze Routenbesprechung und…

…da klingelte das Handy!

Sergio! Er hat verschlafen  und wollte uns nachfahren.

Achtung fertig los…

Erst über die Lenzerheide dann Richtung Albula.

In Preda der erste Halt mit Kaffee und Gipfeli inklusive nette Bedienung.

Nach der Stärkung düsten wir weiter, nächstes Ziel war das Ristorante/Pensione Sfazù hiter dem Berninapass.

Immer eine gute Adresse um zu Essen, natürlich haben wir geschaut, dass wir um die Mittagszeit da ankommen um ein feines Menü zu geniessen.

Dort angekommen hatte ich ein Gespräch mit Sergio, der Arme durfte uns nicht folgen, weil seine Liebste gestern ihren Frauen-Polterabend hatte und nun etwas schwach auf den Beinen sei 

Fängt ja gut an! 

Wir haben wie immer gut gegessen und auch die Aussicht war nicht ohne.

Dann ging’s wieder zurück über den Bernina, den Maloja runter in die Hitze bis nach Chiavenna und dann gleich wieder den Splügen hoch wo es wieder erträglicher wurde.

Kurz vor Splügen drehte Squidli um, er hat wohl was verloren, André und ich fuhren weiter und wurden doch prompt …

von der Rennleitung Angehalten und kontrolliert!

Als wir fertig auseinandergenommen worden sind, kam auch Jan auf den Parkplatz, nur Squidli fehlte noch, egal wir beschlossen in Splügen eine Pause zu machen, um auf ihn zu warten.

Die Pause war relativ kurz, denn er tauchte auf, bevor wir von unseren Motorrädern absteigen konnten.

André verabschiedete sich da von uns, er bevorzugte es nach Hause zu gehen statt noch was mit uns zu trinken.

Der letzte Halt haben wir dann zu dritt in Sufers gemacht, wo auch unsere Töffs was zu trinken bekommen haben.

War eine tolle Ausfahrt, hat Spass gemacht, danke euch dafür und bis zum nächsten Mal.

 

 

Mein 1. Ausflug mit dem neuen Töff endet bei der Polizei

Ich habe mir ein neues Spielzeug zugelegt um mit meinem Kumpel André hin und wieder ein paar Runden zu drehen.

Und man höre und staune, es ist keine Suzuki!

André hatte eine Adresse von einem Verkäufer der seine verkaufen wollte und er hat mich überredet diesen mal anzurufen.

Ich tat dies und siehe da… die 525 war noch zu haben und…

… ich machte einen Termin in Wil ab und 2 Tage später hatte ich das Teil schon bei mir zuhause stehen.

Zu den Cross Rädern habe ich auch noch einen Satz Monobike Räder bekommen um dann auch mal in der Halle oder auf der Rennstrecke zu fahren.

Am Samstag war es dann so weit, nachdem ich mir einen passenden Helm gekauft hatte, konnte es losgehen.

Anderé wartete schon auf mich in Domat-Ems.

Ich hatte schon meine erste kleine Panne… das Benzin ging mitten in der Stadt aus und ich wusste noch nicht welche Stellung  die Reserve hatte!

Egal, nächste Tankstelle angefahren und ab zum Treffpunkt.

Es konnte gleich losgehen und wir wollten nach Feldis fahren, das ging mehr oder weniger gut, ausser den Eisfeldern auf welche sich auf der Strasse breit machten!

André kam gut voran und ich blieb zurück, kam auf dem Eis einfach nicht weiter trotz Stollen Pneus!

Als es bei mir wieder weiter ging kam er mir schon wieder entgegen, es sah nicht wirklich gut aus, ich bin an ihm vorbeigefahren an den Punkt weit oben wo ich eine Stelle gesehen habe ohne dieses verflixte Eis!

Nun hatte ich ein Problem, wo ist mein Kumpel!

Zurückfahren wollte ich nicht, also stellte ich meine an einen Baum und ging ihm zu Fuss entgegen. Er hat es auch geschafft und düste an mir vorbei bis zur eisfreien Zone.

Nach einer kurzen Verschnaufpause gings weiter in der Hoffnung, dass wir nicht gezwungen werden zu wenden.

Das mussten wir zum Glück nicht und wir konnten dann in Feldis eine prächtige Aussicht geniessen.

 

Natürlich wollte auch ich auf ein Bild mit ihm und unseren Maschinen, doch das ist nicht so einfach mit einem iPhone und einem viel zu kurzen Timer.

Das sieht man auch am Bild, es sieht so aus als ob ich schweben würde.

Der 2. Anlauf ging dann schon besser.

 

Danach gings runter Richtung Rothenbrunnen und gleich wieder links weg rauf nach Trans.

André war angeblich noch nie da oben! Unglaublich für jemanden, der in der Nähe aufgewachsen ist.

Nach einem Rivella im Restaurant Edelweiss in Trans und etwas Sonne tanken…

fuhren wir wieder ins Tal nach Bonaduz und von da ins Safiental nach Sculms.

Es hat richtig Spass gemacht so kreuz und quer durch die Gegend zu fahren.

Da wir beide noch einen Termin hatten, beschlossen wir den Tag zu beenden und wir verabschiedeten uns in Bonaduz.

Mein Hinterteil schmerzte ein wenig denn ich bin mich nicht gewohnt auf einem so schmalen Sattel zu sitzen.

Ich fuhr also glücklich in Richtung Domat Ems und dachte mir, ich könnte noch einem Arbeitskollegen einen Besuch abstatten.

Auf der langen Geraden fuhr ich einem Auto hinterher. Da die Fahrt so gemütlich war, dachte ich mir ich entlaste ein wenig meinen Po.

Bin aufgestanden und setzte mich quer auf den Sattel. Das tat richtig gut.

Vor dem Kreisel setzte ich mich wieder normal hin.

In Ems verfehlte ich die Richtige Einfahrt, doch das war egal, viele Wege führen zum Kollegen.

Da ist mir dieser silberfarbige BMW aufgefallen, der in die selbe Strasse einbog.

Dachte mir noch nichts dabei, doch als ich wieder zurückfuhr um die andere Strasse zu nehmen und der BMW immer noch hinter mir war, ahnte ich schon wer das sein könnte.

Gut das ich brav mit 50, respektive 30 km/h und auch immer korrekt meine Richtungsänderungen angegeben hatte.

Und dann kam das, was ich nicht hören wollte! Der BMW hupte! Ich schaute zurück und da stand

Eine Polizistin ist ausgestiegen und hat mich angewiesen ich soll gleich zum Polizeiposten im Dorf  fahren.

Dies machte ich auch und ich ahnte schon warum!

Ich hatte noch nicht die Gelegenheit das Nummernschild im korrekten Winkel zu montieren.

Ich war vor der Polizei da und bereitete schon mal den Führerausweis vor.

Diesen wollten sie auch sehen und auch den Fahrzeugausweis, doch diesen hatte ich noch nicht weil ich die KTM am Mittwoch erst eingelöst habe.

Bei der Frage, ob ich wisse warum sie mich angehalten haben verneinte ich dies.

Der Polizist sagte mir „Wegen den Turnübungen“

Ich wusste nicht, dass man das so nicht darf   und fragte, was denn die Begründung sei… nicht beherrschen des Fahrzeugs?

„Genau“ meinte er, Sie wissen es ja!!!

Ich konnte nur schmunzeln . 

Das gäbe ein Verfahren!

Dazu komme noch das Nummernschild, dies gebe aber „nur“ eine Ordnungsbusse!

Na cool, was soll man dazu sagen? 

Leider war der Polizeiposten in Ems nicht besetzt, sodass ich in Begleitung nach Chur fahren musste um mich da verhören zu lassen.

Was solls, ich nahm das Ganze eigentlich mit Humor, denn wenn sie nicht schlimmeres zu tun haben ist es ja auch gut oder.

Es hat trotzdem Spass gemacht und ich freue mich auf das nächste Mal mit dem richtigen Winkel der Nummer, mit einem Fahrzeugausweis und vor allem mit erlaubten Turnübungen.

Abschlussausflug 10.10.10

Nun hat es doch noch geklappt, dass ich (Silvia)  auch noch ein (wahrscheinlich) letztes Mal in dieser Saison mitfahren durfte.

Los ging es um 10:30 Uhr. Treffpunkt war in Tamins bei der Post.
Als wir eher knapp dort ankamen, waren Squidli, Sandra und André bereits am Warten.
Alle waren gut eingepackt, da es zwar schön, aber nicht soo extrem warm war.
Die Route war nicht wirklich neu, es war die Gleiche, wie Antonio, Stefan, Sascha und Chantal am Tag zuvor schon schon abgefahren hatten.
Es ging durchs Oberland hinauf zum Oberalppass, hinunter nach Andermatt, den  Furka hoch, hinten runter und gleich noch über Grimsel nach Innertkirchen. Ach ja, auf dem Grimsel gabs noch eine kurze Raucherpause für Squidli.
Kaum hatten wir unsere Maschinen parkiert, reihte sich eine Serie Oldtimer-Autos vor uns auf. Wasser nachfüllen und weiter war wohl geplant. Doch einer sprang nicht mehr an. Squidli und Antonio schoben das Gefährt zwar ein paar Meter an, doch auch das nützte nichts.
Also fuhren wir nach Innertkirchen, wo wir uns ein Mittagessen gönnten.

Die Vorspeise unseres Menus kam wie im Flug, dafür gings um so länger, bis die Hauptspeise endlich vor uns stand. Sandra und ich hatten eine halbe Portion bestellt, diese war aber genau glich gross wie eine Ganze, nur kostete sie weniger.

Voll getankt (Mensch und Töff) düsten wir über den Sustenpass, ohne einen Unfall zu sehen, gell Squidli.
Ja und dann gings wieder zurück über den Oberalp und ab nach Hause.

War eine schöne Abschlussfahrt. Danke an euch alle!

und bis zum nächsten Jahr.

Gruss Silvia

Töffausflug vom Samstag 09.10.2010

Gestern Abend habe ich mich kurz um entschlossen mit 2, respektive 3 Töff -kumpels, welche ich bis dato nur vom Forum kannte, eine der letzten Töff- Ausflüge in dieser Saison zu machen.

Sascha hat mir am Freitag zur später Stunde mitgeteilt, dass er mit Freundin Chantal und Stefan um 08:00 Uhr in Wädenswil losfahren wird um den Furka, Grimsel und Susten zu fahren.

Wir haben in Andermatt abgemacht. Ich fuhr über den Oberalppass und sie durch den Kanton Schwyz.

Ich sag euch… An einem freien Tag so früh aufzustehen, sollte verboten sein, das meinte auch meine Freundin Silvia und blieb im warmen Bett.

Die Sonne war noch nirgends zu sehen und es war so was von  kalt !!!

Egal, abgemacht ist abgemacht und ich fuhr los.

In Ilanz hatte es dicken Nebel und es war feucht!

Da habe ich langsam aber sicher angefangen an den Fingern zu frieren!

Als ich in Cumpadials den ersten Sonnenstrahl in greifbarer Nähe sah… hielt ich an um etwas Wärme zu tanken

Habe eine kurze Pause eingelegt, die Handschuhe auf dem warmen Motor deponiert und gewartet bis sie etwas wärmer wurden.

Erstaunlicherweise wurde es immer wärmer je höher ich kam und auf dem Oberalppass war es angenehm.

Was soll ich jetzt sagen…

Ich war 15 Minuten vor dem abgemachten Termin in Andermatt und habe mir eine ganz helle Schale und zwei Gipfeli bestellt, natürlich draussen auf der Terrasse!

Ich bin soooo blöd…. da war es wieder richtig frisch!  Jonu, was soll`s

Ich musste nicht lange warten, da kamen die zwei Italienerinnen, MV Agosta Brutale und die Ducati Monster  mit Stefan, Sascha und Chantal auf dem Rücken

Nach einem kurzen Kennenlernen mit Kaffee und Gipfelei ging’s weiter.

So richtig wusste niemand in welche Richtung, also kam der Vorschlag, erst mal den Furkapass in Angriff zu nehmen und dann der Grimselpass.

Kaum losgefahren sind wir in eine gefährliche Situation geraten!

Ein Traktor kam uns entgegen, dieser hatte Eisen geladen, welches auch die Hälfte der Gegenfahrbahn in Anspruch nahm!

Ich hab es im letzten Moment gesehen und konnte gerade noch ausweichen.

Unglaublich! Eigentlich hätte ich umdrehen sollen und…

… ich war aber so was von sprachlos und entsetzt, dass mir das nicht mal in den Sinn gekommen ist!

Die Fahrt danach war cool, oben am Furkapass haben wir erfahren, dass Chantal bis dort hin noch Jungfrau war jedenfalls was Passfahrten angeht

Nach dem Furka kam der Grimsel und in Innertkirchen tankten wir unsere Maschinen auf.

Da wir noch keinen Hunger hatten , beschlossen wir auch noch den Sustenpass zu, um eventuell in Wassen ein Restaurant aufzusuchen.

Genau so war es auch, Mittagspause und SMS Versand an unsere Liebsten zuhause.

Stefan hat sich das Menu  Gnocchi alla Antonio bestellt

Als ich die Servicetochter fragte, ob ich das Essen umsonst bekomme, weil ich auch so heisse, verneinte sie!

Habe ich halt Schnippo bestellt gut war auch das.

Chantal und Sascha haben beschlossen von Wassen aus Richtung nachhause zu fahren, weil sie noch einige Termine hatten.

Ich hatte verschiedene Möglichkeiten zurück zu fahren.

Zusammen mit Stefan haben wir uns für den Oberalp, Lukmanier und dann den San Bernardino entschieden.

Stefan`s Vorfreude war gross

Als wir dann endlich bezahlen konnten, haben wir uns von dem jungen Paar verabschiedet.

Am Oberalppass hatte es etwas Verkehr, der Lukmanier dagegen war fast leer, doch….

… das Wetter machte im Süden nicht mit, am Hospitz sah es so aus!

Frage: wenden oder weiter?

Wir haben uns für „weiter“ entschlossen und es war nicht so die richtige Lösung, wieder saukalt und gar Nebelregen, Sicht gleich Null!!!

Was soll`s, von Biasca aus war es wieder einigermassen ok, aber als wir in San- Bernardino angekommen sind, beschlossen wir durch die Röhre zu düsen.

Und siehe da, auf der anderen Seite schien wieder die Sonne

Das war ein echt toller Ausflug mit 7 Pässen, in Thusis noch ein Abschiedskaffee und dann ab nach Hause und unter die Dusche.

Danke Chantal, Sascha und Stefan für den tollen Tag.

3 Pässe Ausflug

Heute ging es spontan vorerst über den Splügen nach Chiavenna.

Da machten Silvia und ich einen kleinen Zwischenhalt um unseren Durst zu löschen.

Danach dauerte die Fahrt nicht lange, nur bis zum Grotto Ghiggi, denn mein Schatz wollte Fleisch kaufen.

Als wir da ankamen, viel mir sofort auf, dass es nicht mehr so ist wie es mal war.

Seit einiger Zeit gibt es da eine neue Führung.

Ich denke wir werden da mal einen Zwischenverpflegungsstopp einlegen um es neu zu beurteilen.

Nach dem Malojapass sind wir dann zu Fuss zu den Gletschermühlen gegangen…

… wo auch eine schöne Burg steht, die man besichtigen kann und die eine super Aussicht bietet.

Es war echt eindrücklich und spannend.

Da uns der Hunger etwas plagte, beschlossen wir im Beach Club in Sils eine Pizza zu essen…

… bevor es wieder über den Julier, und ausnahmsweise nicht über die Lenzerheide (es war sehr kühl), wieder nach Hause ging.

Ist der Sommer vorbei?

Töffausflug vom Samstag 21-08.2010

Da der Sommer ja wieder zurückgekehrt ist, muss man einfach einen Töffausflug machen.

Die Idee dazu hatte DJ Mäsa und wenn er schon mal Zeit und ein Töff hat, muss man einfach.

Mit dabei:

Sergio mit Marcella, Guido (Squidli), Mäsa und sogar Andy hat es wieder mal geschafft mit uns mitzufahren auch wenn es sehr spät am morgen für ihn war

Ich war natürlich mit Silvia auch dabei.

Da ich noch einen Nagel aus dem Hinterreifen entfernen und reparieren musste, hatte ich schon etwas Stress

Um 8:00Uhr hatte ich einen Termin beim Super- Mechaniker.

Nachdem der Pneu repariert war, ging es nach Hause, doch als ich mein Baby aus dem Bus laden wollte, zickte diese wieder mal!

Ich hab zu Silvia schon gesagt, dass sie ihren Helm wieder absetzten könne.

Das muss meine Suzuki gehört haben und sprang dann doch noch an.

Demnach war das Motto:

No risk no fun und ab zum Treffpunkt in Chur.

Wir waren nicht die letzten, Sergio ist  nach uns angekommen!

Mäsa hat sich die Honda CB 1000 für diese Ausfahrt ausgeliehen, ein tolles Töffli.

Nach einer kurzen Besprechung wohin es gehen sollte, sind wir gestartet.
Das erste Zwischenziel war das Puschlav (Sfazu Alpe Campo) um da die Mittagspause zu verbringen.

Die Reise hatte es ein wenig in sich!

Erst haben wir nach einem ausserplanmässigen Notstop in Silvaplana Sergio vermisst, der das Schlusslicht machte.

Andy ist dann extra nochmals zurückgefahren um zu schauen, ob er eine Panne hat.

Dem war nicht so… also mussten wir annehmen, dass er sich an uns vorbei geschlichen hat, um sich ein schönes Plätzchen auf der Terrasse im Restaurant zu ergattern! 

Wir fuhren dann los.

In Sfazu angekommen fehlte dann Mäsa!

Guido hat ihn noch nach dem Bernina-Hospiz gesehen!

Da klingelte plötzlich das Telefon und Mäsa war am andern Ende

Er fand den Weg ins Puschlav nicht, er stand an der Grenze Richtung Livigno!!!

Mäsa Mäsa, und ich dachte, du kennst dich in der Gegend aus.

Na ja, am Ende konnten wir alle zusammen das Essen bestellen.

Zurück ging es dann Richtung Livigno.

Leider musste Andy schon um 18 Uhr Zuhause sein, sodass wir durch den Livigno-Tunnel fahren mussten.

In Susch haben Andy, Mäsa und ich getankt, um dann über den Flüela zu fahren.

Ich hatte mal das Vergnügen Sergio’s Fahrstiel zu beobachten, denn er war vor mir.

Hat Spass gemacht
Dann haben wir uns in Schmitten von Mäsa getrennt, weil er Richtung Thusis und wir über die Lenzerheide gingen.   Mäsa, war cool mit dir.

Wir haben beschlossen in St.Cassian einen letzten „gelati halt“ einzulegen, um uns dann dort voneinander zu verabschieden.

Dort angekommen fehlte schon wieder das Gespann Sergio/Marcella!

Andy wollte dieses mal nicht wieder zurückfahren um nach zuschauen, also übernahm ich nach 10 Min. seine Aufgabe. 

Kaum losgefahren kamen sie mir entgegen.

Warum sie so lange hatten?
Na ja, Sergio glaubte wohl, dass sein Töff kein Benzin brauche

Alles in allem war es eine coole Ausfahrt, trotz einigen Schrecksekunden.

Bis zum nächsten mal.

alle