Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf

Freitag 30.06.17 Der fünfte Tag

Die Nacht war kurz, da wir gestern ja erst nach Mitternacht vom Nachtessen zurückgebracht wurden, die Vorhänge im Zimmer nichts taugten und wir heute schon um 6:00 Uhr aus den Federn mussten damit wir die erste Fähre erwischen konnten.

Es herrschte ein wenig Chaos in der Unterkunft. Ich glaube die sind sich nicht gewohnt so viele Leute auf einmal zufrieden zu stellen 🙂

Hauptsache; Wetter gut, alles gut.

Start war um 7:30 Uhr und wir kamen zügig voran. Ich traute meinen Augen nicht, als ich sah, dass die Route genau an den neuen Caches vorbeiführte, welche ich gestern noch etwas abseits auf der Karte gesehen hatte.
Supi, da war es wieder, das Adrelanin! So gab ich meinem Baby die Sporen und hoffte auf einen schnellen found, denn das Programm ist straff..

   

Ich musste kurz links abbiegen und ich konnte genau vor das Büxli fahren.
Eine Tupperdose lag einfach unter der Infotafel. Andere Länder andere Sitten! Mir war’s recht. Und der Logstreifen noch jungfräulich und somit konnte ich schon wieder ein FTF verbuchen.

Weiter ging’s. Der nächste niegelnagelneue Cache lag leider zu weit vom Weg entfernt, so lies ich es und gab einen weiteren im Navi ein.

Bald konnte ich die eine Gruppe wieder aufholen, über weitere FTFs machte ich mir keine Gedanken mehr. Auf einem Parkplatz legte ich dann doch nochmal einen Stop ein. Der Nullpunkt lag an einem schönen Holzsteg, Cache konnte ich dort aber keinen finden.

Dafür wurde ich beim nächsten offiziellen Honda-Stop wieder fündig. Ein Ort, an welchem Süss-und Salzwasser zusammen fliessen. Wenn man Glück hat, kann man dort einen riesen Strudel sehen.

Die riesen Fähre, welche uns heute ein paar Stunden beherbergen wird, erreichten wir pünktlich. Grund dafür war vielleicht die ausgelassene Offraodstrecke, die wir aufgrund der vielen Regenfälle in den letzten Tagen, nicht hatten passieren können.

 

Auf dem Schiff wurden wir eingewiesen und mussten unsere Bikes mittels Spannset sichern. Das war wohl nicht die dümmste Idee, was die Erfahrung der letzten Tage gezeigt hat. Zudem war die Überfahrt ziemlich schaukelig. Für mich zwar sehr entspannend, aber für die Bikes wäre es ohne Spannset vielleicht nicht so ruhig gewesen. Ich suchte mir ein gemütliches Plätzchen und genoss die Überfahrt.
Da diese so lange dauerte, konnte ich noch ein Nickerchen machen.

 

Als wir dann endlich wieder an Land waren, hatten wir freie Fahrt. Wir müssten dann einfach irgendwann auf dem Camp ankommen.
Immer wieder machte ich Fotostops, die Honda hatte es heute sehr easy mit mir, denn ich tukerte gemütlich durch diese aussergewöhnlich schöne Landschaft.
Man weiss gar nicht was man alles anschauen soll hier auf den Lofoten. Ich glaube Bilder sagen mehr als Worte.

   

  

Wieder war ich einer der ersten, die im Camp angekommen sind. Unglaublich, was die Honda-Mannschaft hier aufgestellt hat:

 

Ein cooles Zeltlager! Ach ja, hab ich überhaupt schon gesagt, dass dies die Nacht ist, die wir im Zelt verbringen werden? Nein?- Dann weisst du es jetzt!
Endlich kann ich den Schlafsack, den wir für diese eine Nacht mitschleppen mussten, von meinem Bike abschnallen 🙂

  
Im Hauptzelt werden wir das Abendessen zu uns nehmen, welches im Food Truck zubereitet wird.
So ein Camp am Meer ist cool, also wirklich wortwörtlich cool, denn es war relativ frisch.

Kay und ich genossen ein Bierchen (oder zwei) bevor er zum Interview gebeten wurden.

   

Dann gab es was zu Essen; zwei verschiedene Fleischsorten, 2 Fischarten, Jakobsmuscheln und Crevetten, dazu gemischtes Gemüse und Kartoffeln. Lecker war’s, ausser dem Fisch, den überliess ich den andern. Dann gab’s noch ein Unterhaltungprogramm; zwei Ladys, die eine Geigerin, die andere Gitarristin und beide können echt gut singen. Ich hab sogar das erste Mal ein Live Video über Facebook gemacht, coole Sache!
Zum Abschluss wurde noch ein Feuer, das mich an ein 1. Augustfeuer erinnerte, entzündet.

Zu später Stunde kuschelte ich mich in den Schlafsack, bin mal gespannt wie wir zu sechst in dem Tippizelt schlafen werden. Hoffentlich schnarcht keiner, und wenn, dann hoffentlich nur ich, dann höre ich es nicht 😉

Und hier noch eine Aufnahme von 23:54 Uhr

Die Sonne touchiert den Horizont bei ihrem Untergang und geht dann sofort wieder auf. Da dieser Wendepunkt aber erst um 2:00 Uhr passieren wird und ich morgen um 6:00 Uhr aus meinem Schlafsack kriechen muss, stell ich mir einfach in meinen Träumen vor wie der Pingpongball nach dem Aufprall am Boden wieder in den Himmel spickt.

So im Schlafsack fühle ich mich ein bisschen wie dazumal im Militär…

…und hier noch eine Nachricht an meinen Schatz:

Reiseverlauf:

Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.
Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins.
Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf.
Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben.
Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

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