Ferienausflug-Regenwetterprogramm

28.-29.7.2010 (Geschrieben von Silvia)

Für Antonios zweite Ferienwoche sah der Wetterbericht ziemlich düster aus. Hm…. was könnte man bei schlechtem Wetter in den Ferien machen -Malen, Lesen, Fernsehen, ins Hallenbad, ins Museum,….Ideen würde es ja schon geben, aber wer Antonio kennt, weiss, dass er von diesen Ideen nicht begeistert sein wird.

Man könnte auch ausstehende Brichtli schreiben, im Internet surfen, am Töff rumbasteln,… doch da wäre Silvia wohl nicht so glücklich dabei.

Also mussten wir uns etwas kreativeres einfallen lassen. Etwas, was uns beiden Spass macht.

Es vergingen ein paar Stunden, oder vielleicht sogar Tage, bis wir unseren Plan zusammengestellt hatten.  Am Dienstag sollte es los gehen. Da Silvia aber am Montag nicht so fit war, entschieden wir uns, das ganze um einen Tag zu verschieben. Ach ja, zum Plan. Also einen wirklichen Plan hatten wir um ganz ehrlich zu sein nicht. Es waren mehr so ein paar Ideen von denen wir dann das aussuchen konnten, worauf wir gerade Lust haben.

Am Mittwoch starteten wir spät morgens in Richtung Zug (aber mit dem Auto, nicht mit dem Zug) . Am Zielort angekommen, montierten wir erst mal die Wanderschuhe.

Und nun beginnt die Reise. Wohin sie uns führt, wirst du gleich sehen:

Weisst du schon, wo wir sind? Nein? Egal. Schau einfach die Bilder an und reise mit uns.

Du bist mit uns in den Höllgrotten in Baar.

Unglaublich, wie diese Grotten sich unbemerkt im Fels versteckten, bis jemand, beim Steinesuchen  sie zufälliegerweise gefunden hatte.

Nach dieser Erkundung haben wir natürlich , darum gehen wir nach Zug in die Innensatdt zu HAN. Dort dürfen wir a discretion mongolisch essen.

Und nach dieser leckeren Mahlzeit, welche wirklich zu empfeheln ist,  geht unsere Reise weiter… Weisst du wohin?

Mit ein wenig Phantasie wirst du erkennen, dass wir hier im Verkehrshaus in Luzern sind. Es gäbe noch vieles zu sehen hier, doch um 18:00 Uhr müssen wir raus, da die Tore dann schliessen. Also setzen wir uns erst mal an den See und beobachten die Tiere.

Warum schaut denn diese Ente so komisch?

Ach sooooooooo……

öhm, was jetzt, weil ich so blod reinschaue, oder, weil Antonio schon wieder am i-Phone hängt? (Diese Frage lassen wir offen)

Eigentlich wollten wir unbeschwert ein wenig am Ufern entlangschlendern und uns überlegen, was wir als nächstes unternehmen, als Antonio plötzlich in eine Notlage gerät:

Schnell eile ich ihm zu Hilfe…

…doch es hat nichts genützt, der Baum steht immernoch in der gleichen Position dort.

Wenn man in Luzern ist, muss man natürlich über die Kappelbrücke gehen, die 1997 grösstenteils abgebrannt war und anschliessend wieder aufgebaut wurde.

Ja, nun sind wir in Luzern. Die Kappelbrücke haben wir gesehen, im Verkehrshaus waren wir auch, den Gletschergarten können wir nicht besichtigen, da er bereits geschlossen ist. Hmm….. was gibt es noch in Luzern, das wir tun könnten?

Wir entscheiden uns nach langem Überlegen und Diskutieren, dass wir hier ein Hotel suchen, es ist immerhin schon 21:30 Uhr und wir wollen noch die Altstadt besichtigen. Also suchen wir mit Hilfe des schlauen i-Phones ein Hotel…

…nicht irgendeines, sondern ein ganz spezielles. Silvia spricht von diesem Hotel, doch sie hat ein wenig Angst dort hin zugehen. Zum Glück ist Antonio dabei und beschützt sie.

Öhm, hallo? -Ich glaub wir sind hier falsch, wir suchen ein HOTEL, nicht ein Museum oder ein Gefängnis.

Wie’s aussieht, ist das wirklich unser Hotel.

Ich will hier raus!!!!!!!

Netterweise dürfen wir noch für eine warme Mahlzeit in die Stadt.

Da wir eh schon im Knast untergebracht sind, dürfen wir auch essen wie ein Schwein.

Obwohl wir heute Mittwoch haben, ist einiges los in der Stadt. Wahrscheinlich liegt das daran, dass wir mitten in einem Festival gelandet sind, welches beim KKL startet und am anderen Seeufer weiter geht.

Zu später Stunde schleichen wir uns wieder zurück in den Knast.

Die Nacht wird ziemlich turbulent. Es regnet, donnert und bitzt und in den Gängen hört man ständig noch andere Insassen. Dementsprechend sind wir am Morgen nur mittelmässig gut ausgeschlafen.

Und überhaupt…

…schnell weg hier!

Heute fahren wir in den Kanton Zürich, genauer gesagt nach Winterthur. Auf dem Weg wollen wir noch Antonios Papa und seine Freundin besuchen, doch leider sind sie nicht zu Hause.

In Winterthur wartet das Technorama auf uns. Da das Wetter zu wünschen übrig lässt,  ist das Entdeckermuseum ragelvoll!

Trotzdem finden wir  immer wieder ein Experiment, an dem noch ein Plätzchen für uns frei ist.


Es gibt so viele interessante Dinge zu entdecken und auszuprobieren, dass wir nicht merken wie die Zeit vergeht. Es ist 16:45 Uhr als eine Stimme erklingt, die berichtet, dass das Technorama in einer Viertelstunde schliessen wird. Also machen wir uns vom Acker. Schliesslich müssen wir um 19:00Uhr in Chur am Hock sein.

Auch dieser Ferienausflug war echt toll! Super Essen, gute Eindrücke, angenehme Reise und das Ganze mit der besten Begleitung, die ich mir vorstellen kann!

Danke!

3 Gedanken zu „Ferienausflug-Regenwetterprogramm

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