Ein Wochenende im Unterland – alles läuft rund…

Spontan haben wir ein Wochenende im Unterland verbracht. Vom Babybesuch zum GoKart fahren und weiter zu diversen Geocachingrunden brachte uns die kurzfristige Aktion wieder ein paar schöne Erlebnisse mehr in unser Leben.

Samstag, 14.4.2018, Trimmis- Schöftland

Am Morgen, also so gegen 10:00 Uhr als Silvia aufstand war niemand zu Hause. Da erinnerte sie sich, dass Antonio gesagt hatte, dass er eventuell auf ein Töfftürli gehen würde. Sie machte sich etwas zu Essen und wollte dann auf die Inliner gehen, doch plötzlich ging die Tür auf und Antonio kam rein. Oh, also doch nicht auf dem Töff.

Und so beschlossen wir ins Unterland zu fahren, um dort ein wenig zu cachen. Allerdings waren wir noch sehr planlos. Also besuchten wir erstmal Silvias Göttipoppi.

Weiter führte uns die Reise in den Aargau. Eine Runde, die Antonio noch kurz vor dem Losfahren gefunden hatte, die gut aussah. Buechlisberg#1 (GC6K41Z)  Zumindest glaubten wir das, denn am Zielort angekommen, waren wir erstaunt, dass keine Bonuszahlen in den Döschen waren. Bald merkten wir, dass wir eine falsche Runde angepeilt hatten. Rietenberg #1 (GC5XZBV) Spielt ja keine Rolle, dachten wir uns, und spazierten diesen Weg, der ziemlich Steil war, aber es hat Spass gemacht, den Frühling in diesem schönen Wald, begleitet vom Singen der verschiedenen Vogelarten zu geniessen und dabei die kräftigen Farben der frisch erblühenden Blumen zu bestaunen und das saftige Grün des frischen Grases anzuschauen.

 

Ach ja, vor dem Start hatten wir unsere Picknickdecke ausgebreitet und einen Salat aus dem Coop Pronto verspiesen. Auch das war echt gemütlich.

Kurz nach 16:00 Uhr waren wir mit der Runde fertig. Also machten wir uns auf den Weg zu der eigentlich vorgesehenen Wanderung. Auf dem Weg fanden wir aber noch allerlei Dosen, die uns zu einem kurzen Stopp lockten. Und plötzlich bemerkten wir beim Betrachten der Karte auf dem I-Pad, dass wir in der Nähe von Teufenthal sind. Oh, da kamen Erinnerungen auf. Ein wunderschönes Hotelzimmer hatten wir damals ergattern können und gegessen hatten wir in dieser Herberge auch vorzüglich. Das Navi, welches uns kurz vor diesem ehrwürdigen Ort abbiegen liess, riss uns aus dem Schwelgen in der Vergangenheit. Stimmt, wir brauchen ja kein Hotelzimmer, haben ja das Haus dabei und unser Zielgebiet liegt im nächsten Tal.

Für die angesteuerte Runde in Schöftland war es aber bereits etwas spät, weswegen wir einige andere hochdosierten FP Caches ins Auge fassten. Ja, die waren wirklich gut! Sogar eine Sandsteingrotte war dabei. Bei den anderen Dosen war es eher die Kreativität, die uns beeindruckte.

    

Dann langsam wurden wir hungrig und so suchten wir ein Restaurant. Gar nicht so einfach, da wir uns nie so recht entscheiden können. Vor allem nicht, wenn wir eine Wahl haben. Heute hat der Bären in Holziken gewonnen.

Gut getroffen können wir sagen; das Essen war sehr gut und die Bedienung nett, was will man mehr?- Nichts – eben 😉

Nach dem Essen suchten wir uns einen guten Schlafplatz, den wir auf anhieb auch gefunden haben und so schlossen wir früh unsere Augen.

Sonntag, 15.4.2018, Schöftland-Trimmis

Nach fast elfundhalb Stunden sind wir aufgestanden. Da wir schon am richtigen Ort waren, konnten wir sofort mit der geplanten Runde starten.  Buechlisberg#1 (GC6K41Z) Also fast, denn ein zwei andere Caches lagen noch dazwischen. Auch diese Runde war wirklich schön. Hier waren die Dosen mit sehr viel Liebe, Kreativität und handwerklichem Geschick erstellt worden. Ja, so macht Cachen wirklich Spass!

Noch vor dem Mittag waren wir wieder beim Auto und mussten einen neuen Plan aushecken. Die Wahl viel auf Kölliken, wo wir ein paar ausgewählte Dosen besuchten, nachdem der Weg uns langsam wieder in Richtung Südostschweiz führte.

Aber nur langsam, denn erst wurde im nächsten Coop Pronto nochmal so ein leckerer Salat eingekauft, den wir auch gleich verschlungen haben. Auf der Weiterfahrt, erinnerte sich Antonio in Wohlen an eine GoKartbahn, auf welcher er schon als Kind immer fahren wollte, aber nur selten durfte. Hier machten wir einen kurzen Halt, um den Rennfahrern zuzuschauen. Dabei packte Antonio die Lust selber ein paar Runden zu drehen. Und schon sass er in einem Turbokart. Gekonnt bretterte er damit um die Kurven und konnte gar nicht genug davon bekommen. Ja, ja, so schnell ist das Kind im Manne wieder da 😉
Antonio’s Bestzeit: 58.862


Um das Schwelgen in Erinnerungen zu komplettieren, hätten wir gerne noch ein Glace beim Käpten Jo gemacht, doch dann hätten wir wieder zurückfahren müssen. Also ging’s halt weiter nach Affoltern am Albis um ein Glace zu geniessen. Da in der Gegend soll auch noch so eine Märchenrunde liegen erinnerten wir uns von einem anderen Besuch her. Diese sind wir dann so gegen 16:00 Uhr angegangen. Die Grundidee einer Märchenrunde fanden wir sehr gut, von der Umsetzung hatten wir teilweise vielleicht etwas mehr erwartet. Jedenfalls sahen wir, wie stark Burglinde hier ihre Wut ausgelassen hatte. Wahnsinn, wie viele Bäume hier geknickt, ausgerissen oder zersplittert wurden.

Um 18:30 Uhr hatten wir auch diesen abenteuerlichen Spaziergang hinter uns. Nun war aber wirklich Zeit wieder nach Hause zu fahren. Ja klar, ein Halt für’s Essen muss unterwegs noch drinliegen. Diesen machten wir beim Restaurant Schifffahrt in Mols. Und ob man’s glauben mag oder nicht, dort trafen wir Cacher aus dem Unterland! Unglaublich, dass sie sich genau die gleiche Location für’s Abendessen ausgesucht hatten und noch unglaublicher, dass sie gerade von uns gesprochen hatten, als sie uns heranfahren sahen. Zufälle gibt’s!

Glücklich und zufrieden mit dem tollen Wochenende fuhren wir nach dem Essen nach Hause.

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