Wenn das Schicksal zuschlägt – Teil 11

Die letzte Erholungswoche vor der Untersuchung

In dieser Woche ist einiges gelaufen. Antonio zum Beispiel ist viel gelaufen. Auch gefahren ist er ein paar Kilometer. Wohin? was erfährst du, wenn du den Bericht liest.
Die Cacherwelt hat uns zurückgewonnen. Einige Dosen wurden in dieser Woche besucht und mehr als einmal hat sich das geschmiedete Tagesprogramm im Laufe des Tages geändert.
Im Hinterkopf lag vor allem gegen Ende der Woche der Gedanke an den bevorstehenden Untersuch. Bis anhin konnten wir das gut verdrängen, doch nun rückt der Tag X immer näher. 

Was macht man an einem Montagmorgen?

Montag 08.01.18 (Antonio)
Gute Frage, ja was macht man an einem Montag?
Also mir schwirrte seit gestern schon eine Idee im Kopf herum.
Ein Termin war fix; mein Auto in die Werkstatt bringen, um dann nach Felsberg zu spazieren damit ich den seit gestern Abend neu veröffentlichten Multi Cache Rocky Mountain (GC7GGAQ) absolvieren kann.

Nach dem das Auto abgeliefert war, musste ich erst noch was Frühstücken, hab ich mich doch glatt verschlafen! So spazierte ich erst mal von der Werkstatt in den McCafe. Um 8:15 Uhr hatte ich einen grossen Cappuccino und zwei feine Gipfeli vor meinem Gesicht.

Dann galt es ernst; raus an die frische Luft. Da ich mich nicht entscheiden konnte welche Rheinseite ich nehmen wollte, machte ich eine klitzekleine Zusatzschlaufe! Das sollte nicht die einzige an diesem Tag sein!

Die Sonne wollte sich auch noch nicht zeigen. Vom Rossboden auf blickte ich hoch zum Zielhang. Seit Jahren will ich dort rauf, vermutete ich doch mal eine Höhle dort oben.
Die paar Anläufe, welche ich nahm endeten immer vor dem „Zielhang geschlossen“ Schild!

 

Aber ich war ja wegen was anderem unterwegs. Als ich dann am Startpunkt des Multi Caches angekommen war, stand ich schon mal ratlos vor einem Baum. Die erste Frage lautete:
„Zu welcher Gattung gehört der mächtige Baum?“ Hmmm… 4 Buchstaben. Ist es eine Eiche, eine Linde eine weiss nicht was?!?! Ohne Blätter, sehr schwer. Also lies ich den Posten mal offen, vielleicht kann man ja am Ende was erraten.
Die nachfolgenden neun Aufgaben waren relativ gut zu lösen.
Zwischendurch machte ich noch einen Abschwenker in den Coop um etwas Proviant zu kaufen, man weiss ja nie wie lange es noch dauern wird.

Bei der letzten Station rechnete ich die finalen Koordinaten aus, die dann auch an einem plausiblen Ort lagen.
Dort wurde ich nach kurzer Suche auch fündig.
Ich will ja nicht wissen wie verwildert das dort im Sommer aussieht.

Tja, nachdem ich mich als zweiter = STF im Logbuch einschreiben durfte, machte ich mich auf den Rückweg.
Ziel: Trimmis!
Ende Felsberg bin ich an der Abzweigung vorbeigekommen, welche zum Zielhang oberhalb von Chur führt. Natürlich stand da: Geschlossen!
Ich versuchte die ortskundige Sybille mit einer WhatsApp zu erreichen. Dachte sie wisse vielleicht mehr. Als dann keine Antwort kam, steuerte ich erst mal Chur an.
Da klingelte auch schon das Natel, Sybille war dran und meinte, dass es kein Problem sein sollte über den Zielhang zu wandern. Sie gab mir den Tip nach Steinböcken Ausschau zu halten. Am Samstag seien da ein paar Duzend zu beobachten gewesen.

Das war also meine zweite Zusatzschlaufe; wieder zurück zur Abzweigung. Ich wusste was mich erwarten würde, da ich schon mal den Weg genommen hatte aber damals mit einem anderen Ziel und mit dem E-Bike. Dachte damals, dass es kein Problem sei. Doch es ist da so steil, dass das Bike schlapp machte!

Also ging ich behutsam an die Steigung, doch schon bald wusste ich, dass ich noch lebe! Meine Pumpe pumpte so was von heftig! Dennoch blieb ich nicht stehen, denn dann würde es noch mehr pumpen! Verflixte Situation oder nicht ;-)?

Als die schlimmste Steigung überwunden war, hielt ich einen Moment inne und genoss einfach die erste freie Sicht auf Chur, herrlich.

Weiter ging’s dann um den Zaun herum in den Zielhang.
Ich versuchte ganz leise zu sein, hielt Ausschau nach den Wildtieren, nichts zu sehen ausser eben die tolle Aussicht und der zerschossene Zielhang. Daher der Name, das Militär beschiesst diesen Hang. Im Sommer sorgt dies auch für Brände.

 

Ich war ja auch noch auf der suche nach der Höhle. Die erste Stelle, die ich im Visier hatte war nicht auszumachen, also muss es hinter der nächsten Kurve sein.

Was mich da erwartete lies mich glatt zurückschrecken!
Nun wusste ich warum ich keine Wildtiere beobachten konnte!

Da lagen zwei Menschen direkt neben dem Weg und liessen ihrer Lust freien Lauf!
Ach du grüne… was soll ich machen? Hier warten bis sie fertig sind? Das könnte ja noch ewig dauern. Ich beschloss nach ein paar Minuten einfach daran vorbei zu gehen und ihnen viel Spass zu wünschen. Doch dazu kam es nicht, also zu den Wünschen. Das Pärchen (Ü60) hat mich weder gesehen noch gehört, vielleicht das Hörgerät ausgeschaltet? 😉

Jedenfalls hab ich es ihnen so was von gegönnt. Liebe ist ja die Grundlage des Lebens oder nicht?

Nun kam meine dritte Zusatzschlaufe. Ich verliess den Weg gleich hinter dem Liebespärchen und kämpfte mich einen kleinen Bachlauf hoch und immer höher.
Es wurde aber so steil und das Geröll sowas von lose, dass ich mich zum Rückzug entschloss.

Als ich wieder auf dem Weg angekommen war, waren die zwei fertig 😉 Sie schauten mich ganz überrascht an und schauten woher ich denn wohl gekommen sein könnte. Uiiii, war es der Dame peinlich 🙂

Na ja, ich spazierte dann weiter. Bevor ich den Zielhang verlassen habe, setzte ich mich noch einen Moment in die Wiese. Ich machte ein paar Fotos und eins schickte ich Kay Brem und gratulierte ihm zum Geburtstag.
Dann genoss ich einfach das Dasein.

Nach einer Weile kamen auch die Turteltäubchen. Natürlich schauten sie verlegen in die andere Richtung 🙂
Doch sie kamen nicht drumherum mit mir zu reden, denn die Dame hat sich beim Übersteigen eines Gitters verfangen und der Herr wollte ihr helfen. Ich sag jetzt nicht wo er seine Hände hatte, ob das gewollt war??? Denn als ich fragte, ob ich helfen kann. Ging alles ganz schnell 🙂

Na ja, lustig war’s und ich spazierte schneller als die beiden, man weiss ja nie was sie noch vor hatten.

Kurz vor Haldenstein klingelte mein Handy, Emanuel am anderen Ende. Er muss ein Fahrzeug nach Zürich bringen, ob ich Zeit hätte mit ihm da runter zu fahren um zusammen wieder zurück zu kommen. 
Ich sagte zu, aber ich brauche noch eine Weile bis ich in Trimmis bin.
Er wollte mich abholen und nach Hause fahren, doch dann hätte ich weniger Kilometer gemacht. 
So sagte ich ihm, dass ich Bescheid geben würde, wenn ich zuhause bin.

Nach ca. einer Stunde war ich das auch und ich war sehr froh darüber. Nach genau 22 Kilometer und 6 Stunden spazieren war ich zwar glücklich und zufrieden aber fix und fertig!

So nahm ich erstmal eine heisse Dusche und danach futterte ich was.

Emanuel war in der Zwischenzeit zu mir unterwegs.
So düsten wir in die Grossstadt. Als wir da angekommen sind, war es bereits dunkel.
Emanuel tankte das Fahrzeug auf, saugte den gröbsten Dreck raus und schon war das Auto bereit zur Rückgabe.

Bevor es wieder zurück ins schöne Bündnerland ging, wollte er noch an den Flughafen um was Süsses für seine Liebsten zu kaufen.
Das Auto stellten wir im Parkhaus ab und er marschierte durch den Flughafen als ob er hier wohnen würde!

Beim Sprüngllädeli stoppte er und kaufte ein Pack Luxenburgerli.
Das fand ich eine gute Idee, so war ich auch bald in Besitz einer solchen Schachtel für meinen Schatz. Danke Emanuel 😉

Schon ging’s wieder zurück zum Auto. „Wo habe ich es abgestellt?“, fragte Emanuel.
Ach du grüne… und ich war der Meinung, dass er weiss was er macht! Tja, jedenfalls fanden wir es wieder dort, wo es abgestellt worden war. Nicht im ersten, sondern im zweiten Stock.

Da sich ein kleines Hüngerli bei uns meldete, machte Emanuel den Vorschlag in Sargans einzukehren und ein Fondue Chinoise zu geniessen.
Das war eine sehr gute Idee, denn wir haben es uuhuara genossen. Eins ist sicher, ich war nicht das letzte Mal dort.

Zuhause angekommen überreichte ich meinem Schatz die Süssigkeiten, welche wir sofort gemeinsam gegessen haben. Also Silvia mehr als ich, denn ich war immer noch sowas von voll vom Nachtessen!

So endete der erste Tag der Woche, welcher sehr abwechslungsreich war, mit dem Sprüchli des Tages.

„Sag heute einer lieben Person das, was du ihr schon immer sagen wolltest!“

Da wachsen ja wieder Haare!

Dienstag 09.01.18 (Antonio)
Ausgeschlafen, ja das habe ich heute. Die vielen Kilometer von gestern merkte ich als ich mich aus dem Bett bewegte. Ich habe nicht mal meinen Schatz bemerkt als sie aus dem Zimmer schlich!

Dafür hab ich bemerkt, dass meine Barthaare wieder wachsen, wobei Barthaare etwas übertrieben ist. Es ist so wie damals in der Pubertät, so was wie ein Flaum kommt zurück, zwar nicht mehr in dunkler Farbe wie damals, jetzt eher weiss. Wer weiss, vielleicht wachsen mir nach der Chemo  auch noch Haare auf dem Kopf! Das würde ich aber gar nicht lustig finden!

Nach dem Frühstück musste ich noch Einiges erledigen: Abfall sortieren, Abwaschmaschine leeren und neu füllen, Weihnachtsdeko demontieren und ein paar Cacheprojekte ausarbeiten.

Ich war so absorbiert, dass ich die Zeit total vergessen hatte. Silvia kommt ja schon bald von der Arbeit und ich habe noch keine Ideen was ich kochen soll. Also ab in die Küche und Reste zusammen gesucht und tataaa; wir sind nicht verhungert 😉

Nach dem Essen und dem Aufräumen der Küche fuhr ich nach Chur in den Bau & Hobby um unter anderem Material zu holen, um einen Geocache neu zu tarnen. 

Wiede Zuhause versuchte ich das neu Erworbene umzusetzen, doch der erste Versuch misslang. So musste ich Plan B anwenden, welcher dann auch funktioniert hat. Um den dann zu verstecken, muss ich in der Nacht gehen, aber nicht diese. Vielleicht morgen? Mal sehen.

Nach dem Abendessen, Kaffe Komplet, schauten wir zusammen ein bisschen fern bevor Silvia vor mir ins Bett hüpfte. Ich kann ja noch nicht, will ich ja noch diesen Bericht schreiben 😉

Doch jetzt hüpfe ich auch ins Bett, denn morgen ist auch noch ein Tag.

„Deine Träume haben kein Verfallsdatum, Atme durch und mach weiter.“

Freunde treffen und geniale Caches finden

Mittwoch 10.01.18 (Antonio)
Der Wecker weckte mich um 8 Uhr, denn ich hatte noch ein paar Termine 😉
Als erstes hatte ich einen Besuch bei Marlies in Vaduz geplant. Ich wusste, dass sie um 10:00 Uhr einen Termin hat. Im Mühleholz angekommen begrüsste ich erst mal Helene, dann rief ich Marlies an, die subito auftauchte 🙂
Für einen Kaffeeklatsch mit mir reichte ihre Zeit gerade noch.
Danach hatte ich noch Einkäufe zu erledigen.
Um die Zeit bis 11:30 Uhr zu überbrücken, denn dann hatte ich mit Urs zum Mittagessen in Triesen abgemacht, suchte ich noch ein paar Geocaches. Einen fand ich im Mühleholz selber. Das war mein zweiter Versuch, beim ersten Mal hatte es Schnee hier.
Auch die anderen drei Caches fand ich mehr oder weniger gut.

Pünktlich stand ich auf dem Parkplatz vom Thai Restaurant Red Mango. Urs hat uns einen Platz reserviert, da es heute Buffet gibt, war das eine gute Idee.
Ich war erstaunt wie gemütlich es im Inneren aussieht. 
Wir haben uns bedient und ich muss sagen; hier komme ich wieder mal her. 
Während dem Essen bekam ich von Ady eine WhatsApp Nachricht mit dem Vorschlag zwei spezielle Caches zu besuchen. Ich sagte ihm, dass ich schon im Unterland sei und er doch meine Silvia fragen soll ob sie mitgeht und sie dann auch gleich abzuholen.
Das klappte dann auch und wir haben beim Cache Chraxli’s mini Wonderland (GC75ZT5) um 13:30 Uhr abgemacht.

Als das Mittagessen mit Urs zu Ende war, hatte ich noch einen Moment Zeit.
So beschloss ich noch einen Tradi von Pakasch, Box der 1000 Flüche (GC779R4), zu versuchen. Ok, der Cache hat eine Schwierigkeit von 5 (das Maximum) und eine Geländeeinstufung von 2. Ja und so kam es wie es kommen musste und der Titel auch schon prophezeit. Einmal geflucht und schon war ich wieder weg! Mir war die Zeit ausgegangen;-)

Und so war es auch, ich war zu spät dran. Ady und Silvia sind schon beim Parkplatz angekommen. Lange mussten sie aber nicht auf mich warten und so spazierten wir zu Chraxli’s mini Wonderland .
Du meine Güte, was für ein cooler Cache. Will ja nicht wissen wie lange da gebastelt wurde. Einfach Hammer, wir konnten uns nicht satt sehen daran.

Der nächste Cache, den wir ansteuerten war ein ganz neuer. Heute morgen um 8 Uhr wurde der freigeschaltet. Bulli on the Road (GC7GQCV) Unglaublich was der Owner hier hingezaubert hat, wir waren alle drei fassungslos. Ein Erstlingswerk, das sich sowas von zeigen kann.

Danach sind wir noch in Maienfeld eins Trinken gegangen. Danach verabschiedeten wir uns von Ady und sind nach Hause gefahren um einfach nur noch nichts zu tun 😉

„Man sollte viel öfters einen Mutausbruch haben! „

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Donnerstag 11.01.18 (Antonio)
Die letzte Nacht war nicht so meine! Schwirren doch immer öfters gemischte Gedanken im Glatzkopf herum! Es geht ja nicht mehr lange bis ich wieder in Spital muss um ein CT zu machen. 
Die Ungewissheit, was denn alles noch übrig geblieben ist vom Krebs Günther und dessen Ableger, das zerrt schon ein bisschen.

Also musste gleich mal ein Ablenkungsprogramm gestartet werden.
Das bestand aus diversen Stufen 🙂

Als erstes wollte ich zum Förster gehen um eine Bewilligung einzuholen damit wir ein, zwei Geocaches im Wald verstecken dürfen.
Sicherheitshalber, falls der Förster nicht anwesend sein sollte, hab ich noch einen Brief aufgesetzt mit der Erklärung worum es bei dem Hobby geht.

Ich hatte Glück und er nahm sich Zeit für mich. Ich konnte ihm alles erklären und er erzählte mir lustige Begegnungen, die er mit einem gewissen Cacher (lynx313 :-)) gehabt hatte.

Jedenfalls verabschiedete ich mich dann mit einem breiten Grinsen im Gesicht von ihm. Soooo cool, jetzt können wir mit der Bastlerei beginnen 🙂

Als nächstes bin ich für meinen Schatz Schuhe kaufen gegangen, welche  sie vor ein paar Tagen bestellt hatte. Das war eine kurze Sache.

Als nächstes düste ich nach Domat Ems um ein Logbuch bei einem unserer Golf Caches zu ersetzen. 

Und dann, schon nach Hause? Nein, ich habe mich noch zu wenig bewegt. So schaute ich mal auf der Karte, ob es noch einen Cache in der Gegend gibt, welchen wir noch nicht gesucht hatten. 
In Bonaduz wurde ich fündig, da war noch ein Dösli ohne Smiley auf der Karte.
Auf dem Gipfel (GC7DQ93) so heisst der Cache. Ich stellte mein Auto auf dem Parkplatz ab und erblickte gleich ein bekanntes Gesicht; René machte hier seine Mittagspause. Wir quatschten einen Moment bevor ich mich auf den Weg machte.
Weg ist gut! Da rauf gibt’s gar keinen Weg! So folgte ich den Wildspuren, die nach und nach auch hoch zu meinem Ziel führten. Da Oben wurde ich von einer schönen Aussicht belohnt. Das tat gut, denn ich war total ausser Atem!

 

Das mit dem Rückweg war dann auch so eine Sache! Fand ich doch fast nicht mehr runter! Aber wie du lesen kannst, hab ich es dann doch noch geschafft! 🙂

Auf dem Heimweg kontrollierte ich noch einen weiteren Cache bei einer Brücke über dem Rhein.
Zuhause angekommen begann ich sogleich mit der Umsetzung der geplanten Caches und dem Einsetzen der Koordinaten im Listing. Diese hatte ich letzte Woche bereits aufgenommen. 

Danach hab ich mit dem Basteln der Büxli  angefangen. Ich freue mich jetzt schon den Cachern wieder eine Freude zu machen. 🙂

Gegen 18:30 Uhr mussten wir uns auf dem Weg zum Hock machen. Heute habe ich im Restaurant Moby Dick reserviert.
Ausnahmsweise waren wir nicht die ersten, Ady und Hitsch waren bereits da.
Später ist noch Roger, Daniel mit seiner Frau Anna Maria und Sybille aufgetaucht.

War wieder mal ein lustiger Abend. Hat Spass gemacht mit euch und gegessen haben wir auch nicht schlecht.

Wieder zuhause verabschiedete sich Silvia ins Bett, während ich mich noch hinsetzte, um diese Zeilen zu schreiben. Auch das gehört zur allgemeinen Ablenkung. Doch auch ich muss mal ins Bett, aber erst nach dem Sprüchli 😉

„Je mehr jemand die Welt liebt, desto schöner wird er sie finden.“

Käffala, kochen und Basteltag

Freitag 12.01.18 (Antonio)
Als ich heute Morgen aus dem Fenster sah, war klar; nix spazieren sondern erst mal Kaffee trinken und Freunde treffen.

Im Coop Chur West konnte ich dann auch gleich fehlende Zutaten für das geplante Mittagessen einkaufen. Speck, Salami und Frischkäse. Na? Schon gwundrig was ich heute für meine Silvia zaubere?
Ist ja schon eine Weile her, dass ich was koche, nicht wahr?
Tatsächlich musste ich mich beeilen um früh genug zuhause zu sein, doch zuerst durfte ich noch mit Dani eins trinken und über dies und das quatschen.

Tatsächlich bin ich dann etwas knapp dran gewesen und ich musste mich beeilen mit dem Kochen. Das Poulet braucht mindestens 40 Minuten im Ofen…

Ich hab zwei Pouletbrüstli in der Mitte aufgeschnitten, mit Salz und Pfeffer gewürzt, dann mit ein wenig Frischkäse, Knoblauch und Kräuter bestrichen. Je zwei Scheiben Salami Ticinese dazu gelegt, die Brüstli wieder zusammengelappt, mit Speckstreifen ummantelt und ab in den Backofen. 40 Minuten bei 180°C!
Klar war, dass ich zu spät war. Aber als Silvia zur Tür rein kam, duftete es so gut, dass es ihr nichts ausmachte noch einen Moment zu warten. Die Zeit überbrückten wir mit Risottoresten von gestern anbraten.
Das Resultat erstaunte mich. Ok, vielleicht hätte ich das Poulet nicht 45 sondern wirklich nur 40 Minuten im Ofen lassen sollen. Es war nicht trocken aber auch nicht feucht. Aber, und das ist das Wichtigste, es war echt lecker.

Silvia musste dann wieder zur Arbeit und als die Küche wieder gesäubert war, machte ich mich an die Cachebasteleien.
Ja ein paar Büxli sind gebastelt und schon fast bereit um sie zu verstecken.
Die Geocacher, welche meine Spaziergänge und diese Berichte gelesen haben, ahnen wo es was Neues geben wird, gell Ady? 😉

Vor dem Abendessen verabschiedete ich mich noch kurz, um das Büxli der Challenge 3000 mal Verflucht (GC50NGF) neu zu verstecken. Den Cache gibt es ja schon ein paar Jahre und die Natur hat den Baumstrunk nun zurück genommen. So habe ich eine komplett neue Konstruktion gebaut und versteckt. 
War schon etwas unheimlich, so alleine im dunklen, dunklen Wald!

In der Zwischenzeit hat Silvia Omeletten gemacht. Nach dem Essen war Relaxen angesagt bevor es dann ab in die Heia ging.

„Am Ende wird alles gut- und wenn es nicht gut ist, dann ist es nicht das Ende! „

Tja, der Spruch passt ja wieder mal zu mir. Ich hoffe, dass wenn es nicht gut kommt, es wirklich nicht das Ende ist!

Gute Nacht ihr Lieben. 

Jaja, nur schnell nach Chur um zu frühstücken, aber dann erst um 19 Uhr wieder nach Hause kommen!

Samstag 13.01.18 (Antonio)
Da ich gestern Nacht noch bis um 01 Uhr einen Film mit Sylvester Stallone geschaut hatte, wachte ich heute Morgen erst auf, als Silvia sich zu mir kuschelte.
Ui, schon 10 Uhr und ich liege immer noch im Bett?
Gut hat’s jedenfalls getan. Ich glaube ich muss versuchen öfters länger zu schlafen als Silvia 😉

Wir beschlossen heute unser Frühstück im Manor in Chur einzunehmen, haben wir doch zwei Gutscheine, im Wert von je 6.- Fr. gehabt, welche wir bekommen hatten, als wir zwei Gastro(s)pass gekauft haben.

Ruck zuck und schon waren wir im Restaurant.
Hmmm… was nehmen wir da? Jeder Artikel kostet 1.- Fr. ausser einem Heissgetränk, das ist inbegriffen.
So füllten wir unsere Tabletts mit Zopf, Müasli, O-Saft, Konfi, Salami, Käse, Gipfeli und dazu kam noch je ein Latte Macchiato!

Wir haben da zwei Dinge, welche wir kritisieren und schon ziemlich als Etikettenschwindel bezeichnen würden!
Die Gipfeli sind nicht Gipfeli sondern nur mini Gipfeli und den Latte Macchiato gibt’s ebenfalls nur in mini Ausführung! Zwei Kunden vor uns haben nur zwei Latte Macchiatos bestellt und haben die üblich grossen Gläser erhalten, unsere waren mini.
Dazu kommt, dass die Kaffeemenge die Selbe gewesen ist bei uns, halt nur weniger Milch, somit war der Kaffee nicht wirklich geniessbar für uns.
Schade für das Manor Restaurant, denn wir werden wohl nicht mehr hier frühstücken.

Nach dem Essen stellte sich die Frage des Samstagprogramms!
Kriterien waren;  Sonne, Spazieren, Cachen.
So sind wir ziemlich schnell auf eine Cacherrunde von Siebasiach in Brambrüsch gestossen. Diese Runde erfüllt all unsere Wünsche.

Wir suchten uns einen Parkplatz in Chur bei der Stadthalle und wollten gerade aussteigen als eine Mail reinkam; einer der Büxli ist verschwunden und der Cache wurde vorübergehend geschlossen. Tja, was nun? Programmänderung.
Wir suchten uns eine andere Runde aus Diese fanden wir in den Wäldern oberhalb von Sevelen.

Ich stellte das Auto auf einem Parkplatz ab, auf dem ich diese Woche schon mal war; beim Tradi von PakaschBox der 1000 Flüche (GC779R4).
Diesen liesen wir aber vorerst aussen vor, wollten wir doch zuerst den Hügel hoch und acht andere Dosen suchen.

Wir hatten beim ersten schon  ein bisschen Mühe, lag der doch ein bisschen ausserhalb vom Weg. Als wir ihn dann gefunden hatten, waren wir gar nicht begeistert. Hat doch hier der Owner tatsächlich zwei Schrauben und ein Holzdübel in den Baum geschraubt! Das geht gar nicht! Das ist wie ein rotes Tuch für uns. Man sollte wissen, dass Geocacher keine Bäume beschädigen sollen!
Das schlimmste war, die Schrauben nützten nicht mal mehr was, die Dose lag daneben unter einem verschimmelten Baumpilz!

Weiter ging’s wieder zurück auf den Weg hinauf und der Strasse entlang weiter.
Plötzlich sah ich im Gebüsch einen Bunker. Was macht Antonio, wenn er sowas sieht? Genau, erkunden.
Wir waren erstaunt, dass es da keinen Cache gibt. Der Weg da hoch war mit Dornen übersät, wie sieht das wohl im Sommer aus?
Oben angekommen, nachdem es mich zweimal umgeworfen hatte, umrundeten wir das Objekt.
Der Bunker ist aber supi gut und speziell getarnt. Silvia machte mich auf etwas aufmerksam, was sie gesehen hatte, was wohl eher nicht zum diesem Ort gehört.
Ui, das müssen wir doch mal genauer anschauen, wir vermuteten schon was. Das bestätigte sich dann auch bald. Haben wir doch per Zufall einen Cache gefunden. Sooo cool.
Nachdem wir uns da im Logbuch verewigt hatten, untersuchten wir noch eine andere auffällige Konstruktion ganz in der Nähe. Sehr, sehr interessant hier 🙂

Nachdem wir alles erkundet hatten, machten wir uns wieder auf die Suche nach den andern Caches, welche auf der Karte waren. Die fanden wir dann mehr oder weniger gut.
Die Sonne lies uns ab und zu im Stich, hatten wir doch glatt die falsche Seite des Tals erwischt.
Oben angekommen genossen wir noch die tolle Aussicht auf’s Rheintal.

 

Und oben begegneten wir wieder einem Baum der missbraucht wurde, aber auf ganz krasse Art und Weise. Dieses Mal aber nicht von Geocachern zum Glück, nein von Jägern! Ich finde es verrückt, das sowas erlaubt ist!

Nach dem letzten found hier oben ging’s wieder abwärts, aber nicht direkt zum Auto, denn es gab noch 2 Büxli, die wir verpasst hatten, da wir den richtigen Weg nicht erwischt hatten beim Rauflaufen.


Einer davon haben wir dann auch mehr oder weniger gut gefunden, den anderen haben wir links, beziehungsweise rechts liegen lassen, da der Weg dorthin mühsam aussah.

 

Wir hatten ja noch den schwierigen Cache von Pakasch zu knacken, bei dem ich das letzte Mal schon bei der ersten Aufgabe, mangels Englischkenntnissen, scheiterte.

Zusammen mit meinem Schatz schafften wir die erste Hürde ohne grosse Probleme.
Die zweite war dann wieder mein Ding. Zum Glück kannte ich diese Art Schloss und wusste bald wie die Kombination lautete. Und dann? Hmmm… eher per Zufall erwischte ich den richtigen Schlüssel in kürzester Zeit.
Dann erschien die nächste Kiste! Du heiliger Bimbam hört denn das nie auf?
Das Logbuch ist ja sowas von gut gesichert. Auch das war schnell erledigt, doch dann! Ach neee… noch so was? Jetzt begannen unsere Köpfe zu rauchen. Hatten wir doch auch schon so was in den Händen. Tja, aber wie funktioniert das schon wieder?
Nachdem ich mein Glück versuchte, dann Silvia, die glaubte noch zu wissen wie es geht, es aber doch nicht mehr hinbekam, beschloss ich Hilfe anzufordern. Google weiss hin und wieder Rat. So auch hier! Mennooooo, jetzt wussten wir es wieder!
Mann waren wir froh unsere Namen endlich im Logbuch verewigen zu dürfen! Der Cache war cool und wir hätten das Pakasch nicht zugetraut. Sagte er doch mal er habe zwei linke Hände. Anscheinend hat er eine davon eintauschen können 🙂

Und jetzt wollten wir doch noch kurz der Sonne „Tschüss“ sagen. Dazu mussten wir auf die andere Talseite fahren. In Vaduz gab es einen kurzen Halt im Parkverbot um ein Selfie für einen Virtual  H.S.H. Prince Franz Josef II. & Princess Gina (GC7B784) zu machen.

Danach subito Richtung Triesenberg gesteuert. Der Sonne konnten wir noch ganz kurz Tschüss sagen, oder war es andersrum?

Dennoch haben wir noch zwei Büxli hier oben gesucht und auch gefunden.
Ich fragte bei dem Spaziergang Silvia was wir denn heute z’Nacht essen sollen.
Sie sagte: „Du hesch doch Raclette wella?“
Ich: „Jo scho aber, wenn miar scho do unna sind….“
Jaja, meine Silvia kennt mich halt schon nach
3532 Tagen oder
504 Wochen und 4 Tagen oder
116 Monaten oder nach
9 Jahren und 245 Tagen 🙂 sehr gut.
Ja, wir haben ein kleines Monats- Jubiläum. So war klar; wir gehen ins Lotos nach Feldkirch. Das Problem war nur, wir sind viel zu früh!

Also beschlossen wir auf dem Weg doch noch nach weiteren Caches Ausschau zu halten und wurden fündig. Kumm hock hära #1 (GC5YVNT).
Vor Ort wurden wir ein wenig herumgejagt. Die Koords schienen nicht so genau zu wissen, wo sie zum Stillstand kommen sollen und so kamen, als hätten sie es geahnt, die Owner daherspaziert.
Die Koords spürten wohl deren Nähe und pendelten sich ein, so dass ich den Kleinen ganz schnell aus seinem Versteck ziehen konnte, während Silvia am Quatschen mit ihnen war.
Hat uns sehr gefreut euch hier anzutreffen. Die anderen der Serie holen wir wohl eher im Frühling, da „Burglind“ ihr Unwesen im Wald getrieben hat.

Jetzt hatten wir definitiv Hunger und die Zeit war gerade richtig für’s Essen.
Wir genossen das feine Buffet in vollen Zügen bevor es dann endlich nach Hause ging.

Dusche und… relaxen.
Schön war’s wieder mal.

„Ich wünsche dir, dass du jeden Moment geniessen kannst wie ein kleines Wunder!“

Heute im Fokus: Burgruinen (und Bergwerk!)

Sonntag 14.01.18 (Antonio)
Das mit ausschlafen war gestern. Heute bin ich wieder zwei Stunden vor Silvia auf den Beinen gewesen. Sie hatte gestern etwas Mühe mit Einschlafen, da sie Sorgen hatte, wegen der bevorstehenden Untersuchungen und so brauchte sie den Schlaf am Morgen.

Ich hatte so noch ein bisschen Zeit um Fotos für diesen Wochenbericht zu sortieren.
Als mein Schatz dann auch aufgestanden war, mussten wir einen Plan schmieden was wir denn heute so erobern wollen. Die Sonne schien, aber es war sehr kalt. Zu Hause sitzen war keine Option, auch wenn da noch genug Arbeit auf uns gewartet hätte.

Ihr Vorschlag; die Caches bei den Ruine Wynegg und die Ruine Neu-Aspermont – Jenins zu besuchen.
Das Auto haben wir bei dem Älplibahnparkplatz abgestellt und genau da war noch der coole Cache von Tinu72 Nicht verzagen, Petlinge fragen… (GC7E93F)
Der kostete uns schon ein bisschen Zeit, doch es hat sich gelohnt. Im Team war das etwas angenehmer. Silvia diktierte mir vor was ich zu machen hatte und schubs hatten wir das Logbuch in den Händen. Sissi oder Hardcorecacher? Natürlich Sissi, wir wollen ja heute noch nach Hause 😉

Nach dem 18. Versuch konnten wir dann weiterziehen, warteten doch noch zwei Burgruinen auf uns.

Eigentlich wollten wir die schon vor ca. fünf Jahren besuchen, doch wir fanden immer wieder eine Ausrede um nicht da hoch schwitzen zu müssen und wenn es nur das Wetter war, das nicht passte.

Als wir bei der ersten Ruine Wynegg angekommen waren, staunten wir nicht schlecht. Die war ja gründlich renoviert worden.
Leider waren wir nicht ganz sicher wo der Cache ist, innen oder aussen. Beides eigentlich nicht grad eine gute Lösung für ein Versteck! Innen konnten wir nichts finden und aussen war alles abgesperrt.
So fragten wir unseren Cacherkameraden Pepi71, der sollte wissen wo die Dose versteckt ist.
Und ja, er ist aussen in einem Loch der Burgmauer. Leider ist der Zugang dorthin geschlossen. So beschlossen wir den Besitzer zu informieren, damit  die Dose verschoben werden kann.

Pepi71 fragte uns, ob wir zusammen mit ihnen auf der Luziensteig ein Gordon Blue essen kommen. Tja, die Idee war ja supi, doch wir hatten noch einiges vor. So machten wir mal Provisorisch ab, da auch sie noch an einem längeren MultiCache waren.

Schön war es da oben und nach ein paar Fotos ging’s dann weiter. 

    

Irgendwie klappte zwar unsere Wegplanung nicht! War doch zwischen den beiden Ruinen eine grosse unüberwindbare Schlucht! Schono blöd!
Also rechts und kehrt und wieder zurück zum Start.

Wir nahmen das Auto um nach Jenins zu kommen.
Vom angegebenen Parkplatz ging die Wanderung auch los. Erst folgten wir dem Schild Burgwerg! Läck war das ein steiler Weg! Auch waren hier die Spuren des Sturms nicht zu übersehen! So mussten wir ein paar mal ein Ausweichweg suchen.

Ich kann dir nur eins sagen, ich war so was von froh als ich bei der Ruine Neu-Aspermont angekommen bin, so anstrengend war der Aufstieg.

Auch an dieser Burg wird gearbeitet. Wir haben die Aussicht genossen und schon kam der Anruf von Pepi71, dass sie fertig seien und jetzt zum Essen fahren.
Wir kommen auch sobald wir wieder im Tal sind.

Wir waren schneller wieder in Jenins als was wir oben waren 🙂
So steuerten wir das Restaurant auf der Luzisteig an. Leider war da weder Pepi noch sonst jemand anwesend! Betriebsferien.

Hmmm… wo ist Pepi! Ein Anrufversuch nach dem andern verlief im nirgendwo! Er war nicht erreichbar. Tja, was nun?

Die Lust nach einem feinen Essen war ja nun geweckt! Wir beschlossen mal nach Triesen zu fahren. Da hat’s ein Restaurant, welches wir schon lange mal ausprobieren wollten.
Wir kamen aber nicht ganz bis dorthin. 

Pepi am Telefon: „Wir mussten umdisponieren, sind jetzt im Gonzen Bergwerk. Warmes Essen gibt es aber nur bis 13:30 Uhr, jetzt ist kurz vor 14:00 Uhr. Wenn ihr auch kommt flehe ich den Koch an, dass er noch zwei weitere Cordon Bleus macht.“

Das waren seine Worte!
Aber klar doch, stimmten wir einstimmig zu und wir wendeten augenblicklich unser Auto.
„In 5 Minuten sind wir da“, sagte ich zu Pepi, „ok ich habe übertrieben.“
Da lachte Pepi und meinte: „Klar, in 7 Minuten.“
Tja, beide lagen nicht schlecht, denn in 6 Minuten standen wir im Restaurant 🙂

Nun staunten wir, nicht nur die Familie Pepi71 war da, nein auch die komplette Chraxli Familie.
Unser „vorbestelltes“ Essen kam dann auch prompt und es war wieder mal sehr gut. War ein lustiger Nachmittag.
Ach was, der ganze Tag war cool und ich konnte den morgigen Montag ganz gut verdrängen, auch wenn ich ein paar Daumendrückwünsche von verschiedenen lieben Leuten erhalten hatte.

Morgen gehts wie gesagt wieder mal ins Spital um das CT zu machen. Ich bin gespannt was da raus kommt.
Du wirst es hier auf diesem Kanal früher oder später erfahren 😉 

„Auch ein Unglück ist zu irgendetwas gut.“

Na ja, wenn das das Sprüchli so prophezeit, dann werden wir sehen was das Unglück an Gutem bringt 🙂 Und vor allem hoffen wir, dass das Unglück das war, was schon gewesen ist.

Gute Nacht!

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