Archiv des Autors: Antonio

Ein Wochenende auf der Älggialp

Gestern waren wir noch in Obermutten beim Essen mit den MiniBeiz-DiniBeiz-Kollgen von der GR-Woche,
und heute Samstag 23.09.2017 hatten wir einen Eventbesuch auf der Älggialp, dem geografischen Mittelpunkt der Schweiz.

Da Silvia nicht gerne früh aufsteht, wir aber noch ihr Auto in Chur holen mussten, da wir das am Vorabend vergessen hatten, waren wir etwas knapp dran und mussten uns beeilen. Dank einem Überlegungsfehler kamen wir dann doch früher als erwartet auf der Alp an.

Erst mal gönnten wir uns ein gutes Mittagessen im Restaurant, bevor wir uns an die eigentliche Eventlocation begaben. Es gab doch einige Cacher, die sich an diesen Ort verirrt hatten, um das Einjährige Jubiläum der Grand Tours Serie (GC78W0V) zu feiern. Kuchen, Wein und Saft wurde von den Ownern spendiert, vielen Dank dafür. Zwischendurch spazierten wir noch zur neuen Dose (Mittelpunkt der Schweiz „light“ (GC6MXZA), welche anscheinend kurz zuvor gepublischt worden war. Zurück bei den Leuten, gab’s dann die Ehrungen, bei welcher wir, Stellvertretend für alle Reviewer, auch verdankt wurden und einen tollen Grand Tour Coin erhalten haben, danke auch dafür.

Kurz darauf war die Verlosung der weiteren Coins und der Grand Tours Dose, welche zugleich das Logbuch darstellte.

Im Anschluss führte Peter uns zum wirklichen geografischen Mittelpunkt der Schweiz. Da dieser nicht so leicht zugänglich ist, wie der, sagen wir mal touristische Mittelpunkt, waren wir froh um den Führer, der uns sicher den Weg wies. Auch andere interessante Infos gab er preis. Natürlich war ein Cache dort GCK8NY, sonst hätten wir uns diesen Strapazen wohl kaum unterzogen, denn es war ganz schön steil.

 

Zurück beim Nullpunkt, waren die meisten bereits wieder nach Hause gereist oder haben sich ins nahegelegene Restaurant verschoben, was wir auch gleich taten.

Kurz nach 17:00 Uhr wurde es leer, da niemand bis um 19:00 Uhr warten wollt um wieder ins Tal zu kommen. Hoch darf man nur zu den geraden Stunden fahren, runter nur zu den ungeraden.

Also waren wir alleine da oben. Der Chef de Service fragte sich, wo wir übernachten würden. Doch dieses Geheimnis liessen wir uns nicht so schnell entlocken. Mit Peter hatten wir das zuvor bereits abgesprochen…

Gemütlich spazierten wir zum Wasserfall, dann besichtigten wir die Kapelle und dann war es Zeit fürs Abendessen. Silvia bestellte sich eine Kürbissuppe, während Antonio die Älplermakaronen probierte. Ein Fläschchen Wein dazu und so war der Abend perfekt.

 

Dem Chef de Service war unser Verbleib noch immer ein Mysterium, weshalb er fragte, in welchem Zimmer wir denn seien, uns habe doch noch niemand ein Schlüssel ausgehändigt. Wir antworteten ihm, dass wir nicht in einem Zimmer bei ihnen seien, womit er sich zufrieden gab.

Nach dem Dessert (Cheliparfait mit Lebkuchen), machten wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft. Dort richteten wir uns ein und genossen es, dem nahegelegenen Bach und der Natur zu lauschen.

Sonntag, 24.9.2017

In der Nacht hat es immer wieder geregnet. Teilweise so stark, dass wir nicht wussten, ob wir am Morgen von unserem Parkplatz wieder weg kommen würden.

Glücklicherweise sah es dann im Hellen gut aus und auch die Sonne begann uns zwischen dem Nebel ein paar wärmende Strahlen zu schicken.

Zum Frühstück begaben wir uns ins Restaurant, wo wir uns nach Herzenslust am Buffet bedienen konnten. Da der Nebel in der Zwischenzeit fast vollständig von der Sonne verdrängt worden war, haben wir uns entschieden, noch einen Spaziergang bzw. eine kleine Wanderung auf die obere Ebene der Alp zu unternehmen. Ein See mit einem Cache hätten wir dort erwartet  (Seefeld GC2F9NX). Angekommen auf der nächst höheren Plattform war aber noch nichts. Also mussten wir noch ein Stockwerk höher hinauf, bis wir dann den See im Blick hatten. Die Dose lag dann noch eine weitere Etage höher und so zog sich die Wanderung mehr in die Länge als erwartet. Dafür genossen wir eine herrliche Aussicht bei wunderschönem Wetter.

 

Während des Abstiegs bewunderten wir noch den Wasserfall von oben her oder zumindest das, was man davon sehen konnte.

Zurück auf der Aelggialp warteten wir bis unser Slot zur Runterfahrt an der Reihe war. Um Punkt 13:00 Uhr konnten wir starten. Im Tal mussten wir uns für eine Rute entscheiden, auf welcher wir die Heimfahrt in Angriff nehmen würden. Im letzten Moment bog Antonio so ab, dass wir erst in Altdorf landeten, wo wir noch einen Cache beim Telldenkmal offen hatten. Dieser hatte sich uns bei der letzten Suche nicht zeigen wollen, doch diesmal konnte er sich nicht lange vor uns verstecken. Zur Belohnung gönnten wir uns in der nahegelegenen Confiserie einen leckeren Zvieri.

Dann führte die Reise uns weiter auf den Klausenpass. Immer wieder gab’s einen kurzen Cacherstop. Darunter auch einer, respektive 2 bei einem wunderschönen Wasserfall, den wir ohne Cache wohl gar nie zu Gesicht bekommen hätten.
 Berglistüber Wasserfall
 Zigerschlitz #3 – Hinter Wasser

Nachdem die Zivilisation wieder erreicht war, kam Silvia in den Sinn, dass sie noch gerne ins Light Ragaz gehen würde. Antonios Begeisterung hielt sich zwar in Grenzen, doch was tut man nicht alles um seinen Schatz glücklich zu machen. An der Abendkasse erhielten wir sogar noch zwei Plätze. Da diese aber erst für 19:30 Uhr waren, hatten wir noch Zeit fürs Abendessen im Trocadero. Pünktlich zur Abfahrt in die Schlucht waren wir wieder zurück. Ein eindrückliches Farbenspiel erwartete uns in der Taminaschlucht hinten. Wir genossen das Spektakel und gönnten uns vor der Rückfahrt noch einen Punsch und Kaffe. Die Brezel wäre eigentlich überflüssig gewesen, da wir im Grunde genommen noch immer satt vom Abendessen waren. Zurück in Bad Ragaz traten wir dann auch das letzte Stück der Heimreise noch an und schon war das spezielle Wochenende vorbei.

Hat Spass gemacht!

Testfahrt mit der MT09

Heute hatte ich die Möglichkeit die Yamaha MT09 2017 ausgiebig zu testen.
Was heisst ausgiebig? Ein Wort das sich relativiert je nach Ansicht.
Gestartet bin ich zusammen mit meinem Kumpel Erwin um 08:30 Uhr vom Motocenter in Chur aus gings erst mal Richtung Tessin.

An der MT09 ist mir sofort aufgefallen, dass man mit sitzen gleich vorne am Tank landet.
In Splügen angekommen war klar, dass wir den Pass Richtung Chiavenna nehmen würden.
In Monte Spluga war z’Nüni ziit 🙂 Also einen Stop eingelegt und die ersten Eindrücke verarbeitet.
Die MT09 und ich waren noch nicht so gute Kumpels. Mir passt das Einlenken nicht ganz, ich fühlte mich nicht ganz wohl. Spass machte es aber bis dorthin trotzdem.

In Chiavenna angekommen zeigte das Thermometer 32° an und das Verkehrsaufkommen war sehr hoch.

Ich freute mich das schöne Bergell hinaufzufahren bis nach Maloja. Dies gehört ohne Zweifel zu meinen Lieblingsstrecken.

Die MT09 brachte mich mit ihrem 3 Zylindern und 115 PS problemlos und agil auch diesen spassmachenden Pass hoch.

Am BeachClub gab es ein kurzes Fotoshootig bevor es dann weiter ging zu unserem geplanten Mittagessen in Sfazù im Puschlav auf der anderen Seite vom Berninapass.

Auch dieser Pass ist ein Träumchen für Motorradfahrer. Es gibt viele langgezogene sowie engere Kurven. In Richtung Puschlav geht es natürlich mehrheitlich abwärts, doch so kann man sich wieder auf die Rückfahrt freuen, denn nach dem wie immer feinen (heute Pizzoccheri)  Essen im Restaurant Sfazù, ging es zurück ins Engadin.

Erwin und ich haben uns dazu entschlossen, wieder mal den Albulapass unter die Räder zu nehmen. Zuvor brauchten unsere Töffs aber was zu trinken. In La Punt wurde also getankt und ich staunte, nur 5,2 Liter hat die Yamaha gegurgelt.
Zu meinem Pech hat sich ein Hummelchen in mein Lederkombi verirrt! Ich muss wohl nicht erwähnen warum ich es bemerkte oder?(da soll mir einer sagen, dass Hummeln nicht stechen). Es brannte einen Moment lang höllisch. Da gibt es nur ein Gegengift, Adrenalin. 😉

Der Albula ist ein guter Pass um das Fahrwerk der MT09 ein bisschen herauszufordern.
Für meinen Geschmack ist die 193 kg fahrfertige Maschine ein bisschen zu weich. Ich mag es eher härtereingestellt, dennoch hatte ich nie ein ungutes Gefühl bei den zum Teil schlechten Strassenabschnitten.

Endspurt, über die Lenzerheide und wieder zurück zum Motocenter in Chur.

Es hat Spass gemacht mit dem 3-Zylinder, 4-Takt, DOHC, 4 Ventile und den 847 cm3  die 280 km über den Splügen, Maloja, Bernina, zurück wieder über den Bernina, Albula und die Lenzerheide zu fahren.

Wie Anfangs schon erwähnt, sind die MT09 und ich nicht die ultimativen Freunde geworden. Dies hat sich bis zum Schluss durchgezogen und kommt wohl daher, dass die Maschine zu wenig Gewicht aufs Vorderrad bringt.

Was mir ganz gut gepasst hat, ist zum Einen die zweistufige Tractionskontrolle, ob man die jetzt braucht bei den 115 PS sei dahingestellt, jedenfalls vermittelt es ein gutes Gefühl. Zum Andern finde ich den Quickshifter eine coole Sache. Wenn man das einmal hatte, will man es immer haben. Bei der MT09 könnte er noch etwas präziser arbeiten.

Die drei Leistungs-Modi:
A = Aggressiv
B = Regen
Std. = Standart, oder eine ideale Zwischenlösung.

Alles in allem, ein tolles Bike, bei welchem Preis / Leistung voll und ganz passt.

Danke Erwin für’s Begleiten und dem Motocenter in Chur für den bislang guten und zuverlässigen Service. 

Als ich dann die MT09 wieder abgegeben hatte, sattelte ich meine MT10 und düste durchs Versam hoch ins schöne Vals, wo ich von meinem Schatz schon sehnsüchtig erwartet wurde.

Wie viele Pässe waren es denn heute?

Liebes Blogtagebuch,
gestern habe ich in der Töff WhatsApp Gruppe gefragt, ob jemand Lust hat mit mir eine Töffrunde zu machen. Da ich schon seit ein paar Jahren die Pässe Furka, Grimsel und Susten nicht mehr gefahren bin, machte ich genau diesen Vorschlag:

Ich gehe morgen voraussichtlich auf den Töff, Ziel: Grimsel-Susten-Furka u.s.w.
Da ich aber schon um 17:00 Uhr einen Termin habe, starte ich 8:00 Uhr von der Cooptankstelle in Chur Süd.
Jemand Lust?
Ansonsten schönes WE

2 Kumpels sagten dann auch promt zu 🙂
So machte ich mich kurz vor 8 auf den Weg nach Chur.
Erwin und Lori warteten schon auf mich und es konnte pünktlich losgehen.
Wir freuten uns sehr auf diesen gemeinsamen Ausflug.
Kaffee und Gipfelipause war in Andermatt geplant.

Die Fahrt dorthin bei strahlend schönem Wetter, hat Spass gemacht, auch wenn das Thermometer auf dem Oberalp „nur“ 13°C angezeigt hat.

Während dem wir unseren  z’Nüni auf der Sonnenterasse genossen, schauten wir zu, wie die Urner Rennleitung drei Töfffahrern, respektiv deren Motorrädern eine Parkbusse verteilten, weil diese auf dem Trottoir vor dem Kaffee ihre Oldtimer abgestellt hatten!

Nach einer kurzen Routenbesprechung in welche Richtung wir fahren sollen, ging’s weiter über den Furka und den Grimsel nach Innertkirchen. Ich konnte ein paar Kilometer der Rennleitung nachfahren, die mit Blaulicht unterwegs war. Die hatten so ihre liebe Mühe mit ihrem VW Caddy um die Kurven zu kommen. Aber im Gegensatz zu mir, hab ja kein Blaulicht und keine Sirene um überall zu überholen, waren sie bald weit weg 😉

In Innertkirchen machten wir den ersten Tankstop! Wobei die Suzuki von Erwin noch lange kein Most gebraucht hätte! Die verbraucht sehr viel weniger als die Yamaha MT10 von Lori und meine.

Früher haben wir in diesem Dorf immer z’Mittag gegessen, im Restaurant Post. Da wir aber zeitlich gut unterwegs waren und Lori den Wunsch geäussert hatte, mal die alte Gotthardpassstrasse zu fahren, machten wir uns daran nach Andermatt zu fahren um dann zu schauen, ob es eventuell zeitlich möglich wäre seinem Wunsch nachzukommen.

Auf dem Weg dort hin, also über den Susten , welcher sehr viel Spass machte, schaute ich kurz vor Wassen, ob es ein Restaurant gibt, um eine Mittagspause zu machen.
Tja, der erste Versuch misslang. Wir standen zwar auf dem Parkplatz, aber irgendwie macht uns warmer Schinken mit irgendwas nicht so an, also zogen wir subito weiter.

Das war dann auch gut so, denn von Wassen bis nach Andermatt; eine einzige Kolonne! Da wird ja schon seit Längerem an der Schöllenenstrasse gebaut.

Die Pause haben wir dann in Andermatt im Hotel Aurora gemacht.
Von Spaghetti Bolo über Älplermagronen bis zum Fitnessteller und Dessert liessen wir es uns gut gehen.

Glücklich und satt, sattelten wir unsere Maschinen wieder und da wir ja zeitlich sehr gut unterwegs waren, nahmen wir die alte Gotthardpassstrasse mit seinen Bsetzisteinen unter die Räder.
Ist wirklich ein Erlebnis, das man nicht verpassen sollte. Trotz modernsten Untersätzen kommt ein hauch Nostalgie hoch.

Dann wurde es ein bisschen langweilig, deshalb haben wir von Airolo bis nach Bellinzona, respektiv Lostallo, die Autobahn genommen, war auch gut so, denn das Thermometer zeigte 33°C an.

Ich freute mich wie ein kleines Kind auf den San Bernardino. Das ist einfach ein genialer Pass der höllisch Spass macht.
In San Bernardino selber wollten wir eigentlich tanken. Ok, also nur die Yamahas, aber da standen die Autos Schlange, so dass wir beschlossen erst auf der anderen Seite des Passes zu tanken.
Da kommt mir nur eine einzige Tankstelle in den Sinn. Eine kleine versteckte Tanksäule in Splügen.

Tja, wir haben es gerade noch so geschafft, die Tankuhr war schon seit ein paar Kilometern auf Reserve! Ja, ausser bei der Suzuki, Erwin hätte noch locker bis Nachhause fahren können.

Nun standen wir in Splügen, und es war kurz vor 16:00 Uhr. Was nun? Nachhauese oder doch noch eine kleine Schlaufe ziehen?
Ich fragte mal schüchtern, wie das allgemeine befinden sei.

Und wir waren uns schnell einig. Wir wollten weiter fahren, aber erst musste ich Zuhause noch Bescheid geben, dass das Geburtstagskind Emanuel uns mit etwas Verspätung erwarten muss.
Also ging’s weiter über den Splügenpass.

Wow, was für ein Verkehr, das auch wegen einer Baustelle auf der Schweizerseite.
Wir sind aber gut vorangekommen und genehmigten uns in Monte Spluga einen Espresso, bevor es wieder in Richtung brütende Hitze ins Tal hinunter nach Chiavenna ging.
Ja, ja, der Splügenpass, der macht nicht allen so viel Spass wie uns, die extremen Spitzkehren sind schon speziell, mir persönlich gefallen die.

Wie erwartet war es in Chiavenna sehr, sehr heiss! Zum Glück ging’s jetzt wieder langsam aufwärts in Richtung Engadin.

Ich liebe die Strecke durchs Bergell, den Maloja rauf bis zum gleichnamigen Dorf. Jedes Mal eine wahre Freude. 🙂

Nun gab es 3 Möglichkeiten für den restlichen Heimweg, direkt über den Julier, über den Albula und die Lenzerheide oder über den Flüela.
Wir haben die mittlere Variante gewählt und haben die zwei restlichen Pässe mit Genuss abgefahren.

Exakt am selben Ort wie vor 11 Stunden haben wir unsere Motorräder wieder aufgetankt und uns verabschiedet.

War eine coole Ausfahrt.
Danke euch zwei für’s Mitkommen und bis zum nächsten Mal. Ich freue mich jetzt schon.

Die Route am 22.07.17:
Oberalp, Furka, Grimsel, Susten, Gotthard, San Bernardino, Splügen, Maloja, Albula, Lenzerheide. Insgesamt ca. 535 Km

Weitere Routenempfehlungen findest du unter: http://www.loslachen.ch/schweizer-paesse/

Nach einer wohltuenden Dusche ging’s dann, mit einer klitzekleinen Verspätung zu Emanuels Geburiparty. Das war ein gelungener Abschluss des Tages.

Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

Dienstag 04.07.17 Rückreise von Alta über Oslo nach Zürich.

Um 5.15 Uhr klingelte der Wecker. Wecker? Wieso  klingelt der jetzt? Und zack, war er abgeschaltet. Aber halt mal! Das hat ja einen Grund warum der geklingelt hat, stimmt ich muss noch ein letztes Mal früh aufstehen.

Kurz gefrühstückt und schon wurden wir zum Flughafen gebracht. Das Wetter lies zu wünschen übrig, doch heute war mir das egal 😉

Das erste Flugzeug brachte uns mit einem kurzen Zwischenhalt nach Oslo. Dort hatten wir zwei Stunden Aufenthalt, während welchem ich mir gerne einen Starbucks Kaffee gegönnt hätte. Ich sah immer Leute mit angeschriebenen Bechern vorbeilaufen, doch es dauerte ganz schön lange, bis ich den begehrten Laden gefunden hatte. Dort wollte ich eigentlich einen Latte Macchiato für mich und einen Espresso für Kay. Doch die haben mich nicht richtig verstanden und stattdessen bekam ich einen Latte mit ein paar Espressi drin. Ich erklärte mich nochmal und bekam dann endlich was ich wollte.
Kay haute es fast zurück als er den ersten Schluck des Getränk zu sich nahm. Der muss sowas von stark gewesen sein…
In der Wartehalle montierte Kay noch ein paar Kleber auf seinem (neuen) Helm.

 

Schon bald stand das Flugzeug, welches uns in die Schweiz zurückbringen sollte bereit und wir durften einsteigen.

    

Nach der sicheren Landung in Zürich warteten wir auf unser Gepäck. Silvia stand bereits hinter der Scheibe und wer ist denn das? Neben ihr ein Mann? Denn kenn ich doch. Kurt? Was macht der denn hier?
Auf dem gleichen Flug waren seine Enkel, die er abholen wollte. Zufälle gibt’s!
Kay wurde ebenfalls abgeholt und so trennten sich hier unsere Wege.

Vielleicht wiederhole ich mich, wenn ich sage, dass dies ein einmaliger, hammercooler Spitzentrip war, den ich so schnell nicht wieder vergessen werde.

Ich bedanke mich an dieser Stelle noch einmal bei Emanuel Elsa vom Numberone-magazine, der mich auf diese Reise geschickt hat, bei Honda für die super Organisation bis ins kleinste Detail und bei Kay, ohne den die Reise wohl nur halb so viel Spass gemacht hätte.

Reiseverlauf:

Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.
Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins.
Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf.
Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben.
Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!

Montag 03.07.17 Tag 8. Ziel erreicht!!!

Als ich heute Morgen, sehr früh aus dem Fenster schaute, sah es nicht gut aus mit dem Wetter; Bewölkt, kalt und nass 🙁

Der letzte Tag begann so wie auch die ersten angefangen haben.

   

Das tägliche Ritual wurde heute von einer Klavierbegleitung untermalt. Allerdings schien diese so beruhigend zu sein, dass Kay gleich wieder eingepennt ist. Nachdem wir ihn wieder wach bekommen hatten, düsten wir los. Ziel: Nordkap!

Schon bald rieselten ein paar Regentropfen auf uns herunter, war aber nicht so schlimm und trotz kühlen 10-14°C hat es Spass gemacht. Die Renntierwarntafeln machten heute wirklich Immer wieder hab ich welche gesehen. Zum Glück fast immer mit sicherm Abstand zur Strasse.

 

Diese Renntiere (wie auch die Kühe) leben anscheinend am liebsten dort wo die Landschaft sehr karg ist und nicht mal in den Wäldern. Unglaublich, manchmal sah ich sogar grosse Gruppen mit mindestens 30 Stück samt Jungen, sooo herzig.

Die Spannung und Emotionen stiegen mit jedem Kilometer, den ich dem Ziel näher kam und dann…

…Juppiiii wir sind da!!! Die Honda Africa Twin hat mich zuverlässig ans Ziel gebracht. Ich bin begeistert von dem Motorrad. Diese Honda ist wie geschaffen für solche Trips und wir waren ein tolles Team! Danke Honda 🙂

       

Nachdem sich die Freude ein bisschen eingepändelt hatte und das erste Fotoshooting vorbei war, gab es noch eine Rede vom Honda Manager Vito Cicchetti.

Danach war ein leckeres Essen angesagt, natürlich mit Dessert.

 

Selbstverständlich hab ich auch den Tradi gesucht und geloggt.

Komme wahrscheinlich nicht so schnell wieder hier hoch. Dann machte ich noch ein paar Bilder für den Earth und genoss es die letzen 8 Tag Revue passieren zu lassen.

   

  

Wir können alle Stolz auf uns sein, ein tolles Team und alles bis ins kleinste Detail von Honda geplant und durchorganisiert. Das war Luxsus der Extraklasse!

Ein ganz herzliches Dankeschön an Emanuel Elsa vom NumberOne Magazin und an Honda!

Ach ja, nun aber wieder zurück zum Bericht 🙂

Bevor es dann wieder nach Alta ins Hotel gehen konnte, mussten wir noch warten bis die Facebook Liveübertagung erledigt war, das dauerte noch einen Moment, machte aber nichts denn ich hatte ja noch einen Auftrag von meinem Schatz!

  

Ich soll ihr eine Postkarte senden vom Nordkap, denn sie sammelt Briefmarken:-) Zum Glück hab ich dran gedacht 😉

Dann hab ich, natürlich aus lauter Gewohnheit noch die noch offenen Büxlis runtergeladen ohne grosse Hoffnung, dass es hier in der Gegend etwas zu holen gibt…

…doch da ist einer! Ich hatte keine Ahnung, ob der auch in meiner Richtung liegt (wobei es hier oben so viele Richtungen gar nicht gibt 😉

Habe den Tradi mal angepeilt und mir die Distanz gemerkt, wann ich wieder auf die Karte schauen muss. Das war in ca.90 km.

Ja klar, ich war wieder voll im Adrenalinrausch, die Kombination vom gerade Erlebten und einem weiteren möglichen first to found mit der Honda; unbeschreiblich! Dazu machte noch ein Gerücht die Runde, dass die Rennleitung in Lauerposition sei! Supi…

Jedenfalls startete ich „wieder mal“ als erster 😉

Die Sonne zeigte sich nun auch wieder und ich musste mal anhalten um ein Bild zu schiessen. Da sieht man die Quelle und weit unten zwei Seen, oder ist das eine das Meer?

Und wieder sah ich viele Renntiere von nah und fern.

Mannn können 90 km lang sein!

Als ich dann auf die Karte schaute, hab ich die Hoffnung aufgegeben. Es schien so, als ob ich einen anderen Weg nehmen muss….Doch dann….Die Freude war riesig als ich bemerke, dass ich goldrichtig lag. Ich muss die offizielle Route nur für 4km verlassen, das passt.

Zum Glück hab ich das auf dem Hinweg zum Nordkap nicht gewusst 🙂

Der 0 Punkt lag bei einer Bushaltestelle.

Ich umrundete diese und fing schon an zu zweifeln.

Also Helm ab und nochmal rundherum und… Zufällig berührte ich was. Das war der Cache und ich war der erste 🙂

Wow, perfekter kann der Tag ja gar nicht sein.

Name eingetragen, Fötali gemacht Helm auf und zurück auf die Route mit einem breiten Grinsen im Gesicht und Vollgas 🙂

Kaum wieder auf dem richtigen Weg, kam ein SMS von Honda, man solle beim Punkt 5 tanken. Ja supi, ich war schon bei der Punkt 7.

Die Tankanzeige hatte sich schon ziemlich gesenkt, doch vielleicht reicht das Benzin ja noch…
Hab ich da gerade ein déjà-vu? Hatten wir das nicht schon mal mit dem Benzin?

Plötzlich lag dieser Geruch von Regen in der Luft und wirklich, nach zwei Kilometern begann es zu regnen. Komischerweise machte mir das überhaubt nichts aus. Ein so geiler Tag kann auch der stärkste Regen nicht versauen. Zudem ich war ja eh auf dem Weg ins Hotel.

In Alta angekommen, mittlerweile ohne Regen, war ich wieder mal einer von den ersten! Trotz Umweg! Muss ich mir Gedanken machen? Nein, mach ich nicht. Ach ja, der Tank hatte auch gereicht 😉

Somit war der Trip mit der Africa Twin zu Ende.

Alles Persönliche ausbauen, Schlafsack abschnallen, Topcase leeren und Töff abgeben.

Ja, da war ich schon ein bisschen traurig, dass die so eine hammergeniale, aber auch anspruchsvolle Tour  nun zu Ende war.

Wie sag ich immer?
„Man kann nicht immer gewinnen“, aber dieses mal hab ich gewonnen 🙂

Fun ohne Ende, tolle Leute kennengelernt, ein geniales Motorrad fahren dürfen und noch nicht mal an meine Grenze gekommen. Zudem war ich sehr glücklich, alles heil überstanden zu haben, was ja auch nicht selbstverständlich ist.

Dann ging’s raus aus den Klamotten und ab unter die Dusche.

Um 19:45 Uhr gab es ein Meeting und um 20:00 Uhr wuden wir mit dem Bus zum Dinner abgeholt 🙂

Am Ziel angekommen erwartete uns ein Zelt oder zumindest sah es aus wie ein Zelt. Draussen war ein Feuer von Bänken eingekreist. Diese wiederum waren mit Rentierfellen zugedeckt.

Ein toll angerichteter Apero stand für uns bereit: Häppchen und was um den Durst zu löschen.

  

Nach dem leckeren Willkommensgruss, wurden wir in den edlen Speisesaal geführt, in welchem man uns erst mal mit diversen kleinen, exquisiten Vorspeisen verwöhnt hat.

  

Wir kamen uns vor wie Könige. Honda hat nicht nur eine perfekte Reise aus die Beine gestellt, sondern auch ein mehr als würdiger Abschluss aus dem Köcher gezogen.

Zur Hauptspeise fanden wir ein Rentier in unserem Teller, natürlich nicht ein Ganzes 😉

Hmmm…die Felle davon haben wir draussen ja bereits gesehen. Ob das wohl die selben waren? Oder sind es gar welche, die ich heute noch auf der Strasse gesehen habe? Besser nicht weiter studieren, sondern einfach geniessen.
Vom Geschmack her war es ähnlich wie Rind. Sag ich doch; die Kühe des Nordens 😉 Jedenfalls hat’s mir sehr geschmeckt. Auch das Dessert liess ich mir nicht entgehen, obwohl ich so müde war, dass ich auf der Stelle hätte einschlafen können.

Nach dem Essen wurde noch ein wenig geplaudert, bevor der Bus uns ins Hotel brachte….irgendwas von einer besonderen nächtlichen Überraschung war mal noch die Rede…aber davon berichte ich dann erst beim morgigen und letzen Bericht.

Reiseverlauf:

Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.
Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins.
Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf.
Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben.
Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben

  1. Sonntag 02.07.17 Es geht langsam dem Ende zu…

…jenu, c’est la vie!
Heute war ausschlafen angesagt. Obwohl ich um 5 Uhr hellwach war, konnte ich nochmals einschlafen bis der Wecker losging.
Was ich im Zelt zu kalt hatte, hatte ich diese Nacht viel zu heiss! Die Fenster lassen sich hier nur einen kleinen Spalt öffnen. Aber egal, Hauptsache ausschlafen…

Der morgendliche Ablauf war wie immer, morgenessen, Briefing und dann losfahren.

 

Für heute war Regen angesagt. Schon in der Nacht hatte es damit angefangen.
Als wir zum Morgenessen gingen war noch alles nass und der Himmel düster, doch im Moment regnete es nicht.
Ich entschied mich gegen Regenklamotten. Vielleicht bringt ja positives Denken die Sonne herbei.

Da wir die einstündige „Nachtfahrt“ gestern ausgelassen haben, machen wir diese Runde heute Morgen, bevor es Richtung Alta ging, so quasi als Aufwärmerunde.
Wir starten alle zusammen, also hintereinander. Eine geführte Gruppe sozusagen. Der grösste Teil führte uns der Küste entlang. Kein Regentropfen viel vom Himmel, dafür zeite sich bald die Sonne und es wurde immer wärmer.
Ziel der Aufwährmrunde war wieder die selbe Tankstelle wie gestern.

Ich war schnell und so düste ich gleich los in Richtung Alta. Ich freute mich auf die bevorstehenden 392 km. Mein erstes Ziel war der Lunchplace.
Wobei dieser wohl irgendwie verschoben wurde. Hab das beim Breafing nicht recht verstanden. Da wurden mir meine mangelnden Englischkenntnisse zum Verhängnis.
Ich war lange der Meinung der erste zu sein, wobei das ja grundsätzlich keine Rolle spielt, doch nach ca. 140 km schloss ich auf einen Spanier auf.
Dieser fuchtelte etwas herum, da ich nicht verstand, was er wollte, hielten wir an.
Tja, er hat den Tankstopp ausgelassen und fuhr jetzt schon auf dem letzten Tropfen und bis zur nächsten regulären Tankstelle reicht es ihm nicht mehr.
Zum Glück waren wir gleich beim Lunchplace, und wie wir das von der Hondaorganisation nicht anders gewohnt sind, waren sie auch für solche Fälle gerüstet, denn sie hatten Benzin dabei.

Vor dem Essen gab es aber noch Action; eine Offroadstrecke den Berg hinauf, inklusive Schaf-ausweich-Technik 😉

  

Da ich ja noch genug Benzin im Tank gehabt hatte, war ich der erste, der oben war und so konnte ich das superfeine Essen unseres Food Trucks in Empfang nehmen und bei einer wunderschönen Aussicht geniessen.
Auch der Rocker Kay strahlte wie ein kleiner Junge als er oben ankam, ganz nach seinem Gusto, wie er meinte. Es war ja auch wirklich eine coole Sache.

Hier noch ein kurzes Video von meinem Einsatz:

Die ganz Mutigen sind dann ganz im Off gefahren 😉 Nein, ich nicht!

  

Und wie man das von mir nicht anders kennt; beim Kaffee und Guzzeli, schaute ich was die FTF s in der Gegend so machen…
Ui, ganz in der Nähe vom nächsten Tankstopp sind sieben neue Caches rausgekommen. Na dann… da ich ja längst fertig war, könnte ich ja eigentlich schon starten. Gesagt, getan!
Trotz höherem Puls, stoppte ich hinund wieder um ein, zwei Bildchen zu schiessen.

  

Der erste Cache, den ich anpeilte war im Wald. Zuerst dachte ich es gäbe einen Weg dorthin, doch dem war nicht so. Also musste ich mein Bike im Wald abstellen und mich 150 Meter durch den weglosen Urwald kämpfen… noch mehr schwitzen in den dicken Töffklamotten.

Der 0 Punkt verarschte mich immer wieder und  ich suchte und suchte… das schlimmste waren die kannibalischen Mücken! Die wollten mich auffressen! Nun zahlten sich die Klamotten wieder aus.
Mit dem Hint konnte ich nicht viel anfangen, und so machte ich mich nach einer Weile zurück zur Honda.

Auch wenn ich viel Zeit verloren hatte, wagte ich einen zweiten Cache ganz in der nahe an der Strasse anzufahren. Allerdings musste ich dafür 6km Umweg in Kauf nehmen, da ein Fluss im Weg war.
Auch hier suchte ich eine Weile und musste dann aufgeben.

Ich musste nun ein Stück  auf der Route zurückfahren um zu tanken. Ich hab wohl zu lange im Wald rumgetrödelt! Alle waren schon durch! So musste ich halt mit meiner eigenen Karte ein paar Tropfen reinlassen. Selber Schuld!
Dann ging’s weier nach Alta. Wieder ganz schöne Landschaften und wieder im Egomodus unterwegs. Geht ja nicht anders, wenn alle schon weg sind 😉
Macht Laune so zu fahren, wie es einem grad passt oder spontan anzuhalten, wenn man ein passendes Sujet für ein Foto gefunden hat.

  

Dem Schnee war ich heute zwar ganz Nahe, doch die Temperatur lag trotzdem bei 20°C.

Jetzt weiss ich auch für was die „Vorsicht Renntier“ Tafeln überall herumstehen. Genau, eine Gruppe von circa sieben Stück spazierte gemütlich auf der Strasse herum! Ich zückte natürlich das Handy und versuchte das gerade Gesehene festzuhalten, bevor sie sich ohne Eile über die Leitplanke  aus dem Staub machten. Und siehe da, es hat geklappt 🙂

 

In Alta angekommen, ja ich bin schon ein bisschen Müde, wurde zuerst wieder vollgetankt und dann ging’s zum Hotel.

Da wurden wir auf den Parkplatz eingewiesen, wo dann die Mechaniker alles checkten damit wir morgen beruhigt unseren letzten Teil der Fahrt  zum Nordkap in Angriff nehmen können.

Den Zimmerschlüssel (den Luxus, dass wir immer Einzelzimmer bekommen haben, hab ich schon sehr geschätzt) abholen, die wohlverdiente Dusche geniessen und schon war es Zeit fürs Abendessen.

 

Das was von lecker, dass ich gleich zweimal schöpfen musste 😉

Nach dem Essen erkundete ich noch ein wenig die Gegend und suchte ein paar Dosen.

    

Morgen geht’s ans Nordkap, da freu ich mich ganz besonders drauf. Hoffentlich macht das Wetter mit, damit wir auch was sehen können von dem speziellen (fast nördlichsten Punkt) von Europa.

Reiseverlauf:

Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.
Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins.
Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf.
Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben.
Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht

Samstag 01.07.17 Tagestour und anschliessend noch eine Nachtfahrt (zumindest wäre diese geplant gewesen).

Nach einer eher kurzen und kalten Nacht war um 6:00 Uhr Tagwach!

Es braucht grosse Überwindung aus dem Schlafsack zu schlüpfen und in die kalten Klamotten zu steigen, doch was sein muss muss sein.

Der 200 metrige Marsch zum WC / Waschraum wärmte dann wieder etwas auf. Frühstück am Strand, nicht schlecht was?  🙂

   

Auch das Briefing fand draussen statt und Erick erzählte uns vom Tisch aus was heute so abgeht.

Der heutige Gastfahrer heisst Alex Caizergues „professineller Kideborder“ er wird uns begleiten.

Ausser einer langen Tagestour mit Offroadeinlage ist eine optionale Nachtfahrt geplant  „was heisst hier Nacht? Die Sonne geht ja nie unter!

Egal, auch heute heisst das Motto: Spass haben und das werden wir heute ohne Fährenstress auch haben.

Die ersten ca.70km nahm ich es eher gemütlich und suchte nach schönen Orten um ein paar Bilder zu schiessen. Dabei hatte ich mehr Glück als mit Cachen.
Ich suchte bis zu diesem Punkt 3 Stück und gefunden hab ich keinen einzigen.

   

Durch die Gemütlichkeit hat es mich relativ nach hinten gespült. Ein Marshall hielt an und fragte mich ob alles ok sei… ups… das war wohl ein Zeichen der Africa Twin wieder zu zeigen wie es hier abgehen kann.

Soooo cool… ich kam so richtig in Fahrt und schon bald war ich wieder in der ersten Hälfte der Biker.

Die Fahrt, mal der Küste entlang, mal über Land und Berge und sogar durch Tunnels, die unter dem Meer durchführen, alles war bis zur Mittagspause vertreten.

Ach ja, das Wetter war zwar nicht mehr so klar wie in den letzten Tagen, aber voll ok, von 13°C bis 19°C war am Morgen alles dabei. Und am Nachmittag erreichte das Thermometer sage und schreibe 27°C. Ich musste mich von diversen wärmenden Klamotten trennen.

Das Mittagessen haben wir im Fischerdorf bekommen. Einfach aber gut.

     

Am Nachmittag ging es dann zügig rauf und runter coole etwas holprige Strassen aber wirklich genial, die Honda schluckte auch grössere Unebenheiten bravurös.

Seit 2 Tagen fährt das Swissteam im Egotrip, das heisst, jeder fährt für sich, in seinem persönlichen Tempo.

Doch immer wieder kreuzten sich unsere Wege und eimal peilten Kay und ich zufälligerweise den selben Parkplatz an. Das Wassertinken kommt fast zu kurz. Daher sind bewusste Trinkstopps schon wichtig.
Er legte sich noch einen Moment auf’s Ohr um einfach mal zu sein.
Ich hingegen spazierte den Hang hinauf in der Hoffnung endlich einen Cache loggen zu können. Das klappte dann auch und so war der Tag gerettet 🙂

  

Ca. 25km vor der Ankunft beim Hotel gab’s noch eine Offroadeinlage. Nichts Spektakuläres aber es machte trotzdem sehr viel Spass.

  

Ach ja, die Traktionskontrolle hab ich auf der ersten Stufe ausprobiert und die war voll ok, man fühlt sich sehr sicher bei dem lockeren Untergrund.
Als ich bei der Offroadfahrt wieder mal an einem schönen idyllischen See vorbei kam, konnte ich auf dem Weg gleich noch einen Geocache mitnehmen. Da es hier wirklich so schön war, habe ich die Honda hingestellt und versucht ein schönes Foto zu schiessen.

Dann ging’s ab ins Hotel, wobei Hotel ist untertrieben. Es sind kleine 4 1/2 Zimmwonungen 🙂

       

Eigendlich wären Kay und ich nicht zusammen in einem Haus gewesen, er hat das zum Glück geschnallt und umdisponiert. Für mich als einziges nicht englisch sprechndes Wesen wäre das noch blöd gewesen. Darum; danke Kay!
Im Häuschen hat es 2 Kinderzimmer und 1 Elternzimmer.
Der Rockstar Kay Brem hat sich das Elternzimmer gleich unter den Nagel gerissen 🙂 er darf das 😉 Der schneller isch dr gschwinder.

Und was macht man an so einem coolen Ort nach einem anstrengenden Töfftag mit 454 Kilometer unter dem Allerwertesten? Genau, man gönnt sich ein Jacuzzi 🙂 war das cool 🙂

Dann ging’s zum Nachtessen.

   

Die angekündigte Nachtfahrt musste leider abgesagt werden. Einerseits schade, andererseits tut so eine Pause nach einem anstrengenden Tag auch gut.

Zum Glück dürfen wir morgen ausschlafen, wir starten erst um 9:00 Uhr.

Reiseverlauf:

Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.
Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins.
Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf.
Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben.
Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.