Archiv der Kategorie: Gefundene Geocache

Vielleicht zeigen wir hier nicht alle gefundenen Schätze, aber sicherlich solche die uns in Erinnerung bleiben werden.

Cacherweekend in Tannheim (Auffahrtswochenende 2017)

Tannheim und die Adlerrunden

Schon vor einiger Zeit wurde an einem Hock diskutiert, dass man über Auffahrt irgendwo gemeinsam Cachen gehen könnte. Antonio suchte eine anspruchsvolle Tour in Kufstein aus. Leider stellte sich bald heraus, dass einige sich diese Runde nicht zutrauten und so waren nur noch wir und mountain-fantasy übrig. Wir studierten die Route genau und reservierten die Hüttenübernachtung.

Drei Wochen vorher schneite es nochmal tief runter, was uns sehr verunsicherte, so dass wir das Projekt absagen mussten, weil man bis zu 14 Tagen vorher kostenlos stornieren kann.

Ja und jetzt? In Cacherkreisen ging das Gerücht umher, dass Luri1958 und heifeli sich überlegt hatten, vielleicht nach Tannheim zu fahren. Vorsichtig fragten wir dort mal an, ob wir da mitmachen dürften. Netterweise wurden wir aufgenommen. Auch Jamadulis und mounty_ch waren dabei. Mountain-fantasy-Frau meldete sich auch in dieser Gruppe an und so waren wir eine grosse Truppe, die zusammen losziehen wollte. Nur mit Übernachtungsmöglichkeiten haperte es ein wenig. Antonio reservierte nach einem Tip von Sybille einen Campingplatz mit Appartements. Platz gab es auch noch für alle und so buchten wir sofort. (Alpenwelt Tannheimertal)

Mittwoch 24.5.2017

Am Mittwochnachmittag, meldete sich Antonio bei der Arbeit ab. Um ca.15:00 Uhr starteten wir unsere Reise. Die Anfahrt war länger als geplant, weil wir den gesperrten Pass ignoriert hatten. Keine gute Idee! Also wieder zurückfahren und die Umfahrung nehmen. Selberschuld!

Um 18:10 Uhr kamen wir auf dem Campingplatz an, wo wir erst mal eine ausgiebige Info über alles, was man in der Umgebung machen kann bekommen haben. Sybille kam auch bald dazu und mit etwas Überredungskunst konnten wir davon abwenden, dass sie sich auch die ganzen Infos erzählt bekommt, da wir echt Hunger hatten. Gemeinsam fuhren wir nach Tannheim um in der Dorfstube was zu essen. Allerdings war die Beiz so voll, dass wir erst warten mussten bevor es ein Platz für uns gab. Das Essen war lecker und währenddessen kamen auch Lutz und Heike dazu. Nach dem gemütlichen Abend ging’s zurück auf den Camping und schon bald kamen Jürg und Elena an. Während wir uns langsam ins Bett verkrochen, feierten die anderen noch bis in alle Nacht hinein. Auch Duri und Madlaina, gesellten sich, nachdem sie den von Antonio versteckten Zimmerschlüssel gefunden hatten, dort dazu.

  

Donnerstag 25.5.2017

Pünktlich um 8:00 Uhr trafen alle zum Frühstück ein und wir konnte unseren Plan schmieden. Die Kaffemaschine drohte kurz zu streiken, doch dann spuckte sie doch noch Kaffee für alle aus. Danke, liebe Kaffeemaschine! 😉

 

Tag 1. = SAT A001 – A49 Schwarzer Adler – NW-Tour Lohmoos
Tag 2. = SAT E001- E050 Schwarzer Adler N-Tour Einstein
Tag 3. = SAT F001 Krinnen Almenrunde – Start und ein paar Caches des SAT G Krinnenspitzen-Trails

Alle waren gestärkt für den Tag. Nachdem alle sich eingecheckt hatten, konnte es um 9:30 Uhr losgehen. Am Anfang wurden wir mit der Runde A nach Tannheim geführt. Später ging’s den Hügel hoch. Auch ein anderes Schweizer Cacherpächen trafen wir auf dem Weg an. Doch bald verliess uns das Glück und wir konnten keine Dosen mehr finden. Am Anfang setzten wir noch eigene Notdosen, doch bald gingen diese aus. Das Stimmungsbarometer nahm Zusehends ab. Bei einem Fund stieg es rasant wieder an, doch das kam nur noch selten vor. So viele Dosen einfach weg??? Das kann doch nicht sein!! Hin und wieder fanden wir dann weit im OFF mal wieder was. Ob da jemand absichtlich gewütet hatte? Jedenfalls sank die Stimmung immer tiefer in den Keller, was sehr schade war, da die Runde sonst sehr schön war. Nach dem Mittagessen und nach dem Zvieri gab es wieder kurze Fundserien, die uns wieder etwas Motivation gaben, doch irgendetwas scheint hier wirklich nicht mit rechten Dingen zugegangen zu sein.

                                                 

Angekommen am Ziel waren wir doch etwas müde und froh unsere Schuhe ausziehen zu können. Hoffentlich sind unsere Füsse morgen wieder startklar.

Das Abendessen haben wir wieder in der Dorfstube zu uns genommen. Leider wurden wir auf zwei Tische verteilt, doch das Essen und die Bedienung war tiptop. Sogar ein Schnapserl wurde uns noch offeriert, da wir erst hatten auf unseren Tisch warten müssen und dann das Essen etwas dauerte.

    

Müde wollten wir uns schon zu Bett legen, als es am Bus klopfte und Jürg uns noch zu einem Glas Wein verführen wollte. Wir waren jedoch zu müde und überliessen das Saufen den anderen. Nein, natürlich hatten sie nicht gesoffen, sondern einfach noch gemütlich ein Glas Wein genossen 😉

Freitag 26.5.2017

Die Füsse schmerzten schon noch ziemlich als wir aufwachten. Ob wir das schaffen werden heute? Der „Einstein“ steht auf dem Programm, ein Berg auf 1866 m.ü.M. das wird hart werden. Die Wanderschuhe wurden nur kurz auf Probe getragen und dann durch die Trekkingschuhe ersetzt. Wir hofften eine gute Wahl getroffen zu haben, doch endgültig werden wir das erst am Abend wissen.

Nach dem Frühstück fuhren wir zum Einkaufen, wo wir beschlossen, wie wir die Runde am besten angehen werden. Der Plan war ausgeheckt und los ging’s.

Erst flach und dann kam langsam der Anstieg, doch immernoch ganz human. Die Sonne gab zu verstehen, dass sie heute warm herunterzubrennen im Sinn hatte, doch ein sanftes Lüftchen kämpfte dagegen an, was für uns sehr angenehm war.

             

Nach ein paar Stunden wurde der Weg immer steiler. Die Dosen im Dorf konnten mehrheitlich gut gefunden werden. Doch nachher haperte es wieder ganz schön.

Da wir wussten, dass die „Spezialisten“ unterwegs sind, konnten wir guten Gewissens trotzdem loggen und zudem hatten wir am Vorabend beim Schwarzen Adler noch Ersatzdosen und Logbücher geholt und diese teilweise ersetzt.

      

Dann kam die verdiente Mittagspause bevor es dann so richtig steil wurde.
Als es dann heikel wurde, hatte Heike etwas Mühe mit der Aussicht bzw. dem steilen Abhang. Antonio begleitete sie gekonnt über die heiklen Stellen und so hat sie es unbeschadet überstanden.

                    

Heike, Jürg und Elena machten sich langsam an den Abstieg auf der anderen Seite, während die anderen noch das letzte Stück zum Einstein unter die Füsse nahmen. Diese waren immernoch recht „lauftauglich“, was uns doch sehr erstaunte.

Die Aussicht da oben war bombastisch! Nach einer Pause, vielen Fotos, und natürlich den Einträgen beim Cache und dem Gipfelbuch, machten wir uns an den Abstieg.

   

Die Flora beeindruckte uns sehr. Die Einträge in den noch fehlenden Caches kontrollierte Lutz fein säuberlich und den schwierigen holte Antonio mit Lutz zusammen, während die anderen Paparazzi spielten.

    

Der Abstieg lief recht gut. Die anderen hatten wir auf dem letzten Stück auch noch eingeholt und so wanderten wir gemeinsam zum Café, um dort einen Coup zu geniessen. Ja, den hatten wir uns wirklich verdient. Ach ja, da wir noch die A Runde kreuzten, kontrollierten wir, ob die „Spezialisten“, die heute die ganzen Runden warten sollten auch wirklich unterwegs waren. Tatsächlich, da waren sie schon gewesen. Makellose neue Dosen fanden wir da vor. Toll!

         

Auf dem Camping gönnten wir uns eine Dusche, und fütterten die technischen Geräte mit Logs, Brichtli, Fotos usw.

Dann machten wir uns auf den Weg zum Abendessen, welches wir an diesem Abend im Hofbräuhaus zu uns nehmen wollten, da die Dorfstube bereits ausgebucht war. Nein, nicht in München, hier in der Gegend scheint die Österreichische Version zu liegen.

Dort angekommen schaute die Dame ins grosse Buch, doch da standen wir nicht drin. Wir waren für den Samstag vorgemerkt. Waaaaass????- Ja tatsächlich hatten die uns falsch eingetragen. Anstelle einer Entschuldigung wurde uns ein anderes Restaurant empfohlen, in welchem die Dame nach unserer Aufforderung anrief, aber niemand abnahm. Ja und jetzt?!?

Vielleicht hat der Schwarze Adler noch für uns neun Platz. Nachdem wir dort waren, wussten wir, das dies nicht der Fall war. Super! Und woher bekommen wir nun noch was zwischen unsere Beisserchen??? Duri und Madlaina kannten ein Hotel/Restaurant, in welchem sie bei einem früheren Besuch schon mal waren. Tatsächlich nahmen die unsere grosse Gruppe auf. Hotel Engel in Grän hiess die rettende Location. Dort assen wir zwar sehr gut, jedoch hatten alle zu viel, weil die Portionen nicht zu knapp berechnet waren. Auch hier wurde uns noch ein Absacker spendiert, da wir etwas lange hatten warten müssen.

       

Die Einen hatten noch nicht genug und killten nochmal ne Flasche Wein, während die Weicheier (sorry, aber da ich auch dazu gehört habe, traue ich mich das zu sagen) sich sofort zu Bett legten.

Samstag 27.5.2017

Heute trafen wir uns eine halbe Stunde später zum Frühstück. Anschliessend stockten einige aus der Gruppe den Proviant im MPreis noch auf und da es heute ein wirklich heisser Tag zu werden drohte, machten wir noch einen Stopp beim Sonnenhutladen. Ein Lukratives Geschäft für den Ladenbesitzer…

So, jetzt müssen wir uns wirklich langsam beeilen! Mit der Sesselbahn überwanden wir die ersten Höhenmeter.

   

Die Runde F der Schwarzen Adler Routen war unser Ziel. Da ein paar G-Caches unsere Route kreuzten, nahmen wir die auch gleich mit. Wir freuten uns sehr, da das Spezialteam anscheinend vor uns hier war. Schöne neue Dosen mit fast jungfräulichen Logbüchern fanden wir vor. Nach dem dritten Fund in Serie, empfanden wir das schon fast als aussergewöhnlich. Ja schon fast langweilig, so schnell ging es voran. Nein, beklagen wollen wir uns wirklich nicht. So sollte es sein und so macht es auch richtig Spass. Wir kamen zügig voran. Die heftige Steigung, die vor uns lag bremste das Tempo zwar massiv, aber trotzdem waren wir recht zügig unterwegs. Alle Dosen da, so schön! Die Aussicht war ebenfalls toll und genauso das Wetter. Bis oben war es schon ganz schön anstrengend und doch waren wir sehr zufrieden so gut vorangekommen zu sein.

               

Im Schatten einer Hütte machten wir Mittagspause bevor es flach des Weges weiterging. Sogar abwärts zwischendurch. Bei der nächsten Hütte suchten wir die fehlende Letterbox. Nichts da, die wollte sich nicht zeigen. Was sich hingegen zeigte, war eine andere Cachergruppe und so erfuhren wir, dass sie es waren, die neue Dosen für uns ausgelegt hatten und gar nicht das „Spezialteam“. Wir freuten uns natürlich trotzdem sehr darüber. Hauptsache es waren Dosen da, von wem auch immer. Sie hatten dafür auf einer anderen Runde, die von uns ausgesetzten Büxen gefunden. So ergänzt man sich eben…

    

Auch fanden wir heraus, dass der Cacherdieb am Dienstag und Mittwoch sein Unwesen getrieben haben musste und, wie wir später erfahren mussten, auch heute. Aber dazu später mehr.

Auf dem weiteren Weg waren wir immer knapp vor dem anderen Team oder, wenn wir länger mit Suchen hatten, gemeinsam unterwegs.

Wenn keine Dose zu finden war, legten wir einen Ersatz….doch dann….wir waren wieder Mal etwas länger am Suchen, kam einer von der anderen Gruppe und versicherte, dass dieser vor ein paar Stunden, als er hier hochwanderte, noch da gewesen sei. Die Sache wird immer suspekter, denn eine Dose konnte doch noch gefunden werden, einfach nicht am gleichen Ort. Irgendwas stinkt hier zum Himmel!

       

Angekommen bei der Bahnstation loggten wir noch die lustige Letterbox beim Restaurant und die Einen tranken noch was.

  

Antonio, Duri und Madlaina haben beschlossen mit einem Mountain-Car den Berg runterzudüsen. Die anderen empfanden die Bahn als angenehmer, um ins Tal zu gelangen.
Die drei Rennfahrer hatten Spass und kamen etwas staubig, (vor allem Duri) aber heil und zufrieden unten an. Dass wir sie von den Sesseln aus beobachtet haben, hatten sie gar nicht mitbekommen.

          

Zum verdienten Coup fuhren wir an den See. Herrlich hier!

 

Doch schon bald mussten wir los, denn bis zum Abendessen dauert’s nicht mehr lange und duschen wollen wir doch bitte vorher noch. Jürg und Elena hatten nur bis am Samstag gebucht. Sie traten gleich die Heimreise an und so verabschiedeten wir uns von ihnen.

Zum Abendessen waren wir wieder im Hotel Engel in Grän, da es uns am Vorabend so gut geschmeckt hatte. Auch heute war ein schöner Tisch in der gemütlichen Stube für uns reserviert. Die Mehrheit entschied sich für Fisch, doch Antonio und Duri sind echte Fleischtiger, daher konnten sie dem Gruppenzwang der anderen widerstehen.

Da wir, cleverer als am Vortag, auf die Vorspeise verzichtet hatten, war sogar noch Platz für ein Dessert….köstlich…

Wie angekündigt, nahm pünktlich um 21:00 Uhr der DJ seinen Platz ein. Gar nicht mal so schlechte Musik, aber trotzdem hatten wir eigentlich beschlossen langsam aufzubrechen. Doch plötzlich war Lutz weg, er hatte sich ein paar Meter weiter vor den Fernseher gesetzt um Fussball zu gucken. Auch Duri und Heike sassen neben ihm als wir eigentlich gehen wollten. Also pflanzten wir anderen, Madlaina, Sybille, Silvia und Antonio, uns in die kuschligen Sofas neben an und bestellten einen Drink. Die Tänzer in der Lobby faszinierten uns mehr als der Bildschirm. Als das Spiel dann vorbei war, wurden wir von den Fussballfans aufgefordert zu gehen. Jaja, isch scho guet…

 

Sonntag 28.5.2017

Wie auch am Vortag, trafen wir uns erst um 8:30 Uhr zum Frühstück. Heute stand für uns nur noch eine Letterbox holen und die Heimreise auf dem Programm. Lutz und Heike wollten noch ein paar Dosen sammeln, auch Duri und Madlaina hatten noch ein paar Pendenzen offen und Sybille schlug direkt den Heimweg ein.

Nach der Verabschiedung fuhren wir nach Tannheim um die Entenhausen liegt im Tannheimer Tal (Letterbox) zu suchen. Das stellte sich als gar nicht so einfach raus. Knochen von einem riesen Tier lagen zwar im Wald herum, aber nix vom Cache. Auch der Ort kam uns komisch vor und so brauchten wir einen Telefonjoker. Duri, der diesen schon geholt hatte, beschrieb den Weg und so wurden auch wir noch fündig. Keine Ahnung was hier bei der Berechnung schief gelaufen war.

     

Jedenfalls waren wir jetzt startklar und düsten zurück in die Schweiz.
Dort wartete noch Arbeit auf uns, da wir bald eine neue Küche bekommen…

Aber wir kommen wieder, wir haben noch ein paar grüne Flecken die in gelbe 🙂 umgewandelt werden wollen. Wir haben insgesamt 158 Büxli an diesem warmen Aufffahrtswochenende besucht.

Ausflug ins Tessin und Jubiläum!

Am Samstag den 13.5.2017 durften Antonio und Silvia ihr neunjähriges Zusammensein feiern. Ja die Zeit vergeht wie im Flug…doch als ob das nicht genug wäre, gab es am selben Tag noch ein zweites Jubiläum. Genau vor einem Jahr durfte die beiden Turteltäubchen den Mercedes Marco Polo abholen. Wenn das mal nicht timing ist!

Was ist denn geplant an diesem Wochenende? -Ein Ausflug ins Tessin steht auf dem Programm. Aber nicht irgend ein Ausflug….dazu gleich mehr.

Um 9:00 Uhr am Samstagmorgen (ja ok, wir waren 10 Min zu spät), haben wir Andreas abgeholt, um gemeinsam ins Tessin zu fahren. Um 11:00 Uhr (ja die 10 Minuten Verspätung haben wir mitgenommen), haben wir Eva, Laura, Ramona, Bojan und Dario getroffen. Zugegeben, der Ort an dem wir den Treffpunkt vereinbart hatten, ist ein wenig ein aussergewöhnlicher Ort um etwas zu unternehmen, doch wir hatten eben an diesem Ort etwas vor. Ein gruseliger Lostplace sollte besucht werden. Erst mal wurden die Regeln bekannt gegeben: Wir verhalten uns absolut leise und unauffällig, es wird nichts mitgenommen, genau so wie auch nichts kaputt gemacht wird. Jeder ist für sich selber verantwortlich und handelt mit äusserster Vorsicht, da Böden wie auch Decken morsch sein könnten und man so niemals sicher sein kann, dass alles hält.

Ganz vorsichtig schlichen wir uns ins Innere des geisterhaften Objekts. Die ersten Taschenlampen wurden angeknipst und die Paparazziausrüstung wurde gezückt.

    

Vorsichtig wurde eine  Räumlichkeit nach der anderen untersucht, ganz schön gruselig…
…und gross. Hier ein paar Eindrücke aus dem ehemaligen Krankenhaus:

    

Bei einigen Funden wollten wir gar nicht so genau wissen, was sich hier drin schon alles abgespielt hat:

Nach zwei Stunden hatten wir die Geister wieder verlassen. Zum Abschied genossen wir noch einen Zvieri mit ihnen und verabschiedeten uns dann endgültig.

STOP, war da nich noch was?
L’ultimo ha spento la luce? Sì? Ok, allora via di qua 😉

Als ob wir noch nicht genug bekommen hätten, stand nochmal so was in der Art auf dem Programm. Auch hier liessen wir äusserste Diskretion walten. Doch du darfst einen kleinen Einblick bekommen. Aber nur einen kleinen:

            

Zum Abschluss wurde ein Kuchen vertilgt und dann….

…plötzlich schreckten wir auf. Was war das? war das echt? Oder war das alles nur ein Traum?
Hm…keine Ahnung. Jedenfalls waren wir jetzt sicher wach, befanden uns wieder in der Realität und machten uns für den Abend parat.
Mit Andreas spazierten wir durch Locarno, genossen die Sonne und suchten nebenbei noch die gesuchten Antworten für einen Multi.

Als wir beim Lagolungo, dem Treffpunkt ankamen, standen unsere Kollegen schon bereit. Hungrig bestellten wir uns durch die Karte und genossen den gemütlichen Abend. Gesprächsstoff gab’s genug und so verging der Abend wie im Flug.

 

Ein romantischer Spaziergang am See fällig? – Klar doch.

Bevor die Mücken uns so richtig plagen konnten, lösten wir unsere Versammlung auf und zogen uns in unsere Schlafgemächer zurück.

Am nächsten Tag trafen wir Andreas nach dem Frühstück. Gemeinsam gönnten wir uns einen Ausflug zum Bahnhof in Locarno, um dort ein Döschen zu suchen, bevor es in Richtung „Nach Hause“ ging. Zwischendurch haben wir noch ein, zwei Stopps eingelegt, sei es um einen Cache zu begutachten oder um ein Glace zu schlotzen. Von der Sonne des Südens gewärmt, kamen wir am frühen Nachmittag zu Hause an.

 

Danke allen, die dabei waren für das gemütliche und spezielle Weekend!

Frühlingsferien-Motto FP’s sammeln und gleich wieder ausgeben

Diesmal planten wir nicht weit im Voraus. Die Wetterprognose war ziemlich düster und so haben wir am Sonntag entschieden, dass wir am Montag bei Regensburg den Autopowertrail B-W-T (Bayer-Wald-Thropy GC4WMQN ) absolvieren werden. Motto der Reise: Favoritenpunkte sammeln (und vielleicht auch wieder ein paar davon ausgeben).

Frühlingsferien 2017: Regensburg-Deggendorf-Passau

Trimmis-Regensdorf- Bad Kötzingen, 1.5.2017
Am Montagmorgen starteten wir um 9:40 Uhr unsere Reise. Das Wetter wechselte immer wieder, sodass wir von Sonne bis Regen alles mal dabei hatten. Um 13:30 kamen wir in Regensburg bei der Nr. 1 des Powertrails an. Auf dem Weg dorthin lag noch eine Mysterydose „justus.peter.bob“ GC4C8G1, die wir (mit Hilfe) mal gelöst hatten. Diese wollten wir noch holen, doch oh Schreck, das ist ja ein T5er. Naja, schauen können wir ja mal, vielleicht lässt sich zu zweit was machen… Vor Ort konnten wir das Vogelhäuschen sehen, doch mit der Höhe sieht es nicht so gut aus.

Wir schauten einander an, dann wieder zu dem Döschen hoch, hmm, könnte knapp werden, aber probieren können wir’s ja mal. Also zog ich die Schuhe aus und stellte mich Antonio auf die Schultern und er richtete sich aus der Hocke auf. Immer näher kam ich dem Objekt der Begierde, noch ein Stück… und dann war Feierabend. Nahe dran bin ich, doch ein kleines Stück fehlt noch. Fest den Arm ausstrecken. Nein, das reicht noch immer nicht. Ich traute mich fast nicht zu fragen, ob ich Antonio auf den Kopf stehen darf. Da es um einen Cache geht, ist sich Antonio dafür nicht zu schade und lässt mich auf sein Haupt steigen. Ich musste darüber sowas von lachen, dass ich es kaum schaffte, den kleinen Schritt zu machen. Nochmal jeden Knochen strecken, doch auch das reichte nur zu einer Berührung des Gehäuses und so musste ich unverrichteter Dinge wieder vom edlen Thron hinuntersteigen. Wir konnten es fast nicht glauben, dass nur sooo wenig gefehlt hatte und nichts im Wald rumliegt, das uns noch das fehlende Stück ergänzen hätte können. Nicht mal ein Foto konnten wir von der kurligen Aktion machen, denn wir waren ja beide voll im Einsatz. Tja und so mussten wir unverrichteter Dinge wieder abziehen. Das war ja ein toller Start unserer Reise.

Die erste Dose des Powertrails bei Regensburg konnten wir gut finden und das sogar bei trockenem Wetter. Auch die zweite, dritte, vierte, fünfte, sechste, siebte und so weiter zeigten sich bald. Nach einer Stunde hatten wir 30 Caches hinter uns und langsam den Dreh raus, wie wir einigermassen zeitsparend vorankommen. 30 Dosen pro Stunde würde heissen, dass wir 10 Stunden für den ganzen PT brauchen würden. Das kommt nicht in Frage, aber wir haben uns ja erst mal eingewöhnen müssen und haben’s jetzt im Griff. Die zweiten 30 Büxlein waren in 45 Min geschafft. Ja, ja, Übung macht den Meister. Sogar die Sonne wagte hin und wieder einen Blick nach unten um zu sehen, wie wir vorankommen.

Nach vier Stunden waren knapp 180 Dosen geloggt und unsere Bäuche knurrten so laut, dass wir nicht mehr weiter suchen konnten. In Bad Kötzingen fütterten wir erst unser Cachemobil und dann unsere hungrigen Mägen. Was Wärschaftes muss her. Fast wie von selbst landeten wir in einer tollen Gaststube, die genau das bot, was wir gesucht hatten. Als ich vom WC zurückkam, bat ich Antonio, sich die Gäste direkt hinter uns mal genau anzusehen, denn ich war der Meinung an dem Rucksack einen Ghost-Pin gesehen zu haben. Endgültig entlarvt waren die Nachbarn, als sie ihr Navi auf den Tisch legten und kurze Zeit später sassen die beiden an unserem Tisch. Bei herrlichem Essen und intensiver Unterhaltung verging der Abend wie im Flug. Nachdem wir unsere TBs gegenseitig discovert hatten, mussten wir aber schnell weiter, denn bald würde es eindunkeln und wir hatten noch keine Ahnung wo wir übernachten werden. Dem PT entlang loggten wir ein Döschen nach dem anderen, bis wir dann endlich ein geeignetes Plätzchen ergattern konnten. Die Aussicht wäre toll gewesen, doch erstens war es bereits dunkel und zweitens hatte es begonnen zu regnen und so war da nichts mit in die Ferne schauen. Todmüde legten wir uns hin und träumten vom Ein- und Aussteigen.

Bad Kötzingen-Regensburg- Schaufling, 2.5.2017
Da es bei Aufwachen so klang, als ob wir uns in einer Autowaschanlage befinden würden, haben wir uns mit dem Aufstehen noch etwas Zeit gelassen. Erst als die Sonne ein paar Strahlen zum Fenster rein warf, schlüpften wir unter den Decken raus. Nach einem gemütlichen Frühstück im Bus und dem Geniessen der Aussicht, die wir nun auch hatten, setzten wir unsere Stop and Go Fahrt fort. Nach gut drei Stunden Sonne und Regen hatten wir endlich die letzte Dose hinter uns und darüber waren wir auch wirklich froh. Spass macht sowas nun wirklich nicht, aber was tut man nicht alles um sein FP-Konto mal wieder etwas aufzufüllen.

    

Für die Schmiedung des weiteren Plans setzten wir uns ein leeres Gasthaus, in welchem wir von einem älteren Herr angeschaut wurden, als würden wir mitten in seine private Stube treten. Auf die Frage hin, ob sie geschlossen hätten meinte er, nein, nein, aber wir könnten nur den einen Tisch haben und wies auf einen Tisch am Eingang. Hm…einer reicht uns auch, war unsere Antwort und er meinte, dass die anderen gleich von Kartenspielern belegt werden würden. Wir dürfen gerne auch mitspielen fügte er noch an. Doch darauf verzichteten wir gerne. Das Angebot seiner Frau, die von Kuchen sprach, gefiel uns da schon besser. Während die Spieler, einer nach dem Anderen die Stube füllten, setzten wir unsere ausgewählten Caches auf die Liste im I-Pad. Weiter ging’s mit dem Anfahren von Dosen in Regensburg. Da dies recht anstrengend war, stellten wir, als wir der Innenstadt näher kamen, das Auto ab und liessen uns von einem Multi und ein paar Tradis zu Fuss durch die Stadt führen. Von einem Kirchturm aus konnten wir über ganz Regenburg blicken, doch so ganz geheuer war uns der wacklige Turm nicht, also schnell wieder runter…

 

Nach vielen Kilometern hatten wir dann einiges von der Stadt gesehen und unsere Beine drohten langsam aber sicher zu streiken. Na dann suchen wir doch was zum Sitzen und Essen. So wurde es gemacht und eins kann ich sagen: die Brauerei, die wir erwischt hatten war echt der Hammer (Weissbräuhaus, Schwarze-Bären-Strasse 6). Eine halbe Haxe mit Knödel und Sauerkraut sowie ein Zwiebelrostbraten mit Spätzle, das hatten wir uns doch verdient heute.

 

Auf der Suche nach einem Schlafplatz landeten wir an der Donau auf einem Stellplatz in Donaustauf und dort fielen uns kurze Zeit später die Augen zu.

Donaustauf-Deggendorf- Schaufling, 3.5.2017
Am Morgen kochten wir wieder Kaffee und assen Müesli im Bus. Im Anschluss konnte Antonio es nicht lassen, das Auto von dem vielen Dreck zu befreien. Das Odin-Denkmal, welches aus einem mächtigen Palast bestand, war der nächste Programmpunkt. Wir hatten echt unseren Spass da oben samt Multi „Tempel des Odin GCJG2K“

 

Und weil das Wetter es gut mit uns meinte, trauten wir uns noch die „Verflixte Runde #1 GC4TE7B“ zu. Knobelcaches von der Art, die Antonio gerne mag. Unglaublich wie viel Abfall am Weg lag. Das sind ja echte Schweine, (wobei wir ja das Schwein nicht beleidigen wollen)  die so viel Zeugs einfach in die Natur rausschmeissen! Ein CITO wäre hier dringend mal notwendig.

 

Nachdem die Runde schon fast abgeschlossen war, taten uns die Füsse weh und wir waren müde. Eine Bäckerei lockte uns zu sich und der Kuchen drängte sich richtig auf. Gegessen wurde aber erst im Bus, denn wir wollten einen Kaffee dazu. Luxus pur 😉

Auf dem Weg nach Deggendorf konnten wir auf der Gegenspur noch die Aufräumarbeiten eines Unfalls sehen und den 13 km langen Stau hinten dran. Fast nur Lastwagen! Sowas hatten wir noch selten gesehen. Da hatten wir richtig Glück, dass unser Weg in die andere Richtung führte. In Deggendorf steuerten wir ein paar ausgewählte Dosen an, doch nicht alle liessen sich so einfach finden. Eine verlangte uns echt alles ab bis wir herausfanden, dass die gesuchte, versteckte, von aussen unsichtbare Antoniuskapelle geschlossen war. Schade, wäre wirklich etwas Spezielles gewesen.

 

In der Altstadt irrten wir noch etwas umher bevor wir ein Restaurant fürs Abendessen aufsuchten. Heute gab’s einen Beef Burger mit Vollkornbrötchen und Salat für mich und ein Zwiebelrostbraten mit Gemüse und einer Kartoffel-Blätterteigroulade für Antonio (Gasthof Höttl, Luitpoldplatz 22). Eine gute Wahl hatten wir mal wieder getroffen und so konnten wir gestärkt weiter ziehen.
Ein kleiner Lost Place, den Antonio sich alleine zu Gemüte führte, da ich keine Lust hatte durch den Sumpf zu waten.

 

Weiter führte uns die Reise in die Täler hinaus. Mal hoch, dann wieder runter. Zu einer ausgesuchten Dose konnten wir nicht, da die Strasse gesperrt war und wir nun wirklich nicht mehr zu Fuss gehen wollten. Also suchten wir uns einen Schlafplatz. Beim Landgasthof Düllhof in Schaufling wurden wir fündig. Sogar duschen konnten wir da und auch ein WC stand für den Stellplatz zur Verfügung. Der Hof war von einem Kräutergarten umgeben und ganz liebevoll mit selbstgemachten Figuren gestaltet.

 

Schaufling-Passau, 4.5.2017
Den Kräutergarten haben wir uns am Morgen noch genauer angesehen. Etwas chaotisch oder für uns unverständlich mit der Struktur der Beschriftung, sonst aber wirklich schön angelegt.

   

Eine Pendenz hatten wir ja noch bevor die weiter Reise uns nach Passau führte.
Den Cache den wir gestern Abend nicht mehr angehen konnten da die Strasse gesperrt war. Der Multi „Dunkle Kräfte?“ GC4VVC4
Ok, die war auch heute noch gesperrt, jedoch waren wir wieder fit genug um ca. 500 Meter zur ersten Station zu gehen. Auf diesen Cache hatten wir uns ganz besonders gefreut. Eine Metalldetektor haben wir vom Kollegen ausgeborgt und so freute sich Antonio bei jedem Pieps. Nochmehr natürlich, als ich ihm die Freigabe erteilte, dass er nun wirklich suchen könne, da die Koords erreicht waren.
Jede Station beeindruckte uns, mehr wollen wir hier nicht verraten, denn jeder soll den Spass ja selber erleben dürfen…

Nach diesem Abendteuer gings weiter Richtung Passau, kurz davor erblickten wir einen Schuhladen, ja da müssen wir rein, nein, nicht wegen mir, Antonio braucht neue Schuhe. Ok, ich hab mir dann auch ein Pärchen gegönnt, aber auch Antonio hat was Passendes gefunden.

Nachdem ein paar Dosen gezielt angefahren wurden, haben wir das Auto parkiert und sind der Donau entlang spaziert um an der Spitze der Altstadt einen Earthcache zu lösen und dann dem Inn entlang wieder zurückzuschlendern. Zwischendurch gab’s noch Kaffee und Kuchen, schliesslich sind wir in den Ferien. Von der Überschwemmung, die den Ort vor vier Jahren unter Wasser gesetzt hat, sieht man kaum noch was. Aber was man sieht: Es braucht nicht viel bis die Wasser über die Ufer treten. Immerhin ist die Stadt von drei Flüssen umgeben, denn auch die Ilz fliesst durch die Ortschaft. Das Spezielle an den drei Flüssen ist, dass sie unterschiedliche Farben haben. Die Donau sei blau, der Inn grün (Gletscherwasser) und die Ilz schwarz (Moorresten), so heisst es. Vor Ort konnte man nur geringe Farbunterschiede der Donau und des Inns sehen, vielleicht waren wir auch einfach zu tief um richtig auf die Flüsse hinunterschauen zu können. Die Ilz hingegen ist tatsächlich recht dunkel. Im Internet sieht man die Farbunterschiede von Luftbildern her wirklich gut. Schade, dass wir das vor Ort nicht so klar erkennen konnten. Trotzdem gefiel Passau uns besser als Regensburg.

   

Nun waren unsere Pendenzen mehr oder weniger abgearbeitet. Einen kleinen Lost Place etwas Ausserhalb fuhren wir noch an. Vor einem kleinen Abstecher ins Nachbarland, suchten wir verzweifelt nach einem Restaurant. Eines verliessen wir kurz nach Besichtigung wieder und viel mehr konnten wir erst mal nicht finden. Doch direkt vor der Grenze entdeckten wir dann doch noch was, damit wir nicht hungrig bleiben mussten. Und nun kommen wir zum Nachbarland: Ich war überzeugt, dass wir über die Tschechische Grenze fahren würden, doch da stand ein Schild mit Republik Österreich. Hups, da zeigen sich mal wieder meine glänzenden Geografiekenntnisse. Mir war nicht bewusst, dass wir schon wieder so südlich sind. Nach dem Besuch der Letterbox, die etwa gleich gut wie das Essen war (ok, aber müssten wir nicht extra nochmal anfahren), reisten wir in Richtung Schweiz. Ziel wäre ein Schlafplatz gewesen, doch die gefundenen Stellplätze waren entweder voll oder passten uns aus anderen Gründen nicht und so landeten wir schlussendlich irgendwo auf einem Parkplatz, auf welchem wir hoffentlich niemanden gestört haben. Müde waren wir so sehr, dass wir sofort eingeschlafen sind.

   

Ulbering, 5.5.2017
Am Morgen erst liessen wir das Dach hoch um zu frühstücken. Und dann setzten wir die Heimreise fort. Da ein Unfall weit voraus angesagt wurde, umfuhren wir das Autobahnstück und damit den ganzen Ammersee. Leider hatten wir die Caches dieser Gegend nicht auf der Offlinekarte, und so kurvten wir halt einfach so in der Gegend rum, liessen uns in einer Metzgerei leckere Brötchen belegen und steuerten dann die Autobahn wieder an. Einige Stunden später waren wir glücklich und zufrieden wieder zu Hause.

Fazit: Wetter war super, im Stau standen alle immer nur auf der Gegenseite, Favoritenpunkte haben wir viele gesammelt und wahrscheinlich etwa gleich viele wieder liegengelassen.
Kilometer und Zeit haben wir auch wieder genug gemacht.

Am Abend besuchten wir den FL/SG/GR Geocaching-Stammtisch GC73NM0 und liessen damit unsere Ferien ausklingen.

 

Ein Frühlings FTF im Sfiental

Heute sind wir zum Geocachen ins Safiental gefahren.
Da gab es einen FTF zu holen. 🙂
In Tenna und in Bonaduz fehlten uns noch ein paar Büxli die wir dann schnell gefunden haben.
Wir haben dabei diesen herrlichen Frühlingstag in vollen Zügen geniessen dürfen und haben fast 11 Kilometer zurückgelegt.

Bilder sagen mehr als Worte:

Im Winter geocachen mit Wandern

Was soll man denn dazu sagen, eigentlich nicht viel, denn die Fotos sprechen ja für sich.
Am Donnerstags-Geocachehock wurde von meinem Kollegen ady73 und mir beschlossen, dass man am Samstag eigentlich noch etwas unternehmen müsste. Das Wetter versprach traumhaft zu werden.
Ich wollte unbedingt mit ihm ein paar Höhlen rekognoszieren gehen, doch er beharrte auf eine Wanderung zum Mittlerspitz ( GC4VNRJ ) und Mittagsspitz ( GC52C4R ).
Auf dem Mittlerspitz ist ein Cache von uns, loslachen.ch, vor fast genau 3 Jahren gelegt worden. Also wäre das doch grad noch ein Grund mehr eine Cachekontrolle zu machen.

Klar war, dass wir relativ früh aufbrechen müssen, weil dieses Unterfangen ca. 7-8 Std. in Anspruch nehmen würde. Wir hatten beide am Abend noch eine Verabredung.
Ich war mit meinem Schatz bei Jürg und Sandra um 18:00 Uhr zum z`Nacht eingeladen und Ady hatte sonst ein Date 😉
Am Freitagabend habe ich noch mit Jürg telefoniert und da hat er natürlich mitbekommen, dass ich zum Mittlerspitz spazieren will. Ich sagte ihm bloss, „wenn du auch cho wetsch, denn chasch jo zwei Stund nach üs starta und denn simmer sicher glichziitig doba“  🙂

Heute morgen holte ich dann Ady ab und Punkt 9:00 Uhr sind wir von der Lutziensteig gemütlich losgewandert.
Bald zeigte sich auch die Sonne und die Temperaturen erlaubten ein Tenuewechsel auf T-Shirt.

   

Immer wider machten wir kurze Fotostops. Plötzlich kam eine WhatsApp von Jürg „herrliches Wetter heute, bei der Mühle bist du auch schon vor Jahren rumgeklettert“
Hmmm… ich schenkte dem noch wenig Beachtung, sagte aber zu Ady… „muasch luga, der Jürg holt üs sicher bald ii“ 🙂

Als wir dann beim Brunnen in Matan angekommen waren, kam das nächste WhartsApp von Jürg: “ dort in der Verlängerung vom Brunnen rauf, ist kürzer“ !!!

Jetzt war mir klar, Jürg ist nicht hinter uns, sondern bereits auf dem Mittlerspitz.
Na bravo… und wir konnten ihn auch von da aus sehen, doch er war nicht alleine, nein, auch Sandra war oben!
Irgendwie war es nun fertig mit der Gemütlichkeit 😉 Wir fühlten uns zum einen beobachtet, zum andern etwas gehetzt 🙂

Nach einer Zwischenverpflegung mit Oviguatzli und Valserwasser ging’s weiter, und nein, wir haben nicht den kürzeren Weg genommen, den haben wir für den Rückweg aufgespart, denn da gab es noch einen Cache zu holen.

Als wir nach ca. 30 Minuten in Sichtweite der beiden waren, schienen sie sich gerade zum Abmarsch bereit zu machen!
Das war auch so, denn sie waren überzeugt, dass wir immer noch beim Brunnen verweilen würden.
Sie erblickten uns dann im letzten Moment noch und waren dann so lieb uns doch noch zu begrüssen 🙂

Natürlich aber erst nach dem Ady den Mittlerspitzcache von uns gefunden hat und ich mich über den einwandfreien Zustand vom Cache überzeugen konnte. 🙂

Nach ein paar Gipfelfotos, Plaudereien und einer Krisensitzung, ob wir nun den Übergang zum Mittagspitz wagen sollen oder nicht, verabschiedeten sich Sandra und Jürg von uns, denn Sandra musste noch z’Nacht  für uns einkaufen!
Die zwei düsten los als ob sie von einem Vespinäscht verfolgt werden und schon bald waren sie weit unten im Wald verschwunden.

Ady und ich einigten uns, den Mittagspitz dieses Mal nicht zu besuchen. Zu unsicher und zu gefährlich den Grad zu überqueren. Ausserdem war unsere Zeit ja auch begrenzt.
Also verspeisten wir erst mal gemütlich unseren mitgebrachten Proviant.

Danach traten auch wir den Rückzug an.
Kaum gestartet, kam uns ein hübsches, junges, rothaariges Fräulein zügig entgegen.
Kurz vor uns sagte sie zu mir: „en gruass vom Jürg und falls ich noch auf dem Gipfel sei, ich solle den Arsch bewegen sonst gäbe es kein z’Nacht“ 🙂
Ich fragte sie: „und er hat dir sicher gesagt du sollst das dem Glatzkopf ausrichten, stimmt’s? “
Sie nickte nur lachend 🙂 Typisch Jürg… 😉
Nach einem kurzen Schwatz verabschiedeten wir uns von der Aargauerin und steuerten den ersten Cache von ET_SETI an, Guck mal_2 ( GC533F8 )
Dieser war nicht so einfach zu finden, obwohl wir uns sicher waren wo er stecken (hängen) müsste.
Als wir ihn dann endlich viel zu hoch in dem Baum gefunden hatten, kam die nächste Überraschung; das Logbuch total durchnässt und keine Chance unsere Namen da reinzuschreiben.
Ich hatte ein Logbuch dabei, wir haben es ersetzt und dem PETling auch gleich einen neuen Deckel gespendet. Der durchnässte und schon schimmlige Bleistift wurde entfernt. Mit verkratzen Armen und Glatze (also eine Glaztze hatte ich schon vorher, aber verkratzt war sie erst nachher) ging’s nun abwärts Richtung Tal.
Bei Guscha haben wir dann den alten Sprecherweg genommen,

welcher uns noch zu drei weiteren Caches führen sollte: Qual der Wahl ( GC6K0Q0 )  diesen haben wir erst etwas am falschen Ort gesucht, doch bald hatte ich das Dösli in den Händen.
Weiter ging es zur Verschnaufpause ( GC6K0P1 ) aber nicht für Ady, er hatte seine Wanderstöcke oben am Wegrand deponiert und ist runter zum 0 Punkt gestiegen, hat den Cache aber nicht gleich gefunden, ich sah dass der Weg unten gleich weiter geht und meinte zu Ady, „schad hesch dini Stöck nit mit gnoh, dört unna got dä Weg wiiter“
Tja, so marschierte er wieder rauf und ich nahm den Cache aus seinem Versteck 🙂
Jetzt watete nur noch ein Büxli auf uns, das wurde vor uns zwei Mal nicht gefunden. Na dann sind wir mal gespannt!
Schon bei der Wahl, welche Kurve bei welchem Weg gemeint war, stellte sich als schwerer raus als gedacht, denn unser 0 Punkt war genau zwischen drin.
Wir suchten sehr lange und nicht mal zwei Telefonjoker konnten uns zu einem Eintrag im Logbuch verhelfen. Jonu… also gibt es hier einen DNF.

Wir waren beide froh, dass wir bald wieder bei unserem Auto waren.
Schön war’s!

Das Znacht bei Jürg und Sandra haben mein Schatz und ich genossen.
Wie Ady’s Date gelaufen ist, weiss ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, vielleicht schreibt er es ja unten in einen Kommentar? 😉

Vielen Dank Ady für den coolen Tag. Eva, die eigentlich auch mitkommen wollte, wünschen wir alles Gute und die Wanderung mit dir werden wir nachholen. (Wie es hätte sein können siehst du auf dem Foto) 😉

Danke auch an Sandra und Jürg für die coole Überraschung auf dem Gipfel und den kurzweiligen Abend mit dem feinen Znacht:-)

Zum Schluss wie fast immer ein Zusammenschnitt auf dem YouTube-Kanal von loslachen.ch

Herbstferien 2016: Bergell, Maloja, Valle Maggia, Valle Verzasca,…

Schon vor zwei Jahren waren die 40 Caches entlang der Via Panoramica (GC4KTKT) im Bergell herausgekommen, doch damals waren wir in Amerika. Antonio wäre zwar am liebsten sofort mit einem Privatjet ins Bergell gedüst, doch Millionäre sind wir noch lange nicht und so musste er die FTFs damals an ady73 abtreten.

Bregaglia Piz Badile

Doch nun war der Zeitpunkte gekommen, an welchem auch wir uns auf diese Wanderung begeben. Am Vorabend sind wir über den Splügen nach Chiavenna gefahren, haben uns dort mit Wanderproviant eingedeckt, ein paar Geocache gesucht und in Castasegna ein Plätzchen für die Nacht gesucht wo wir nach einem feinen Essen bei Vito schlafen konnten.

Regenbogen am Splügen Splügen Markt in Chiavenna Chiavenna Dorf Hintergasse von Chiavenna Klosters Chiavenna Campanile Acquafraggia Villa di Chiavenna An der Grenze Cachen Essen bei Vito Castasegna

Am Sonntagmorgen standen wir pünktlich an der Haltestation um uns nach Casaccia chauffieren zu lassen (auch wenn die Station nicht mehr dort war, wo sie früher ihren Standort hatte). Wir freuten uns sehr auf die uns bevorstehende Wanderung, aber etwas Respekt vor der Kälte hatten wir doch. Auch viele andere Wanderer hatten das gleiche Vorhaben. Kein Wunder bei dem herrlichen Herbstwetter. Unser Vorteil war, dass der offizielle Weg an einem anderen Ort beginnt und so konnten wir erst mal in Ruhe die ersten Dosen suchen.

Stall in Brentan Castasegna-Casaccia Panoramica start Via Panoramica Diga Albigna loastplace Büxli gefunden Kühe Vegetation

Die Kälte war ganz schön bitter und so waren wir um Handschuhe und Mütze wirklich froh. Doch als die ersten Sonnenstrahlen über die Berggipfel spähten wussten wir, dass es nicht mehr lange dauern kann, bis sie zu uns rüberreichen. Kaum waren sie da, erwärmte sich die Erde rasch und wir konnten eine Schicht nach der andern in den Rucksack packen.

Erste Sonnenstrahlen Komische Sachen Hand in Hand Cucusali Spoiler

Die Dosen auf der Strecke konnten wir dank der guten Spoilerbilder gut finden. Ohne wäre es hin und wieder ganz schön schwierig, wenn nicht unmöglich gewesen. Daher waren wir sehr froh, diese zu haben.

Während Silvias Rucksack immer schwerer wurde, da sie für den Kleidertransport zuständig war, wurde Antonio seiner immer leichter, denn er enthielt Esswaren.

Auf einem Bänkli über Vicosoprano genossen wir unser Picknick. Zum Glück hatten wir den Cache vor dem Essen gesucht, denn der Platz füllte sich laufend mit Pärchen, die ebenfalls eine Mittagspause einlegten.

Bestes Wetter Glockenblume Herrliche Wanderung Fleissige Biene Wandersmann Eine Frucht? Waldfoto Einfach nur schön Mittagspause oberhalb Vicosoprano

Auf der Wanderung hatten wir immer wieder einen herrlichen Ausblick auf die gegenüberliegende Bergkette mit dem von Antonio so geliebten Piz Badile, die Dörfer im Bergell, die schönen Bäche, Wasserfälle und Wälder. Begleitet wurden wir stets von der wärmenden Sonne und natürlich von kreativen, abwechslungsreichen Cacheverstecken.

Ach ja, in Durbegia haben wir uns im Wandercafé noch einen Kaffe aus einer Mocca und ein Stück Nusstorte gegönnt, das war auch ganz schön gemütlich.

Wandersfrau Fast übertrieben die Markierungen Glücklich Muschio morbido ;-) Verpflegung in Durbegia Marienkäfer Buchhaltung muss sein Piz Badile Blick auf Bondo Treppe mit dem Badile

Kurz vor Soglio taten uns dann die Füsse schon etwas weh und wir merkten, dass da schon ein paar Schrauben in den Gelenken mal wieder angezogen werden sollten.

Zwar waren wir erleichtert, als wir in Soglio angekommen waren, doch zu Ende war unsere Wanderung damit noch nicht. Erst haben wir noch kurz eine Cachekontrolle bei unserer eigenen Dose, Soglio (GC37NZZ) gemacht und dann ging’s weiter unter der Cascata – Wasserfall (GC37P3C) nach Castasegna. Die Kastanienwälder sind wirklich schön im herbstlichen Sonnenlicht, aber auch gefährlich, da die stachligen Kugeln ohne Vorwarnung von den Bäumen kullern. Glücklicherweise wurden wir nicht getroffen.

Soglio Kastanien Schädel la cascata

Am Ziel angekommen gönnten wir uns eine kurze Pause, bevor wir von Heinz und Jasmin zum Znacht abgeholt wurden. Bei einer leckeren Pizza und interessanten Gesprächen liessen wir den Abend gemütlich ausklingen. Die beiden brachten uns dann auch wieder nach Hause wo wir uns todmüde in die Federn fallen liessen.

Brentan mit Vollmond

Am nächsten Morgen besuchten wir das Pretorio – Folterkammern (GC3713H) in Vicosoprano. Der Cache hatten wir da schon lange versteckt, doch Silvia war noch nie im Innern dieses gruseligen Gebäudes. Interessant und schön eingerichtet und zudem noch frei zugänglich.

Pretorio Vico Gerichtssaal Pretorio Das letzte Stündchen hat geschlagen Folterkammer Pretorio

Weiter führte uns der Weg nach Maloja, wo wir spontan entschieden noch ein Seitental zu besuchen. Auch hier war Silvia noch nie und Antonio konnte sich nicht an seine kindlichen Besuche erinnern.

Eine kunstvoll gestaltete Staumauer, die sogar zur Kletterwand umfunktioniert wurde (oder dies als Zusatzfunktion hat) erwartete uns hinter der Villa Baldini. Ein attraktiver Wanderweg (den wir zwischendurch etwas aus den Augen verloren haben), führte uns an den Lägh da Bitabergh und von dort aus wanderten wir zum Lägh da Cavloc. Im Restaurant erfuhren wir, dass es von einem Altersgenossen von Antonio geführt wird. Das Essen dort war wirklich spitzenmässig und auch die Tatsache, dass wir mitten am Nachmittag was bekommen beeindruckte uns.

Nun reichte es uns aber mit Wandern. Auf dem Rückweg merkten wir die Beine schon ganz schön vom Vortag. Jaja, das ist halt wenn man so untrainiert in der Gegend rumwatschelt.

Regenbogen (GC4GT2X) / Lägh da Bitabergh (GC64TQ7) / La Furcela (GC64TYJ) / Zwergenhaus (GC4GTDB) / Tannenbaum (GC4GTC6) / Zwergenhöhle (GC4GTAW) / Gelb Rot Weiss (GC4GT6A)

Staumauer Val Orden Villa Baldini Spass in der Val Orden Lägh da Bitabergh See Lägh da Bitabergh Silvia am Lägh da Bitabergh Antonio Aerni Silvia Rieder Lägh da Cavloc Restaurant bei Sandro Marazzi Lägh da Cavloc Essen im Restaurant Lägh da Cavloc Stutzflug

Zu Hause ruhten wir uns dann erst mal aus und genossen eine laaange, warme Dusche.

Am Dienstag gönnten wir uns eine Ruhepause und blieben zu Hause. Zu tun gibt’s da ja bekanntlich  immer was.

Gegen Abend studierten wir mal den Wetterbericht und stellten fest, dass es für den Rest der Woche nur im Süden schön sein wird. Also erstellten wir einen groben Plan. Dieser sah so aus, dass wir vielleicht ins Valle Maggia fahren könnten, so nach Bosco Gurin oder so… 1000 Caches wurden mal runtergeladen und so düsten wir am Mittwochmorgen los.

Kurz vor Bellinzona entdeckten wir eine Serie, die einige Favoritenpunkte aufwies wodurch wir uns dazu verführen liessen. Vermone (GC5YFP5)  Tatsächlich waren die Verstecke ganz schön clever und nicht alltäglich. Plötzlich kam uns ein Pärchen entgegen. Muggels? Oder auch Cacher? Antonio hatte es schon lange durchschaut, während Silvia noch darüber studierte. Die kennen wir doch! Arcobaleno! Was für ein Zufall! Die Gelegenheit nutzten wir gleich um zusammen mittagessen zu gehen. Ossobucco für alle 😉 Zusammen suchten wir noch die restlichen Dosen, welche beide Parteien noch offen hatten, bevor sich unsere Wege wieder trennten. Das war wirklich eine tolle Überraschung gewesen, die beiden so spontan zu treffen.

Kletterpartie von loslachen.ch Frau Silvia auf dem Trail Der Baum als Zopf Was macht er denn da? arcobaleno-frau aAntonio nicht beim Pilzlen

Wir verfolgten nun unser Ziel weiter und reisten in Richtung Maggiatal. Doch schon ganz am Anfang wurden wir von einem Grotto aufgehalten und da war ein Parkplatz auf welchem ein Verkehrsschild stand, das wir nicht recht deuten konnten. Heisst es, dass man hier übernachten darf oder eben genau das Gegenteil? Unsere Googlerecherchen waren auch nicht ganz eindeutig, doch wir glaubten, es sei gestattet. Nach einem leckeren Abendessen im Grotto America (die wussten auch nicht recht, ob es erlaubt ist auf dem Parkplatz zu nächtigen) nisteten wir uns also in unsrem Bus ein.

Maggia Schlucht Alte Eisenbahnbrücke Cache in Val Maggia Erlaubt oder nicht! Romantisches essen in Grotto Ameica Im Grotto America Essen im Grotto America Ponte Brolla

Um 1:30 Uhr erfuhren wir dann von der Polizei, dass auf der Tafel steht, dass es nicht gestattet ist die Nacht dort zu verbringen. Allerdings gaben sie uns Tipps, wo wir den Rest der Nacht verbringen können, ohne von ihnen nochmal gestört zu werden.

Nach dem Unterbruch versuchten wir am empfohlenen Platz noch ein paar Stunden Schlaf zu erhaschen. Auch wenn es etwas laut an der Strasse war, hielten wir es bis 9:45 Uhr aus. Und so wurde es fast 11:00 bis wir dann endlich weiterpilgerten.
An diesem Tag erwarteten uns einige schöne Caches bzw. schöne Orte, an welche wir durch die Dosen hingeführt wurden. So zum Beispiel eine Kapelle mit Aussicht über Maggia, ein Kraftwerk „Linescio, dove l’acqua sparisce – Es verschwindet (GC1ZNKZ) “ in einer schönen Schlucht, ein Lost Place Steinbruch „Cava abbandonata / verlassener Steinbruch (GC2ZP5T)“ und zum Schluss gab’s noch eine Dorfführung durch Bosco Gurin (GC1V083), die einzige Tessinergemeinde, die offiziell deutschsprachig ist (oder wenigstens sein sollte), da es eine Walsersiedlung ist.
Im Restaurant fragten wir die Bedienung, warum sie nicht Deutsch spreche und sie entschuldigte sich damit, dass sie nicht von hier sei. Aber es würden viele Leute hierherkommen, weil sie diese deutschsprachige Walsersiedlung anschauen wollen. Für uns war es ok, dass sie nicht Deutsch konnte, auch wenn wir fast nichts von der Speisekarte verstanden hatten und so einfach mal was bestellten. Alles war lecker- Schwein gehabt 😉

Morgendstund hat gold im Mund Blume mit Tau Schleuse Verbotener Zugang? Von weitem Tunnelcache Die unendliche Treppe Abkühlung nach dem Aufstieg Hier bin ich Spezielle Farben Silvia auf der Brücke Z'marend Altes Dorf Linesco Linesco Eine anhängliche Bewohnerin von Linesco LostPlace Niemand anwesend Silvia bei alte Seilwinde Büxli im Bagger Zeitrese Früher mal Vergebens Zeitzeugen Alt und Jung Vergessen Vergangene Zeiten Springt nicht mehr an Ersatzteil Bewachsener LKW Pilz Moos bedeckte Ladefläche Lostpalce Verlassener Steinbruch Castanien Unendliche Treppe Mudeum in Bosco Multi von BelTicino Kirche von BoscoGurin Hotel Walserhof Esssaal Walserhof Vorspeise Walserhof Walserhof Hauptgang Dessert

Diesmal versuchten wir unser Glück auf einem grossen Parkplatz, der aussah, als ob er für den Wintertourismus angelegt worden war. Was waren wir froh um die Heizung, da die Temperaturen zwischen positiven und negativen Zahlen schwankten! Brrrrr….

Bosco Gurin by Night

Am Freitagmorgen war die Wiese leicht gefroren. Doch im Bus konnte uns die Kälte nichts anhaben. Da wir auch noch nicht vertrieben worden waren, kochten wir einen Kaffee und assen Müesli und dann ist auch noch Haare waschen angesagt, also für Silvia 😉

Unser Stellplatz -3° sau sau kalt Haare-waschen  Tagwach in Bosco Gurin Bosco Gurin

Antonio hatte herausgefunden, dass Simone auch im Tessin ist und so verabredeten wir uns für den Abend. Wir fuhren nun weiter nach Fusio, welches ganz hinten im Maggiatal liegt. Dort wird der Lago di Sambuco von einer Staumauer gestützt und natürlich liegt dort auch ein Dösli. „Fusio – Diga del Sambuco (GC2CBPV)“ Wahnsinn, wie das Tal sich in die Länge zieht und einfach nicht endet.

Lago di Sambuco Diga Hinter der Staumauer Sanbuco

Auf dem Rückweg machten wir uns auf die Suche nach den Caches, die hier im Tal versteckt waren. Dadurch bekamen wir eine Führung, die besser nicht hätte sein können. Wie z.B Fusio – I mulini e la pesta (GC3NT95).
In Fusio tranken wir einen Kaffee, da wir nicht so recht wussten, ob wir in dem Restaurant essen wollen. Als die Nachbaren bedient wurden, sahen wir, dass wir es doch hätten wagen können. Doch unser Plan sah bereits anders aus. Wir machten aus dem Brot, welches wir noch im Auto hatten und der Bresaola, die noch übrig war, zwei Sandwiches und spazierten damit nach Mungo. Dort besuchten wir die bekannte Kirch von Mario Botta und wanderten dann zum Cache hoch. Hier gab’s noch einen mitgebrachten Dessert und eine grandiose Aussicht auf beide Talseiten.

Hebststimmung Imposanter Kastanienbaum LoslPlace Dorf im Kastanienwald Alte Mühle Mulino Rieder Silvia Zeitzeugen der Sägerei Mehl stampfen in der alten Mühle Multi unterwegs Mogno Alte Bauweise Bota Geteilte Persönlichkeit Der falsche Weg Aussicht geniessen Mit Kirche von Botta

Bei Bignasco bekamen wir ganz unerwartet eine Führung durch das Dorf,  wie es ganz früher mal war La lüèra di Bignasco (GC1FNYH) und auch in Cevio durften wir mit einem Multi in die Geschichte eintauchen und staunen. „I grotti di Cevio (GC1PQDW)

Eins hatten wir gelernt: Caches von BelTicino sollte man nicht auslassen, denn die lohnen sich sehr!

Riesen Kastanienbaum wer da  La lüèra di Bignasco Führung durch die vergangenheit Alte Kunst Vergessenen Technik Tradi in Cervio Start zum Multi Cevio Grotti besichtigung Bottoglioni Weinfässer Immer am iPhone Multi von BelTicino Grotto Kastanien Blumen gemisch BaumKunst Eingewachsener Löffel

Mit Simone assen wir im Verzascatal in der Pizzeria Posse. Ja, der Jürg hat eine gute Empfehlung abgegeben, auch wenn es auf den ersten Blick einen etwas öden Eindruck machte, die Pizza korrigierte diesen Eindruck sofort.

Restaurant Posse Lavertezzo

Den Kaffee gab’s bei Simone zu Hause und ganz in der Nähe schlugen wir auch unser Nachtlager auf.

Nach dem Frühstück mit Seesicht machten wir uns langsam auf den Heimweg. Hin und wieder eine Dose und schon wieder zeigte BelTicino uns Geheimnisse seines Kantons, die uns begeisterten. TI-CHALLENGE no. 4 – 1 cache x A…Z & 0…9 (GC476GA) / Osogna – Santa Maria del Castello (GC2WRTR)

Unser Schlafplatz Seesicht Z'mörgala bei Gordola Lady ob Bellinzona Oben angekommen Klettergarten Challenge Final von BelTicino Schisshaas che bel pozzo Phantastisch

Über den Lukmanierpass fuhren wir dann wieder nach Graubünden, wo wir noch einige Wartungen an eigenen Dosen auf dem Programm hatten.

In Alvaneu fragte Antonio zum Spass, ob wir baden gehen wollen und wahrscheinlich bereute er es im selben Moment schon wieder, da er hätte wissen müssen, dass Silvia darauf sofort anspringt. Nach dieser Entspannung suchten wir das von der Receptionistin empfohlene Restaurant La Cantina D’Alvaro auf und liessen uns zum Abschluss der Ferien nochmal verwöhnen.

Termalbad in Alvaneu Avaneu Bad  La Cantina D'Alvaro Alvaneu

So, jetzt fahren wir aber wirklich nach Hause.

Das waren mal wieder abwechslungsreiche und tolle Ferien!

 

Spontaner geht es fast nicht: FTF auf der Sciora Hütte

Was für ein Erlebnis
Ein neuer Geochache im Bergell und dann auch noch auf der Sciora SAC Hütte.
Da wurden sofort Kindheitserinnerungen geweckt, denn als ich noch ein kleiner Junge war sind mein Papi und ich ein zwei Mal da hochgewandert.
collage-scioraUnd nun gibt es auch noch ein Büxli da oben.
Wir als Reviewer durften den sogar freischalten. Aber dummerweise war es an einem Montag und montags muss man in der Regel arbeiten!
Das kommende Wochenende war auch schon verplant, ein Flug nach Kroatien war geplant, so machte ich mir keine Hoffnungen auf einen eventuellen FTF (First to found)

Doch dann als am Donnerstag immer noch niemand auf der Sciora Hütte war, schaute ich mir die Wetterprognosen an und die sagten mir, dass es nur noch am Freitag schön sein wird.

Am Donnerstag konnte und wollte ich noch nicht gehen, weil dann jeweils am Abend der Geocachehock in der Region Chur stattfindet (siehe farbiges Feld rechts auf diesem Bolg).

Kurzerhand hab ich mir einen genialen Plan geschmiedet:
Am Freitag frei nehmen, nach dem Hock losldüsen und im Marco Polo ins Bondascatal fahren und dort übernachten 🙂

Genau das war meine Idee.
Also im Geschäft bescheid gesagt das ich am Freitag wandern gehen werde und als mein Schatz zur Haustür rein kam, berichtete ich von meinem Vorhaben. Viel musste ich nicht sagen, sie wusste sofort was ich vor hatte, denn sie konnte es von meinen leuchtenden Augen ablesen 😉

Kurzerhand alles Nötige eingepackt, Proviant für die Wanderung, gute Kleider, Wanderstöcke, Wanderschuhe, Notfallset und natürlich Kissen und Deckbett 🙂
So ging es zuerst an den Hock im Rosenhügel wo wir einen gemütlichen Abend mit leckerem Essen zusammen mit Ady73 und Tinu72 verbracht haben.
Ady73 war auch derjenige, der meinen Schatz nachhause gebracht hat, damit ich die „lange“ Reise ins Bergell unter die Räder nehmen konnte. „Dankeschön“ an dieser Stelle.

Leider musste ich wegen einer Baustelle mehr als 30 Minuten warten.
In Maloja hab ich dann noch ein offenes Restaurant gefunden, in welchem ich noch Geld für die Fahrbewilligung ins Bondascatal wechseln (Fr. 12.-) konnte. Ich bekam zwei Zehnernoten, den Rest hatte ich.

Als ich dann in Bondo um 23.40 vor der Kasse stand, machte ich grosse Augen und das nicht nur weil es dunkel war nein, der Automat will keine Noten! So en saich aber auch!
Ich bekam dann die Fr. 12.- Fr. mit viiiiel Kleinmünz zusammen und ich konnte mich auf den letzten Abschnitt meines Trips machen.

Gegen Mitternacht hab ich den Parkplatz erreicht und so konnte ich es mir müde aber glücklich im oberen Stock gemütlich machen.

7:00 Uhr war Tagwach… ein kurzes Frühstück, Müsli und Kaffe, dann mit allem Nötigen ausgerüstet und los ging’s.

Genau vor 3 Jahren und 2 Tagen haben wir zusammen mit Pinkpetra den FTF bei der Sasc Furä Hütte GC4JK09 geholt. Ausgangspunkt war der selbe Parkplatz wie heute für die Sciora Hütte GC6TJVQ.

Herrlich diese Ruhe und frische Luft früh morgens in diesem menschenleeren Tal.

Wegweiser-Sciora-Sasc Furae Cengalo Pizzo Badile Sciora Huette Val Bondasca mit Badile

Auf halben Weg hörte und sah ich dann den Hubschrauber, der über mir hinwegflog, da war mir klar… die Hütte hat Saisonschuss!
Na ja, ich hab ja genug Esswaren und Flüssiges mit dabei.
Als ich die Hütte dann endlich erblickte, waren die Fensterläden geschlossen, doch jemand war noch da. Die Hüttenwarte vielleicht?

Hubschrauber saisonschluss Holztreppe  weg zur Sciora

Als ich weitere Höhenmeter hinter mir gelassen hatte, kamen mir die Leute, die vorhin noch oben waren, entgegen.
Die erste war eine Muggelfrau mit Hund und das andere Pärchen waren tatsächlich die Hüttenwarte, die kannte ich, gingen wir doch zusammen in den Kindergarten und danach in die Schule und machten das Bergell unsicher. 
Wir quatschten eine Weile und ich erklärte ihnen was ich hier oben überhaupt mache.
Sie hörten mir interessiert zu und zeigten mir wo sie den Cache vermuteten 🙂

Dann ging`’s weiter und ich steuerte gleich den 0 Punkt an. Mann weiss ja nie, ob noch jemand anders die selbe Idee hat 🙂 Auch die Verbotstafel konnte mich nicht mehr aufhalten, der Cache ligt ja nur ca. 20 Meter dahinter 🙂

wegen Steinschlag geschlossen  wenige Meter zum 0 Punkt
Das Büxli konnte sich nicht lange vor mir verstecken. Auch die rostige Dose daneben nicht! Die hab ich natürlich mit ins Tal genommen, nein nicht den Cache, den hab ich mit einem breiten Grinsen als FTF signiert  und wieder versteckt.

FTF

Danach machte ich es mir bei der Sciora Hütte bequem und verspeiste die Hälfte der mitgebrachten Fressalien
Lange hab ich es aber nicht ausgehalten, denn es wurde ziemlich frisch mit rumsitzen und die Aussicht geniessen samt Sonnenaufgang um 10:37 Uhr

Sonnenaufgang Scioragruppe Himmlisch  Nur 4 Grad SAC Huette auf 2120 Meter Mit Liebe hinterlassen Bei fast 0 Grad auf der Sciora Blick zum Badile Das Bergell Rivella im vordergrund, der Badile ist aber der Star

Gemütlich spazierte ich glücklich wieder zurück zum Cachemobil und tuckerte dann über den Splügen mit ein paar weiteren Büxlifunden wieder nach Hause.

Stall in der Valle Bodasca Villaggio Cimaganda Cimaganda Abbandonato Einsturzgefahr lostplace am Splügen Il mistero della Scribàita Campodolcino - La chiusa di Portarezza

 

Grand Tours Weekend: Von Basel bis zum Bonus

Am Freitagabend, dem 23.9.2016 starteten wir ins Wochenende. Genauer gesagt, wir fuhren nach Basel um dort zu später Stunde noch einen Grand Tours Cache zu suchen.

erledigt

Auf dem Weg dorthin, gönnten wir uns im Restaurant Schifffahrt in Mols noch was Leckeres zu Essen. Dann führte uns die Reise quer durch die Schweiz bis nach Basel. Ein Spaziergang durchs Nachtleben brachte uns von Station zu Station. So hatten die Stadt noch nie erlebt und so genossen wir den speziellen Ausflug sehr.

Basel by Night Basel Münster

Nun mussten wir uns überlegen, wo wir übernachten wollen und gaben im Navi bereits mal das nächste Ziel ein. Auf dem Weg dorthin, fanden wir ein geeignetes Plätzchen an welchem wir uns niederliessen.

Die beissende Kälte weckte uns zu früher Stunde, doch wir trotzten den Temperaturen und kuschelten uns noch ein wenig in die warmen Decken.

Auch wenn es kalt ist... Schlafplatz im Wald

In Laufen suchten wir uns ein Café um zu frühstücken. Das Städtchen gefiel uns, der Kaffee hingegen überzeugte eher weniger und so zogen wir nach ein paar Cachefunden weiter in Richtung Saint Ursanne. Dort überraschte uns der Fels, an welchem es einiges zu entdecken gab. Abgerundet wurde der Spaziergang von der Begegnung mit den gefrässigen Pferden, die uns gar nicht mehr ziehen lassen wollten. Ob es daran liegt, dass wir sie mit Löwenzahn verwöhnt haben?

Nicht so fein Laufen Rostwasserhydrant Morgenstimmung Rumliegen den ganzen Tag cool Treppe eine Höhle anhängliche Pferde

Unser Programm drängte uns zur Weiterfahrt. Nur ein Wochenende hatten wir Zeit und das Ziel war, alle noch fehlenden Grand Tours Cache inklusive Bonus zu holen. Also schnell weiter.

Angekommen in La Chaux de Fonds verschafften wir uns vom Turm aus erst mal einen Überblick über das Städtchen. Der Schildkrötenbrunnen ist wohl das, was uns am besten gefällt hier, denn für alles andere können wir uns nur begrenzt begeistern. Trotzdem war die Führung interessant und plötzlich standen wir da, in diesem Eingang und wussten nicht mehr weiter. Doch irgendwann schafften wir es in unserem Gehirn die richtige Idee zu entwickeln und so kamen wir zum Ziel.

Airbrush in La Chaux de Fonds Kunstwerk La Chaux de Fonds Meditationsplatz Hier ist der Final

Nach dem Mittagessen führte uns die Reise weiter in den südwestlichsten Zipfel der Schweiz; nach Genf. Dort bestaunten wir den Jet d’eau während dem wir die Aufgaben lösten und anschliessend zum Final wanderten. Ganz schön kreativ diese Westschweizer.

Genf Jet d'eau Der Prinzessin ;-) Alli mimi Entli

Am frühen Abend fuhren wir dem Genfersee entlang nach Lausanne. Hier hatten wir grosses Glück noch einen Parkplatz ergattern zu können, den die Museumsnacht hielt ihren Einklang und mit ihr unzählige Besucher. Diese störten uns aber nicht, denn unsere Mission war eine andere.

Musée Olympique Lausanne Blick über Lausanne

Nach dem erfolgreichen Fund siedelten wir ins nahegelegene Lavaux über. Die herrliche Aussicht über die Weinberge und den See versüsste uns die kurze Suche, so dass wir zum gemütlichen Teil übergehen konnten; dem Abendessen. Speisekarte auf Französisch und das in einem edlen Lokal. Na toll! Der Kellner war so freundlich uns alles, was wir nicht verstanden haben zu übersetzen. Nur bei den Wachteln fehlte ihm das passende Wort. Doch google sei Dank, wurden wir auch hier fündig. Also verspeisten wir eine gefüllte Wachtel und einen zarten Lammspiess.

Privatbrunnen Lavaux Abendstimmung Abendstimmung beim Cache in Lavaux Sonnenuntergang Lavaux Gourmet essen im kleinen Caffe

In der Dunkelheit stand wieder die Suche nach einem Schlafplatz an. Glücklicherweise wurden wir sehr schnell fündig. Vielleicht ein wenig frech, so mitten am Weinberg, doch wir geben uns alle Mühe niemanden zu stören und Abfall hinterlassen wir selbstverständlich auch keinen.
Ein wunderschönes Luxusplätzchen!

Marco Polo Morgenstund  Freiheit pur mit dem Marco-Polo Mercedes MP Westfalia

Während die Sonne zu uns rüberblinzelte, standen wir am nächsten Morgen auf und beobachteten die Drohne, die mit uns vielleicht das selbe tat.

Kurze Zeit später sassen wir in Montreux beim Frühstück und schon bald standen wir vor dem Chateau de Chillon von welchem man immer wieder hört. Aber gesehen hatten wir es noch nie.
Und wie es so da stand, zog es Silvia in ihren Bann, sie wollte es besichtigen. Antonio konnte sich damit nicht so recht anfreunden und so machte er sich in dieser Zeit auf Cachesuche.

Früh morgens Schloss de Chillon Schlosshof Alte Uhr im Chateau Soldaten im Schloss Weinkeller im Schloss

Beide hatten ihren Spass und ihre Erlebnisse bis sie sich dann kurz vor dem Finale des Grand Tours Caches wieder getroffen haben.

Final beim Chateau de Chillon

Die Tour führte uns nun zum letzten regulären Cache der Serie und dieser befand sich in St. Maurice. Auch dort wurden wir gut fündig und so wagten wir noch einen kurzen Blick zu den Ausgrabungen hinter der Kirche.

Miniatur St.Maurice Spionin bewaffnet mit Fotoapparat Ausgrabungen St. Maurice

Jetzt war es endlich so weit. Wir durften nun den Bonus ansteuern, welcher am Mittelpunkt der Schweiz zu finden ist. Wir waren noch nie dort und so waren wir sehr gespannt auf diesen Besuch. Die Uhr sagte uns, dass wir genau richtig im Zeitplan liegen, denn nur zu den vollen Stunden darf man hinauffahren. Unserem Navi war das wohl etwas suspekt und so führte es uns über seltsame Wege ans Ziel. Hauptsache wir kommen am richtigen Ort an…

Aelggialp, Älggialp Älggialp

Eine tolle Finalbox erwartete uns auf der Älggialp. Nur eines der Schlösser war wohl versehentlich verstellt worden und so musste Antonio einen Moment lang pröbeln um die Nuss zu knacken. Belohnt wurden wir mit dem Bonusstempel und dem Eintrag ins Logbuch. Wow, was  für eine interessante Serie! Uns hat es Spass gemacht in der Schweiz herumzureisen und Orte zu entdecken, die viele Touristen kennen, wir aber nur teilweise schon gesehen haben. Somit, herzlichen Dank für die Führung durch unser Land!

GRAND TOUR Bonus Silvia Rieder und Antonio Aerni auf der Älggialp Bonus GC6GBPA Loggbuch-Eintrag tolle Finalbox

Natürlich betrachteten wir auch die Tafel mit den Schweizern des Jahres noch bevor wir wieder nach unten fuhren.

Beim Mittelpunkt der Schweiz Schweizer des Jahres Tafel Ein schnelles Kafi Brunnen aus einem Baum GToS erledigt

Ein wenig in Eile waren wir, denn hinunterfahren darf man nur zu den ungeraden Stunden.

Da wir schon recht hungrig waren, steuerten wir ein Restaurant in Zug, welches wir aus „Mini Beiz-dini Beiz“ kennen an. Das mexikanische Essen war gut, doch der Cache, den wir zuvor noch kurz besucht hatten, war besser (Postkarten kommen immer gut an, GC59VRA).

GC59VRA Postkarten kommen immer gut an! Mexico vorspeise Beim Mexikaner Mexikaner in Zug

Zufrieden nahmen wir den Heimweg unter die Räder. Der Stau immer auf der anderen Strassenseite in die andere Richtung führend, so beendeten wir das tolle Wochenende.

Heimweg auf der Schindeleggi

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Wir, haben für die Grand Tour 19 Tage gebraucht.

26.06.2016
Grand Tour #12: Rhätische Bahn

28.06.2016 
Grand Tour #11: Muottas Muragl
Grand Tour #06: Heididorf Maienfeld
Grand Tour #07: Tektonikarena Sardona

30.06.2016
Grand Tour #08: Guarda
Grand Tour #09: Nationalpark

04.07.2016
Grand Tour #10: Kloster Müstair

06.07.2016
Grand Tour #01: Grossmünster Zürich

12.07.2016
Grand Tour #27: Creux Du Van

13.07.2016
Grand Tour #31: Laténium
Grand Tour #32: Murten
Grand Tour #33: Fribourg
Grand Tour #34: Gruyères
Grand Tour #35: Gstaad-Saanen
Grand Tour #36: Schifffahrt Brienzersee

14.07.2016
Grand Tour #40: Schloss Hallwyl
Grand Tour #41: Kapellbrücke Luzern
Grand Tour #42: Pilatus

15.07.2016
Grand Tour #02: Rheinfall
Grand Tour #03: Stein am Rhein

28.07.2016
Grand Tour #13: Castelli di Bellinzona
Grand Tour #14: Lungolago Ascona
Grand Tour #17: Monte Brè
Grand Tour #16: Monte San Giorgio

06.08.2016
Grand Tour #18: Aletschgletscher
Grand Tour #20: Matterhorn

07.08.2016
Grand Tour #21: Grimentz

28.08.2016
Grand Tour #04: Stiftsbezirk St. Gallen
Grand Tour #05: Fassadenmalerei Appenzell

30-08.2016
Grand Tour #15: Gottardo Tremola

03.09.2016
Grand Tour #37: Altstadt Bern
Grand Tour #38: Emmentaler Schaukäserei
Grand Tour #39: Biosphäre Entlebuch
Grand Tour #43: Tellskapelle
Grand Tour #44: Kloster Einsiedeln

04.09.2016
Grand Tour #19: Jungfraujoch

 

23.09.2016
Grand Tour #30: Kulturstadt Basel

24.09.2016
Grand Tour #24: Lavaux
Grand Tour #25: Musée Olympique Lausanne
Grand Tour #26: Jet d’eau de Genève
Grand Tour #28: La Chaux-de-Fonds
Grand Tour #29: St. Ursanne

25.09.2016
Grand Tour #22: Abbaye Saint-Maurice
Grand Tour #23: Château de Chillon
Grand Tour #45: Der Supermulti/Bonus

Hier findest du die Bookmarkliste
Viel Spass  

 

Grand Tours Weekend: Einsiedeln,Tellskapelle, Entlebuch, Emmental, Bern, Jungfraujoch

An diesem Wochenende (3./4.September 2016) hatten wir einiges auf dem Programm. Erst mal war der SG/FL/GR-Geocaching Stammtisch am Freitagabend im Rosenhügel. Und so konnten wir unsere Reise erst am Samstagmorgen antreten.

Um 8:30 Uhr starteten wir mit unserem Büssli in Richtung Einsiedeln. Erst vor ein paar Wochen waren wir hier und jetzt verschlug uns ein Grand Tours Cache wieder an diesen Ort.
Doch Silvia ging es irgendwie nicht so gut an diesem Morgen. Aber nur vom Zuhauserumsitzen wird’s wohl auch nicht besser. Die Aufgaben des Caches konnten wir mit etwas Raten und Pröbeln einigermassen lösen und fanden die Box auf Anhieb, obwohl die Koords uns an einen etwas anderen Ort geschickt hätten. Manchmal hilft es, wenn man das Navi verkehrtherum hält und dies erst nach dem Fund bemerkt.

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Nach dem Fund stellte Silvia Antonio vor die Wahl: „Entweder, suchen wir eine Apotheke und kaufen da irgendetwas gegen Kopfweh, Müdigkeit und Übelkeit oder wir setzten uns in die Konditorei und vertilgen das Unwohlsein mit etwas Süssem!“ Die zweite Wahl schien uns gesünder und angenehmer zu sein und so wählte Antonio diese Variante.
Um hier mal nicht falsche Gerüchte zu verbreiten: Silvia ist nicht schwanger, sie ist halt einfach immer so…

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Die Zigerkrapfe und der Lattemacchiato hatten ihren Dienst getan und so war Silvia wieder fit.
Also konnte die Reise weitergehen und zwar zur Tellskapelle, denn dort war der nächste Cache, den wir auf dem Programm hatten. Auf dem Parkplatz angekommen, bestaunten wir erst mal das rassige Gefährt mit der Nr. SG 1.

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Während des Abstiegs zur Kapelle wurden wir mit einem Glockenspiel begrüsst. Die Tellgeschichte, welche in vier grossen Bilder das Innere der Kapelle zierten, waren so interessant, dass Silvia kaum loszureissen war. Da hätte sie wohl den ganzen Tag zwischen den Gitterstäben durchstarren können und noch immer neue Details entdeckt.

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Aber eigentlich waren wir wegen einer anderen Mission hier und so spazierten wir nach dem Lösen der Aufgabe zur Tellsplatte. Auf dem Weg konnte auch Antonio sich noch etwas austoben. Erst mit einer Klettereinlage, dann mit der schwarzen, süssen Katze, die unseren Weg kreuzte.

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Weiter ging’s ins Entlebuch. Doch zuerst mussten wir noch etwas in den Magen bekommen. Auf dem Herrenklo wurde Antonio von einer Dame begrüsst, na so was aber auch…

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Als wir den nächsten Cache anvisiert hatten, wurde uns bewusst, dass wir hier eine Weile unterwegs sein würden und so packten wir eine Flasche Valserwasser und marschierten los.

Bisher hatten wir nicht gewusst, dass hier ein Moorgebiet ist, in welchem Moor für Schlammbäder abgebaut wird. Also lernten wir auch noch was auf dem Weg.

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Wir genossen die schöne Natur und schon bald standen wir fast zuoberst. Ob wir das rumliegende Velo klauen könnten um wieder ins Tal zu gelangen? Jaja, wir merkten, dass wache Ohren dieses Gespräch mitverfolgten. Und so setzten wir uns zur Besitzerin aufs Bänkli.

Nachdem auch der Cache auf dem Gipfel noch gefunden worden war, rannten wir quer den Berg hinunter zum Auto. Der Muskelkater meldete sich erst am folgenden Tag.

Das nächste Ziel lag im Emmental, doch die Schaukäserei hatte bereits Feierabend und so suchten wir nur den Cache.

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Viel Zeit blieb uns eh nicht mehr, denn eigentlich wollten wir noch nach Bern. Und das machten wir auch. Angekommen in der Hauptstadt plagte uns ein Hüngerchen, welches uns geradeswegs ins Alte Tramdepot führte. Dort wurden wir lecker verköstigt, so dass wir um 21:45 Uhr die Altstadtrunde in Angriff nehmen konnten. Einfach immer wieder ein Besuch Wert!
Bei einem Schlummertrunk rechneten unsere müden Hirnzellen an den Zahlen rum und irgendwann kamen wir auf ein plausibles Resultat. Erstaunlicherweise war der Cache dann auch wirklich dort.

Nächste Frage: Wo übernachten wir. Ja, so um 23:15 Uhr darf man sich diese Frage schon langsam stellen. Und so gaben wir das nächste Ziel ins Navi ein und fuhren so lange weiter, bis sich ein geeignetes Plätzli zeigte.

Am Sonntagmorgen fuhren wir nach einem teuren Frühstück am Thuner Bahnhof nach Lauterbrunnen. Silvia bekommt gleich wieder Bauchweh, wenn sie drandenkt, was dort im Parkhaus passiert ist. Aber die Parkplätze hätten nun wirklich nicht so eng sein müssen…Immerhin ist kein sichtbarer Schaden entstanden…und wenn das Kästchen auf Anhieb aufgegangen wäre, dann hätte sie die Seitentüre gar nicht erst öffnen müssen…

Sie spendierte dann um das Gewissen zu beruhigen die Tickets um auf die kleine Scheidegg zu reisen.
So viele Toueristen aus allen möglichen Ländern und das schon am Morgen früh und die waren schon wieder auf dem Runterweg. Wahnsinn!

Oben angekommen schlichen wir uns vom Getummel weg und genossen die wunderbare Aussicht auf die grandiosen Gletscher und die Eigernordwand. Die Aufgaben für den Cache waren hier einfach und so wanderten wir schon bald wieder nach unten. Auf der Wengeneralp warteten wir auf unseren Zug.

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Unten angekommen spazierten wir durch Lauterbrunnen, einerseits um ein paar Caches zu finden, andererseits auf der Suche nach etwas Essbarem. Beides konnten wir finden.

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Nun war unsere Mission für dieses Wochenende erfüllt. Bloss, wie kommen wir möglichst staufrei nach Hause? -Auf dem Susten war alles wieder in Ordnung, nur vor der Schöllenenschlucht stand eine Ampel, die schon ganz schön lange Autoschlangen provozierte. Aber auch danach über den Oberalp ging alles flott voran.

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Auch der Oberalp machte keine Probleme und so kamen wir zügig nach Hause. Das Wetter war uns ebenfalls gnädig gestimmt, denn erst auf den genannten Pässen regnete es ein wenig, was uns ja nicht weiter störte.

Ein erlebnisreiches schönes Wochenende war wieder vorüber. Mal sehen, wohin das nächste uns verschlägt.

Sommerferien 2016, Schweiz – Deutschland – Frankreich – Luxemburg – Belgien – Niederlande

Sommerferien 2016 mit dem Motto:
Allerlei ( Lost Place, alte Caches, FTF, Hochzeit, Geburtstag, Grand Tours,…und einfach mal auf uns zukommen lassen )

SOMMER-2016

8.7.16 Freitag (Trimmis (CH) – Gruibingen (D))

Heute wollen wir losfahren, ab in die Ferien. Silvia hat alles bereitgemacht, während Antonio noch seinen letzten Arbeitstag vor den Ferien beendet hat.

Um ca.15:30 Uhr starteten wir unsere Reise in Richtung Deutschland mit dem Ziel am nächsten Tag in der Nähe von Stuttgart anzukommen um an der Hochzeit von Silvias Cousine dabei zu sein.

Auf dem Weg haben wir noch eine SIM- Karte gekauft, damit wir uns das Internet in Deutschland auch leisten können. Im McCafe installierten wir das Teil am I Pad, was für uns Laien gar nicht so einfach war… und weiter ging die Reise.

In Gruibingen haben wir uns auf einem Campingplatz Winkelbachtal (20.- Euro) niedergelassen wo es  ein spezial WC für Mama und Kind gibt 🙂
Schon bald haben wir dann leckere Maultaschen und ein Schnipo verdrückt, Horst, der Campingpesitzer, hat uns noch ein paar Geocaches empfohlen, die wir gleich nach dem Essen gesucht haben 19 Uhr Stammtischdösle GC567Q7  Ein paar leuchtende Glühwürmchen haben uns jeweils etwas Licht gegeben. Das war echt amüsant, zumal wir noch nie so viele von diesen kleinen Tierchen gesehen haben, zumindest Silvia nicht.
Anschliessend haben wir es uns in unserem neuen Büssli bequem gemacht.

WC für gross und klein Schnipo und Maultaschen Unser neues Zuhause

9.7.16 Samstag (Gruibingen (D) – Leinfelden (D))

Gemütlich kochten wir uns einen Kaffee und assen Müesli in unserem vielseitigen Mobil, dann machten wir uns chic und begaben uns auf den Weg zur Hochzeit.

Vor der Kirche waren bereits einige Gäste besammelt. Wir gesellten uns dazu und kannten zum Glück ein paar Verwandte. Das Brautpaar kam auch schon bald und so konnte Silvia ihre Cousine endlich mal wieder in die Arme schliessen.

In der Kirche waren dann so viele Familien, dass die Trauung immer wieder mit einem Schmunzeln bereichert wurde, weil eines der Kinder die Aufmerksamkeit auf sich zog. Auch die anschliessende Taufe verlief etwas speziell, denn eines der beiden Kinder legte nicht so grossen Wert darauf mit dem heiligen Wasser bespritzt zu werden.

Im Grossen und Ganzen haben es dann aber doch alle gut überstanden. Vor der Kirche wurden ein paar Fotos geknipst bevor es weiter in den Rotwildpark in Stuttgart ging, in welchem die Feier stattfand. Natürlich legten wir auf dem Weg zum Bärenschlössle erst mal einen kleinen Umweg ein um noch eine Dose zu suchen, bevor alle Gäste ankamen.

Sonntagscacher Hochzeitsessen Bärenschlössle

Das Essen, die Gesellschaft, die Rede des Bräutigams und auch die ganze Umgebung waren wirklich toll. Essen gab es so reichlich und es war so gut, dass wir zwischendurch mal abschleichen mussten, um einen Geocache-Verdauungsspaziergang einzulegen, damit wieder was in unseren Bäuchen platz hat.

Nach der Feier verschoben wir uns zu Silvias Onkel um dort im kleinen Rahmen weiterzuplaudern. Wir mit unserem Mobil und der andere Onkel mit dem Wohnmobil suchten uns ein Plätzchen ganz in der Nähe, so dass wir dann am späteren Abend ohne grosse Umstände in unsere Betten hüpfen konnten.

10.7.16 (Leinfelden (D) – Markgröningen (D))

Am nächsten Morgen gab’s ein leckeres Frühstück beim Onkel und später kamen dann die frisch Vermählten mit den beiden Kindern dazu. Kurz vor dem Mittag traten wir die Weiterreise an und verabschiedeten uns.

Nächstes Ziel: Ein alter Geocache nördlich von Stuttgart irgendwo Triangle GCB37  vom 03.Jun.2001. Den mussten wir uns erst verdienen. Wir kämpften mit aller Gewalt gegen Bremsen und Zecken an, bis wir schlussendlich die Dose aus ihrem alten Versteck heben durften. Sogar das alte Originallogbuch war da und noch nicht mal voll. Wenn das nicht ein Geocacherherz höher schlagen lässt... Weiterlesen